Lonely Warrior short enttarnt euphorischen Kursverlauf – Auf den Rebound spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

die Beobachtung der Märkte lässt erkennen, dass Aufwärtsimpulse oftmals zeitlich viel länger als Abwärtsimpulse benötigen, um starke Kursveränderungen auszulösen. Dieses Wissen können wir uns bei laufenden Long-Positionen für die Absicherung der Trades zu Nutze machen. Auf der anderen Seite bietet sich dadurch allerdings auch die Eröffnung einer Short-Position an, wenn die Märkte zu fallen beginnen.

Ein gutes Indiz dafür, dass Short-Signale gerade gut funktionieren, erhalten wir durch die Betrachtung des Trade-Radars. Wenn die Breakouts auf neue 52 Wochentiefs Erfolgswahrscheinlichkeiten von über 50% ausweisen, ist das eine gute Ausgangslage. Als nächstes bietet es sich an, das Trade-Radar nach einzelnen Chartmustern zu screenen. Fallen dort Short-Signale mit sehr hohen Trefferquoten auf, kann mit einem Klick auf das Muster eine Übersicht mit den aktuellen Kandidaten geöffnet werden. Gleichzeitig sehen wir dadurch auch noch die bisher bereits getriggerten Chartmuster.Der Lonely Warrior short

Dieses Rebound-Muster nutzt die Bollinger Bänder, um Übertreibungssituationen im Markt zu finden und sie nach einem gezielten Regelwerk zu handeln. Das genaue Regelwerk eines Lonely Warrior short sieht folgendermaßen aus:

1. Eine komplette Tageskerze wird oberhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% über dem oberen Band
2. Das Verkaufssignal wird ausgelöst, sobald das Tagestief vom Vortag leicht unterschritten wird
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am amerikanischen Markt auf Sicht der vergangenen 5 Handelstage überzeugende 93%. Sie ergibt sich bei 29 getriggerten Mustern dadurch, dass 27 von ihnen einen Buchgewinn und nur zwei Aktien einen Buchverlust ausweisen.5% Buchgewinn nach einem Tag!

Stanley Black & Decker Inc. (SWK) ist ein international tätiger Hersteller im Bereich Werkzeuge und Sicherheit für den professionellen, kommerziellen und privaten Gebrauch. Neben zahlreichen Produkten, die direkt an Einzelhändler wie beispielsweise Baumärkte, Großmarktketten oder Fachgeschäfte, Endkunden oder über Third-Party-Distributoren vertrieben werden, bietet das Unternehmen auch Lösungen und Services, die Ersatzteillieferung, Wartung und Reparatur beinhalten, an.

Charttechnisch hat die Aktie am 25. Oktober eine Erholungsbewegung gestartet, welche sie bis zum 03. Dezember um rund 31% nach oben zog. Anfang Dezember ist die Aktie dann allerdings in den überkauften Bereich oberhalb des Bollinger Bandes vorgedrungen. Der Kursanstieg ist dabei durch ein kraftvolles Gap Up am 03. Dezember geprägt. Nachdem Stanley Black & Decker bereits mit einem Aufschlag in Höhe von +3,6% in den Handel gestartet war, konnte sie zeitweise bis auf 139,45 USD ansteigen. Bis zum Börsenschluss nahm dann allerdings der Verkaufsdruck unter einem starken Anstieg des Handelsvolumens zu. Eine bearische Tendenz, welche sich am 04. Dezember in Form eines Lonely Warrior short entfalten sollte.Das Chartmuster wurde am Dienstag mit dem Unterschreiten des Vortagestiefs getriggert und konnte bereits am ersten Tag einen Kursverlust in Höhe von knapp 5,9% auslösen.  Es ist nun gut vorstellbar, dass sich der Abgabedruck noch mindestens einen weiteren Handelstag ausdehnen dürfte.

Stanley Black & Decker Inc. ist damit ein sehr gutes Beispiel dafür, wie schnell sich ein Kursverlust vollziehen kann, wenn ein Short-Signal getriggert wurde. Rebound-Muster sind nach einer Überreaktion der Marktteilnehmer sehr interessant, wenn sie ohne nennenswerte neue Nachrichten vollzogen wurde. Aus Chance-Risiko-Gesichtspunkten ist der Lonely Warrior ein höchst lukratives Chartmuster.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Mit der Bollinger Resistance auf den Rebound in einer Marktübertreibung spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

Märkte neigen zu Übertreibungssituationen, welche durch Euphorie oder Panik gespeist werden. Wir kurzfristig orientierten Trader können solche Situationen gezielt für Positionseröffnungen nutzen. Um Übertreibungen am Markt zu erkennen, können wir die von John Bollinger entwickelten Bollinger Bänder nutzen. Der Entwickler dieser Bänder gibt zwar zu, dass auch das beste Werkzeug keine Garantie für den Erfolg darstellt, dennoch kann es in Kombination mit einem geeigneten Risiko- und Moneymanagement die Wahrscheinlichkeit für den langfristigen Erfolg am Kapitalmarkt erhöhen.

Wenn wir auf die Echtzeit-Trefferquoten verschiedener Chartmuster am deutschen Aktienmarkt schauen, dann lässt sich erkennen, dass viele Signale, welche auf den Bollinger Bändern aufbauen, derzeit sehr gut funktionieren. Eines dieser Muster ist die Bollinger Resistance, welche nachfolgend genauer betrachtet werden soll.Chartsignal Bollinger Resistance

Das Signal Bollinger Resistance sucht nach Aktien, welche eine Überreaktion am Markt zeigen. Die Basis des Handelssignals bilden schnelle und Kursanstiege über das obere Bollinger Band.

1. Performance der letzten 5 Tage größer als +10%
2. Bollinger Bänder sind geweitet (gemessen an Breite der Bänder über die letzten 20 Tage)
3. Am Vortag muss hier der breiteste Wert in dem Zeitraum von 20 Tagen entstanden sein.
4. Schlusskurs min. 2% über dem oberen Bollinger Band
5. Volumen an dem Tag min. 50% größer, als an den letzten 20 Tagen
6. Trigger ist der letzte Schlusskurs. Sobald der Kurs unter diese Marke fällt, kann ein Short-Einstieg erfolgen.

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am deutschen Markt in den letzten 5 Handelstagen 53%. Sie ergibt sich bei 15 getriggerten Mustern daraus, dass 8 von ihnen momentan im Buchgewinn und nur 7 im Buchverlust notieren.Beispiel Norma Group SE

Die Norma Group SE (WKN: A1H8BV) ist ein international tätiges Technologieunternehmen, das qualitativ hochwertige Verbindungslösungen produziert und vertreibt. Zu den Kernprodukten zählen Befestigungsschellen, Verbindungselemente sowie Fluidsysteme. Dabei wird die gesamte Produktionskette vom Rohmaterial über die Halbteilefertigung bis hin zur Fertigung der Endprodukte abgedeckt. Zudem setzt die Gruppe neben den klassischen Maschinen und Anlagen auch im eigenen Haus entwickelte und gebaute Werkzeuge und Maschinen ein. Das Angebot der Gruppe reicht dabei von bestimmten Industrieanwendungen für Emissionskontrolle, Kühlsysteme, Induktion und Infrastruktur bis hin zu Vertriebsdienstleistungen.

Charttechnisch konnte die Aktie seit dem 26. Oktober eine schnelle und steile Erholungsbewegung vollziehen. Sie konnte als Vorbote guter Quartalszahlen angesehen werden. Die Prognosen wurden am 07. November vorbörslich durch Norma bestätigt, als man die Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigte und die Erwartungen der Analysten an das abgelaufene dritte Quartal übertreffen konnte.

Am 08. November bildete die Norma Group durch einen weit über das obere Bollinger Band hinausgehenden Kursanstieg und sehr hohes Handelsvolumen die Ausgangsbasis für das Signal Bollinger Resistance. Die Bollinger Bänder hatten sich geweitet und am nächsten Handelstag konnte mit dem Erreichen des Vortagesschlusskurses eine Short-Position eröffnet werden. Der Rebound ist bis zum 12. November bereits um 5,8% in den Buchgewinn gelaufen.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Sell Outs am Aktienmarkt – Die richtigen Rebound-Kandidaten regelbasiert herausfiltern

Liebe Kurzfrist-Trader,

im letzten halben Jahr ist am deutschen Aktienmarkt ein mittelfristiger Abwärtstrend mit tieferliegenden Hochs und Tiefs entstanden. Diese Abwärtsbewegung hat bei Einzeltiteln in der letzten Zeit häufiger zu unverhältnismäßig starken Ausverkäufen geführt. So kam es nicht selten vor, dass einige Aktien in nur einer Börsenwoche um 5%, 10% oder sogar 20% an Wert verloren haben. Für uns kurzfristig agierende Trader bieten sich damit sehr interessante Chancen, welche wir nicht jeden Tag beobachten können.

Damit allerdings ein replizierbares Handelssignal vorliegt, müssen im Vorhinein gewisse Regeln bei einem Ausverkauf erfüllt werden. In diesem Zusammenhang müssen wir die starken Kursverluste bei den Aktien klar differenzieren, weil nicht jeder starke Kursverlust gleichzeitig auch ein Kaufsignal darstellt. Häufig können die hohen Kursverluste auf eine fundamentale Ursache zurück geführt werden. Diese kann vielfältig sein. So sind Neubewertungen aufgrund von Analysten-Einschätzungen ebenso möglich, wie makroökonomische Änderungen oder Nachrichten von Seiten des Konzerns. Beispielsweise kann die Kürzung der Jahresprognose einen massiven Abverkauf auslösen, welcher wiederum einige Anleger zu irrationalen und panischen Abverkäufen verleitet. Für Trader ist es das Ziel, solche Situationen immer auf Regelmäßigkeiten zu untersuchen. Nur so lassen sich erzielte Erfolge wiederholen. Nach der Auswertung der jeweiligen Situation muss entschieden werden, ob wir einen Einstieg wagen oder keine Position eröffnen.

TraderFox hat hierzu das Sell Out Signal entwickelt, welches die guten Chancen von den weniger guten trennen soll. Es kann in der Übersicht des Trade-Radars mit der Echtzeit-Trefferquote gefunden werden.
Mit einem Klick auf das Handelsmuster öffnet sich die Übersicht, welche die bereits ausgebildeten Sell Outs und die potenziellen Formationen anzeigt. So liegt die aktuelle Trefferquote am deutschen Markt in den letzten 5 Handelstagen bei 81%. Sie ergibt sich bei 16 ausgebildeten Mustern daraus, dass derzeit 13 von ihnen einen Buchgewinn und nur 3 einen Buchverlust ausweisen.
Merkmale eines Sell Outs

Der Sell Out muss für ein regelbasiertes Signal die folgenden Anforderungen erfüllen.
1. Neues Drei-Monats-Tief wird ausgebildet.
2. Der Tag schließt in der unteren Hälfte der Tagesspanne schließt.
3. Intakter langer Abwärtstrend.
4. Abstand zum Drei-Monats-Hoch mindestens 25%.
5. Am heutigen Tag min. 5% Verlust und Volumen min. 100% über Durchschnitt der letzten 4 Wochen.
6. Einstieg am Folgetag auf heutigem Schlusskurs.
7. Verlustbegrenzung unterhalb des tieferen Tiefs.
8. Schnelle Gewinnmitnahme nach 7-10%.

Tipps zum Handelsmuster

Wenn aufgrund des hohen Abgabedrucks eine Kurslücke entsteht, ist diese für das Szenario sehr vorteilhaft, weil somit gleichzeitig eine Zielmarke auf der Oberseite gebildet werden könnte. Swing-Trader können in einer solchen Situation auf eine emotionale Überreaktion der Marktteilnehmer spekulieren. Theoriegemäß lösen sich solche Überreaktionen zeitnah wieder auf und die Kurse tendieren zurück zur Mitte.

Die Positionseröffnung ist 1-5 Tage nach dem Tag des angezogenen Handelsvolumens zu tätigen. Der Anstieg des Volumens wiederum gibt einen guten Hinweis darauf, dass die letzten spekulierenden Trader abgefischt wurden. Anschließend beginnt die Aktie unter unspektakulärem Volumen langsam wieder zu steigen. Das Signal sollte sich möglichst unabhängig von der Entwicklung des Gesamtmarktes ereignen. Wenn tiefere Tiefpunkte erreicht werden, ist das Signal nicht mehr funktionsfähig. Kann das Tief hingegen gehalten werden, darf ein Engagement in das Unternehmen gewagt werden. Der Ausstieg wird nach einer schnellen Erholung in Höhe von 7-10% empfohlen.

Beispiel eines Sell Outs

Die Sixt Leasing SE (WKN: A0DPRE) ist eine der führenden deutschen Mobilitätsdienstleister. Das Unternehmen bietet sowohl Privatkunden als auch Gewerbetreibenden ein breites Leistungsspektrum im Bereich Fahrzeug-Leasing: vom kundenspezifischen Full Service Leasing über Finanzleasing, Corporate Car-Sharing oder internationale Mobilitätslösungen bis hin zu Fuhrparkmanagement für große Flotten. Mit dem Online-Portal Sixt-neuwagen.de wird potentiellen Kunden zusätzlich ein breites Angebot an Fahrzeugen mit Hersteller-Garantie präsentiert. Sixt arbeitet mit einem breiten Partner-Netzwerk zusammen, zu dem neben Fahrzeugherstellern und –händlern auch Mineralöl-Gesellschaften, Werkstätten oder Versicherungsgesellschaften zählen. Das in Pullach ansässige Familienunternehmen ist neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz sowie Frankreich und den Niederlanden tätig. Durch verschiedene Franchises bedient Sixt Kunden in über 40 Ländern. Hauptaktionärin ist die Sixt SE.

Die Aktie der Sixt Leasing AG hat seit dem 04.10.2018 eine sich beschleunigende Abwärtsbewegung vollzogen. Diese hat den Aktienpreis in nur einer Woche um knapp 20% nach unten gedrückt. Ausgehend vom Verlaufstief am 11.10.2018 ist dann eine technische Gegenreaktion gestartet. Am Folgetag begann die Aktie sich unter nachlassendem Handelsvolumen zu stabilisieren, wodurch eine Positionseröffnung für den Folgetag in Erwägung gezogen werden konnte. Die Stabilisierung ist dann auch eingetreten, so konnte der Aktienkurs bis zum 17. Oktober auf zeitweise 13,52€ ansteigen. Der Sell Out hat damit innerhalb weniger Handelstage zu einem prozentual zweistelligen Rebound geführt.Tipp: In der TraderFox Software können ausgebildete Sell Outs sowie Kandidaten für dieses Handelssignal in Echtzeit verfolgt werden. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass dieses Signal eher selten auftritt. Wenn es jedoch auftritt, kann es sehr gute Chancen ermöglichen Schon vor Handelsbeginn können in der Software die Kandidaten identifiziert werden, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Expansion Gap Down – Die Panik der anderen Marktteilnehmer für einen Rebound nutzen

Liebe Kurzfrist-Trader,

Emotionen sind selten ein guter Ratgeber bei Handelsentscheidungen. Oder anders formuliert: Wenn eine wilde Herde panischer Börsianer ihre Aktien verschenkt, dann ist der richtige Zeitpunkt um einzusteigen. Panik ist eine Emotion, die an der Börse reifen muss. Sie ist wie ein gutes Gericht, das erst nach einer langen Phase des Köchelns seinen vollen Geschmack erreicht. Am Anfang einer Kurspanik stehen meist moderate Kursverluste. Diese werden dann intensiver und irgendwann steht innerhalb weniger Tage ein zweistelliger Verlust zu Buche, der die Aktionäre unglaublich nervös macht und zu irrationalen Entscheidungen verleitet. Die irrationale Entscheidung ist im Sinne unseres Signals der unlimitierte Verkauf direkt zu Handelsbeginn.

Soweit zur Philosophie des Expansion Gap Down. In Charttechnik übersetzt ergibt sich daraus das Kriterium, dass der Aktienkurs innerhalb kurzer Zeit stark gefallen sein muss.

Regelwerk für das Rebound-Signal

Das Expansion Gap Down setzt auf einen Kursanstieg nach einem starken Abverkauf, hierzu gilt es folgende Kriterien zu beachten:
1. In den letzten 5 Handelstagen verzeichnete die Aktie einen Kursverlust von größer als 3 ATR.
2. Heute lastet direkt zur Eröffnung ein Verkaufsüberhang auf der Aktie. Sie eröffnet mit einem Kursverlust von größer als 2,5%.
3. Wenn keine extrem schlechten Nachrichten (z.B. heftige Gewinnwarnung) vorliegen, wird unmittelbar direkt nach der Börseneröffnung einer Long-Position eingegangen.
4. Die Long-Position wird mit einer Risikotoleranz von 2% bis 4% versehen.

Das Trade-Radar zeigt derzeit vor allem hohe Trefferquoten bei den Short-Signalen. Die Rebound-Muster in Long-Richtung, wie das Expansion Gap Down sollte man allerdings nicht unterschätzen.Am deutschen Aktienmarkt weist das Chartmuster momentan noch eine niedrige Echtzeit-Trefferquote von 38% aus. Sollten in den kommenden Tagen jedoch weitere Kursverluste einsetzen, ist es möglich, dass noch mehr Aktien mit einem panischen Abverkauf in den Handel starten, wodurch sich neue interessante Chancen entwickeln könnten.
Expansion Gap Down entfaltet sich bei ISRA Vision

Die ISRA Vision AG (WKN: 548810) ist mit ihren Tochtergesellschaften führend in der Entwicklung und Produktion von Oberflächeninspektionssystemen und Bildverarbeitungsprogrammen (Machine Vision) mit der Spezialisierung im Bereich 3D Vision, insbesondere für das 3D Robotersehen. Als eine Kernkompetenz entwickelt und vertreibt die Gesellschaft die ISRA-BrainWARE®, eine Software für die visuelle Überwachung von Arbeitsprozessen. Einsatz findet diese Anwendung in so genannten Machine-Vision-Systemen, die das dreidimensional sehende “elektronische Auge” ermöglichen, d.h. die digitale Bildverarbeitung in der Steuerung von automatisierten Produktionsprozessen. Schwerpunkt bilden dabei Automationslösungen für die Roboterführung (Industrial Automation). Zielmärkte sind Energie, Healthcare, Nahrung, Mobilität und Information. Zu den Kunden gehören Global Player in diesen Branchen.

Charttechnisch hat die Aktie alleine in den letzten 5 Tagen um rund -14% nachgegeben. Bei einer ATR in Höhe von 2,71 ist auch das Kriterium gegeben, dass der Kursverlust größer als 3 ATR (=8,13) sein muss. Heute früh hat ISRA Vision dann mit einem Down Gap von rund 3,8% eröffnet, wodurch das Einstiegskriterium erfüllt war. Seit der Positionseröffnung notiert die Aktie bereits 4% im Buchgewinn.In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Expansion Gap Down im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Rebound-Muster für einen Tag – Gilligan´s Island short im Einsatz

Liebe Kurzfrist-Trader,

Charttechnische Ausbrüche sind oftmals interessante Möglichkeiten, um eine Position in einer Aktie zu eröffnen. Allerdings stellt sich dann die Frage, in welche Richtung man sich positionieren sollte. Wird ein Long-Ausbruch durch steigende Kurse bestätigt oder folgt doch ein Abverkauf? Der Auslöser für einen charttechnischen Ausbruch können zudem sehr vielfältig sein. Beispielsweise können angepasste Analysten-Prognosen, Quartalsberichte oder auch FDA-Zulassungen für Medikamente schnell eine vorbörsliche Kurslücke entstehen lassen.

Ein bekannter DayTrader aus den Zeiten der New Economy und der Internet-Hausse hat sich ebenfalls mit dieser Thematik beschäftigt. Jeff Cooper hat seine Beobachtungen dabei in das Chartmuster Gilligan´s Island gepackt. Ihm ist aufgefallen, dass Aktien nach gewissen Nachrichten häufig übermäßig stark reagieren, bevor sich eine kurzfristige Rebound-Chance bietet. Diese kann sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite auftreten. Cooper verweist allerdings auch strikt darauf, dass es sich um ein kurzfristiges Signal handelt, welches nur selten für mittel- bis langfristige Kehrtwenden geeignet ist.

Ein Blick auf das Trade Radar zeigt, dass Rebound-Signale in Short-Richtung  am amerikanischen Markt derzeit sehr gut funktionieren. Aus diesem Grund wollen wir uns das Gilligan´s Island short Muster einmal genauer anschauen.
Handelssignal Gilligan´s Island

Das Gilligan´s Island short Handelssignal betrachtet Aktien, die sich im besten Fall in einem Aufwärtstrend befinden und mit einem Up Gap in den Handel starten. Ein Aufwärtstrend ist hierbei nicht zwingend notwendig, erhöht jedoch häufig die Erfolgswahrscheinlichkeit.

1. Eröffnung mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Hoch. Größere Kurslücken steigern die Aussagekraft
2. Schlusskurs: In der unteren Hälfte ihrer Tagesspanne sowie auf oder unter dem Eröffnungskurs
3. Positionseröffnung: Nur am Folgetag 1/8 Punkt (= 0,125 Prozent) unter dem heutigen Tiefpunkt
4. Risikotoleranz: 1 Punkt (= 1 Prozent)
5. Falls die Aktie schwach schließen sollte, empfiehlt Cooper die Position über Nacht zu halten.

Ausgebildete Signale und Kandidaten

Am amerikanischen Markt wurden in den letzten 5 Handelstagen insgesamt 85 Gilligan´s Island short getriggert. Von diesen Mustern weisen momentan 68 einen Buchgewinn auf, wodurch seine Echtzeit-Trefferquote in Höhe von 80% ergibt.
Beispiel Cincinnati Financial Corp. (CINF)

Die Aktie des amerikanischen Versicherungskonzerns konnte seit der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen am 26.07.2018 eine steile Aufwärtsbewegung vollziehen. Dabei ist die Aktie zuletzt am 21. September auf ein neues 52 Wochenhoch ausgebrochen. Auffällig bei diesem Ausbruch war, dass die Aktie bereits auf dem neuen Hoch in den Handel gestartet ist. Anschließend folgte ein Kursanstieg um ein weiteres halbes Prozent. Bis zum Börsenschluss ist der Versicherungskonzern dann allerdings wieder nach unten abgerutscht.

Am nächsten Handelstag, dem 24. September, ist die Aktie dann im Bereich des Vortagestiefs in den Handel gestartet und hat kurz nach Börseneröffnung das Signal Gilligan´s Island short ausgelöst. Ein sehr schönes Beispiel, wie sich dieses Muster innerhalb eines Handelstages entfalten kann. Der Buchgewinn aus dem Short-Trade bei Cincinnati Financial Corp. (CINF) beläuft sich nach dem ersten Tag auf rund 1,6%.
In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Rebounds am deutschen Aktienmarkt – Hyperbole long in der Analyse

Liebe Kurzfrist-Trader,

der deutsche Leitindex konnte gestern eine starke Performance zeigen. Wenn sich diese Bewegung heute fortsetzen sollte, dürfte dies auch positive Auswirkungen auf Einzeltitel und die Long-Signale haben. Zudem sollten wir in Bezug auf deutsche Aktien heute zwei Punkte beachten.

  1. Heute ist Hexensabbat. Ein Hexensabbat findet einmal je Quartal und immer am dritten Freitag des jeweiligen Monats statt. Dabei verfallen weltweit sehr viele Terminkontrakte, wodurch es heute noch zu starken Kursbewegungen und einem Anstieg im Handelsvolumen kommen kann. Gleichzeitig sind spezifische Regeln zu beachten, wie zum Beispiel, dass die Mittagsauktion für DAX-Titel heute 5 Minuten statt regulär 2 Minuten dauert.
  2. Am Montag treten die neuen Indexregeln in Kraft, wodurch der MDAX und SDAX künftig mehr Index-Mitglieder umfassen werden und Titel aus dem TecDAX sowohl in diesem Technologie-Index, als auch in einem weiteren deutschen Index gelistet sein können. Konkret wird der DAX 30 Aktien, der TecDAX 30 Aktien, der MDAX 60 (statt bisher 50) und der SDAX 70 (statt bisher 50) umfassen.

Ein Blick auf das Trade-Radar am deutschen Aktienmarkt über die vergangenen 5 Tage zeigt, dass insbesondere die Rebound-Signale hohe Trefferquoten aufweisen. In diesem Zusammenhang finde ich das Muster Hyperbole long interessant, welches sich die Verhaltensökonomik zu Nutze macht.
Hyperbole long

Dieses Rebound-Signal setzt darauf, dass eine überverkaufte Situation aufgelöst wird, indem Käufer die Aktie zurück in die „normale“ Preisspanne ziehen. Es ist somit ein antizyklisches Signal. Dazu müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
1. Der Kurs muss unterhalb der Bollinger Bänder liegen
2. ATR Regeln: Die Performance muss jeweils kleiner als der ATR Wert sein:
3. Trigger ist das Maximum aus dieser ATR Auswahl
4. Kurs muss min. 2% unterhalb vom Schlusskurs des Vortages liegen
5. Bollinger Band Faktor muss bei 0,4 liegen (=geweitete Bollinger Bänder)

Das Chartmuster Hyperbole long überzeugt am deutschen Aktienmarkt in den letzten 5 Handelstagen mit einer Echtzeit-Trefferquote von 75%. Dabei wurden in diesem Zeitraum 16 Muster ausgebildet. Von diesen Signalen weisen derzeit insgesamt 12 Stück einen Buchgewinn aus.
Beispiel Wacker Chemie

Die Wacker Chemie AG ist ein global tätiges Chemieunternehmen. Das Leistungsportfolio konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Silikonchemie, Polymerchemie, Feinchemikalien und Biotech-Produkte, Polysilicium sowie Wafer und Einkristalle aus Reinstsilicium. Die Produktpalette reicht von Ölen und Dichtstoffen über Lackharze, Dispersionspulver und Kieselsäure hin zu Siliciumwafern und Pharmaproteinen. Den Großteil seines Umsatzes erzielt Wacker mit Produkten auf Siliciumbasis. Zu den Abnehmern gehören unter anderem die Konsumgüter-, Nahrungsmittel-, Pharma-, Textil-, Solar-, Elektronik- und chemische Grundstoffindustrie sowie die Medizintechnik, die Biotechnologie und der Maschinenbau. Als Hersteller von Silicon- und Polymerprodukten kommen die Kunden von Wacker besonders aus der Automobil- und Bauindustrie. Mit der Produktion von Siliciumwafern gehört das Unternehmen zu den wichtigsten Zulieferern der Halbleiterindustrie.

Charttechnisch hat die Aktie am 13.09.2018 einen Hyperbole long getriggert, nachdem sie zuvor eine Korrekturbewegung von rund -10% in zwei Handelstagen vollzogen hat. Das ansprechende Rebound-Setup hat sich dann regelkonform entfaltet und in den nächsten 5 Handelstagen zu einer Kurserholung von rund 9% nach dem Berühren der Trigger-Marke geführt.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.