Chartanalyse Netflix: kann Netflix dem steigenden Konkurrenzdruck standhalten?

Die Konkurrenz-Situation im Streaming-Geschäft nimmt stetig zu. Netflix (WKN: 552484) hatte hier lange Zeit die Nase vorn. Doch neben Amazon drängen immer mehrere Anbieter in den Markt. Bspw. investiert Apple zunehmend in diesen Geschäftsbereich und produziert eigene Inhalte. Walt Disney startete zuletzt mit „Disney +“ ebenfalls einen eigenen Streaming-Dienst und wird zunehmend seinen Content von den anderen Anbietern abziehen. Das neue Streaming-Angebot findet steigende Beliebtheit. Ähnliches beobachten wir bei Warner Bros. Auch hier soll ein Streaming-Angebot gestartet und somit die Inhalte von den anderen Anbietern abgezogen werden. Spannend wird vor allem wie die einzelnen Unternehmen mit dieser Situation umgehen.

Aus charttechnischer Sicht ist bei Netflix von dieser drohenden Konkurrenz-Situation noch wenig zu spüren. Die Aktie notiert weiterhin nahe des Allzeithochs. Dieses befindet sich bei ca. 423 USD. Zuvor konnte der mittelfristige Abwärtstrend überwunden werden, wodurch ein übergeordnetes Kaufsignal entstanden ist. Doch satt auf weitere Hochs vorzudringen, ging Netflix in eine monatelange Seitwärts-Konsolidierung über. Diese erstreckt sich in etwa von 326 bis 388 USD. Derzeit befindet sich die Aktie an der Oberkante, kann jedoch bislang noch keinen Breakout generieren. Erfolgt dieser Ausbruch, ist direkt mit weiteren Allzeithochs un dem Ansteuern der Kursregion von 500 USD zu rechnen. Ich erwarte allerdings nochmals einen Pullback zur Unterkante dieser Konsolidierungsspanne. Erst im Anschluss gehe ich von der genannten Aufwärtsbewegung mit einem Breakout aus. Sollte Netflix entgegen meinen Erwartungen die untere Begrenzung der Seitwärts-Konsolidierung nach unten verlassen, ist mit einem Ansteuern des Unterstützungsbereichs bei ca. 24 USD zu rechnen. Hier notiert das letzte lokale Tief von Ende 2018. Meine Kursalarme sind sowohl an der oberen als auch an der unteren Begrenzung der Konsolidierungsspanne platziert.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Apple, Amazon.

Chartanalyse Infineon: Wie steht es um den Verdopplungskandidat im DAX?

Vor rund einem Monat berichtete ich über den deutschen Chiphersteller Infineon (WKN: 623100). Dieser geriet aufgrund von Konjunktursorgen sowie dem anhaltenden Handelskonflikt zwischen den USA und China in der Vergangenheit immer weiter unter Druck. In der Spitze verlor der DAX-Konzern mittlerweile fast die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Zudem belastete die bedeutendste Übernahme der Unternehmensgeschichte. Hierbei möchte Infineon den Speicherhersteller Cypress Semiconductor für rund neun Milliarden EUR kaufen. Zunächst reagierten Anleger angesichts der hohen Kaufsumme entsetzt, doch inzwischen deutet sich eine charttechnisch spannende Situation an.

Im Zuge dieser beschleunigten Abwärtsbewegung bildete Infineon einen Abwärtstrendkanal. Hierbei geriet Infineon im vergangenen Monat an den genannten Unterstützungsbereich bei ca. 13,30 EUR. In dieser Zone befindet sich neben den Hochs aus 2003 und 2008 ebenfalls der Bereich des lokalen Hochs aus dem Jahre 2015. Darüber hinaus befand sich hierbei die Unterkante des Abwärtstrendkanals. Schnell konnte sich Infineon hier erholen und bildete auf Monatsbasis sogar eine Umkehrkerze in Form eines Dojis/Hammers. Diese potenzielle charttechnische Umkehrformation gilt es im laufenden Monat zu bestätigen. Hierfür sollte die Aktie den Widerstandsbereich bei ca. 16,20 EUR nachhaltig überwinden können. Ich halte weiterhin an meiner bullischen Einstellung fest und erwarte primär ein Ansteuern der Oberkante des Abwärtstrendkanals. In Hinblick auf die stark überverkaufte Situation in der Slow Stochastik kann ich mir ebenfalls einen direkten Breakout vorstellen. In diesem Fall entstünde ein weiteres Kaufsignal, welches bis zum Hoch bei ca. 25 EUR beflügeln sollte.

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Chartanalyse BYD: nur eine Frage der Zeit – steht der Breakout bevor?

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) schreitet bei seinen Expansionsplänen sukzessive voran. Zuletzt meldete das Unternehmen die ersten Doppeldecker-Elektrobusse nach London auszuliefern. Weiterhin veröffentlichte BYD seine Auslieferungszahlen für den abgelaufenen Monat Juni. Insgesamt wurden hierbei 38.735 Fahrzeuge abgesetzt. Im Vorjahreszeitraum belief sich die Zahl auf 37.577 Einheiten. Dies entspricht einer leichten Zunahme von ca. drei Prozent. Trotz des neuen Auftrags aus London schwächelt jedoch das Geschäft für Elektrobusse. Hierbei konnten lediglich 375 Einheiten verkauft werden. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 810. Deutlich positiver verläuft hingegen das Geschäft mit reinen Elektro-PKWs. Die Auslieferungszahlen konnten im Vergleich mehr als verdoppelt werden (18.864 zu 7.655 Einheiten). Verbrenner-Motoren nehmen dabei zunehmend eine untergeordnete Rolle ein. Diese Zahlen gingen von 20.849 auf 12.164 Einheiten zurück. Die Chinesen setzen immer mehr auf Elektromobilität.

Doch Aktionäre müssen bei der Aktie von BYD viel Geduld mitbringen. Seit Monaten bewegt sich die Aktie innerhalb einer Seitwärts-Range. Dabei deutet sich bislang noch keine trendbestimmende Bewegung an. Prinzipiell bewegt sich BYD in einer Zone zwischen 6,55 EUR und 4,95 EUR. Solange sich die Aktie innerhalb dieser Kursregion bewegt, gibt es im Big-Picture keine bestätigten charttechnischen Signale für die Etablierung eines Trends. Allerdings erwarte ich eine größere Aufwärtsbewegung, sofern der Widerstand bei ca. 5,60 EUR nachhaltig überwunden werden kann. Anschließend gehe ich von dem Erreichen der Oberkante der Seitwärts-Range aus, gefolgt von einem übergeordneten Breakout. Das Kursziel beläuft sich auf 8 EUR. Sollte BYD hingegen unter die Kursmarke von 4,95 EUR fallen, deuten sich Kurse von 4 EUR an.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BYD.

Chartanalyse BASF: Gewinnwarnung – das Zittern um diese charttechnische Kursmarke!

Zuletzt geriet der Ludwigshafener Chemiekonzern deutlich unter Druck. BASF (WKN: BASF11) musste eine Gewinnwarnung aussprechen. Aufgrund von einer schlechten Weltkonjunktur sowie der anhaltenden Handelskonflikte revidierte der DAX-Konzern seine Umsatzprognose und geht nun von einem leichten Umsatzrückgang aus. Zuvor wurde noch mit einer Zunahme von fünf Prozent gerechnet. Schlimmer wird es hingegen beim EBIT. Dieses soll um fast 50 Prozent einbrechen und liegt damit deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Als Belastungsfaktor wurde vor allem die Wachstumseinbußen in der globale Automobilindustrie sowie eine schwächere Entwicklung im Agrarsektor genannt. BASF erwartet nun einen Umsatz von 15,2 Mrd. EUR und ein EBIT von 1,0 Mrd. EUR.

BASF betrachte ich derzeit gerne im Big-Picture. Auf Monatsbasis steht uns eine Entscheidung bevor. Prinzipiell bewegte sich die Aktie seit 2015 innerhalb einer völlig intakten Seitwärts-Konsolidierung. Diese erstreckte sich prinzipiell von ca. 56 bis 95 EUR. Seit Monaten bewegt sich BASF an der unteren Begrenzung. Fällt der Kurs darunter, sind schnell mit Kursen bis zu 49 oder gar 42 EUR zu rechnen. Die letzte Erholungsbewegung erstreckte sich lediglich bis zu meinem Widerstandsbereich bei ca. 75 EUR. Erst wenn BASF diese Kursmarke überwinden kann, hellt sich das charttechnische Bild etwas auf. Ich erwarte derzeit trotz der schlechten Nachrichten noch keinen Breakout auf der Unterseite. Insgesamt gehe ich von einem erneuten Anlauf des genannten Widerstandsbereichs aus. Einen schnellen Rebound erwarte ich allerdings nicht. Grundsätzlich sehe ich BASF als ein Basisinvestment an und halte dementsprechend an meinen Positionen fest. Eine Positionsaufstockung kommt für mich derzeit jedoch nicht in Frage.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BASF.

Chartanalyse Tesla: ist die Anlegerparty bald vorbei?

Der amerikanische Automobilkonzern Tesla (WKN: A1CX3T) meldete zuletzt einen neuen Absatzrekord. Demnach wurden im zweiten Quartal 95.200 Autos ausgeliefert. Dies entspricht einer Verdoppelung der Auslieferungszahlen im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum. Das Ziel für das Gesamtjahr beläuft sich weiterhin auf 360 bis 400.000 Einheiten. Allerdings wurde dieses Ziel erreicht, indem viele Hebel, wie zum Beispiel Preissenkungen, in Bewegung gesetzt wurden.  Spannend werden vor allem die nächsten Quartalszahlen. Diese werden signalisieren, inwieweit Tesla auch operative Gewinne erwirtschaften kann und wie es um andere wichtige Finanzkennzahlen steht.

Aus charttechnischer Sicht ging ich nach Erreichen des ersten Unterstützungsbereich bei ca. 177 USD von einer Gegenbewegung bis zum ersten Widerstand aus. Dieser notiert bei ca. 254 USD und konnte im Zuge der Erholungsbewegung mittlerweile beinahe erreicht werden. Grundsätzlich gehe ich im übergeordneten Kontext weiterhin von fallenden Kursen bei der Tesla-Aktie aus. Denn durch das Unterbieten der jahrelangen Seitwärtsspanne, wurde eine markante Abwärtsbewegung eingeleitet. Die Seitwärtsrange erstreckte sich von 2017 bis 2019 innerhalb einer Spanne von 380 bis 254 USD. Dementsprechend stellt diese Unterkante eine deutliche Widerstandszone dar. Neben der Unterkante notieren hier ebenfalls die lokalen Hochs aus den Jahren von 2014 bis 2017 sowie der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 271 USD). Ich erwarte, dass Tesla am Widerstandsbereich ein lokales Top bildet und die Abwärtsbewegung bis insgesamt 140 USD fortsetzt. Sollte diese Zone hingegen nachhaltig überwunden werden, ist mit einem neuen Angriff der Allzeithochs im Bereich von 381 USD auszugehen.

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Chartanalyse Wirecard: Seitwärts-Range am Breakout-Niveau – Aktie vor neuen Allzeithochs!

Die Aktionäre des Zahlungsdienstleisters Wirecard (WKN: 747206) konnten sich in diesem Jahr in der Spitze bereits über Kursanstiege von fast 80 Prozent freuen. Vorangegangen war jedoch eine massive Kursabstrafung aufgrund Anschuldigungen der Financial Times. Diese erwiesen sich allerdings als zweifelhaft. Demnach konnte sich die Lage beruhigen und Marktteilnehmer wieder auf das eigentliche Kerngeschäft fokussieren. Hier läuft es. Zuletzt meldete Wirecard eine Kooperation mit dem chinesischen e-commerece Gigant Alibaba. Die Bezahl-App „Alipay“ wird in den Filialen der Drogeriekette „DM“ eingesetzt. Wirecard stellt hierfür den Partner bei der Zahlungsabwicklung dar. Zudem konnte eine weitere Partnerschaft mit dem Fintech „CreditPilot“ ins Leben gerufen werden. Damit steht die Zahlungsabwicklung von Wirecard weiteren 100 Millionen Menschen weltweit zur Verfügung. 2018 wurden auf der Plattform CreditPilot Transaktionen im Wert von rund 2,7 Mrd. EUR abgewickelt.

Aus charttechnischer Sicht konnte der Abwärtstrend seit dem Allzeithoch in den vergangenen Wochen durchbrochen werden. Seitdem konsolidiert die Aktie in einer sich zunehmend verengenden Seitwärtsphase. Unmittelbar am Breakout-Niveau. Das Handelsvolumen nimmt dabei sukzessive ab. Die untere Begrenzung befindet sich an der Unterstützung von 144 EUR. Die Oberkante bei ca. 156 EUR. Ich erwarte einen baldigen Breakout. Das erste Kursziel befindet sich am Allzeithoch bei rund 200 EUR. Ich gehe jedoch von einer Trendfortsetzung bis zunächst 220 EUR aus. Das Breakout-Szenario wird mit dem nachhaltigen Überwinden der Kursmarke von 156 EUR aktiv. Sollte hingegen die Unterkante bei ca. 144 EUR nach unten verlassen werden, befindet sich die nächste Unterstützung im Bereich von 124 EUR.

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Chartanalyse Alphabet: spannendste Aktie im Bereich des autonomen Fahrens?

Nach dem Start der Cloud-Gaming-Sparte Stada veröffentlichte die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) die nächste spannende Nachricht. Demnach hat die Tochter Waymo die Genehmigung der kalifornischen Behörde erhalten, künftig Passagiere mit Robotertaxis zu befördern. Damit erreicht Alphabet einen großen Meilenstein im Bereich des autonomen Fahrens. Hierdurch erhält der Konzern einen deutlichen Zeitvorsprung gegenüber der Konkurrenz und wird damit zur spannendsten Aktie im Bereich des autonomen Fahrens.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Alphabet prinzipiell seit 2018 innerhalb einer Seitwärtsbewegung. Zwar konnten hier zeitweise neue Hochs erreicht werden, doch wurden diese unmittelbar danach wieder abverkauft. Aktuell befindet sich Alphabet meines Erachtens in einer aussichtsreichen Situation. Neben der fundamental positiven Nachrichtenlage konnte Alphabet vor einigen Wochen eine Umkehrformation in Form eines bestätigten Hammers bilden. Seitdem erreichte die Aktie wie in meiner vorangegangenen Analyse beschrieben den ersten Widerstansbereich bei ca. 1.135 USD. Kann dieser nun nachhaltig überwunden werden, ist mit einem Ansteuern der Allzeithochs bei ca. 1.293 USD zu rechnen. Ich gehe von einem solchen Kursverlauf aus. Ich halte demnach weiterhin an meinen Positionen fest. Sollte die Aktie jedoch unter 1.070 USD fallen (letzte lokale Tief vom 24.06.), so ist mit einem Ansteuern des Unterstützungsbereichs von ca. 999 USD zu rechnen. Wird diese Zone erreicht, baue ich mein Engagement voraussichtlich weiter aus. Meine Kursalarme sind platziert.

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Chartanalyse BMW: Ist das der langersehnte Turnaround?

Der Münchener Automobilkonzern BMW (WKN: 519000) geriet seit 2018 deutlich unter Druck und leitete von hier aus eine weitere Abwärtsbewegung ein. Innerhalb dieser Zeit verlor der Titel beinahe 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Zurückzuführen ist dies vor allem bei dem Zykliker auf die abschwächende Konjunktur sowie den Unsicherheiten rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China. Umso überraschender waren daher die guten Zahlen aus den USA. Hierbei konnte BMW die Verkäufe seiner SUVs im Juni auf fast 32.000 Autos steigern. Dies entspricht einem Anstieg von 7,5 Prozent und ist u.a. auf die neue BMW X-Baureihe zurückzuführen. Insgesamt legten die Autoverkäufe um rund 2,5 Prozent zu.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie von BMW weiterhin innerhalb eines völlig intakten mittelfristigen Abwärtstrend. Solange dieser nicht nachhaltig überwunden werden kann, ist grundsätzlich mit einer fortgesetzten Korrektur zu rechnen. Allerdings erreichte BMW im Zuge dieser Abwärtsbewegung das letzte lokale Tief aus 2016 bei ca. 63,66 EUR. Hier konnte eine erste Gegenbewegung eingeleitet werden. Ich gehe davon aus, dass der mittelfristige Abwärtstrend nochmals angesteuert wird. Ebenfalls erwarte ich einen Breakout. Wird dieser vollzogen, ist sogar mit einem Ansteuern des Widerstandsbereichs von 77,48 EUR zu rechnen. In dieser Zone befindet sich sowohl das lokale Tief aus 2017 sowie das lokale Hoch von 2019. Von einem nachhaltigen Turnaround kann bislang allerdings noch nicht gesprochen werden. Kann der Unterstützungsbereich von 63,66 EUR nicht verteidigt werden, ist von einem Ansteuern der Unterstützungszone von ca. 54 EUR auszugehen.

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Chartanalyse Siemens: Auf dem Weg zum neuen Highflyer im DAX

Der Münchener Industriekonzern Siemens (WKN: 723610) plant bereits seit längerem seinen Konzernumbau. Hierbei möchte der Konzern rund um Joe Kaeser bspw. bis September nächsten Jahres die Energiesparte komplett ausgliedern. Es soll ein neues Börsenunternehmen entstehen. Die Beteiligungshöhe soll sich dabei lediglich noch zwischen 25 bis 50 Prozent belaufen. Zudem sollen in den kommenden Jahren insgesamt rund 13.000 Stellen gestrichen werden. Dadurch plant der Konzern deutliche Kosteneinsparungen und eine Steigerung der Profitabilität.

Zwar bewegt sich Siemens während der vergangenen Handelsjahre innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends, doch ging die Aktie seit 2017 in einen untergeordneten Abwärtstrend über. Diesen untergeordneten Abwärtstrend betrachte ich jedoch vielmehr als Konsolidierungsbewegung, ehe der Breakout erfolgt. Zuletzt konnte sich Siemens dabei wieder über den entscheidenden Unterstützungsbereich bei ca. 100 EUR zurückkämpfen. Doch von einer Trendfortsetzung ist erst zu sprechen, wenn der genannte Abwärtstrend nachhaltig nach oben durchbrochen werden kann. In diesem Fall ist zunächst mit einem Ansteuern von Widerstandsbereich 1 bei ca. 122 EUR zu rechnen, gefolgt vom Mehrjahreshoch bei 133 EUR. Diese beiden Kursziele erachte ich im Falle eines solchen Breakouts jedoch vielmehr als Zwischenziele. Das eigentliche Kursziel für die nächsten Jahre notiert anschließend im Bereich von 160 EUR. Sollte sich die Aktie jedoch nicht nachhaltig beim Unterstützungsbereich von 100 EUR stabilisieren können, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis in den Bereich von 80 EUR zu rechnen. Hier werde ich mein Engagement weiter ausbauen.

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Chartanalyse Nvidia: Trendfolger aufgepasst – der Big-Picture Breakout steht bevor!

Die Chip-Hersteller rund um Nvidia (WKN: 918422) konnten im Zuge des vergangenen Kryptowährungs-Booms deutlich an Wert zulegen. Eine wahrhafte Rally lag hinter den Aktien. Doch während des massiven Kurseinbruchs unter den Kryptos sowie des anhaltenden Handelskonflikts zwischen den USA und China wurden auch die Chip-Hersteller wieder abverkauft. Mittlerweile konnte Nvidia sich allerdings von den Tiefs erholen. Auch der Bitcoin erfährt derzeit eine wahre Renaissance. Inzwischen konnte die Kryptowährung seit dem Tief um rund 275 Prozent (!) zulegen. Dies könnte neben einem potenziell endenden Handelskonflikts sowie der Hoffnung auf den Bereich des autonomen Fahrens bald zu einer massiven Aufwärtsbewegung bei Nvidia führen.

Aus charttechnischer Sicht arbeitet die Aktie des Chip-Herstellers weiterhin an einer übergeordneten Bodenbildung. Dabei generiert Nvidia eine vermeintliche Dreiecksformation. Wird diese nach oben durchbrochen, wäre dies ein Zeichen zur übergeordneten Trendfortsetzung. In diesem Fall liegt das Kursziel für die nächsten Jahre beim Allzeithoch im Bereich von ca. 300 USD. Zuvor stellt jedoch der Widerstand vom lokalen Hoch des laufenden Handelsjahres bei ca. 191 USD das Zwischenziel dar. Verlässt Nvidia hingegen die Formation nach unten, so befindet sich die nächste übergeordnete Unterstützung erst wieder im Bereich von ca. 94 USD. An der Unterkante der Dreiecksformation notiert der GD200 weekly und verstärkt damit den Unterstützungsbereich. Ich halte auch weiterhin an dem bullischen Breakout-Szenario fest. Angesichts des Kursanstiegs der vergangenen Handelswoche in Höhe von ca. mehr als acht Prozent verstärkt sich meine Haltung nochmals.

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