Chartanalyse Apple: Die Innovation der etwas anderen Art!

Der Tech-Gigant Apple (WKN: 865985) ist bekannt für seine innovativen Produkte, die die Welt verändern. Durch diese wurde Apple zum größten Unternehmen der Welt. Egal ob iPod, iPhone oder iMac, sie sind bereits zu Alltagsgegenständen herangewachsen, welche nur noch schwer wegzudenken sind. Sie erleichtern tagtäglich unser Leben. Nun wird Apple die nächste Innovation hervorbringen. Allerdings ist es eine Idee, welche eher GrubHub oder Domino’s Pizza zugesprochen werden würde, nicht unbedingt sofort dem Tech-Giganten aus Cupertino. Es handelt sich um einen Pizzakarton!

Die Idee ist dabei so einfach wie genial. Denn jeder, der schon einmal eine Pizza bestellt hat, kennt bereits das Problem: egal wie gut sie ist, befindet sich das Lieblings-Essen der Amerikaner erst einmal in dem Karton, wird am Ende nur noch eine weiche Teigplatte mit labbrigem Belag serviert. Über dieses Problem war sich auch Francesco Longoni, dem Chefkoch im Apple Café. Er wollte den Mitarbeitern ein besseres Pizza-Erlebnis schaffen, wodurch er einen runden Karton mit Löchern entworfen hatte. Durch diesen Pizzakarton kann die Luftfeuchtigkeit entweichen. Das Ergebnis: eine knusprige Pizza! Diese Innovation wurde bereits patentiert und könnte womöglich auch bald unsere Pizzen knusprig halten.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Apple derzeit innerhalb einer Konsolidierung, welche sich in Form einer bullischen Flagge widerspiegelt. Durch das neu gebildete Allzeithoch bei ca. 156 USD ergeben sich zum vergangenen Tief bei rund 89 USD mittels Fibonacci-Retracements einige Korrektur-Kursziele. Ich erachte den Bereich um das 38,2er Retracement bei 130,80 USD für ideal. Hier befindet sich zusätzlich das vorherige Allzeithoch und dient als Unterstützungs- bzw. Pullback-Bereich. Die Slow Stochastik ist mittlerweile stark überkauft, sodass ich nicht unbedingt von einem sofortigen Ausbruch aus der bullischen Flagge ausgehe. Ich gehe davon aus, dass Apple die angefangene Korrektur fortsetzen wird. Dieses Szenario wird bei einem Tagesschlusskurs oberhalb der Kursmarke von 156,60 USD ungültig.

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Chartanalyse BMW: heißer Verdacht auf den Verstoß gegen das Kartellrecht!

Für die deutsche Automobilindustrie wird es derzeit immer schwieriger. Nachdem sich die düsteren Gewitterwolken um den Abgasskandal etwas gelegt hatten, wurde am Freitag noch ein weiterer Verdacht in den Raum geworfen. Es handelt sich um einen Verstoß gegen das Kartellrecht. Laut diesen Vorwürfen haben sich die etablierten deutschen Autobauer rund um VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler in geheimen Arbeitskreisen zu Technik (u.a. für die Abgasreinigung), Kosten und Zulieferern abgesprochen. Diese Anschuldigungen sind schwerwiegend, denn es sollen bereits solche Abstimmungen seit den Neunzigerjahren in über 60 Arbeitskreisen stattgefunden haben. Daimler und BMW sprachen hierbei lediglich von „Spekulationen“. Die Aktien der Autobauer sackten nach der Veröffentlichung dieser Nachrichten deutlich ab und rutschten ans Ende des DAX.

Die Story ist wirklich brisant. Entpuppt sich diese Anschuldigung als wahre Gegebenheit, können die Betroffenen stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Denn ohnehin sind die Kursverläufe der einzelnen Aktien angeschlagen. Ich möchte auf ein solches Szenario vorbereitet sein. Von den etablierten Autobauern habe ich mir die BMW AG (WKN: 519000) ausgesucht.

Im untenstehenden Chart ist der Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend zu sehen. Dementsprechend hat sich das übergeordnete Bild trotz der Herausforderungen, vor welche die Automobilindustrie gestellt wurde, etwas aufgehellt. Dieser Ausbruch wurde von einer Aufwärtsbewegung seit Juli 2016 begleitet. Diese erstreckte sich von ca. 63 bis 92 EUR und bildet die Grundlage für die Fibonacci-Retracements zur Bestimmung der Korrekturziele. Innerhalb dieser Aufwärtsbewegung befindet sich BMW seit Januar 2017 in einer untergeordneten Korrektur, welche sich durch die Anschuldigungen nochmals beschleunigen dürfte. In Verbindung zu den Retracements ermöglichen die Fibonacci-Extensions eine weitere Form der Kurszielbestimmung anhand der bereits vorhandenen Korrektur. Derzeit notiert die Aktie bei der Unterstützung von rund 80 EUR. Hier liegt das 38,2er Retracement in Kombination zum 100er Extension.

Angesichts des Verdachts auf den Verstoß gegen das Kartellrecht sowie der Verkaufssignale in der Technik, gehe ich nicht davon aus, dass diese Unterstützung verteidigt werden kann. Ich baue voraussichtlich erste Long-Positionen ab den 50er/138,2er Kurszielen bei 77 bzw. 76 EUR auf. Geplant ist eine Aufstockung bei 74 bzw. 73,77 EUR.

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Chartanalyse General Electric: die Zukunft liegt im 3D-Druck

General Electric (WKN: 851144) ist ein international agierender Mischkonzern, der unter anderem in den Bereichen Transport, Gesundheitswesen, Konsum und Erneuerbare Energien aktiv ist. Zu dessen Angebot zählen industrielle Automatisierungsprodukte, medizinische-diagnostische Abbildungsgeräte, Motoren, Lokomotiven und Zubehör für die Eisenbahn- und Automobilindustrie. Einige der genannten Produkte werden sich in Zukunft mit weniger Aufwand produzieren lassen als bisher. Dies soll durch den 3D-Druck ermöglicht werden. Die Folge ist eine massive Effizienzsteigerung, wodurch langfristig eine deutliche Steigerung des Gesamtergebnisses zu erwarten ist.

Bereits im vergangenen Jahr streckte General Electric seine Fühler im Bereich der Zukunftstechnologie aus. Zuletzt übernahm der Großkonzern die Firma Arcam sowie Concept Laser. Geplant war sogar eine Übernahme des deutschen 3D-Druckerherstellers SLM Solutions. Diese scheiterte jedoch, da der Hedgefonds Elliott, welcher mit über 20% beteiligt ist, die Übernahme-Offerte ablehnte.

Letzten Monat verkündete GE auf der Paris Air Show, dass sie den weltgrößten laser-basierten Pulverbettmetall-3D-Drucker bauen. Diese Maschine wird zur Anwendung für die Luft- und Raumfahrtindustrie, den Bereichen Automotive, Energie, Öl und Gas hergestellt. Das Demonstrationsobjekt namens Atlas soll bereits im November auf der Formnext in Frankfurt vorgestellt werden und soll schon nächstes Jahr auf den Markt kommen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie von General Electric innerhalb eines langfristig intakten Aufwärtstrends. Im untenstehenden Chart ist die Aufwärtsbewegung seit 2012 in der Monatsansicht zu erkennen. Hierbei generierte die Aktie im Juli 2016 ein charttechnisches Umkehrsignal. Seitdem befindet sich das Unternehmen in einer Korrekturphase. Diese könnte nun ein Ende gefunden haben. Denn der übergeordnete Verkaufsdruck wurde komplett aus dem Markt genommen. Die Slow Stochastik befindet sich massiv im überverkauften Bereich. Das MACD-Histogramm ist ebenfalls stark negativ. Zusätzlich touchierte GE vor kurzem das 38,2er Fibonacci-Retracement der genannten Aufwärtsbewegung. Hier befindet sich ebenso ein starker Unterstützungsbereich. Ich ziele die Eröffnung einer Long-Position an dieser Stelle in Betracht. Das erste Kurziel für die nächsten Monate befindet sich bei ca. 30,50 USD.

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Chartanalyse IBM: Wird das Unternehmen jemals wieder wachsen?

Nachdem das amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM (WKN:851399) bereits im ersten Quartal enttäuschte, gab das Unternehmen am gestrigen Handelstag erneut einen Umsatzrückgang bekannt. Es ist mittlerweile das 21. Quartal in Folge: im zweiten Quartal meldete IBM einen Umsatz von 19,29 Mrd. USD. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem vorherigen Jahreswert von 5%. Erwartet wurde Einkünfte von rund 19,49 Mrd. USD.

Das Unternehmen versucht sich vom veralteten Computer-Geschäft, wie zum Beispiel dem Verkauf von PCs oder Servern, zu verabschieden und lenkt seinen Fokus allmählich auf das Cloud-Geschäft sowie den Bereich der künstlichen Intelligenz. Beispielsweise generierte der Cloud-Bereich innerhalb der vergangenen 12 Monate bereits einen Umsatz von 15,10 Mrd. USD.

Charttechnisch betrachtet durchbrach IBM zu Beginn des Jahres den langfristigen Abwärtstrend. Doch aufgrund erneut schlechter Q1-Zahlen sowie der Positionsreduzierung Buffets wurde der Titel abgestraft. Die Aktie fiel zurück unter den Trend und etablierte sich am 50er Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung. Doch durch die erneut schlechten Q2-Zahlen durchbrach IBM die dort gebildete Unterstützung. Ich behalte das 61,8er Fibonacci-Retracement stark im Auge, denn hier befindet sich zusätzlich eine starke Unterstützung. Fällt die Aktie allerdings auch unter diese Marke und gelangt zum 76,4er Retracement, so wird IBM voraussichtlich mehrere Monate/Jahre in eine Seitwärts-Phase übergehen. In einem solchen Szenario ist die Aktie für mich uninteressant.

IBM hat sichtlich zu kämpfen. Die Probleme des anhaltenden Umsatzrückganges werden das Unternehmen wohl noch einige Zeit beschäftigen. Dementsprechend bleibt abzuwarten, ob die Unterstützung bei 142 USD (61,8er Fibo) halten wird. Für mich sollte hierbei ein deutlicher Boden geschaffen werden, dass ich über eine Eröffnung der Position nachdenke.

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Chartanalyse Amazon: erwischt es jetzt die Gastronomie?

Amazon (WKN: 906866) streckt seine Fühler mittlerweile überall aus. Nachdem der Online-Versandriese den Einzelhandel umkrempelte, zielte er mit seiner Übernahme von Whole Foods auf den Lebensmittelhandel. Auch der herkömmliche Autohandel der Autohäuser soll künftig revolutioniert werden. Wird es bald auch die Gastronomie erwischen?

Ganz gleich, ob Sie gemütlich auf der Couch liegen, mit Freunden Fußball schauen, arbeiten oder für eine wichtige Prüfung lernen, ein knurrender Magen in Kombination zu einem leeren Kühlschrank ist in diesen Situationen eine Horrorvorstellung. Doch heutzutage gibt es für fast alles eine Lösung. Auch für dieses Problem! Anstatt mühevoll von der Couch aufzustehen, um in ein Restaurant zu gehen, gibt es eine Lösung. Die Auswahl im Internet ist riesig: italienisch, mexikanisch, griechisch oder asiatisch. Ein paar Klicks und etwas Geduld, dann steht bereits die fertige Mahlzeit vor der Türe. Weltweit wurden fast 73 Mrd. USD durch solche Essens-Lieferungen umgesetzt. Bis zum Jahr 2021 sollen die Wachstumsraten dabei bei fast 24% liegen.

Amazon will hiervon natürlich auch ein Teil vom Kuchen haben. Das Unternehmen bietet jetzt einen Service wie GrubHub, dem führenden Unternehmen, bei dem man online Essen bestellen kann, an. Hierbei werden bereits Restaurantlieferungen in unter einer Stunde für Kunden von Amazon Prime durchgeführt –bei kostenloser Lieferung ab 35 USD!

In meiner vergangenen Analyse zu Amazon nannte ich die verengte Konsolidierung der Aktie. Das Unternehmen streckt seine Fühler in immer mehr Wachstumsmärkte aus. Das gefällt den Investoren. Die Aktie startete einen Breakout aus der verengten Konsolidierung und setzt seinen starken Aufwärtstrend wieder fort. Ich werde voraussichtlich eine kurzfristige Long-Position aufbauen.

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Chartanalyse Gilead Sciences: ist der Boden endlich gefunden?

Die Aktionäre von Gilead Scieneces (WKN: 885823) haben es derzeit wirklich nicht leicht. Der Kurs des Biotech-Riesen, welcher für seine Behandlungen in den Bereichen HIV und Hepatitis bekannt ist, hatte sich innerhalb der vergangenen zwei Jahren nahezu halbiert. Dabei ist die Aktie noch immer im langfristigen Abwärtstrend gefangen, in welchem bisher keine nachhaltigen Erholungsversuche durchgesetzt werden konnten. Doch wird sich dies nun ändern? Zuletzt konnte die Aktie stark zulegen, allerdings wurde dieser im Gegensatz zu den vorherigen Anstiegen nicht sofort wieder abverkauft.  Es könnte somit der erste Versuch einer Bodenbildung gestartet sein. Denn dieser Anstieg ist auf eine fundamental bedeutsame Nachricht zurückzuführen: hierbei erklärte Donald Trump in einem Dekret-Entwurf, dass er nicht die Absicht habe, Medikamentenpreise zu beschränken, wie es anfänglich geplant war.

Ursprünglich versprach Donald Trump In seiner Kampagne, dass er Medikamentenpreise massiv senken möchte. Die Hepatitis-10-Behandlung „Solvadi“ von Gilead stünde in einem solchen Fall ganz oben auf der schwarzen Liste. Denn die Kosten für eine dieser Pillen sind immens, sie liegen bei rund 1.000 USD. Auch andere Medikamente von Gilead weisen ähnlich hohe Preise auf.

Die im Chart ersichtlichen Fibonacci-Retracements entsprechen den Erholungszielen der vergangenen Abwärtsbewegung. Diese startete bei rund 122 USD und ging bisher bis zur Kursmarke von ca. 64 USD. In diesem Bereich versucht sich Gilead Sciences derzeit an einer Bodenbildung. Durch den jüngsten Anstieg konnte bereits ein erster kurzfristiger Abwärtstrend überwunden werden. Der Breakout erfolgte unter hohem Handelsvolumen. Nach diesem Anstieg konsolidierte die Aktie einige Handelstage und markierte zuletzt ein Swing-Low. Seitdem geht Gilead wieder in seine Aufwärtsbewegung über. Ich gehe davon aus, dass die Aktie in den nächsten Handelswochen und -monaten das 23,6er (77,92 USD) sowie das 38,2er (86,60 USD) Fibonacci-Retracement erreichen werden. Gilead Sciences stellt somit für mich einen interessanten Long-Kandidat dar.

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Chartanalyse Siemens: neue Konkurrenz für Tesla!

Vor zwei Wochen habe ich bereits über Siemens (WKN: 723610) berichtet. In dieser Analyse schrieb ich von der neuen Kooperation mit dem schwedischen Start-up „Uniti“. Hierbei stellt Siemens die weltweit erste komplette Industrie 4.0 Fabrik der Welt her, in welcher rund 50.000 Elektroautos nahezu ohne Personal produziert werden sollen. Nun habe ich eine weitere interessante Story zum Unternehmen aus München entdeckt: Siemens wird mit dem US-amerikanischen Energieversorger AES (WKN: 882177) zusammenarbeiten, wodurch sie sogar eine neue Konkurrenz für Tesla darstellen werden.

Siemens und AES schlossen sich zusammen und gründeten gemeinsam das Unternehmen „Fluence“. Fluence verbindet somit einen der größten und zugleich sehr finanzstarken Elektrizitätslieferanten sowie einen Versorgungsbetrieb, welcher Energiespeicher für den Einsatz in Wind- und Solarkraftwerken entwickelt. Das neu gegründete Unternehmen soll innovative Speicherlösungen und Services entwickeln.

Innerhalb der letzten 1,5 Jahre konnte Siemens bereits massiv zulegen. Hierbei durchbrach die Aktie sogar die jahrelange Seitwärts-Phase. Seit einigen Monaten jedoch geht das Unternehmen in eine Korrektur-Phase über. Durch diese Gegenbewegung vom Hoch erreichte Siemens bereits das erste Fibonacci-Retracement der kompletten Aufwärtsbewegung. Die Aktie notiert auf Wochenbasis nun massiv im überverkauften Bereich. Auch das MACD-Histogramm ist stark negativ. Dementsprechend rechne ich an dieser Stelle vorerst mit einer Erholungsbewegung bis in den Bereich von mind. 126 bis 130 EUR. Anschließend gehe ich allerdings weiterhin von einer fortgeführten Korrektur aus. Die Monatsansicht habe ich bereits in der letzten Analyse besprochen. Diese finden Sie hier:

https://traderfox.de/trader-blog/trader-blog/chartanalyse-siemens-erste-industrie-4-0-fabrik-der-welt-ermoglicht-bezahlbare-e-autos-fur-jedermann/p-1797/

Die Kursziele für meinen geplanten übergeordneten Long-Einstieg befinden sich bei 113, 107 und 101 EUR.

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Chartanalyse Alphabet: Die Content-Produktion läuft auf Hochtouren!

Bereits im Jahr 2006 ebnete Alphabet (WKN: A14Y6H) den Weg zur eigenen Content-Produktion. Hier schloss die Google-Mutter den Milliarden-Deal mit YouTube ab. Damals übernahm der Suchmaschinen-Spezialist das Videoportal für rund 1,65 Mrd. USD. Hierbei sicherte sich Google die führende Rolle im wachsenden Markt für Videos im Web! Bisher stellte YouTube lediglich kostenfreien Content bereit und finanzierte sich beinahe ausschließlich über die Werbeeinnahmen. Dies soll sich nun ändern!

Dieses Jahr erhöhte Alphabet die Investitionen zur eigenen Content-Produktion. YouTube Red soll der neue kostenpflichtige Dienst hierfür lauten, welcher für 9,99 USD pro Monat erhältlich ist. Bei diesem Service werden Sendungen von bereits etablierten YouTube-Stars übertragen. Das Unternehmen plane sogar eigene Premium-Shows mit einem Budget von mehr als 3 Mio. USD pro Episode zu produzieren. Auf der Plattform YouTube Red sind mittlerweile 37 Eigenproduktionen erschienen. 40 weitere sollen in diesem Jahr noch folgen. Das Ziel ist es sowohl größere Marken als Werbekunden zu gewinnen als auch Kabelkunden zu YouTube TV abwandern zu lassen. Mit einem Cashbestand von 92 Mrd. USD besitzt Alphabet die Möglichkeiten ein solches Projekt zu stemmen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie seit dem Allzeithoch bei rund 1.009 USD innerhalb einer mehrwöchigen Konsolidierung. In dieser werden bisher stärkere Rücksetzer sofort wieder als Kaufgelegenheit genutzt. Allerdings gelang es bei diesen Gegenbewegungen nicht, das jeweils vorherige Hoch zu überwinden. Dadurch entsteht ein kurzfristiger Abwärtstrend. Ich beobachte somit zwei Handelsszenarien:

  1. Ausbruch über den kurzfristigen Abwärtstrend
  2. Das Generieren eines neuen Tiefs im Bereich der 900 USD

Innerhalb beider Szenarien plane ich voraussichtlich einen Long-Einstieg. Bei 900 USD befindet sich ungefähr das Gap-Close-Niveau, welches aufgrund starker Quartalszahlen entstanden ist. Dieses bietet eine zusätzliche Unterstützung. Sollte dieses Kursniveau nicht halten, befindet sich die nächste starke Unterstützung im Bereich von 850 bis 840 USD.

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Chartanalyse Amazon: Der Prime Day war ein voller Erfolg!

Die Schnäppchen-Jagd ist vorbei! Am 10. Juli um 18 Uhr startete der Prime Day von Amazon (WKN: 906866). Bei diesem 30-stündigen Shopping-Event bietet der Versand-Riese zahlreiche Produkte mit ordentlichen Rabatten an. Den jährlichen Prime Day widmet Amazon seinen Prime-Mitgliedern. Das Motto hierbei lautet: “wer schnell ist, hat gewonnen!” Denn zahlreiche Angebote gelten lediglich solange der Vorrat reicht. Die besten Produkte waren dementsprechend bereits nach einigen Minuten ausverkauft. Doch Amazon will damit nicht nur seinen Prime-Mitgliedern den Tag versüßen, sondern auch sich selbst. Denn gleichzeitig gilt der Prime Day zu den umsatzstärksten Tagen im Jahr. Auch dieses Jahr war er ein voller Erfolg!

Insgesamt stiegen die Verkäufe im Gegensatz zum Vorjahr um mehr als 60% an. JPMorgan geht davon aus, dass die Umsätze am Prime Day die Marke von überstiegen haben. Das aus gutem Grund: denn Amazon ermöglichte die Schnäppchen-Jagd zum ersten Mal in China, Indien und Mexiko. Der Vorteil des Prime Days ist neben den steigenden Umsätzen, dass viele Neukunden gewonnen werden können und dadurch die Markenbekanntheit weiter steigt. Denn viele Nicht-Kunden  haben sich die 30-tägige kostenfreie Prime-Mitgliedschaft gesichert, um am Event teilnehmen zu können. Einige werden diesen Service sowie die unzählig anderen Vorzüge dieser Mitgliedschaft zu schätzen wissen und dadurch Amazon treu bleiben.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist der Verkauf von “Amazon Echo”. Dieser Lautsprecher namens “Alexa” ist ein sprachgesteuertes Gerät, mit dem bspw. Essensbestellungen durchgeführt, Musik abgespielt und Nachrichten abgefragt werden können. Alexa zählte am Prime Day zu den meistverkauften Produkten. Mit Amazon Echo hat das Unternehmen ein Produkt, in dem sie den Zukunfts-Trend des Smart-Home dominieren werden.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie derzeit in einer mehrwöchigen Konsolidierungs-Phase. Hierbei steht das Unternehmen jedoch kurz vor einem Breakout. Durch diesen Ausbruch würde Amazon seinen starken Aufwärtstrend von Ende 2016 fortsetzen. In einem solchen Fall etabliert sich die Aktie oberhalb der Kursmarke von 1.000 USD. Ich werde voraussichtlich einem Ausbruch aus der verengten Konsolidierung folgen.

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Chartanalyse Volvo: der künftige Tesla-Konkurrent Nr.1?

Beim Thema der Elektromobilität denken mittlerweile vermutlich die meisten an Tesla. Das Unternehmen aus Kalifornien hat es geschafft, sich im Bereich der Elektroautos einen Namen zu machen und diesen in den Köpfen der Menschen einzuverleiben. Lange Zeit haben sich die deutschen Autobauer noch zu diesem Thema zurückgehalten oder gar die Pläne von Elon Musk belächelt. Doch nun schenken BMW, Daimler, Volkswagen und Co. der Elektromobilität viel Aufmerksamkeit. Ist dieser Schritt zu spät? Denn heimlich, still und leise hatte sich ein schwedischer Autobauer mit diesem Thema beschäftigt. Es handelt sich um Volvo (WKN: 855689)!

In den vergangenen Jahren hat sich die Automarke von Volvo stark verändert. Während die älteren Modelle sowohl in Design als auch bei der Technik wenig innovativ und geschmackvoll waren, trifft das Unternehmen mit den neuen Modellen den Zeitgeist. Vergangene Woche äußerte sich Volvo über seine Zukunft: Die Schweden planen eine Elektrorevolution! Ab 2019 soll nämlich jedes von Volvo neu gefertigte Auto einen Elektroantrieb verfügen. Damit werden Modelle mit klassischen Verbrennungsmotoren Schritt für Schritt ersetzt. So radikal wie der schwedische Konzern geht kein anderer Automobilhersteller bei der Elektrifizierung seiner Flotte vor.

Aus charttechnischer Sicht berücksichtigen Anleger bereits seit den vergangenen 1,5 Jahren die Neuausrichtung Volvos. Der Markt nimmt die immer moderner werdenden Modelle von Volvo positiv entgegen. Im untenstehenden Chart ist der Wochenkursverlauf zu sehen. Hierbei ist die bemerkenswerte Aufwärtsbewegung seit 2016 zu erkennen. Zu diesem Zeitpunkt startete die Aktie bei unter 8 EUR. Mittlerweile notieren die Papiere bei über 15 EUR! Mit dem letzten Anstieg gelang es Volvo den wichtigen Widerstandsbereich bei 12,80 EUR zu überbieten. Derzeit steht der Automobilkonzern vor dem Ausbruch auf ein neues Hoch. In diesem Zuge bildete Volvo ein aufsteigendes Dreieck, bei dem sich die obere Begrenzung bei ca. 15,55 EUR befindet. Gelingt der Aktie einen solchen Ausbruch, dann werde ich der Aktie voraussichtlich untergeordnet und maximal für wenige Handelstage folgen. Denn auf Wochenbasis erscheint mir der Chart sehr überhitzt. Die Slow Stochastik notiert stark im überkauften Bereich und das MACD-Histogramm ist derzeit bereits negativ. Eine Korrektur bis hin zum wichtigen Unterstützungsbereich bei ca. 12,80 EUR würde dem Kursverlauf guttun. Hier befindet sich derzeit das 38,2er Fibonacci-Retracement der angesprochenen Aufwärtsbewegung.

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