Chartanalyse Tesla: muss die Aktie jetzt gekauft werden?

Tesla (WKN: A1CX3T) ist wahrscheinlich die umstrittenste Auto-Aktie auf dem Markt. Zuletzt veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Hierbei konnte Tesla einen Umsatz von ca. 6,3 Mrd. USD verzeichnen. Zwar konnte der Vorjahreswert von vier Mrd. USD deutlich übertroffen werden, doch lag dies noch leicht unter den Erwartungen des Marktes. Experten gingen von ca. 6,5 bis 6,6 Mrd. USD aus. Insgesamt generierte Das Unternehmen einen Nettoverlust in Höhe von 408 Mio. USD (entspricht ca. 2,31 USD pro Aktie). Im Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 3,06 USD pro Aktie. Die Experten rechneten jedoch lediglich noch mit einem Verlust von 0,39 USD pro Aktie. Durch die Kapitalerhöhung im Mai konnten die Barreserven auf fünf Mrd. USD erhöht werden, was dem Unternehmen neue Möglichkeiten verschafft. Bspw. können dadurch die Produktionen des Model 3 in China ausgebaut oder das Model Y vorbereitet werden. Beim Model Y könne man deutlich profitabler sein, als beim Model 3. Bei beiden Modellen entstehen signifikante Überschneidungen von Komponenten, wodurch Tesla kosteneffizienter arbeiten kann. Der Ausblick von 360 Tsd. bis 400 Tsd. Autos pro Jahr wurde bestätigt.

Im Big-Picture-Chart von Tesla erwartete ich einen Anstieg bis zum ersten Widerstandsbereich bei ca. 268 USD. Nach dem Erreichen dieser Zone reagierte die Aktie mit einem deutlichen Abschlag auf die Quartalszahlen. Bei meinem weiteren Szenario ging ich ab dieser Widerstandszone von einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis zu meinem zweiten Unterstützungsbereich aus. Dieser notiert bei ca. 141 USD. An dieser bärischen Einstellung halte ich grundsätzlich weiterhin fest. Dazu ist es allerdings notwendig, dass die massive Unterstützung von ca. 181 USD unterboten wird. Hier befinden sich die lokalen Tiefs von den Jahren 2014, 2015 und 2016. Weiterhin notiert hier der GD200 (monthly). Im Vorfeld bedarf es allerdings bis zum Ende des Handelsmonats (Beendigung der Monatskerze) keiner massiven Erholungsbewegung. Bislang steht hier eine doji-ähnliche Monatskerze aus, welche einen bärischen Charakter aufweist. Allerdings sollte beachtet werden, dass Tesla aufgrund des bereits laufenden Abwärtsbewegung seine überkaufte Situation in der Slow Stochastik deutlich abgebaut hat und wieder im überverkauften Extrembereich notiert. Sollte demnach der Widerstandsbereich bei ca. 268 USD nachhaltig überwunden werden können, befindet sich das nächste Kursziel bei ca. 383 USD. Ich beobachte das Spektakel von Tesla weiterhin von der Seitenlinie aus.

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Chartanalyse Apple: neues Kursziel bei 300 USD!

Zuletzt drängten neue positive Nachrichten von Apple-Insidern zur iPhone-Nachfrage nach außen. In den vergangenen Monaten ist gerade das Hauptprodukt von Apple (WKN: 865985) zum Problembereich des Konzerns geworden. Die sich verschlechternde Gesamtkonjunktur in Kombination zum Handelskonflikt zwischen den USA und China sind dafür die Haupttreiber. Apple arbeitet jedoch sukzessive daran, sich unabhängiger vom konjunktursensiblen Geschäft der iPhones aufzustellen. Derzeit werden noch rund zwei Drittel des Umsatzes mit den Smartphones generiert. Von Insidern wurde nun allerdings bekannt, dass sich Zulieferer des Konzerns auf rund 75 Millionen neue Exemplare für das zweite Halbjahr einstellen sollen. Dies entspricht ungefähr dem Vorjahreswert. D.h. Apple rechnet mit einer sich stabilisierenden Nachfrage. Entscheidende Nachrichten werden jedoch wohl erst am Dienstag, dem 30. Juli im außerbörslichen Handel veröffentlicht. Hier werden die Quartalszahlen des Konzerns bekannt gegeben. Erwartet wird hierbei im Vorfeld ein Umsatz von ca. 53,35 Mrd. USD. Der Gewinn pro Aktie soll sich auf ca. 2,09 USD belaufen. Als weitere spannende Nachricht erachte ich vor allem die Übernahme des Modem-Geschäfts von Intel. Dadurch sichert sich Apple eine weitere Schlüsseltechnologie, um sich künftig noch unabhängiger von seinen Zulieferern aufzustellen.

In der heutigen Analyse möchte ich auf den Big-Picture-Chart von Apple eingehen. Demnach befindet sich die Aktie unmittelbar am Abwärtstrend vom Allzeithoch. Kann der Konzern solide Quartalszahlen veröffentlichen oder sogar die Erwartungen übertreffen, könnte dies zu einer Impulsbewegung führen. Dies würde gleichzeitig den nachhaltigen Breakout über den Abwärtstrend ermöglichen. Ein übergeordnetes Kaufsignal zur Trendfortsetzung mit der Konsequenz neuer Allzeithochs entstünde. Mein mehrmonatiges Kursziel im Falle eines solchen Ausbruchs befindet sich bei ca. 300 USD. Bärisch werde ich für die Aktie erst, sofern der langfristige Aufwärtstrend in Kombination zum GD200 (daily, aktuell bei ca. 148,90 USD) nachhaltig nach unten unterboten wird. Derzeit notiert der Unterstützungsbereich von 169 bis 163 USD noch darüber und bietet zusätzlichen Halt. Ich erwäge im Falle von starken Quartalszahlen eine Positionsaufstockung. An meinen bestehenden Positionen halte ich dementsprechend fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Apple.

Chartanalyse Activision Blizzard: Breakout zum Turnaround – 40 Prozent Chance!

Beim Gaming-Hersteller Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) brodelt es. Zumindest aus charttechnischer Sicht. Entscheidend für einen Befreiungsschlag wird jedoch der Termin am 08.08.2019 sein. Hier veröffentlicht der Konzern seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Experten gehen hierbei lediglich von einem EPS von 0,2612 USD aus. Der Umsatz soll sich auf 1,19 Mrd. USD belaufen. Dementsprechend erwarten die Analysten einen 27 prozentigen Umsatzrückgang und einem Einbruch des Gewinns von 46 Prozent. Ich beobachte die Aktie seit einigen Wochen genauer, da im Vorfeld ein massiver Abverkauf entstanden ist. Die Markterwartungen sind dementsprechend niedrig. 2019 soll ein schwaches Jahr für den Spielekonzern werden. Überwiegend ist der Aktienkurs aufgrund der angezogenen Investitionen für Mitarbeiter und Content eingebrochen. Spannend wird vor allem der Ausblick. Im Sommer sollen gleich zwei Klassiker gestartet werden: „WoW Classic“ (World of Warcraft) und „Call of Duty: Mobile“. WoW Classic soll dabei wiederkehrende Einnahmen liefern: der Monatsbeitrag beläuft sich auf 12,99 EUR.

In der Spitze verlor Activision Blizzard bereits mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Doch wie bereits angesprochen, ging die Aktie in den vergangenen Wochen und Monaten in eine Konsolidierungsphase über. Hierbei stoppte die Abverkaufsbewegung unmittelbar im Unterstützungsbereich von 44 USD. Innerhalb dieser Konsolidierung wurde ein kurz- bis mittelfristiger Abwärtstrend gebildet. Aktuell notiert Activision Blizzard direkt am Breakout-Niveau. Mein Kursalarm ist im Trading-Desk auf traderfox.com platziert. Ich erwarte einen Befreiungsschlag. Sollte dieser generiert werden, ist das Turnaround-Szenario intakt. Mein erstes Kursziel befindet sich am Widerstandsbereich von 57 USD. Nach einer kurzfristigen Konsolidierung in dieser Zone sollte die Erholungsbewegung bis 68 USD fortgesetzt werden. Ich bin bullisch für die Aktie eingestellt.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Activision Blizzard.

Trading auf professionellem Niveau – Das TraderFox Complete-Abo

Liebe Trader,

in diesem Video zeige ich euch, was alles bei unserem Komplettpaket inklusive ist. Trader, die auf professionellem Niveau agieren wollen, können mit dem Complete-Abo auf ein umfangreiches Angebot an Features zurückgreifen. Die Börsensoftware, die Live Trading-Sektionen, das Aktien Magazin und das Investment Paket sind hier bereits standardmäßig mit dabei. Einen großen Mehrwert bietet euch nun der Messenger-Dienst, wo Trading-Chancen in Deutschland, Europa und den USA den ganzen Tag über in Echtzeit aufgezeigt werden. Wenn es bedeutende News-Impulse gibt, dann erhaltet ihr auch Push-Notifications auf eurem Smartphone. So könnt ihr keine Breakouts mehr verpassen. Außerdem könnt ihr euch im Trader Chat mit anderen Börsenbegeisterten austauschen. Letztlich habt ihr auch noch Zugriff auf den Portfolio-Builder. Damit könnt ihr Backtests automatisiert durchführen lassen und eure Strategien immer weiter verfeinern. Nähere Details seht ihr in diesem kurzen Video:

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Das TraderFox-Abo Live Trading Deutschland, Europa und USA

Liebe Trader,

in diesem kurzen Video möchte ich euch das Abo Live Trading Deutschland, Europa und USA vorstellen. Mit diesem bekommt ihr zusätzlich zur Börsensoftware auch Zugriff auf die Live Trading-Sektionen. Dort werden von den TraderFox-Redakteuren täglich neue Trading-Chancen aufgezeigt. Geführt werden auch 2 Musterdepots, die ihr mitverfolgen und nachhandeln könnt. Neu eingeführt wurden nun die Stocks in Action. Hier werdet ihr entweder über den Browser oder die TraderFox Live-App täglich auf die 5 besten Aktien aufmerksam gemacht. Für nur 49€/Monat könnt ihr die Funktionen nutzen. Zusätzlich gibt es dann noch das Kombi Abo Verkaufsschlager, das besonders bei berufstätigen Tradern beliebt ist. Für nur 10€/Monat extra habt ihr zusätzlich Zugriff auf das Aktien Magazin sowie auf das Investment-Package. Insgesamt seid ihr damit optimal aufgestellt, um über die relevantesten News aus Deutschland, Europa und den USA informiert zu sein. Nähere Details seht ihr in diesem kurzen Video:

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Chartanalyse Wirecard: Der Befreiungsschlag in Richtung Allzeithoch

Die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard (WKN: 747206) konnten zum Ende der am vergangenen Handelswoche nochmals deutlich zulegen. Bis zum Tagesschlusskurs stand ein Kursgewinn von ca. fünf Prozent zu Buche. Die Gründe hierfür sind eine neue Zusammenarbeit mit einem namhaften Einzelhandelsunternehmen. Hierbei handelt es sich um keinen geringeren Konzern als ALDI. Sämtliche Zahlungen mit Kredit- und internationalen Debitkarten des Konzerns sollen künftig von Wirecard abgewickelt werden. Dies könnte der Auslöser für weitere Partnerschaften mit anderen Konzernen führen. Denn ALDI zählt als ein eher vorsichtig agierendes Unternehmen. Gerade aufgrund der „Financial-Times Problematik“ spricht ALDI ein großes Vertrauen an Wirecard aus, wodurch wiederrum andere Konzerne folgen könnten.

Aus charttechnischer Sicht bin ich bereits seit einiger Zeit bullisch für die Wirecard-Aktien. Denn nach der massiven Abwärtsbewegung im vergangenen Jahr konnte sich Wirecard wieder deutlich erholen und somit einen nachhaltigen Boden bilden. Im Zuge dieser Bodenbildung konnte ebenfalls der Abwärtstrend überwunden werden. Seit einigen Handelswochen bewegt sich die Aktie unmittelbar an der Oberkante dieses Abwärtstrends. Als zuverlässige Unterstützung zählte währenddessen die Kursmarke von 144 EUR. Hier befinden sich einige lokale Hochs aus 2018 sowie von April diesen Jahres. Seit dem Breakout konnte dieser Unterstützungsbereich trotz der laufenden Konsolidierungsbewegung stets verteidigt werden. Solange sich Wircard nachhaltig oberhalb dieser Kursmarke aufhalten kann, gehe ich von einem Breakout aus der laufenden Konsolidierung aus. Mein Kursalarm ist platziert. Wird dieser ausgelöst, gehe ich von der nachhaltigen Trendwende aus. Mein Kursziel befindet sich im Anschluss bei 220 EUR. Sollte hingegen die Kursmarke von 144 EUR nicht nachhaltig verteidigt werden können, suche ich einen antizyklischen Einstieg im Bereich von 124 EUR.

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Chartanalyse Volkswagen: Big-Picture Breakout – Richtungsweiser für die nächsten Jahre!

Die Automobilbranche ist im Umbruch. Dies bekommen gerade vor allem die deutschen Automobilkonzerne zu spüren. BMW musste bspw. bereits 50 Prozent seiner  Marktkapitalisierung einbüßen. Bei Daimler sind es noch mehr. Volkswagen (WKN: 766403) befindet sich aktuell rund 40 Prozent vom Hoch von 2015 entfernt. Doch vor allem die Entwicklung von Volkswagen finde ich spannend. Der Konzern arbeitet mit Hochtouren am Projekt der E-Mobilität. Spätestens bis zum Jahr 2030 sollen alle Modelle in einer elektrifizierten Variante auf dem Markt angeboten werden.

Die Grundlagen hierfür werden bzw. sind bereits geschaffen. Künftig wird es ein eigenständiges Vorstandsressort für E-Mobilität geben, hausinterne Zulieferer gestärkt und die Fertigung von Batterien mit Partnern wie Northvolt werden teilweise selbst angegangen. Mit Quantum Scape soll bereits jetzt die Produktion von Batteriezellen der nächsten Generationen sichergestellt werden. Bis 2021 soll das E-Werk in Zwickau komplett ausgelastet sein und ab 2022 werden in Hannover und Emden ebenfalls Elektrofahrzeuge produziert. In Braunschweig soll die Entwicklung und Fertigung von Batteriesystemen starten.

Zudem wird die Allianz mit Ford ausgebaut. Beide Automobilhersteller wollen künftig bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos noch enger zusammenarbeiten. VW wird hierbei Milliarden in Fords Tochter für selbstfahrende Autos investieren. Im Gegenzug sollen Fahrzeuge von Ford auf der E-Auto-Plattform MEB von Volkswagen gefertigt werden.

Der Big-Picture Chart von Volkswagen spitzt sich immer weiter zu. Seit 2015 bildete der VW-Konzern im Prinzip eine Keilformation. Hierbei notiert die Aktie unmittelbar am Breakout-Niveau. Erfolgt der Ausbruch, sollte dies trendbestimmend für die nächsten Jahre sein. Seit mehreren Monaten konsolidiert die Aktie inmitten der beiden Kursmarken von 156 und 137 EUR. Gelingt der nachhaltige Breakout über 156 EUR, so erwarte ich den Ausbruch aus der Keilformation auf der Oberseite. Das erste Kursziel befindet sich bei ca. 200 EUR und sollte daraufhin in wenigen Monaten erreicht sein. Das Mehrjahreskursziel notiert beim Hoch von 2015 bei ca. 250 EUR. Bricht die Aktie hingegen auf der Unterseite aus, so befindet sich das nächste Kursziel bei ca. 108 EUR. Die Unterseite befindet sich bei ca. 137 EUR. Ich erwarte allerdings einen bullischen Ausbruch. Meine Kursalarme sind platziert. Diese können auf dem Trading-Desk über traderfox.com nachvollzogen werden.

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Chartanalyse SAP: Schock verdaut oder erhalten wir bessere Einstiegskurse?

In der vergangenen Handelswoche zählte das DAX-Schwergewicht SAP (WKN: 716460) zu den größten Verlierern des deutschen Leitindex. Der Auslöser hierfür waren die enttäuschenden Quartalszahlen. Hierauf wurde die Aktie massiv abgestraft und verlor in der Spitze zeitweise rund zehn Prozent. Zwar sehen Analysten keine essentiellen Abweichungen zu den Markterwartungen, doch Anleger hofften angesichts dieser vorangegangenen Kursrallye vielmehr auf ein Übertreffen dieser Annahmen. Letztendlich wurden lediglich die Unternehmensziele bestätigt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern konnte um elf Prozent auf 1,82 Mrd. EUR zulegen. Auch der Umsatz legte um elf Prozent auf 6,6 Mrd. EUR an. Dies ist allerdings ebenfalls auf die Übernahme des US-Datenanbieters Qualtrics zurückzuführen. Die Marge hingegen blieb bei einem Wert von 27,3 Prozent. Belastend wirkte vor allem die Umbaurunde des Konzerns, bei welchem bis zu 4.400 Mitarbeiter entweder die Funktion wechseln oder mittels Abfindungen die Firma verlassen sollen.

Aus charttechnischer Sicht gelang die Aktie nach den Quartalszahlen unmittelbar in den Unterstützungsbereich bei ca. 108 EUR. Neben dem lokalen Tief vom 04. Juni befindet sich hier ebenfalls das vorherige Allzeithoch vom 28. September 2018 sowie die Oberkante des offenen Aufwärtsgaps vom 24. April. Darüber hinaus verläuft in dieser Zone der Aufwärtstrend, welcher seit Beginn des Jahres etabliert wurde. Als zusätzliche Unterstützung notiert bei 109,50 EUR das erste Fibonacci-Retracement dieser laufenden Aufwärtsbewegung. Hier konnte SAP demnach seine erste Unterstützung finden und setzte zu ersten Gegenbewegung an. Sollte dieses Tief bei 108 EUR allerdings nicht verteidigt werden können, befindet sich mein nächstes Kursziel im Bereich von 97,50 bis 99,80 EUR.  Ich gehe davon aus, dass SAP dieses Kursziel innerhalb der nächsten Wochen und Monate ansteuert. Hier werde ich voraussichtlich meine bestehende Position weiter ausbauen. Ab Erreichen dieser Zone erwarte ich eine übergeordnet fortgesetzte Aufwärtsbewegung. Meine Kursalarme sind platziert und können über das Trading-Desk auf traderfox.com nachvollzogen werden.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SAP.

Chartanalyse BASF: Ein heißes Eisen unter den DAX-Titeln!

Mittlerweile beträgt der Kursverlust bei der Aktie des Ludwigshafener Chemiekonzerns in der Spitze bei über 40 Prozent. BASF (WKN: BASF11) geriet aufgrund der nachlassenden Konjunktur sowie des anhaltenden Handelsstreit zwischen den USA und China immer mehr unter Druck. Ein Ende ist bislang noch nicht in Sicht, obwohl es auch einen gewissen charttechnischen Hoffnungsschimmer gibt. Vieles wird allerdings von den Reaktionen auf die Unternehmenszahlen am 25. Juli abhängig sein. Hierbei wird BASF die detaillierten Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal vorlegen. Im Vorfeld wurden bereits einige Eckwerte vorgelegt, wobei der Konzern einen Einbruch des Betriebsergebnisses von bis zu 30 Prozent erwartet. Zuvor gingen Experten noch von einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von bis zu zehn Prozent aus. Am 25. Juli wird vor allem der Ausblick entscheidend sein und ob Anleger den Rückschlag der Eckwerte mittlerweile verdaut haben.

Innerhalb der ersten Monate des laufenden Jahres konnte sich der Titel wieder etwas erholen. Doch diese Erholungsbewegung verpuffte aufgrund der anhaltenden Probleme, vor welche der Konzern gestellt wird. Nahezu sämtliche Kursgewinne gingen wieder verloren. Es etablierte sich erneut ein Abwärtstrend. Mittlerweile notiert BASF wieder unmittelbar an diesem Abwärtstrend, ohne zuvor ein weiteres Tief generiert zu haben. Stattdessen wurde ein potenzielles Doppeltief gebildet, was die Grundlage für einen ersten Turnaround darstellen könnte. Sollte es der Aktie gelingen, den kurzfristigen Abwärtstrend nach oben zu überwinden, ist das Turnaround-Szenario intakt. Mein erstes Kursziel für die nächsten Handelswochen befindet sich anschließend bei ca. 70,50 EUR. Wenn dieses sogar nachhaltig überwunden werden kann, notiert mein nächstes Ziel bei 79,40 EUR. Sollte hingegen das Doppeltief nicht verteidigt werden können, befürchte ich eine massive Abwärtsbewegung mit dem ersten Kursziel von 51,90 EUR. Das charttechnische Grundgerüst steht also noch auf wackeligen Beinen. Meine Kursalarme sind platziert und können über unser Trading-Desk nachvollzogen werden.

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Erstellt euren eigenen Index mit dem Index-Builder!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch wie ihr mit dem Index-Builder eure selbst erstellten Indizes in den Live-Betrieb schalten könnt. Im Gegensatz zum Portfolio-Builder führt ihr hier keinen Backtest durch, sondern ihr wählt anhand aktueller Daten bestimmte Aktien aus, die in euren Index aufgenommen werden. Anschließend könnt ihr die Entwicklung ganz genau nachverfolgen. Ihr könnt für die Auswahl auf verschiedene fundamentale oder technische Kriterien zurückgreifen, um eine Auswahl nach euren Vorstellungen berechnen zu lassen. Anschließend könnt ihr noch Veränderungen vornehmen, bevor das System die weiteren Schritte bzw. Umschichtungen übernimmt. In diesem kurzen Video zeige ich euch eine Schritt für Schritt Anleitung:

Tipp: Hier gibt es alle Informationen zum neuen Index-Builder. Wenn sie keine neuen Videos oder Webinare verpassen möchten, können sie den YouTube-Channel auch abonnieren. So werden sie stehts über Neuerungen informiert.