Lonely Warrior short enttarnt euphorischen Kursverlauf – Auf den Rebound spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

die Beobachtung der Märkte lässt erkennen, dass Aufwärtsimpulse oftmals zeitlich viel länger als Abwärtsimpulse benötigen, um starke Kursveränderungen auszulösen. Dieses Wissen können wir uns bei laufenden Long-Positionen für die Absicherung der Trades zu Nutze machen. Auf der anderen Seite bietet sich dadurch allerdings auch die Eröffnung einer Short-Position an, wenn die Märkte zu fallen beginnen.

Ein gutes Indiz dafür, dass Short-Signale gerade gut funktionieren, erhalten wir durch die Betrachtung des Trade-Radars. Wenn die Breakouts auf neue 52 Wochentiefs Erfolgswahrscheinlichkeiten von über 50% ausweisen, ist das eine gute Ausgangslage. Als nächstes bietet es sich an, das Trade-Radar nach einzelnen Chartmustern zu screenen. Fallen dort Short-Signale mit sehr hohen Trefferquoten auf, kann mit einem Klick auf das Muster eine Übersicht mit den aktuellen Kandidaten geöffnet werden. Gleichzeitig sehen wir dadurch auch noch die bisher bereits getriggerten Chartmuster.Der Lonely Warrior short

Dieses Rebound-Muster nutzt die Bollinger Bänder, um Übertreibungssituationen im Markt zu finden und sie nach einem gezielten Regelwerk zu handeln. Das genaue Regelwerk eines Lonely Warrior short sieht folgendermaßen aus:

1. Eine komplette Tageskerze wird oberhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% über dem oberen Band
2. Das Verkaufssignal wird ausgelöst, sobald das Tagestief vom Vortag leicht unterschritten wird
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am amerikanischen Markt auf Sicht der vergangenen 5 Handelstage überzeugende 93%. Sie ergibt sich bei 29 getriggerten Mustern dadurch, dass 27 von ihnen einen Buchgewinn und nur zwei Aktien einen Buchverlust ausweisen.5% Buchgewinn nach einem Tag!

Stanley Black & Decker Inc. (SWK) ist ein international tätiger Hersteller im Bereich Werkzeuge und Sicherheit für den professionellen, kommerziellen und privaten Gebrauch. Neben zahlreichen Produkten, die direkt an Einzelhändler wie beispielsweise Baumärkte, Großmarktketten oder Fachgeschäfte, Endkunden oder über Third-Party-Distributoren vertrieben werden, bietet das Unternehmen auch Lösungen und Services, die Ersatzteillieferung, Wartung und Reparatur beinhalten, an.

Charttechnisch hat die Aktie am 25. Oktober eine Erholungsbewegung gestartet, welche sie bis zum 03. Dezember um rund 31% nach oben zog. Anfang Dezember ist die Aktie dann allerdings in den überkauften Bereich oberhalb des Bollinger Bandes vorgedrungen. Der Kursanstieg ist dabei durch ein kraftvolles Gap Up am 03. Dezember geprägt. Nachdem Stanley Black & Decker bereits mit einem Aufschlag in Höhe von +3,6% in den Handel gestartet war, konnte sie zeitweise bis auf 139,45 USD ansteigen. Bis zum Börsenschluss nahm dann allerdings der Verkaufsdruck unter einem starken Anstieg des Handelsvolumens zu. Eine bearische Tendenz, welche sich am 04. Dezember in Form eines Lonely Warrior short entfalten sollte.Das Chartmuster wurde am Dienstag mit dem Unterschreiten des Vortagestiefs getriggert und konnte bereits am ersten Tag einen Kursverlust in Höhe von knapp 5,9% auslösen.  Es ist nun gut vorstellbar, dass sich der Abgabedruck noch mindestens einen weiteren Handelstag ausdehnen dürfte.

Stanley Black & Decker Inc. ist damit ein sehr gutes Beispiel dafür, wie schnell sich ein Kursverlust vollziehen kann, wenn ein Short-Signal getriggert wurde. Rebound-Muster sind nach einer Überreaktion der Marktteilnehmer sehr interessant, wenn sie ohne nennenswerte neue Nachrichten vollzogen wurde. Aus Chance-Risiko-Gesichtspunkten ist der Lonely Warrior ein höchst lukratives Chartmuster.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Lonely Warrior vs. Slingshots – Zusammenhänge richtig deuten

Liebe Trader,

jeden Tag bieten die Märkte uns neue Chancen. Es gibt nur ein Problem. Viele Trader nutzen das zur Verfügung stehende Wissen nicht oder nicht vollständig. So kann selbst ein Fehltrade bei einer richtigen Deutung der Faktenlage ein neues Ertragspotenzial bieten. Mit dem neuen Trade wird dann lediglich in die andere Richtung spekuliert. Denn schließlich wurde die Aktie vor dem ersten Trade bereits analysiert und wir wissen, warum sie aktuell in Bewegung ist. Doch nutzen Trader dieses Wissen auch? Häufig ist die Antwort leider: Nein.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie nach einem Fehltrade durch die Eröffnung eines zweiten Trades doch noch an einer Bewegung partizipieren können. Hierzu wird ein reales und ganz aktuelles Beispiel auf Basis der Echtzeittrefferquoten über 5 Tage am deutschen Aktienmarkt gezeigt. Es geht um die Lonely Warrior und Slingshots.Trefferquoten analysieren

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Trefferquoten des Lonely Warrior long und des Slingshots short im Vergleich am deutschen Markt über die letzten 5 Tage. Sehr aussagekräftig, wie die Lonely Warrior long aktuell eine Trefferquote von 0% aufweisen, wohingegen die Slingshots short zu 75% funktionieren. Zudem wird direkt ein schönes Beispiel sichtbar, worauf später eingegangen wird.Das Muster: Lonely Warrior long

Damit ein regelbasierter Lonely Warrior long entsteht, müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein:
1. Eine komplette Tageskerze wird unterhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter dem unteren Band
2. Das Kaufsignal wird ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht überschritten wurde
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt

Das Muster: Slingshots short

Jeff Cooper hat die Märkte stets nach Auffälligkeiten untersucht. Gerne unterschied er dabei zwischen starken und schwachen Händen, welche wiederum zu einer Differenzierung zwischen guten und schlechten Signalen führte. Seiner Meinung nach, ist das Erkennen der Marktteilnehmer überaus wichtig, da die jeweiligen Gruppen verschieden auf Ausbruchssituationen reagieren. „Starke Hände“ reagieren nach kurzen Korrekturen gemäß Cooper ganz entspannt mit weiteren Käufen. Diese ermöglichen wiederum weitere Kursanstiege. „Schwache Hände“ hingegen sind unsicher. Sie wollen lieber schnell kleine Gewinne realisieren oder setzen viel zu enge Verlustbegrenzungen, wodurch Fehlsignale und Verluste entstehen können.

Das regelbasierte Handelsmuster Slingshots short benötigt folgende Basis:
1. Die Aktie muss am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen
2. Am zweiten Tag muss eine kurze Korrektur einsetzen, min. 0,125% über das Vortageshoch
3. Das Signal zum Verkauf tritt mit der Unterschreitung des Tiefs vom ersten Tag ein
4. Nur am zweiten oder dritten Tag darf mit dem Unterschreiten (min. 0,125%) des Tiefs vom ersten Tag ein Short-Einstieg erfolgen
5. Risikobegrenzung gemäß Cooper bei 2%

Beispiel Indus Holding AG

Aktuell bietet die Indus Holding AG (WKN: 620010) ein mustergültiges Beispiel. Im Abschnitt „Trefferquoten analysieren“ wurde die Indus Holding AG eingerahmt. Sie hatte zuerst am 28.05.2018 um 09:00 Uhr einen Lonely Warrior long getriggert. Anleger, welche diesem Signal gefolgt wären, hätten bereits einen Tag später den Verlust realisiert und die Aktie abgeschrieben. Doch ein Blick auf die Trefferquoten des Slingshots short (aktuell 75%) hätte die Händler dann wieder aufmerksam werden lassen. Denn mit dem Fehlsignal des Lonely Warrior long wurde bei der Indus Holding AG gleichzeitig ein Slingshots short getriggtert. Dieses Signal läuft aktuell in den Buchgewinn und könnte unter Umständen sogar noch einige Tage Bestand haben.Fazit: Auch wenn Sie mit einem Rebound-Trade einen Verlust erlitten haben, sollten Sie die aktuellen Trefferquoten der Signale im Auge behalten. Denn eine beim Rebound gescheiterte Aktie könnte unter Umständen eine gute Basis für die Fortsetzung der Abwärtsbewegung darstellen.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die beide Formationen in Echtzeit identifiziert.

Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Der Lonely Warrior: Ein mächtiges Rebound-Signal im Einsatz

Liebe Trader,

Saatgut, Pflanzen und Pestizide mögen auf den ersten Blick nicht gerade Spannung in uns aufsteigen lassen. Doch wenn wir uns die großen börsennotierten Konzerne hinter den Produkten anschauen, dann sieht es schon ganz anders aus. Bayer, Monsanto und BASF sind hierbei die bekanntesten Beispiele mit Medienpräsenz. Allerdings gibt es auch in der zweiten Reihe interessante und weltweit agierende Konzerne, wo sich hin und wieder Trading-Chancen ergeben. So hat sich erst letzte Woche bei dem SDAX-Konzern KWS Saat eine überverkaufte Situation für einen schönen Rebound-Trade angeboten.

Die Verhaltensökonomie

Auf verhaltenswissenschaftlicher Basis lassen sich zwei Übertreibungssituationen erklären. Zum einen gibt es die Panik. Diese äußert sich bei den Marktteilnehmern in unüberlegten Abverkäufen. Zum anderen gibt es die Euphorie. Diese äußert sich bei den Marktteilnehmern in genau dem gegenläufigen Verhalten. Sie kaufen unüberlegt Aktien nach oben, ohne auf den wahren Wert zu achten. Beide Emotionen sind mit dem Lonely Warrior abbildbar. Für das Long-Szenario wird auf die Panik der Marktteilnehmer zurückgegriffen und für das Short-Szenario auf die Euphorie.

Das Handelssignal Lonely Warrior long

Für einen regelbasierten Lonely Warrior long, ist die Erfüllung folgenden Kriterien notwendig.
1. Eine komplette Tageskerze wird unterhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter dem unteren Band.
2. Das Kaufsignal wird ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht überschritten wurde.
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt.

Für einen langfristig positiven Erwartungswert müssen wir die Risiken eng begrenzen und die Buchgewinne laufen lassen. Besonders der erste Aspekt sollte konsequent umgesetzt werden, da Aktien in überverkauften Situationen auch ein neues Trendverhalten etablieren können. Ein solcher Abwärtstrend könnte dann auf eine starke Veränderung der fundamentalen Lage zurückgehen und hohe Verluste zur Folge haben.

Das Praxisbeispiel

Seit Oktober 2017 befindet sich die KWS Saat SE (WKN: KWS) in einem Abwärtstrend und während dieser Zeit hat sie einige Male Rebound-Chancen geboten. Die letzte Möglichkeit war ein massiver Abverkauf am 24.04.2018. Hierbei ist sehr schön die Übertreibung unter erhöhtem Handelsvolumen erkennbar. Die Aktie fiel an jenem Tag zeitweise um über 8% ohne irgendwelchen konkreten neuen Nachrichten. Als regelbasierter Trader war allerdings noch keine Kaufgelegenheit eingetreten. Es blieb weiter abzuwarten. Am nächsten Tag folgte ein erneuter Abverkauf. Die Aktie verlor zeitweise erneut über 3% an Wert. Doch im Laufe des Tages besserte sich das Bild. Die panischen Marktteilnehmer hatten ihre Aktien abgestoßen und die ruhigeren begannen in KWS zu investieren. Sie kauften die Aktie bis zum Handelsschluss hoch. Eine gute Ausgangsbasis für Anschlusskäufe ist entstanden und da KWS nun immer noch unterhalb des Bollinger Bandes im überverkauften Bereich notierte, war auch die Grundlage für den Lonely Warrior gelegt.

Am nächsten Handelstag war es dann soweit. Mit dem Überschreiten des Vortageshochs wurde das Signal getriggert und wir konnten die Aktie kaufen. Es ist sehr schön erkennbar, wie KWS Saat dann anschließend innerhalb weniger Handelstage um knapp 5% angestiegen ist. In der TraderFox Software können Aktien nach verschiedenen Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen untersucht werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Lonely Warrior Einstiegssignal bei einem Dividenden-Aristokraten gesichtet

Liebe Trader,

Rebound-Signale in Richtung des übergeordneten Trends zu handeln, ist eine sehr schöne Möglichkeit, um innerhalb kürzester Zeit die Übertreibungen an den Märkten auszunutzen. Dabei wird auf die Tendenz zur ausgewogenen Mitte abgezielt. Die sogenannte Mittelwertrückkehr (Mean Reversion).

Es bestehen zwei mögliche verhaltenswissenschaftlich erklärbare Übertreibungssituationen. Erstens die Panik und zweitens die Euphorie. Beide Emotionen sind mit dem Lonely Warrior abbildbar. Für das Long-Szenario wird auf die Panik der Marktteilnehmer zurückgegriffen und für das Short-Szenario auf die Euphorie. In diesem Artikel möchte ich gerne auf die Kaufvariante Bezug nehmen, da in diesem Zusammenhang ein sehr schönes Beispiel beobachtbar ist. Dieses Beispiel dürfte nicht nur für Swing-Trader sondern auch für Investoren interessant sein.

Das Muster: Lonely Warrior long

Damit ein regelbasierter Lonely Warrior long entsteht, müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein.
1. Eine komplette Tageskerze wird unterhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter dem unteren Band.
2. Das Kaufsignal wird ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht überschritten wurde.
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt.

Damit ein Lonely Warrior langfristig einen positiven Erwartungswert aufweist, ist eine enge Risikotoleranz erforderlich. Dieser Aspekt ist sehr wichtig, da Aktien in überverkauften Situationen auch ein neues Trendverhalten etablieren könnten. Dieser neue Abwärtstrend könnte wiederum weitere Marktteilnehmer zum Verkauf animieren. Zusätzlich ist in einer solchen Situation denkbar, dass die Grundlage der dynamischen Bewegung auf eine massive Veränderung der fundamentalen Lage zurückführbar ist.

Der Dividenden-Aristokrat

Nicht jede Aktie kann sich einfach Dividenden-Aristokrat nennen. Für diesen Ritterschlag müssen die Aktien zwei strenge Kriterien erfüllen.

1. Es reicht nicht aus, dass die Dividendenrendite prozentual hoch ist. Das Unternehmen sollte eine vertrauenswürdige Geschichte haben und die Dividende in den letzten 10 Jahren unterm Strich stetig erhöht haben. Dadurch erhalten die Unternehmen den ehrwürdigen Titel Dividenden-Aristokraten.

2. Die Dividendenausschüttung darf nicht aus der Substanz erfolgen. Das Eigenkapital der Firmen sollte trotz der Dividendenausschüttungen langsam steigen.

In diesem Zusammenhang gibt Warren Buffett Anlegern den Tipp, nur Aktien mit steigenden Einnahmen und einem Wettbewerbsvorteil zu kaufen. Durch eine solche Auswahl würde auf lange Sicht auch der Wert des Depots steigen.

Dividenden-Aristokrat mit Einstiegssignal Lonely Warrior long

Die Deutsche EuroShop AG (WKN: 748020) zahlt ihren Aktionären bereits seit 15 Jahren kontinuierlich eine Dividende. Diese wurde stets auf gleichem Niveau gehalten oder erhöht und nie in ihrer Höhe verringert. Außerdem ist seit 2011 eine jährliche Steigerung der absoluten Dividendenhöhe erkennbar. Betrug sie 2011 noch 1,10€ je Aktie, waren es 2016 bereits 1,40€ je Aktie.

Charttechnisch wird die Aktie wieder interessant, da es ab dem 10.01.2018 mit dem Unterschreiten einer Unterstützungslinie zu zahlreichen Verkäufen gekommen ist. Dieser Abverkauf hat den Immobilienanbieter bis zum 15.01.2018 verhältnismäßig stark an Wert einbüßen lassen. Doch jener Tag bildete auch gleichzeitig den Wendepunkt, weil die Aktie ihren Kerzenkörper komplett unterhalb des Bollinger Bandes gebildet hatte. Folglich war sie überverkauft. Im Laufe des Nachmittags ist diese Situation mehreren Marktteilnehmern aufgefallen, welche die günstige Einstiegsgelegenheit sofort ausnutzten. Der Rebound hatte begonnen. Am nächsten Tag wurde auch der Lonely Warrior long getriggert, wodurch ein regelbasierter Einstieg ermöglicht wurde.Aktuell verharrt die Deutsche Euroshop AG noch auf einem niedrigen Niveau, allerdings könnte sich dies ändern, wenn mehr Marktakteure auf den Dividendentitel aufmerksam werden.

In der TraderFox Software können Aktien nach verschiedenen Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen untersucht werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Dieses Short-Signal weist aktuell hohe Trefferquoten und schöne Beispiele auf

Liebe Trader,

derzeit kommt es am deutschen Aktienmarkt vermehrt zu Gewinnmitnahmen. Dieses Verhalten tritt auch bei den Aktien auf, wo kurzzeitig schnelle Kursanstiege zu beobachten waren. Die dadurch entstehenden kraftvollen Überreaktionen können wir Swing-Trader als schöne Chancen handeln. Denn die Tendenz zur Mitte bei den Aktienkursen führt die Marktteilnehmer immer wieder zurück zu einer Situation, wo mehr Volumen gehandelt wird. Die steilen Bewegungen entstehen häufig auf Basis von veröffentlichten Nachrichten.

Im ersten Impuls steigen viele kurzfristig orientierte Marktteilnehmer ein. Nachdem jene dann mit der Gewinnmitnahme beginnen, folgen die großen institutionellen Anleger, welche ihr Depot zurechtrücken. Bevor diese allerdings vermehrt aktiv werden, kann es zu stärkeren Rücksetzern kommen. Je nachdem, wie viele kurzfristig orientierte Trader investiert sind. Die Folge ist ein in die Gegenrichtung tendierender Kurs. Händler können dieses Verhalten gewinnbringend nutzen, indem ein Rebound-Trade eröffnet wird. Dieses Signal kann sowohl in Long- als auch in Short-Richtung auftreten. Nachfolgend wird das Short-Szenario erläutert, da dieses derzeit eine sehr hohe Trefferquote aufweist.

Das Signal Lonely Warrior short

Für ein korrektes Lonely Warrior short Signal müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein.
1. Eine komplette Tageskerze wird oberhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% über dem oberen Band.
2. Das Verkaufssignal wird ausgelöst, sobald das Tagestief vom Vortag leicht unterschritten wurde.
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt.

Für das erfolgreiche Handeln eines Lonely Warrior ist es erforderlich, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten. Schließlich könnten Aktien in überkauften Situationen auch Trendverhalten aufweisen und weiter ansteigen. Die Grundlage solcher dynamischen Situationen könnte dann auf gravierende fundamentale Ereignisse zurückzuführen sein.

Kürzlich ausgebildete Beispiele

Osram (WKN: LED400) hat nachbörslich am 06.11.2017 die Quartalszahlen präsentiert, welche viele Anleger zur Gewinnmitnahme am folgenden Morgen genutzt haben. Die Folge war ein enormes Down-Gap, doch anstatt weiter zu fallen, begann der LED-Hersteller wieder zu steigen. Die Bekanntgabe über eine Kooperation mit Continental ließ die Sorgen der Anleger schnell verschwinden und die Aktie steil ansteigen. Dieser Anstieg setzte sich auch zeitweise am Folgetag durch. Doch anders als am Vortag waren die Anleger nun nicht mehr übermäßig euphorisch. Die Aktie konnte somit nur einen Doji ausbilden. Dieser zeichnet sich durch einen Eröffnungs- und Schlusskurs auf gleichem Kursniveau aus. Da dieser Doji außerdem komplett oberhalb des Bollinger Bandes gebildet wurde, war die Basis für den Lonely Warrior short gelegt. Mit dem Unterschreiten des Tiefs am 09.11. wurde das Signal dann ausgelöst und hat den Short-Tradern innerhalb weniger Tage eine ansehnliche Rendite beschert.
Co.don (WKN: A1K022) ist eine kleine Aktie, der Biopharmakonzern kommt derzeit lediglich auf einen Börsenwert von knapp unter 200 Mio. Euro, weswegen die Aktie zu stärkeren Schwankungen neigen kann. So wurde auch die jüngste Kursrallye ohne nennenswerte Neuigkeiten ausgebildet. Von daher muss es nicht verwunderlich sein, dass nun die Rücksetzer einsetzen. Dieses Verhalten könnte sich in der aktuellen Formationsbildung fortsetzen.DIC Asset (WKN: A1X3XX) ist ein auf Gewerbeimmobilien spezialisierter Konzern, welcher jüngst erneut durch gute Quartalszahlen profitieren konnte. Die Ausgangsbasis der Rally seit dem 09.10. bildete die Nachricht, dass DIC Asset für 2017 die Ausschüttung einer Sonderdividende plane. In der Folge wurde die Aktie massiv aufgekauft und der Kurs stieg steil an. Doch auch hier konnte ungefähr einen Monat später ein Lonely Warrior short getriggert werden. Die einsetzende Korrektur tat der Aktie sehr gut um auszukonsolidieren. Da bei dieser Aktie eine sehr schöne fundamentale Lage vorliegt, kann ich mir gut die Rallyfortsetzung vorstellen.

In der TraderFox Software können Aktien nach verschiedenen Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen untersucht werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Swing-Trading-Strategie Lonely Warrior: Die perfekte Zeit für Rebound-Signale

Liebe Trader,

gestern Nachmittag kam es im DAX schlagartig zu einer Kehrtwende und der Index verlor innerhalb von 2 Stunden zeitweise mehr als 200 Punkte. Wie konnte es dazu kommen? Am Tag zuvor teste der deutsche Leitindex bereits nach unten, konnte über den Handelstag allerdings wieder an Stärke zulegen. Gestern eröffnete er dann mit einem Gap Up, woraufhin sich kurzzeitig weitere Käufer fanden. Doch dann wurde mit dem SMA 20 und dem Eröffnungskurs vom 27.06.2017 markante Widerstände berührt. Diese wiederum verleiteten die Marktteilnehmer zu Verkäufen und Gewinnmitnahmen. Im weiteren Tagesverlauf tendierte der Index zu den Bereichen, wo das größte Volumen umgesetzt werden konnte. Logischerweise sind diese Bereiche dort, wo viele Marktteilnehmer Stop Loss Orders platzieren. Genau so war es dann auch. Unter ehemaligen Swing Lows kam es zu gigantischen Umsätzen. Nun hat sich der Index kurzfristig wieder beruhigt und sucht neue Volumen. Damit ergibt sich eine perfekte Zeit für Rebound-Signale wie den Lonely Warrior.

Der Namensursprung des Lonely Warrior ist aus einer asiatischen Geschichte entstanden. Ein Soldat sollte stets bei der Truppe bleiben und sich im Krieg nie zu weit von der eigenen Armee entfernen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass er irgendwann alleine in feindlichem Territorium ist. In solchen Situationen sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Kämpfers praktisch auf null. Es bleibt ihm nichts Anderes übrig, als den eigenen Truppen entgegen zu kommen oder auf diese zu warten.

Übertragen auf die Aktienmärkte können die Bollinger Bänder als das sichere Terrain angesehen werden. Der Bereich außerhalb jener Begrenzung er stellt in diesem Fall das feindliche Territorium dar. Basis der Bollinger Bänder stellt die mathematische Normalverteilung dar. Nach dieser tendieren aktuelle Aktienpreise mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu ihrem Mittelwert. Kurse außerhalb der Begrenzungen seien somit eine Ausnahme. Ebenso wie der einzelne Krieger, sollten die Aktiennotierungen ins sichere Terrain zurücktendieren.

Damit ein Lonely Warrior long Signal getriggert wird, ist die Erfüllung bestimmter Kriterien erforderlich. So muss eine komplette Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder gebildet werden. Als Alternative könnte ebenso ein ausgebildetes Handelssignal vorliegen, wenn eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter den Bollinger Bändern entstanden ist. Eine so ausgebildete Kerze würde dann als einsamer Krieger bezeichnet werden, welchem das Handelssignal seinen Namen verdankt. Am nächsten Handelstag wird ein Kaufsignal ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht übertroffen wird. Im Anschluss an die Eröffnung einer Long-Position wird eine Verlustbegrenzung platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu reduzieren. Für das erfolgreiche Handeln eines Lonely Warrior ist es erforderlich, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten. Schließlich könnten Aktien in überverkauften Situationen auch Trendverhalten aufweisen und weiter sinken. Die Grundlage solcher dynamischen Situationen könnte dann auf gravierende fundamentale Ereignisse zurückzuführen sein.

Heute betrachten wir den Lonely Warrior long anhand der Burlington Stores Inc. (BURL). Der amerikanische Einzelhändler leidet wie viele Kaufhausketten unter dem Vordringen von Amazon. Amazon hat am 16.06.2017 die Übernahme von Whole Foods bekannt gegeben und damit ein regelrechtes Beben in der Branche ausgelöst. Auch Burlington war davon betroffen. Zu Anfang reagierte der Kurs nur leicht, doch als die Aktie unter den gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Tage fiel, war es aus. Großanleger verabschiedeten sich aus der Aktie und drückten die Notierungen nach unten.

Der Abwärtsdruck setzte sich bis zum 23.06.2017 fort Jener Tag stellte dann allerdings die Wende dar, es kamen erstmals seit mehreren Handelstagen im Handelsverlauf mehr Käufer als Verkäufer in die Aktie. Über den Tag konnte sich so ein schöner langer Schatten nach unten ausbilden. Ein Hinzuziehen der Bollinger Bänder ermöglichte anschließend die richtige Einordnung dieses Pullbacks. Es war der Boden der Abwärtsbewegung, welcher vollständig unterhalb des Bollinger Bänder ausgebildet wurde. Ein wunderschönes Chance-Risiko-Verhältnis für Swing-Trader.

Für den Folgetag hätte nun lediglich eine Kauforder oberhalb des Tageshochs platziert werden müssen. Nach der Auslösung zu Börsenbeginn hätte der Trader nur noch abwarten müssen. Ein sehr schöner Trade.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Lonely Warrior mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Swing-Trading-Strategie Lonely Warrior long: Überreaktionen an den Märkten traden

Liebe Trader,

Die Preise an der Börse schwanken durch Angebot und Nachfrage beeinflusst, täglich rauf und runter. Wenn es allerdings zu wenige Käufer und zu viele Verkäufer gibt, kann dieser Überhang die Kurse drastisch nach unten drücken. Durch solche Überhänge können dann wiederum sehr schnell Überreaktionen entstehen. Für Swing-Trader bieten diese wiederum angenehmen Chance-Risiko-Verhältnisse für die Positionseröffnung.

Meistens folgen solche Szenarien mit einer Kurslücke als Reaktion auf veröffentlichte Nachrichten. Doch die anfängliche Kraft einer solchen Bewegung kann anschließend nicht weitergeführt werden. Die Folge ist eine Kurswende. Dieses Signal kann sowohl in Long- als auch in Short-Richtung auftreten. In dem nachfolgenden Beispiel wird das Long-Signal beschrieben.

Der Namensursprung des Lonely Warrior ist aus einer vergangen asiatischen Geschichte entstanden. Soldaten sollten stets bei der Truppe bleiben und sich im Krieg nie zu weit von der eigenen Armee entfernen, da er sich sonst irgendwann alleine in feindlichem Territorium befindet. In solchen Situationen ist es sehr unwahrscheinlich, dass er den Angriff alleine überleben kann. Es bleibt ihm nichts Anderes übrig, als den eigenen Truppen entgegen zu kommen, oder auf diese zu warten.

Eine Übertragung dieses Verhaltens auf die Aktienmärkte erfordert das Hinzuziehen der Bollinger Bänder. Der Bereich außerhalb jener Begrenzungen kann als feindliches Territorium betrachtet werden. Die Bollinger Bänder gehen auf die Normalverteilung zurück. Nach dieser tendieren aktuelle Aktienpreise mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu ihrem Mittelwert. Kurse außerhalb der Begrenzungen stellen somit eine Ausnahme dar. Exakt so wie der einzelne Krieger, sollten die Aktiennotierungen ins sichere Terrain zurückkehren.

Die Auslösung eines Lonely Warrior long Signals erfordert die Erfüllung bestimmter Kriterien. So muss eine komplette Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder gebildet werden. Als Alternative könnte ebenso ein ausgebildetes Handelssignal vorliegen, wenn eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter den Bollinger Bändern entstanden ist. Eine so ausgebildete Kerze würde dann als einsamer Krieger bezeichnet werden, welchem das Handelssignal seinen Namen verdankt. Am nächsten Handelstag wird ein Kaufsignal ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht übertroffen wird. Im Anschluss an die Eröffnung einer Long-Position wird eine Verlustbegrenzung platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu reduzieren. Für das erfolgreiche Handeln eines Lonely Warrior ist es erforderlich, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten. Schließlich könnten Aktien in überverkauften Situationen auch Trendverhalten aufweisen und weiter sinken. Die Grundlage solcher dynamischen Situationen könnte dann auf gravierende fundamentale Ereignisse zurückzuführen sein.

Heute betrachten wir den Lonely Warrior long anhand der Koenig & Bauer AG (WKN: 719350). Der Würzburger Druckmaschinenhersteller weist seit 2015 ein starkes und kontinuierliches Kurswachstum auf. Diese schöne Aufwärtsbewegung wurde lediglich durch zeitweilige Kurskorrekturen unterbrochen. So auch nach der Präsentation der Quartalszahlen am 09.05.2017. Die Werte waren für Maschinenbauer üblich im ersten Quartal etwas schwächer als auf das Gesamtjahr gesehen. Sie lagen jedoch leicht über den Vorjahreszahlen und waren somit positiv zu werten.

Analysten würdigten diese Entwicklungen, indem sie die Kurszielprognosen leicht angehoben haben. Doch es half nichts. Die nächsten Handelstage konnte keine neue Stärke aufgebaut werden, sodass der Kurs einbrach. Diese Verluste setzte die Koenig & Bauer AG bis zum 22.05.2017 fort. An diesem Tag schloss die gesamte Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder. Somit bildete sich ein Lonely Warrior aus, welchen Trader mit der Platzierung einer Kauforder über dem Tageshoch handeln könnten. Diese Kauforder wäre am 23.05.2017 bereits in den ersten Handelsstunden ausgelöst worden, da am selben Tag auch Warburg Research eine Kurszielanpassung vorgenommen hatte. Die Analysten stuften Koenig & Bauer von 72€ auf 82€ hoch. Diese starke Anhebung lockte neue Käufer an, welche den Kurs blitzschnell nach oben führten. Da bereits am Folgetag die Dividende ausgezahlt wurde, hätten Swing-Trader mit dieser Position sehr schnell einen ansehnlichen Gewinn einfahren können.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Lonely Warrior mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Swing-Trading-Strategie Lonely Warrior short: Gewinnbringende Reboundtrades in überkauften Märkten eröffnen

Liebe Trader,

Überreaktionen an den Märkten bieten immer wieder gute Chancen. Häufig resultieren solche Szenarien in einer Kurslücke als Reaktion auf veröffentlichte Nachrichten. Doch die anfängliche Kraft einer solchen Bewegung kann dann nicht weiter aufrecht erhalten werden. Die Folge ist ein in Gegenrichtung tendierender Kurs. Händler können dieses Verhalten gewinnbringend nutzen, indem ein Reboundtrade eröffnet wird. Dieses Signal kann sowohl in Long- als auch in Short-Richtung auftreten. Nachfolgend wird das Short-Signal erläutert, da dieses derzeit eine sehr hohe Trefferquote aufweist.

Der Name des Lonely Warrior ist aus einer einprägsamen Geschichte entstanden. Ein Soldat sollte sich im Krieg nie zu weit von den eigenen Truppen entfernen, da er sich sonst irgendwann alleine in feindlichem Territorium befindet. In solchen Situationen ist es sehr unwahrscheinlich, dass er den Angriff alleine überleben kann. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als den eigenen Truppen entgegen zu kommen, oder auf diese zu warten.

Wird dieses auf die Aktienmärkte übertragen, kann das feindliche Territorium als Bereich außerhalb der Bollinger Bänder angesehen werden. Die Bollinger Bänder gehen auf die Normalverteilung zurück. Nach dieser tendieren aktuelle Aktienpreise mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu ihrem Mittelwert. Kurse außerhalb der Begrenzungen stellen somit eine Ausnahme dar. Exakt so wie der einzelne Krieger, sollten die Aktiennotierungen ins sichere Terrain zurückkehren.

Für ein korrektes Lonely Warrior short Signal muss eine komplette Tageskerze oberhalb der Bollinger Bänder gebildet werden. Als Alternative könnte ebenso ein ausgebildetes Handelssignal vorliegen, wenn eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% über den Bollinger Bändern entstanden ist. Am Folgetag wird ein Verkaufssignal ausgelöst, sobald das Tagestief vom Vortag leicht unterschritten wurde. Im Anschluss an die Eröffnung einer Short-Position wird eine Verlustbegrenzung platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu reduzieren. Für das erfolgreiche Handeln eines Lonely Warrior ist es erforderlich, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten. Schließlich könnten Aktien in überkauften Situationen auch Trendverhalten aufweisen und weiter ansteigen. Die Grundlage solcher dynamischen Situationen könnte dann auf gravierende fundamentale Ereignisse zurückzuführen sein.

Heute betrachten wir den Lonely Warrior short anhand der Swift Transportation Company (SWFT). Der Logistikkonzern hat sich seit Anfang März 2017 in einem leichten Abwärtstrend befunden, welcher am 10.04.2017 schlagartig durchbrochen werden konnte. An jenem Tag gab das Unternehmen die Quartalszahlen für den Beginn des aktuellen Geschäftsjahres bekannt, welche die Erwartungen der Analysten erfüllen konnten. Vereinzelt waren sie sogar besser als erwartetet. Den wahren Kurstreiber für die enorme Kurslücke an jenem Tag bildeten hingegen andere Neuigkeiten. Die Veröffentlichung von Fusionsgesprächen zwischen Swift Transportation und Knight Transportation (KNX). Die Anleger reagierten auf die potenziellen Synergieeffekte so positiv, dass der Kurs zu Börsenbeginn um mehr als 15% über dem Vortagesschluss eröffnete.

Die Kerze des gesamten Handelstages formte sich oberhalb der Bollinger Bänder, sodass für den Folgetag unterhalb des Schlusskurses eine Verkaufsorder platziert werden konnte. Diese wurde am Tag nach den Neuigkeiten auch ausgelöst. Zwar kam zum Ende des Handelstages erneut etwas Stärke auf, wodurch auch diese Kerze komplett außerhalb der Bollinger Bänder schloss. Allerdings konnte diese Stärke nur kurz wirken, denn bereits einen Tag später wurde die Aktie massiv verkauft. Swing-Trader, welche sich short positioniert hatten, konnten somit bereits sehr schnell und einfach gute Buchgewinne erwirtschaften.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Lonely Warrior mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.