Chartanalyse Alphabet: erspart die Google-Mutter bald den Gang zum Arzt?

Wer kennt es nicht, bei ersten Anzeichen von Unwohlsein oder Erkrankungen sowie Sportverletzungen zuerst die Suchmaschine Google zu Rate zu ziehen? Bisher bereiteten diese Suchanfragen zumeist auf das Schlimmste vor. Oftmals werden in Foren oder ähnlichem gleich die gefährlichsten Krankheiten oder Verletzungen passend zu den Symptomen gefunden und prophezeit. Beim Gang zum Arzt wird daraufhin festgestellt, dass es sich letztendlich lediglich um einen ungefährlichen Infekt oder eine leichte Verstauchung handelt.

Doch die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) arbeitet derzeit auf Hochtouren daran, einen Gang zum Arzt für die Erkennung von Krankheiten zu ersparen. Im Bereich der künstlichen Intelligenz hat das Unternehmen aufgrund der Forschung für selbstfahrende Autos bereits einige Erfahrungen sammeln können. Diese gesammelten Grundlagen nutzt Alphabet nun, um im Gesundheitssektor aktiv zu werden. Mittels Software-Algorithmen sind bspw. Röntgenbilder oder Bilder der Haut effizienter auszuwerten.

Die Google-Mutter testete bereits einen solchen lernfähigen Algorithmus, um mehr als 100.000 Bilder von verschiedenen Hautveränderungen zu untersuchen und sollte demnach typische Merkmale von Hautkrebs erkennen. Dabei wurde eine Erfolgsquote von rund 91% erzielt, wobei diese im Bereich der künstlichen mit der Zeit und einer zunehmenden Datenmenge sogar erhöht werden kann. Mittlerweile wird an einer App für das Smartphone zur Erkennung von Hautkrebs gearbeitet. Die künstliche Intelligenz bietet demnach nicht nur um Bereich des autonomen Fahrens, sondern sogar auch in der Medizin unglaubliche, bahnbrechende Neuerungen.

Charttechnisch betrachtet läuft es derzeit nicht mehr ganz so gut. Obwohl die Q1-Zahlen noch einen Pivotal News-Point generierten und einen weiteren Aufwärtsimpuls auslösten, gelang es der Aktie nicht, die Kursmarke von 1.000 USD nachhaltig zu überwinden. Obwohl scharfe Rücksetzer aufgefangen wurden, gelang es letztendlich nicht mehr nach der Veröffentlichung der Q2-Zahlen eine weitere Aufwärtsdynamik zu entfesseln. Die Aktie verlor seither an Beachtung und wird bislang sukzessive verkauft. Selbst die Gegenbewegung am mittelfristigen Aufwärtstrend ließ bisher zu wünschen übrig. Auf ein hohes Handelsvolumen wartete ich hier ebenfalls vergeblich. Kann dieser Trend nicht verteidigt werden, so wird automatisch der Unterstützungsbereich zwischen 838 und 800 USD aktiv. In diesem Bereich plane ich voraussichtlich die Eröffnung einer langfristigen Long-Position.

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Chartanalyse PayPal: der nächste kluge Schachzug!

Zu Beginn des Monats verkündete PayPal (WKN: A14R7U) die Übernahme von Swift Financial. Der Finanzdienstleister erleichtert die Geldbeschaffung für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Für solche Betriebe ist es vor allem bei Banken oftmals nicht einfach Kapital zu beschaffen. Zudem ist dort eine solche Beschaffung oftmals mit sehr viel Aufwand und ungewissem Ausgang verbunden. Swift Financial bietet hierfür wesentlich einfachere Lösungen an.

PayPal ist bereits in diesem Segment mit der Einheit PayPal Working Capital aktiv. Seit 2013 wurde ein Kreditvolumen von rund drei Mrd. USD bereitgestellt. Mit der Übernahme von Swift Financial, welche mittlerweile ein Volumen von 1,5 Mrd. USD vergeben hat, vergrößert sich der Bezahldienst in diesem Geschäftsfeld. Außerdem kann der übernommene Finanzdienstleister mit seinem bereits erzielten Know-how PayPal bestmöglich ergänzen, wodurch u.a. auf die Bedürfnisse der Unternehmen besser eingegangen werden kann.

Das Unternehmen baut seine Geschäftsfelder neben zahlreichen Kooperationen weiter aus. Zu diesen Partnerschaften zählen namhafte Unternehmen wie z.B. Bank of America, JPMorgan Chase, der Citigroup, Baidu und sogar dem Konkurrenten Visa.

Auch die vorgelegten Quartalszahlen können sich durchaus sehen lassen: dabei konnte der Umsatz um 18% auf 3,14 Mrd. USD gesteigert werden, während der Gewinn um 51% auf 747 Mio. USD anzog. Das Gesamtvolumen an Zahlungen mit PayPal konnte zum ersten Mal die 100 Mrd. USD-Marke knacken und nahm damit um 23% zu.

Charttechnisch betrachtet läuft es derzeit ebenso rund. Nachdem PayPal den markanten Widerstand bei rund 41,70 USD nachhaltig überwinden konnte, legte die Aktie eine starke Rallye hinter sich. Dieser Aufwärtsimpuls wurde vor allem durch die starken Q1-Zahlen im April eingeleitet. Dabei ist die Aktie unter hohem Handelsvolumen ausgebrochen und stellt somit einen Pivotal News-Point dar. Durch die zuletzt veröffentlichen starken Q2-Zahlen gelang dies bisher leider nicht. Dennoch konsolidiert PayPal in einer verengten Handelsspanne am Allzeithoch, während der Gesamtmarkt etwas schwächer wird. Bricht die Aktie auf ein neues Hoch bei rund 61,20 USD aus, so erachte ich eine Trendfortsetzung für durchaus vorstellbar. Unterbietet die Aktie das Tief bei rund 57 USD könnte eine größere Korrektur bevorstehen.

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Chartanalyse Sony: Ist die Krise überstanden?

Am ersten August meldete Sony (WKN: 853687) die Zahlen für das abgelaufene Quartal von April bis Juni 2017. Es war ein Rekordergebnis! Hierbei konnte der japanische Elektronikkonzern umgerechnet einen Gewinn von 621 Mio. EUR vorweisen, wodurch er sich damit vervierfachte. Der Umsatz stieg um 15% auf rund 14,3 Mrd. EUR an.  Insgesamt konnten die Japaner die Erwartungen der Analysten übertreffen. Als Jahresziel setzt sich Sony einen Gewinn von 3,8 Mrd. EUR. Dieses Ergebnis ist vor allem den steigenden Verkaufszahlen der Playstation 4, einer Kooperation mit Spotify sowie dem Verkauf von Kamerachips für Smartphones.

Durch die Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen zeigt Sony, dass es die Krise überstanden hat. Denn durch teilweise unvorhersehbare Vorkommnisse waren die Gewinne nach einem Jahrzehnt rückläufig. Beispielsweise musste die Produktion von Kamerachips aufgrund eines Erbebens im vergangenen Jahr gestoppt werden. Weiterhin litt das Unternehmen unter der Absatzschwäche der Smartphone-Hersteller. Sony gilt als einer der führenden Lieferanten von Sensoren für dessen Kameras.

Charttechnisch betrachtet befand sich Sony von 2015 bis Anfang 2016 innerhalb einer langfristigen Korrektur. Hier fand die Aktie letztendlich einen Boden und startete einen starken Aufwärtsimpuls. Dabei wurde der übergeordnete Aufwärtstrend wiederaufgenommen. Die Aktie durchbrach relativ schnell das Hoch von 2015. Allerdings konnte das Rekordergebnis der Quartalszahlen nicht weiter beflügeln. Ich schließe daraus, dass die Aktie vorerst ihr Hoch gefunden hat und in eine Korrekturphase übergeht. Hierbei erwarte ich ein Pullback zur wichtigen Unterstützungsmarke bei rund 30 EUR.

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Chartanalyse Illumina: Potenzial, die Welt zu verändern!

Illumina (WKN: 927079) ist der Marktführer bei Geräten für Genom-Sequenzierungen. Anfang 2017 veröffentlichte das Unternehmen eine neue Gensequenzierungs-Geräte-Generation namens NovaSeq ein. Durch diese werden die Kosten für die Sequenzierung von DNA von mehr als 1.000 USD auf lediglich 100 USD gesenkt. Dadurch entsteht ein enormer Wachstumsmarkt. Ja, Illumina hat sogar das Potenzial, die Welt zu verändern! Durch DNA-Sequenzierung können genetisch bedingte Erkrankungen detaillierter analysiert bzw. ermittelt werden. Darüber hinaus dient diese als Schlüsselmethode im Rahmen von DNA-Klonierungen. Bisher war diese Methode aufgrund der hohen Kosten nicht für jeden tragbar. Durch die Kostensenkung auf lediglich 100 USD wird diese nun massentauglich.

Vergangenen Mittwoch veröffentlichte Illumina seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Hierbei zog der Umsatz bereits mehr als erwartet an. Dieser stieg um zehn Prozent auf 662 Mio. USD. Insgesamt rechnet das Unternehmen bis zum Jahresende mit einem Umsatzwachstum von zwölf Prozent. Weiterhin konnte mit einem Ergebnis von 0,82 USD pro Aktie deutlich gesteigert werden. Geschätzt wurde lediglich ein Gewinn von 0,69 USD pro Papier.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie in einem langfristigen Aufwärtstrend. Innerhalb des Trends konsolidierte Illumina jedoch seit Mitte 2015. Am 15. Märze 2017 habe ich die Aktie bereits schon einmal unter die Lupe genommen. Hierbei konsolidierte die Aktie noch im Bereich des Pivotal News-Points. Zu diesem Zeitpunkt veröffentlichte das Unternehmen die Produktreihe NovaSeq. Ein Ausbruch aus der Konsolidierung erfolgte damals noch nicht. Dieser gelang jedoch einige Tage später. Daraufhin konsolidierte die Aktie innerhalb eines kurzfristigen Abwärtstrends und wartete auf neue Impulse.

Ein solcher Impuls folgte mit Bekanntgabe der Q2-Zahlen. Die Aktie brach aus dem Abwärtstrend nach oben aus und generierte unter hohem Handelsvolumen einen neuen Pivotal News-Point. Die Aktie ist bereit den langfristigen Aufwärtstrend wiederaufzunehmen.

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Chartanalyse Starbucks: Abstrafung nach der Zahlen-Bekanntgabe!

Am 27. April veröffentlichte Starbucks (WKN: 884437) seine Zahlen für das erste Quartal. Diese wirkten noch relativ solide. Hierbei ist zu erkennen, dass sich das Wachstum zwar weiter abflacht, der Gewinn und die operative Marge jedoch weiter anzogen. Im Vergleich zum Vorjahreswert stiegen die Umsätze um 6% auf ca. 5,3 Mrd. USD an.  Der Gewinn stieg um 8% auf ein Quartals-Rekord von 935 Mio. USD. Die Marge stieg ebenfalls auf einen Quartals-Rekord von 17,7% an. Zunächst startete die Aktie mit einem Abwärts-Gap in den Handel, doch während den nachfolgenden Handelstagen wurde Starbucks wieder aufgefangen und konnte sogar zu einem neuen Allzeithoch vorstoßen.

Nun veröffentlichte die Kaffeerestaurant-Kette die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Auch hier wird mir bewusst, dass die Erwartungen an den Konzern sehr hoch sind: die Umsätze zogen um 8% auf 5,7 Mrd. USD an. Abstriche mussten jedoch die Anleger von Starbucks bei den Gewinnen bzw. der Marge machen. Die Gewinne stiegen lediglich um 2%. Die operative Marge fiel sogar um 110 Basispunkte auf 18,4%. Hierauf reagierten die Aktionäre äußerst sensibel und straften den Wert ab. Starbucks eröffnete den Handel mit einem Abschlag von mehr als 6%.

Der Aktie von Starbucks gelang vor der Veröffentlichung der ersten Quartalszahlen der charttechnische Breakout aus dem mehrjährigen Korrekturkanal. Auf die Quartalszahlen reagierten Anleger zunächst skeptisch. Doch der Wert fand relativ schnell seine Unterstützung und setzte seine Aufwärtsbewegung fort. Ein neues Allzeithoch wurde generiert. Doch von hier aus startete sofort eine Gegenbewegung. Zuerst wirkte diese Korrektur als ein potenzieller Pullback zum zuvor durchbrochenen Kanal. Nach der Bekanntgabe der Zahlen für das abgelaufene Quartal entpuppte sich dies jedoch als ein größeres Unterfangen. Die Aktie wurde unter hohem Handelsvolumen abverkauft und befindet sich mittlerweile wieder inmitten des Korrekturkanals.

Im Bereich der starken Unterstützung bei ca. 52,40 USD stoppte dieser Abverkauf vorerst. Diese Kursmarke wird entscheidend für den weiteren Verlauf. Bricht diese Unterstützung, so wird schnell die Unterkante des Kanals als nächstes Kursziel freigeschalten. Ob diese in einer potenziell schlechter werdenden Nachrichtenlage halten wird, ist aufgrund der hohen Bewertung der Aktie jedoch fraglich. Dabei können schnell Kurse im Bereich von 40 USD erreicht werden.

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Chartanalyse Tesla: Das iPhone auf Rädern!

Am Donnerstag meldete Tesla (WKN: A1CX3T) seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Hierbei pulverisierte das Unternehmen von Revolutionär Elon Musk die Erwartungen der Analysten. Die Erlöse stiegen hierbei in der ersten Jahreshälfte um über 127% (!) auf 5,5 Mrd. USD an. Zusätzlich wurde die operative Marge von -20% auf -9% gesenkt. 2018 soll die des Model 3 bereits 25% betragen. Die Umsätze im Bereich Energie und Speicherung wiesen ebenso einen neuen Rekord auf. Hier wurde ein Umsatz von 289 Mio. USD mit einer Bruttomarge von 29% erzielt. Der Verlust konnte im Zuge des starken Umsatzwachstums bereits von 336 Mio. USD auf 293 Mio. USD eingegrenzt werden.

Eine stärkere Umsatzsteigerung wird unter anderem auf das Model 3 zurückzuführen sein. Die Nachfrage nach dem ersten massentauglichen Wagen des Konzerns ist weiterhin riesig. Im Schnitt gehen derzeit über 1.800 Reservierungen pro Tag ein. Tesla kommt dadurch endgültig im Massenmarkt an. Viele sprechen bereits vom iPhone auf Rädern! Nach Abzug von den zurückgezogenen Kauforders liegen dem Konzern bereits mehr als 455.000 Bestellungen vor.

Charttechnisch konnte die Aktie von Tesla im April aus der mehrjährigen Konsolidierung ausbrechen und schaltete damit ein massives Aufwärtspotenzial frei. Dieser starke Anstieg ist unter anderem auf die Hoffnungen des massentauglichen Model 3 zurückzuführen. Diese beflügelten die Aktie. Als Tesla unmittelbar vor der Kursmarke von 400 USD notierte, wurde sie heftig abverkauft. Dieser scharfe Rücksetzer wurde jedoch relativ schnell wieder aufgefangen. Die Aktie ging in eine mehrwöchige Akkumulations-Phase über.

Durch die Veröffentlichung der starken Q2-Zahlen startete die Aktie am Donnerstag mit einem starken Aufwärts-Gap von rund 6% in den Handel. Ein Pivotal News-Point wurde generiert, welcher an diesem Handelstag verteidigt wurde. Durch den fortgesetzten Kaufdruck von Freitag konnte ein wichtiger Widerstand, die Oberkante der Akkumulations-Phase per Tagesschlusskurs überwunden werden.

Die Aktie löst sich nach oben und ist für mich ein Kauf. Das Allzeithoch bzw. die Kursmarke von 400 USD sollten bald abgearbeitet werden. Als eine signifikante Unterstützung erachte ich die Unterkante der Akkumulation. Diese notiert bei ca. 310 USD.

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Chartanalyse Nordex: Turnaround nach überraschenden Quartalszahlen?

Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex (WKN: A0D655) war von Anfang 2016 bis zuletzt die Enttäuschung schlechthin. Zu Beginn des vergangenen Handelsjahres notierte das Unternehmen aus Hamburg noch bei einem Kurs von 34 EUR. Daraufhin folgten einige Abverkäufe. Diese wurden vor allem von schlechten Quartalszahlen, schwachen Ausblicken für das Gesamtjahr sowie die Wahl von Donald Trump begleitet. Der neue US-Präsident gilt nicht gerade als Verfechter von erneuerbaren Energien. Panik machte sich breit. In der Spitze verlor der Titel rund 70% seines Börsenwertes.

Mittlerweile sendet das Unternehmen erste positive Signale, welche zumindest auf eine Bodenbildung hindeuten: Im zweiten Quartal zog der Umsatz wieder überraschend an. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um 1% auf 1,5 Mrd. EUR an, doch hierbei rechneten die Experten noch mit einem Rückgang. Der Gewinn ging um 14% auf 117,5 Mio. EUR zurück. Auch hier waren die Analysten negativer eingestellt.

Durch diese über den Erwartungen liegenden Quartalszahlen generierte die Aktie am gestrigen Handelstag eine Art Pivotal News-Point. Nun befindet sich Nordex am kurzfristigen Abwärtstrend sowie der wichtigen Widerstandsmarke von 12.55 EUR. Können diese Widerstände per Tagesschlusskurs überwunden werden, so befinden sich meine nächsten Kursziele bei 15 bzw. 17 EUR. Im Vorfeld wurde Nordex über einige Handelstage hinweg in einer verengten Konsolidierung akkumuliert. Die untere Begrenzung befindet sich bei rund 11,40 EUR und bildet eine signifikante Unterstützung.

Fazit: Die Quartalszahlen übertrafen die Erwartungen der Experten, doch um von einem nachhaltigen Turnaround zu sprechen,  genügen mir diese Zahlen nicht. Charttechnisch betrachtet könnte die Aktie jedoch vorerst in eine erste Erholungsbewegung übergehen. Hierzu erachte ich allerdings ein Tagesschlusskurs oberhalb der Kursmarke von 12,60 EUR als notwendig. Dabei sollte die Aktie nicht unter die Unterstützung bei rund 11,40 EUR fallen.

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Chartanalyse Siemens: Abstrafung nach durchwachsenen Zahlen! Wo findet die Aktie ihren Boden?

Der Elektrokonzern Siemens (WKN: 723610) meldete am heutigen Handelstag seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Das Unternehmen aus München steigerte den Umsatz um 8% auf 21,4 Mrd. EUR. Bereinigt um Sondereffekte stieg der Umsatz jedoch lediglich um 3% an. Auch das Ergebnis im herkömmlichen Bereich verbesserte sich um 3% auf 2,25 Mrd. EUR. Letztendlich verdiente Siemens 1,5 Mrd. EUR. Damit liegt das Ergebnis um rund 7% höher als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt hielt der Konzern an der Jahresprognose fest.

Allerdings ist die Marge aufgrund von Belastungen im Zuge der Übernahme von Mentor Graphics sowie dem Zusammenschluss im Windgeschäft mit Gamesa zurückgegangen. Am meisten enttäuscht wurden die Anleger jedoch von den Auftragseingängen. Diese gingen im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf 19,8 Mrd. EUR zurück.

Charttechnisch betrachtet wurde die Aktie innerhalb der letzten Wochen stark abgestraft. Hierbei verlor der Elektrokonzern aus München bereits über 15,5%. Am heutigen Handelstag beschleunigte sich nochmals die Abwärtsbewegung. Der Titel steht aktuell bei minus 3%. Doch wie geht es weiter? Findet die Aktie ihren Boden?

Langristig betrachtet war eine solche Gegenbewegung, wie wir sie in den letzten Handelswochen erlebt haben, völlig überfällig. Denn seit Ende 2016 legte der Wert um über 70% zu. Der langfristige Aufwärtstrend ist dementsprechend trotz der jüngsten Korrektur weiterhin völlig intakt. Für langfristig orientierte Anleger besteht daher aus charttechnischen Gesichtspunkten kein Grund zur Sorge. Aktuell befindet sich die Aktie am 38,2er Fibonacci-Retracement der beschriebenen Aufwärtsbewegung. Hier notiert ebenfalls das vorherige Allzeithoch. Daher bietet sich an dieser Stelle eine erste übergeordnete Unterstützung an. Ich rechne in dieser Zone mit einer untergeordneten Erholung.

Einen Long-Einstieg wage ich hier noch nicht. Denn insgesamt rechne ich mit weiterem Verkaufsdruck, welcher bis in den Bereich von 105 bis 99 EUR anhalten könnte. Hier werde ich voraussichtlich langfristige Positionen von Siemens aufbauen.

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Big Picture Volkswagen: Licht und Schatten des größten Automobilherstellers von Europa!

Egal ob der Abgasskandal oder die jüngsten Kartellvorwürfe, die schlechte Nachrichtenlage der deutschen Automobilhersteller rund um die Volkswagen AG (WKN: 766403) reißt einfach nicht ab. Die USA bereitet nach dem Abgasskandal bereits die nächste Sammelklage aufgrund illegaler Absprachen zu Preisen vor. Doch trotz aller Widrigkeiten rund um diese Skandale konnte Volkswagen das Konzernergebnis mehr als verdoppeln. Dieses stieg im zweiten Quartal auf 3,192 Mrd. EUR an. Im vergangenen Jahr konnte hierbei lediglich ein Ergebnis von 1,214 Mrd. EUR erwirtschaftet werden. Auch der Umsatz zog von 57,0 Mrd. EUR auf 59,7 Mrd. EUR an.

Charttechnisch ist die Aktie trotz der guten Quartalszahlen stark unter Druck. Obwohl sich VW seit dem Tief des Abgasskandals stark erholen konnte, beschatten nun die jüngsten Kartellvorwürfe das übergeordnete Bild. Dieses ist durch den Verlauf der vergangenen Handelsmonate ohnehin angeschlagen. Die Slow Stochastik generierte nun auf Monatsbasis ein Verkaufssignal. Das MACD-Histogramm will diesem folgen. Ohnehin erscheint der Erholungsversuch mehr einer korrektiven Erscheinung. Derzeit befindet sich der Wert noch an einer massiven Unterstützungszone um die 130 EUR. Bricht diese, wird der in der Erholung gebildete Aufwärtstrend nicht halten können. Die nächste markante Unterstützung befindet sich erst wieder im Bereich der 106 EUR. Diesen behalte ich für einen übergeordneten Long-Einstieg im Auge, insofern die Indikatoren und Oszillatoren entsprechende Signale liefern.

Auf Wochenbasis notiert die Technik bereits in einem Bereich, in dem solche Kaufsignale entstehen können. Sowohl die Slow Stochastik als auch das MACD-Histogramm sind massiv im überverkauften Bereich. Zusätzlich notiert die Aktie unmittelbar am wichtigen Unterstützungsbereich zwischen 130 und 127 EUR. Ich erwarte hier eine mehrwöchige Gegenbewegung bis zum Mindestkursziel bei 136 bzw. 140 EUR. Mit einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung rechne ich jedoch aufgrund der Monatsansicht noch nicht.

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Big Picture BASF: Wie geht es nach dem Gewinnsprung und der Anhebung der Prognose weiter?

Der größte Chemiekonzern der Welt legte in der abgelaufenen Handelswoche seine Zahlen für das zweite Quartal vor. Dank deutlicher Zuwächse bei Basischemikalien sowie bei Öl und Gas lief es für die BASF SE (WKN: BASF11) mehr als rund: Im abgelaufenen Quartal gelang dem Unternehmen aus Ludwigshafen ein deutlicher Gewinnsprung. Auch die Prognose für das Gesamtjahr wurde angehoben. Der Gewinn stieg dabei vor Sondereffekten um 32% auf rund 2.25 Mrd. EUR. Hierbei konnten sogar die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen werden.  Der Umsatz legte ebenfalls zu. Dieser zog um 12% auf 16,3 Mrd. EUR an. Für das EBITDA zum Jahresende wird eine Zunahme von mindestens 11% erwartet. Damit wurde die Prognose erhöht, bei welcher bislang von bis zu 10% ausgegangen wurde. Doch wie steht es um die charttechnische Situation des größten Chemie-Konzerns der Welt?

Die übergeordnete Betrachtung wird hierbei in Form der Monatsansicht dargestellt. Hierbei stelle ich fest, dass sowohl in der Slow Stochastik ein Verkaufssignal generiert wurde als auch das MACD-Histogramm stark abflacht. Diese steht ebenfalls kurz vor einem solchen Signal. Damit wurde durch den Anstieg vor einigen Monaten lediglich ein Doppeltop am Allzeithoch generiert. Die Gefahr einer weiteren monatelangen Korrektur ist damit gegeben. Meine ersten Kursziele befinden sich hierbei im Bereich um die 75 EUR sowie 70 EUR. In diesen Bereichen notieren starke Unterstützungen.

Diese Unterstützungen sind im Wochenchart weiterhin gekennzeichnet. Hier befinden sich zusätzlich die Hauptkorrekturziele des 50er und 61,8er Fibonacci-Retracements. Anders als im Monatschart ist hierbei die Technik allerdings bereits stark im negativen Bereich bzw. massiv überverkauft. Daher ist tendenziell für die nächsten Handelswochen eher mit einer Erholungsbewegung zu rechnen. Zusätzlich befindet sich die Aktie derzeit am 38,2er Fibonacci-Retracement sowie der SMA 200. Ebenfalls liegt um den Bereich der Kursmarke von 77 bis 80 EUR eine starke Unterstützungszone.

Macht ein Einstieg Sinn?

Obwohl mir die übergeordnete Monatsansicht etwas Bauchschmerzen bereitet, rechne ich auf Wochenbasis mit einer Erholungsbewegung. Daher bietet sich meines Erachtens ein Long-Trade über mehrere Handelswochen an. Auf Tagesbasis ergibt sich ein ähnliches Bild bei der Technik wie in der Wochenansicht. Aus diesem Grund plane ich die Aufstockung meiner bestehenden Position im Bereich zwischen 76 und 74 EUR.

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