Regelbasierter Short-Einstieg in fallende Märkte mit dem Slingshots short

Liebe Kurzfrist-Trader,

Der deutsche Aktienmarkt befindet sich seit rund einem halben Jahr in einem Abwärtstrend. Dieser ist durch tiefer liegende Hochpunkte gekennzeichnet, welche sich beim DAX zu einer abwärts gerichteten Trendlinie verbinden lassen. Die Schwäche des Gesamtmarktes hat zunehmend auch einen Einfluss auf Einzeltitel sowie die Echtzeit-Trefferquoten der Handelssignale. So ist es momentan auffällig, dass die Ausbrüche auf neue 52 Wochenhochs am deutschen Aktienmarkt über die vergangenen 10 Handelstage nur zu 22% durch weitere Kursanstiege honoriert werden. Auf der anderen Seite liegt die Echtzeit-Trefferquote für Ausbrüche auf neue 52 Wochentiefs bei überzeugenden 80%. Damit ist bereits eine erste Tendenz dafür gegeben, dass sich kurzfristig orientierte Treder vornehmlich auf die Short-Seite fokussieren sollten.

Eine weitere Bestätigung für diese Sichtweise auf die Märkte bietet der direkte Vergleich der Trefferquoten einzelner Chartmuster, welche sich lediglich in der Bewegungsrichtung unterscheiden. So liegt die Trefferquote für das Chartmuster Slingshots long nur bei 50%, wohingegen die Slingshots short derzeit mit 100% überragend herausstechen.
Chartsignal Slingshots short

Ein bekannter Trader, welcher die Märkte nach wiederkehrenden Mustern untersuchte, ist Jeff Cooper. Er war mit seinen regelbasierten Handelsansätzen so erfolgreich, dass er sie in konkrete Regelwerke gepackt hat. Dabei unterschied er gerne zwischen starken und schwachen Händen. Auf dieser Basis aufbauend unterscheidet er zwischen guten und schlechten Signalen. Seiner Ansicht nach, ist das Erkennen der Marktteilnehmer überaus wichtig, da die jeweiligen Gruppen verschieden auf Breakout-Situationen reagieren. „Starke Hände“ reagieren nach kurzen Korrekturen gemäß Cooper ganz entspannt mit weiteren Käufen. In der Folge werden somit weitere Kursanstiege ermöglicht. „Schwache Hände“ sind hingegen unsicher. Sie neigen dazu zu früh kleine Gewinne zu realisieren oder viel zu enge Verlustbegrenzungen zu setzen, wodurch Fehlsignale und Verluste entstehen können.

Das regelbasierte Handelsmuster Slingshots short benötigt folgende Basis:
1. Die Aktie muss am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen
2. Am zweiten Tag muss eine kurze Korrektur einsetzen, min. 0,125% über das Vortageshoch
3. Das Signal zum Verkauf tritt mit der Unterschreitung des Tiefs vom ersten Tag ein
4. Nur am zweiten oder dritten Tag darf mit dem Unterschreiten (min. 0,125%) des Tiefs vom ersten Tag ein Short-Einstieg erfolgen
5. Risikobegrenzung gemäß Cooper bei 2%

Ausgebildete Signale und Kandidaten

In den letzten 10 Handelstagen wurde das Chartmuster am deutschen Aktienmarkt insgesamt 5 Mal ausgebildet. Alle 5 Aktien befinden sich seitdem der Trigger ausgelöst wurde im Buchgewinn. Dementsprechend beträgt die Echtzeit-Trefferquote derzeit 100%!Slingshots short am Beispiel von Rocket Internet

Die Rocket Internet SE (WKN: A12UKK) ist ein deutscher Internetinkubator, der Beteiligungen an verschiedenen Internet-Startups hält. Das Unternehmen geht die Beteiligungen in der Gründungsphase der jungen Firmen ein und stellt für sie verschiedene Infrastrukturdienstleistungen bereit. Dabei setzt Rocket Internet häufig auf Neugründungen von Unternehmen, die bereits ein internationales Vorbild aufweisen können. Die Beteiligungen werden verwaltet, zum Teil aber auch schon nach wenigen Jahren wieder abgestoßen. Zu den Firmen, die unter dem Dach von Rocket groß geworden sind, zählen unter anderem der Mode-Versandhändler Zalando, die Partnerbörse eDarling und die Möbel-Shops Westwing und Home24. Rocket Internet ist die führende E-Commerce-Plattform in Schwellenländern und hat das Ziel, die größte Internet-Plattform außerhalb der USA und Chinas zu werden.

Charttechnisch hat sich die Aktie zwischen dem 11. Oktober und 13. November in einer Seitwärtsbewegung befunden. Diese endete, als Rocket Internet am 14. November zeitweise auf ein neues Zwei-Monats-Tief gefallen ist. Zunächst konnte sich der Titel wieder stabilisieren und am Folgetag sogar über das Tageshoch steigen, doch die Erholungsbewegung sollte nur von kurzer Dauer gewesen sein. Bereits am 16. November ist die Aktie auf ein neues mehrmonatiges Tief gefallen, wodurch gleichzeitig ein Slingshots short getriggert wurde.Die Trigger-Marke für das Verkaufssignal lag bei 24,18€. Theoriegemäß konnte die Verlustbegrenzung 2% höher angesetzt werden, wodurch die initiale Absicherung bei 24,66€ angesetzt werden konnte. Sie wurde bisher noch nicht ausgelöst. Stattdessen entwickelt sich das Chartmuster regelkonform und hat Rocket Internet bereits um rund 3,7% unter die Trigger-Marke gedrückt.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Lonely Warrior vs. Slingshots – Zusammenhänge richtig deuten

Liebe Trader,

jeden Tag bieten die Märkte uns neue Chancen. Es gibt nur ein Problem. Viele Trader nutzen das zur Verfügung stehende Wissen nicht oder nicht vollständig. So kann selbst ein Fehltrade bei einer richtigen Deutung der Faktenlage ein neues Ertragspotenzial bieten. Mit dem neuen Trade wird dann lediglich in die andere Richtung spekuliert. Denn schließlich wurde die Aktie vor dem ersten Trade bereits analysiert und wir wissen, warum sie aktuell in Bewegung ist. Doch nutzen Trader dieses Wissen auch? Häufig ist die Antwort leider: Nein.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie nach einem Fehltrade durch die Eröffnung eines zweiten Trades doch noch an einer Bewegung partizipieren können. Hierzu wird ein reales und ganz aktuelles Beispiel auf Basis der Echtzeittrefferquoten über 5 Tage am deutschen Aktienmarkt gezeigt. Es geht um die Lonely Warrior und Slingshots.Trefferquoten analysieren

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Trefferquoten des Lonely Warrior long und des Slingshots short im Vergleich am deutschen Markt über die letzten 5 Tage. Sehr aussagekräftig, wie die Lonely Warrior long aktuell eine Trefferquote von 0% aufweisen, wohingegen die Slingshots short zu 75% funktionieren. Zudem wird direkt ein schönes Beispiel sichtbar, worauf später eingegangen wird.Das Muster: Lonely Warrior long

Damit ein regelbasierter Lonely Warrior long entsteht, müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein:
1. Eine komplette Tageskerze wird unterhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter dem unteren Band
2. Das Kaufsignal wird ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht überschritten wurde
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt

Das Muster: Slingshots short

Jeff Cooper hat die Märkte stets nach Auffälligkeiten untersucht. Gerne unterschied er dabei zwischen starken und schwachen Händen, welche wiederum zu einer Differenzierung zwischen guten und schlechten Signalen führte. Seiner Meinung nach, ist das Erkennen der Marktteilnehmer überaus wichtig, da die jeweiligen Gruppen verschieden auf Ausbruchssituationen reagieren. „Starke Hände“ reagieren nach kurzen Korrekturen gemäß Cooper ganz entspannt mit weiteren Käufen. Diese ermöglichen wiederum weitere Kursanstiege. „Schwache Hände“ hingegen sind unsicher. Sie wollen lieber schnell kleine Gewinne realisieren oder setzen viel zu enge Verlustbegrenzungen, wodurch Fehlsignale und Verluste entstehen können.

Das regelbasierte Handelsmuster Slingshots short benötigt folgende Basis:
1. Die Aktie muss am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen
2. Am zweiten Tag muss eine kurze Korrektur einsetzen, min. 0,125% über das Vortageshoch
3. Das Signal zum Verkauf tritt mit der Unterschreitung des Tiefs vom ersten Tag ein
4. Nur am zweiten oder dritten Tag darf mit dem Unterschreiten (min. 0,125%) des Tiefs vom ersten Tag ein Short-Einstieg erfolgen
5. Risikobegrenzung gemäß Cooper bei 2%

Beispiel Indus Holding AG

Aktuell bietet die Indus Holding AG (WKN: 620010) ein mustergültiges Beispiel. Im Abschnitt „Trefferquoten analysieren“ wurde die Indus Holding AG eingerahmt. Sie hatte zuerst am 28.05.2018 um 09:00 Uhr einen Lonely Warrior long getriggert. Anleger, welche diesem Signal gefolgt wären, hätten bereits einen Tag später den Verlust realisiert und die Aktie abgeschrieben. Doch ein Blick auf die Trefferquoten des Slingshots short (aktuell 75%) hätte die Händler dann wieder aufmerksam werden lassen. Denn mit dem Fehlsignal des Lonely Warrior long wurde bei der Indus Holding AG gleichzeitig ein Slingshots short getriggtert. Dieses Signal läuft aktuell in den Buchgewinn und könnte unter Umständen sogar noch einige Tage Bestand haben.Fazit: Auch wenn Sie mit einem Rebound-Trade einen Verlust erlitten haben, sollten Sie die aktuellen Trefferquoten der Signale im Auge behalten. Denn eine beim Rebound gescheiterte Aktie könnte unter Umständen eine gute Basis für die Fortsetzung der Abwärtsbewegung darstellen.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die beide Formationen in Echtzeit identifiziert.

Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Slingshots – Die Gefahr schneller und starker Fehlsignale

Liebe Trader,

in den letzten Wochen fällt mir am amerikanischen Markt immer wieder ein Signal besonders ins Auge. Es ist sehr simpel und zielt darauf ab, schwache Hände aus dem Markt zu werfen. Konkret handelt es sich um das Slingshots short Signal. Es tritt häufig nach stärkeren Korrekturbewegungen auf. Rebound-Trader, welche solche Korrekturen dann beispielsweise als Einstieg für einen Lonely Warrior long nutzen wollen, tappen genau hinein. Auch mich hat diese Falle einige Male erwischt, doch es gibt eine Möglichkeit, wie wir uns einen Vorteil verschaffen können.

Der Vorteil für Händler mit System

Für jede Handelsstrategie gibt es den perfekten Zeitpunkt. Wir sollten also neben der theoretischen Fundierung eines Handelssignals auch die praktische Anwendung beobachten. Dies ist mit Hilfe des Trade-Radars möglich. Darin lassen sich die Trefferquoten vieler bekannter Handelssignal in Realtime verfolgen. Sie haben dort auch die Möglichkeit, gezielt nach übergeordneten Strategien zu selektieren.Wie am oberen Beispiel des aktuellen Trade-Radars ersichtlich ist, fällt ein sehr schöner Zusammenhang auf. Das Rebound-Signal Lonely Warrior long, welches nach einer Kurskorrektur auf den Abbau einer Übertreibung setzt, entwickelt sich schlecht, wenn die Trendfortsetzung der Abwärtsbewegung durch das Slingshots short gut funktioniert. Dieser Zusammenhang ist logisch, da beide Signale den ersten Pullbacktag als Basis haben. Da wir diesen Zusammenhang nun erkannt haben, können wir uns vorteilhaft positionieren. Wenn beispielsweise eine starke Korrektur am Markt erkennbar ist und wir uns überlegen einen Rebound-Trade zu starten, sollten wir uns dies aktuell zweimal überlegen. Es wäre aus Sicht der Wahrscheinlichkeit hier klüger, eher auf die Fortsetzung der Abwärtsbewegung zu setzen oder keine Transaktion zu tätigen.

Einstiegskriterien für den Slingshots short

Jeff Cooper hat das Handelssignal Slingshots short entwickelt, um zwischen „starken Händen“ und „schwachen Händen“ unterscheiden zu können. Das Erkennen der Marktteilnehmer ist wichtig, da die jeweiligen Gruppen verschieden auf Ausbruchssituationen reagieren. „Starke Hände“ sind laut Cooper jene, welche nach einem Ausbruch weiter fallende Kurse ermöglichen. „Schwache Hände“ hingegen sind unsicher. Sie wollen lieber schnell kleine Gewinne realisieren oder setzen viel zu enge Verlustbegrenzungen, wodurch Fehlsignale und Verluste entstehen können. Die Kriterien für ein korrekt getriggertes Slingshots short sind:
1. Die Aktie muss am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen.
2. Am zweiten Tag muss eine kurze Korrektur einsetzen, min. 0,125% über das Vortageshoch.
3. Das Verkaufssignal tritt mit der Unterschreitung des Tiefs vom ersten Tag ein.
4. Das neue Hoch tritt am zweiten oder dritten Tag auf, sonst ist das Signal nichtig.
5. Risikobegrenzung gemäß Cooper bei 2%

Die Umsetzung der Handelsstrategie mit wichtigen Tipps

Ich habe Ihnen nachfolgend drei Aktie mit ausgebildeten Slingshots short herausgesucht. Bei jeder dieser Aktien habe ich noch eine kleine Besonderheit hervorgehoben, auf die Sie achten können, um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu steigern.

Im ersten Beispiel, Dell Technologies, habe ich noch die Bollinger Bänder ergänzt. So ist erkennbar, wie ein scheinbarer Lonely Warrior sich innerhalb eines Tages zu einem Fehlsignal entwickelt hat. Stattdessen folgten Positionsschließungen, welche bei dem Technolgiekonzern zu einem regelrechten Abverkauf führten. Dieser wiederum löste das Slingshots short Signal aus. Bereits nach der Auslösung waren innerhalb eines weiteren Tages hohe Verluste angesammelt worden.Das zweite Beispiel, Nevro Corp., zeigt eine Aktie, welche sich in einem schönen Abwärtstrend befindet. Da Trends häufig über längere Zeit stabiler werden, war der erneute Rücksetzer keine große Überraschung. Mit dem Unterschreiten der Unterstützungslinie haben viele Trader es mit der Angst zu tun bekommen und die Aktie panisch abgestoßen. Auch in diesem Fall resultierten schnell Buchverluste von 5% und mehr.Das dritte Beispiel, Servicenow Inc. (NOW), enthält einen wichtigen zu beachtenden Aspekt. Das Volumen. Sollte dieses sich in der Aufwärtsbewegung abschwächen, wie es hier der Fall war, ist das für Long-Signale negativ zu werten, da Kurse zu den Niveaus tendieren, wo das größte Umsatzvolumen getätigt werden kann. Wenn allerdings in steigender Richtung nur wenige Käufer vorhanden sind und stattdessen mehr Marktteilnehmer von fallenden Notierungen ausgehen, dreht der Kurs. So war es auch bei diesem IT-Konzern der Fall.Fazit: Wenn Aktien aktuell nach einem starken Abverkauf eine Rebound-Chance bieten, sollten wir eher abwarten. Statt den Lonely Warrior long zu handeln, wäre es aus Wahrscheinlichkeitsgesichtspunkten klüger, keinen Trade zu eröffnen. Alternativ kann stattdessen eine Spekulation auf die Fortsetzung der Abwärtsbewegung mit dem Slingshots short erfolgen.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Slingshots short“ Formationen in Echtzeit identifiziert.

Diese Falle für Rebound-Trader hat aktuell hohe Trefferquoten, tappen Sie nicht hinein!

Liebe Trader,

viele Aktien weisen derzeit vor allem nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen kraftvolle Bewegungen auf. Dabei kommt es ebenso häufig zu Kursgewinnen wie zu Kursverlusten, welche innerhalb eines Handelstages die 5% Marke überschreiten. Für Rebound-Trader bieten sich damit wieder vermehrt Möglichkeiten, aktiv zu werden. Doch es ist Vorsicht angesagt. Ich vergleiche hier gerne die Trefferquoten von Slingshots mit den Lonely Warrior Signalen. Denn erstere setzen darauf, dass der Pullback ein Fehlsignal darstellt, wohingegen zweitere auf ein Gelingen des Pullbacks setzen. Derzeit ist hier eine schöne Situation gegeben. Während die Slingshots short überragende Trefferquoten aufweisen, bieten die Lonely Warrior long nur marginale Trefferquoten. Auf der anderen Seite bieten die Slingshots long schlechte und Lonely Warrior short sehr gute Erfolgswahrscheinlichkeiten. Was bedeutet dies nun für uns als Händler?

Wenn Aktien nach einem starken Abverkauf die Tendenz eines Aufwärtspullbacks bieten, sollten wir eher abwarten, nicht den Lonely Warrior long mitgehen, sondern stattdessen auf eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung mit dem Slingshots short spekulieren.

Wenn Aktien nach einer starken Aufwärtsbewegung die Tendenz eines Abwärtspullbacks bieten, sollten wir diesen mit dem Lonely Warrior short folgen und nicht auf die schnelle Fortsetzung der Aufwärtsbewegung mit dem Slingshots long spekulieren. Nachfolgend wird ein Slingshots short Signal beschrieben und am Beispiel erklärt.

Slingshots short – Die Falle für Reboundtrader

Mit dem Handelssignal Slingshots short hat Jeff Cooper einen Weg zur Unterscheidung von „starken Händen“ und „schwachen Händen“ gesucht. Denn es macht in einer Ausbruchssituation einen starken Unterschied, welche „Hände“ gespielt werden. „Starke Hände“ sind laut Cooper jene, welche nach einem Ausbruch weiter fallende Kurse ermöglichen. „Schwache Hände“ hingegen sind unsicher. Sie wollen lieber schnell kleine Gewinne realisieren oder setzen viel zu enge Verlustbegrenzungen, wodurch Fehlsignale und Verluste entstehen können. Die Kriterien für ein korrekt getriggerten Slingshots short sind:
1. Die Aktie muss am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen.
2. Am zweiten Tag muss eine kurze Korrektur einsetzen, min. 0,125% über das Vortageshoch.
3. Das Verkaufssignal tritt mit der Unterschreitung des Tiefs vom ersten Tag ein.
4. Das neue Hoch tritt am zweiten oder dritten Tag auf, sonst ist das Signal nichtig.
5. Risikobegrenzung gemäß Cooper bei 2%

„Starke Hände“ verkaufen LendingClub

Heute betrachten wir den Verkauf „starker Hände“ bei LendingClub Corp. (LC). Die Aktie des Peer-to-Peer-Kreditanbieters wurde seit dem 16.10.2017 massiv abverkauft. Erst 4 Tage später konnte ein Boden gebildet werden. Zwar erreichte dieser nicht ganz die Zwei-Monats-Tief-Voraussetzung, dennoch wurde das Signal aktiv. Der Boden leitete am Folgetag einen Pullback ein, wobei einige Marktteilnehmer auf das Ende der Abwärtsbewegung spekulierten. Doch sie sollten bereits am selben Tag zu der Erkenntnis gelangen, dass die Verkäufer in der Überzahl sind. So gab LendingClub am Tag des Überschreitens vom Vortageshoch noch nach und schloss etwas tiefer. Der zweite Tag nach der Bodenbildung löste diesen dann bereits kurz nach Börseneröffnung mit dem Unterschreiten des Tiefs auf. Es folgte ein schneller Abverkauf, der die Aktie bis einschließlich heute begleitet.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Slingshots short“ Formationen in Echtzeit identifiziert.

Trader Coaching Slingshots short: Kapital abziehen, bevor die Unsicherheit gewinnt

Liebe Trader,

die weltweiten politischen Krisenherde flammen wieder auf. Konflikte um Katar, Unsicherheiten um Trumps Regierung in Amerika und Provokationen durch Nordkorea sind nur einige Beispiele. Der normale Durchschnittsbürger bekommt von diesen Ereignissen vermutlich noch nicht so viel zu spüren. Konzerne haben es da schon etwas schwieriger, da sie zukünftige Entwicklungen und Investitionen planen müssen. Wenn jedoch zu große Unsicherheiten herrschen, verlieren auch Anleger das Vertrauen und suchen sich sicherere Häfen für die Kapitalanlagen. Eine Reaktion wie diese kann weitere Anleger dazu bewegen, Kapital abzuziehen, wodurch Aktiengesellschaften unter enormen Druck geraten können.

Jeff Cooper hat das Handelssignal Slingshots short entwickelt, um den Unterschied zwischen „starken Händen“ und „schwachen Händen“ zu verdeutlichen. Wenn sich Aktien in Ausbruchssituationen befinden, ist es wichtig, diese beiden „Hände“ differenzieren zu können. „Starke Hände“ sind laut dem Autor jene, welche nach einem Breakout weiter fallende Kurse ermöglichen. „Schwache Hände“ hingegen sind nervös. Sie wollen lieber schnell kleine Gewinne realisieren oder setzen viel zu enge Verlustbegrenzungen und führen so zu Fehlsignalen.

Für die Eröffnung einer Short-Position hat Jeff Cooper klar definierte Regeln aufgestellt. So muss die Aktie am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen. Am zweiten Tag soll eine Korrektur folgen, welche den Hochpunkt vom Vortag um mindestens 1/8 Punkt (=0,125%) übertrifft. Ein Verkaufssignal kommt beim Unterschreiten des Tiefs vom ersten Tag um 1/8 Punkt (=0,125%) zustande. Weiterhin ist eine zeitliche Limitierung relevant. Es ist notwendig, dass dieser neue Tiefpunkt am zweiten oder dritten Tag erreicht wird, da das Signal sonst seine Gültigkeit verliert. Das Risiko hat Cooper auf 2 Punkte (=2%) festgelegt.

Heute betrachten wir eine Slingshots short Formation anhand der Aktie von Whiting Petroleum DL (WLL). Der Öl- und Gasexplorer und -produzent ist sehr stark von den Öl- und Gaspreisen abhängig. Da diese seit geraumer Zeit sehr volatil sind, führt das in der Folge auch zu einer sehr volatilen Whiting Petroleum Aktie.

Seit dem 22.05.2017 ging es für die Aktie kontinuierlich bergab. Dieses Verhalten spiegelt sich auch im Ölpreis wider. Erst am 06.06.2017 kam etwas Hoffnung auf, als das Vortageshoch überschritten wurde und die Aktie nahe am Höchstpunkt aus dem Handel gegangen war. Doch dies war ein Irrtum. Bereits am Folgetag sollte Whiting Petroleum schwächer in den Handel starten und ab 16:00 Uhr mit der Veröffentlichung zu den Rohöllagerbeständen der USA komplett einbrechen. Die Basis für das Slingshots short Signal war somit gelegt. Swing-Trader hätten nun nur noch bis zu besagter Zeit warten müssen und mit dem Unterschreiten des Tiefs von vor zwei Tagen eine Short-Position eröffnen brauchen. Das so gebildete neue Zwei-Monats-Tief hat eine schöne Selektion zwischen den starken und den schwachen Händen ermöglicht.

Innerhalb von zwei Handelstagen hätten Trader somit eine zweistellige Prozentzahl an Renditen erwirtschaften können. Am Freitag bildete der Ölpreis dann jedoch einen kurzfristigen Boden aus und es kamen Gerüchte über die Stabilisierung auf. Whiting Petroleum reagierte auf diese unsichere Neuigkeit sehr positiv, sodass eine Gewinnmitnahme zu empfehlen gewesen wäre.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Slingshots short“ Formationen in Echtzeit identifiziert.