Chartanalyse NVIDIA: -50 Prozent in weniger als zwei Monaten! Wo setzt die Aktie zum Gegenangriff an?

Der Kursverlauf von dem Chiphersteller NVIDIA (WKN: 918422) ist gigantisch. Seit dem Überwinden des Abwärtstrends im Jahre 2014 legte die Aktie in der Spitze um mehr als 1.500 Prozent (!!) zu. Angesichts dieses Anstiegs wird die 50 Prozent-Korrektur der vergangenen zwei Monate relativiert. Dennoch ist es ein massiver Abverkauf unter welchem die Aktie derzeit ausgesetzt ist. Der Auslöser hierfür waren die Quartalszahlen, welche den Markt massiv enttäuschten. Vor allem das Ende des Bitcoin-Booms spiegelten sich deutlich in den schwachen Quartalszahlen NVIDIAS wider. Denn schließlich erfordert die Produktion der Krypto-Währungen massive Computer-Ressourcen und Grafikkarten. Dies führte zu deutlichen Preissteigerungen bei den Grafikkarten von NVIDIA. Doch nach dem starken Preisverfall der Kryptos, ging gleichwohl der Bedarf an Grafikkarten zurück. Die Umsatzprognose musste zurückgeschraubt werden. Es wird lediglich mit einem Umsatz von 2,7 Mrd. USD gerechnet, anstatt den bisher angenommenen 3,4 Mrd. USD. Insgesamt konnte NVIDIA im vergangenen Quartal seine Erlöse um 21 Prozent auf ca. 3,2 Mrd. USD steigern. Der Gewinn belief sich auf 1,2 Mrd. USD. Dies entspricht einer Steigerung von weit über 40 Prozent.

Im Big-Picture bleibt NVIDIA weiterhin innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrends. Doch aufgrund des herben Abverkaufs besteht gerade aufgrund der vorangegangenen Rally Grund zur Sorge. Nur wenig charttechnische Anhaltspunkte/übergeordnete Unterstützungen befinden sich auf dem Weg zur Kursmarke von 40 USD. Der wohl spannendste Bereich erstreckt sich von 96 bis 119 USD. In dieser Zone konsolidierte die Aktie über mehrere Monate hinweg, ehe der letzte Aufwärtsimpuls folgte. Hier befindet sich ebenfalls die Trendlinie der vergangenen Allzeithochs. Solange NVIDIA also oberhalb dieser Trendlinie notiert, handelt es sich bei jeglichen Korrekturen lediglich um potenzielle Pullback-Bewegungen. Solange NVIDIA sich oberhalb dieser Trendlinie bewegt, bleibe ich im übergeordneten Kontext bullisch für die Aktie eingestellt – trotz einem weiterhin scharfer Korrekturpotenzial.

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Chartanalyse Netflix: Dieser Chart ist besorgniserregend – Bedrohung durch WaltDisney!

Der Streaming-Anbieter Netflix (WKN: 552484) ist eindeutig der Platzhirsch auf seinem Gebiet. Doch das Streaming-Business steht und fällt mit gutem Content. Genau hier wird Netflix ab nächstem Jahr vor massive Herausforderungen gestellt. Zwar legt das Unternehmen mittlerweile viel Wert auf eigenen Content, doch ist der Streaming-Anbieter derzeit noch stark von anderen Unternehmen wie bspw. Walt Disney abhängig.  Zahlreiche Filme und Serien stammen aus dem Hause Disney. Genau dieses Unternehmen setzte seine oberste Priorität nach der Fox-Übernahme auf das Streaming-Geschäft. Die Fox Assets stellen Disney noch mehr Content zur Verfügung. Die Streaming-Plattform Disney+ soll bereits im nächsten Jahr an den Start gehen. Darüber hinaus laufen genau zum nächsten Jahr die Lizenzverträge von Walt Disney mit Netflix aus. Der Streaming-Markt ist im Umbruch.

Im Big-Picture deutet sich eine besorgniserregende Situation an. Obwohl sich Netflix seit den vergangenen 15 Jahre innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrendkanals bewegt, entsteht ein massives Abwärtspotenzial. Netflix korrigierte direkt an der Oberkante dieses Kanals und bildete einen ersten mittelfristigen Abwärtstrend. Die Unterkante befindet sich derzeit bei ca. 50 USD. Aktuell befindet sich das Unternehmen weiterhin innerhalb eines untergeordneten Aufwärtstrends. Diese notiert bei ca. 230 USD. Solange sich die Aktie darüber aufhalten kann, besteht kein Grund zur Sorge. Erfolgt allerdings der Durchbruch, befindet sich im Big-Picture bis zur Kursmarke von 132 USD keine nennenswerte Unterstützung. Selbst beim Erreichen dieses Niveaus, wurde die Unterkante noch nicht mal ansatzweise erreicht. Obwohl ich ein solches Crash-/Abwärtsszenario nicht annehme, bleibe ich bei der Aktie vorerst auf Abstand. Zu groß sind die Unsicherheiten rund um die nahende Konkurrenz.

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Chartanalyse Volkswagen: Auf dem Weg zum Image-Wandel und der Preiskampf gegen Tesla’s Model 3!

Das Image der deutschen Automobilhersteller ist spätestens seit dem Dieselskandal von dunklen Abgaswolken überschattet. Dem will Europas größter Autobauer Volkswagen (WKN: 766403) entgegenwirken. Die Wolfsburger ziehen die Konsequenzen. Hierzu soll weit mehr als 40 Mrd. EUR innerhalb der nächsten Jahre in den Bereich der Elektromobilität fließen. Darüber hinaus stehen die Bereiche des autonomen Fahren, Mobilitätsdienste sowie die Digitalisierung im Fokus. Nachdem man innovationstechnisch hinter die amerikanische Konkurrenz gefallen ist, solle das Tempo erhöht werden. Weiterhin sollen die Preise attraktiver gestaltet werden. Konzernchef Diess spricht dabei sogar konkret von Tesla: „Wie werden günstiger sein als Tesla“.

Charttechnisch betrachtet ist Volkswagen seit Ende 2017 innerhalb einer Abwärtsbewegung gefangen. Hierbei bildete die Aktie einen Abwärtstrendkanal. Der langfristige Aufwärtstrend ist dennoch weiterhin intakt. Während dieser anhaltenden Korrektur erreichte VW den Unterstützungsbereich von 130 bis 137 EUR. Von hier aus wurde ein Breakout-Versuch aus dem Kanal gestartet, welcher bislang jedoch scheiterte. Solange sich VW in diesem Abwärtstrendkanal bewegt, ist von weiter fallenden Kursen auszugehen. Hierbei ist mit einem weiteren Ansteuern der genannten Unterstützungen zu rechnen. Startet die Aktie jedoch einen weiteren Breakout-Versuch, erstreckt sich schnell ein Aufwärtspotenzial bis zum nächsten Widerstandsbereich von ca. 178,50 bis 185 EUR. Ohne einen solchen Ausbruch bleibe ich für die Aktie jedoch weiterhin short eingestellt. Ich sehe derzeit noch keinen Handlungsbedarf.

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Chartanalyse Tesla: Fels in der Brandung beim schwachen Marktumfeld – der Big-Picture Breakout steht bevor!

Dem Elektroautohersteller Tesla (WKN: A1CX3T) gelingt es in den vergangenen Handelswochen grundsätzlich, sich dem schwachen Marktumfeld zu entziehen. Stattdessen baut das Unternehmen seine relative Stärke zum Gesamtmarkt sukzessive aus. Am Freitag verkündete Tesla den Kauf eines LKW-Unternehmens. Hierbei baut Elon Musk seine LKW-Kapazitäten aus, um die gewünschten Auslieferungszahlen in diesem Jahr sicherzustellen. Denn bis zum Ende des Jahres erhält Tesla eine Steuergutschrift von 7.500 USD pro ausgeliefertem Fahrzeug. Darüber hinaus peilt der Elektrofahrzeug- und Batterie-Hersteller eine Produktion von 7.000 Einheiten des massentauglichen Model 3 pro Woche an. Die Expansion der Fahrzeuge nimmt sichtbar Gestalt an. Im ersten Quartal des nächsten Jahres sollen Schiffe genutzt werden, um die Fahrzeuge nach Europa und Asien zu transportieren. Der Vorsprung gegenüber anderen Automobilherstellern ist enorm.

Aus charttechnischer Sicht ist Tesla gerade für Breakout-Trader im Big-Picture äußerst spannend. Die Aktie notiert unmittelbar vor einem Ausbruch über den mittelfristigen Abwärtstrend von seinem Allzeithoch. Dieser Abwärtstrend bildete eine mehrjährige Konsolidierung. Innerhalb dieser Konsolidierung gelang Tesla zur Oberkante des langjährigen Abwärtstrendkanals, welcher zuvor nach oben durchbrochen wurde. Gleichwohl drehte Tesla unmittelbar am GD50 (monthly, aktuell bei ca. 264 USD). Bei dieser Pullback-Bewegung konnte auf Monatsbasis sogar eine Hammerkerze gebildet werden, welche zusätzliches Aufwärtspotenzial birgt. Ich erwarte einen Breakout im Big-Picture. Mein nächstes Kursziel für die nächsten Monate befindet sich zuerst beim Allzeithoch bei ca. 386 USD. Danach ist der Weg frei, wobei Kurse bis durchaus 600 USD gut vorstellbar sind.

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Der dpa-AFX ProFeed

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch das wichtigste Tool für jeden News-Trader. Beim News-Trading geht es darum wichtige Informationen so schnell wie möglich zu bekommen, um anschließend entsprechend darauf reagieren zu können. Trader, die bedeutende Nachrichten zuerst auf dem Schirm sehen, haben die besten Chancen um erfolgreich zu sein. Wo ihr den dpa-AFX-ProFeed findet und wie ihr diesen nutzen könnt, zeige ich euch hier.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um selbst Zugang zu den wichtigsten Funktionen am Trading-Desk zu erhalten. Nähere Informationen zum dpa-AFX ProFeed finden sie hier.

Swing-Trading-Muster 1-2-3-4er long bietet börsennotiertem Fußballverein neues Rallypotenzial

Liebe Kurzfrist-Trader,

Dynamik an den Aktienmärkten ist klasse! Sie lässt uns bereits frühzeitig erkennen, in welche Richtung eine Aktie wohl tendieren wird. Wir müssen die Marktlage dann nur richtig einschätzen und einen geeigneten Eintiegszeitpunkt finden. Doch wie machen wir das am besten? Ist es ausreichend, einfach eine Position in einer steigenden Aktie eröffnen? Nein! Wir müssen einem Regelwerk folgen, welches es uns ermöglicht, die Position vom Anfang bis zum Ende genau zu managen. Es sollte bereits vor der Eröffnung des Trades klar sein, wann wir einsteigen und wie hoch das Risiko in der Position anschließend sein wird. Andernfalls ist kein geeignetes Risiko- und Moneymanagement möglich.

Jeff Cooper hat sich sehr lange und genau mit der Problematik eines regelbasierten Handelsmusters beschäftigt. In seinem Buch „Hit and Run Strategien“ hat er einige interessante Strategien für das Kurzfrist-Trading niedergeschrieben. Eine dieser Strategien ist das Swing-Trading-Signal 1-2-3-4er long. Es ist besonders bei trendstarken Aktien sehr erfolgreich.
Muster 1-2-3-4er long

Die genauen Kriterien für das Handelssignal “1-2-3-4er long” sind:

1. Die Methode benötigt einen Markt, dessen 14-Tage-ADX größer als 30 ist.
2. Zusätzlich muss der 14-Tage +DI-Wert größer sein als der 14-Tage -DI-Wert. Die ersten beiden Kriterien stellen sicher, dass es starker Aufwärtstrend vorliegt.
3. Jetzt muss gewartet werden bis der Markt eine “1-2-3 Korrektur” vollführt. Das heißt, der Markt muss drei Tage mit jeweils tieferen Tiefs ausbilden oder alternativ zwei Tage mit tieferen Tiefs und mit einem Inside Day am dritten Tag.
4. Der Einstieg in die Position erfolgt am vierten Tag und zwar 1/8 Punkt (=0,125%) oberhalb des Hochs des dritten Tages.
5. Der Stopp-Kurs sollte in der Nähe des Tiefs des dritten Tages platziert werden und bei positivem Verlauf der Position nachgezogen werden.

Derzeit überzeugt das Chartmuster am deutschen Aktienmarkt auf Sicht von 20 Handelstagen mit einer Echtzeit-Trefferquote von 75%. Sie ergibt sich bei 4 getriggerten Signalen dadurch, dass derzeit drei davon einen Buchgewinn ausweisen und nur eine sich im Buchverlust bewegt.
Fußball-Fans in Feierlaune

Die Borussia Dortmund GmbH & Co.KGaA (BVB) nimmt eine führende Position im internationalen Profifußball ein. Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit steht der professionelle Fußballsport und die Nutzung der damit unmittelbar verbundenen Einnahmequellen. Dies sind insbesondere der Verkauf von Eintrittskarten, Fan-Artikeln und TV-Rechten sowie das Sponsoring. In diesen Bereichen erwirtschaftet Borussia Dortmund den überwiegenden Teil der Umsätze. Darüber hinaus engagiert sich der BVB in weiteren Geschäftsfeldern, die einen engen Bezug zum Fußball haben. Dabei arbeitet Borussia mit strategischen Partnern zusammen, die ihr spezifisches Know-how einbringen. Der BVB bringt den Markennamen “Borussia Dortmund”, die Erfahrung im Fußballgeschäft und die genaue Kenntnis der Fan-Community ein.

Für den Fußballverein läuft es derzeit glänzend. So befindet man sich nach 11 Spieltagen mit 4 Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz der 1. Bundesliga. Im DFB Pokal konnte man zuletzt in der zweiten Runde 3:2 gegen Union Berlin gewinnen. Nur international erlitt man jüngst einen kleinen Rückschlag im Spiel gegen Atletico Madrid, wo man 2:0 verlor. Dennoch steht man auch in der Gruppe A der Champions League noch auf Platz 1.

Charttechnisch konnte die Aktie vom BVB seit Juli zeitweise um rund 100% zulegen. Das freut nicht nur die Sport-Fans, sondern auch die Aktionäre. Letztere konnten in den letzten Monaten eine sehr schöne und konstante Aufwärtsbewegung beobachten, welche immer wieder gute Einstiegsgelegenheiten geboten hatte. Eine dieser Gelegenheiten wurde in Form des 1-2-3-4er long am 26.10.2018 getriggert. Die Aktie hatte zu jenem Zeitpunkt eine Konsolidierung unter abnehmendem Handelsvolumen vollzogen, welche sie auf den nächsten Rallyschub vorbereitet hatte. Nachdem das Chartmuster bei 9,24€ getriggert wurde, ist die Aktie zeitweise bis auf 10,29€ angestiegen. Damit lag die Position zeitweise über 11% im Buchgewinn. Ein sehr schönes Beispiel dafür, wie auch eine fortgeschrittene Aufwärtsbewegung noch interessante Kaufsignale generieren kann.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Bildherkunft: © Fotolia #201475443

Chartanalyse Walt Disney: starke Quartalszahlen unterstreichen Big-Picture Breakout! – Angriff auf Netflix ist in vollem Gange

Zuletzt veröffentlichte das Medien-Imperium Walt Disney (WKN: 855686) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Hierbei konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 14,31 Mrd. USD gesteigert werden. Der Nettogewinn belief sich sogar mit einer Steigerung von 33 Prozent auf 2,32 Mrd. USD. Äußerst spannend ist vor allem die Umsatzquelle des Bereichs „Studio Entertainments“. Hier konnte der Umsatz um 50 Prozent auf 2,15 Mrd. USD wachsen. Die Gewinnspanne habe sich hier mehr als verdoppelt. Walt Disney profitiert dabei von den Erfolgen der Filme „Ant-Man and the Wasp“ sowie „Incredibles 2“.

Spannend ist jedoch ebenso das künftige Potenzial von Walt Disney. Das Unternehmen sieht den Bereich „Streaming“ als oberste Priorität an. Mit der neuen Übernahme von 21st Century Fox erweitert Disney seinen Content massiv, wodurch neben deutlich gesteigerten Kino-Einnahmen auch das Streaming-Angebot deutlich erweitert werden kann. Der Sportsender ESPN+ verfügt bereits über mehr als eine Millionen Abonnenten. Disney+ soll als weiterer Streaming-Service Ende 2019 folgen. Hier sollen zahlreiche Filme und Serien der Top-Marken des Unternehmens erscheinen. Darunter zählen: Disney, Pixar, Marvel, Star Wars und National Geographic. Dadurch könnte Netflix durchaus ein Problem bekommen. Denn alle Lizenzverträge zwischen dem aktuellen Streaming-Platzhirsch und Walt Disney laufen spätestens zum Ende nächsten Jahres aus. Damit muss Netflix auf einen Großteil seines Contents verzichten, welcher damit wiederrum Walt Disney zur Verfügung steht.

Auch aus charttechnischer Sicht befindet sich Walt Disney innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Seiit 2015 ging das Unternehmen in eine Konsolidierungs-Phase über. Innerhalb dieser Konsolidierung bildete Disney eine Keilformation, welche im vergangenen Monat nach oben durchbrochen wurde. Damit wird das Trendfortsetzungssignal aktiv. Mein nächstes Kursziel befindet sich im übergeordneten Kontext zuerst bei 140, anschließend bei ca. 160 USD. Die Aktie kann sich bislang von der Schwäche des Gesamtmarktschwäche sichtbar Probleme entziehen und arbeitet sich sukzessive nach oben. Der Breakout ist in vollem Gange. Erst wenn Walt Disney unter das Tief von 2015 bei ca. 86 USD fällt, ist das Aufwärtsszenario hinfällig.Davon gehe ich allerdings nicht aus.

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Der Trader Wingman

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch wo ihr den Trader Wingman findet und wie ihr diesen individuell konfigurieren könnt, um euch die aktuellen Signale an den Märkten in Echtzeit anzeigen zu lassen. Wir haben im letzten Video ja bereits eine Watchlist mit Werten erstellt, die sich im Bereich ihrer 52-Wochenhochs halten können. Wir erstellen gemeinsam eine Konfiguration, die es uns ermöglicht, gezielt diese Liste durch den Trader Wingman überwachen zu lassen.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um sich die Chartsignale in Echtzeit anzeigen lassen zu können.

Chartanalyse Facebook: Der Startschuss einer Rally beginnt hier!

Das Social-Media Unternehmen von Mark Zuckerberg geriet in den letzten Monaten deutlich unter Druck. Die Aktie notiert derzeit mehr als 35 Prozent unter seinem bisherigen Allzeithoch. Der Auslöser hierfür waren vor allem die ernüchternden Quartalszahlen im Juli diesen Jahres. Zwar konnte der Umsatz um über 40 Prozent gesteigert werden, doch sei es künftig schwieriger für das Unternehmen geworden, alle Gesetze zur Erfüllung des Datenschutzes einzuhalten. Auch verunsicherte Nutzer wenden sich vom sozialen Netzwerk ab. Der trübe Ausblick sorgte ebenfalls nicht gerade für Begeisterung. Ende Oktober veröffentlichte Facebook seine jüngsten Quartalszahlen. Hierbei konnte der Umsatz um 33 Prozent auf 13,727 Mrd. USD gesteigert werden. Allerdings stiegen die Kosten um 53 Prozent an. Damit konnte der Gewinn lediglich um 13 Prozent auf 5,781 Mrd. USD gesteigert werden. Die operative Marge liegt bei rund 42 Prozent. Prinzipiell bleibt Facebook weiterhin auf Wachstumskurs, auch wenn die Kosten deutlich ansteigen.

Beim Kursverlauf der Aktie wird derzeit sehr viel Pessimismus eingepreist. Facebook durchbrach den Aufwärtstrendkanal nach unten, wodurch sich bereits eine Ausweitung der Korrektur anbahnte. Seitdem zeigte die Aktie keine nennenswerte Erholungsversuche. Facebook notiert mittlerweile unmittelbar vor dem ersten Unterstützungsbereich. Dieser befindet sich bei ca. 134 USD. Hier verbinden sich sowohl der GD200 (weekly) als auch das letzte Allzeithoch von Oktober 2016. Solange die Aktie allerdings nicht über den kurzfristigen Abwärtstrend ausbrechen kann, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis ca. 114 USD zu rechnen. Sollte Facebook den weiteren Weg nach unten anstreben, suche ich im zweiten Unterstützungsbereich nach einer Möglichkeit, die bestehende Position aufzustocken. Gelingt der Breakout über den kurzfristigen Abwärtstrend, so erstreckt sich ein erstes Aufwärtspotenzial bis zum Widerstandsbereich bei ca. 190 USD. Eine Trendfortsetzung mit weiteren Allzeithochs ist in diesem Fall nicht auszuschließen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Facebook.

Chartanalyse Apple: das Einstiegsszenario nimmt Fahrt auf!

Apple (WKN: 865985) habe ich in den vergangenen Wochen besonders im Auge. Mittlerweile hat das wertvollste Unternehmen der Welt fast 20 Prozent von seinem Allzeithoch abgeben müssen. Die Abwärtsbewegung beschleunigt sich. Ebenso nehmen derzeit die schlechten Nachrichten zu. Beispielsweise senkte Apples Zulieferer Lumentum die Prognose. Nach Aussagen des Zulieferers wurde die Order von einem großen Kunden deutlich zurückgeschraubt. Zu den Großkunden zählt neben Huawei u.a. auch Apple. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich hierbei um Apple handelt. Dadurch könnten die iPhone-Verkäufe abnehmen. Zumindest wird dies mit dem jüngsten Schwächetag eingepreist. Allerdings gibt es nicht ausschließlich negative Unternehmensmeldungen. Apple kündigte die Zusammenarbeit mit dem Technologie-Rivalen Amazon an. Künftig sollen in der Produktpallette Amazons auch Apple-Produkte platziert werden. Bisher wurden diese lediglich über Drittanbieter in Amazons Online-Shop verkauft. Hierdurch ergeben sich weitere Vertriebswege für Apple.

Aus charttechnischer Sicht nimmt mein Einstiegsszenario allmählich Gestalt an. Der kurzfristige Abwärtstrend beschleunigt sich. Apple befindet sich mittlerweile am ersten Unterstützungsbereich bei ca. 191 USD. Neben dem letzten Allzeithoch befindet sich in dieser Zone ebenfalls der GD200 (weekly) auch der langfristige Aufwärtstrend von 2016. Ich halte nach potenziellen Umkehrsignalen Ausschau. Derzeit erwarte ich aufgrund des unsicheren Gesamtmarktes sowie der noch anhaltenden negativen Nachrichten um Apple keine nachhaltige Stabilisierung. Demnach bleibe ich in dieser Zone noch an der Seitenlinie. Ich gehe von einem Erreichen des Haupt-Unterstützungsbereichs bei ca. 180 USD aus. Sollte Apple sich hier nicht schnell erholen können, ist sogar mit einer Ausweitung der Korrektur zu rechnen. In diesem Fall gilt der Aufwärtstrend als durchbrochen. Demnach könnten sogar Kurse bis zum zweiten Haupt-Unterstützungsbereichs bei ca. 160 USD möglich sein. Sollte ich Einstiege an den genannten Unterstützungen verpassen, suche ich beim Überwinden des kurzfristigen Aufwärtstrends nach neuen Einstiegsgelegenheiten.

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