Aurelius: Alles über die Short-Attacke und wieso man die Aktie als News-Trader auf der Watchlist haben muss

Liebe Trader,
über ein Monat ist nun seit der Shortattacke auf Aurelius vergangen. In diesem Artikel möchte ich die bisherigen Vorkommnisse bezüglich der Hedgefond-Attacke auf die Aurelius AG zusammenfassen und als Trader interpretieren.

28.03.: Der Leerverkäufer Gotham City Research LLC veröffentlicht einen Bericht, wonach die meisten Beteiligungen von Aurelius wertlos sein sollen. Den fairen Wert der Aurelius-Aktie sieht Gotham City bei unter 10€. Der Bericht löst eine Massenpanik aus. Die Aktie fällt in nur 2 Tagen um knapp 50 % von 65€ auf 35€. Weder die Aufstockung der Aktienrückkäufe am 28.03, noch der Geschäftsbericht am Tag danach können den Ausverkauf stoppen.

30.03.: Der Aktienkurs erholt sich. Die Analysten bestätigen ihre Kursziele im Bereich 75 – 82€. Gotham City hat seine Short-Position fast komplett eingedeckt und realisiert damit einen Millionengewinn. Die Aktie haussiert daraufhin und schließt den Tag 20 % über dem Schlusskurs des Vortages.

05.04.: Gotham City attackiert Aurelius erneut. In einem Bericht wird nun die Existenz der schwedischen Tochter von Aurelius angezweifelt. Die Aktie fällt kurzzeitig, kann sich jedoch wieder erholen.
Danach gibt es zunächst keine großen Neuigkeiten. Die Aktie läuft einige Wochen seitwärts.

25.04.: Aurelius verkauft erfolgreich den Kompressoren-Hersteller SECOP. Man konnte das investierte Kapital um das 11-fache steigern. Die Dividende wird aufgrund des positiven Ergebniseffektes von rund 100 Mio. Euro deshalb auf 4€ erhöht. Daraus ergibt sich eine Dividendenrendite von rund 10 %. Die Aktie startet daraufhin mit einem starken Up-Gap in den Handel. Die ganz große Erholung bleibt jedoch aus. Daran ändern auch die außerbörslichen millionenschweren Insiderkäufe der Vorstände nichts.

27.04.: Gotham City zweifelt in einem neuen Bericht an, dass CEO Dr. Dirk Markus einen PHD an der Harvard University gemacht hat. Die Aktie fällt erneut, aber lediglich um rund 4 %.

28.04.: Der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Roesing kauft Aktien im Wert von rund 1,5 Mio. Euro über Xetra.

02.05.: Aurelius veröffentlicht gute Quartalszahlen. Das Ergebnis konnte deutlich gesteigert werden. Die Aktie eröffnet mit einem Up-Gap und geht nach einem volatilen Tag fast unverändert aus dem Handel.

Die Insiderkäufe der Vorstände sind kritisch zu bewerten, da sie außerbörslich getätigt worden sind und somit nicht genau klar ist, woher die Aktien stammen. Über solche OTC-Geschäfte kann man Aktien unter Umständen auch einfach hin und her schieben. Die Insiderkäufe des Aufsichtsratsvorsitzenden erfolgten hingegen über Xetra und sind daher positiv zu werten. Das einzige was etwas stört ist die Tatsache, dass die Insiderkäufe sehr aufeinander abgestimmt wirken, um bewusst den Aktienkurs zu stabilisieren.

Als Trader werde ich mir nicht die Arbeit machen um mir eine eigene Meinung bezüglich der Beteiligungen von Aurelius zu bilden. Für ein Investment wäre dies jedoch unabdinglich. Gotham City hat in der Vergangenheit bereits erfolgreich Betrüge aufgedeckt und daher rührt ein Stück weit auch die Panik. Es gab allerdings auch Fälle, bei denen die Anschuldigungen keinen Bestand hatten und die Aktien sich nach einem kurzen Abverkauf wieder erholt haben.

Mit kurzen News-Trades konnte man im letzten Monat bei Aurelius bereits einige Prozente Gewinn machen. Sollten sich die Anschuldigungen von Gotham City als falsch herausstellen, hat die Aktie ein Potenzial von 40 %, bis das Niveau vor der Shortattacke wieder erreicht wurde. Ich liege daher bei der Aktie weiter auf der Lauer, um bei positiven News kurzfristige Trades einzugehen.

Im TraderFox Chat berichte ich in der Premium-Gruppe „News-Trading mit dem dpa-AFX ProFeed“ über meine eigenen News-Trades und kommentiere generell bedeutsame Neuigkeiten aus dem dpa-Ticker.

Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Aktienmärkte täglich Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

TraderFox im Apple App-Store:
-> https://itunes.apple.com/de/app/traderfox/id1174805527?mt=8

TraderFox im Google Play-Store
-> https://play.google.com/store/apps/details?id=com.traderfox.mobile.app

Ob Newbie oder Profi – Diese 3 Scans solltest du beherrschen!

Liebe Trader,
was zeichnet eine Bullenaktie aus? Darunter versteht man in der Trader-Sprache diejenigen Aktien, die möglichst nah am 52-Wochenhoch notieren und sich einer Marktkorrektur widersetzten bzw. die laufende Marktbewegung anführen und im Idealfall von Hoch zu Hoch marschieren.

Mit den Scan-Kriterien Trendstärke und Trendstabilität ist man als Trader in der Lage weitere aussichtsreiche Trading-Chancen neben dem Jahreshoch ausfindig mach zu können.

Im heutigen Video stelle ich alle drei Kriterien vor, gehe auf die Unterschiede ein und zeige jeweils Beispiele.

Kostenlose Registrierung für TraderFox Trading-Desk:
https://www.traderfox.de/trading-desk/

TraderFox im Apple App-Store:
https://itunes.apple.com/de/app/traderfox/id1174805527?mt=8

TraderFox im Google Play-Store:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.traderfox.mobile.app

Trader-Coaching Slingshots: Mit dem richtigen Werkzeug gute Einstiegschancen sehen

Liebe Trader,

Anfänger verlieren an den Märkten häufig Geld, weil sie ohne ein richtiges System handeln. Sie kaufen an irgendeinem Punkt und verkaufen aus Unsicherheit bereits kurz danach wieder. Trader, die mit einem System arbeiten und dieses auch verinnerlicht haben, verspüren diese Unsicherheit nicht mehr. Sie können darauf vertrauen und die Märkte entspannter betrachten. Mit manchen Signalen, wie zum Beispiel den Slingshots, können Swing-Trader dann sogar aus der Unsicherheit der Anfänger Gewinne erwirtschaften.

Das Handelssignal Slingshots wurde von Jeff Cooper entwickelt, welcher Trader in „starke Hände“ und „schwache Hände“ unterteilt. In Ausbruchssituationen ist es wichtig solche Marktteilnehmer unterscheiden zu können. „Starke Hände“ sind laut dem Autor jene, welche nach einem Breakout weiter steigende Kurse ermöglichen. „Schwache Hände“ hingegen sind nervös. Sie wollen lieber schnell kleine Gewinne realisieren oder setzen viel zu enge Verlustbegrenzungen und führen so zu Fehlsignalen.

Für die Eröffnung einer Long-Position hat Jeff Cooper klar definierte Regeln aufgestellt. So muss die Aktie am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Hoch erreichen. Am zweiten Tag soll eine Korrektur folgen, welche den Tiefpunkt vom Vortag um mindestens 1/8 Punkt (=0,125%) unterschreitet. Ein Kaufsignal kommt beim Überschreiten des Hochpunktes vom ersten Tag um 1/8 Punkt (=0,125%) zustande. Weiterhin ist eine zeitliche Limitierung relevant. Es ist notwendig, dass dieser neue Hochpunkt am zweiten oder dritten Tag erreicht wird, da das Signal sonst seine Gültigkeit verliert. Das Risiko hat Cooper auf 2 Punkte (=2%) festgelegt.

Heute betrachten wir die Slingshots von Jeff Cooper anhand der Aktie von Priceline.com (WKN: PCLN). Es ist erkennbar, dass das Unternehmen nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 28.02.2017 mit einem schönen Up Gap eröffnet hat. Dieses Gap diente anschließend als ein Pivotal News Point, welcher nicht mehr unterschritten wurde. Stattdessen lief der Kurs bis Ende April seitwärts, bevor es für Swing-Trader interessant wurde.

Am 25.04.2017 hat Priceline.com auf dem Vortageshoch eröffnet, wodurch vermutlich bereits Ausbruchsstimmung unter den Beobachtern ausgelöst wurde. Dieses neue Zwei-Monats-Hoch könnte somit nicht nur „starke Hände“ zu der Eröffnung einer Position verleitet haben, sondern auch die „schwachen Hände“. Der Unterschied liegt jedoch in der Risikotoleranz und dem Wissen von Kursentwicklungen. Erstere haben das Unterschreiten des Tiefs am Folgetag einfach hingenommen und abgewartet. Zweitere hingegen könnten ihre Stop Loss Orders direkt unter das Tief gelegt haben und ausgestoppt worden sein.

Der Swing Trader hätte bis dahin nur beobachtet. Erst am 27.04.2017 käme mit dem Überschreiten des Hochs von Tag eins der richtige Einstiegsmoment. Die anschließende Entwicklung des Charts zeigt sehr schön, wie ein Swing-Trader den richtigen Zeitpunkt für die Positionseröffnung abgewartet hat.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Slingshots“ Formationen in Echtzeit identifiziert.

Chartanalyse Novo Nordisk: Weltgrößter Insulinhersteller wie der Phönix aus der Asche?

Das dänische Unternehmen Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) hat sich seit der Gründung im Jahr 1923 zum Weltmarktführer im Sektor Diabetes-Pharmazie entwickelt. In der jüngsten Vergangenheit litt der weltgrößte Insulin-Hersteller unter zunehmendem Preisdruck. Auch das Umsatzwachstum war gefährdet. Dadurch verlor das Unternehmen innerhalb der letzten einenhalb Jahren rund die Hälfte seines Börsenwertes. Doch allmählich scheint sich das Bild aufzuhellen. Am heutigen Tag meldete das Unternehmen seine Zahlen für das erste Quartal in 2017. Hierbei stieg der Betriebsgewinn um 10% auf 13,5 Mrd. DKK. Die Umsätze zogen dabei insgesamt um 5% auf 28,5 Mrd. DKK an.

Charttechnisch betrachtet arbeitet die Aktie seit Ende 2016 an einer Bodenbildung. Hierbei befindet sich das Tief bei rund 215 DKK. Das Hoch zum Ende 2015 lag bei 415 DKK. Zuletzt konnte sie bereits den innerhalb der Bodenbildung gebildeten kurzfristigen Abwärtstrend überwinden. Durch die heutige Unternehmensnachricht startet Novo Nordisk mit einem Aufwärtsgap von rund 3% in den Handel. Es entsteht ein Pivotal News Point. Dies könnte der Startschuss einer neuer Aufwärtsbewegung werden.


Fazit: Die Bodenbildung von Novo Nordisk scheint durch die positive Unternehmensmeldung abgeschlossen zu sein. Kann die Aktie den Pivotal News Point verteidigen, so folge ich voraussichtlich diesem Kaufsignal.


Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Aktienmärkte täglich Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

TraderFox im Apple App-Store:
-> https://itunes.apple.com/de/app/traderfox/id1174805527?mt=8

TraderFox im Google Play-Store
-> https://play.google.com/store/apps/details?id=com.traderfox.mobile.app

Fotolia 135717021

Zanger-Scan: Führende High-Beta-Stocks am 52-Wochenhoch identifizieren!

Liebe Trader,

Daniel Zanger ist der Weltrekordhalter für den größten prozentualen Gewinn eines Finanzportfolios binnen 12 Monaten bzw. 18 Monaten. Mit einer Performance von mehr als 10.000% hat er sich einen Platz im Trader-Olymp gesichert.

Wie ging Daniel Zanger vor, um diese beeindruckende Performance zu erzielen? Daniel Zanger war ein Bullenmarkt-Trader. Wenn die Aktien haussierten – so nahm er sich vor – wollte er bei den führenden Aktien die stärksten Aufwärtsbewegungen mitnehmen. Die führenden Aktien definierte Zanger als High-Beta-Stocks, die sich in charttechnischen Konsolidierungsformationen an Verlaufshochs bewegen.

Wie ein konkreter Ansatz ausschaut, um solche High-Beta-Stocks ausfindig machen zu können, zeige ich im heutigen Video! Ich nutze dazu das TraderFox Trading-Desk auf www.traderfox.com.

Sie können sich übrigens selbst auf die Suche nach Trend-Aktien im Zanger-Style machen. Die TraderFox Börsensoftware unterstützt die Scans, die ich im Video vorstelle. Ausbruchsbewegungen können Sie mit Hilfe von TraderFox in Echtzeit verfolgen.

Chartanalyse Total: Das Unternehmen kann mehr als nur Öl!

Am 27. April meldete der französische Ölkonzern Total (WKN: 850727) einen kräftigen Gewinnsprung im ersten Quartal. Grund hierfür waren auf der einen Seite starke Kostensenkungen und zum anderen stützten die Bemühungen der Opec den Ölpreis zu regulieren. Dadurch stieg der Ölpreis innerhalb des vergangenen Jahres massiv an. Profitieren konnte dementsprechend auch Total: Der Gewinn der Franzosen stieg dabei im Zeitraum von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um 56% auf 2,56 Mrd. USD. Dies liegt über den Markterwartungen.

Doch der Ölkonzern kann auch anders! Denn durch den erneuten Aufschwung in der Branche kündigte der Chef Pouyanné massive Investitionen an. Hierbei soll unter anderem die Beteiligung am Schiefergasfeld in Argentinien ausgebaut werden. Damit sichert sich das Unternehmen das langfristige Produktionswachstum.

Doch neben diesem Vorhaben wird zusätzlich in erneuerbare Energien sowie Mobilitäts-Technologien investiert. Durch die Beteiligung an dem französischen Mobilitäts-Dienst „Xee“ setzt Total sogar auf den Zukunfts-Trend des „Connected Car“. Hierbei wird das Auto mit dem Internet verbunden, um den Nutzer bspw. über geöffnete Türen zu informieren oder im Falle eines Unfalls direkt die Rettungskräfte zu alarmieren.

Unter charttechnischen Gesichtspunkten hellt sich das Bild bei Total allmählich auch wieder auf. Denn der langfristige Abwärtstrend konnte zum Ende des letzten Jahres nach oben durchbrochen werden. Anschließend gelang der Breakout über die wichtige Kursmarke von 45 EUR. Durch das neue Hoch wurde ein neuer Aufwärtstrend gebildet. Seitdem konsolidiert die Aktie innerhalb einer bullishen Flagge.


Bricht Total aus seiner bullishen Flagge nach oben aus, so werde ich voraussichtlich als Trendfolger aktiv. Fällt die Aktie zurück zur Unterstützungs-Zone von 45 EUR, so plane ich hier einen Einstieg. Insgesamt bin ich bullish für den französischen Ölkonzern.


Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Aktienmärkte täglich Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

TraderFox im Apple App-Store:
-> https://itunes.apple.com/de/app/traderfox/id1174805527?mt=8

TraderFox im Google Play-Store
-> https://play.google.com/store/apps/details?id=com.traderfox.mobile.app