Chartanalyse Alphabet: neuer Profiteur der personalisierten Medizin!

Als ich vor rund zwei Monaten auf die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) aufmerksam gemacht hatte, warf ich die Frage in den Raum, ob das Unternehmen bald vierstellig wird. Hierbei stand die Aktie bei rund 860 USD. Aufmerksam wurde ich durch das Buy-Rating von Barclays, wobei die Investmentbank mit einem Kursziel von 1.065 USD auf sich aufmerksam machte. Wachstumstreiber waren vor allem die verstärkte mobile Nutzung im US-Internetsektor sowie das wachsende YouTube-Geschäft bzw. die Ankündigung von YouTube TV. Nun, nach Erreichen der Kursmarke von 1.000 USD ergeben sich weitaus interessantere Wachstum-Phantasien: Google setzt zusätzlich auf den Mega-Trend der personalisierten Medizin!

Bei der personalisierten Medizin werden Krankheiten nicht mit Standardmedikamenten behandelt. Dies ist ein Behandlungskonzept, das für Patienten personalisierte Test zur Diagnose durchführt sowie den darauffolgenden Einsatz maßgeschneiderter Therapien und Medikamente ermöglicht. Dadurch wird das Gesundheitswesen deutlich effizienter. Doch was hat das mit Google bzw. Alphabet zu tun?

Das Unternehmen bietet eine spezielle Cloud-Plattform für Genomics-Daten an. Bei sinkenden Preisen für Analysen des Erbguts wird die Anzahl an dessen Durchführungen in Zukunft deutlich steigen. Hierbei wird das komplette Genom (Erbgut) des Patienten sequenziert. Wird diese Sequenzierung in Zukunft zum Standard, so werden massive Mengen an Daten zu analysieren sein. Hierfür stellt Google seine Cloud-Plattform bereit.

Charttechnisch betrachtet reagierte die Aktie von Alphabet an der starken Unterstützung von ca. 840 USD. Durch das Buy Rating von Barclays konnte die Aktie letztendlich aus der kurzfristigen Konsolidierung ausbrechen. Kurze Zeit später bestätigte sich dieser Ausbruch durch die Veröffentlichung der starken Unternehmenszahlen für das abgelaufene erste Quartal. Hierbei gelang es Alphabet in den Folgewochen die Kursmarke von 1.000 USD zu knacken. Woraufhin ein starker Rücksetzer folgte. Allerdings wurde dieser Rücksetzer sofort wieder als Kaufgelegenheit genutzt. Die Aktie setzt zur Fortsetzung der Aufwärts-Bewegung an. Ich werde voraussichtlich eine Trading-Position aufbauen. Ich gehe von einer Trend-Fortsetzung aus.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 101703534

Chartanalyse GrubHub: der Lieferheld der USA steigert Gewinn um 78%!

Ganz gleich, ob Sie gemütlich auf der Couch liegen, mit Freunden Fußball schauen, arbeiten oder für eine wichtige Prüfung lernen, ein knurrender Magen in Kombination zu einem leeren Kühlschrank ist in diesen Situationen eine Horrorvorstellung. Doch heutzutage gibt es für fast alles eine Lösung. Auch für dieses Problem! Denn die Auswahl im Internet ist riesig: italienisch, mexikanisch, griechisch oder asiatisch. Ein paar Klicks und etwas Geduld, dann steht bereits die fertige Mahlzeit vor der Türe. Weltweit wurden fast 73 Mrd. USD durch solche Essens-Lieferungen umgesetzt. Bis zum Jahr 2021 sollen die Wachstumsraten dabei bei fast 24% liegen.

Einer der Profiteure ist der Essens-Lieferant GrubHub Inc. (WKN: A1XE9Z) aus Chicago. Dieses Unternehmen konzentriert sich hauptsächlich auf den Heimatmarkt in den USA sowie die britische Hauptstadt London. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des Unternehmens um 39% auf 156,1 Mio. USD. Der Nettogewinn nahm dabei sogar um 78% auf 17,7 Mio. USD zu. Nach eigenen Angaben nutzen bereits ca. 8,75 Mio. Nutzer den Service von GrubHub.

Zuletzt heizten ebenso Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Amazon den Kurs an. Wird GrubHub nach dem Hauptgericht Whole Foods Market nun das Dessert?

Charttechnisch betrachtet befindet sich das Unternehmen kurz vor einem Ausbruch über ein neues Allzeithoch. Die Aktie notiert nur unwesentlich unterhalb der Kursmarke von rund 48,11 USD. Im Vorfeld hat GrubHub sogar die verengte Konsolidierung verlassen. Diese kam nach der Veröffentlichung der starken Q1-Zahlen zustande. Dabei stieg die Aktie von 35 auf ca. 43 USD.  Durch diesen starken Anstieg generierte der Lieferheld der USA einen Pivotal News-Point. Der Ausbruch erfolgte dabei unter hohem Handelsvolumen. Ich werde voraussichtlich eine Position aufbauen.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 158364628

Chartanalyse Delphi: großer Breakout in Sicht?

Delphi Automotive (WKN: A1JPLB) ist einer der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftigt rund 145.000 Mitarbeiter, generierte 2016 einen Jahresumsatz von rund 16,66 Mrd. USD und weist eine Marktkapitalisierung von ca. 23,17 Mrd. USD auf. Das Unternehmen hat meine Aufmerksamkeit gewonnen. Denn seit Mai bildet es die dritte Einheit der Kooperation von BMW und Intel (inkl. dem übernommenen israelischen Tech-Unternehmen Mobileye). Diese Zusammenarbeit erstreckt sich über die Entwicklung selbstfahrender Autos. Delphi soll hierbei die Technologie in die Autos integrieren. Das Unternehmen ist bekannt für sein Know-how im Bereich der Systemintegration bei Autos und Sicherheitssystemen. Bereits Anfang Mai integrierte Delphi 26 Sensoren in einen Audi, der dann mit der autonom durch den Verkehr im Silicon Valley navigiert wurde.

Charttechnisch ist die Aktie äußerst spannend. Durch den jüngsten Aufwärtstrend im Jahr 2017 gelang es Delphi seine Korrektur abzuschließen. Am 3. Mai 2017 meldete das Unternehmen seine Quartalszahlen. Diese fielen über den Erwartungen aus, sodass Delphi einen Pivotal News-Point unter einem hohen Handelsvolumen bildete. Seitdem schwankt die Aktie innerhalb einer verengten Handelsspanne. Diese erstreckt sich von 89,50 bis 83,50 USD. Spannend ist an dieser Konsolidierung, dass diese sich unmittelbar am Allzeithoch bei rund 91 USD von Juni 2016 befindet. Bricht die Aktie also aus dieser Konsolidierung nach oben aus, so entsteht gleichzeitig ein doppeltes Kaufsignal, da das Hoch von Juni 2016 in diesem Zuge ebenfalls überwunden wird.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 121971202

Chartanalyse Novo Nordisk: ist der Turnaround gelungen?

Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche. Es ist durch seine Innovationen führend in der Diabetesversorgung. Außerdem ist es führend in dem Bereich der Blutgerinnung, Wachstumshormon- und Hormonersatztherapie. Das dänische Unternehmen hatte in der Vergangenheit mit einem starken Preisdruck zu kämpfen. Auch das Umsatzwachstum war gefähredet. Der Aktienkurs halbierte sich beinahe. Doch mittlerweile ist Novo Nordisk wieder zurück auf dem Pfad der Erholung. Die positive Nachrichtenlage lässt derzeit nicht mehr nach. Am 3. Mai hat das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Diese lagen dabei über den Erwartungen. Der Betriebsgewinn stieg dabei um 10% und auch die Umsätze zogen wieder an. Diese nahmen um 5% zu. Weiterhin hat zuletzt die amerikanische Zulassungsbehörde FDA eine Empfehlung für deren Diabetes-Mittel Victoza gegen Herzkreislauf-Nebenwirkungen ausgesprochen. Das Therapeutikum steht somit kurz vor der Zulassung.

Ich habe die Aktie bereits nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen angesprochen. Hierbei generierte Novo Nordisk einen Pivotal News-Point. Allerdings konnte dieser unmittelbar danach noch nicht die gewünschte Dynamik entfalten. Der Markt war bezüglich eines Turnarounds noch skeptisch. Doch durch die jüngsten Äußerungen der FDA bezüglich Victoza nahm die Aktie wieder etwas Fahrt auf. Aktuell befindet sich Novo Nordisk innerhalb einer verengten Konsolidierung. Deren obere Begrenzung befindet sich bei 292,67 DKK. Kann diese Hürde überwunden werden, so gehe ich von einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung aus. Potenzial ist dabei reichlich vorhanden. Das Hoch liegt bei rund 415 DKK.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 159581640

Chartanalyse Amazon: der Schock für Einzelhändler!

Amazon (WKN: 906866) ist das Wachstumsunternehmen schlechthin. Einst startete das Unternehmen mit dem Online-Verkauf von Büchern. Heute erstreckt sich der Online-Versandhändler über immer mehr Bereiche unseres täglichen Lebens. Nahezu alle Produkte können auf amazon.com erworben werden. Auch das Streamen von Filme und Serien bietet Amazon für seine Prime-Mitglieder teilweise ohne weitere Kosten an. Mit Alexa schafft es das Unternehmen sogar in beinahe jedes Wohnzimmer. Alexa ist ein Lautsprecher, der allein mit unserer Stimme gesteuert wird. Hiermit kann Musik abgespielt und Informationen, Nachrichten, Sportergebnisse und Wettervorhersagen abgefragt werden. Die künftigen Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Am vergangenen Freitag sorgte Amazon für den nächsten Schock unter den Retailern. Der ohnehin angeschlagene Einzelhandel wird durch den Online-Vertrieb von Amazon bereits massiv unter Druck gesetzt. Doch am Freitag meldete der Internet-Gigant die Übernahme von Whole Foods. Whole Foods ist der weltweit größte Betreiber einer Biosupermarktkette. Die Übernahme kostet Amazon rund 13,7 Mrd. USD. Doch dadurch ergeben sich dem Konzern vor allem in der Lieferkette jede Menge Synergien.

Zusätzlich setzte Whole Foods in den vergangenen Jahren verstärkt auf Restaurants und kleinere Imbiss-Punkte bei den Läden, um das Geschäft von vorgekochten Speisen auszubauen. Dadurch kann Amazon vorgekochtes Essen und Lebensmittelboxen anbieten und den Kunden liefern.

Ein weiterer großer Vorteil sind die bereits vorhandenen Filialen. Amazon plante ohnehin die Eröffnung solcher Läden. Zudem erprobte sich zuletzt Whole Foods an Läden ohne Kasse. Auch das gehörte zum Konzept von Amazon. Das Projekt heißt Amazon Go und ist der erste Supermarkt, der ohne Registerkassen oder SB-Kassen auskommt. Dementsprechend sollte es nicht allzu große Probleme darstellen, die Läden von Whole Foods sukszessive umzurüsten.

Charttechnisch betrachtet läuft es bei Amazon ebenfalls rund. Das vorherige Allzeithoch bei rund 850 USD wurde durch den Ausbruch unter erhöhtem Handelsvolumen im April überwunden. Bis zuletzt kannte die Aktie dabei ausschließlich den Weg nach oben. Doch aufgrund eines negativen Kommentars von Goldman Sachs zur Tech-Branche, blieb auch Amazon nicht verschont. Die Aktie fiel dabei um mehr als 5%. Dieser Abverkauf wurde jedoch unter hohem Handelsvolumen aufgefangen. Das unterstreicht die vorliegende Trendstärke. Durch die Ankündigung der Übernahme von Whole Foods dürfte dieser übergeordnete Trend weiterhin anhalten, da dies wahrscheinlich lediglich einer der ersten Schritte von Amazon gewesen ist.

Fazit: Amazon dringt in immer mehr Bereiche des Lebens ein. Das neu erschlossene Wachstumspotenzial ist enorm. Das macht die Aktie heiß für die engere Watchlist. Für einen Long-Einstieg möchte ich allerdings eine mehrwöchige Konsolidierung sehen.

Bevorzugt ist natürlich ein Pullback zum vorherigen Allzeithoch bei rund 850 USD. Doch dies erscheint im Moment mehr als Wunschdenken.


Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

> Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 159482685

 

Chartanalyse Lufthansa: der heimliche Gewinner der autonomen Zukunft?

In erster Linie wird die autonome Zukunft in Verbindung mit Autos gebracht. Daher ist es naheliegend, dass vor allem die Autobranche und deren Zulieferer profitieren. Dementsprechend sind die ersten Gedanken von Investoren, dass Unternehmen wie Tesla, Volkswagen, Daimler, Nvidia oder Intel mächtig zulegen dürften. Doch es gibt eine andere Branche, die ebenso von einer autonomen Fortbewegung betroffen ist. Diese findet in diesem Kontext bisher eine deutlich geringere Beachtung. Es handelt sich dabei um die Luftfahrt!

Einer der Hauptprofiteure der autonomen Zukunft wird die Lufthansa (WKN: 823212) sein. Denn durch selbstfliegende Flugzeuge werden massive Kostenblöcke entfallen. Lufthansa hatte in der Vergangenheit mit einer zunehmenden Konkurrenz durch Billigairlines zu kämpfen. Beim Blick auf die Personalkosten ist dabei klar, weshalb diese Billigairlines Tickets zu solch geringen Preisen anbieten können. Hierbei ist ersichtlich, dass die Endgehälter von Piloten deutlich unterhalb der Gehälter der Lufthansa liegen. Bspw. liegt das Endgehalt eines Piloten der Lufthansa bei 225.000 EUR. Ryanair bezahlt hingegen lediglich 85.000 EUR.

Beim Fliegen ohne Piloten würden diese Kostenunterschiede sinken, sodass die Lufthansa deutliches Potenzial birgt. Laut Tom Enders, dem CEO von Airbus, sollen selbstfliegende Flugzeuge sogar vor selbstfahrenden Autos auf den Markt kommen. Diese seien technisch einfacher umzusetzen.

Die Lufthansa-Aktie stieg seit Ende 2016 beinahe unaufhaltsam an. Hierbei nahm die Kranich-Airline um rund 100% zu. Allerdings befindet sich die Aktie übergeordnet weiterhin in einer Dreiecksformation bzw. innerhalb einer Seitwärts-Phase. Derzeit notiert die Aktie unmittelbar vor dem Ausbruchs-Niveau aus dieser Dreiecksformation. Allerdings erachte ich angesichts der vorherigen Rallye einen sofortigen sowie nachhaltigen Breakout für unwahrscheinlich. Ich warte auf einen potenziellen Einstieg nach einem Rücklauf in die massive Unterstützungs-Zone bei rund 15,40 bis 14,70 EUR.

 

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

> Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 132615501

Chartanalyse IBM: keine Reaktion auf schlechte Nachrichten? Aktie baut Stabilität auf!

Das amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM (WKN: 851399) musste in letzter Zeit so einiges einstecken. IBM verzeichnete im vergangenen Jahr den fünften Umsatzrückgang in Folge. Zudem trennte sich Altmeister Warren Buffett von einigen seiner Aktien. Das Unternehmen versucht die Umstrukturierung. Dabei will es sich vor allem auf das Cloud-Geschäft konzentrieren. Hierzu übernahm IBM 2013 den Cloud-Infrastruktur-Anbieter SoftLayer. Doch die Konkurrenz im Cloud-Geschäft ist mit Amazon und Microsoft hoch. Doch nun folgt der nächste Rückschlag: WhatsApp, ein großer Kunde von IBM im Cloud-Geschäft, entscheidet sich die Datenzentren abzuziehen. Ende des Jahres soll WhatsApp zum Datenzentrum von Facebook umziehen.

Charttechnisch betrachtet durchbrach IBM zu Beginn des Jahres den langfristigen Abwärtstrend. Doch aufgrund erneut schlechter Quartalszahlen sowie der Positionsreduzierung Buffets wurde der Titel abgestraft. Die Aktie fiel zurück unter den Trend und etablierte sich am 50er Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung. Hier reagierte IBM nicht mehr auf die Nachricht des Absprungs von Großkunden WhatsApp. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass ab hier eine Erholung starten kann. Ob dieser Erholungsversuch nachhaltig ist, wird sich zeigen. Die Probleme von IBM, vor allem aufgrund des sinkenden Umsatzes, werden bislang jedoch nicht weniger. Dementsprechend gehe ich noch nicht davon aus, dass wir das letzte Tief in der Aktie gesehen haben. Die bevorzugte Kursentwicklung beläuft sich auf eine mäßige, mehrwöchige Erholung bis in den Bereich von 166/170 USD und einem anschließenden Abverkauf zum 61,8er Fibonacci-Retracement.

Dieses Szenario wird allerdings mehrere Monate in Anspruch nehmen. Dementsprechend ist die Aktie für mich kein Kauf. Diese bleibt lediglich auf der Watchlist.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

> Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 128945763

Chartanalyse Amazon: müssen jetzt auch die Autohäuser zittern?

Der Einzelhandel war in den vergangenen Jahren massiv unter Druck. Dies liegt vor allem an Amazon (WKN: 906866) und der damit verbundenen Digitalisierung des Verkaufs. Läden mussten geschlossen und Personal entlassen werden. Die Kosten waren (oder sind) zu hoch, um mit dem Online-Versandhändler mitzuhalten. Vor allem, wenn die Bestellungen innerhalb der nächsten zwei Tage eintreffen. Denn auch der Versand konnte in den vergangenen Jahren deutlich beschleunigt werden. Somit ist der Online-Versandhandel mit weniger Kosten und vor allem weniger Aufwand verbunden. Denn der entscheidende Vorteil gegenüber den Einzelhändlern ist, dass der Kunde jederzeit und ohne großen Aufwand von überall bestellen kann. Dabei ist es egal, ob die Bestellung morgens um 10:00 Uhr oder nachts um 2:00 Uhr eingeht. Beim Online-Kauf bedarf es keiner Öffnungszeiten. Auch der Zeitaufwand ist deutlich geringer, denn Kunden müssen nicht erst in verschiedenen Läden nach dem gewünschten Produkt suchen.

Die Digitalisierung schreitet also immer weiter voran. Doch von dem Online-Handel zeigt sich bisher ein Markt nahezu unbeeindruckt. Hierbei handelt es sich um den Automarkt. Bislang findet der herkömmliche Autokauf noch immer in Autohäusern statt. Das wird sich in Zukunft ändern. Denn Amazon kündigte zuletzt an, dass der Konzern den Einstieg in den europäischen Autohandel plant. Dazu wurde bereits Personal abgeworben.  Der erste Testmarkt soll mittlerweile feststehen. Ich bin davon überzeugt, dass Amazon auch diesen Markt revolutionieren wird. In einigen Jahren wird es Gang und Gäbe sein, das Auto online zu bestellen und ggf. innerhalb der nächsten Tage geliefert zu bekommen.

Charttechnisch betrachtet musste Amazon am vergangenen Freitagabend einen herben Dämpfer einstecken. Hierbei wurde der NASDAQ deutlich abverkauft. Darunter auch Amazon. Damit konnte sich der Online-Versandhändler nicht oberhalb der 1.000 USD-Marke etablieren. Dadurch könnte jetzt allerdings eine Korrektur entstehen. Denn seit dem Ausbruch aus der verengten Konsolidierung am vorherigen Allzeithoch bot uns die Aktie nur wenig sinnvolle Einstiegsmöglichkeiten.

Ich platziere meinen Kursalarm bei rund 870 USD. Sollte sich die Korrektur fortsetzen, so wäre diese der Pullback-Bereich vom vorherigen Allzeithoch. Hier baue ich voraussichtlich eine Position auf.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

> Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

 

Bildherkunft: Fotolia 128352749

Chartanalyse Samsung: dehn- und faltbar in die Zukunft!

Samsung (WKN: 896360) ist mit über 480 Tsd. Mitarbeitern mit Abstand der größte Mischkonzern in Südkorea. Im Bereich der Smartphones und Tablets ist das koreanische Unternehmen der Hauptkonkurrent Apples. Auf der diesjährigen Society for Information Display-Konferenz in Los Angeles stellte Samsung das wahrscheinlich nächste big thing im Bereich des Displays vor. Samsung demonstrierte dabei ein dehnbares Display. Das „dynamische dehnbare AMOLED Display“.

Dieses besteht aus der ohnehin zukunftsträchtigen Technologie der organisch Licht emittierenden Dioden (OLED). Denn diese senden ihr eigenes Licht aus. Somit benötigen sie keine zusätzliche Beleuchtung. Außerdem sind diese extrem dünn, bleiben kühl und sind extrem widerstandsfähig. Deren erhöhte Helligkeit sowie brillante Farben ermöglichen einen fast unbegrenzten Kontrast. Das ist auch der Grund, weshalb die OLEDs mittlerweile in Millionen von Smartphones und Tablets verwendet werden. Samsung geht dabei allerdings noch einen Schritt weiter:

Durch die fortgeschrittene Technologie sollen Smartphones und Tablets in Zukunft faltbar, rollbar, semi-transparent und sogar dehnbar sein. Das vorgestellte Modell kann um 12 Millimeter sowohl nach innen, als auch nach außen gedehnt werden. Die Auflösung bleibgt dabei erhalten. Bisher waren solche Displays ziemlich starr und konnten lediglich in eine Richtung gedehnt werden. Die Möglichkeiten dieser Technologie sind nahezu unbegrenzt und lassen sich vor allem im Bereich der Smartphones, Smartwatches und Tablets einsetzen. Gerüchten zufolge sollen Ende dieses Jahres einige tausend Einheiten dieser faltbaren (allerdings noch nicht dehnbaren) Smartphones produziert werden. Das Ziel ist die Bedienung des Massenmarktes im Jahr 2019.

Auch charttechnisch sieht es derzeit gut bei Samsung aus. Der koreanische Konzern befindet sich in einem starken langfristigen Aufwärtstrend. Nachdem die untergeordnete Korrekturbewegung Ende 2016 durchbrochen wurde, beschleunigte sich dieser nochmals. Die Aktie stieg seitdem um rund 30% an. Mittlerweile befindet sich die Aktie wieder innerhalb einer mehrwöchigen Korrektur. Für mich reicht diese Korrektur jedoch für einen Einstieg noch nicht aus. Ich behalte die Aktie in meiner Watchlist und platziere Kursalarme bei rund 812, 770 und 725 EUR.

Fazit: Samsung geht mit der OLED-Technologie in die Zukunft. Mir gefällt diese Story. Allerdings ist mir das Unternehmen bisher zu heiß gelaufen, um einen längerfristigen Einstieg zu suchen. Solche Einstiege suche ich erst an den bereits genannten Kursmarken von 812, 770 und 725 EUR.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

 

Chartanalyse General Motors: Ist das der Durchbruch?

General Motors (GM) musste in der Finanzkrise 2008 aufgrund von Liquiditätsproblemen Insolvenz anmelden. Die Steuerzahler mussten eingreifen. Ende 2010 folgte die erneute Privatisierung. GM ging zurück an die Börse und ist seitdem wieder auf Kurs. Derzeit ist der US-Automobilkonzern hinter VW und Toyota der drittgrößte Autobauer der Welt. Jedoch steht die Automobilbranche derzeit aufgrund der Bedrohung durch Teslas Elektroautos unter Druck. Doch General Motors bereitet sich hierauf vor: der neue vollelektrische Chevrolet Bolt von GM ist bei immer mehr Autohändlern verfügbar und die Zahl der Auslieferungen steigt stetig. Im vergangenen Monat konnte dieses Modell bereits ein Allzeithoch an Umsätzen generieren. Im Vergleich zum April stiegen die Verkäufe um 21%. Der Bolt hat eine Reichweite von knapp 400km und ist für einen Einstiegspreis von rund 37.500 USD erhältlich. Zwar entsprechen die Auslieferungen lediglich 0,6% der Gesamtverkäufe, doch meiner Ansicht nach ist dies nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass GM bereits über die Möglichkeiten verfügt, um auf Elektroautos umstellen zu können.

Zusätzlich beflügeln derzeit die China-Absätze. Die Verkäufe von Cadillacs stiegen im Mai um mehr als 65% an. Es ist dabei der 15. Monat in Folge, dass General Motors Luxusmarke im größten Automobilmarkt der Welt steigende Absätze generiert. Weltweit stiegen die Verkäufe von Cadillac um insgesamt 34%.

Rückhalt sollte ebenso das Investment des Wall-Street Gurus David Einhorn geben. Denn dieser setzt bekanntlich 25% seines Hedgefonds auf den US-Automobilhersteller. Allerdings ist GM dabei, unrentable Marken auszugliedern bzw. zu verkaufen. Zuletzt verkaufte der Konzern Opel an PSA. Solche Umstrukturierungen erfordern vor allem Zeit und Geduld.

Charttechnisch betrachtet spiegelt General Motors ein gemischtes Bild wider. Zwar wurde der langfristige Abwärtstrend Ende 2016 durchbrochen, doch fiel die Aktie vor einigen Handelstagen wieder darunter. Einige Handelstage später folgte der Gegenschlag. GM reagierte am Unterstützungsbereich von 31,80 bis 32,30 USD. Seitdem versucht die Aktie sich wieder oberhalb des Trends zu etablieren.

Fazit: Ich bleibe hier skeptisch, ob der Abwärtstrend tatsächlich nachhaltig überwunden wurde. Die Aktie bleibt weiterhin auf meiner Watchlist. Einen Einstieg wähle ich voraussichtlich in zwei Fällen: entweder der Kurs etabliert sich oberhalb des Abwärtstrends oder GM fällt bis auf ca. 30,60 USD. Hier befindet sich mein Kursziel der übergeordneten Korrektur von der vorangegangenen Aufwärtsbewegung. Dort sind massive Unterstützungen zu finden.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

> Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

Bildherkunft: Fotolia 103980960