Chartanalyse Allianz: Versicherer jetzt doch im Übernahmefieber? Aktie startet Big-Picture-Breakout!

In Zeiten von großen Firmenübernahmen zeigte sich vor allem Europas größter Lebensversicherer bislang zurückhaltend. Der Versicherer aus München wolle vor allem vermeiden Unternehmen mit einem zu großen Aufschlag zu kaufen. Doch allmählich scheint die Allianz (WKN: 840400) ein Objekt der Begierde gefunden zu haben: die Versicherungssparte der spanischen Bank BBVA. Hierbei geht es konkret um eine Sparte, welche überwiegend in den Regionen Spaniens, Lateinamerikas und Mexiko aktiv ist. Dadurch würde die Allianz seine weltweite Position im Versicherungsgeschäft weiter ausbauen.

Aus charttechnischer Sicht sprach ich zuletzt das Big-Picture der Aktie an. Demnach bewegt sich Allianz seit 2012 innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Der letzte Berührungspunkt war im Jahre 2018 beim Tief im Unterstützungsbereich von ca. 169,80 bis 178,80 EUR. Dieser konnte verteidigt werden. Im selben Zug der Erholungsbewegung konnte im vergangenen Handelsmonat auch der dadurch gebildete mittelfristige Abwärtstrend signifikant überwunden werden. D.h. die Aktie konnte den Trend per Monatsschlusskurs überbieten. Dadurch wird das übergeordnete Kaufsignal bzw. das Signal zur Trendfortsetzung aktiv. Mein nächstes mehrmonatiges Kursziel befindet sich bei ca. 250 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Allianz.

Chartanalyse Volkswagen: Die beste Wahl im Automobilsektor? Aktie vor Big-Picture-Breakout!

Presseberichten zufolge plant Europas größter Automobilhersteller ein massives Sparprogramm. Demnach wolle Volkswagen (WKN: 766403) bis zum Jahr 2023 beinahe sechs Milliarden EUR jährlich einsparen. Dies soll allein durch Effizienzmaßnahmen generiert werden. Ein solches Programm ist wichtig, um die notwendigen Investitionen  zur Elektro-Offensive besser stemmen zu können. Der Konzern plant einen Übergang von Verbrennern zu Wasserstoff-, Elektroautos. Des weiteren muss sich der deutsche Automobilhersteller gegenüber einer wachsenden Konkurrenz behaupten.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Volkswagen im Big-Picture seit der Diesel-Abgas-Affäre innerhalb einer Keilformation. Diese spitzt sich mittlerweile zu und deutet einen baldigen Breakout an. Grundsätzlich können solche charttechnischen Formationen sowohl als Trendfrotsetzungs- als auch Trendumkehrsignal dienen. Dementsprechend kann rein aus dieser Formation nicht abgelesen werden, in welche Richtung ein solcher Breakout erfolgt. Dennoch startete die Aktie zuletzt einen Ausbruchsversuch über den kleineren, mittelfristigen Abwärtstrend. Wird dieser vollendet, ist dies ein Indiz für den größeren Breakout. Bislang konnte noch kein nachhaltiger Ausbruch erzielt werden. Als nachhaltig beurteile ich einen solchen Versuch, wenn Volkswagen den Widerstand von ca. 157,50 EUR mind. per Wochenschlusskurs überwinden kann. In einem solchen Fall erwarte ich einen Breakout auf der Oberseite der Keilformation. Dadurch ergäbe sich ein primäres, mehrmonatiges Aufwärtspotenzial bis zu 207 EUR. Sollte Volkswagen hingegen unter die Unterstützung bei ca. 138,50 EUR fallen, ist von einem Ausbruch auf der Unterseite auszugehen. Demnach müsste nochmals mit einem Ansteuern von ca. 100 EUR gerechnet werden.

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Chartanalyse Alibaba: Einstiegsgelegenheit für Nachzügler?

Im chinesischen E-Commerce Markt hat Alibaba (WKN: A117ME) einen Marktanteil von rund 80 Prozent. Doch im Ausland kann der Internet-Gigant bislang nur lediglich 10 Prozent seiner Umsätze erzielen. Das soll sich nun ändern. In den nächsten vier Monaten testet Alibaba eine Kooperation mit Office Depot. Das amerikanische Unternehmen ist führender Anbieter für Büroausstattung in den USA. Office Depot soll im Zuge der Zusammenarbeit auf Angebote auf der Plattform von Alibaba hinweisen und hierfür Werbung machen. Stattdessen wird Alibaba die Kunden mit entsprechenden Angeboten bedienen.

Im Zuge der Erholungsbewegung konnte Alibaba in den letzten Monaten in der Spitze rund 45 Prozent zulegen. Aufgrund dieser Rally-Bewegung wurde der Abwärtstrend vom Allzeithoch nachhaltig nach oben überwunden. Dies spricht für eine abgeschlossene Bodenbildung und ist grundsätzlich ein Zeichen zur Trendfortsetzung. Ich erwarte daher im übergeordneten Kontext weiter steigende Kurse und vorerst ein Erreichen des Hochs im Bereich von 220 USD. Allerdings erwarte ich im Vorfeld eine mehrwöchige Korrektur-/Konsolidierungsbewegung bis in den Unterstützungsbereich von ca. 158 bis 163 USD. Diese Korrektur dient als Pullbackbewegung und somit als potenzielle Einstiegsmöglichkeit für noch nicht Investierte. Mein Kursalarm ist entsprechend platziert. Sollte sich die Aktie jedoch im Falle einer solchen Abwärtsbewegung in diesem Bereich nicht nachhaltig stabilisieren können, ist eine fortgeführte Abwärtsbewegung nicht auszuschließen.

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Chartanalyse Amazon: Wird diese Kursmarke durchbrochen, startet die Impulsbewegung!

Als Amazon (WKN: 906866) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlichte, wurden die Anleger erst einmal geschockt. Zwar konnten sowohl Gewinn als auch Umsatz die Erwartungen der Experten übertroffen werden, doch kündigte Amazon eine Erhöhung der Investitionsquote für das laufende Jahr an. Die ersten Reaktionen beliefen sich mehr auf eine Enttäuschung, die Aktie geriet daraufhin unter Druck. Doch dieser Schritt ist meiner Ansicht nach wichtig, um das weitere Wachstum des Unternehmen aufrecht zu halten. Neben den Bereichen Commerce und Cloud will sich Amazon nun auch in den Sparten Werbeagentur, Healthcare, Vintech und Versicherungen etablieren. Zudem investierte das Unternehmen zuletzt 700 Mio. USD in ein Elektroauto-Startup namens Rivian. Zuvor wurden Investitionen in den Bereich des autonomen Fahrens getätigt. Weiterhin sind zusätzliche Investitionen, vor allem in China, notwendig, um hier nicht komplett den Anschluss zu verlieren. Bislang beläuft sich der Anteil des E-Commerce im Reich der Mitte auf 0,7 Prozent. Marktführer ist Alibaba mit 58,2 Prozent, gefolgt von JD.com mit 16,3 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Amazon derzeit in einer spannenden Situation. Die Aktie arbeitet aktuell an einer Bodenbildung. Hieraus könnte bald ein Breakout mit einer übergeordneten Trendfortsetzung folgen. Entscheidend ist vor allem, dass er kurz- bis mittelfristige Abwärtstrend nachhaltig nach oben überwunden werden kann. Dieser notiert aktuell im Bereich von ca. 1.720 USD und verbindet sich mit dem GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.725 USD). Kann Amazon diesen Widerstand überwinden, erwarte ich ein Ansteuern von 2.000 USD, gefolgt von 2.200 USD. Dies würde neuen Allzeithochs entsprechen. Solange die Aktie allerdings unterhalb des Abwärtstrends notiert, ist mit einer Fortsetzung der Korrektur bis zum Unterstützungsbereich von 1.440 bis 1.490 USD zu rechnen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Amazon, JD.com.

Chartanalyse Baidu: starke Unternehmenszahlen als Einstiegsgelegenheit?

Der chinesische Internetkonzern Baidu (WKN: A0F5DE) veröffentlichte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal bzw. das Gesamtergebnis für 2018. Hierbei gelang es dem Suchmaschinenbetreiber seinen Jahresüberschuss auf rund vier Mrd. USD zu steigern. Dies entspricht einem Wachstum von 51 Prozent. Das Ergebnis je Aktie lag bei 11,35 USD. Zudem konnte der Umsatz deutlich zulegen. Insgesamt konnte dieser auf 14,88 Mrd. USD ansteigen, was einer Zunahme von 28 Prozent entspricht.

Aus charttechnischer Sicht kann Baidu bislang nicht an diese starken Zahlen anknüpfen. Vielmehr musste die Aktie im vergangenen Jahr einen Kurseinbruch von fast 50 Prozent hinnehmen. In der Aktie wurde viel Pessimismus eingepreist. Aktuell notiert Baidu im Unterstützungsbereich von ca. 152 bis 161 USD.  Auf Monatsbasis deutet sich noch keine Bodenbildung an. Allerdings gehe ich davon aus, dass sich die Aktie hier bzw. an der Unterkante des Aufwärtstrendkanals stabilisiert. Diese notiert aktuell bei ca. 142 USD. Nach einer abgeschlossenen Bodenbildung sollte Baidu wieder eine starke Gegenbewegung bis zum Widerstand bei ca. 218 USD einleiten, sofern die starken Fundamentaldaten aufrechterhalten werden können. Sollte Baidu jedoch signifikant unter den Kanal fallen, ist sogar mit einem Ansteuern von ca. 100 USD zu rechnen . Von einem solchen Szenario gehe ich jedoch nicht aus.

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Chartanalyse Facebook: Neue Wachstumsphantasie – Aktie vor Trendfortsetzung mit Kursziel von 220 USD!

Das Werbegeschäft von Facebook (WKN: A1JWVX) boomt. Alleine im vergangenen Quartal konnte der Gewinn um 61 Prozent auf 6,88 Mrd. USD gesteigert werden. Auch der Umsatz konnte um 30 Prozent auf 16,9 Mrd. USD gesteigert werden. Die Marge beläuft sich auf 40 Prozent. Doch im Prinzip sind nahezu sämtliche Einnahmequellen von Facebook auf Werbeeinnahmen zurückzuführen. Das soll sich bald ändern. Das Unternehmen gründete bereits im vergangenen Jahr ein Krypto-Team, welches an einem Coin arbeitet, dessen Wert sich an dem USD orientiert. Damit soll dieser Coin keinen starken Wertschwankungen unterliegen wie bspw. der Bitcoin. Diese Facebook-Coins sollen dann problemlos über WhatsApp, Facebook & Instagram versendet werden können. Bei monatlichen aktiven Nutzerzahlen von ca. 2,7 Mrd. sollten sich einige Mobile-Payment-Kunden finden.

Aus charttechnischer Sicht gelang es Social-Media-Konzern nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen ein Breakout. Die Aktie legte zeitweise um deutlich mehr als zehn Prozent zu. Hierbei konnte der Widerstandsbereich von ca. 150 USD signifikant mit einem Aufwärts-Gap überwunden werden. Diese Zone wird nun zur Unterstützung. Hier befindet sich u.a. das letzte lokale Tief von April 2018. Zuvor konsolidierte Facebook mehrere Tage vor dieser Kursmarke. Entscheidend war im Vorfeld jedoch der charttechnische Ausbruch aus dem Abwärtstrend, welcher sich die letzten Handelsmonate etablierte. Dieser wurde aufgrund der Sorge vor schwindenden Nutzerzahlen sowie diversen Datenskandalen gebildet. Seit mehreren Wochen konsolidiert Facebook mittlerweile am GD200 (daily, ca. 166 USD). Hierbei bildete die Aktie zuletzt einen kurzfristigen Abwärtstrend. Ich gehe davon aus, dass dieser nach oben überwunden wird. Dies wäre das Kaufsignal, von welchem ich einen Anstieg bis zum Widerstand bei ca. 183 USD erwarten würde. Kann Facebook auch diese Hürde nehmen, erwarte ich eine Trendfortsetzung mit neuen Allzeithochs über 220 USD. Ich erwäge eine Aufstockung meiner bestehenden Position.

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Chartanalyse Bayer: Ist schon von einer Trendwende zu sprechen?

Der Leverkusener DAX-Konzern Bayer (WKN: BAY001) veröffentlichte zuletzt seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2019. Demnach hält Bayer an seinem bisher angepeilten bereinigten Gewinn von 12,2, Mrd. EUR fest. Der Umsatz soll bei ca. 46 Mrd. EUR liegen. Aufgeteilt nach den einzelnen Sparten wird die EBITDA Marge kontinuierlich über 20 Prozent liegen (Crop Science: 25%, Pharmaceuticals 34%, Consumer Health 21%, Animal Health 24%). Darüber hinaus befindet sich Bayer derzeit in der Entscheidungsphase, ob der Bereich der Animal Health verkauft werden soll. Entweder soll damit die Nettoverschuldung deutlich reduziert werden oder die Sparte Pharmaceuticals weiterhin gestärkt werden. Derzeit lasten derzeit noch deutliche Risiken auf dem Unternehmen. Zum 28. Januar kamen 1.900 neue Klagen aufgrund der Glyphosat-Prozessen in den USA hinzu. Dementsprechend muss sich Bayer aktuell mit rund 11.200 Klagen wegen der möglichen Gesundheitsgefährdung durch Glyphosat beschäftigen.

Aus charttechnischer Sicht reagierte Bayer zunächst im Big-Picture genau beim Unterstützungsbereich von ca. 58 EUR. Seitdem setzten die Leverkusener zur Erholung an. Dennoch wirkt die aktuell laufende Korrektur eher marginal im Vergleich zur derzeit intakten Abwärtsbewegung.  Ich halte an einer Fortsetzung der Erholung fest und erwarte ein Ansteuern des ersten Widerstands im Bereich von 83 EUR. Hier notiert das letzte lokale Tief aus 2016. Kann Bayer diesen Widerstand überwinden, steht der nächste beim Abwärtstrend vom Allzeithoch auf der Agenda. Dieser notiert aktuell bei ca. 100 EUR. Erst wenn die Aktie diesen Trend überwinden kann, ist mit einer Trendfortsetzung zu rechnen. An meiner insgesamt bullischen Haltung gegenüber Bayer halte ich weiterhin fest. Allerdings erwarte ich keinen Breakout im ersten Anlauf.

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Chartanalyse Siemens: Wann startet der Wert endlich wieder durch?

Die Aktionäre von Siemens (WKN: 723610) haben in den vergangenen beiden Jahren nur wenig zu lachen gehabt. Insgesamt verlor der Wert in der Spitze rund 35 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Belastend wirkte zuletzt vor allem das Scheitern der Zugfusion. Doch wann ist ein Comeback der Aktie in Sicht? Wann kann Siemens endlich seinen Boden finden und erneut durchstarten? Womöglich könnte dies bald der Fall sein. Ab ersten April beginnen die Münchener eine neue Struktur. Der Vision 2020+ soll Siemens nach den Konzern in drei operative Unternehmen aufteilen und diesen somit mehr Handlungsspielraum bieten. Zu diesen drei zählen die Sparten Gas & Energie, Intelligente Infrastruktur sowie Digitale Industrien.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Siemens derzeit jedoch noch in einer Findungsphase: wird ein Boden gebildet oder nicht? In der Monatsansicht ist gut zu erkennen, dass der langfristige Aufwärtstrend von 2012 im Februar deutlich unterboten wurde. Allerdings kämpfe sich Siemens zurück und bildete ein mögliches Umkehrdoji. Kann Siemens im laufenden Monat mit einer weißen Kerze schließen und dabei sogar den Widerstand von 100 EUR per Schlusskurs überbieten, entsteht ein Umkehrsignal. Anschließend ist mit einem Ansteuern des Abwärtstrends zu rechnen. Erst wenn dieser nachhaltig überwunden werden kann, ist von einer charttechnischen Trendwende auszugehen. Das Kursziel liegt in diesem Fall bei ca. 140 EUR. Der Abwärtstrend befindet sich aktuell bei ca. 112 EUR. Sollte die charttechnische Umkehrsituation allerdings nicht eintreffen, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis zur nächsten Unterstützung bei ca. 80 EUR auszugehen.

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Chartanalyse Salmar: norwegische Fischfarmer unter Beschuss – Bestätigung des charttechnischen Korrekturszenarios!

Zuletzt gab bei den norwegischen Fischfarmern aufgrund des Verdachts von illegalen Preisabsprachen einige Razzien. Betroffen waren hierbei u.a. die Betreiber Mowi, Leroy Seafood aber auch Salmar (WKN: A0MR2G). Dabei betonte jedoch die EU-Kommission, dass es sich um keine Vorverurteilung handle, der Fall lediglich geprüft werde.

Aus charttechnischer Sicht besprach ich die Aktie von Salmar bereits vor einigen Wochen. Hierbei stellte ich ein gewagtes Korrekturszenario auf, während der Großteil der Anleger noch positiv auf die Kursentwicklung schauten und von weiteren Allzeithochs ausgingen. Ich halte weiterhin daran fest, dass die Aktie des norwegischen Fischfarmers weiter seine Korrektur fortsetzt. Mein erstes Kursziel befindet sich im Bereich von ca. 330 NOK. Hier notiert das letzte lokale Tief von Anfang 2018. Das Korrekturszenario bestätigt sich allmählich, denn die Aktie verließ den mittelfristigen Aufwärtstrend (graue Trendlinie) nachhaltig nach unten. Im Bereich von 330 NOK gehe ich zunächst von einer Erholung aus, erwarte jedoch insgesamt ein Ansteuern der Oberkante der Konsolidierung. Diese notiert bei ca. 280 NOK. Anschließend gehe ich aus aktuellem Stand wieder von einer fortgesetzten, übergeordneten Aufwärtsbewegung aus.

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