Chartanalyse Nike: Läuft Adidas der US-Konkurrenz den Rang ab?

Nike (WKN: 866993) ist der größte Sportartikelhersteller der Welt. Doch allmählich scheint ihm die deutsche Konkurrenz Probleme zu bereiten. Nike muss zunehmend Rückschläge von Adidas in Kauf nehmen. Vor kurzem enttäuschte der US-Sportartikelhersteller die Anleger in einem Zwischenbericht. Vor allem im US-amerikanischen Markt läuft Adidas dem Rivalen den Rang ab.

Die Folge: stagnierende Erlöse für das abgelaufene Quartal von rund 9 Mrd. USD. Der Gewinn brach sogar um beinahe 25% ein und beträgt mittlerweile rund 950 Mio. USD. Der CEO Mark Parker hält jedoch an seinem Plan für das Jahr 2017 fest. Dazu muss er allerdings rund 1.500 Mitarbeiter entlassen bzw. Stellen abbauen.

Charttechnisch betrachtet ist Nike weiterhin in einem langfristig intakten Aufwärtstrend. Allerdings befindet sich die Aktie seit rund zwei Jahren innerhalb einer Korrektur bzw. Konsolidierung. Hierbei verläuft Nike in einem Konsolidierungskanal, welcher sich von ca. 60 bis 50 USD erstreckt. Solange sich die Aktie in diesem Kanal befindet, bleibt sie seitwärts-gerichtet und stellt für mich keine Entscheidungsgrundlage dar.

Ich gehe allerdings davon aus, dass aufgrund der anhaltend schlechten Nachrichten sowie der zunehmenden Konkurrenz der Kanal nach unten verlassen wird. Die erste massive Unterstützung befindet sich bei rund 45 USD, die zweite bei ca. 40 USD. Hier platziere ich meine Kursalarme und warte auf eine Kursberuhigung.

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Chartanalyse Alphabet: Wird die Hardware zum wichtigen Umsatztreiber?

Die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) sieht neben dem AppStore, YouTube sowie den Cloud-Diensten die Consumer-Hardware als stärksten Umsatztreiber. Er zählt zur vielversprechendsten Sparten des Konzerns. Zu den Hardware-Produkten von Google gehören bspw. das Pixel-Smartphone, der Google Home Smart Speaker sowie dem Streaming-TV-Gerät. Diese Produkte tragen dabei zu mehr als 10% der Umsätze des Unternehmens bei. Allein in Q2 erhöhten sich diese Umsätze um mehr als 40%.

Vor wenigen Wochen verstärkte sich Google im Bereich der Hardware. Für mehr als eine Milliarde USD wurden Teile von HTC erworben. Beide Unternehmen hat bereits eine starke Partnerschaft verbunden. Diese soll nun vertieft werden. Vor dieser Übernahme haben viele Mitarbeiter des Smartphone-Herstellers mit dem Internetgiganten zusammengearbeitet, um bspw. das Pixel-Smartphone zu produzieren. Dazu erhält Google die Lizenz zur Nutzung der Patente von HTC. Durch den Arbeitgeberwechsel von rund 2.000 HTC-Mitarbeitern erweckt es insgesamt den Eindruck, als wolle Google lediglich das Know-How erwerben, als dessen Hardware. Am 4. Oktober sollen bereits neue Produkte vorgestellt werden.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie von Alphabet weiterhin im neutralen Bereich. Das Unternehmen konsolidiert unmittelbar am Allzeithoch. Wird die obere Begrenzung des Konsolidierungs-Kanals durchbrochen, so gehe ich von einer Trendfortsetzung aus. Dies könnte bspw. bereits am 4. Oktober bei der Vorstellung der neuen Produkte als Art Pivotal-Newspoint ermöglicht werden.

Fällt die Aktie allerdings nochmals unter die Begrenzung bei rund. 910 USD, so kann Alphabet durchaus nochmals zum massiven Unterstützungsbereich zwischen 830 und 800 USD fallen. Hier rechne ich derzeit spätestens mit der Wiederaufnahme des übergeordneten Trends.

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Chartanalyse IBM: Gelingt der Turnaround?

Das Unternehmen IBM (WKN: 851399) hat seit mehr als fünf Jahren mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen. Im Gegensatz zu anderen Tech-Unternehmen vertritt IBM das Image eines aussterbenden Dinosauriers. Doch IBM will sich einem Image-Wandel unterziehen. Die Chancen hierfür stehen aufgrund der neuen Blockchain-Technologie gut.

Blockchain wird immer wieder mit der Krypto-Währung Bitcoin in Verbindung gebracht. Doch sollten die Krypto-Währungen deutlich an Wert verlieren, so würde die zugrundeliegende Technologie dennoch bestehen bleiben. Denn diese gilt mittlerweile als sicherste Form eines dezentralen Kassensystems. Dementsprechend lässt sich die Blockchain-Technologie hauptsächlich im Bereich der Finanzdienstleistungen einsetzen. Und genau hier liegt der Vorteil: IBM ist in dieser Branche sehr stark vertreten. In einer Umfrage mit über 400 Unternehmen, welche mit Blockchain arbeiten oder dessen Einsatz planen, geht hervor, dass IBM führender Anbieter ist. Über 40% der befragten Unternehmen ziehen dabei die Dienste des Dinosauriers der Konkurrenz vor. Platz zwei ist Microsoft mit lediglich ca. 20%.

Charttechnisch betrachtet ist die Aktie weiterhin angeschlagen. Allerdings deutet sich ein baldiges Ende an. IBM notiert weiterhin unterhalb des langfristigen Abwärtstrends. Zu Beginn des Jahres scheiterte ein nachhaltiger Ausbruch nach oben. Das Unternehmen wurde immer wieder von enttäuschenden Quartalszahlen begleitet, sodass sich ein signifikanter Ausbruch nicht rechtfertigte. Doch angesichts der Blockchain-Technologie sowie IBMs guten Kundenbeziehungen ergibt sich durchaus einiges an Kursphantasie.

Aktuell korrigierte die Aktie lediglich rund 62% der vorangegangenen Erholungsbewegung. In diesem Bereich befindet sich eine starke Unterstützung. Hier konnte IBM auf Monatsbasis eine bestätigte Umkehrformation bilden. Solange sich die Aktie über der Kursmarke von 140 USD halten kann, traue ich ihr einen Kursanstieg bis mind. 160 USD zu. Ich rechne allerdings in diesem Zuge mit einem nachhaltigen Ausbruch aus dem Trend sowie der Überwindung des letzten Hochs bei rund 180 USD.

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Chartanalyse Apple: Bekommen wir eine Einstiegsgelegenheit?

In der Spitze verlor die Aktie von Apple (WKN: 865985) mehr als 8%. Nach der Vorstellung des neusten iPhones hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Zu groß waren die Erwartungen an das neue Produkt vom größten Unternehmen der Welt. Dabei sollte es das Ereignis des Jahres werden, worauf Investoren bereits mit Hochspannung gewartet hatten. Schließlich war es das zehnjährige Jubiläum des iPhones.

Die Ähnlichkeit des iPhone 8 mit dem Vorgängermodell ist groß. Es gibt kaum Neuerungen. Dafür ist der Startpreis von knapp 800 EUR zu hoch. Die geringere Akzeptanz ist durch die nachlassende Präsenz der Apple-Fans vor den Stores erkennbar. Zudem findet der Verkaufsstart des iPhone X, welches über ein Vollglas-Design verfügt, erst im November statt. Laut Experten sei diese Verkaufseinführung zu spät. Kann das neue iPhone X dennoch bei den Anlegern neue Hoffnung schüren und zum Verkaufsschlager werden?

Vor der Präsentation des neuen iPhones erreichte die Aktie sein aktuelles Allzeithoch bei rund 165 USD. Apple musste seitdem einen Rücksetzer in Kauf nehmen. Bietet uns der Rücksetzer die Gelegenheit zum Einstieg? Übergeordnet rechne ich natürlich mit neuen Allzeithochs für die Aktie, dennoch könnte diese der Auslöser für eine weiterreichende Korrektur sein.

Mein potenzielles Einstiegsszenario für eine Long-Position ist folgendes: Sollte sich die Korrektur bis in den Bereich von ca. 135 USD fortsetzen, so wird mein dort platzierter Kursalarm platziert. Hier befindet sich das vorherige Allzeithoch. Dementsprechend würde dieser Rücksetzer einem Pullback gleichzusetzen sein. Anschließend warte ich auf eine Kursstabilisierung und plane dann einen Einstieg. Ich gehe davon aus, dass der übergeordnete Aufwärtstrend von hier aus fortgesetzt wird.

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Chartanalyse Amazon: Ab ins Mode-Geschäft!

Der Internetgigant Amazon (WKN: 906866) streckt seine Fühler mittlerweile überall aus. Nachdem der Online-Versandriese den Einzelhandel umkrempelte, zielte er mit seiner Übernahme von Whole Foods auf den Lebensmittelhandel. Auch der herkömmliche Autohandel der Autohäuser soll künftig revolutioniert werden. Nun startet der Konzern sein eigenes Fashion-Label.

Mit Amazon Find will Jeff Bezos den beliebtesten Street Fashion Labels rund um Mango, Zara und H&M Konkurrenz machen. Es ist Amazons erste Eigenmarke im Modesegment und wird bereits unter anderem in Deutschland, England, Frankreich und Spanien angeboten. Derzeit gibt es mehr als 500 Kleidungsstücke zur Auswahl. Es sollen wöchentlich neue Produkte hinzukommen.

Noch ist es allerdings zu früh, um den Erfolg des Projekts auszumachen. Denn Kleidung ist anders als die meisten Produktangebote, welche bisher auf Amazon vertrieben wurden und mit denen das Unternehmen Erfolg hat. Wichtig wird es in der Anfangszeit vor allem sein, sehr viele Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Neben vielen verschiedenen Größen und Farben muss Saison-Ware nach einer gewissen Zeit stark rabattiert werden. Ansonsten würden die Lager schnell überfüllt werden. Ebenfalls ist mit vielen Rücksendungen zu rechnen, sofern die Kleidung nicht passt oder gefällt.

Charttechnisch betrachtet, befindet sich Amazon übergeordnet natürlich innerhalb eines starken Aufwärtstrends. Ich gehe davon aus, dass dieser nicht abreißen wird. Dementsprechend suche ich bei diesem Titel gerne nach potenziellen Long-Einstiegsmöglichkeiten.

Vor einigen Handelswochen generierte die Aktie ein charttechnisches Umkehrsignal, welches bis heute den Kurs etwas belastet. Amazon konsolidiert! Ich rechne, dass diese bis hin zum Bereich des vorherigen Allzeithochs bei rund 850 bis 800 USD anhalten wird. Hier werde ich voraussichtlich nach Einstiegsgelegenheiten suchen. Der Trend sollte von dieser Zone aus fortgesetzt werden.

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Chartanalyse Activision Blizzard: Wachstumsphantasie bereits eingepreist?

Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) profitiert vom Gaming und dem Zukunftstrend der Virtual Reality. Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von rund 48 Mrd. USD und ist vor allem bekannt durch Spiele wie Overwatch, World of Warcraft, Diablo, Skylanders oder gar Call of Duty. World of Warcraft zählt im Produktangebot zu den Cash-Cows. Doch um die Investoren zufrieden zu stellen, bedarf es mehr an Wachstumsphantasie.

Dies zeigte vor allem die Veröffentlichung der Q2-Zahlen. Hierbei erhöhte das Unternehmen die Prognose und konnte sogar die Erwartungen der Experten übertreffen. Doch anstatt in Euphorie zu verfallen, nahmen Anleger ihre Gewinne mit. Gefragt ist nun die neue Produkt-Pipeline. Am 5. September startete das online-only multiplayer first-person shooter Spiel Destiny 2. Die ersten Zahlen waren hierbei überraschend. Laut Activision Blizzard spielten bereits 1,3 Mio. Spieler gleichzeitig dieses Videospiel. Die Nachfrage ist dementsprechend hoch und könnte ein weiterer Kassenschlager werden. Zusätzlich wird am 3. November eine Neuauflage des Klassikers Call of Duty erscheinen. Neue Wachstumsphantasie kann also durchaus wieder aufkommen.

Chartechnisch betrachtet befindet sich die Aktie übergeordnet in einem massiven Aufwärtstrend. Dieser beschleunigte sich nochmals, als Activision Blizzard aus der Keilformation nach oben ausbrach. Ich gehe davon aus, dass die Aktie bis zur Veröffentlichung der Q3-Zahlen am 08. November noch etwas korrigiert. Während dieser Korrektur erwarte ich ein Pullback zur Oberkante der Keilformation. Hier rechne ich mit einer Trendfortsetzung.

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Chartanalyse Merck: deutsches Qualitätsunternehmen vor einer neuen Aufwärtsbewegung

Das deutsche Qualitätsunternehmen Merck (WKN: 659990) ist weltweit im Bereich der Chemie, Pharmazie und Life-Science tätig. Am Donnerstag, den 21. September, erhielt der Darmstädter Konzern eine EU-Zulassung für den Krebshoffnungsträger Bavencio. Somit darf Merck das Mittel zur Krebsimmuntherapie auch in Europa vertreiben. Derzeit wird es gegen einen aggressiven Hautkrebs eingesetzt. Bereits im Oktober ist die Markteinführung zu erwarten. Das Mittel gilt für die Darmstädter als einer der größten Hoffnungsträger im Bereich der Pharmazie. Bavenico ist aus der Immuntherapie und zielt auf eine Stärkung des Abwehrsystems, um damit letztendlich Krebszellen zu zerstören. Tests zur Behandlung von weiteren Krebsarten befinden sich bereits in der letzten klinischen Stufe, wodurch sich Merck nochmals eine weitere Zunahme der Umsätze erhofft.

Zudem plant das Unternehmen den Verkauf vom Consumer Health-Geschäftsfeld. Dies ist ein nur geringer Teil der Sparte Healthcare und trägt gerade einmal weniger als sechs Prozent zum Gesamtumsatz bei. Zuletzt hieß es bei Merck: „Wir halten es für zunehmend herausfordernd, dieses Geschäft intern so zu finanzieren, dass es die notwendige Größe erreichen kann.“ Eine Entscheidung wird Anfang 2018 gefällt. Der Wert wird hierbei auf rund drei Mrd. Euro geschätzt, womit Merck die Erreichung seiner Finanzziele unterstützen möchte.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie übergeordnet innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrends. Mit dem Erreichen des neuen Allzeithochs bei rund 115 EUR schwankt Merck in einem Aufwärtstrend-Kanal seit dem Jahre 2015. Von hier aus startete ein scharfer Rücksetzer, von welchem sich das Unternehmen nun versucht zu erholen. Im Bereich von 90 EUR fand sich hierbei eine wichtige Unterstützung. Fällt Merck unter diese Kursmarke, so sehe ich Abwärtspotenzial sogar bis zur Unterkante des Kanals, welche sich bei ca. 75 EUR befindet. Kann der starke Widerstandsbereich zwischen 98 und 100 EUR allerdings überwunden werden, so sehe ich weiteres Potenzial bis zur Oberkante. Dabei hat die Aktie sogar die Möglichkeit nach oben durchzubrechen und den übergeordneten Trend wiederaufzunehmen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Merck.

 


 

 

 

Chartanalyse BYD: Chinas größter Elektroauto-Hersteller startet durch!

Knapp sechs Millionen Autos verpesten derzeit die Luft in Peking. Seit mehreren Jahren werden mittlerweile die Nummernschilder der PKWs mit Verbrennungsmotor verlost. Die Chance ein solches Los zu ziehen liegt bei ca. 5%. Der Rest muss sich nach Alternativen umschauen: z.B. den Elektroautos. Doch China will dieses Vorgehen in naher Zukunft noch weiter drosseln und in der nächsten Zeit die Verbrennungsmotoren komplett von den Straßen verbannen. Hierzu gibt es derzeit noch keinen festen Termin, doch wird an einem konkreten Zeitplan gearbeitet.

China ist dadurch bereits größte Absatzmarkt der Welt. Im Jahr 2016 wurden mehr als 500.000 Elektroautos zugelassen. Im Jahr zuvor waren es weniger als 350.000 Einheiten. Ein massiver Wachstumsmarkt entsteht. Einer der Profiteure ist BYD (WKN: A0M4W9), Chinas größter Hersteller für Elektroautos. Allein im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen in China über 100.000 E-Autos und deckte damit rund 20% des Marktes ab. Im Gegensatz zum Vorjahr stiegen die Verkaufszahlen BYDs um über 70%. Dieser Wachstumskurs soll sich fortsetzen und beschleunigen. Zahlreiche neue Modelle sind in den nächsten Monaten geplant, welche nochmals zu einer Verdopplung der Umsätze führen sollen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie von BYD innerhalb eines intakten Aufwärtstrends. Innerhalb der vergangenen Handelswoche durchbrach das Unternehmen sogar den massiven Widerstandsbereich zwischen 6,00 und 6,50 EUR. Dieser Anstieg erfolgte unter einer starken Zunahme des Handelsvolumens und wurde vor allem durch ein buy-Rating von JPMorgan begleitet. Hierbei hob die Investmentgesellschaft das Kursziel von 70 auf 100 HongKong Dollar. Dadurch entsteht eine Art Pivotal-News Point. Ich gehe davon aus, dass die Aktie innerhalb der nächsten Handelswoche nochmal eine Art Pullback zum Bereich von 6,50 EUR startet und von hier aus die Aufwärts-Bewegung fortsetzt.

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Chartanalyse NVIDIA: TraderFox-Aktie zieht zur Trendfortsetzung an!

Im Februar letzten Jahres haben wir NVIDIA (WKN: 918422) in unser Musterdepot: US-Aktien zu einem Kurs von 29,93 USD aufgenommen. Heute notiert die Aktie bei über 185 USD! Wir erkannten frühzeitig einen Pivotal-Newspoint begleitet von einem starken Umsatzwachstum. Diesem Signal folgten wir und kauften ein Aufwärts-Gap von beinahe 10%. Zu diesem Kurs ist sie nie wieder zurückgefallen und zählt heute zu den trendstärksten Aktien. Die Aufwärtstendenz ist noch nicht vorbei, denn vor allem der Trend zum autonomen Fahren hat gerade erst begonnen.

NVIDIA ist mittlerweile bekannt für seine namhaften Kooperationen im Automobilsektor. Egal, ob Audi, Volkswagen, Tesla, Toyota, Volvo oder Daimler –der Chiphersteller ist mittlerweile zum Lieferant für nahezu alle Automobilherstellern. Doch der Trend zum autonomen Fahren wird nicht nur PKWs beeinflussen, sondern auch LKWs. Auch hier ist NVIDIA bestens aufgestellt. Sowohl Volkswagen, Volvo als auch Daimler haben eine LKW-Sparte. Sogar Tesla arbeitet derzeit auf Hochtouren an einem solchen Modell. Zudem beliefert NVIDIA Paccar, einer der größten LKW-Hersteller der USA.

Ebenso werden deren Chips mittlerweile auch von Walt Disney eingesetzt, um mithilfe von künstlicher Intelligenz die Mimik des Publikums besser analysieren zu können und damit Rückschlüsse für einzelne Filmszenen zu ziehen.

Charttechnisch betrachtet löste sich NVIDIA vor wenigen Handelstagen aus der mehrwöchigen Konsolidierung nach oben. Hierbei durchbrach die Aktie das vorherige Allzeithoch bei rund 174 USD. In der Vergangenheit führte ein solches Verhalten immer wieder zur Trendfortsetzung. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend noch nicht zu Ende ist und suche dementsprechend voraussichtlich den Einstieg in eine Long-Position.

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Chartanalyse Palo Alto Networks: Gerüstet gegen Cyber-Attacken!

Mit einer zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft werden Hackerangriffe immer gefährlicher. Bei der Cyber-Attacke WannaCry waren im Mai dieses Jahres bereits über 230.000 Computer in 150 Ländern betroffen. Zuletzt schlug die Hackergruppe Mr.Smith zu. Hierbei ist der TV-Sender HBO angegriffen worden, bei welchem noch unveröffentlichte Daten der Serie Game of Thrones gestohlen wurden. Die Hackergruppe drohte mit einer Veröffentlichung vor der geplanten Ausstrahlung, sofern das Lösegeld von mehreren Millionen Dollar nicht bezahlt würde. Solche Datenlecks können schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen mit sich bringen, wenn nicht sogar den finanziellen Ruin bedeuten.

Die Cybersecurity-Firma Palo Alto Networks (WKN: A1JZ0Q) ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in diesem Bereich. Allerdings durchlebt Palo Alto derzeit eine mehrjährige Korrektur, da das Geschäftsmodell etwas umgeändert wird. Hierbei wird auf größere Einmalabschlüsse verzichtet und stattdessen auf wiederkehrende Einnahmen durch ein Abo-System gezielt werden.

Dieser mehrjährige Korrekturkanal beginnt allmählich zu bröckeln. Denn mittlerweile befindet sich die Aktie erneut an der oberen Begrenzung. Gelingt ein nachhaltiger Durchbruch, so notiert das nächste Kursziel beim Allzeithoch von rund 200 USD. In diesem Zuge sollten sogar weitere Hochs folgen. Ich platziere meinen Kursalarm an der oberen Begrenzung des Korrekturkanals.

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