Rebound-Muster für einen Tag – Gilligan´s Island short im Einsatz

Liebe Kurzfrist-Trader,

Charttechnische Ausbrüche sind oftmals interessante Möglichkeiten, um eine Position in einer Aktie zu eröffnen. Allerdings stellt sich dann die Frage, in welche Richtung man sich positionieren sollte. Wird ein Long-Ausbruch durch steigende Kurse bestätigt oder folgt doch ein Abverkauf? Der Auslöser für einen charttechnischen Ausbruch können zudem sehr vielfältig sein. Beispielsweise können angepasste Analysten-Prognosen, Quartalsberichte oder auch FDA-Zulassungen für Medikamente schnell eine vorbörsliche Kurslücke entstehen lassen.

Ein bekannter DayTrader aus den Zeiten der New Economy und der Internet-Hausse hat sich ebenfalls mit dieser Thematik beschäftigt. Jeff Cooper hat seine Beobachtungen dabei in das Chartmuster Gilligan´s Island gepackt. Ihm ist aufgefallen, dass Aktien nach gewissen Nachrichten häufig übermäßig stark reagieren, bevor sich eine kurzfristige Rebound-Chance bietet. Diese kann sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite auftreten. Cooper verweist allerdings auch strikt darauf, dass es sich um ein kurzfristiges Signal handelt, welches nur selten für mittel- bis langfristige Kehrtwenden geeignet ist.

Ein Blick auf das Trade Radar zeigt, dass Rebound-Signale in Short-Richtung  am amerikanischen Markt derzeit sehr gut funktionieren. Aus diesem Grund wollen wir uns das Gilligan´s Island short Muster einmal genauer anschauen.
Handelssignal Gilligan´s Island

Das Gilligan´s Island short Handelssignal betrachtet Aktien, die sich im besten Fall in einem Aufwärtstrend befinden und mit einem Up Gap in den Handel starten. Ein Aufwärtstrend ist hierbei nicht zwingend notwendig, erhöht jedoch häufig die Erfolgswahrscheinlichkeit.

1. Eröffnung mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Hoch. Größere Kurslücken steigern die Aussagekraft
2. Schlusskurs: In der unteren Hälfte ihrer Tagesspanne sowie auf oder unter dem Eröffnungskurs
3. Positionseröffnung: Nur am Folgetag 1/8 Punkt (= 0,125 Prozent) unter dem heutigen Tiefpunkt
4. Risikotoleranz: 1 Punkt (= 1 Prozent)
5. Falls die Aktie schwach schließen sollte, empfiehlt Cooper die Position über Nacht zu halten.

Ausgebildete Signale und Kandidaten

Am amerikanischen Markt wurden in den letzten 5 Handelstagen insgesamt 85 Gilligan´s Island short getriggert. Von diesen Mustern weisen momentan 68 einen Buchgewinn auf, wodurch seine Echtzeit-Trefferquote in Höhe von 80% ergibt.
Beispiel Cincinnati Financial Corp. (CINF)

Die Aktie des amerikanischen Versicherungskonzerns konnte seit der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen am 26.07.2018 eine steile Aufwärtsbewegung vollziehen. Dabei ist die Aktie zuletzt am 21. September auf ein neues 52 Wochenhoch ausgebrochen. Auffällig bei diesem Ausbruch war, dass die Aktie bereits auf dem neuen Hoch in den Handel gestartet ist. Anschließend folgte ein Kursanstieg um ein weiteres halbes Prozent. Bis zum Börsenschluss ist der Versicherungskonzern dann allerdings wieder nach unten abgerutscht.

Am nächsten Handelstag, dem 24. September, ist die Aktie dann im Bereich des Vortagestiefs in den Handel gestartet und hat kurz nach Börseneröffnung das Signal Gilligan´s Island short ausgelöst. Ein sehr schönes Beispiel, wie sich dieses Muster innerhalb eines Handelstages entfalten kann. Der Buchgewinn aus dem Short-Trade bei Cincinnati Financial Corp. (CINF) beläuft sich nach dem ersten Tag auf rund 1,6%.
In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Gilligan´s Island short – Hohe Trefferquoten bei kurzfristigen Gap-Umkehrungen

Liebe Trader,

haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob Sie eine Aktie nach einem Up Gap kurzfristig kaufen oder verkaufen sollen? Ich finde die Frage jedes Mal wieder interessant, denn solche Situationen bieten sich nahezu täglich. So können vorbörslich verkündete Unternehmenszahlen oder Analystenempfehlungen ganz schnell dafür sorgen, dass die Aktie mit einer Kurslücke in den Handel startet.

Auch Jeff Cooper hat sich einst diese Frage gestellt und sie anhand von Beobachtungen in ein Handelssignal verwandelt. Ihm ist aufgefallen, dass Aktien nach gewissen Nachrichten häufig übermäßig stark reagieren, bevor sich eine kurzfristige Rebound-Chance bietet. Diese kann sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite auftreten. Cooper verweist allerdings auch strikt darauf, dass es sich um ein kurzfristiges Signal handelt, welches nur selten für mittel- bis langfristige Kehrtwenden geeignet ist. Das Muster nannte er Gilligan´s Island.

Auf der Short-Seite weist das Gilligan´s Island Signal aktuell unter den USA2000 eine hohe Trefferquote von 66% in den letzten fünf Tagen aus.Handelssignal Gilligan´s Island

Das Gilligan´s Island short Handelssignal betrachtet Aktien, die sich im besten Fall in einem Aufwärtstrend befinden und mit einem Up Gap in den Handel starten. Ein Aufwärtstrend ist hierbei nicht zwingend notwendig, erhöht jedoch häufig die Erfolgswahrscheinlichkeit.

1. Eröffnung mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Hoch. Größere Kurslücken steigern die Aussagekraft
2. Schlusskurs: In der unteren Hälfte ihrer Tagesspanne sowie auf oder unter dem Eröffnungskurs
3. Positionseröffnung: Nur am Folgetag 1/8 Punkt (= 0,125%) unter dem heutigen Tiefpunkt
4. Risikotoleranz: 1 Punkt (= 1 Prozent)
5. Falls die Aktie schwach schließen sollte, empfiehlt Cooper die Position über Nacht zu halten.

Ausgebildete Signale und Kandidaten

Die folgende Tabelle zeigt Aktien, wo das Muster bereits ausgebildet wurde und jene, wo sich die Formation derzeit noch ausbilden könnte.Sehr interessant sind immer Situationen, wo mehrere Aktien aus dem gleichen Sektor als Kandidaten für ein Handelssignal auftreten. Sofern das Handelssignal dann auch noch eine hohe Trefferquote hat, ist dies ein gutes Indiz dafür, wie institutionelle Anleger ihr Kapital derzeit umschichten. So konnte gestern beispielsweise beobachtet werden, wie mehrere Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor auf der Liste des Gilligan´s Island short zu finden waren. Ein guter Hinweis darauf, dass das Geld zumindest kurzfristig aus dem Ölsektor abgezogen werden könnte. Heute, einen Tag später, wollen wir mit W&T Offshore Inc. (WTI) einen der gestrigen Kandidaten im Nachgang betrachten.

Gilligan´s Island short in der Anwendung

W&T Offshore Inc. ist ein im Golf von Mexiko tätiger Erdgasförderer. Neben der Produktion, Exploration, Entwicklung und dem Erwerb von Erdgas-Liegenschaften sorgen auch zahlreiche Offshore Beteiligungen für Umsätze bei dem Unternehmen. Diese hohe Abhängigkeit von den Energiepreisen kann sowohl Fluch als auch Segen sein. Denn steigen die Erdgaspreise, steigt auch der Gewinn des Konzerns. Der Markt wiederum würdigt wachsende Unternehmensgewinne mit steigenden Kursen. Genau dieses Szenario hat sich bei den Öl- und Gasproduzenten seit knapp zweieinhalb Jahren gezeigt. Doch mittlerweile scheinen erste Marktteilnehmer von einer zumindest kurzfristigen Korrektur bei den Energiepreisen auszugehen, weswegen sie ihre Aktien abstoßen.

Im unten dargestellten Chart ist ein Teil der Kursrallye von W&T Offshore Inc. abgebildet. Den kurzfristigen Abschluss hat der gestern getriggerte Gilligan´s Island short gebildet. Wie zu erkennen ist, hat die Aktie vorgestern mit einem Gap Up in den Handel gestartet. Dieses konnte sie aber nicht über den Tag verteidigen. Stattdessen hat die Aktie weit unter der Eröffnung und in der unteren Hälfte der Tagesspanne geschlossen. Am nächsten Tag wurde mit dem Unterschreiten des Vortagestiefs bei $8,17 das Signal getriggert und ein Short-Einstieg hätte erfolgen dürfen. Mustergültig hat die Aktie im Tagesverlauf an Wert eingebüßt und auf -7,4% geschlossen.In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Ausgewogene Trefferquoten bei Long- und Short-Signalen in den USA – Handeln Sie die besten!

Liebe Trader,

in diesem Artikel möchte ich Ihnen und euch gerne einen Einblick in das TradeRadar geben und wie sie dieses effektiv nutzen können. Hierzu werden drei Strategien mit aktuell hohen Trefferquoten am amerikanischen Markt herausgepickt. Anschließend wird aus den sich in Ausbildung befindlichen Signalen jeweils ein potenzieller Kandidat analysiert und ein möglicher Kursverlauf dargelegt. Schließlich ist es für uns Händler wichtig, Aktien bereits vor der Aktivierung eines Handelssignals zu analysieren, um dann bei der Ausbildung des Signals sofort aktiv werden zu können.

Das Trade-Radar am amerikanischen Markt

Zu Beginn öffne ich das standardmäßige Trade-Radar und passe lediglich den zu screenenden Markt an. Sobald dies geschehen ist, können die aktuellen Trefferquoten zu den verschiedenen Handelsansätzen abgelesen werden. Mir fallen vor allem die guten Trefferquoten der Long-Signale auf. Dies erstreckt sich von Rebound-Strategien über Trendfolge- und Swing-Trading-Signale, bis hin zu Range-Breakouts. Es gibt nur wenige Ausnahmen, wie den Bollinger Support, welche eine Trefferquote von unter 50% aufweisen. Mit Blick auf die Short-Signale fällt ein anderer interessanter Aspekt auf. Einige kurzfristige Signale, wie die Slingshots short (Trefferquote 80%) oder Gilligans Island short (Trefferquote 70%), können vollkommen überzeugen. Geht es hingegen an länger orientierte Short-Signale, wie die Dynamic Breakdown Attack (Trefferquote 40%) sinken die Erfolgswahrscheinlichkeiten stark ab.Auswahl der funktionierenden Handelsansätze

Um eine breite Streuung an Strategien zu erhalten, werde ich auch die Handelsansätze variieren. So werden die Signale mit den höchsten Trefferquoten aus den Oberbereichen Rebound, Trendfolge und Swing-Trading gewählt. Somit wird nachfolgend je eine Aktie beschrieben, die kurz vor dem Ausbruch des Signals steht. Bei den nun folgenden Überschriften habe ich die aktuellen Trefferquoten am US Markt über die letzten 5 Handelstage in Klammern ergänzt.

Rebound-Signal: Gilligan´s Island short (70%)

Theoretische Grundlagen des Signals:
1. Eröffnung mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Hoch. Größere Kurslücken steigern die Aussagekraft
2. Schlusskurs: In der unteren Hälfte ihrer Tagesspanne und auf oder unter dem Eröffnungskurs
3. Positionseröffnung: Nur am Folgetag 1/8 Punkt (= 0,125%) unter dem heutigen Tiefpunkt
4. Risikotoleranz: 1 Punkt (= 1 Prozent)
5. Falls die Aktie schwach schließen sollte, empfiehlt Cooper die Position über Nacht zu halten.

Die Performance Group Co (PFGC) fällt mir unter den potenziellen Kandidaten für einen Rücksetzer auf. Die Aktie des Lebensmittelhändlers könnte heute bereits das Verkaufssignal ausbilden. Wenn dieser Fall eintreten sollte, könnten Trader den Rebound mit dem Gilligan´s Island short folgen. Positiv ist auch zu werten, dass die Aktie gestern zeitweise im überkauften Bereich oberhalb des Bollinger Bandes notiert hat. Ich würde mit einem Rücksetzer bis schätzungsweise $29,00 kalkulieren. Die Risikobegrenzung ist gemäß der Theorie nach Jeff Cooper mit 1% zu setzen.Trendfolge-Signal: Trend Continuation Line (78%)

Das Handelssignal Trend Continuation Line betrachtet potenzielle Ausbruchskandidaten. Aktien, welche stark gestiegen sind, konsolidieren und dann an einer Widerstandslinie abprallen sind für Trendfortsetzungen sehr interessant. Die Kriterien für den erfolgreichen Handel solcher Positionen hat Dan Zanger klar definiert. So muss die Aktie kurz nach dem Ausbruch gekauft werden und darf zum Zeitpunkt des Kaufs nicht mehr als fünf Prozent über der Trendlinie liegen. Weiterhin soll das Handelsvolumen der Aktie beim Ausbruch höher sein, als der Durchschnitt der letzten 30 Tage. Liegen diese Kriterien vor, kann der Einstieg in die Position erfolgen. Nach der Eröffnung einer Position fordert Zanger dazu auf, Verluste sehr schnell zu begrenzen. Es sei nötig, dass Trader gegenläufige Positionen entweder unter der Trendlinie oder dem Ausbruchspunkt begrenzen. Gewinnmitnahmen dürfen gestaffelt erfolgen. Die ersten 20-30 Prozent der Aktien können zwischen 15-20 Prozent über dem Ausbruchskurs verkauft werden. Die restliche Position kann dann je nach Trendstärke der Aktie gehalten oder veräußert werden.

Die argentinische Großbank Grupo Financiero Galicia (FSLR) bewegt sich trendstark aufwärts, auch kurze Rücksetzer werden schnell aufgefangen. Sie profitiert von einer guten wirtschaftlichen Lage des Landes, wodurch viele Neukunden gewonnen werden können und alte Kunden ihre Finanzierungen sowie Investitionen ausweiten. Die Aktie könnte sehr zeitnah zum nächsten Long-Ausbruch ansetzen und einen weiteren Rallyschub in Richtung $65-$66 nehmen.Swing-Trading-Signal: TraderFox 123 (86%)

Dieses Handelssignal geht von kurzen Rücksetzern in trendstarken Aktien aus. Sobald Aktien zwei Tage in Folge gefallen sind, kann am dritten Tag mit einem Einstieg auf die Trendfortsetzung spekuliert werden. Dieses Signal funktioniert allerdings nur bei gut laufenden Aktien und sollte ähnlich wie das 1-2-3-4er eine gute Fundierung haben, damit die Aktie ihr weiteres Potenzial entfalten kann.

First Solar fällt mir mit einer Konsolidierung auf, wo heute neben dem TraderFox 123 auch ein Long Term Flat Base Ausbruch vollzogen werden könnte. Die Aktie profitiert seit Monaten von den Sanktionen in Amerika auf ausländische Solarmodule. Fundamental hat der Konzern jedoch Quartalsverluste zu bewältigen, welche auf ein Überangebot zurückzuführen sind. Diese dürften es erschweren, im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Der Preiskampf ist hart und der Solarmarkt trotz der Sanktionen gegen ausländische Konzerne umkämpft. Der jüngste Pleitefall mit Solarworld hat bereits die Branchenstimmung aufgezeigt.In der TraderFox Software können Aktien verschiedenster Handelssignale mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Swing-Trading-Strategie Gilligan´s Island short: Den letzten Aufschwung zur Gewinnrealisierung nutzen!

Liebe Trader,

Aufwärtsbewegungen laufen sehr häufig in angenehmen Swing-Bewegungen ab. Diese zeichnen sich durch steigende Hoch- und Tiefpunkte aus. Doch woran können Trader erkennen, dass jetzt ein neues Swing High erreicht wurde und fallende Kurse folgen werden? Schließlich könnte die Aufwärtsbewegung auch nur für kurze Zeit unterbrochen worden sein. Dieser Artikel soll Ihnen bei der richtigen Einordnung einer solchen Situation helfen.

Das Handelssignal Gilligan´s Island short wurde von Jeff Cooper entwickelt, um Überreaktionen am Markt für Gegenbewegungen nutzbar zu machen. Im besten Fall befindet sich die betrachtete Aktie in einem Aufwärtstrend und startet mit einem Up Gap in den Handel. Dies ist allerdings nicht verpflichtend. Verpflichtend ist hingegen, dass die Aktie mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Hoch eröffnet. Hierbei gelten größere Kurslücken als aussagekräftiger. Weiterhin muss die Aktie bei oder in der unteren Hälfte ihrer Tagesspanne, sowie auf selber Ebene, oder unter dem Eröffnungskurs schließen. Anschließend darf nur am Folgetag ein Verkauf 1/8 Punkt (= 0,125%) unter dem heutigen Tiefpunkt gestartet werden. Die Risikotoleranz legt Cooper auf 1 Punkt (= 1 Prozent) fest. Falls die Aktie schwach schließen sollte, empfiehlt er die Position über Nacht zu halten.

Heute betrachten wir das Handelssignal Gilligan´s Island short anhand der Sears Holding (SHLD). Der amerikanische Retailer hatte in den letzten Jahren wenig Grund zur Freude. Der Wert hat sich alleine im Vergleich zum Vorjahr ungefähr halbiert. Wird das Zeitfenster enger gestellt, lässt sich auch erkennen, woher die Kursverluste kommen. Das Kanadageschäft lief so schlecht, dass am 22.06.2017 die Insolvenz bekanntgegeben werden musste. Die Folge sind 2900 Entlassungen und 59 geschlossene Geschäfte. Doch entgegen der Erwartung, dass dieses Ereignis negative Folgen auf den Börsenpreis haben könnte, legten die Aktien des Konzerns zu. Die Anleger werteten es positiv, dass nun endlich ein Schlussstrich unter das Verlustgeschäft gezogen werden konnte. Der einsetzende Kursanstieg wurde anschließend mit einem Pullback um 61,8% des Anstieges auskonsolidiert.

Der nachfolgende Anstieg trieb die Aktie erneut in einer schönen Swing-Bewegung auf ein neues Swing High. Jenes konnte am 20.07.2017 durch die Bekanntgabe einer Kooperation mit Amazon erreicht werden. Gleichzeitig eröffnete der Handelstag mit einem starken Gap Up, welches im Verlauf des Tages jedoch nicht gehalten werden konnte. Die Aktie schloss weit unterhalb ihres Eröffnungskurses. Somit war die Basis für ein Gilligan´s Island short gelegt. Als Trader hätte lediglich noch die Unterschreitung des Vortagestiefs abgewartet werden müssen. Dadurch wäre dann der Short-Einstieg ausgelöst worden. Im gleichen Moment hätten investierte Trader ihre Long-Positionen schließen sollen. Wie zu erkennen ist, hätte diese Entscheidung sehr viel Geld eingebracht oder geschützt. Denn auch der Gesamtmarkt wirkte an jenem Tag mit Kursverlusten unterstützend für Short-Signale. Der kräftige Abverkauf der Sears Holding führte zu einem Tagesverlust von über 8%!

In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.