Chartanalyse Airbus: Heute startet der Big-Picture-Breakout

Der Markt für Flugzeuge liegt fest in der Hand von Boeing und Airbus. Dies dürfte aufgrund der starken Marktstellung der Konzerne auch so bleiben. Letztes Jahr lief es allerdings alles andere als Rund bei Airbus. Der Airbus A380 wurde weniger nachgefragt als erwartet und beim Militärtransporter A400M gab es große Lieferprobleme. Allein die Abschreibungen auf den A400M drücken das Ergebnis um 2,2 Milliarden Euro. Der Nettogewinn brach um ca. 60 % ein. Dank eines Rekordabsatzes bei Linienmaschinen stieg der Umsatz dennoch um drei Milliarden auf 67 Milliarden Euro.

Heute steigt die Aktie stark. Der Grund: JP Morgan hat das Kursziel von 68 € auf 88,50 € angehoben und die Aktie zum Kauf empfohlen. Die Analysten begründen dies mit der Aussage des Managements, dass der Betriebsgewinn zwischen 2018 und 2019 deutlich steigen soll. Der Gewinn soll bis 2019 um über 50 % zulegen. Die Bank UBS gab ebenfalls eine Kaufempfehlung und wies auf die hohen freien Cashflows hin. Für eine aktionärsfreundliche Politik spricht die hohe Ausschüttung trotz des Gewinnrückgangs: Die Dividende soll um fünf Cent auf 1,35 € steigen.

Die Aktie von Airbus konsolidierte 2016 stark aufgrund der angesprochenen Probleme. Im November startete sie dann eine Rallye. Gestern veröffentlichte das Unternehmen den Jahresabschluss. Nun konnte die Aktie heute dank der guten Analystenmeinung von JP Morgan auf ein neues Allzeithoch ausbrechen.

Aussteigen bevor der Trend dreht – Rückblick auf das Umkehrmuster Grabstein bei Intel

Liebe Trader,

die Kurse steigen zur Zeit fast täglich an und viele Marktteilnehmer rechnen nach solchen Anstiegen mit Rücksetzern. Irgendwann treten sie dann ein. Doch wie erkennen wir, ob es sich nur um eine leichte Korrektur handeln wird, oder ob es besser wäre, die Position zu schließen? Und das am besten noch, bevor es zu spät ist. Eine gute Möglichkeit eine bevorstehende Trendumkehr zu identifizieren bietet das Chartmuster eines Gravestone Doji.

Mit dem Handelssignal Gravestone Doji ist es möglich, frühzeitig das Ende eines Aufwärtstrends zu erkennen. Somit könnte dieses Signal eine gute Gelegenheit bieten, um das Depot abzusichern. Voraussetzungen hierfür sind ein Aufwärtstrend und eine Tageskerze mit annähernd gleichem Eröffnungs- und Schlusskurs. Die Tageskerze sollte weiterhin einen langen Schatten nach oben gebildet haben. Dieser wiederum signalisiert, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer von einem niedrigeren Gleichgewichtspreis für das Unternehmen ausgeht. Je höher das Handelsvolumen des Tages ist, desto besser ist die Qualität des Signals. Ein Verkauf der Aktien zur Absicherung des Depots würde dann am Folgetag knapp unter dem heutigen Tief erfolgen.

Heute betrachten wir den Grabstein anhand von Intel (WKN: 855681). Der amerikanische Konzern ist im Halbleitersegment tätig. Die Branche befindet sich in einem kraftvollem Aufwärtstrend, was sich auch für Intel in steigenden Erlösen bemerkbar gemacht hat. Diese wiederum wurden durch die Aktionäre mit steigenden Aktiennotierungen honoriert. Wie im Chart zu erkennen ist, kletterte der Aktienpreis im Dezember hoch, bevor im Januar eine Konsolidierung folgte. Diese wiederum wurde ab dem 24.01.2017 beendet, wo der Kurs unter erhöhtem Volumen emporstieg. Einige Tage später erfolgte wieder ein Ausbruch auf neue Hochs. Doch dieses Mal war es anders. Die Aktie konnte die Tagesgewinne nicht halten und schloss unter zunehmendem Volumen exakt auf dem Eröffnungskurs. Für den Folgetag wäre also eine Stop Loss Order unterhalb des heutigen Tiefs platziert worden. Da Intel am nächsten Handelstag mit einem Gap unter dem Tiefpunkt gestartet ist, wäre die Verlustbegrenzung aktiv geworden.

Als weiterer negativer Indikator kam hinzu, dass die komplette Tageskerze außerhalb der Bollinger Bänder schloss. Der so gebildete Lonely Warrior hat weitere Aktionäre zu Verkäufen von Intel bewegt, wodurch der Kurs in den folgenden zwei Wochen enorm abgestraft wurde.

Hinweis: Im Trade-Radar steigt derzeit die Trefferquote von Short-Signalen an. Deswegen möchten wir Ihnen gerne Formationen, wie den Gravestone Doji, mit an die Hand geben. So besteht die Möglichkeit frühzeitig eine bevorstehende Trendumkehr zu identifizieren und sich abzusichern.

In der TraderFox Software kann die Trefferquote der jeweiligen Handelssignale im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Mobileye auf Kurs: Weltmarktführer mit enormen Wachstumspotenzial!

Der Weltmarktführer für Unfallpräventionssysteme meldete am vorangegangenen Handelstag seine Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal. Der Trend geht ganz klar in Richtung automatisierten Fahren. Mobileye (MBLY) ist dabei einer der Hauptprofiteure. In diesem Bereich arbeitet das Unternehmen unter anderem mit BMW an der Entwicklung eines serienreifen Konzepts zusammen. Zuletzt konnte ebenfalls eine Kooperation mit VW erzielt werden.

Das autonome Fahren wird bis 2021 serienreif!

Hierbei werden Fahrzeuge mit Frontkameras ausgestattet. Diese sollen durch optische Sensorsysteme Fahrbahnmarkierungen sowie sämtliche Straßeninformationen erfassen. Eine Grundvoraussetzung für das autonome Fahren! Mobileye und BMW kündigten bereits letztes Jahr an, ein serienreifes autonom fahrendes Auto zu entwickeln.

Die Q4-Zahlen sprechen dabei eine deutliche Sprache. Der Konzern gab gestern bekannt, dass der Umsatz um 46% auf 104,6 Mio. USD angestiegen ist. Der Gewinn pro Aktie verbesserte sich dabei von 0,15 auf 0,22 USD.

Der weltweite Marktanteil von mehr als 70% rund um Fahrassistenzsysteme sowie die Zusammenarbeit mit elf Herstellern sichert weiter anziehendes Wachstumspotenzial. Der Trend geht klar in Richtung des automatisierten Fahrens. Mobileye wird profitieren!

Charttechnische Betrachtung

Betrachten wir die vorangegangene Korrekturbewegung von Mobileye, so entspricht diese exakt 61,8% der vorherigen Aufwärtsbewegung. Seitdem nimmt die Aktie wieder Fahrt auf und konnte von hier aus bereits rund 40% zulegen.

Diese Aufwärtsbewegung wird zunehmend von positiven Nachrichten begleitet. Die angekündigte Zusammenarbeit mit VW unterstützt diese Rally. Durch die gestrigen Q4-Zahlen entsteht durch das Aufwärtsgap ein Pivotal Newspoint. Der stieg an beiden Handelstagen unter erhöhtem Volumen kräftig an.

Idee: Die Kursmarke von 50 USD sollte schnell erreicht werden. Wird diese überwunden, nimmt Mobileye auch den übergeordneten Trend wieder auf. Wir platzieren hier einen Kursalarm und behalten die Aktie auf einer engeren Watchlist.

Chartanalyse Wüstenrot: Versicherungen dürfen Bausparverträge kündigen

Der Bundesgerichtshof gab gestern bekannt, dass ungenutzte Bausparverträge nach 10 Jahren gekündigt werden dürfen. Die Richter begründeten dies damit, dass Bausparverträge kein reines Sparprodukt sind, sondern zum Kauf, Bau, oder der Renovierung von Wohneigentum dienen. Das Urteil betrifft mehrere Hunderttausend Bausparverträge in Deutschland. Der Guthabenzins dieser alten Verträge liegt meist deutlich über dem momentanen Zinsniveau, während der Darlehenszins darüber liegt. Somit lösen immer weniger Kunden ihre Bausparverträge ein; Sie lassen den Vertrag lieber laufen um von den höheren Zinsen zu profitieren und leihen sich das Geld billiger bei normalen Banken.

Dies brachte Versicherungsunternehmen wie Wüstenrot & Württembergische AG (WUW) in der Vergangenheit unter Druck, da sie mit diesen Verträgen Verluste machen. Nun können diese die unprofitablen Verträge kündigen, was zu steigenden Gewinnen führen dürfte. Ein weiterer Pluspunkt von Wüstenrot ist, dass das Unternehmen sein Geschäft zunehmend digitalisiert. Mit einem KGVe 2017 von 8 ist Wüstenrot moderat bewertet und lockt zusätzlich mit einer Dividendenrendite von 3,5 %.

Die Aktie von Wüstenrot konsolidierte seit Jahresbeginn, sprang nach dem BGH Urteil gestern jedoch an und konnte den Abwärtstrendkanal durchbrechen. Aufgrund der günstigen Bewertung und gestiegenen Gewinnaussichten bietet sich nun ein Trendfolgetrade mit einer Risikotoleranz von zwei bis drei Prozent an.

„Buy on bad news, sell on good news“ – Haben alte Börsenweisheiten auch heute noch Geltung?

Liebe Trader,

wie entwickelt sich ein Unternehmen in der Zukunft? Wir wissen es nicht, können aber Vermutungen dazu anstellen. Genau durch solche Annahmen bilden sich die Preise an der Börse. Ist die Konsens-Meinung, dass ein Unternehmen wachsen und höhere Gewinne erwirtschaften wird, steigt der Kurs an. Erwarten die Marktteilnehmer hingegen das Gegenteil, fallen die Kurse. Eine Überprüfung der Erwartungshaltungen wird immer dann möglich, wenn Unternehmen neue Nachrichten veröffentlichen. Sollten diese zu stark von den allgemeinen Annahmen abweichen, kann es zu starken Verwerfungen kommen. Genau in solchen Fällen sollte die alte Börsenweisheit „Buy on bad news, sell on good news“ umgesetzt werden.

Eine Möglichkeit dem Börsensprichwort zu folgen, wäre das Handelssignal Lonely Warrior. Dieses entsteht, wenn eine komplette Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder gebildet wird. Alternativ dazu wäre das Signal auch intakt, sobald eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unterhalb der Bollinger Bänder entsteht. Diese Kerze ist dann ein einsamer Krieger, welchem das Handelssignal seinen Namen verdankt. Am Tag darauf wird ein Kaufsignal ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag knapp übertroffen wurde. Im Anschluss an den Kauf wird eine Stop Loss Order platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu begrenzen. Es ist wichtig bei diesem Signal mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten, da Aktien in stark überverkauften Situationen weiter abfallen könnten. Meistens erfolgen solche Abverkäufe auf fundamentaler Grundlage und sollten genau im Auge behalten werden.

Heute betrachten wir den Lonely Warrior anhand der Blackhawk Network Holdings Inc. (WKN: A1T83K). Das Unternehmen verkauft Prepaid- und Geschenkkarten und bietet Zahlungen sowie Finanzdienstleistungen an. Im Chart ist erkennbar, dass die Aktie seit einigen Monaten in einer breiten Range ohne konkrete Richtung gehandelt wurde. Diese Range wurde nach Veröffentlichung der Zahlen zum 4.Quartal 2016 am 16.02.2017 mit einem enormen Down-Gap verlassen. Die starke Reaktion der Marktteilnehmer beruht auf den verfehlten Erwartungen. So haben Analysten mit knapp zehn Prozent mehr Reingewinn und fünf Prozent mehr Umsatz gerechnet. Diese „bad news“ konnten die Aktie allerdings nur kurz unter Druck setzen. Im Tagesverlauf war es Blackhawk Network möglich geworden, mehr Käufer als Verkäufer zu finden und dadurch im Gewinn zu schließen. Da die gesamte Kerze außerhalb der Bollinger Bänder gehandelt wurde, könnte für den Folgetag eine Kauf-Order oberhalb des Tageshochs platziert werden. Welche wiederum kurz nach der Handelseröffnung ausgelöst worden wäre. Für Trader wäre der Lonely Warrior in dieser Aktie überaus angenehm zu handeln gewesen, da der Kurs kontinuierlich angestiegen ist.

Hinweis: Am 20.02.2017 war in Amerika der Feiertag zu Washington´s Geburtstag, weswegen kein Börsenhandel stattgefunden hat. Somit konnte die Aktie innerhalb von nur zwei Handelstagen um ca. sieben Prozent ansteigen.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Lonely Warrior mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Kion: Breakout des Industrie 4.0 Profiteurs!

Seit September letzten Jahres befand sich die Kion Group AG (WKN: KGX888) innerhalb einer Korrekturbewegung. Nachdem die Aktie des Industrie 4.0 Profiteurs zuletzt eine starke Erholungsbewegung zurücklegte, gelang ihr gestern letztendlich der Ausbruch über den Abwärtstrend.

Dieser Ausbruch begründet sich durch die erfolgreiche Platzierung eines Schuldscheindarlehens. Hierdurch gelingt es dem Gabelstapler-Hersteller seine Finanzierungslast zu senken. Der Erlös von 958 Mio. EUR soll zur Teilablösung eines Brückenkredits zur Finanzierung der Demantic-Übernahme dienen.

Durch die Demantic-Übernahme wird Kion zu einem führenden Anbieter für Automatisierung und Lieferketten-Optimieriung. Vollautomatisierte Lager-Systeme können künftig weltweit bereitgestellt werden.

Das Gewinnwachstum ist weiterhin voll intakt und kann durch die Übernahme von Demantic weiter ausgebaut werden. Für das Jahr 2016 wird ein Gewinn pro Aktie von 2,79 EUR erwartet. Im Jahr 2017 sollen es sogar 3,19 EUR werden. Kion ist derzeit mit einer Marktkapitalisierung von rund 6,3 Mrd. EUR bewertet.

Das Kursziel wurde im Zuge der gestrigen Nachrichtenlage von der DZ Bank auf 66 EUR angehoben. Hierdurch würde die Kion Group zu einem neuen Allzeithoch ausbrechen.

Hinweis: Kion befindet sich schon seit 42 € im aktien Realgeld-Musterdepot. Wir sind 37 % im Plus. Das ist kein Zufall. Wir haben uns systematisch für den Zukunftstrends Industrie 4.0 und digitale Fabrik positioniert.

Breakout-Party: Diese Aktien gehören für Morgen auf die Watchlist!

Liebe Trader,
die laufende Bullenbewegung bekommt jetzt auch Rückenwind vom Leitindex, der heute auf ein neues Jahreshoch ausgebrochen ist und ein Kursplus von +1,18% verzeichnet hat. Auch unter den Einzelaktien gab es einige schöne Ausbruchsbewegungen.

In diesem Video zeige ich welche Aktien morgen von der Breakout-Party profitieren könnten.

Kostenlose Registrierung für TraderFox Trading-Desk:
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TraderFox im Google Play-Store:
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Aktuell: Amazon bricht auf neues Allzeithoch aus

Anfang Februar stellten wir ihnen bereits die aktuelle Situation bei Amazon vor. Am 3. Februar reagierte die Aktie mit einem Down-Gap auf die Quartalszahlen, da das Weihnachtsgeschäft schwächer als erwartet ausfiel. Seitdem erholte sich die Aktie jedoch zügig und stößt heute auf ein neues Allzeithoch vor. Mittlerweile ist Amazon Echo nach der Testphase auch in Deutschland frei verfügbar. Außerdem will Amazon den Sprachassistenten Alexa auf den TV-Bildschirm bringen. Beim neuen Fire TV Stick ist die Fernbedienung mit Mikrofon daher direkt im Lieferumfang enthalten.

Letzte Woche wurde ebenfalls bekannt, dass Amazon seinen eigenen Konferenz- und Kommunikationsdienst namens Chime startet. Dieser ist an professionelle Kunden gerichtet und kostet zwischen $2,50 und $15. Das hochpreisige Modell ermöglicht das Teilen von Bildschirmen und andere Features. Amazon startete den Service, da viele Menschen mit der momentanen Technologie bei Meetings nicht zufrieden sind. Amazon schafft damit nicht nur einen Konkurrenten zu Skype und Google Hangout, sondern tritt auch in den Markt für virtuelle Meetings ein. Die großen Player sind hier bisher GoToMeeting und Cisco.

Die Aktie von Amazon eröffnete nach den Quartalszahlen zunächst tiefer. Das hohe Volumen deutete darauf hin, dass die Verkäufer Abnehmer gefunden haben und der Aktienverlauf bestätigte dies: Die Aktie lief unter geringer Volatilität in Richtung vorheriges Allzeithoch. Heute gelang der Aktie dann der Ausbruch auf ein neues Allzeithoch. Dies dürfte der Startschuss für die Rallye auf $1000 sein.

Mit dieser Swing-Trading Kombinationen hat Jeff Cooper starke Kaufpunkte identifiziert!

Liebe Trader,

die besten Käufe sind solche, wo mehrere Handelssignale gleichzeitig ausgelöst werden. Denn mehrere gleichgerichtete Signale können dazu führen, dass die Aktien unter einem hohen Handelsvolumen akkumuliert werden. Solche Akkumulationen können wahre Kursraketen zünden. Mit der Sage Therapeutics Inc. wird nachfolgend ein solches Beispiel genauer betrachtet.

Bei dem Handelssignal Expansion Breakout werden Aktien gesucht, welche sich in einem intakten Aufwärtstrend befinden. Beim Ausbruch über neue Hochs wird dann die kurzfristige Momentum-Bewegung ausgenutzt. Es sollte allerdings nicht jedes neue Hoch gekauft werden, da Ausbrüche unterschiedlich verlaufen können. Das genaue Vorgehen hat Jeff Cooper mit einem Regelwerk zusammengefasst, welches damit beginnt, dass am heutigen Tag ein neues Zwei-Monats-Kalenderhoch ausgebildet worden sein muss. Weiterhin ist eine heutige Handelsspanne erforderlich, welche größer ist, als die größte Handelsspanne der letzten neun Handelstage. Sobald diese Kriterien vorliegen, wird für den Folgetag ein Kauf 1/8 Punkt über dem heutigen Hoch platziert. Dieser wiederum wird nach der Ausführung durch eine Verlustbegrenzung 1 Punkt unterhalb des gestrigen Schlusskurses abgesichert.

Heute betrachten wir das Expansion Breakout von Jeff Cooper anhand der Sage Therapeutics Inc. (WKN: A117WF). In Kombination mit weiteren Signalen führte die Strategie hier zu einer enormen Akkumulation der Aktie. Es ist im Chart zu erkennen, dass die Aktie seit Mitte November immer wieder Anläufe unternommen hat, um neue Höchstmarken zu erreichen. Doch drei Mal ist Sage Therapeutics daran gescheitert. Der Kurs hat alle drei Male auf der selben Höhe zum Turnaround angesetzt, wodurch die Marke als starke Widerstandslinie interpretiert werden kann. Nach dem dritten Angriff auf das Hoch folgte von Mitte Januar bis Mitte Februar eine Konsolidierung. Diese vollzog sich allerdings unter sehr schwachem Volumen, wodurch anzunehmen ist, dass der Abwärtsdruck beträchtlich nachgelassen hat. Am 13.02.2017 veröffentlichte das Unternehmen die Medikamentenergebnisse ihres Produktes SAGE-217. Diese bescheinigten dem Produkt zur Behandlung von Depressionen des zentralen Nervensystems, dass die Phase 2 klinischen Studien erfolgreich absolviert wurden. Der Markt fasste die Nachrichten so positiv auf, dass die Aktie zu Börsenbeginn mit einem kräftigen Gap eröffnen konnte. Im Laufe des Tages wurde die Aktie unter hohem Volumen nach oben getragen. Dieser Aufwärtstrend setzte sich in den Folgetagen fort, bis am 15.02.2017 die Widerstandslinie der vergangenen drei Hochs gerissen wurde. Dieses neue Zwei-Monats-Hoch in Kombination mit der größten Tageskerze der letzten neun Handelstage bildeten die Basis für das am Folgetag ausgelöste Expansion Breakout Signal. Knapp über dem Hochpunkt des Durchbruchtages wäre somit eine Kauforder positioniert worden, welche bereits kurz nach Handelseröffnung ausgelöst worden wäre. Nach dem Einstieg würde dann noch eine Absicherung einen Punkt unterhalb des gestrigen Schlusskurse platziert werden. Durch die Kombination von mehreren Signalen ist Sage Therapeutics lehrbuchmäßig unter hohem Volumen empor geklettert.

Hinweis: Um rechtzeitig und in Echtzeit über den Ausbruch einer Aktie informiert zu werden, kann in der TraderFox Software ein Alarm hinterlegt werden.

Skyworks Solutions: nächster Top-Profiteur der Industrie 4.0?

Skyworks Solutions (WKN: 857760) ist ein Unternehmen, welches die Welt verändern will; Durch eine veränderte Kommunikation! Mit ihrem breiten Produkt-Angebot an innovativen Halbleitern sind sie nahezu in jeder Branche vertreten. Neben der Luftfahrt & Verteidigung, Medizin sowie der Automobil-Branche decken sie die Bereiche des vernetzten Wohnens, jegliche Art von Mobilgeräten, Smart-Watches sowie Fitness Tracker ab.

Allein im Bereich des vernetzten Wohnens scheinen die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt; von der Licht- und Temperatursteuerung über die Sicherheit der eigenen vier Wände, bis hin zur Rauchmeldung bzw. zur Steuerung über Touch-Pads. Vor allem aber durch die Möglichkeit, Sprachbefehle erkennen zu können!

Skyworks Solutions steht vor einer Wachstumsbeschleunigung!

Das bedeutet auch für Skyworks, dass das Geschäft mit den innovativen Halbleitern, die die Kommunikation zwischen einzelnen Geräten und Menschen ermöglichen, vor einer Wachstumsbeschleunigung steht.

Skyworks ist mit einer Nettogewinnmarge von 27,40% ein hochprofitables Unternehmen. Im vergangenen Jahr betrug der Gewinn pro Aktie 5,18 USD. Das entspricht einem KGV von 18,7. Auf Basis der 2017er Gewinnerwartungen wird die Aktie bereits nur noch mit einem KGV von 15,4 bewertet.

Tolle charttechnische Aussichten!

Die Aktie von Skyworks Solutions hat in den vergangenen Jahren rund 50% ihres Wertes verloren. Dennoch ist die langfristige Aufwärtsbewegung weiterhin intakt. Die Bodenbildung scheint ebenso abgeschlossen zu sein. Die Aktie ist bereits ihre ursprüngliche Aufwärtsbewegung wieder aufzunehmen.

Denn betrachten wir die kurzfristige Chartlage, so stellen wir einen Pivotal Newspoint bei rund 85 USD fest. Durch dieses Aufwärtsgap von 5 USD entsteht ein Pivotal Newspoint. An diesem Tag meldete Skyworks Solutions Q1 Zahlen, welche über den Erwartungen des Marktes lagen. Anschließend ging die Aktie in eine enge Konsolidierungsphase über. Aus dieser brach sie am vergangenen Freitag nach oben aus.

Idee: Wir überlegen, diesem Breakout in unseren Live-Trading Sektionen zu folgen.