Mit dem KickOff short direkt am Momentum eines Abwärtstrends partizipieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

der deutsche Aktienmarkt befindet sich seit rund sieben Monaten im Korrekturmodus. Wenn die Kurse so lange überwiegend in nur eine Richtung tendieren, kann von einem Trend gesprochen werden. Um in einem solchen Trend den richtigen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt zu finden, gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Ein potenzielles Hilfsmittel hierfür können Handelsstrategien sein, welche einem strikten und wiederkehrenden Regelwerk folgen.

Um die passenden Chartmuster in jeder Marktphase zu finden, nutzen wir das Trade-Radar. Dieses gibt uns zum Beispiel für alle Werte aus der Deutschland Prime (TF) Kursliste die Echtzeit-Trefferquoten für verschiedene Handelsansätze. Im Trade-Radar wird dann zudem farblich hervorgehoben, ob die Trefferquoten momentan attraktiv oder unattraktiv sind. Bei einer Erfolgswahrscheinlichkeit von mindestens 50% wird das Kästchen neben dem Chartsignal grün eingefärbt. Damit erscheint das Handelssignal zum aktuellen Zeitpunkt interessant. Wenn die Trefferquoten hingegen unter 50% liegen, wird das Kästchen rot eingefärbt und wir wissen sofort, dass dieses Chartmuster momentan nicht allzu gut funktioniert.Verkaufssignal KickOff short

Mit dem Handelssignal KickOff short kann der Anleger auf die Trendfortsetzung nach einem Range-Breakout spekulieren. Dieses Signal geht davon aus, dass eine gestartete Abwärtsbewegung sich im Laufe der Zeit aufgrund des negativen Momentums auch zukünftig fortführen wird. Es ergibt sich dabei sogar die Möglichkeit, dass eine bereits laufende Abwärtsbewegung eine neue Dynamik entwickelt und die Kurse stark in die Tiefe gezogen werden.

Kurzfristig orientierte Anleger können eine solche Verkaufsgelegenheit nutzen, um sich auf der Short-Seite zu positionieren. TraderFox hat hierzu einen Handelsansatz entwickelt, welcher einem klaren Regelwerk folgt.

Die Kriterien für ein gültiges KickOff short Signal sind:
1. Die Aktie notiert unterhalb der Bollinger Bänder
2. Die Performance der letzten Handelstage muss im Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden
3. Der 10er GD darf im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein (Divergenz bis zu 1% ist akzeptabel) Vereinfacht ist dies an eng verlaufenden Bollinger Bändern erkennbar.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils kleiner als der negative ATR Wert sein:Die Echtzeit-Trefferquote am deutschen Aktienmarkt beträgt in den vergangenen 10 Börsentagen 72%. Sie ergibt sich bei 173 getriggerten Chartmustern daraus, dass momentan 125 dieser Muster einen Buchgewinn und nur 48 einen Buchverlust ausweisen.Beispiel eines beschleunigten Abwärtstrends

Die Aurelius AG (WKN: A0JK2A) ist ein Unternehmen, welches sich auf Übernahmen, Restrukturierungen und Konzernabspaltungen spezialisiert hat. Dieser Geschäftsbereich kann sehr lukrativ sein, birgt auf der anderen Seite aber auch enorme Risiken, welche zum Teil nicht genau kalkulierbar sind. Aus diesem Grund erscheint es wenig verwunderlich, dass die Kursziele der Analysten für Aurelius zum Teil gravierende Unterschiede aufweisen.Die Betrachtung des mittelfristigen Charts verdeutlicht, dass die Aktie seit Mitte Mai einen konstanten Abwärtstrend etabliert hat. Dieser ist durch drei Konsolidierungsphasen gekennzeichnet, welche schlussendlich stets in einem neuen Abwärtsschub mündeten. Die letzte Verkaufswelle hat sich dabei im Zuge der am 03. Dezember eingeleiteten Kursverluste ergeben. Zunächst führten die Kursverluste die Aktie bis zum 07. Dezember in eine ehemalige Support-Zone. Nachdem der Kurs sich dort nicht stabilisieren konnte, entstand neuer Abgabedruck, welcher den Kurs am 10. Dezember soweit nach unten gedrückt hatte, dass das KickOff short getriggert wurde. Die Trigger-Marke lag bei 35,98€ und wurde am 10.12. um 09:46 Uhr ausgelöst. Der ATR-Wert für den Handelstag lag bei 1,4332. Die ATR-Regel war damit bei weitem erfüllt, weil die Aktie sogar schon an diesem Tag einen Kursverlust in Höhe von knapp -3,5% erlitten hatte. Werden die drei vorherigen Handelstage noch mit einbezogen, belief sich der Kursverlust auf rund -7,5%.Neun Tage nachdem das Verkaufssignal ausgelöst wurde, notiert die Aktie rund 8,9% unter dem Verkaufskurs. Damit ist Aurelius ein sehr gutes Beispiel dafür, wie systematischer Abgabedruck in einer Momentum-Bewegung die Kurse nach unten befördern kann.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Aurelius verkauft erfolgreich die nächste Beteiligung – Wird das Rebound-Szenario nun Wirklichkeit?

Liebe Trader,

erinnern Sie sich noch an die Short-Attacke durch den ominösen Research-Dienst Gotham City im März dieses Jahres? In nur zwei Tagen riss ein kritischer Bericht die Aurelius-Aktie um rund 40 % nach unten. Das Unternehmen war schlagartig fast eine Milliarde Euro weniger wert. Doch der zweitägige Abverkauf sollte auch das Tief markieren und seitdem ging es beflügelt von kontinuierlichen positiven News wieder aufwärts. Seit dem Tief konnte die Aktie bereits 50 % zulegen, notiert aber immer noch rund 25 % unter dem Niveau vor der Short-Attacke.

Am Dienstag gab es erneut positive News bei Aurelius. Der Verkauf der Secop-Beteiligung wurde komplett abgeschlossen. Am 07. Juli konnte Aurelius zudem kurz vor der Verkündung des größten Unternehmensverkaufs der Geschichte ein Swing-Low bilden. Die Investition in Getronics war ein voller Erfolg: Das Unternehmen konnte nach nur 5 Jahren für den 18-fachen Kaufpreis verkauft werden. Aurelius konnte dieses Jahr zusätzlich mit einer attraktiven Dividende von 4 € punkten. Dies entsprach einer Dividendenrendite von rund 8 %.  In einem Interview verriet Vorstandschef Dirk Markus zudem, dass es ein erklärtes Ziel ist die Dividende im nächsten Jahr noch weiter zu steigern. Für Dividendenjäger ist Aurelius somit trotz der jüngsten Rallye ein höchst interessanter Titel.

Der endgültige Verkauf der Secop-Beteiligung könnte der Aktie zunächst den nötigen Impuls geben um die Rallye fortzusetzen, bis dann am 10.08. die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht werden. Mit Spannung wird hierbei die Neubewertung von Office Depot erwartet. Von Gotham-Research hat man lange nichts mehr gehört und somit wird das Rebound-Szenario, dass Aurelius wieder auf das Niveau vor der Short-Attacke bei 65 € steigt, immer realistischer.

Wollen Sie bei wichtigen Nachrichten, so wie bei Aurelius, sofort per Push-Notification informiert werden?

Das ist möglich mit dem TraderFox News-Terminal. In Zusammenarbeit mit dpa-AFX haben wir Algorithmen entwickelt, die den dpa-AFX ProFeed in Echtzeit überwachen. Sobald der Algorithmus eine Nachricht zu Aurelius entdeckt, wird an unsere Kunden, die der Aktie folgen, eine Push-Notification mit der Nachricht ausgelöst. So können Sie am 10. August in Echtzeit die Aurelius-Quartalszahlen, inklusive der Schätzungen der Analysten, per Push-Nachricht auf Ihr Smartphone erhalten.

-> TraderFox News-Terminal mit dpa-AFX ProFeed abonnieren

Aurelius nach der Hauptversammlung: 4 € Dividende + Mehr Transparenz

Liebe Trader,

wie erwartet wurde auf der Aurelius Hauptversammlung letzte Woche eine Dividende von 4 € pro Aktie beschlossen. Erstaunlicherweise sahen wir am Tag nach der Hauptversammlung direkt eine starke Rallye: Die Aktie konnte bereinigt um rund 4 % zulegen und damit direkt die Hälfte der Dividendenzahlung wieder aufholen. Grund dafür dürften die positiven Nachrichten von der Hauptversammlung gewesen sein: Während die Analysten lediglich mit einem bereinigten Gewinn (EBITDA) von 426 Millionen Euro gerechnet hatten, erwartet Aurelius für 2017 nun einen Wert von über 500 Millionen Euro. Der Konzernumsatz soll bei rund 4 Milliarden Euro liegen.

Zusätzlich scheint der Vorstand aus der Short-Attacke Konsequenzen gezogen zu haben und will in der Zukunft auf mehr Transparenz setzen: Daher soll ab sofort jährlich im Rahmen der Abschlussprüfung der Nettovermögenswert (NAV) der einzelnen Konzernunternehmen unabhängig geprüft werden. Seit der Hauptversammlung gibt es laut Bundesanzeiger auch keine neuen  großen Leerverkäufer. Lediglich der Hedgefund Highbridge Capital Management, welcher zu JPMorgan gehört, hat seine Leerverkaufsposition leicht auf 0,71 % der ausstehenden Aktien erhöht.  Dies sollte Anleger jedoch nicht beunruhigen; der Hedgefond weist seit der Finanzkrise eine klare Underperformance zum Gesamtmarkt auf.

Charttechnisch sieht es gut aus bei Aurelius. Die Aktie konnte nach der Dividendenzahlung wieder auf über 50 € steigen und sich somit in der flachen Basis halten. In den nächsten Wochen dürfte sie weiter in Richtung des oberen Randes der Basis steigen. Ein Breakout aus dieser wäre ein bullisches Zeichen, da die Aktie bereits am 26. Mai erfolgreich aus der vorherigen Basis ausbrechen konnte. Das Muster könnte sich also wiederholen. Zusätzlich dürften die positiven News der Hauptversammlung die Aktie weiter beflügeln.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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Aurelius: Neues Aktienrückkaufprogramm – Gelingt nun der Ausbruch aus der flachen Basis?

Liebe Trader,

Aurelius hat am Montag einen erneuten Rückkauf von Aktien bekanntgegeben. Dementsprechend sollen vom 22. Juni bis 05. Juli Aktien im Wert von bis zu 10 Millionen Euro gekauft werden. Das Programm beginnt am Tag nach der Hauptversammlung, welche am 21. Juni stattfindet. Es ist bereits das dritte Aktienrückkaufprogramm dieses Jahr. Die ersten zwei Programme hatten ein Volumen von 26 Millionen Euro für den ersten und 50 Millionen Euro für den zweiten Kauf.

Im letzten Artikel wies ich bereits auf die Möglichkeit eines Short-Squeezes hin: Nächste Woche am 21. Juni wird Aurelius wahrscheinlich eine Dividende von 4 € beschließen. Während Aktionäre sich über eine Dividendenrendite von knapp 8 % freuen können, müssen Leerverkäufer für diese Zahlung aufkommen. Daher könnten einige Leerverkäufer möglicherweise noch vor der Hauptversammlung ihre Position eindecken.

Der Aktienkurs befindet sich nun langsam in dem von Analysten prognostizierten Kursbereich. Einige Analysten sehen jedoch noch weiteres Potenzial: Die Commerzbank und Berenberg trauen der Aktie mit Kurszielen von 82 € und 80,60 € noch über 50 % Kursgewinn zu. Die Kombination von Aktienrückkaufprogramm und der hohen Dividende könnte bei einem Ausbruch aus der flachen Basis eine Sprengkraft entfalten und die Aktie über das Niveau von 55 € drücken. Heute am Donnerstag zeigt sich die Aktie jedoch bisher schwach, daher werde ich nur handeln, wenn die Aktie mein Szenario mit einem Breakout bestätigt. Nach dem Ausbruch aus der letzten flachen Basis konnte die Aktie innerhalb weniger Tage um knapp 5 % zulegen. Ich habe mir daher einen Alarm gesetzt, um bei einem Ausbruch per Push-Nachricht auf mein Smartphone informiert zu werden.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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Aurelius schafft den Breakout aus der flachen Basis – Leerverkäufer müssen sich nun warm anziehen

Liebe Trader,
in meinem letzten Artikel über Aurelius berichtete ich über das mögliche Szenario, dass die Aktie weiter in Richtung des Niveaus bei 66 € läuft. Dort stand sie nämlich vor dem ominösen Research-Bericht von Gotham. Demnach hätte die Aktie obwohl sie von ihrem Tief bei 35 € bereits 50 % zugelegt hat immer noch rund 25 % Kurspotenzial. Viele Analysten sehen den fairen Wert des Unternehmens ebenfalls deutlich über dem aktuellen Kurs. Von einer Ausnahme abgesehen bewegen sich die jüngsten Kursziele zwischen 58,90 € und 82 €. Je mehr der Fokus nun weiter auf das operative Geschäft gerichtet wird, desto besser sehe ich die Chancen für eine weitere Erholung.

Eines der einfachsten und dennoch sehr effektiven Chartmuster ist der Ausbruch aus der flachen Basis. Im Idealfall wird dieser zusätzlich von positiven News oder einem generellen Rallyepotenzial begleitet. Einen solchen mustergültigen Breakout sahen wir letzte Woche bei Aurelius. Die Aktie konnte bei einem schwachen Marktumfeld ihre wochenlange Basis am Freitag verlassen. Am Montag folgten dann starke Anschlusskäufe. Aktuell notiert die Aktie bereits 7,5 % über dem Ausbruchslevel. Direkte News gab es keine, aber es gibt zum einen das Rallyepotenzial, falls sich die Anschuldigungen von Gotham als haltlos erweisen und das Vertrauen in die Aktie zurückkehrt. Zum anderen findet am 21. Juni die Hauptversammlung von Aurelius statt. Dort wird höchstwahrscheinlich eine Dividende in Höhe von 4 € pro Aktie beschlossen. Bekanntermaßen gibt es viele Leerverkäufer bei Aurelius. Für diese wird es nun nicht nur aufgrund der steigenden Kurse unangenehm, sondern sie müssen zusätzlich eine beträchtliche Dividende von knapp 8 % des Kurses stemmen. Viele Leerverkäufer dürften daher bis zur Hauptversammlung weiter ihre Positionen eindecken, um dieser Zahlung zu entgehen.

Verantwortlicher Redakteur: Thorsten Reich, Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte. Der Autor dieses Artikels besitzt derzeit Aktien von Aurelius.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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