Chartanalyse Macy’s: mit neuen Wegen zu altem Glanz?

Dass Amazon eine massive Bedrohung für den Einzelhandel ist, bleibt unbestritten und ist mittlerweile alles andere als neu. Doch steht dieser wirklich vor dem Aus? Egal, ob Amazon oder Alibaba, die Internet-Riesen bauen zunehmend ihr Offline-Geschäft aus und ergänzen damit deren Online-Handel. Beispielsweise hat der Internet-Gigant aus Fernost nun 35% der Anteile vom größten Kaufhausbetreiber in China erworben. Auch Amazon verstärkte sich im aktuellen Jahr in diesem Bereich mit der 13,7 Mrd. USD schweren Übernahme der größten Biosupermarkt-Kette der Welt. Die beiden großen Internet-Händler wissen, dass das Offline-Geschäft unverzichtbar bleibt.

Macy’s(WKN: A0MS7Y) ist in diesem Bereich sehr stark vertreten. Das Unternehmen ist die führende Kaufhauskette der USA und kam durch die Online-Bedrohung in den letzten Jahren stark unter Druck. Dennoch steht Macy’sweiterhin vergleichsweise gut da. In den letzten Tagen machte bspw. das Gerücht die Runde, dass die Kaufhauskette Bon-Ton Stores unmittelbar vor der Insolvenz steht. Der Markt befindet sich in einer Phase der Marktbereinigung. Allerdings bieten solche Situationen ebenfalls Chancen für diejenigen, die weiterhin gut aufgestellt sind und finanziell noch neue Wege anstreben können.

Macy’s gehört zu diesen Kandidaten und dabei ist die Bewertung gering. In den letzten zwei Jahren schrumpfte der Börsenwert in der Spitze um rund 75% auf ca. 7,5 Mrd. USD. Dabei wird allein dessen Haupthaus in New York auf einen Wert von mehr als 4 Mrd. USD geschätzt. Zudem generierte Macy’s letztes Jahr einen Umsatz von 24,6 Mrd. USD. Die Hälfte wurde bereits durch das Internetgeschäft erzielt. Zusätzlich sollen nicht profitable Standorte geschlossen, tausende Mitarbeiter entlassen und die Waren strenger ausgewählt werden. Durch aufgeräumte Kaufhäuser und persönliche Verkaufsberater sollen die Kunden wieder zurück in die Filialen finden. Erste Auswertungen geben ein vielversprechendes Bild ab.

Charttechnisch ist die Aktie natürlich dennoch extrem angeschlagen. Zu seinen Glanzzeiten notierte Macy’s bei mehr als 70 USD. Heute schwankt sie um 20 USD, konnte sich in den letzten Wochen allerdings erholen. Trotz dieser Erholung befindet sich die Aktie weiterhin im langfristigen Abwärtstrend, wodurch weiterhin mit neuen Tiefs gerechnet werden sollte. Eine charttechnische Trendwende ist dementsprechend noch nicht in Sicht. Dennoch erachte ich die Aktie derzeit für äußerst aussichtsreich. Denn mit dem Sprung über den gleitenden Durchschnitt der vergangenen 200 Tage wurde ein neues charttechnisches Kaufsignal aktiv. Kann jetzt der langfristige Abwärtstrend noch überwunden werden, so befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 45 USD.

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Chartanalyse Activision Blizzard: Ein neuer Megatrend entsteht!

Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) profitiert vom Gaming und dem Zukunftstrend der Virtual Reality. Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von rund 48 Mrd. USD und ist vor allem bekannt durch Spiele wie Overwatch, World of Warcraft, Diablo, Skylanders oder gar Call of Duty. World of Warcraft zählt im Produktangebot zu den Cash-Cows. Doch um die Investoren zufrieden zu stellen, bedarf es mehr an Wachstumsphantasie. Gefragt ist nun die neue Produkt-Pipeline. Am 5. September startete das online-only multiplayer first-person shooter Spiel Destiny 2. Die ersten Zahlen waren hierbei überraschend. Laut Activision Blizzard spielten bereits 1,3 Mio. Spieler gleichzeitig dieses Videospiel. Die Nachfrage ist dementsprechend hoch und entwickelt sich zu einem weiteren Kassenschlager. Zusätzlich ist am 3. November eine Neuauflage des Klassikers Call of Duty erschienen.

Zudem entwickelt sich derzeit ein neuer Megatrend: der E-Sports-Trend. Hierbei treten die besten Gamer der Welt gegeneinander an. Sie füllen mittlerweile Hallen mit mehreren zehntausend Zuschauern. Die Events werden dabei weltweit per Online-Stream ausgestrahlt. Durch das wachsende Interesse steigt gleichfalls die eingebrachte Geldmenge der Sponsoren, Medienunternehmen und Werbeagenturen. Marktforschern zufolge soll dieser Markt alleine in diesem Jahr um mehr als 40% auf 696 Mio. USD ansteigen. In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen die Wachstumsraten weiterhin über 35% betragen. Activision Blizzard hat mit den oben genannten Kassenschlagern einige Produkte, die in diesem Bereich wettbewerbsfähig sind.

Chartechnisch betrachtet befindet sich die Aktie übergeordnet in einem massiven Aufwärtstrend. Dieser beschleunigte sich nochmals, als Activision Blizzard aus der Keilformation nach oben ausbrach. Seitdem ging die Aktie in eine mehrwöchige Konsolidierung unmittelbar am Allzeithoch von rund 68 USD über. Innerhalb dieser Seitwärts-Phase steuerte sie den Pullback zur Oberkante der Keilformation an. Die Aktie reagierte bislang heftig und ist nun meines Erachtens bereit für seine Trendfortsetzung bis in den Bereich von 80 USD. Bestätigt wird mein Szenario voraussichtlich mit dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch.

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Chartanalyse Alibaba: Top Aktie aus dem Reich der Mitte!

Alibaba (WKN: A117ME) ist eine Handels- und Kommunikationsplattform für Unternehmen. Der E-Commerce-Gigant aus China hat mittlerweile einen Börsenwert von über 420 Mrd. USD. Damit zählt das Unternehmen zu den größten der Welt und ist wohl das chinesische Pendant zu Amazon. Es profitiert dabei hauptsächlich von dem Aufstieg der Mittelschicht in China.

Das Wachstum kennt derzeit kaum Grenzen. Mittlerweile baut Alibaba das Cloud Computing-Geschäft auf. Hierbei bietet das Unternehmen Infrastructure-as-a-Service an. Somit können Firmen je nach Bedarf Rechner-Infrastruktur mieten.  Derzeit werden hierdurch rund 1 Mrd. USD Umsatz erwirtschaftet. Dies entspricht im Moment gerade einmal einem 4%igen Umsatz-Anteil. Morgan Stanley allerdings geht bis 2020 von einem Umsatz-Anstieg auf 10 Mrd. USD aus. Somit würde dieser Geschäftsbereich bereits 18% der jetzigen Erlöse betragen. Zudem geht Alibaba davon aus, dass das bisherige Umsatzwachstum für das kommende Jahr anstatt zwischen 45 und 49% nun von 49 bis 53% liegen soll.

Zudem weitet das Unternehmen seinen Offline-Handel weiter aus. Alibaba kauft sich mit mehr als 35% der Anteile vom größten Kaufhausbetreiber in China ein. Der E-Commerce-Gigant wird dabei zweitgrößter Anteilseigner bei der Sun Art Retail Group und erhält damit den Zugang auf 450 Supermärkte. Durch diesen Schritt soll der Offline- und Online-Handel verknüpft werden. Immerhin trägt in China der Offline-Handel noch zu rund 80% der Verkaufserlöse bei.

Im letzten Jahr gelang Alibaba der charttechnische Durchbruch aus der mehrjährigen Korrektur. Seitdem legte die Aktie in der Spitze von ca. 77 USD auf über 191 USD zu. Die Aktie explodierte förmlich. Doch das Erreichen der Kursmarke von 200 USD wurde bislang verwehrt. Alibaba scheiterte dabei letztendlich nach mehreren Anläufen am oberen Bollinger Band. Seitdem geht die Aktie in einen schärferen Rücksetzer über. Ich gehe davon aus, dass dieser Rücksetzer noch bis in den Bereich von ca. 150 USD anhalten wird. In diesem Bereich befindet sich der gleitende Durchschnitt der vergangenen 200 Tage sowie das untere Bollinger Band der Wochenansicht. Dort erwarte ich eine Gegenbewegung bis ca. 175 USD. Im besten Fall setzt Alibaba von hier den übergeordneten Aufwärtstrend fort und überwindet die Hürde bei 200 USD.

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Chartanalyse Microsoft: Einer der größten Profiteure von Trumps Steuerreform?

US-Präsident Donald Trump ist am Wochenende mit seinen Plänen zur Steuerreform einen deutlichen Schritt näher gekommen. Der US-Senat belegte am Samstag mit knapper Mehrheit einen entsprechenden Gesetzesentwurf der Republikaner. Damit gelang es vor allem die Kritiker in den eigenen Reihen zur Zustimmung zu bewegen. Obwohl die Reform noch nicht komplett durchgesetzt wurde, ist es für den Präsidenten ein Erfolg. Nun müssen die Gesetzesvorlagen beider Kongresskammern von Senat- und Repräsentantenhaus in Einklang gebracht werden. Der Gesetzesentwurf soll unter anderem die Unternehmenssteuern von 35 auf 20% senken.

Einer der Hauptprofiteure wird vermutlich Microsoft (WKN: 870747) sein. Das Unternehmen hat Cash-Reserven in Höhe von über 113 Mrd. EUR, wovon sich mehr als 95% im Ausland befinden. Im Zuge einer solchen Steuerreform könnte der Softwarekonzern sein Geld günstig zurückholen, um es dort besser zu investieren. Microsoft befindet sich ohnehin in einem der stärksten Trends, nämlich der Digitalisierung der Wirtschaft. Durch eine Steuersenkung von solch einem Ausmaß würde dieser Trend nochmals beschleunigt werden.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie seit dem Jahre 2009 innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrends. Seit dem Breakout aus der Konsolidierung im Jahre 2012 beschleunigte sich diese nochmals deutlich. Die Aktie kennt nur noch den Weg nach oben. Solche Kursverläufe schrecken Anleger häufig ab Investitionen zu tätigen. Denn hierbei besteht oftmals die Sorge, direkt am Hoch einzusteigen. Diese Sorge kann unter Umständen viel Rendite kosten. Meiner Meinung nach eignet sich Microsoft zum Kaufen und Liegenlassen. Jegliche Formen von mehrwöchigen/mehrmonatigen Korrekturen ab 15% sind meines Erachtens kaufenswert. Für mich persönlich wird die Aktie erst nach einer solchen Korrektur interessant. Ich behalte Microsoft auf meiner engeren Watchlist.

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Chartanalyse Walt Disney: Medienriese steht vor einem der größten Deals der Geschichte in der Unterhaltungsbranche

Walt Disney (WKN: 855686) weiß seit Jahrzehnten, wie es Millionen von Menschen in seinen Bann ziehen kann. Der Medienriese verzaubert seine Kunden immer wieder aufs Neue. Jetzt will sich der 167 Mrd. USD-schwere Medienkonzern weiter vergrößern, um die Unterhaltungsbranche noch weiter zu erobern. Sollte dieser Deal klappen, würde es ohnehin zu einem der größten der Mediengeschichte überhaupt werden.

Bereits Anfang November standen Walt Disney und 21st Century Fox in Verhandlungen. Die Unterhaltungsbranche war erschüttert. Allerdings sind aufgrund von unterschiedlichen Preisvorstellungen die Gespräche erstmal gescheitert. Doch nun nehmen beide Medienkonzerne diese Verhandlungen wieder auf. Hierbei geht es um den Kauf von zahlreichen Fernsehsendern und dem Hollywoodstudio von 21st Century Fox. Demnach möchte sich der Konzern womöglich vom größten Teil seines Geschäfts trennen und sich auf Sportprogramme und Nachrichtendienste konzentrieren. Grund dafür sind vor allem der zunehmende Konkurrenzdruck in der Medienbranche, vor allem durch Netflix oder auch Amazon. Bisher scheiterte es mit Walt Disney lediglich an unterschiedlichen Preisvorstellungen. Eine Einigung könnte große Auswirkungen auf die komplette Unterhaltungsbranche haben, denn zur Debatte stehen bspw. das Filmstudio 20th Century Fox und der Bezahlsender-Konzern Sky.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie weiterhin auf neutralem Terrain. Walt Disney ist übergeordnet zwar weiterhin in einem langfristig, völlig intakten Aufwärts-Trend, doch seit 2015 durchläuft das Unternehmen eine Konsolidierung. Diese äußert sich in einem Konsolidierungs-Kanal. Der Durchschnitt der vergangenen 200 Wochen konnte verteidigt werden und die Aktie startete einen neuen Aufwärts-Impuls. Walt Disney steht unmittelbar vor einem Breakout. Sie notiert direkt unterhalb der Oberkante. Hierdurch würde der übergeordnete Aufwärts-Trend wiederaufgenommen werden. Das nächste Kursziel befindet sich in einem solchen Fall bei rund 140 USD.

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Chartanalyse BYD: Gute Neuigkeiten aus Fernost, wann bricht die Aktie wieder aus?

Knapp sechs Millionen Autos verpesten derzeit die Luft in Peking. Seit mehreren Jahren werden mittlerweile die Nummernschilder der PKWs mit Verbrennungsmotor verlost. Die Chance ein solches Los zu ziehen liegt bei ca. 5%. Der Rest muss sich nach Alternativen umschauen: z.B. den Elektroautos. Doch China will dieses Vorgehen in naher Zukunft noch weiter drosseln und in der nächsten Zeit die Verbrennungsmotoren komplett von den Straßen verbannen. Hierzu gibt es derzeit noch keinen festen Termin, doch wird an einem konkreten Zeitplan gearbeitet.

Einer der Profiteure ist BYD (WKN: A0M4W9), Chinas größter Hersteller für Elektroautos. Dieser Autobauer hat bereits das Vertrauen von Warren Buffett seit mehreren Jahren. Diesem Vertrauen wird BYD gerecht. Vor wenigen Tagen hat das Unternehmen seine Absatzzahlen für den Autosektor veröffentlicht. Innerhalb der ersten drei Quartale von 2017 hat der Elektroautobauer aus China mehr als 82.000 Autos verkauft. Nächstes Jahr soll sich dieser Wert auf 200.000 Einheiten mehr als verdoppeln.

Zudem wurde das neue Modell „Dynasty“ vorgestellt. Es ist ein elektrischer SUV. Nicht einmal zwei Monate nach der Markteinführung liegen bereits über 20.000 Kundenbestellungen vor. Auch das übergeordnete Ziel bis zum Jahre 2025 klingt vielversprechend. Hier will der Autobauer bereits 120 Mrd. EUR umsetzen. Für 2018 werden noch 14,6 Mrd. angepeilt.

Charttechnisch betrachtet ist die Aktie von BYD weiterhin auf Kurs. Noch im Februar 2016 stand die Aktie unter 4 EUR. Heute notiert sie bei ca. 7,50 EUR. Allerdings durchläuft diese ebenfalls eine Korrektur, welche bereits seit ca. 9 EUR anhält. Nach einem solchen starken Anstieg ist dieses Verhalten völlig normal. Die Aktie kommt korrektiv nach unten und verläuft innerhalb eines potenziellen Abwärtstrend-Kanals. Dieser Kanal kann ebenfalls als bullische Flagge betrachtet werden. Bricht die Aktie nach oben aus, so sollten im nächsten Anlauf das Kursziel von 10 bis 11 EUR kein Problem mehr darstellen. Für einen potenziellen antizyklischen Einstieg finde ich den massiven Unterstützungsbereich von 6,55 bis 6,00 EUR interessant, sofern sich diese mit der Unterkante des Kanals verbindet.

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Chartanalyse Münchener Rück: Nicht nur Wirbelstürme belasten!

Dieses Jahr fegten wieder mehrere Wirbelstürme über die USA und die Karibik hinweg. Die Hurrikans “Harvey”, “Irma” und “Maria” haben tausende Menschen um ihr Zuhause gebracht. Mehrere 100.000 Menschen mussten in Notunterkünfte untergebracht werden. Einige verloren sogar ihr Leben. Eine Spur der Verwüstung wurde hinterlassen. Bei solchen Naturkatastrophen werden Rückversicherer wie die Münchener Rück (WKN: 843002) oft zur Kasse geboten. Die Folge: es bleibt lediglich ein niedriger dreistelliger Millionen-Gewinn übrig. Zunächst reagierte die Aktie heftig auf diese Nachrichten, konnte sich jedoch rasch wieder erholen.

Doch nach dieser Erholung und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft folgt nun der nächste Dämpfer. Der Vorstandsvorsitzende schraubt ebenfalls den Ausblick für das kommende Jahr zurück. In den besten Zeiten konnte ein EBIT von ca. fünf Mrd. EUR erzielt werden. Hiervon ist der Konzern derzeit weit entfernt. Nächstes Jahr wird lediglich ein Gewinn von zwei Mrd. EUR angepeilt. Grund hierfür sind vor allem das weiter anhaltende Niedrigzins-Umfeld sowie die abnehmenden Preise für Rückversicherungen. Dies verringert das Ergebnis um ca. 500 Mio. EUR – es sind Einflüsse, gegen die nichts unternommen werden kann.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie weiterhin in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Innerhalb diesem Aufwärtstrend durchläuft die Münchener Rück eine mehrjährige Konsolidierung. Vor einigen Wochen wurde innerhalb dieser Konsolidierung ein Umkehrsignal durch einen bestätigten Shooting-Star aktiviert. Dieses dürfte weiterhin belasten und die eingeleitete Abwärtsbewegung fortsetzen. Ich gehe daher nicht davon aus, dass der erste Unterstützungsbereich bei ca. 185 EUR -an dem sich die Aktie derzeit befindet- halten wird. Ich rechne eher mit einem Ansteuern der Kursmarke von 170 EUR. Hier werde ich voraussichtlich meine erste Investment-Position aufbauen.

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Chartanalyse Marine Harvest: Einstiegsgelegenheit bei fast 9% Dividendenrendite?

Marine Harvest (WKN: 924848) ist ein norwegischer Nahrungsmittelkonzern und zählt zu den größten Produzenten von Zuchtlachs. Das Unternehmen züchtet, verarbeitet und verkauft verschiedene Formen von Fisch. Durch die steigende Bevölkerungsanzahl in den kommenden Dekaden wird gleichermaßen der Nahrungsmittelbedarf zunehmen. Während noch in den 1950er Jahren das Reichtum der Meere als unerschöpflich galt, sind heutzutage viele Fischvorkommen bereits nahezu komplett zusammengebrochen. Der Nahrungsmittelvorrat ist begrenzt. Doch durch Aquakulturen kann dem entgegenwirkt werden. Es sind sogenannte Fischfarmen, welche darauf spezialisiert sind Fische zu züchten und somit dabei helfen, die Ernährung sicherzustellen.

Marine Harvest ist innerhalb der letzten Handelswochen stark unter Druck gekommen. Die Aktie verlor beim versuchten Ausbruch auf ein neues Allzeithoch mittlerweile fast 20%. Als Grund hierfür ist vor allem der überraschend starke Verfall von Lachspreisen. Es zeichnet sich vorerst eine Trendwende der hohen Preise ab. Dies liegt vor allem an dem steigenden Bestand an Lachs. Zum anderen legt der Export von Chile wieder deutlich zu. Der Konkurrenzdruck steigt. Aktuell weist die Aktie eine Dividendenrendite von fast 9% auf. Das KGV18e liegt bei 10,5.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie weiterhin in einem völlig intakten Aufwärtstrend. Ich gehe auch nicht davon aus, dass dieser bricht. Durch die Korrektur der letzten Wochen ist der Kursverlauf zwar etwas angeschlagen, doch auch hier befindet sich Marine Harvest in einem Aufwärtstrend-Kanal. An der Unterkante des Kanals bei rund 13,60 EUR werde ich voraussichtlich meine bestehende Long-Position nochmals erhöhen. Ich sehe die Aktie als ein Investment an und suche nach charttechnisch sinnvollen Einstiegs-Punkten um die Position aufzustocken. Bricht die Aktie jedoch aus dem Kanal nach unten aus, so befindet sich das nächste übergeordnete Kursziel bei ca. 10 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Marine Harvest.

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Chartanalyse SAP: Auf Da Vinci’s Spuren!

Leonardo Da Vinci ist einer der berühmtesten Renaissance-Künstler und Wissenschaftler. Er zeigte den Menschen wie einzelne Dinge funktionierten und half ihnen dabei besser zu arbeiten. Da Vinci war den Menschen seiner Zeit voraus und zeigte ihnen die Zukunft.

SAP (WKN: 716460) will dem folgen und taucht in eine neue digitale Renaissance ein. Mit der neuen Plattform SAP Leonardo sollen neue Technologien und Services, die Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation unterstützen, kombiniert werden. Durch die bisherige Digitalisierung ist die Welt im Wandel. Sie schreitet schneller voran, als je zuvor. Aufgrund dieser Schnelllebigkeit sehen mehr als 70% der CEOs, dass die nächsten drei Jahre für deren Entwicklung kritischer werden als die letzten 50. Dabei fühlen sich hierfür lediglich fünf Prozent in der Fortschreitung der Digitalisierung gewappnet. Sie benötigen einen Partner, der ihnen hilft schneller innovativer zu werden, während das Kerngeschäft erhalten bleibt.

In der neuen SAP Cloud Plattform werden neue vielversprechende Technologien integriert, die genau dies ermöglichen soll. Hierzu zählen beispielsweise das Internet der Dinge, das maschinelle Lernen, künstlicher Intelligenz, Analyse-Lösungen, Big Data, Design Thinking sowie ebenfalls der Blockchain-Technologie.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie von SAP in einem langfristigen Aufwärtstrend. Ich gehe nicht davon aus, dass dieser künftig bricht. Ich rechne vielmehr mit neuen Allzeithochs und erachte daher jeden größeren Rücksetzer für interessant. Aktuell befindet sich SAP in einer charttechnisch spannenden Konstellation. Mit dem jetzigen Rücksetzer startete sie einen Pullback zur Trendlinie der vergangenen Allzeithochs. Ich gehe davon aus, dass von hier aus neue Hochs angestrebt werden. Sollte diese Trendlinie allerdings gebrochen werden, so befindet sich das nächste Kursziel beim lokalen Tief im Bereich der 86 EUR.

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Chartanalyse Volkswagen: Gemeinschaftsprojekt E-Mobilität und Google ist mit im Boot!

Volkswagen (WKN: 766403) hat sich in den vergangenen Wochen stark zur Elektro-Mobilität bekannt. Europas größter Automobilhersteller möchte mehr als 20 Mrd. EUR in neue Elektro-Modelle investieren. Darüber hinaus soll eine Batterie-Fertigungsfabrik für ein Volumen von rund 50 Mrd. EUR entstehen. Das Ziel der Wolfsburger ist es bereits in zwei Jahren mehr als 100.000 Elektroautos zu verkaufen. Fünf Jahre später soll sich dieser Wert auf eine Millionen erhöhen.

Doch diese Autos müssen auch mit Strom versorgt und aufgeladen werden. Aus diesem Grund schließen sich die renommierten Autobauer Daimler, BMW und Ford mit dem Volkswagen-Konzern zusammen, um das Lade-Netzwerk in Europa auszubauen. Sogar die Deutsche Telekom soll beteiligt sein. Darüber hinaus wurde nun bekannt, dass der Wolfsburger-Konzern mit einem nicht geringeren als Google eine Kooperation eingeht. Diese werden gemeinsam an der Fertigung von leistungsfähigeren Batterien arbeiten und den Bereich der künstlichen Intelligenz vorantreiben. Es ist eine spannende Geschichte!

Charttechnisch gefällt mir die Aktie ebenso. Diese brach vor wenigen Wochen aus seiner bullischen Flagge nach oben aus. Auch die Überwindung des massiven Widerstands-Bereichs von 146 bis 150 EUR sowie der SMA 200 (Wochenbasis) folgte schnell. Nun steht Volkswagen unmittelbar vor der Erreichung des Widerstands-Bereichs zwischen 177 und 190 EUR. In dieser Zone erwarte ich eine Gegenbewegung. Diese sollte bis zum Unterstützungs-Bereich von 146 bis 150 EUR anhalten. Ich betrachte eine solche Reaktion als Pullback. Das ist mein potenzielles Einstiegs-Szenario für eine Long-Position.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BMW.