Chartanalyse Apple: Plan B zum iPhone?

Vor zehn Jahren begann der Verkauf des ersten iPhones. Das Smartphone-Konzept von Visionär Steve Jobs hat unser Leben verändert wie kaum eine andere Innovation. Dementsprechend basiert der Erfolg von Apple (WKN: 865985) hauptsächlich auf dem Minicomputer in der Hosentasche. Mehr als 60% der Umsätze von Apple sind auf das Smartphone zurückzuführen. Kein anderer Bereich hat annähernd einen solchen Einfluss auf das Konzernergebnis. Macs und iPads machen dabei jeweils gerade einmal rund 10 bzw. 11% aus.

Mit dem iPhone 7 zeigte Apple allerdings nur noch wenig von seiner ehemaligen Innovationskraft. Nur unwesentliche Neuerungen schmückten das Smartphone. Dementsprechend hatte der Aktienkurs einige Zeit zu leiden. Doch dann schürten bereits die Hoffnungen auf das Nachfolgemodell iPhone 8 zum zehnjährigen Jubiläum. Die Zuversicht und der Glaube an Apple ließen die Kurse wieder ansteigen. Auch neue Allzeithochs wurden erreicht. Doch was ist, wenn die künftigen iPhone-Generationen wieder enttäuschen und keine bahnbrechenden Neuerungen umgesetzt werden können?

Apple soll bereits an einem Plan B zum iPhone arbeiten. Damit will der Konzern die Last vom Verkaufsschlager abnehmen und weiter in den Bereich der Wearables vordringen. Dabei soll Apple in den Brillenmarkt einsteigen. Womöglich schon dieses Jahr. Werden die Apple Glasses bereits zum Jubiläum des iPhones vorgestellt?

Charttechnisch betrachtet hat die Aktie von Apple innerhalb der vergangenen Monate einen starken Anstieg hinter sich gebracht. Dabei stieg die Apple vom Tief im Mai 2016 bei rund 89 USD auf zuletzt über 156 USD an. Nach einem solchen Anstieg benötigt selbst Apple eine Pause. Hierbei sind bereits ebenso sehr viele Hoffnungen bezüglich des kommenden iPhone 8 enthalten. Zuletzt starteten Anleger auf breiter Front den Wert zu verkaufen. Die Aktie fiel stark unter hohem Handelsvolumen. Seitdem konsolidiert Apple innerhalb einer verengten Konsolidierung. Verlässt das Unternehmen diese Konsolidierung nach unten, so steht das vorherige Allzeithoch unmittelbar bevor. Dieses befindet sich im Bereich um die 130 USD. Hier befindet sich zusätzlich das 38,2er Fibonacci-Retacement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung sowie der gleitende Durchschnitt der vergangenen 200 Tage. Hier werde ich voraussichtlich eine Long-Position aufbauen.

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Chartanalyse Bayer: Wie geht es nach der Gewinnwarnung weiter?

Nachdem Bayer (WKN: BAY001) Monsanto für rund 58,8 Mrd. USD übernommen hat, wird der Konzern größter Anbieter für Saatgut und Pflanzenschutzmittel. Im vergangenen Jahr sorgte die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen je getätigt hatte, für Furore. Umweltschützer waren empört. Auch der Aktionäre reagierten zunächst äußerst pessimistisch. Doch allmählich überwogen die dadurch entstehenden Vorteile. Die Aktionäre sahen die eigentliche Sinnhaftigkeit dahinter. Daraufhin stieg der Konzern ab Ende 2016 von rund 83 EUR auf zuletzt 124 EUR an. Im Hause Bayer scheint die Welt wieder in Ordnung. Bis jetzt. Der Konzern meldete am heutigen Handelstag eine überraschende Umsatz- und Gewinnwarnung. Ziehen da etwa schwarze Gewitterwolken über Leverkusen auf?

Bayer kündigte heute Vormittag an, dass wegen unerwartet hoher Warenbestände im Pflanzenschutzgeschäft in Brasilien und des schwächeren Abschneidens der Sparte Consumer Health die Jahresziele gesenkt werden müssen. Diese Anpassung der Prognosen soll mit dem Zwischenbericht zum zweiten Quartal veröffentlicht werden. Der Bericht für das abgelaufene zweite Quartal wird am 27. Juli veröffentlicht. Es ist mit einer Ergebnisbelastung von 300 bis 400 Mio. EUR zu rechnen. Analysten rechnen für das Gesamtjahr bislang im Schnitt mit einem Ebitda von 12,3 Mrd. EUR. Obwohl die Belastung im Vergleich zum Gesamtergebnis vergleichsweise gering ausfällt, reagiert die Aktie heftig auf diese Nachricht. In der Spitze verlor der Wert bereits über 5,5%. Wird dadurch nun eine Korrektur eingeleitet oder kann sich der DAX-Riese wieder zurückkämpfen?

Im untenstehenden Kursverlauf ist die Wochenansicht zu sehen. Hierbei durchbrach Bayer zu Beginn dieses Handelsjahres den langfristigen Abwärtstrend vom Allzeithoch bei rund 145 EUR. Seitdem wirkte der Wert wie befreit. Er kannte nur einen Weg nach oben. Nun scheint sich durch die Ergebnisbelastung in Brasilien eine übergeordnete Korrektur einsetzen zu können. Das MACD-Histogramm und die Slow Stochastik sind mittlerweile sehr heiß gelaufen, sodass dem Wert eine Abkühlung guttun würde. Ich strebe den Bereich zwischen dem 50er und 61,8er Fibo-Retracement der vergangenen Aufwärtsbewegung für einen Long Einstieg an. Hierzu sollte die Slow Stochastik auf Wochenbasis allerdings deutlich abgebaut haben und das MACD-Histogramm im negativen Bereich notieren. Innerhalb der nächsten Handelstage werde ich diesen Wert allerdings nicht beachten. Die Kursalarme sind bei 105 und 100 EUR platziert.

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Chartanalyse Bank of America: Fed gibt grünes Licht!

In Zeiten des Niedrigzinsumfeldes haben es Banken wahrlich nicht einfach: Die Margen sinken und die Zinseinnahmen fallen. Doch dieser abflachende Trend scheint allmählich zu drehen. Denn die US-Notenbank Fed hob die Zinsen zuletzt ein weiteres Mal um 0,25 Prozentpunkte an. Damit liegen die Leitzinsen zwischen 0,75 und 1 Prozent. Gestern Abend folgte eine weitere erfreuliche Nachricht für die Bankenbranche: Das erste Mal seit der Einführung des Stresstests für Banken haben sämtliche Kreditinstitute der USA die Fed-Prüfung bestanden. Die Fed gibt grünes Licht! Die Banken dürfen ihre Aktienrückkauf- und Dividendenpläne ausweiten. Damit partizipieren die Aktionäre mehr von den erwirtschafteten Gewinnen.

Einer dieser Profiteure ist natürlich die Bank of America (WKN: 858388). Das Kreditinstitut ist das zweitgrößte Geldhaus der USA und zählt damit zu den größten der Welt. Im Jahr 2016 generierte das Unternehmen einen Umsatz von 83,70 Mrd. USD und hat eine Marktkapitalisierung von über 244 Mrd. USD. Auch Starinvestor Warren Buffett ist investiert. Die Bank of America hob im Zuge des bestandenen Stresstests sofort die Dividende um 60 Prozent auf 48 Cent pro Aktie an.

Im Zuge der Hoffnungen auf eine Zinswende stieg die Aktie von Bank of America innerhalb der letzten eineinhalb Jahren stark an. Anfang 2016 startete die Aktie bei ca. 11 USD. Im Hoch befand sie sich zuletzt bei rund 26 USD. Dies entspricht einem Anstieg von weit über 100%. Innerhalb der vergangenen Monate ging das Unternehmen jedoch in eine verengte Konsolidierung über. Deren obere Begrenzung befindet sich bei ca. 24,30 USD. Auf diesem Niveau wird die Aktie heute eröffnen. Kann sich die Bank of America heute aus dieser Konsolidierung lösen, so nimmt sie den übergeordneten Aufwärtstrend wieder auf. Sollte die Aktie keinen nachhaltigen Kaufdruck entwickeln und die untere Begrenzung bei ca. 22 USD unterbieten, so befindet sich der nächste starke Unterstützungsbereich erst bei rund 18,50 USD. Ich nehme die Aktie in meine verengte Watchlist auf.

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Chartanalyse ProSiebenSat.1: Übernahme von Jochen Schweizer im Fokus!

ProSiebenSat.1 (PSM777) steht vor einem Umbruch. Denn das Hauptgeschäft der klassischen Fernseh-Werbeeinnahmen schwächelt. Zwar sollten diese Einnahmen in den kommenden Jahren in Deutschland weiter steigen, doch aufgrund der starken Online-Konkurrenz rund um Netflix, Amazon und Google sind diese Wachstumsaussichten mehr als begrenzt. Analysten rechnen hierbei lediglich noch mit einem jährlichen Plus von rund 2%.

Grund genug für den Medienkonzern aus München sich neu zu erfinden: ProSiebenSat.1 will weiter ins Digitalgeschäft eindringen. Dabei kann das Unternehmen auf einen Cashbestand von rund 1,35 Mrd. EUR zurückgreifen. Am 21.Juni meldete der Konzern, dass der Anbieter für Erlebnisgutscheine Jochen Schweizer übernommen wird. Die Firma wird mit rund 108 Mio. EUR bewertet. Doch bei solch einer Größenordnung wird Jochen Schweizer in erster Linie nur unwesentlich zum Gesamtergebnis von ProSiebenSat.1 beitragen können. Der Medienkonzern erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr ein EBITDA in Höhe von 982 Mio. EUR. Jochen Schweizer hingegen lediglich ca. 10 Mio. EUR.

Dennoch scheint sich ProSieben bewusst für Jochen Schweizer entschieden zu haben. Denn dadurch wird die eigene Erlebnisgutscheinplattform mydays gestärkt. Durch die Ergänzungen der Angebote und das Zusammenlegen beider Plattformen kann hierbei die Marktführerschaft entstehen.

Außerdem scheint sich die Strategie von ProSieben zu ändern: in kleine lukrative Nischen eindringen, um dort die Marktführerschaft zu erlangen. Selbiges passt zu den Plattformen Parship und Elitepartner, welche beide zum Medienkonzern aus München gehören.

Auf Wochenbasis ist zu sehen, dass sich die Aktie von ProSieben weiterhin in einem Abwärtstrend befindet. Durch den Anstieg von Ende 2016 bis vor wenigen Monaten gelang es allerdings nicht, diesen Abwärtstrend zu überwinden. Mittlerweile stabilisiert sich der Kurs leicht unterhalb der SMA 200. Dieser Versuch der Bodenbildung befindet sich unmittelbar am 50er Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung. Dabei notiert die Slow Stochastik stark im überverkauften Bereich und das MACD-Histogramm deutet eine Wende an. Die Aktie wird in meine engere Watchlist aufgenommen.

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Chartanalyse Alphabet: neuer Profiteur der personalisierten Medizin!

Als ich vor rund zwei Monaten auf die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) aufmerksam gemacht hatte, warf ich die Frage in den Raum, ob das Unternehmen bald vierstellig wird. Hierbei stand die Aktie bei rund 860 USD. Aufmerksam wurde ich durch das Buy-Rating von Barclays, wobei die Investmentbank mit einem Kursziel von 1.065 USD auf sich aufmerksam machte. Wachstumstreiber waren vor allem die verstärkte mobile Nutzung im US-Internetsektor sowie das wachsende YouTube-Geschäft bzw. die Ankündigung von YouTube TV. Nun, nach Erreichen der Kursmarke von 1.000 USD ergeben sich weitaus interessantere Wachstum-Phantasien: Google setzt zusätzlich auf den Mega-Trend der personalisierten Medizin!

Bei der personalisierten Medizin werden Krankheiten nicht mit Standardmedikamenten behandelt. Dies ist ein Behandlungskonzept, das für Patienten personalisierte Test zur Diagnose durchführt sowie den darauffolgenden Einsatz maßgeschneiderter Therapien und Medikamente ermöglicht. Dadurch wird das Gesundheitswesen deutlich effizienter. Doch was hat das mit Google bzw. Alphabet zu tun?

Das Unternehmen bietet eine spezielle Cloud-Plattform für Genomics-Daten an. Bei sinkenden Preisen für Analysen des Erbguts wird die Anzahl an dessen Durchführungen in Zukunft deutlich steigen. Hierbei wird das komplette Genom (Erbgut) des Patienten sequenziert. Wird diese Sequenzierung in Zukunft zum Standard, so werden massive Mengen an Daten zu analysieren sein. Hierfür stellt Google seine Cloud-Plattform bereit.

Charttechnisch betrachtet reagierte die Aktie von Alphabet an der starken Unterstützung von ca. 840 USD. Durch das Buy Rating von Barclays konnte die Aktie letztendlich aus der kurzfristigen Konsolidierung ausbrechen. Kurze Zeit später bestätigte sich dieser Ausbruch durch die Veröffentlichung der starken Unternehmenszahlen für das abgelaufene erste Quartal. Hierbei gelang es Alphabet in den Folgewochen die Kursmarke von 1.000 USD zu knacken. Woraufhin ein starker Rücksetzer folgte. Allerdings wurde dieser Rücksetzer sofort wieder als Kaufgelegenheit genutzt. Die Aktie setzt zur Fortsetzung der Aufwärts-Bewegung an. Ich werde voraussichtlich eine Trading-Position aufbauen. Ich gehe von einer Trend-Fortsetzung aus.

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Chartanalyse GrubHub: der Lieferheld der USA steigert Gewinn um 78%!

Ganz gleich, ob Sie gemütlich auf der Couch liegen, mit Freunden Fußball schauen, arbeiten oder für eine wichtige Prüfung lernen, ein knurrender Magen in Kombination zu einem leeren Kühlschrank ist in diesen Situationen eine Horrorvorstellung. Doch heutzutage gibt es für fast alles eine Lösung. Auch für dieses Problem! Denn die Auswahl im Internet ist riesig: italienisch, mexikanisch, griechisch oder asiatisch. Ein paar Klicks und etwas Geduld, dann steht bereits die fertige Mahlzeit vor der Türe. Weltweit wurden fast 73 Mrd. USD durch solche Essens-Lieferungen umgesetzt. Bis zum Jahr 2021 sollen die Wachstumsraten dabei bei fast 24% liegen.

Einer der Profiteure ist der Essens-Lieferant GrubHub Inc. (WKN: A1XE9Z) aus Chicago. Dieses Unternehmen konzentriert sich hauptsächlich auf den Heimatmarkt in den USA sowie die britische Hauptstadt London. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des Unternehmens um 39% auf 156,1 Mio. USD. Der Nettogewinn nahm dabei sogar um 78% auf 17,7 Mio. USD zu. Nach eigenen Angaben nutzen bereits ca. 8,75 Mio. Nutzer den Service von GrubHub.

Zuletzt heizten ebenso Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Amazon den Kurs an. Wird GrubHub nach dem Hauptgericht Whole Foods Market nun das Dessert?

Charttechnisch betrachtet befindet sich das Unternehmen kurz vor einem Ausbruch über ein neues Allzeithoch. Die Aktie notiert nur unwesentlich unterhalb der Kursmarke von rund 48,11 USD. Im Vorfeld hat GrubHub sogar die verengte Konsolidierung verlassen. Diese kam nach der Veröffentlichung der starken Q1-Zahlen zustande. Dabei stieg die Aktie von 35 auf ca. 43 USD.  Durch diesen starken Anstieg generierte der Lieferheld der USA einen Pivotal News-Point. Der Ausbruch erfolgte dabei unter hohem Handelsvolumen. Ich werde voraussichtlich eine Position aufbauen.

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Chartanalyse Delphi: großer Breakout in Sicht?

Delphi Automotive (WKN: A1JPLB) ist einer der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftigt rund 145.000 Mitarbeiter, generierte 2016 einen Jahresumsatz von rund 16,66 Mrd. USD und weist eine Marktkapitalisierung von ca. 23,17 Mrd. USD auf. Das Unternehmen hat meine Aufmerksamkeit gewonnen. Denn seit Mai bildet es die dritte Einheit der Kooperation von BMW und Intel (inkl. dem übernommenen israelischen Tech-Unternehmen Mobileye). Diese Zusammenarbeit erstreckt sich über die Entwicklung selbstfahrender Autos. Delphi soll hierbei die Technologie in die Autos integrieren. Das Unternehmen ist bekannt für sein Know-how im Bereich der Systemintegration bei Autos und Sicherheitssystemen. Bereits Anfang Mai integrierte Delphi 26 Sensoren in einen Audi, der dann mit der autonom durch den Verkehr im Silicon Valley navigiert wurde.

Charttechnisch ist die Aktie äußerst spannend. Durch den jüngsten Aufwärtstrend im Jahr 2017 gelang es Delphi seine Korrektur abzuschließen. Am 3. Mai 2017 meldete das Unternehmen seine Quartalszahlen. Diese fielen über den Erwartungen aus, sodass Delphi einen Pivotal News-Point unter einem hohen Handelsvolumen bildete. Seitdem schwankt die Aktie innerhalb einer verengten Handelsspanne. Diese erstreckt sich von 89,50 bis 83,50 USD. Spannend ist an dieser Konsolidierung, dass diese sich unmittelbar am Allzeithoch bei rund 91 USD von Juni 2016 befindet. Bricht die Aktie also aus dieser Konsolidierung nach oben aus, so entsteht gleichzeitig ein doppeltes Kaufsignal, da das Hoch von Juni 2016 in diesem Zuge ebenfalls überwunden wird.

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Chartanalyse Novo Nordisk: ist der Turnaround gelungen?

Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche. Es ist durch seine Innovationen führend in der Diabetesversorgung. Außerdem ist es führend in dem Bereich der Blutgerinnung, Wachstumshormon- und Hormonersatztherapie. Das dänische Unternehmen hatte in der Vergangenheit mit einem starken Preisdruck zu kämpfen. Auch das Umsatzwachstum war gefähredet. Der Aktienkurs halbierte sich beinahe. Doch mittlerweile ist Novo Nordisk wieder zurück auf dem Pfad der Erholung. Die positive Nachrichtenlage lässt derzeit nicht mehr nach. Am 3. Mai hat das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Diese lagen dabei über den Erwartungen. Der Betriebsgewinn stieg dabei um 10% und auch die Umsätze zogen wieder an. Diese nahmen um 5% zu. Weiterhin hat zuletzt die amerikanische Zulassungsbehörde FDA eine Empfehlung für deren Diabetes-Mittel Victoza gegen Herzkreislauf-Nebenwirkungen ausgesprochen. Das Therapeutikum steht somit kurz vor der Zulassung.

Ich habe die Aktie bereits nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen angesprochen. Hierbei generierte Novo Nordisk einen Pivotal News-Point. Allerdings konnte dieser unmittelbar danach noch nicht die gewünschte Dynamik entfalten. Der Markt war bezüglich eines Turnarounds noch skeptisch. Doch durch die jüngsten Äußerungen der FDA bezüglich Victoza nahm die Aktie wieder etwas Fahrt auf. Aktuell befindet sich Novo Nordisk innerhalb einer verengten Konsolidierung. Deren obere Begrenzung befindet sich bei 292,67 DKK. Kann diese Hürde überwunden werden, so gehe ich von einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung aus. Potenzial ist dabei reichlich vorhanden. Das Hoch liegt bei rund 415 DKK.

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Chartanalyse Facebook: das soziale Netzwerk dominiert alles!

Apple Gründer Steve Jobs hatte bereits im Jahre 2011 gesagt: „man redet immer von sozialen Netzwerken. Dabei sehe ich nur eines: Facebook. Das dominiert alles.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte Facebook (WKN: A1JWVX) noch 845 Mio. monatlich aktive Nutzer. Heute sind es bereits beinahe 2 Mrd. Kein anderes soziales Netzwerk kann solche Nutzeranzahlen vorweisen. Doch kann bei solchen Zahlen das Wachstum überhaupt noch weitergehen?

Wieder und wieder zeigt es Facebook seinen Kritikern. Jedes Quartal kann das soziale Netzwerk ein zweistelliges Nutzerwachstum vorweisen. So auch im vorangegangenen. Hierbei stiegen die monatlich aktiven Nutzer um 17%. Dabei stiegen die Umsätze aus Werbeanzeigen um 51% an. Facebook schafft es, für jeden attraktiv zu bleiben. Für weiteres Wachstumspotenzial ist ebenso gesorgt: denn das Unternehmen plant, freies Internet in Schwellenländern anzubieten. Durch dieses Projekt namens Free Basic sollen sich in diesen Ländern die Nutzer gratis im Internet einloggen können, um bspw. Facebook zu nutzen.

Charttechnisch betrachtet ist Facebook ein wahrer Bulle. Dieser befindet sich in einer starken Aufwärtsbewegung. Jegliche Rücksetzer werden sofort gekauft. Selbiges gilt für die vorherigen. Bricht das soziale Netzwerk also über das bisherige Allzeithoch bei ca. 155,59 USD nach oben aus, so werde ich voraussichtlich als Trendfolger aktiv. Zuletzt bildete die Aktie eine mehrwöchige Konsolidierung.


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Chartanalyse Amazon: der Schock für Einzelhändler!

Amazon (WKN: 906866) ist das Wachstumsunternehmen schlechthin. Einst startete das Unternehmen mit dem Online-Verkauf von Büchern. Heute erstreckt sich der Online-Versandhändler über immer mehr Bereiche unseres täglichen Lebens. Nahezu alle Produkte können auf amazon.com erworben werden. Auch das Streamen von Filme und Serien bietet Amazon für seine Prime-Mitglieder teilweise ohne weitere Kosten an. Mit Alexa schafft es das Unternehmen sogar in beinahe jedes Wohnzimmer. Alexa ist ein Lautsprecher, der allein mit unserer Stimme gesteuert wird. Hiermit kann Musik abgespielt und Informationen, Nachrichten, Sportergebnisse und Wettervorhersagen abgefragt werden. Die künftigen Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Am vergangenen Freitag sorgte Amazon für den nächsten Schock unter den Retailern. Der ohnehin angeschlagene Einzelhandel wird durch den Online-Vertrieb von Amazon bereits massiv unter Druck gesetzt. Doch am Freitag meldete der Internet-Gigant die Übernahme von Whole Foods. Whole Foods ist der weltweit größte Betreiber einer Biosupermarktkette. Die Übernahme kostet Amazon rund 13,7 Mrd. USD. Doch dadurch ergeben sich dem Konzern vor allem in der Lieferkette jede Menge Synergien.

Zusätzlich setzte Whole Foods in den vergangenen Jahren verstärkt auf Restaurants und kleinere Imbiss-Punkte bei den Läden, um das Geschäft von vorgekochten Speisen auszubauen. Dadurch kann Amazon vorgekochtes Essen und Lebensmittelboxen anbieten und den Kunden liefern.

Ein weiterer großer Vorteil sind die bereits vorhandenen Filialen. Amazon plante ohnehin die Eröffnung solcher Läden. Zudem erprobte sich zuletzt Whole Foods an Läden ohne Kasse. Auch das gehörte zum Konzept von Amazon. Das Projekt heißt Amazon Go und ist der erste Supermarkt, der ohne Registerkassen oder SB-Kassen auskommt. Dementsprechend sollte es nicht allzu große Probleme darstellen, die Läden von Whole Foods sukszessive umzurüsten.

Charttechnisch betrachtet läuft es bei Amazon ebenfalls rund. Das vorherige Allzeithoch bei rund 850 USD wurde durch den Ausbruch unter erhöhtem Handelsvolumen im April überwunden. Bis zuletzt kannte die Aktie dabei ausschließlich den Weg nach oben. Doch aufgrund eines negativen Kommentars von Goldman Sachs zur Tech-Branche, blieb auch Amazon nicht verschont. Die Aktie fiel dabei um mehr als 5%. Dieser Abverkauf wurde jedoch unter hohem Handelsvolumen aufgefangen. Das unterstreicht die vorliegende Trendstärke. Durch die Ankündigung der Übernahme von Whole Foods dürfte dieser übergeordnete Trend weiterhin anhalten, da dies wahrscheinlich lediglich einer der ersten Schritte von Amazon gewesen ist.

Fazit: Amazon dringt in immer mehr Bereiche des Lebens ein. Das neu erschlossene Wachstumspotenzial ist enorm. Das macht die Aktie heiß für die engere Watchlist. Für einen Long-Einstieg möchte ich allerdings eine mehrwöchige Konsolidierung sehen.

Bevorzugt ist natürlich ein Pullback zum vorherigen Allzeithoch bei rund 850 USD. Doch dies erscheint im Moment mehr als Wunschdenken.


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