Nintendo: Der nächste Hype nach Pokémon GO?

Erinnern Sie sich noch, als im vergangenen Sommer alle wild mit ihren Handys durch die Straßen und Parks gelaufen sind, um Pokémon zu jagen? Nahezu jeder war diesem Hype ausgesetzt. Bei allen Spielern wurden Kindheits-Erinnerungen wiedererweckt. Egal, ob jung oder alt, Nintendo (WKN: 864009) brachte bei jedem den Pokémon-Trainer hervor!

Auch die Börse wurde von dem Hype infiziert. Die Nintendo-Aktie war zu dieser Zeit eine der gefragtesten Aktien am Markt. In kürzester Zeit schoss die Aktie um mehr als 110 % nach oben. Dabei ist Nintendo nicht gerade eine Mini-AG, bei der größere Kursschwankungen an der Tagesordnung stehen. Der japanische Hersteller von Videospielen und Spielkonsolen wurde bereits im Jahr 1889 gegründet. Es besitzt heute eine Marktkapitalisierung von mehr als 30 Mrd. EUR.

Nun könnte Nintendo wieder vor einem gewaltigen Kurssprung stehen. Am dritten März veröffentlichte der Konsolen-Hersteller „Nintendo Switch“. Laut GameStop kann diese neue Konsole sogar die Verkaufszahlen der „Wii“ übertreffen. Bereits die ersten Absatzzahlen sollen phänomenal gewesen sein. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, jedoch ist die Rede von mehr als 1,5 Mio. verkauften Exemplaren innerhalb der ersten Tage. Die Konsole ist für einen Preis ab ca. 330 EUR erhältlich. Dies würde jetzt schon einem Umsatz von rund 500 Mio. EUR entsprechen – ohne Spiele, ohne zusätzliches Zubehör! Insgesamt geht Nintendo davon aus, dass die Konsole mehr als 100 Mio. Besitzer finden wird.


Charttechnische Betrachtung

Seit dem Pokémon GO-Hype befindet sich die Aktie innerhalb eines intakten Konsolidierungs-Kanals. Pokémon GO ist im vergangenen Jahr eingeschlagen. Kann Nintendo Switch an diesem Erfolg anknüpfen und die Aktie aus dem Kanal befreien?

Die bisherigen Reaktionen sind noch verhalten. Nintendo scheiterte beim jüngsten Ausbruchs-Versuch.


Fazit: Die Aktie reagiert bislang noch verhalten auf das neue Produkt. Dies dürfte sich mit der Veröffentlichung der Absatzzahlen ändern. Kann die Aktie den Kanal jedoch schon vorher per Tagesschlusskurs nach oben überwinden, so ist dies bereits der Auslöser des Kaufsignals.


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Neuer Gewinn-Bringer: Ist Roche wieder zurück im Aufwärts-Trend?

Roche (WKN: 851311) ist mit einer Marktkapitalisierung von über 218 Mrd. CHF eines der größten Pharma-Unternehmen der Welt. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen publizierte zuletzt eine vielversprechende Unternehmens-Nachricht. Durch diese steht Roche unmittelbar davor, den langfristigen Aufwärts-Trend wiederaufzunehmen!

Hierbei veröffentlichte der Pharmakonzern positive Ergebnisse zu seiner Aphinity-Studie zum Test des Brustkrebs-Medikaments „Perjeta“. Obwohl die Messlatte für solche Behandlungs-Methoden bereits sehr hoch war, konnte der primäre Endpunkt in der Studie erreicht werden. Ein Erreichen solcher primären Endpunkte ist ein bedeutender Fortschritt. Es wird festgestellt, dass das Medikament Wirkung zeigt.

Durch dieses Medikament kann sich die Umsatz-Steigerung mehr als verdreifachen. Zuletzt konnte der Umsatz um 1,8 Mrd. Franken erhöht werden. Mit Perjeta kann dies auf bis zu 6 Mrd. CHF ansteigen.


Charttechnische Betrachtung

Obwohl die Aktie seit 2015 innerhalb eines mehrjährigen Konsolidierungs-Kanals gefangen ist, befindet sich Roche weiterhin in einem langfristig intakten Aufwärts-Trend. Des Öfteren wurde dabei die Unterseite des Kanals unter hohem Handelsvolumen verteidigt.

Mittlerweile notiert Roche unmittelbar an der Oberkante des Kanals. Wird dieser überwunden, kann die langfristige Aufwärts-Bewegung wiederaufgenommen werden.

Unterstützend wirkt hierbei der Pivotal-News-Point vom 2. März, als der Fortschritt von Perjeta veröffentlicht wurde. An diesem Tag stieg die Aktie um mehr als 13 CHF an. Das Handelsvolumen stieg hierbei enorm an. Für mich ist der Pivotal-News-Point weiterhin aktiv. Die Dividenden-Ausschüttung vom 16. März revidiert diesen meiner Ansicht nach nicht.


Fazit: Überwindet Roche den mehrjährigen Abwärts-Trend mit einem Tagesschlusskurs, so werde ich diesem Long-Signal folgen. Dies ist der Auslöser zur Wiederaufnahme des übergeordneten Aufwärts-Trends. Ich platziere hier einen Kursalarm.


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Nvidia zieht die nächste Kooperation an Land: diese Aktie profitiert!

Nvidia (NVD) war die Entdeckung des Jahres 2016! Die Aktie stieg innerhalb eines Jahres von 25 USD auf 120 USD -eine Rally von 380%! Der Trend geht klar zum autonomen Fahren, das spiegelt sich auch im Aktienkurs wider. Der Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen ist dabei einer der Hauptprofiteure. Zuletzt hatte man eine Kooperation mit dem Automobilhersteller Audi für ein selbstfahrendes Auto mit künstlicher Intelligenz gewinnen können.


Selbstfahrende LKWs: ein Markt mit 300 Mio. Fahrzeugen

Jetzt meldet Nvidia einen weiteren namhaften Kooperations-Partner: Paccar (WKN: 861114). Paccar ist einer der größten Hersteller für LKWs. Insgesamt befahren rund 300 Mio. LKWs weltweit die Straßen. Mit den Nvidia Drive PX AI Computern und dem Deep Learning können mittlerweile auch LKWs automatisch in der Spur gehalten, andere Objekte erkannt sowie verfügbarer Freiraum kalkuliert werden. Das autonome Fahren wird Realität, nun auch bei LKWs!

Die Vorteile liegen hierbei klar auf der Hand: eine verbesserte Transport-Effizienz, eine optimierte Produktivität des Fahrens sowie eine erhöhte Sicherheit auf den Straßen.

Dadurch entsteht für beide Unternehmen ein enormes Wachstums-Potenzial. Vor allem für Paccar könnte dies interessant werden. Denn durch den Einsatz von selbstfahrenden LKWs lassen sich Personalkosten deutlich senken.


Charttechnische Betrachtung

Die Aktie notiert seit mehreren Handelswochen innerhalb einer verengten Handelsspanne. Diese befindet sich unmittelbar vor dem Allzeithoch bei rund 70,77 USD. Trotz den im Vergleich zum Vorjahr schwächeren Q4-Zahlen wurde die Aktie unter einem hohen Handelsvolumen aufgefangen. Das ist ein bullisches Verhalten von Paccar. Die Kooperation mit Nvidia dürfte zusätzlichen Aufwärtsdruck entfachen.


Fazit: Ich platziere einen Kursalarm bei 70,77 USD. Bricht die Aktie aus und generiert einen Tagesschlusskurs oberhalb der Kursmarke, so werden Trendfolger aktiv.


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Amazon’s next big thing!

Amazon (WKN: 906866) ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 409 Mrd. USD einer der größten Konzerne und zählt zu den wachstumsstärksten Unternehmen der Welt. Amazon befindet sich in unserer Liste der Top 150 Growth Stocks. Ursprünglich widmete sich das Unternehmen aus Seattle dem Online-Versandhandel. Doch der CEO Jeff Bezos streckt immer weiter seine Fühler nach aussichtsreichen Wachstums-Treibern aus. Egal, ob ein eigener Flughafen oder der Paket-Versand per Drohne, nichts scheint dem Visionär zu abstrakt.


Amazon macht sich im Smart-Home breit!

Nun streckt Bezos seine Fühler im Smart-Home Bereich aus. Das Produkt hierzu nennt sich “Amazon Echo”. Dies ist ein Lautsprecher, der alleine mit Ihrer Stimme gesteuert wird. Echo verbindet sich mit dem Alexa Voice Service. Spricht man den Namen “Alexa” aus, so können die gewünschte Musik abgespielt und sämtliche Informationen abgefragt werden. Dabei ist es egal, ob Sie nach bestimmten Nachrichten, Sportereignissen oder Wettervorhersagen suchen. Alexa wird Ihnen die Antwort geben. Ja, Alexa wird Sie sogar wecken. Sie müssen nur danach fragen!

Amazon hat für Alex eine offene Schnittstelle geschaffen. Andere Firmen können sogenannte Skills entwickeln. iRobot zum Beispiel bietet seit neuestem die Sprachsteuerung seiner Haushaltsroboter über Alexa an. Auch GrubHub gab bekannt, dass die letzten drei Bestellungen bereits per Sprachbefehl erneut bestellt werden können. Alexa wird dabei ständig erweitert und lernt dazu.


Perfektes Vertriebsnetz

Die Voraussetzungen, um ein solches Produkt zu vertreiben sind dabei genial. Amazon hat über die Jahre hinweg ein grandioses Vertriebsnetz aufgebaut: Mittlerweile wird fast alles über Amazon bestellt. Hierzu besuchen wir die Website, wollen nach dem gewünschten Artikel schauen und entdecken dabei auf der Startseite die Werbung zu Amazon Echo.

Hierbei springt das Produkt sofort ins Auge. Somit kann es ohne großen Werbe-Aufwand schnell bekannt gemacht und vertrieben werden. Amazon breitet sich nun auch in den Wohnzimmern aus!


Charttechnische Betrachtung

Der langfristige Aufwärtstrend ist bei Amazon trotz der Konsolidierungs-Phase selbstverständlich weiterhin intakt. Das vorherige Allzeithoch konnte die Aktie bereits überwinden. Seitdem konsolidiert Amazon in einer sehr engen Handelsspanne am neuen Hoch. Bricht die Aktie aus dieser Konsolidierung nach oben aus, wird der Trend wieder aufgenommen.


Fazit:  Sowohl die fundamentale Background-Story als auch die charttechnische Betrachtung sind bei Amazon stimmig. Ich platziere einen Kursalarm an der oberen Begrenzung der verengten Konsolidierung. Wird dieses Niveau überwunden, so sehe ich keinen Grund, dem Trend nicht zu folgen.


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Illumina: Potenzial, um die Welt zu verändern!

Die DNA wurde bereits vor mehr als einer Dekade zum ersten Mal sequenziert. Sie ist Träger unserer Erbinformation. Mit Hilfe der DNA-Sequenzierung können genetisch bedingte Erkrankungen analysiert bzw. ermittelt werden. Darüber hinaus dient diese als Schlüssel-Methode im Rahmen von DNA-Klonierungen. Dennoch wurde bis heute die eigene DNA wohl vom geringsten Teil von uns entschlüsselt. Dies liegt vor allem an den hohen Kosten. Bisher kostete eine solche DNA-Sequenzierung mehr als 1.000 USD.


Ein enormer Wachstums-Markt entsteht

Illumina (WKN: 927079), dem US-amerikanischen Hersteller von Geräten für die Gentechnik, ist dabei ein außergewöhnlicher Durchbruch gelungen. Dieser Durchbruch hat sogar das Potenzial, die Welt zu verändern!

Das Unternehmen mit Sitz in San Diego hat eine Marktkapitalisierung von rund 24.12 Mrd. USD. Illumina führt eine neue Gensequenzierungs-Geräte-Generation ein. Diese heißt NovaSeq. Mit NovaSeq werden die Kosten der Sequenzierung von DNA von mehr als 1.000 USD auf lediglich 100 USD gesenkt. Ein enormer Wachstums-Markt entsteht!


Charttechnische Betrachtung

Langfristig befindet sich die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend. Seit Mitte 2015 ist Illumina allerdings in einer Konsolidierung gefangen.

 

Im Oktober 2016 kam der Schock für die Aktionäre: das Unternehmen meldete einen enttäuschenden Quartalsumsatz. Die Aktie verlor an diesem Tag rund 24%. Die Konsolidierung konnte nicht überwunden werden. Mittlerweile konnte sich Illumina von diesem Schock erholen. Im Januar 2017 beflügelte die Einführung des neuen Produktes. Unter hohem Handelsvolumen generierte die Aktie ein Aufwärtsgap von rund 20 USD. Seitdem verteidigt Illumina ständig diesen Pivotal-News-Point und notiert unmittelbar vor dem Abwärtstrend.


Fazit: Wir sind bereits seit einigen Handelswochen in diesem Unternehmen investiert. Dennoch kann einem Ausbruch über den Abwärtstrend gefolgt werden. Wir platzieren hier einen Kursalarm.


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Intel kaufte Mobileye: Neuer Marktführer im Zukunftssektor autonomes Fahren!

Der Chipgigant Intel (WKN: 855681) kauft Mobileye (WKN: A119ES). Der israelische Autozulieferer Mobileye wird für umgerechnet rund 14 Mrd. EUR vom US-amerikanischen Halbleiterhersteller Intel übernommen. Mobileye ist Weltmarktführer für Unfallpräventionssysteme. Das Unternehmen entwickelt Technologien für selbstfahrende Autos und Fahrassistenzsysteme. Es ist vor allem auf Kameras spezialisiert. Dabei arbeitet Mobileye bereits unter anderem mit BMW an der Entwicklung eines serienreifen Konzepts zusammen.

Intel wird neuer Marktführer im Zukunftstrend des autonomen Fahrens. Der Chipgigant sichert sich damit massives Wachstumspotenzial für die nächsten Dekaden!


Charttechnische Betrachtung

Intel bewegt sich im stabilen übergeordneten Aufwärtstrend. Es macht Sinn, Positionen zu halten. Seit dem Jahre 2015 beschäftigt sich der Chiphersteller mit einer Korrektur. Intel ist jedoch dabei, die Bodenbildung zu beenden.

Das Hoch notiert bei rund 37 USD. Dieses gilt es hierfür zu überwinden. Dadurch würde der langjährige Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Zuletzt startete Intel bereits einige Versuche, diese Korrektur-Phase nachhaltig zu überwinden. Bisher scheiterten diese noch. Trotzdem verweilt die Aktie innerhalb einer verengten Konsolidierung unmittelbar vor diesem Hoch.


Fazit: Durch die Übernahme könnte von der Börse eine neue Wachstums-Story entfacht werden. Wir platzieren einen Kursalarm bei 37 USD. Bricht die Aktie nachhaltig darüber aus, so wird eine Position eröffnet. Es macht Sinn, bestehende Positionen weiterhin zu halten.


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Starbucks: Neuer Wachstumstreiber – kostet der Becher bald 10 Dollar?

Die Kaffeerestaurant-Kette Starbucks (WKN: 884437) konnte ihre hohen Wachstumsraten zum Jahresende nicht beibehalten. Im Schlussquartal von 2016 stieg der Umsatz im Gegensatz zum Vorjahreswert lediglich um sieben Prozent auf 5,7 Mrd. USD. Zuvor betrug das Wachstum noch 16 Prozent. Mittlerweile zählen mehr als 25 Tsd. Filialen zu der Kaffeerestaurant-Kette. In beinahe jeder Großstadt ist mindestens eines dieser Lokale zu finden. Allmählich geht das bisherige Geschäftsmodell in die Sättigungs-Phase über.

Starbucks als Luxus-Marke

Dieser Problematik ist sich Starbucks bewusst. Aus diesem Grund sucht das Unternehmen bereits nach potenziellen Wachstumstreibern. Starbucks Vision ist ein Image-Wandel von Kaffee. Das Unternehmen will die Art und Weise wie Kaffee konsumiert wird ändern.

Als Pilot-Projekt will man dieses Jahr Röstereien in New York und Shanghai eröffnen. 2018 soll Tokio folgen. In den rund 2.500 qm großen Lokalen soll die gehobene Gesellschaft angesprochen werden. Die Lokale sollen einerseits als Verkaufsladen für Luxus-Kaffee, andererseits als Reserve-Store dienen. Kaffee erhält dadurch den Status von Whiskey oder guten Weinen.

10 USD pro Kaffee

Mit dem neusten Produkt orientierte sich Starbucks bereits an Whiskey. Hierbei werden die ungerösteten Kaffeebohnen zum Altern in Whiskey-Fässern gelagert. Für begrenzte Zeit soll der sogenannte „Starbucks Reserve Whiskey Barrel Aged Sulawesi“, ein kalt gebrühter Kaffee, erhältlich sein. Während der herkömmliche Cold Brew etwa 3 USD kostet, soll der Preis des Luxus-Kaffees für 250ml bei rund 10 USD liegen.

Charttechnische Betrachtung

Seit Mitte/Ende 2012 ist Starbucks bis zum Allzeithoch bei knapp 64 USD um rund 200 Prozent gestiegen. Hierbei war die Wachstums-Story intakt. Ab September 2015 erkannten Anleger allerdings, dass die Börse selbst bei Starbucks keine Einbahnstraße ist. Weitere Wachstums-Phantasie blieb aus. Von hier aus ging die Aktie in eine Korrektur-Phase über. Diese hält bis heute an. Dennoch bleibt der langjährige Aufwärtstrend weiterhin bestehen.

Wird das Experiment des neuen Luxus-Konzepts angenommen, so kann sich dies sehr schnell zu einem neuen Wachstumstreiber entwickeln. Die Aktie wäre dann zur Wiederaufnahme des übergeordneten Trends bereit. Doch bis der neue Wachstumstreiber gefunden wurde, wird sich die Aktie noch im Abwärtstrendkanal aufhalten.

Trading-Strategie

Für Starbucks halte ich zwei Trading-Szenarien für besonders interessant. Hierzu platziere ich sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite des Kanals einen Kursalarm.

  • Überwindet Starbucks die obere Begrenzung des Kanals per Tagesschlusskurs, so verlässt die Aktie die Korrektur-Phase und nimmt den übergeordneten Trend wieder auf. Hierbei werde ich als Trendfolger aktiv.
  • Wird der Kursalarm an der Unterseite des Kanals aktiviert, so baue ich eine erste Aktien-Position auf. Diese werde ich jedoch mit einem engen Stop-Loss absichern. Sollte Starbucks unterhalb des Kanals schließen, so würde sich die Abwärtsbewegung beschleunigen.

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Stratasys: Wiedergeburt des 3D-Drucks?

Egal, ob in der Automobilindustrie oder Luft- und Raumfahrt, der Rüstungsindustrie, bei herkömmlichen Handels- und Konsumgütern, im Bereich der Medizin und Zahnmedizin oder sogar in der Architektur; die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Die Hoffnungen in den 3D-Druck waren damals immens. Vor allem für Anleger und Spekulanten. 3D-Druck Unternehmen stiegen innerhalb weniger Jahre um weitaus mehr als 1.500% (!). Doch dann kam die Ernüchterung. Der Hype verflog, die Aktien stürzten ab. Die Unternehmen konnten den hohen Erwartungen nicht gerecht werden.

Startet jetzt das Comeback?

Beinahe alle Branchen stehen vor einer Art Revolution. Der des 3D-Drucks! Durch ihn werden Skaleneffekte in Zukunft der Vergangenheit angehören. Konventionell würde die Produktion eines Einzelstücks Unmengen an Geldern verschlingen, während dies mit dem 3D-Druck kein Problem mehr darstellen wird. Dies ermöglicht enorme Möglichkeiten bei der Individualisierung von Kundenwünschen. Ein Milliarden-Markt entsteht.

Dieses Potential erkennen immer mehr große Unternehmen. Im vergangenen Jahr noch wollte General Electric den deutschen 3D-Drucker Hersteller SLM Solutions (WKN: A11133) übernehmen. Diese Übernahme scheiterte allerdings im letzten Moment.

Stratasys (SSYS), der Weltmarktführer im Bereich des 3D-Drucks, gelingt es hingegen immer weitere Kooperationen mit namhaften Großunternehmen zu erzielen. Im letzten Jahr kündigte Stratasys bspw. die Zusammenarbeit mit Boeing, Siemens und Ford an. Die Technologie der 3D-Drucker scheint allmählich massentauglich zu werden!

Kommt der Impulsgeber?

Bevor die Börse am 9. März öffnet, wird Stratasys seine Q4-Zahlen sowie den Jahresbericht von 2016 vorlegen. Können die Erwartungen bzw. die Guidance Stratasys übertroffen werden, so kann dies der Startschuss einer Renaissance im 3D-Durck werden!

Im Q4 von 2015 wurde ein Umsatz von 173,36 Mio. USD generiert. Analysten erwarten für das jüngste Q4 169,45 Mio. USD, während Stratasys Guidance zwischen 164,8 und 175,8 Mio. USD liegt. Die Erwartungen können angesichts der vielen neugewonnenen Kooperationen sehr zurückhaltend sein. Auch die Erwartungen des Marktes liegen eher im unteren Bereich. Überraschungspotenzial ist somit vorhanden.

Charttechnische Betrachtung

In den letzten Handelsmonaten versucht Stratasys eine Art Bodenbildung. An den Tiefs ist ein erhöhtes Handelsvolumen zu erkennen. Dennoch ist die Aktie weiterhin in einem Abwärtstrend gefangen.

Fazit

Kann Stratasys mit seinen Q4-Zahlen die Erwartungen des Kapitalmarktes sprengen, besteht die Chance auf ein Aufwärtsgap. Dieses würde als Pivotal-News-Point gelten und könnte Neubewertungscharakter entwickeln. Wird dieser Pivotal-News-Point verteidigt werden, kann dies zur Trendumkehr beisteuern. Ansonsten gilt es eine Überwindung des Abwärtstrends für eine Bodenbildung abzuwarten. Hier platzieren wir unseren Action-Point.

In unserem Live-Trading Room finden Sie täglich spannende Neuigkeiten sowie beschriebene Einstiegsszenarien zu interessanten Aktien.

 

 

Apple: Geheimtreffen mit den Hollywood-Größen

In meiner vergangenen Analyse zu Apple (WKN: 865985) habe ich die abgeschlossene Bodenbildung angesprochen. Der Breakout-Alarm vom Allzeithoch wurde ausgelöst. Jedoch bemängelte ich die bisher fehlende Innovationskraft bzw. einen vermeintlichen Impulsgeber. Dabei liegt es beim Technologiekonzern keineswegs am Geld. Denn Apple sitzt auf einem Berg von Cash-Reserven. Geld, das nur darauf wartet, investiert zu werden. Diese Reserven entsprechen in etwa der Marktkapitalisierung von BMW, Daimler, Volkswagen und der Deutschen Bank -zusammen!

The next big thing?

Der Technologiekonzern will scheinbar mit aller Macht einen Fuß ins TV- und Fernsehgeschäft bekommen! Gerüchten zufolge hat sich vergangene Woche Eddie Cue, der Chef für die Online-Dienste von Apple mit den Verantwortlichen von Sony Pictures und Paramount getroffen. Erste Gerüchte über ein solches Vorgehen sind bereits im Mai 2016 entstanden. Damals galten Time Warner bzw. Imagine Entertainment als Übernahmekandidaten. Hierbei sind die Gespräche allerdings nicht weiterverfolgt worden. Fest steht, durch die erneuten Gerüchte will Apple ein Standbein in der Unterhaltungsbranche aufbauen. Über ein konkretes Umsetzen kann derzeit lediglich spekuliert werden. Jedenfalls könnte dies Apple’s next big thing werden!

Charttechnische Betrachtung

Apple befand sich beinahe zwei Jahre innerhalb einer Korrektur. Diese wurde mit Überwinden des Allzeithochs im Februar abgeschlossen. Der Weg nach oben ist frei!

Dieser Ausbruch wurde hauptsächlich von dem Pivotal-News-Point am 31. Januar getrieben. Hierbei veröffentlichte Apple besser als erwartete Quartalszahlen. Der Gewinn je Aktie stieg auf 3,36 USD. Es wurde lediglich ein Gewinn von 3,22 USD erwartet. Ebenso erhöhte Apple die Prognose für das zweite Quartal.

Idee: Ich platziere einen Kursalarm leicht über dem vorherigen Allzeithoch bei ca. 135 USD. Startet die Aktie von Apple ein Pullback, so ziehe ich einen Kauf in Erwägung. In unserem Live-Trading Room informieren wir Sie täglich über wichtige Neuigkeiten von Aktien. Wir besprechen gemeinsam Zukunftsszenarien und überlegen welche Aktien sich als Trade oder Investment anbieten.

Coca-Cola: Ein schlechtes Investment?

Coca-Cola (KO) ist so ziemlich in jedem Land der Welt vertreten. Egal, ob in Einkaufszentren großer Industrieländer oder im tiefsten Afrika; der Bekanntheitsgrad des Softdrink-Herstellers ist beinahe unvergleichbar. Kaum jemand kennt den Softdrink-Hersteller nicht. Fast überall auf der Welt ist das Erfrischungsgetränk zu erhalten –Coke für die Welt!

Coca-Cola ist der Dividenden-Aristokrat schlechthin. Um zu diesem engen Kreis zu gehören, muss ein Unternehmen ein Vierteljahrhundert lang jährlich die Dividende bezahlen und anheben. Einst war Coca-Cola sogar das wertvollste Markenzeichen der Welt. Es ist zum Volksgetränk der Amerikaner aufgestiegen. All das sollte eigentlich wie Musik in den Ohren eines –potenziellen- Investors klingen. Doch die Welt befindet sich derzeit in einem Wandel. Genau hier liegt das Problem!

Harte Zeiten für Coca-Cola

In einer zunehmend gesundheitsbewussten Welt bröckelt allmählich der Beliebtheitsfaktor des Markenlogos. Immer mehr greifen zu anderen, gesünderen (Erfrischungs-)Getränken. Die Umsätze sprechen hierbei eine deutliche Sprache: in den letzten vier Jahren ist der Umsatz kontinuierlich zurückgegangen. Im Jahre 2012 lag dieser noch bei 48,02 Mrd. USD. 2016 bereits nur noch bei 41,86 Mrd. USD –ein Umsatzrückgang von beinahe 13%!

Zudem kämpft Coca-Cola mit der Schwierigkeit, welche nur eine geringe Anzahl an Unternehmen haben; Der Softdrink-Hersteller ist in nahezu jedem Land der Welt vertreten, der Bekanntheitsgrad könnte kaum höher sein. Wo kann also weiteres Wachstum generiert werden? Die Phantasie hierzu bleibt bislang noch aus.

Angst vor Zinsanhebungen?

Immer häufiger werden weitere Zinsanstiege diskutiert. Aufgrund anziehender Weltwirtschaft und besserer Entwicklung in den USA ist ein solcher Schritt schon bald denkbar. An den Finanzmärkten wird inzwischen die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im März auf sogar 74% taxiert. Das Ziel der US-Notenbank FED ist bereits drei Erhöhungen in diesem Jahr.

Aus diesem Grund werden Dividendenaktien mit abnehmenden bzw. stagnierenden Wachstumsaussichten, wie Coca-Cola, zunehmend uninteressant. Aufgrund von steigenden Zinsen können Investoren nun wieder verstärkt auf Staatsanleihen zurückgreifen.

Fundamentale Betrachtung

Während der Aktienkurs innerhalb der vergangenen fünf Jahren anstieg, ging der Gewinn zurück. Dieser verringerte sich um 2,49 Mrd. auf 6,53 Mrd. USD. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 28%. In der selben Zeit ist der Aktienkurs bis zum Hoch allerdings um rund 35% angestiegen. Zu diesem Zeitpunkt wies das Unternehmen ein KGV 17e von 25 auf. Heute liegt es noch bei fast 23. Zum Vergleich; Warren Buffett stieg bei einem KGV von 14 ein. Selbst hierbei zögerte er!

Ebenso bedenklich empfinde ich die hohe Payout-Ratio. Diese beträgt für 2017 knapp 80%. 2018 soll diese bereits bei 82% liegen. Das heißt, dass Coca-Cola von jedem Dollar Gewinn knapp 80 Cents an die Aktionäre ausschüttet. Viel Platz für eine wachsende Dividende gibt es dabei nicht.

Technische Betrachtung

Verglichen zum US-Leitindex S&P 500 versagte Coca-Cola gnadenlos. Seit dem Jahre 2013 gewann der Index beinahe 95% an Wert. Coca-Cola hingegen stieg um magere 20%.

Die Aktie des Softdrink-Herstellers hat sichtlich zu kämpfen. Seit dem Hoch bei rund 46,90 USD im April letzten Jahres, erkennen dies auch die Aktionäre. Seitdem ist Coca-Cola in einem Abwärtstrend gefangen.

Derzeit startet die Aktie allerdings einen Versuch zur Bodenbildung. Im Bereich um die 40 USD wird ein Nachfrageüberhang generiert. Ein erhöhtes Handelsvolumen ist festzustellen. Nun greift Coca-Cola den Abwärtstrend von 2016 an.  Kann das Unternehmen diesen überwinden, so könnte eine weitere Erholungsbewegung in Richtung der 46 USD folgen. Hier befindet sich jedoch ein starker Widerstandsbereich. Ohne fundamentalen Pivotal-News-Point gehe ich nicht davon aus, dass dieser durchbrochen werden kann.

Fazit

Meiner Meinung nach ist Coca-Cola derzeit kein Unternehmen für Investoren. Solange der Abwärtstrend nicht nachhaltig überwunden wurde, bietet sich ebenfalls kein Trade an. Ich platziere einen Kursalarm am Abwärtstrend.

In unserem Live-Trading-Room werden täglich über die wichtigsten Ereignisse zu Aktien auf dem Laufenden gehalten. Hier besprechen wir konkrete Trading-Szenarien und informieren unsere Kunden sofort darüber, wenn diese eintreten.