Mit der Bollinger Resistance auf den Rebound in einer Marktübertreibung spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

Märkte neigen zu Übertreibungssituationen, welche durch Euphorie oder Panik gespeist werden. Wir kurzfristig orientierten Trader können solche Situationen gezielt für Positionseröffnungen nutzen. Um Übertreibungen am Markt zu erkennen, können wir die von John Bollinger entwickelten Bollinger Bänder nutzen. Der Entwickler dieser Bänder gibt zwar zu, dass auch das beste Werkzeug keine Garantie für den Erfolg darstellt, dennoch kann es in Kombination mit einem geeigneten Risiko- und Moneymanagement die Wahrscheinlichkeit für den langfristigen Erfolg am Kapitalmarkt erhöhen.

Wenn wir auf die Echtzeit-Trefferquoten verschiedener Chartmuster am deutschen Aktienmarkt schauen, dann lässt sich erkennen, dass viele Signale, welche auf den Bollinger Bändern aufbauen, derzeit sehr gut funktionieren. Eines dieser Muster ist die Bollinger Resistance, welche nachfolgend genauer betrachtet werden soll.Chartsignal Bollinger Resistance

Das Signal Bollinger Resistance sucht nach Aktien, welche eine Überreaktion am Markt zeigen. Die Basis des Handelssignals bilden schnelle und Kursanstiege über das obere Bollinger Band.

1. Performance der letzten 5 Tage größer als +10%
2. Bollinger Bänder sind geweitet (gemessen an Breite der Bänder über die letzten 20 Tage)
3. Am Vortag muss hier der breiteste Wert in dem Zeitraum von 20 Tagen entstanden sein.
4. Schlusskurs min. 2% über dem oberen Bollinger Band
5. Volumen an dem Tag min. 50% größer, als an den letzten 20 Tagen
6. Trigger ist der letzte Schlusskurs. Sobald der Kurs unter diese Marke fällt, kann ein Short-Einstieg erfolgen.

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am deutschen Markt in den letzten 5 Handelstagen 53%. Sie ergibt sich bei 15 getriggerten Mustern daraus, dass 8 von ihnen momentan im Buchgewinn und nur 7 im Buchverlust notieren.Beispiel Norma Group SE

Die Norma Group SE (WKN: A1H8BV) ist ein international tätiges Technologieunternehmen, das qualitativ hochwertige Verbindungslösungen produziert und vertreibt. Zu den Kernprodukten zählen Befestigungsschellen, Verbindungselemente sowie Fluidsysteme. Dabei wird die gesamte Produktionskette vom Rohmaterial über die Halbteilefertigung bis hin zur Fertigung der Endprodukte abgedeckt. Zudem setzt die Gruppe neben den klassischen Maschinen und Anlagen auch im eigenen Haus entwickelte und gebaute Werkzeuge und Maschinen ein. Das Angebot der Gruppe reicht dabei von bestimmten Industrieanwendungen für Emissionskontrolle, Kühlsysteme, Induktion und Infrastruktur bis hin zu Vertriebsdienstleistungen.

Charttechnisch konnte die Aktie seit dem 26. Oktober eine schnelle und steile Erholungsbewegung vollziehen. Sie konnte als Vorbote guter Quartalszahlen angesehen werden. Die Prognosen wurden am 07. November vorbörslich durch Norma bestätigt, als man die Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigte und die Erwartungen der Analysten an das abgelaufene dritte Quartal übertreffen konnte.

Am 08. November bildete die Norma Group durch einen weit über das obere Bollinger Band hinausgehenden Kursanstieg und sehr hohes Handelsvolumen die Ausgangsbasis für das Signal Bollinger Resistance. Die Bollinger Bänder hatten sich geweitet und am nächsten Handelstag konnte mit dem Erreichen des Vortagesschlusskurses eine Short-Position eröffnet werden. Der Rebound ist bis zum 12. November bereits um 5,8% in den Buchgewinn gelaufen.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Bollinger Resistance – Short-Einstiege in überkauften Märkten

Liebe Trader,

die Marktteilnehmer sind derzeit wieder zögerlich und eher dazu geneigt, Positionen zu schließen, anstatt neue zu eröffnen. Dies spiegelt sich in den Trefferquoten vieler Handelsmuster wider. An den amerikanischen Märkten sehen wir derzeit bei vielen Short-Signalen eine erhöhte Erfolgswahrscheinlickeit. Hierbei ergibt sich derzeit eine starke Divergenz zwischen den neuen 52 Wochenhochs und den Short-Signalen. Während erstere nur eine Echtzeit-Trefferquote von 37% aufweisen, liegen die Trefferquoten bei vielen Short-Mustern bereits über 50%.

Handelsmuster: Bollinger Resistance

Mit dem Bollinger Resistance Signal werden Aktien gesucht, welche eine Überreaktion am Markt zeigen. Die Basis des Handelssignals bilden schnelle und Kursanstiege über das obere Bollinger Band.

1. Performance der letzten 5 Tage größer als +10%
2. Bollinger Bänder sind geweitet (gemessen an Breite der Bänder über die letzten 20 Tage)
3. Am Vortag muss hier der breiteste Wert in dem Zeitraum von 20 Tagen entstanden sein.
4. Schlusskurs min. 2% über dem oberen Bollinger Band
5. Volumen an dem Tag min. 50% größer, als an den letzten 20 Tagen
6. Trigger ist der letzte Schlusskurs. Sobald der Kurs unter diese Marke fällt, kann ein Short-Einstieg erfolgen.

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am amerikanischen Markt über die vergangenen 5 Handelstage 80%.

Beispiel Timken Co.

Bei der Aktie des Wälzlager-Herstellers Timken Co. (TKR) wurde das Signal am 01.08.2018 um 15:30 Uhr getriggert. Das Unternehmen hat am 31.07.2018 vorbörslich seine Quartalszahlen und einen angehobenen Ausblick bekannt gegeben. Darauf reagierte die Aktie mit erhöhtem Handelsvolumen, einem Gap Up und einem starken Tagesverlauf. Was allerdings negativ aufgefallen ist, war der Umstand, dass die Aktie sich komplett oberhalb des Bollinger Bandes befunden hatte. Sie beendete den Handelstag rund 4,3% über dem Bollinger Band. Am nächsten Tag eröffnete die Aktie ein Stück über dem Schlusskurs des Vortages. Doch bereits in den ersten Minuten startete Timken die Korrekturbewegung und löste die Bollinger Resistance aus.

Nachfolgend der Chart von Timken Co., wo die Kurskorrektur oberhalb des Bollinger Bandes sehr schön sichtbar wird.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.