Chartanalyse Twitter: Turnaround Kandidat aufgrund des neuen digitalen Fernsehers?

Twitter (WKN: A1W6XZ) hat es derzeit nicht leicht. In Zeiten von Facebook ist es nicht einfach, sich im Social Media-Bereich durchzusetzen. Ein ähnliches Bild spricht die Marktkapitalisierung des Unternehmens. Diese betrug in der Spitze knapp 55 Mrd. USD. Mittlerweile befindet sich das Unternehmen bereits bei lediglich 13,4 Mrd. USD. Twitter muss nun deutlich mehr tun, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Daran arbeitet CEO Jack Dorsey. Er plant den Ausbau im TV-Geschäft. Dabei will er bspw. Sport-Events, Konzerte, Nachrichten und andere Veranstaltungen per Live-Stream auf Twitter übertragen. Das Unternehmen soll der neue digitale Fernseher werden! Hierzu wurde Todd Swidler als Global Head of Live Business eingestellt. Zuvor arbeitete er in leitender Position bei Bloomberg. Der erste Schritt zum digitalen Fernseher ist bereits gegangen. Denn Twitter unterstützt mittlerweile sogar unter IOS den Apple TV. Zuletzt äußerte sich Steve Ballmer, CEO von Microsoft sogar positiv zu Twitter: „twitter is an amazing asset… we’ll see which way it goes… still have a lot money on the opportunity.”

Auch charttechnisch deutet sich eine Bestätigung der Aussage von Ballmer an. Denn obwohl ist die Aktie von Twitter noch innerhalb des langfristigen Abwärtstrends gefangen ist, deutet sich bereits seit über einem Jahr eine Bodenbildung an. Hierbei generierte die Aktie ein Doppeltief bei rund 13,70 USD. Um einen Turnaround allerdings vollziehen zu können, bedarf es dem signifikanten Überwinden der Entscheidungszone bei ca. 20 USD.

Fazit: Die Aktie könnte sich demnächst für einen übergeordneten Trade anbieten. Ich platziere meinen Kursalarm bei 19,60 USD. Solange bleibt die Aktie in meiner Watchlist.

 

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Chartanalyse Starbucks: Die Wachstumsstory geht weiter!

Die Gastronomie-Aktie Starbucks (WKN: 884437) hatte seinen Börsengang im Jahre 1992. Seitdem stieg die Aktie um mehr als 18.000%. Damit ist Starbucks nach McDonalds die zweitgrößte Restaurantkette der Welt. Doch das Unternehmen ist mittlerweile nahezu in jeder größeren Stadt vertreten. Die Wachstumsaussichten waren eingetrübt. Doch das ändert sich nun. Denn durch mobile Bestellungen können Kunden bereits per Smartphone im Vorfeld bezahlen und ihren Kaffee direkt im Laden abholen. Seit der Einführung vor weniger als zwei Jahren entfallen bereits 8% aller Transaktionen über diesen Dienst. Das Ordern über das Smartphone ist so beliebt, dass das Management sich zuletzt über zu volle Läden beklagte. Doch auch das Luxus-Problem wird Starbucks gelöst bekommen.

Zusätzlich will Starbucks die Marke „Reserve Roastery“ etablieren. Die erste Rösterei wurde in Seattle eröffnet und ist dort bereits die meistbesuchte Touristenattraktion. Hier kann vor allem Kaffee bestellt werden, welcher auf unterschiedliche Art aufgebrüht wird. Geplant sind 20 bis 30 solcher Röstereien in den größten Städten der Welt. Durch diese Touristenattraktion soll hauptsächlich die Marke Starbucks noch stärker in den Köpfen der Menschen verankert werden. Der Gewinn pro Aktie soll sich durch dieses Projekt innerhalb der nächsten fünf Jahre um jeweils 15 bis 20% steigern.

Ein solches Unterfangen spielt bereits die Aktie von Starbucks. Diese brach zuletzt aus dem bereits angesprochenen mehrjährigen Korrektur-Kanal nach oben aus. Anschließend startete die Aktie ein Pullback. Seitdem nimmt die Aktie Angriff auf das Allzeithoch bei rund 64 USD.

Fazit: Der Chart von Starbucks spielt allmählich die neu aufkommende Wachstumsstory. Ich folge voraussichtlich einem Breakout über das Allzeithoch. Hier platziere ich meinen Kursalarm.

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Chartanalyse Ford: dank neuem CEO vom Underdog zum Highflyer?

Die komplette Automobilbranche steht vor einem Wandel. Egal, ob durch die Bedrohung von Elon Musk’s Elektroautos, das autonome Fahren, die hohe Konkurrenz oder gar der Antrieb per Wasserstoff. All das sind nicht gerade gute Nachrichten für Autobauer. Tritt in solch einem Marktumfeld letztendlich noch der CEO zurück, welcher ein Unternehmen aus der Krise geführt hatte, ist das nicht gerade Balsam für die Seele eines Investors. Der charismatische CEO Alan Mulally verließ Ford (WKN: 502391) in genau solch einer Situation. Zwar führte sein Nachfolger Mark Fields den Konzern in den darauffolgenden beiden Jahren zu den profitabelsten überhaupt, doch war das für Investoren nicht genug. Der Gewinn wurde nicht wie gewünscht angekurbelt und verglichen zu der Konkurrenz zu sehr auf neue Technologien verzichtet. Dementsprechend verlor Ford innerhalb der vergangenen drei Jahre über 30% von seinem Börsenwert. Das macht die Aktie eindeutig zu einem Underdog.

Doch könnte sich dies bald ändern? Vor Kurzem wurde Mark Fields in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Sein Nachfolger ist Jim Hackett. Der neue CEO gilt als ein Kandidat für eine Turnaround-Story. Er steht für klare Visionen und leitete zuletzt Ford’s Tochtergesellschaft „Ford Smart Mobility LLC“. Er bringt damit das zusätzliche technologische Verständnis für diesen Job mit.

Charttechnisch ist die Aktie weiterhin angeschlagen und bleibt bisher im Abwärtstrend gefangen. Eine Bodenbildung ist noch nicht zu erkennen. Dementsprechend bleibt die Aktie lediglich auf der Beobachtungsliste. Interessant wird Ford für mich erst im Unterstützungsbereich zwischen 10,35 und 9,95 USD.

Fazit: Jim Hackett hat einiges zu tun, um das Unternehmen wieder auf Vordermann zu bringen und die Aktionäre zufrieden zu stellen. Die Aktie wird für mich erst in zwei Fällen interessant: nach einer mehrwöchigen Bodenbildung oder sofern sie in den Unterstützungsbereich zwischen 10,35 und 9,95 USD gelangt. Hier platziere ich meine Kursalarme.

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Chartanalyse Under Armour: Steht der Sportartikelhersteller vor der Bodenbildung?

Wenn Wachstumsunternehmen plötzlich Probleme bekommen und die Zukunftsaussichten doch nicht mehr so rosig aussehen, werden diese verständlicherweise massiv abgestraft. So auch beim US-amerikanischen Sportartikelhersteller Under Armour (WKN: A0HL4V) aus Baltimore. Ursprünglich galt das Unternehmen als reine Marke für Kampfsportbekleidung sowie Thermo-Sportunterwäsche. Mittlerweile versucht sich Under Armour auch bei Freizeit-Tshirts, -Hosen, -Schuhen und –Kappen zu etablieren. Hier entstanden sämtliche Wachstumsperspektiven. Doch in einem hart umkämpften Markt mit einer Konkurrenz wie Adidas, Nike und Puma stellt sich ein solches Unterfangen als sehr schwierig dar. Denn um sich hier durchsetzen zu können, bedarf es einem aggressiven und damit teuren Marketing. Auch gute Platzierungen in Sportgeschäften sind teuer. Dadurch konnte das Unternehmen den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Under Armour schreibt rote Zahlen. Der Aktienkurs brach mehr als 60% innerhalb eines Jahres ein.

Doch der Kostenfaktor dürfte sich in Zukunft deutlich reduzieren. Im letzten Sommer äußerte sich der CEO Kevin Plank über das neue Werk in der Nähe des Hauptsitzes. Während die Textilherstellung sonst noch wie vor 100 Jahren vonstatten geht, wird das neue Werk mit 3D-Druckern und anderen Technologien ausgestattet. Die Produkte können dementsprechend effizienter und hochwertiger hergestellt werden.

Charttechnisch ist die Aktie weiterhin im Abwärtstrend gefangen. Allerdings kämpft Under Armour nach dem starken Abverkauf aufgrund der enttäuschenden Zahlen weiterhin an einer Bodenbildung. Hierbei befindet sich die untere Begrenzung bei rund 17 USD. Durchbricht die Aktie diese Unterstützung, so wird es vermutlich erstmal schwierig einen weiteren Halt zu finden. Von einer Trendumkehr möchte ich dabei noch lange nicht sprechen. Hierbei sollte sich die Aktie meines Erachtens erst oberhalb der Kursmarke von 20 USD etablieren. An dieser Marke platziere ich meinen Kursalarm.

Fazit: Under Armour befindet sich in einem hart umkämpften Markt. Es wird schwierig sein, hier weitere Marktanteile zu gewinnen. Ein ähnliches Bild spricht der Kursverlauf. Die Aktie versucht einen Boden zu bilden. Dieser Versuch der Bodenbildung ist für mich jedoch erst ab einem nachhaltigen Überwinden der Kursmarke von 20 USD aktiv. Die Aktie kommt auf meine Watchlist.

 

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Chartanalyse Facebook: das soziale Netzwerk will in jeden Bereich des Lebens eindringen!

Facebook (WKN: A1JWVX) hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil unseres Lebens entwickelt. Dabei ist es egal, ob wir über Facebook den Kontakt mit Freunden pflegen, lustige Hunde und Katzen-Videos anschauen, bestimmte Dinge unseres Lebens mit Freunden teilen, uns über tägliche Neuigkeiten informieren oder gar Unternehmen ihre Werbeanzeigen platzieren.  Jeder nutzt Facebook auf eine andere Art und dabei weiß das soziale Netzwerk durchaus, wie es seine Nutzer am besten fesselt. Im vergangenen Jahr verbrachte bspw. jeder US-Nutzer täglich 42 Minuten seiner Lebenszeit in Facebook –wohlgemerkt pro Tag! Dies will das soziale Netzwerk nun noch weiter ausbauen. Mit dem neuen Projekt macht Facebook deutlich, dass es in jeden Bereich des Lebens eindringen will!

Mit dem neuen Projekt soll jeder User sein Essen direkt über Facebook bestellen können. Sowohl über die Desktop-Site als auch vom Tablet oder Smartphone. Das Konzept hierfür ist einfach: Man scrollt hierbei durch die Speisekarten der gewünschten Restaurants, welche auf deren Facebook-Seiten hochgeladen wurden und bestellt. Die Bezahlung erfolgt anschließend über das Facebook-Interface. Dieses Projekt wird bereits mit einer kleinen Testgruppe durchgeführt und lässt sich beliebig auf andere Bereiche ausweiten (Ticketverkauf, Terminvereinbarungen, usw.)

Charttechnisch erweckt Facebook ebenfalls einen positiven Eindruck. Die Aktie kommt bei mir auf die engere Watchlist! Denn nach der abgeschlossenen Korrektur durchbrach Facebook unter hohem Handelsvolumen das Allzeithoch bei rund 133,56 USD und setzte seine Aufwärtsbewegung bis ca. 153,53 USD fort. Seitdem konsolidiert die Aktie. Ich bin ein Fan von Korrekturen. Diese ermöglichen einen vermeintlich günstigen Einstieg. Ich habe meinen ersten Kursalarm bei 138,30 USD platziert. Hier befindet sich das 38,2er Fibonacci-Retracement. Am 50er Retracement baue ich voraussichtlich eine Long-Position auf. Hier befindet sich ebenfalls das vorherige Allzeithoch und sollte eine zusätzliche Unterstützung bieten.

Fazit: Mir gefällt das neue Projekt von Facebook. Auch die Aktie erweckt einen guten Eindruck für einen baldigen Long-Einstieg. Mein erster Kursalarm ist bei 138,30 USD platziert.

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Chartanalyse Dollar General: Dieser Einzelhändler zeigt sich von Amazon unbeeindruckt!

In Zeiten von Amazon und das dadurch entstandene Marktumfeld wird es Einzelhändlern nicht gerade einfach gemacht. Es sind Zeiten, in denen Retailer entweder ihre Filialen schließen oder das Feld sogar komplett räumen müssen. Doch auch hier gibt es Überraschungen!

Eine davon ist Dollar General (WKN: A0YEES). Die US-amerikanische Warenhauskette mit Firmensitz in Tennessee beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter in über 9.000 Geschäften. Das Unternehmen weist eine Marktkapitalisierung von rund 20 Mrd. USD auf. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei knapp 22 Mrd. USD. Das Unternehmen besteht in diesem schwierigen Marktumfeld bisher mit Bravur. Im Jahr 2016 eröffnete der Konzern 900 neue Filialen. In 2017 sollen sogar weitere 1.000 folgen!

Im vergangenen Jahr stiegen die Verkäufe um beinahe 8% an, während es bei vergleichbaren Läden lediglich um 0,9% wuchs. Dollar General rechnet für das laufende Jahr mit einer Zuwachsrate der Umsätze zwischen 4 und 6%. Dies sind deutliche Zeichen der Stärke sowie der Stabilität von Dollar General.

Charttechnisch befindet sich die Aktie ebenfalls in einer interessanten Konstellation. Die übergeordnete Aufwärtstrend-Struktur ist trotz der jüngsten Korrekturbewegung weiterhin intakt. Derzeit arbeitet Dollar General an einer Bodenbildung. Um möglichst früh über eine potentielle Wiederaufnahme des übergeordneten Trends informiert zu werden, platziere ich an dem mittelfristigen Abwärtstrend einen Kursalarm. Wird dieser per Tagesschlusskurs überwunden, so sehe ich das als erstes Anzeichen der Trendfortsetzung. Hier werde ich voraussichtlich eine Position aufbauen.

Fazit: Ich erachte Dollar General für ein solides Unternehmen, welches den Gefahren von Amazon bisher zu trotzen scheint. Ich warte auf die charttechnische Bestätigung meines Szenarios.

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Chartanalyse Walmart: Der weltgrößte Einzelhändler schlägt zurück!

Dass Amazon eine massive Bedrohung für den Einzelhandel ist, bleibt unbestritten. Doch steht dieser wirklich vor dem Aus? Der größte Einzelhändler der Welt beweist das Gegenteil. Die Branche steht vor der Umstrukturierung, allerdings nicht vor dem Untergang! Denn Walmart’s (WMT) Online-Verkäufe haben innerhalb eines Jahres extrem angezogen. Das Unternehmen meldete vergangenen Donnerstag, dass diese gegenüber dem letzten Jahr um 63% angestiegen sind. Zudem werden über deren Website walmart.com mittlerweile mehr Artikel angeboten, als je zuvor.

Während vor einem Jahr noch rund 10 Mio. verschiedene Artikel im Shop erhältlich waren, sind es heute über 50 Mio.! Zudem wird Walmart massiv in den Bereich des Online-Verkaufs sowie Versand von Lebensmitteln einsteigen. Mit über 5.000 Filialen allein in den USA kann der Konzern dabei auf ein nahezu perfektes Vertriebs- und Versandnetz zurückgreifen. Die digitale Bestellung von Lebensmitteln ist mittlerweile bei rund 670 US-Filialen möglich.

Die am Donnerstag gemeldeten Quartalszahlen sorgten zudem für Überraschung! Der Einzelhändler meldete einen Gewinn pro Aktie von 1 USD. Erwartet wurden hierbei 96 Cents. Auch der Umsatz innerhalb der Filialen stieg trotz Konkurrent Amazon noch um 1,4%. Der Konzernumsatz betrug dabei 118,8 Mrd. USD. Analysten gingen hierbei lediglich von 117,8 Mrd. USD aus.

Im Jahr 2015 verlor Walmart rund 40% seiner Marktkapitalisierung aufgrund der Angst vor Amazon. Doch seitdem konnte sich der weltgrößte Einzelhändler wieder erholen. Hierbei stehen die Zeichen wieder deutlich besser, als lediglich von dem Versuch einer Bodenbildung zu sprechen. Die Aktie konnte zuletzt sogar den starken Widerstand bei rund 75 USD signifikant überwinden. Sogar der Pullback wurde bereits abgeschlossen. Durch die positiven Quartalszahlen wird das Unternehmen nochmals beflügelt. Die Aufwärts-Bewegung könnte nun wiederaufgenommen worden sein. Kann der nächste signifikante Widerstand bei rund 80 USD überwunden werden, so sollte das Hoch bei 91 USD kein Problem mehr darstellen.

Fazit: Walmart scheint sich an die Digitalisierung des Einzelhandels anzupassen und die Risiken für die Zukunft besser bekämpfen zu können, als zuvor. Auch das Chartbild hellt sich auf. Ich warte jedoch darauf, dass sich die Aktie oberhalb des Widerstandes bei ca. 80 USD etabliert. Die Aktie kommt in meine engere Watchlist.

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Chartanalyse The Trade Desk: mit 76%igem Umsatzplus auf zu neuen Höhen!

The Trade Desk (TTD) bietet derzeit eine durchaus spannende Story am US-Aktienmarkt. Das noch junge Unternehmen ist eines der führenden Advertising-Unternehmen in den USA. The Trade Desk bietet mit seiner cloudbasierten Plattform anderen Unternehmen die Möglichkeit, Werbekampagnen zu planen und umzusetzen (egal ob im Print-Format, Online, im TV oder Mobile). In einer weltweiten Durchführung war dies bisher nur bedingt möglich. Durch die Real Time Bidding-Plattform bietet The Trade Desk seinen Kunden die Möglichkeit einen Vergleich zwischen eingesetztem Kapital sowie den erzielten Einnahmen der jeweilig geschalteten Werbung zu ziehen. Dabei orientiert sich das Unternehmen stark an dem Prinzip der Börse: maximale Transparenz und Vergleichbarkeit. Die jeweiligen Werbeanzeigen werden handelbar!

Die Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal waren dabei gigantisch! Der Umsatz stieg um 76% auf 53,4 Mio. USD an. Der Nettogewinn stieg dabei sogar von 3,5 auf 7,8 Mio. USD. Der Gewinn pro Aktie verdoppelte sich auch 18 Cents. The Trade Desk hob in diesem Zuge seine Prognose für das laufende Jahr von 270 auf über 290 Mio. USD an. Zudem rechnet das Unternehmen mit einem operativen Gewinn (EBITDA-Basis) von 78 Mio. USD. Zuvor ging der Konzern noch von 72 Mio. USD aus.

Charttechnisch bildete die Aktie nach diesen eindrucksvollen Zahlen einen Pivotal-News-Point. Durch die Veröffentlichung der Zahlen schoss The Trade Desk förmlich nach oben. Die Aktie startete mit einem Aufwärts-Gap von über 17%. Diese wurde am selben Tag nicht abverkauft, sondern stieg beherzt weiter an. Das Handelsvolumen stieg dabei massiv an. Zuletzt startete sie einen scharfen Rücklauf zum Ausgangspunkt des Aufwärts-Gaps. Doch hier wurde die Aktie nicht abverkauft sondern stieg am Folgetag in selbem Maße an. Der Pivotal-News-Point wurde damit verteidigt. Gelangt neuer Kaufdruck in die Aktie, so werde ich diesem voraussichtlich mit einer ersten kleineren Position folgen.

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Chartanalyse Symantec: Update zum CyberSecurity-Trend!

In meiner vergangenen Analyse zu Symantec (WKN: 879358) hatte ich auf den Hackerangriff „WannaCry“ von letzten Freitag aufmerksam gemacht. Hierzu startete das kalifornische CyberSecurity-Unternehmen mit einem starken Aufwärts-Gap in den Handel. Zusätzlich begannen die Vorbestellungen für deren neues Produkt, dem sicheren WLAN-Router. Dieser soll künftig das Consumer-Geschäft wiederbeleben. Durch dieses Aufwärts-Gap deutete sich ein doppelter Pivotal-News-Point an. Doch vom derzeitigen Marktumfeld wurde dieser nicht honoriert, sodass die Aktie in den Folgetagen sofort abverkauft wurde. Ich stellte meine Trading-Position konsequent glatt.

Durch diesen mittlerweile heftigen Rücksetzer deutet sich bereits die Bildung eines lokalen Hochs an. Nachdem sich die Aktie seit dem vergangenen Jahr verdoppelt hatte, kann durch diesen Abverkauf des vermeintlichen Pivotal-News-Point eine größere Korrektur eingeleitet worden sein. Um Ziele für diese Korrektur zu erhalten, platziere ich die Fibonacci-Retracements vom aktuellen Hoch zum vorherigen Tief bei rund 16 USD.

Ich gehe davon aus, dass die Korrektur mindestens zum Bereich vom 38,2er Retracement bei rund 26,70 USD (hier befindet sich zusätzlich das vorherige Hoch) verläuft. Für wahrscheinlicher halte ich bei einer größeren Korrektur jedoch das Erreichen des 50er Retracements bei rund 24,70 USD. Hier befindet sich der Pullback-Bereich der Oberkante des Korrekturkanals.

Fazit: Ich bin weiterhin von dem CyberSecurity-Trend bzw. von Symantec überzeugt. Aus diesem Grund plane ich einen Einstieg an diesen genannten Kursmarken. Der erste Kursalarm ist bei rund 27 USD platziert.

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Chartanalyse Cisco: Gewappnet für den CyberSecurity-Trend!

Das US-amerikanische Telekommunikations-Unternehmen Cisco Systems (WKN: 878841) etabliert sich in einem neuen Wachstumsmarkt. Nach der jüngsten weltweiten Cyber-Attacke wird mittlerweile auch Cisco als ein möglicher Profiteur des neuen Wachstums-Trends der CyberSecurity gehandelt. Während der letzten Jahre hat sich das Unternehmen vor allem durch Übernahmen in diesem Geschäftsfeld positioniert. Dabei lagen die Erlöse im vergangenen Jahr noch bei unter 2 Mrd. USD. Gerade aufgrund der aufkommenden Sorge weiterer Cyber-Angriffen dürften die Ausgaben anderer Unternehmen in diesem Bereich stark anziehen. Morgan Stanley rechnet bis zum Jahr 2019 in diesem Segment mit Erlösen von rund 2,5 Mrd. USD. Wir von TraderFox glauben, dass dies zu konservativ sein könnte. Denn Cisco dürfte auf der einen Seite das Geschäftsfeld weiter ausbauen und auf der anderen Seite liegen dem Unternehmen nahezu perfekte Vertriebswege vor. Gerade bei der Erneuerung der Netzwerkinfrastruktur ist Cisco einer der führenden Anbieter. Hier sollte es keine allzu großen Schwierigkeiten geben, Security-Lösungen als Cross-Selling Produkt mit anzubieten.

Auch charttechnisch hat sich seit meiner letzten Analyse einiges getan. Langfristig befindet sich die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend. Nachdem das Unternehmen das 52-Wochenhoch bei rund 32 USD überwinden konnte, erwartete ich einen Pullback. Dieser trat ein. Cisco startete daraufhin erneut mit einer Aufwärts-Bewegung in Richtung des neuen Hochs. Hier verweilt die Aktie derzeit. Sollte die Aktie einen Ausbruch über das neue 52-Wochenhoch bei rund 34,50 USD starten, so werde ich diesem Signal voraussichtlich folgen. Die Aktie ist derzeit mit einem KGV18e von rund 13,8 bewertet und weist eine Dividendenrendite von 3,2% auf.

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