Mit der Momentum Breakout Matrix die stärksten Sektoren am Markt finden

Liebe Trader,

Das Risiko von Kursverlusten können wir leider nicht komplett verschwinden lassen. Allerdings können Anleger dieses Risiko verringern, indem sie schauen, welche Sektoren der Markt aktuell spielt. Wenn dort Muster erkennbar sind, kann aufgesprungen und auf eine Fortsetzung des Trends gesetzt werden. Der Grundgedanke einer solchen Überlegung ist, dass große Investoren versuchen den Market Impact durch ihre Transaktionen möglichst gering zu halten. Der Market Impact ist der Einfluss, den ein Marktteilnehmer auf den Preis eines Finanztitels hat, wenn er diesen kauft oder verkauft.

Würde Beispielsweise ein Fonds in eine Aktie investieren wollen, bewegt er natürlich nicht nur ein paar Tausend Euro. Nein, dort geht es dann häufig um mehrere Millionen. Würde der Fonds nun das gesamte Geld in einem Schub investieren, würde die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigen, wodurch der Fonds für die Aktien einen enormen Aufschlag zahlen müsste. Da eine solche Situation nicht erstrebenswert erscheint, werden stattdessen kleinere Kauftranchen gewählt. Ein sehr schönes Beispiel aus den letzten Wochen stellt die Akkumulation der Osram Aktie durch BlackRock dar. Mittlerweile hält der Vermögensverwalter über seine Fonds fast 10% aller ausstehenden Osram (WKN: LED400) Anteile.

19.12.2017 BlackRock erhöht Anteil von 5,08% auf 6,22%
21.12.2017 BlackRock erhöht Anteil von 6,22% auf 6,42%
03.01.2018 BlackRock erhöht Anteil von 6,42% auf 7,89%
12.01.2018 BlackRock erhöht Anteil von 7,89% auf 8,98%
15.01.2018 BlackRock erhöht Anteil von 8,98% auf 9,09%
16.01.2018 BlackRock erhöht Anteil von 9,09% auf 9,26%

Solche Informationen können für unser Trading von Vorteil sein, da sie eine gewisse Sicherheit geben. Mit Hilfe der Momentum Breakout Matrix werden genau die Aktien sichtbar, welche sich aktuell in der Nähe ihres 52 Wochen Hochs befinden. Wenn die einzelnen Titel dann angeklickt werden, werden automatisch andere Aktien aus dem gleichen Sektor hervorgehoben. Diese Information verdeutlicht sehr simpel und schnell, ob ein ganzer Sektor oder nur eine spezielle Aktie akkumuliert wird.

So kann die Momentum Breakout Matrix geöffnet werden

In der nachfolgenden Abbildung ist erkennbar, dass in der obersten Zeile des Trading Desks auf das Kästchen mit den drei Strichen geklickt werden muss. Anschließend öffnet sich eine Auswahl potenzieller Unterpunkte. Hieraus wird die Momentum Breakout Matrix ausgewählt. Durch einen Klick öffnet sie sich.Diese Sektoren werden gespielt

Sobald mit der Maus über die einzelnen Aktien, welche in der Nähe ihres 52 Wochen Hochs notieren, gefahren wird, werden alle Branchenkollegen hervorgehoben. Am deutschen Markt werden aktuell mehrere Sektoren gespielt.

1. Medizinische Geräte: Übernahmephantasien prägen die Aktien
2. Immobilienkonzerne: Profitieren durch die weiterhin niedrigen Leitzinsen
3. Autozulieferer: Wandel zur E-Mobilität und steigende Abatzzahlen werden positiv gesehen
4. Stahl/Metalle: Analysten gehen von weiter steigenden Stahlpreisen aus
5. Banken: Machen Fortschritte beim Abbau von Altlasten, allerdings belastet die US-Steuerreform die Bilanzen kurzfristig sehr stark

Beispiel: Die Autozulieferer

Mit einem Scrollen auf Hella KGaA Hueck (WKN: A13SX2) wird sichtbar, dass die Automobilzulieferer gehäuft in der Nähe ihres 52 Wochen Hochs notieren. Anleger könnten nun aus dieser Auswahl von Aktien jene wählen, welche charttechnisch, fundamental oder sogar in beiden Methoden am vorteilhaftesten aussehen.Fazit: Die Momentum Breakout Matrix bietet ein gutes Instrument um über aktuelle Branchen-Trends an den Märkten auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Zusätzlich können aus starken Branchen auch Einzelaktien für Trendfolgestrategien analysiert werden. Probieren Sie es einfach einmal aus und nutzen so das Wissen des Marktes. Die Matrix ist im Trading-Desk integriert und mit einem Klick auf das Symbol mit den drei Balken aufrufbar.

Dieses Short-Signal weist aktuell hohe Trefferquoten und schöne Beispiele auf

Liebe Trader,

derzeit kommt es am deutschen Aktienmarkt vermehrt zu Gewinnmitnahmen. Dieses Verhalten tritt auch bei den Aktien auf, wo kurzzeitig schnelle Kursanstiege zu beobachten waren. Die dadurch entstehenden kraftvollen Überreaktionen können wir Swing-Trader als schöne Chancen handeln. Denn die Tendenz zur Mitte bei den Aktienkursen führt die Marktteilnehmer immer wieder zurück zu einer Situation, wo mehr Volumen gehandelt wird. Die steilen Bewegungen entstehen häufig auf Basis von veröffentlichten Nachrichten.

Im ersten Impuls steigen viele kurzfristig orientierte Marktteilnehmer ein. Nachdem jene dann mit der Gewinnmitnahme beginnen, folgen die großen institutionellen Anleger, welche ihr Depot zurechtrücken. Bevor diese allerdings vermehrt aktiv werden, kann es zu stärkeren Rücksetzern kommen. Je nachdem, wie viele kurzfristig orientierte Trader investiert sind. Die Folge ist ein in die Gegenrichtung tendierender Kurs. Händler können dieses Verhalten gewinnbringend nutzen, indem ein Rebound-Trade eröffnet wird. Dieses Signal kann sowohl in Long- als auch in Short-Richtung auftreten. Nachfolgend wird das Short-Szenario erläutert, da dieses derzeit eine sehr hohe Trefferquote aufweist.

Das Signal Lonely Warrior short

Für ein korrektes Lonely Warrior short Signal müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein.
1. Eine komplette Tageskerze wird oberhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% über dem oberen Band.
2. Das Verkaufssignal wird ausgelöst, sobald das Tagestief vom Vortag leicht unterschritten wurde.
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt.

Für das erfolgreiche Handeln eines Lonely Warrior ist es erforderlich, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten. Schließlich könnten Aktien in überkauften Situationen auch Trendverhalten aufweisen und weiter ansteigen. Die Grundlage solcher dynamischen Situationen könnte dann auf gravierende fundamentale Ereignisse zurückzuführen sein.

Kürzlich ausgebildete Beispiele

Osram (WKN: LED400) hat nachbörslich am 06.11.2017 die Quartalszahlen präsentiert, welche viele Anleger zur Gewinnmitnahme am folgenden Morgen genutzt haben. Die Folge war ein enormes Down-Gap, doch anstatt weiter zu fallen, begann der LED-Hersteller wieder zu steigen. Die Bekanntgabe über eine Kooperation mit Continental ließ die Sorgen der Anleger schnell verschwinden und die Aktie steil ansteigen. Dieser Anstieg setzte sich auch zeitweise am Folgetag durch. Doch anders als am Vortag waren die Anleger nun nicht mehr übermäßig euphorisch. Die Aktie konnte somit nur einen Doji ausbilden. Dieser zeichnet sich durch einen Eröffnungs- und Schlusskurs auf gleichem Kursniveau aus. Da dieser Doji außerdem komplett oberhalb des Bollinger Bandes gebildet wurde, war die Basis für den Lonely Warrior short gelegt. Mit dem Unterschreiten des Tiefs am 09.11. wurde das Signal dann ausgelöst und hat den Short-Tradern innerhalb weniger Tage eine ansehnliche Rendite beschert.
Co.don (WKN: A1K022) ist eine kleine Aktie, der Biopharmakonzern kommt derzeit lediglich auf einen Börsenwert von knapp unter 200 Mio. Euro, weswegen die Aktie zu stärkeren Schwankungen neigen kann. So wurde auch die jüngste Kursrallye ohne nennenswerte Neuigkeiten ausgebildet. Von daher muss es nicht verwunderlich sein, dass nun die Rücksetzer einsetzen. Dieses Verhalten könnte sich in der aktuellen Formationsbildung fortsetzen.DIC Asset (WKN: A1X3XX) ist ein auf Gewerbeimmobilien spezialisierter Konzern, welcher jüngst erneut durch gute Quartalszahlen profitieren konnte. Die Ausgangsbasis der Rally seit dem 09.10. bildete die Nachricht, dass DIC Asset für 2017 die Ausschüttung einer Sonderdividende plane. In der Folge wurde die Aktie massiv aufgekauft und der Kurs stieg steil an. Doch auch hier konnte ungefähr einen Monat später ein Lonely Warrior short getriggert werden. Die einsetzende Korrektur tat der Aktie sehr gut um auszukonsolidieren. Da bei dieser Aktie eine sehr schöne fundamentale Lage vorliegt, kann ich mir gut die Rallyfortsetzung vorstellen.

In der TraderFox Software können Aktien nach verschiedenen Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen untersucht werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.