Chartanalyse Tesla: Der Big-Picture Breakout ist gelungen – Kursziel von 450 USD!

Der Elektroautohersteller Tesla (WKN: A1CX3T) hat zum Jahresauftakt geliefert. Am 3. April meldete das Unternehmen seine Zahlen für das erste Quartal. Hierbei gelang es Tesla einen Rekordwert beim Absatz zu erzielen. Der Elektroautohersteller lieferte mehr als 25.Tsd Fahrzeuge an Kunden aus. Dieser Wert liegt 69% über dem Vorjahr. Auch die Erwartungen der Experten wurde übertroffen. Im kommenden Jahr will Tesla seine Produktion auf 500 Tsd. Einheiten hochfahren.

Mit dieser Unternehmens-Nachricht konnte die Aktie von Tesla einen Pivotal-News-Point generieren. Hierbei gelang es sogar aus der mehrjährigen Konsolidierung nach oben auszubrechen. Der Ausbruch gelang unter erhöhtem Handelsvolumen. Die Aktie kann nun ungestört steigen. Wir haben bereits häufiger auf ein solches Szenario hingewiesen. Hierauf haben wir gewartet! Es ergibt sich ein Kursziel von 450 USD!


Fazit: Auf ein solches Szenario haben wir gewartet, ich folge dem Ausbruch!


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Chartanalyse NVIDIA: Kann der Chip-Hersteller diesen Markt dominieren?

NVIDIA (WKN: 918422) kündigte zuletzt eine Kooperation mit Paccar (WKN: 861114) an. Paccar ist einer der größten Hersteller für LKWs. Beide arbeiten an der Technologie für selbstfahrende LKWs zusammen. Das Chip-Unternehmen sichert sich dadurch einen weiteren Wachstums-Treiber. Denn insgesamt fahren weltweit rund 300 Mio. Einheiten auf den Straßen. Durch diese Kooperation kann sich NVIDIA bereits in diesem Bereich etablieren. In Berlin enthüllten bereits beide Unternehmen den Prototypen eines selbstfahrenden LKWs. NVIDIA steuert hierbei die Drive-PX-2-Plattform bei. Im Test ist der Prototyp nicht mehr auf menschliche Interventionen angewiesen und kann komplett alleine fahren.


Charttechnische Betrachtung

NVIDIA stieg im vergangenen Jahr um mehr als 380%! Da ist es nur verständlich, dass diese Aktie eine Verschnaufpause einlegt. Seit Ende 2016 befindet sich NVIDIA nun innerhalb einer Korrektur-Phase. Dennoch lässt die positive Nachrichtenlage nicht nach. Für Wachstums-Phantasie ist somit weiterhin gesorgt. Dennoch ist sie weiterhin in der Korrektur-Phase gefangen. Aus diesem Grund suche ich eine Kursmarke zur potenziellen Trendumkehr

Trendumkehr

Sollte die Aktie jedoch nicht nach oben ausbrechen und die Korrektur fortsetzen, so ergibt sich ein Kursziel zur möglichen Trendumkehr. Dieses befindet sich bei 84 USD. Dieses ergibt sich aus einer Schnittstelle von dem 100er Fibonacci-Extension der vergangenen Abwärtsbewegung sowie dem langfristigen 38,2er Fibonacci-Retracement. Der Ursprung des Fibonacci-Retracements liegt beim markanten Tief von rund 25 USD.


Fazit: Ich platziere zwei Kursalarme. Der eine befindet sich bei 110 USD und der andere bei 85 USD. In jedem der beiden Szenarien werde ich aktiv.


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Chartanalyse ABB: Trend-Fortsetzung beim Industrie 4.0 – Profiteur!

Bei der Industrie 4.0 soll die industrielle Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik verbunden werden. Die Grundlage hierfür sind intelligente und digital vernetzte Systeme. Hierbei soll eine weitestgehend selbst-organisierte Produktion ermöglicht werden. Diese industrielle Revolution ist in vollem Gange. Die Industrie 4.0 zählt derzeit zu den stärksten Anlagetrends des globalen Aktienmarkts. Haupt-Profiteure sind hierbei Anbieter von Robotern.

Die ABB Ldt. (WKN: 919730) zählt zu einem dieser Unternehmen. Der Automatisierungstechnik-Konzern mit Hauptsitz in Zürich hat eine Marktkapitalisierung von über 50 Mrd. CHF. Das Unternehmen zählt mit weltweit über 300.000 installierten Robotern zu den führenden Anbietern. Mit dem Industrie-Roboter “YuMi” besitzt ABB ein verheißungsvolles Produkt im Portfolio. Er wird unter anderem für die Montage von Kleinteilen verwendet.

Das enorme Potenzial von ABB erkennt auch RBC Capital. Das Analysehaus hat am 16. März das Kursziel nach den Jahreszahlen von 25,00 auf 25,50 CHF angehoben und die Einstufung auf “Outperform” belassen.

Charttechnische Betrachtung

Seit 2016 befindet sich die Aktie innerhalb eines intakten Aufwärts-Trends. Zuletzt konsolidierte sie unterhalb der Kursmarke von 24 CHF. Die Bodenbildung scheint mittlerweile allerdings abgeschlossen. Denn durch die Kurszielanhebung von RBC Capital setzte die Aktie unter erhöhtem Handelsvolumen zu einem ersten Ausbruchsversuch an.

Der charttechnische Auslöser ist hierbei der Tagesschlusskurs oberhalb der wichtigen Widerstands-Zone von 23,20 bis 23,30 CHF. Die Aktie ist bereit, den Trend wieder aufzunehmen. Selbst mit dem von RBC Capital ausgesprochenen Kursziel würde das markante Hoch bei 24,75 CHF herausgenommen werden. Dies wäre dementsprechend ein weiteres starkes Kaufsignal.


Fazit: Das Kaufsignal wurde bereits aktiv. Sollte untergeordneter Kaufdruck aufkommen, ist die Aktie für einen Trade spannend.  


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Chartanalyse Facebook & Amazon: Gemeinsame Kooperation gegen Google!

Facebook (FB) zählt als der Hauptprofiteur in der digitalen Display-Werbung. Experten erwarten sogar für dieses Jahr einen Anteil von 39,1% des amerikanischen Marktes. Facebook verkauft in diesem Bereich dreimal so viel wie Google. Jedoch sind die Werbeeinnahmen bei Facebook hauptsächlich auf dessen eigene Plattformen wie Facebook oder Instagram zurückzuführen. Facebooks Werbenetzwerk steuert dabei lediglich ein paar hundert Millionen USD Netto-Werbeeinnahmen für das Unternehmen bei.

Das soll sich bald ändern!

Denn Facebook kündigte zuletzt an, Header Bidding einzuführen. Beim Header Bidding können Publisher die Gebote mehrerer Bieter gegeneinander laufen lassen. Es sollen beim Online-Anzeigehandel gleiche Verhältnisse hergestellt werden. Erst nachdem der Bieter mit dem höchsten Preis ermittelt wurde, erfolgt die Anfrage und Auslieferung des Werbemittels. Früher hingegen hatte der Publisher Werbenetzwerke geprüft, bis ein passender und günstiger Werbetreibender gefunden wurde, um die Anzeige auf der Website zu veröffentlichen. Letztendlich war hierbei die dominierende Kraft Google. Je mehr Werbenetzwerke das Header Bidding in Zukunft jedoch anbieten, desto besser ist es für den Werbekunden. Google würde in diesem Fall das Nachsehen bekommen.

Kooperation mit Amazon

Um das Werbegeschäft zu erweitern, hat Amazon (AMZN) bereits eine solche Header Bidding-Lösung entwickelt. Facebook ist nun eine Partnerschaft mit Amazon sowie anderen Entwicklern eingegangen. Somit kann das Werbenetzwerk weiter ausgeweitet werden. Durch den Ausbau des Header Biddings könnte Google dazu gezwungen werden, seine Preise zu senken.

Charttechnische Betrachtung Facebook

Facebook konnte nach seiner Korrektur zuletzt das Allzeithoch bei ca. 133,5 USD überwinden. Dieser Breakout erfolgte unter einem hohen Handelsvolumen. Seitdem kennt die Aktie nur noch einen Weg. Dieser führt nach oben. Dementsprechend erachte ich Rücksetzer als kaufenswert. Bevorzugt wäre jedoch eine Korrektur zurück zum vorherigen Allzeithoch. Dies würde als Pullback gewertet werden.

Charttechnische Betrachtung Amazon

Bei Amazon ist das Bild ähnlich wie bei Facebook. Auch hier konnte das Allzeithoch überwunden werden. Der erste Versuch startete unter erhöhtem Handelsvolumen. Die Korrektur ist abgeschlossen. Nach dem Ausbruch verweilte Amazon allerdings zunächst in einer verengten Handelsspanne. Aus dieser ist die Aktie am gestrigen Handelstag ausgebrochen. Dies ist ein Kaufsignal.


Fazit: Beide Aktien haben die Korrektur nach oben verlassen. Beide sind bullisch. Ich ziehe allerdings Amazon Facebook vor. Durch den jüngsten Ausbruch aus der verengten Handelsspanne sollte mehr Kaufdruck generiert werden können als bei Facebook. Für Trendfolger sind jedoch beide Aktien interessant.


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Chartanalyse iRobot: Massives Kaufsignal nach Ankündigung neuer Produkt-Features!

Nach Börsenschluss des 8. Februars 2017 veröffentlichte iRobot (WKN: A0F5CC) seine Quartals-Zahlen. Die Aktie reagierte daraufhin heftig. Der Umsatz ist um 3% auf 212,5 Mio. USD angestiegen. Zudem wurde ein Gewinn je Aktie von 1.35 bis 1,65 USD in Aussicht gestellt. Dennoch verlor iRobot in der Spitze rund 15%. Sowohl Ausblick als auch Wachstum konnten den hohen Anforderungen des Marktes nicht genügen. Kein Wunder, im vergangenen Jahr stieg die Aktie um mehr als 100%.

Doch von hier aus wurde die Aktie wieder aufgefangen. In den darauffolgenden Handelswochen stieg iRobot wieder in Richtung des Allzeithochs bei rund 64 USD. Am gestrigen Handelstag generierte die Aktie sogar ein Kaufsignal indem sie dieses Allzeithoch per Tagesschlusskurs überwunden hat. Der Breakout ist in vollem Gange. Warum wurde die Aktie nach diesen unter den Erwartungen liegenden Zahlen wieder gekauft? Was sind die Gründe?

iRobots Vision ist es eine zentrale Rolle im Smart Home einzunehmen. Deren Roboter sollen künftig eigenständig das Schmutz-Level einschätzen können und den Reinigungsprozess starten. Hierbei ist das Unternehmen bereits einen wichtigen Schritt gegangen: die Serie des Roomba 900 wurde an das Amazon Echo gekoppelt. Hierbei kann der Reinigungsprozess des Roboter mittlerweile per Sprachsteuerung gestartet und gestoppt werden. Die neue App liefert ebenso Informationen über Reinigungsdauer, Anzahl der gesäuberten Quadratmeter und letztendlich wo sich der meiste Schmutz befunden hatte. Ein nächster Schritt wäre eine selbstständige Organisation der Roombas in größeren Gebäuden.


Fazit: Das Potenzial der weiteren Wachstums-Story bleibt intakt. Der Markt spielt dieses Szenario weiterhin. Der gestrige Tagesschlusskurs über dem Allzeithoch ist das Kaufsignal. Können Anschlusskäufe generiert und das gestrige Hoch überwunden werden, so werde ich folgen. Ich platziere den Kursalarm bei 64,66 USD.


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Chartanalyse Tesla: Weshalb man Tesla nun genau im Auge behalten sollte!

Am Wochenende kündigte der führende Elektroautobauer Tesla Motors (TSLA) bahnbrechende News für das Solar-Segment an. Schon bald wolle man mit der Produktion von Solar-Dachziegeln beginnen. Hierfür tätigte Tesla die Übernahme von SolarCity. Elon Musk Twitterte dabei am Wochenende, dass man ab April Aufträge für Solar-Dachziegel annehmen werde. Dies wird die Solar-Branche revolutionieren. Tesla gilt dabei nicht nur als Innovationstreiber, sondern will auch neue Maßstäbe für kostengünstige Komplett-Solar-Dachlösungen setzen.

Diese Solar-Dachziegel sind bisher einzigartig. Sie zeigen einen ähnlichen Wirkungsgrad wie herkömmliche Solarmodule auf, lassen sich allerdings gleichzeitig durch ein tolles Design harmonisch in die bestehende Dachkonstruktion integrieren. In Kombination zur Tesla Powerwall lässt sich der erzeugte Strom speichern und schöpft das Potenzial der Solaranlage voll aus. Die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz wird dadurch gewährt. Vor allem aber lassen sich dadurch die Elektroautos von Tesla aufladen. Dies passt perfekt zum Massenprodukt des Modell 3, welches Ende 2017 verkauft werden soll.


Charttechnische Betrachtung

Seit 2014 befindet sich Tesla innerhalb einer mehrjährigen Konsolidierung. Der letzte Ausbruchs-Versuch Mitte Februar ist gescheitert. Seitdem korrigierte die Aktie. Nun startet sie den nächsten Ausbruchs-Versuch. Hierbei drehte die Aktie am 38,2er Fibonacci-Retracement der vergangenen Aufwärts-Bewegung. Seitdem baut Tesla weiter Stärke auf. Kann die Aktie die Oberseite des Konsolidierungs-Kanals per Wochenschlusskurs überbieten, so läuft der Breakout. Das Kursziel liegt bei einem solchen Ausbruch bei rund 420 USD.


Fazit: Überwindet Tesla die Oberkante des Kanals per Wochenschlusskurs, so ist das ein Kaufsignal zur Trendfortsetzung. Ich platziere hier meinen Kursalarm.


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Instagram: Wird Facebook’s Rising-Star bald zur unverzichtbaren Cash-Cow?

Facebook (FB) hat eine Marktkapitalisierung von über 400 Mrd. USD. Damit gehört das US-amerikanische Unternehmen mit Sitz in Kalifornien zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt. Dabei generierte Facebook im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 28 Mrd. USD. Dieser Umsatz wird in den nächsten Jahren massiv anziehen.

Im Jahre 2012 kaufte Facebook den Fotodienst Instagram für rund 1 Mrd. USD. Was am Anfang noch kritisch aufgenommen wurde, erweist sich mittlerweile als wahrer Wachstums-Treiber: Noch vor einem Jahr hatte die Instagram-App rund 200 Tsd. Werbekunden. Heute sind es über 1 Mio. (bei Facebook liegt die Zahl der aktiven Werbekunden bei 4 Mio.). Das entspricht einem Wachstum von 400%! Dies ist vor allem auf das große Nutzer-Wachstum zurückzuführen: innerhalb von sechs Monaten kamen 100 Mio. neue Nutzer dazu. Die Anzahl der aktiven User steigt damit auf 600 Mio. an.


Wie wichtig ist Instagram für Facebook?

Während bei Facebook allmählich die Sättigungs-Phase eintritt, ist das Wachstum bei Instagram noch lange nicht zu Ende. Instagram konnte im vergangenen Jahr 6,5% zu den Umsätzen von Facebook beitragen. Dies entspricht einem Umsatz von rund 1,8 Mrd. USD. Analysten rechnen für 2017 hingegen bereits mit einer Umsatz-Spanne von 4 bis 6,4 Mrd. USD. Damit würde Instagram bereits rund 20% zum Gesamt-Umsatz beitragen.


Facebook konnte nach seiner Korrektur zuletzt das Allzeithoch bei ca. 133,5 USD überwinden. Rücksetzer zu den Fibonacci-Retracements bzw. dem vorherigen Allzeithoch gelten dabei als kaufenswert.


Fazit: Die Wachstums-Phantasie von Instagram könnte weiterhin beflügeln. Rücksetzer in der Aktie erachte ich für kaufenswert. Für interessant empfinde ich den Bereich des vorherigen Allzeithochs bei rund 133,5 USD. Hier befindet sich zusätzlich das 38,2er Fibonacci-Retracement. Dort platziere ich den Kursalarm.


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Gefangen im Abwärts-Trend: Wann gelingt Gilead Sciences der Turn-Around?

Gildead Sciences (GILD) ist mit einem Börsenwert von knapp 90 Mrd. USD eines der größten Biotech-Unternehmen der Welt. Es generierte 2016 einen Umsatz von mehr als 30 Mrd. USD und weist gerade einmal ein KGV von 8 auf. Im Vergleich zu den anderen Biotech-Schwergewichten ein wahres Schnäppchen: Amgen und Biogen haben jeweils ein KGV zwischen 13 und 14. Celgene wird sogar mit einem KGV von über 17 bewertet.

Doch Gilead bleibt seit 2015 weiterhin in einem Abwärts-Trend gefangen. Hierbei verlor das Biotech-Schwergewicht bereits 50% an Wert. Während Amgen und Celgene ein Ende der Korrektur im Biotech-Sektor andeuten, generiert Gilead ein neues Tief nach dem anderen. An was liegt das? Schafft das Unternehmen den Turn-Around?

Der Abwärts-Trend ist bei Gilead Sciences gewiss nicht nur technischer Natur. Im vergangenen Jahr erlitt das Unternehmen einen starken Umsatz-Einbruch. Die Aussichten für die Folgejahre fallen ebenso gering aus. Zusätzlich ist Gilead sehr stark von den Umsätzen im HIV- sowie dem HCV-Bereich abhängig. Beide Segmente sorgen für rund 90% aller Unternehmens-Umsätze. Auslaufende Patente und starke Konkurrenzprodukte machen dem Konzern hierbei zu schaffen.

Gilead verfügt liquide Mittel von über 16 Mrd. USD. Dieses Geld könnte der Konzern für weitere strategische Zukäufe nutzen. Immer wieder fallen in diesem Bereich zwei potenzielle Übernahme-Kandidaten: Incyte (INCY) sowie Kite Pharma (KITE). Gerade im Bereich Hämatologie konnte Incyte große Erfolge erzielen. Deren Flaggschiff-Produkt Jakafi gegen die hämatologische Erkrankung Myelofibrose entwickelt sich dabei als wahrer Kassenschlager. Kite Pharma hingegen punktet mit bahnbrechenden Studiendaten im Rahmen einer Krebsimmun-Therapie. Beide Unternehmen würden somit das Produkt-Portfolio vom Gilead-Konzern diversifizieren.


Charttechnische Betrachtung

Verglichen zu dem Aufwärts-Trend seit dem Jahre 2000 scheint der zwei Jahre alte Abwärts-Trend nur wenig aussagekräftig. Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass innerhalb dieser zwei Jahre der Börsenwert um rund 50% verloren hat.

Mittlerweile notiert Gilead unmittelbar vor dem langjährigen Aufwärts-Trend. Hier befindet sich ungefähr das 61,8er Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Bewegung. Nachdem das 50er Retracement nicht verteidigt werden konnte, gehe ich hier von einer Reaktion aus.


Fazit: Die Zukunft von Gilead ist ungewiss. Dennoch gehe ich davon aus, dass das Unternehmen den Herausforderungen gewachsen ist. Sinnvolle Übernahme-Kandidaten zur Erweiterung des Produkt-Portfolios müssen geprüft werden, um die Abhängigkeit der HIV- bzw. HCV-Produkte zu senken.

Ich platziere einen Kursalarm am langfristigen Aufwärts-Trend sowie dem 61,8er Fibonacci-Retracement.


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Alibaba: Ein neuer Big Player entsteht!

Alibaba (WKN: A117ME) ist eine Handels- und Kommunikationsplattform für Unternehmen. Der E-Commerce-Gigant aus China hat mittlerweile einen Börsenwert von über 264 Mrd. USD. Damit zählt das Unternehmen zu den größten der Welt und ist wohl das chinesische Pendant zu Amazon. Es profitiert dabei hauptsächlich von dem Aufstieg der Mittelschicht in China. Alibaba befindet sich in unserer Liste der Top Growth 150.

Das Wachstum kennt derzeit kaum Grenzen. Mittlerweile baut Alibaba das Cloud Computing-Geschäft auf. Hierbei bietet das Unternehmen Infrastructure-as-a-Service an. Somit können Firmen je nach Bedarf Rechner-Infrastruktur mieten.  Derzeit werden hierdurch rund 1 Mrd. USD Umsatz erwirtschaftet. Dies entspricht im Moment gerade einmal einem 4%igen Umsatz-Anteil. Morgan Stanley allerdings geht bis 2020 von einem Umsatz-Anstieg auf 10 Mrd. USD aus. Somit würde dieser Geschäftsbereich bereits 18% der jetzigen Erlöse betragen.

Alibaba steht unmittelbar vor dem 52-Wochenhoch. Der Aktien-Chart wird dabei begleitet von ständigen Pivotal-News Points. Die Aktie brach sowohl am 11. August 2016 als auch am 24. Januar 2017 unter hohem Handelsvolumen nach oben aus. Umsatz und Gewinn lagen dabei deutlich über den Erwartungen. Die Wachstums-Story ist intakt und sollte sich durch den Ausbau des Cloud Computing Geschäfts weiterhin fortsetzen.


Fazit: Bricht die Aktie über das 52-Wochenhoch bei 109,76 USD aus, so wird das Kaufsignal zur Trendfortsetzung aktiv. Alibaba hat dabei gute Chancen auf bis zu 140 USD anzusteigen.


Durchbruch des Abwärts-Trends: Diese 3 Projekte werden IBM in der Zukunft prägen!

IBM (WKN:851399) ist weltweit eines der führenden Unternehmen für Hardware, Software und Dienstleistungen im IT-Bereich. Mittlerweile besitzt der Tech-Riese einen Börsenwert von 164 Mrd. USD. IBM ist neben Apple die einzige „Tech“-Aktie im Portfolio von Warren Buffett. Das aus einem guten Grund; nahezu alle Bereiche des Alltagslebens wurden und werden mittlerweile von der Tech-Branche erstreckt. Dennoch hat IBM innerhalb der letzten fünf Jahre sinkende Umsätze zu verzeichnen. Dies liegt allerdings vor allem an dem Verkauf von nicht profitablen Geschäftsteilen, wie zum Beispiel die Herstellung von Halbleitern.

Das Umdenken finde ich gut. Denn IBM steht alles andere als still. Es investiert in neue Technologien und tätigt in diesem Zusammenhang sinnvolle Übernahmen. Im vergangenen Jahr meldete IBM zusätzlich die meisten Patente an – zum 24. Mal hintereinander! Dabei fallen vor allem drei Projekte auf:


Blockchain

Aufgrund der Bitcoins erkannte IBM bereits vor ein paar Jahren das Potenzial der zugrundeliegenden Technologie. IBM arbeitet derzeit mit Wal-Mart und fast 400 weiteren Unternehmen an der Umsetzung dieser Blockchain-Technologie zusammen. Hierbei werden Transaktionen zwischen zwei Parteien in einer Art und Weise festgehalten, dass Änderungen bzw. Manipulationen nahezu ausgeschlossen sind. Die Funktionsweise von Blockchain ähnelt dabei dem Journal der Buchführung. Neben Unternehmen, die ihre Produkte in die ganze Welt verfrachten, können natürlich auch Finanzinstitutionen stark davon profitieren.


Quantencomputer

Es scheint bislang noch als ein weit hergeholtes Projekt, der Vorstoß in den Bereich des Quantencomputers. Dies wäre eine Revolution der bisherigen Gesetze in der Informatik. Hierbei soll es theoretischen Studien zufolge möglich sein, die Suche in extrem großen Datenbanken und die Produkt-Zerlegung großer Zahlen viel effizienter zu gestalten als bei herkömmlichen Computern. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen würde dabei extrem erhöht werden.


Watson

Das wohl bekannteste und am weitesten fortgeschrittene Projekt von IBM ist Watson.  Obwohl die zukünftigen Umsätze von Watson schwierig vorherzusagen sind, gilt es bereits heute als wesentlicher Bestandteil des Unternehmens. Durch Watson generierte IBM bereits mehr als 40% seiner Umsätze des vergangenen Jahres. IBM Watson ist ein Computerprogramm aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Hierdurch erhalte man wertvolle Daten aus der Industrie, welche öffentlich nicht verfügbar sind. Das Unternehmen gelangt somit an die besten Möglichkeiten sowie das Know-how von den jeweiligen Mitarbeitern. Einsetzbar ist diese Technologie in nahezu jeder Branche!


Charttechnische Betrachtung

Seit dem Jahre 2002 befindet sich IBM innerhalb eines intakten Aufwärts-Trends. Dabei ging die Aktie allerdings ab dem Jahre 2013 in eine Korrektur-Phase über, wobei sie knapp 50% ihres Wertes einbüßen hat müssen.

Anfang 2016 startete dann das Comeback. Die Aktie legte eine Rally von über 60 USD hin. Das entspricht einem Kursgewinn von rund 50%! Hierbei gelang es IBM sogar den Abwärts-Trend zu durchbrechen. Die langfristige Aufwärts-Bewegung kann somit wiederaufgenommen werden.

Seit dem Jahreshoch befindet sich die Aktie allerdings in einer untergeordneten Korrektur-Phase.

Fazit: Ich suche nach Einstiegs-Punkten. Mir fällt dabei der Pullback-Bereich zur Oberkante des Abwärts-Trends auf. Hier befindet sich zusätzlich ein markanter Unterstützungs-Bereich. Hier platziere ich einen Kursalarm.


Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!

Patrik Uhlschmied


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