Chartanalyse Siemens: 60 Prozent Kurspotenzial beim DAX-Schwergewicht!

Ich erwarte, dass das DAX-Schwergewicht Siemens (WKN: 723610) vor einer massiven Aufwärtsbewegung steht. Die Umstrukturierung des Konzerns sowie die Investitionen in Zukunftsthemen wie digitale Industrien und intelligente Infrastruktur sollten den Konzern für die nächsten Jahre gut aufstellen. Zuletzt übernahm der Konzern die sog. Edge-Technologie von Pixeom. Dadurch verstärkt Siemens sein Portfolio zur Bereitstellung bzw. Nutzung von Apps bei Maschinen. Somit können bspw. Produktionsdaten an Maschinen lokal gesammelt, ausgewertet und analysiert werden. Spannend wird vor allem für Anleger der siebte November. Hier verkündet Siemens seine Zahlen für das abgelaufene Quartal, welche der Initiator für einen nachhaltigen charttechnischen Turnaround sein könnten.

Siemens weist im Big-Picture Chart im Monatskursverlauf eine spannende Ausgangssituation auf. Seit dem lokalen Hoch im Mai 2017 bei ca. 133 EUR musste der Konzern einen Großteil seiner Gewinne wieder abgeben. Im Zuge dieser Korrekturbewegung verlor Siemens rund 37,5 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Doch im Unterstützungsbereich von 80 bis 86 EUR fand vor wenigen Monaten eine erste Gegenbewegung statt. Hier befinden sich neben entscheidenden Tiefs ebenfalls der GD200 (monthly, aktuell bei ca. 82,31 EUR). Aktuell notiert die Aktie weiterhin innerhalb des intakten Abwärtstrendkanals was sich bald ändern könnte. Liegen die Zahlen bspw. über den Erwartungen des Marktes, könnte dies bereits der Auslöser für einen nachhaltigen Breakout aus diesem Kanal/Flagge sein. In diesem Fall befindet sich das erste übergeordnete Kursziel beim Widerstandsbereich von ca. 126 EUR. Auf Sicht von mehreren Jahren (bis ca. 2022) erwarte ich sogar eine übergeordnete Trendfortsetzung sowie ein Ansteuern von 160 EUR.

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Chartanalyse Fresenius: heißer Turnaround-Kandidat im Dax – mehrjähriges Kurspotenzial von 100 Prozent!

Der Medizinkonzern Fresenius (WKN: 578560) legte am Dienstag seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Dabei konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 8,9 Mrd. EUR gesteigert werden. Der Gewinn belief sich dabei auf 453 Mio. EUR, was aufgrund von hohen Investitionen allerdings lediglich um zwei Prozent gesteigert wurde. An der Gesamtjahresprognose mit einem Umsatzwachstum von vier bis sieben Prozent wurde festgehalten. Damit übertraf Fresenius deutlich die Prognosen der Analysten.

Aus charttechnischer Sicht ist der Konzern innerhalb der vergangenen Jahre deutlich abgestraft worden. Im Zuge dieser Abwärtsbewegung musste Fresenius in der Spitze mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Zunächst konnte sich die Aktie im Unterstützungsbereich von 40 EUR noch deutlich erholen, bildete allerdings durch die darauffolgende Pullbackbewegung einen untergeordneten Abwärtstrendkanal. Dieser erstreckte sich inzwischen über mehrere Monate. Doch aufgrund der starken Unternehmenszahlen ist eine Art Turnaround-Szenario intakt geworden: der Abwärtstrendkanal wurde nachhaltig überwunden. Ich gehe nun davon aus, dass der Widerstandsbereich bei ca. 52,78 EUR angesteuert wird. Anschließend erwarte ich ein Erreichen der zweiten Hürde bei ca. 59,76 EUR, was gleichfalls einem ersten Ausbruchsversuch über den mehrjährigen Abwärtstrend entspricht. Bis Mitte 2022 erwarte ich neue Höchstkurse von über 90 EUR.

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Chartanalyse Bayer: bestätigen starke Zahlen die charttechnische Umkehrformation?

Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer (WKN: BAY001) legte zuletzt starke Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal vor. Hierbei profitierte der Konzern überwiegend von einer starken Entwicklung im Agrargeschäft. Insgesamt konnte der bereinigte operative Gewinn auf 2,29 Mrd. EUR gesteigert werden. Dies entspricht einer Zunahme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von ca. 7,5 Prozent. Der Umsatz legte hingegen um 5,4 Prozent auf 9,83 Mrd. EUR zu. Im Zuge der Veröffentlichung der Quartalszahlen wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Dabei wird ein Umsatzanstieg von vier Prozent auf 43,5 Mrd. EUR mit einem EBITDA von 11,5 Mrd. EUR erwartet.

Aus charttechnischer Sicht arbeitet Bayer allerdings seit Beginn des Jahres an einer übergeordneten Bodenbildung. Vor wenigen Monaten konnte dabei bereits der mittelfristige Abwärtstrend überwunden werden. Zusätzlich wurde der GD200 (daily) zurückerobert. In dieser Zeit wurde zugleich eine potenzielle Umkehrformation in  durch eine mögliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (iSKS) gebildet. Durch die starken Quartalszahlen wurde die Aktie bereits deutlich nach oben befördert. Wird nun die entscheidende obere Begrenzung bei ca. 70,37 EUR nachhaltig überwunden, so ist das übergeordnete Umkehrszenario intakt. Das erste Kursziel befindet sich anschließend bei ca. 83 EUR. Insgesamt erwarte ich allerdings ein Ansteuern bzw. ein Überwinden des langfristigen Abwärtstrends.

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Chartanalyse Walt Disney: bald ist es soweit – der Netflix-Killer geht an den Start!

Zugegebenermaßen ist der Titel der Analyse etwas gewagt. Dennoch dürfte es für den bisherigen König des Video-Streamings ein harter Schlag sein: Disney+ geht Anfang/Mitte November an den Start. 6,99 USD soll der Dienst pro Monat und 69,99 USD pro Jahr kosten. An Content mangelt es ebenfalls nicht: alle Filme und Serien, welche der Walt Disney (WKN: 855686) jemals produziert hat, sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre auf der Plattform erscheinen und verschwinden somit auf der Bildfläche der anderen Streaming-Anbieter. Zudem sollen eigene Filme und Serien speziell für Disney+ produziert werden. Neben den bekannten Walt Disney-Produktionen stehen  ebenfalls die Lizenzen von  Lucasfilm (Star Wars), Marvel, Pixar und 20th Century Fox sowie National Geographic zur Verfügung.

Aus charttechnischer Sicht ging die Aktie von Walt Disney nach dem starken Kursanstieg bis zur Mitte des Jahres wieder in eine mehrwöchige Kurskorrektur über. Hierbei bildete die Aktie eine charttechnische Formation in Form eines sich zuspitzenden Dreiecks bzw. Keils. Bislang stoppte die Korrekturbewegung unmittelbar am Unterstützungsbereich von 128,33 USD. Dieser verbindet sich in etwa mit dem GD200 (weekly). Solange sich Walt Disney allerdings innerhalb dieser Keilformation aufhält, ist mit einer fortgesetzten Abwärtsbewegung zu rechnen. Erst wenn das lokale Hoch bei ca. 133,56 USD überwunden werden kann, ist mit einer fortgeführten Aufwärtsbewegung und weiteren Hochs bis in den Bereich von 160 USD zu rechnen. Sollte allerdings der Unterstützungsbereich von 128,33 USD nicht verteidigt werden können, ist mit einem Ansteuern von ca. 120,48 USD zu rechnen. Ich erwäge in dieser Kursregion einen ersten Einstieg.

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Chartanalyse Illumina: Kurseinbruch nach starken Zahlen als Einstiegsgelegenheit?

Ich betitelte schon häufiger Illumina (WKN: 927079) als das Unternehmen, das die Welt verändern könnte. Illumina ist Spezialist für DNA-Sequenzierung. Durch die personalisierte Medizin können entscheidende Verbesserungen in der Diagnose sowie der Therapie erzielt werden. Illumina möchte diese Möglichkeit dem Massenmarkt zugänglich machen, indem die Kosten für eine DNA-Sequenzierung auf lediglich 100 Dollar gedrückt werden.  Nun veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal. Dabei konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,3 Prozent auf 907 Mio. USD gesteigert werden. Die Erwartungen der Experten wurden um 33,6 Mio. USD übertroffen. Das EPS lag mit 1,93 USD rund 0,52 USD über den Analystenschätzungen.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Illumina bereits seit Mitte/Ende 2018 innerhalb einer intakten Seitwärtskonsolidierung. Grundsätzlich ist dies ein bullisches Verhalten, da innerhalb dieser Konsolidierung der starke vorangegangene Kursanstieg verarbeitet wird. Es erfolgte bislang im übergeordneten Kontext keine crashartige Abverkaufsbewegung. Grundsätzlich waren die Zahlen ein Erfolg, da der Analystenkonsens übertroffen werden konnte. Allerdings reagierte die Aktie mit einem deutlichen Abschlag, was meiner Ansicht nach dafür spricht, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Ich erwarte daher, dass die untere Begrenzung der Seitwärtsbewegung bei ca. 263 USD kurzfristig nach unten durchbrochen wird. Hierdurch sollte eine Art Bereinigung stattfinden. Das Kursziel befindet sich beim GD200 (weekly, aktuell bei ca. 236 USD) in Kombination zum Unterstützungsbereich bei ca. 215 USD. Anschließend gehe ich von einer übergeordneten Trendfortsetzung aus. Grundsätzlich bleibt aus charttechnischer Sicht die Seitwärtsbewegung solange intakt, wie sich Illumina innerhalb der Kurse von 378 und 263 USD bewegt.

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Chartanalyse Facebook: Breakout zur Trendfortsetzung und neuen Allzeithochs!

Facebook (WKN: A1JWVX) wurde während der vergangenen Handelswochen und -monate überwiegend von der Digitalwährung Libra beflügelt. Der Facebook-Coin soll vor allem zur Übertragungen von Geldbeträgen über Ländergrenzen hinweg dienen. Später würden ebenfalls das Bezahlen von Einkäufen folgen. Durch eine eins zu eins Hinterlegung der etablierten Währungen soll die bisherige Volatilität der bekannten Digitalwährungen verringert werden. Doch zuletzt geriet das Projekt etwas ins Stocken. Anfangs bekannten sich noch Mastercard und Visa als Partner, sind jedoch wieder abgesprungen. Nun steht Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor der Herausforderung, die US-Aufsichtsbehörde für sich zu gewinnen und durch dessen Zustimmung an den Start zu gehen. Kann hier ein Durchbruch erzielt werden, könnte dies die Aktien von Facebook nach oben katapultieren.

Aus charttechnischer Sicht konnte zuletzt der mittelfristige Abwärtstrend nach oben verlassen werden. Anschließend folgte ein Pullback zum Bereich der Oberkante des Trends in Kombination zum GD200 (daily, aktuell bei ca. 179,42 USD). Dies stellt meiner Ansicht nach die Grundlage für die Trendfortsetzung bzw. eine folgende Aufwärtsbewegung dar. Hierzu bedarf es letztendlich lediglich der charttechnischen Bestätigung, indem der laufende Seitwärtskanal nach oben durchbrochen werden kann. Die obere Begrenzung befindet sich bei ca. 191,78 USD. Ich halte an meiner bullischen Einstellung zu Facebook weiterhin fest und erwarte einen solchen Ausbruch. Das erste Kursziel befindet sich beim Zwischenhoch bei ca. 209 USD. Anschließend erwarte ich ein Ansteuern des Allzeithochs bei rund 218,70 USD. Sollte Facebook entgegen meinen Erwartungen den Seitwärtskanal nach unten verlassen, befindet sich das nächste Korrekturziel bei 160,70 USD.

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Chartanalyse Bayer: iSKS als übergeordnete Umkehrformation?

Der angeschlagene Pharma- und Agrarchemie-Konzern Bayer (WKN: BAY001) steht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen für das abgelaufene dritte Quartal. Hierbei gehen die Experten insgesamt von einem Umsatz von ca. 11,2 Mrd. EUR aus. Das EBITDA wird auf 2,32 Mrd. EUR nach vorherigen 2,22 Mrd. EUR geschätzt. Besonders spannend und entscheidend werden allerdings mögliche Aussagen zum Glyphosat-Prozess sein. Seit dem Hoch bei ca. 145 EUR verlor die Aktie in der Spitze aufgrund dieser Sorgen rund 65 Prozent seiner Marktkapitalisierung.

Aus charttechnischer Sicht arbeitet Bayer allerdings seit den vergangenen Monaten bzw. seit Beginn des Börsenjahres an einer übergeordneten Bodenbildung. Vor wenigen Monaten konnte dabei sogar ein erster Erfolg erzielt werden, indem der mittelfristige Abwärtstrend nachhaltig überwunden werden konnte. Zusätzlich wurde der GD200 (daily) zurückerobert. Für spannend erachte ich derzeit vor allem die potenzielle inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (iSKS). Wird die entscheidende obere Begrenzung bei ca. 70,37 EUR nachhaltig überwunden, so ist das übergeordnete Umkehrszenario intakt. Das erste Kursziel befindet sich anschließend bei ca. 83 EUR. Nach einer mehrmonatigen Pullback-Bewegung gehe ich dann von einem Ansteuern des langfristigen Abwärtstrends aus. In diesem Zuge sollte der Abwärtstrend auch überwunden werden können. Ich halte an meinen bestehenden Positionen fest.

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Chartanalyse Amazon: schlechte Zahlen als Einstiegsgelegenheit? Hier kaufe ich nach!

Zuletzt veröffentlichte der E-Commerce-Gigant Amazon (WKN: 906866) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Diese lagen deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Außerbörslich musste die Aktie zeitweise einen Verlust von über neun Prozent hinnehmen. Amazon gab dabei einen Ausblick im Umsatz für das vierte Quartal in einer Spanne von 80 bis 86,5 Mrd. USD. Die Erwartungen beliefen sich im Vorfeld auf 87,4 Mrd. USD. Zudem steckt das Unternehmen Milliarden in das kostenlose taggleiche Lieferungs-Programm. Hierbei investierte Amazon mehr als 800 Mio. USD während der vergangenen beiden Quartalen. Diese Investitionen drückten das EPS auf 4,23 USD gegenüber im Vorfeld angenommenen 4,62 USD. Weitere Investitionen i.H.v. 1,5 Mrd. USD sollen noch folgen. Der Umsatz lag hingegen mit 70 Mrd. USD über den erwarteten 68,8 Mrd. USD. Dies entspricht einem Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Sparte AWS verzeichnete dabei einen Umsatzanstieg von 35 Prozent und belief sich auf 9 Mrd. USD, was grundsätzlich im Rahmen der Erwartungen von 9,1 Mrd. USD lag.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Amazon trotz des derzeitigen deutlichen Abschlags weiterhin innerhalb einer spannenden Ausgangssituation. Mittlerweile konnte sich die überkaufte Situation in der Slow Stochastik wieder komplett abbauen. Der Oszillator signalisiert einen überverkauften Zustand. Weiterhin notiert Amazon unmittelbar an den (Haupt-)Kurskorrektur-Zielen in Form der Fibonacci-Retracements, ausgehend vom Tief von Ende 2018. Der erste Erholungsversuch trat bereits unmittelbar vor dem 50er Fibonacci-Retracement ein. Ich gehe allerdings im Zuge der nun enttäuschenden Quartals-Zahlen davon aus, dass grundsätzlich noch das letzte Retracement im Bereich von 1.583 USD angesteuert werden könnte. Hier befindet sich ebenfalls eine deutliche Unterstützung der Tiefs von Anfang 2019. In dieser Zone werde ich nach weiteren Einstiegsmöglichkeiten suchen. An meinen bestehenden Positionen halte ich fest. Das erste Kursziel würde sich in diesem Fall auf ca. 1.755 USD, gefolgt von 1.861 und anschließend 2.035 USD belaufen.

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Chartanalyse Merck: langweiliger DAX-Titel oder Verdopplungskandidat?

Das Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmen Merck (WKN: 659990) ist zugegebenermaßen nicht gerade der spannendste Titel im deutschen Leitindex DAX. Doch es deutet sich eine schöne charttechnische Ausgangssituation für eine massive Aufwärtsbewegung an. Spannend ist ebenfalls die fundamentale Story: zuletzt kaufte Merck für knapp sechs Milliarden Euro den US-Spezialchemiehersteller Versum. Dadurch baut das Unternehmen seine Spezialchemie-Sparte deutlich aus, wodurch sich der Umsatz um rund ein Drittel auf 3,6 Mrd. EUR erhöhen dürfte. In den letzten Jahren gelang es Versum eine durchschnittliche Umsatz- und Ertragssteigerung von jeweils mehr als 10 Prozent zu generieren. Die EBITDA-Marge lag bei 33 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht durchlief Merck innerhalb der vergangenen Jahre eine Seitwärtskonsolidierung. Diese erstreckte sich im Prinzip von 110 bis 72 EUR. Vorangegangen war eine massive Aufwärtsbewegung, innerhalb welcher sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens mehr als 300 Prozent erhöht hatte. Dementsprechend handelt es sich bei dieser Konsolidierungsbewegung um eine gesunde Verarbeitung der vorherigen Aufwärtsbewegung. Zuletzt konnte ein erster charttechnischer Erfolg verzeichnet werden: die Dreiecksformation wurde nach oben verlassen. Dadurch wird das Trendfortsetzungssignal aktiv. Das Überwinden der Oberkante der Seitwärtskonsolidierung könnte demnach ebenfalls bald folgen. Ich gehe davon aus, dass das nächste übergeordnete Kursziel bei ca. 150 EUR innerhalb weniger Monate angesteuert werden kann. Nach einer potenziellen Pullbackbewegung erwarte ich sogar ein Ansteuern der Kursregion von 200 EUR. Ich halte an meiner bestehenden Position fest.

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Chartanalyse SalMar: Breakout zur Trendfortsetzung – ich bin positioniert!

Barron’s verfasste im August einen Artikel „Why Salmon is the new chicken“. Aufgrund der steigenden Weltbevölkerung nimmt selbstverständlich ebenfalls der Bedarf an Lebensmitteln zu. Hühnchen ist dabei ein guter Protein-Lieferant: für ein Kilogramm Protein werden rund zwei Kilogramm Futter benötigt. Dadurch liegt Hühnchen über den Werten von Schweinen und Rindern. Doch Lachse müssen für ein Kilogramm Protein mit lediglich einem Kilogramm gefüttert werden. Ein deutlicher Vorteil. Die norwegischen Fischfarmer rund um Mowi und SalMar (WKN: A0MR2G) sind spezialisiert in der Züchtung von Lachsen. Sie werden vom zunehmenden Nahrungsmittelbedarf profitieren.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich SalMar innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrends. Seit dem Erreichen des neuen Allzeithochs im Bereich von ca. 510 NOK ging der Wert allerdings in eine Konsolidierungsbewegung über. Hierbei bildete SalMar ein Dreieck, welches in diesem Fall den Eindruck einer Trendfortsetzungsformation erweckt. Weiterhin konsolidierte die Aktie unmittelbar am GD200 (daily, aktuell bei ca. 422,42 NOK). Kann SalMar aus der Dreiecksformation nach oben ausbrechen, wird das Trendfortsetzungssignal ausgelöst. Ich erwarte zunächst ein Ansteuern des Allzeithochs und gehe im Anschluss von einem Erreichen der Kursmarke von 700 NOK aus. Vor wenigen Tagen habe ich meine bestehende Position deutlich ausgebaut und setze auf einen solchen Ausbruch. Sollte SalMar entgegen meinen Erwartungen aus dem Dreieck nach unten ausbrechen, droht ein Ansteuern des Unterstützungsbereichs von ca. 274 NOK. In diesem Fall werde ich weiter nachkaufen. Ich bin von den norwegischen Fischfarmern überzeugt.

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