Die TraderFox Mobile-App: Die Kurse stets im Blick!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch die wichtigsten Funktionen der Mobile-App. Über mobile.traderfox.com könnt ihr immer auch den Browser für die Mobile-Ansicht nutzen. Mit der App habt ihr die Märkte immer und überall stets im Blick. Von dieser aus könnt ihr auf eure eigenen Kurslisten zugreifen und auch direkt dort Kursalarme platzieren. Anschließend werdet ihr immer sofort per Push-Notification benachrichtigt, sobald ein Alarm ausgelöst wird. Dadurch verpasst ihr keine Breakout-Chance mehr. Auch wenn ihr gerade nicht am Trading-Desk sein könnt. Welche Funktionen euch sonst noch zur Verfügung stehen, zeige ich euch in diesem kurzen Video:

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um auch die Funktionen der TraderFox Pro-App nutzen zu können. Wenn sie keine neuen Videos oder Webinare verpassen möchten, können sie den YouTube-Channel auch abonnieren. So werden sie stehts über Neuerungen informiert.

Chartanalyse Jd.com: Turnaround-Chance mit 90 Prozent Kurspotenzial in Sicht

Im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und China gerieten vor allem chinesische Aktien deutlich unter Druck. Darunter zählte ebenfalls der Tencent-Partner Jd.com (WKN: A112ST). In der Spitze verlor der chinesische E-Commerce-Gigant rund 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Zuletzt veröffentlichte das Unternehmen jedoch seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Hierbei konnte Jd.com den Befürchtungen des Marktes entgegenwirken. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,9 Prozent auf 18 Mrd. USD gesteigert werden. Das operative Ergebnis lag jedoch aufgrund von Kostenstegeigerungen lediglich bei 0,2 Mrd. USD. Im Vorjahr betrug dieser Wert noch ca. 0,73 Mrd. USD. Das Nettoergebnis konnte jedoch wiederrum von 0,22 Mrd. auf 1,1 Mrd. USD gesteigert werden. Insgesamt sind bei Jd.com mehr als 220 Tsd. Händler und 310,5 Millionen Kunden aktiv. Im zweiten Quartal soll der Umsatz ebenfalls um 19 bis 23 Prozent zulegen.

Aus charttechnischer Sicht drehte Jd.com unmittelbar am Unterstützungsbereich von 19,50 USD. Dabei erreichte die Erholungsbewegung wie erwartet den Widerstandsbereich von ca. 31,50 USD. Hier befindet sich neben dem lokalen Hoch von Ende 2015 auch der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 31,38 USD). In dieser Zone drehte Jd.com und setzte zur Korrektur an. Ich erwarte nun, dass sich diese Korrektur bis zum Unterstützungsbereich bei ca. 23,80 USD fortsetzt und hier ein Boden gebildet wird. Hier befindet sich neben dem Tief aus Ende 2016 auch das 61,8er Fibonacci-Retracement der laufenden Aufwärtsbewegung ausgehend vom Tief bei 19,50 USD. Anschließend gehe ich von einem Erreichen des Abwärtstrends aus. Kann dieser nach oben durchbrochen werden, ist mit einem Ansteuern der Kursmarke von mind. 45 USD zu rechnen. Meine Kursalarme sind platziert und können in der TraderFox-Cloud nochmals gesondert nachvollzogen werden. Aktiv werde ich voraussichtlich bei einer potenziellen Bodenbildung im Bereich von 23,80 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: JD.COM, Tencent.

Chartanalyse SalMar: wieso die Quartalszahlen ein wahres Kursfeuerwerk entfachen können!

Der norwegische Fischfarmer SalMar (WKN: A0MR2G) zählte vor allem im vergangenen Jahr zu den Highflyern an der Börse. In der Spitze legte der Wert innerhalb eines Jahres um mehr als 150 Prozent zu.  Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass SalMar in diesem Jahr in eine Korrektur übergegangen ist. Diese erstreckte sich zuletzt auf beinahe 30 Prozent. Am Mittwoch, dem 22. Mai wird SalMar seine Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlich. Bei einer positiven Überraschung besteht das Potenzial zu einer Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung und dem Entfachen eines Kursfeuerwerks. Analysten gehen insgesamt von einem Ergebnis je Aktie i.H.v 6,515 NOK aus. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 5,262 NOK. Die Umsatzerlöse sollen laut den Experten von 2,53 Mrd. NOK auf 2,48 Mrd. NOK zurückgehen.

Aus charttechnischer Sicht bildete SalMar innerhalb der bereits erwähnten Abwärtsbewegung einen klar erkennbaren Abwärtstrend. Aktuell notiert die Aktie unmittelbar unter dieser Trendlinie. Wird diese nachhaltig nach oben überwunden, ist mit einer übergeordneten Trendfortsetzung zu rechnen. Einen nachhaltigen Breakout erwarte ich bei dem Überwinden von 416 NOK. Das Ziel befindet sich demnach im Bereich von 500 NOK, gefolgt von weiteren Hochs. Im Zuge dieser Abwärtsbewegung bildete SalMar jedoch aufgrund der tieferen Tiefs eine Keilformation. Enttäuscht das Unternehmen bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen, so ist durchaus ein Breakout auf der Unterseite möglich. Die nächste Auffangzone befindet sich im Unterstützungsbereich von ca. 340 NOK. Meine Kursalarme sind entsprechend eingestellt und können in der TraderFox-Cloud nochmals gesondert nachvollzogen werden. Aktiv werde ich im Falle von starken Quartalszahlen und einem Überwinden von 416 NOK.  Sollte die SalMar hingegen hinter den Erwartungen liegen, warte ich auf einen Einstieg im Unterstützungsbereich von 340 NOK.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SalMar.

Chartanalyse Wirecard: findet hier der Turnaround statt?

Beinahe 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung musste der Zahlungsabwickler Wirecard (WKN: 747206) aufgrund von Betrugsvorwürfen bzw. Bilanzierungsproblemen einbüßen. Dies war das Ergebnis einer erneuten Short-Attacke. Doch mittlerweile befindet sich das Unternehmen wieder auf dem Weg der Erholung. Es deutet sich eine Bodenbildung an. Auch die zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem starken ersten Quartal werden die Erwartungen für das Gesamtjahr erhöht. Hierbei erwartet Wirecard ein EBITDA von 760 bis 810 Mio. EUR. Zuvor ging das Management noch von 740 bis 800 Mio. EUR aus. Stark lief vor allem die Anzahl der angebundenen Händler. Mittlerweile hat Wirecard rund 293 Tsd. Händler angebunden. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 279 Tsd. Das Transaktionsvolumen stieg dabei um 37 Prozent auf 36,7 Mrd. EUR an. Der Umsatz konnte demnach auf 566,7 Mio. EUR gesteigert werden. Das operative Ergebnis stieg um 41 Prozent auf 158 Mio. EUR.

Aus charttechnischer Sicht bildete Wirecard seit Mitte/Ende des vergangenen Jahres einen Abwärtstrend vom Allzeithoch. Dieses notiert bei ca. 200 EUR. Innerhalb dieser Korrektur generierte die Aktie ein Tief im Bereich von ca. 86 EUR. Ab hier setzte letztendlich die laufende Bodenbildung ein. Durch diesen Versuch der Erholungsbewegung geriet Wirecard wieder unmittelbar vor den Abwärtstrend und steht somit nun vor einem Breakout. Kann die charttechnische Widerstandsmarke von 144 EUR nachhaltig per Tagesschlusskurs überwunden werden, erwarte ich einen solchen Ausbruch aus dem Abwärtstrend. In diesem Fall würde ein übergeordnetes Kauf- und Trendfortsetzungssignal entstehen. Das erste Kursziel befindet sich in diesem Fall beim Allzeithoch bei ca. 200 EUR.  Die entscheidende Unterstützung für dieses Aufwärtsszenario notiert in der Zone von 124 EUR.

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Chartanalyse Intel: Aufwärtstrend in Gefahr – Aktie am Rande des Abgrunds!

Der Chip-Gigant Intel (WKN: 855681) befindet sich derzeit in einer schwierigen Position. Aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China sind die Unsicherheiten groß. Investitionen werden zurückgefahren, die Umsätze innerhalb einzelner Unternehmenssparten gehen zurück. Doch darüber hinaus erstarkt die Konkurrenz. AMD kann immer mehr Marktanteile gegenüber Intel gewinnen. Dies spiegelt sich in den Unternehmenszahlen des abgelaufenen Quartals wider:

Der Gesamtumsatz konnte zwar auf dem Vorjahresniveau gehalten werden (16,1 Mrd. USD), doch der Gewinn je Aktie ging um sechs Prozent auf 0,87 USD zurück. Die Bruttomarge musste ebenfalls um vier Prozentpunkte auf 56,6 Prozent einbüßen und das operative Ergebnis lag lediglich noch bei 4,2 Mrd. USD. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 4,5 Mrd. USD. Auch beim Jahresausblick zeigt sich Intel wenig optimistisch. Der Konzern erwartet einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 69 Mrd. USD. Die operative Marge soll insgesamt auf 32 Prozent (Rückgang von 3 Prozent) fallen und das Ergebnis pro Aktie um fünf Prozent auf 4,35 USD zurückgehen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Intel seit 2015 noch weiterhin innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrends. Solange sich der Wert oberhalb dieser Trendlinie aufhalten kann, ist normalerweise mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Doch angesichts der massiven Abverkaufsbewegung nach Erreichen des neuen Hochs, erwarte ich vielmehr ein Durchbrechen dieser Trendlinie. Innerhalb von drei Wochen verlor Intel bereits über 20 Prozent. Nun notiert die Aktie unmittelbar vor dem Aufwärtstrend. Erfolgt der Durchbruch, erstreckt sich ein weiteres Abwärtspotenzial bis zur Unterstützung im Bereich von 37,8 USD. In diesem Fall würde der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 40 USD) kurzfristig unterboten werden. An dieser Unterstützung gehe ich von einer Bodenbildung mit einem anschließendem Rebound bis zu 50 USD aus. Hier erwäge ich einen Einstieg. Mein Kursalarm ist platziert.

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Chartanalyse Mowi: die Welt liebt Lachs – jetzt geht die Party weiter!

Der norwegische Lachsproduzent Mowi (WKN: 924848), ehemalig Marine Harvest, veröffentlichte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Diese sorgten für eine positive Überraschung, da die Erwartungen der Experten übertroffen werden konnten. Der Weltmarktführer für Zuchtlachs konnte einen Nettogewinn von 194 Mio. EUR verdienen. Die Prognose lag lediglich bei 148 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Gewinn um mehr als 22 Prozent gesteigert werden. An der Prognose für das Gesamtjahr hielt der Vorstand aufgrund der hohen Lachspreise, einer steigender Produktion und sinkenden Produktionskosten fest.

Mowi zählt bereits wieder seit 2018 zu den Highflyern an der Börse. Seitdem die langfristige Seitwärtskonsolidierung nach oben durchbrochen wurde, legte die Aktie nochmals deutlich zu. Die Oberkante dieser Konsolidierung befindet sich bei ca. 157 NOK und stellt die entscheidende Pullback-Zone im Big-Picture dar. Im Zuge dieser Aufwärtsbewegung etablierte Mowi eine charttechnische Formation eines aufsteigenden Dreiecks. Hierbei konnte die Aktie an der Unterkante deutlich reagieren, sodass ein Breakout auf der Unterseite vorerst als unwahrscheinlich zählt. An dem Aufwärtstrend befindet sich ebenfalls der GD200 (daily, aktuell bei ca. 186,67 NOK). Solange sich Mowi oberhalb dieses Trends aufhalten kann, ist mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Dementsprechend ist ebenfalls von einem Überwinden der Oberkante bei ca. 208 NOK auszugehen, was wiederrum ein Trendfortsetzungssignal auslösen würde. Das Kursziel befindet sich bei ca. 240 NOK. Erst wenn der Aufwärtstrend nach unten durchbrochen wird, erwarte ich ein ansteuern der Kursmarke von 157 NOK. Ich halte in jedem Fall an meinen bestehenden Positionen fest. Diese baue ich aus, sofern der genannte Pullback-Bereich angesteuert wird.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Mowi.

Chartanalyse BASF: Wenn diese Kursmarke fällt, wird es unangenehm!

Zuletzt veröffentlichte der Ludwigshafener Chemiekonzern seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Insgesamt lagen diese innerhalb der Erwartungen der Analysten. Dennoch sind die Spannungen im Handelsstreit zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China spürbar. Vor wenigen Tagen erreichte der Zollstreit eine weitere Eskalationsstufe. Verschlechtert sich die Lage, droht sich dies erneut auf das Ergebnis von BASF (WKN: BASF11) auszuwirken. Im ersten Quartal konnte der Umsatz zwar noch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf ca. 16,18 Mrd. EUR gesteigert werden, doch lag das EBIT rund 22 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hierbei konnte lediglich ein Wert von 1,76 Mrd. EUR erwirtschaftet werden. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,53 nach zuvor 1,83.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BASF weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Doch hat sich die Chartlage während der letzten Monate deutlich verschlechtert. BASF musste in der Spitze rund 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Bislang bewegt sich der Chemiekonzern weiterhin innerhalb einer vergrößerten Seitwärtskonsolidierung. Diese erstreckt sich von 60 bis 100 EUR. Zwar konnte sich die Aktie nach Erreichen der Unterkante wieder etwas erholen, fiel jedoch aufgrund des Handelsstreits erneut zurück. BASF scheiterte am Widerstand von ca. 75 EUR. Grundsätzlich bleibe ich bullisch für den Ludwigshafener Chemiekonzern eingestellt, doch hellt sich das Chartbild erst bei einem Überwinden der Kursmarke von 75 EUR auf. Fällt der Wert jedoch unter 60 EUR, droht ein weiteres Abwärtspotenzial bis zum Unterstützungsbereich von 42 bis 49 EUR. Meine Kursalarme sind platziert. In einem Ausverkauf bis 42 EUR werde ich meine Position deutlich ausweiten.

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Chartanalyse Siemens: starke Quartalszahlen – Big Picture-Breakout mit 50% Kurspotenzial in greifbarer Nähe!

Der Münchener Industrie- & Technologiekonzern Siemens  (WKN: 723610) zählte seit Beginn der Korrektur im Jahr 2017 zu den schwächeren Werten im DAX. Vor allem ging bei den Experten die Sorge vor einem deutlichen Gewinnrückgang um. Doch dieser Sorge wirkte der Konzern am heutigen Tag entgegen. Siemens veröffentlichte seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis legte um sieben Prozent auf 2,4 Mrd. EUR zu. Letztendlich verdiente Siemens 1,8 Mrd. EUR. Zwar lag der Wert im Vorjahr noch bei 1,95 Mrd. EUR, doch rechneten hier die Analysten noch mit einem deutlich schlechteren Wert. Positiv kam ebenfalls die Auftragslage an. Diese nahm um sechs Prozent (23,6 Mrd. EUR) zu. Der Umsatz konnte insgesamt um vier Prozent auf 20,9 Mrd. EUR gesteigert werden. Zur strategischen Ausrichtung äußerte sich Siemens zuletzt ebenfalls positiv. Der Konzern wird die Energiesparte ausgliedern, um sich verschärft auf die digitale Komponente zu fokussieren. Zum Geschäftsbereich „Energie“ zählt das Kernkraftwerksgeschäft sowie Windkraftgeschäft.

Siemens reagierte unmittelbar auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen mit einem Aufschlag von rund fünf Prozent. Diese könnte Auswirkungen auf das übergeordnete Chartbild nehmen. Denn seit 2017 ging Siemens in eine Korrekturbewegung über. Hierbei wurde ein Abwärtstrend gebildet. In der Spitze musste ein Verlust von über 30 Prozent hingenommen werden. Dabei gelang Siemens an den langfristigen Aufwärtstrend aus dem Jahre 2012. Ein lokales Tief wurde gebildet und eine erste Gegenbewegung etabliert. Im Zuge dieser Erholung konnte der massive Widerstandsbereich von 100 EUR wieder zurückerobert werden. Dies zählte als erster wichtiger charttechnischer Schritt. Kann nun der Abwärtstrend nachhaltig überwunden werden, zählt dies als Kaufsignal und als Zeichen einer übergeordneten Trendfortsetzung. Die ersten beiden Hürden befinden sich bei 121 und 133 EUR. Ich erwarte jedoch auf Sicht von mehreren Jahren ein Ansteuern von 160 EUR. Mein Kursalarm ist am Abwärtstrend platziert. Ggf. werde ich hier mein Engagement weiter ausbauen.

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Chartanalyse Apple: Hier werde ich meine Position aufstocken!

Apple (WKN: 865985) geriet innerhalb der vergangenen Tage aufgrund des erneuten Aufkochens im Handelsstreit zwischen den USA und China deutlich unter Druck. Doch angesichts der diesjährigen Kursrally von in der Spitze mehr als 50 Prozent handelt es sich hierbei lediglich um erste Gewinnmitnahmen. Ich erwarte für die nächsten Wochen eine fortgesetzte Korrekturbewegung. Im Zuge dieser Abwärtsbewegung werde ich jedoch voraussichtlich meine bereits bestehende Position weiter ausbauen.

Denn der Konzern veröffentlichte zuletzt seine Unternehmenszahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Diese lagen überwiegend über den Erwartungen des Marktes. Dabei konnte Apple einen Umsatz von rund 58 Mrd. USD generieren und erwirtschaftete einen Gewinn von fast 11,6 Mrd. USD. Vor allem sticht das Servicegeschäft hervor. Hierbei legte der Umsatz von 9,85 Mrd. auf 11,45 Mrd. USD zu. Dies entspricht grundsätzlich dem geplanten Imagewandel von Apple. Der Konzern möchte sich unabhängiger von seinem iPhone-Geschäft platzieren und mehr als Dienstleister auftreten. In Bereich der iPhones musste Apple einen Rückgang von 37,56 Mrd. auf 31,05 Mrd. USD hinnehmen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Apple weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Zu Beginn dieses Jahres wurde dieser Trend touchiert, was die bereits angesprochene 50 Prozent-Rally auslöste. Ich erwarte im Zuge der stärkeren Gewinnmitnahmen nun vorerst ein lokales Hoch. Ich gehe davon aus, dass der GD200 (daily, aktuell bei ca. 191 USD) durchbrochen und der Unterstützungsbereich bei ca. 183 USD angesteuert wird. Die zweite Unterstützung befindet sich im Bereich von 163 USD. Ich suche nach einem Aufstocken meiner bisherigen Position zwischen diesen beiden Unterstützungen und peile die Kursmarke von 175 USD an. Meine Kursalarme sind platziert.

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