Chartanalyse IBM: Turnaround im Big-Picture dank Mega-Übernahme?

Bereits über ein Jahr ist vergangen, seitdem der angeschlagene IT-Dinosaurier IBM (WKN: 851399) den Softwarehersteller Red Hat für rund 34 Milliarden USD übernommen hatte. Damit zahlte IBM einen deutlichen Aufpreis gegenüber der ursprünglichen Marktkapitalisierung von rund 20,5 Mrd. USD. Red Hat soll damit ein Teil der Hybrid-Cloud-Sparte werden, wobei die Eigenständigkeit zunächst erhalten bleibt. Durch die Übernahme fokussiert sich IBM mehr auf das profitable Cloud-Geschäft sowie Künstliche Intelligenz. Weniger profitable alte Geschäftsbereiche sollen schrumpfen. Der Konzern stieg damit sofort zum Hybrid-Cloud-Anbieter Nummer eins auf.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich IBM im Big-Picture weiterhin innerhalb eines Abwärtstrends gefangen. Wird dieser nach oben durchbrochen, befindet sich das erste Kursziel im Bereich von 171,65 bis 182,62 USD. Nach einer mehrmonatigen Pullback-Bewegung würde ich eine fortgeführte Aufwärtsbewegung bis in den Bereich von 250 USD und mehr erwarten. Aktiv bliebe das Aufwärtsszenario solange sich die Aktie oberhalb des Unterstützungsbereichs von 123,80 bis 117 USD aufhalten kann. Spannend für einen potenziellen antizyklischen Einstieg meinerseits wäre die Aktie bei einem Ansteuern der Kursmarke von 125 USD.

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Chartanalyse Sixt: 50% Kurspotenzial nach Big-Picture Breakout

In meiner vergangenen Analyse zum Autovermieter Sixt (WKN: 723132) habe ich bereits auf die spannenden charttechnischen Aussichten sowie die vielversprechende Mobilitätsplattform „Sixt One“ hingewiesen. Seit dem Relaunch im Februar wurde diese zu den zuletzt vorgestellten Quartalszahlen bereits über eine Millionen Mal heruntergeladen. Dabei stieg die Zahl der täglich aktiven Nutzer um 130 Prozent. Die Buchungsrate zog dabei um fast 300 Prozent an. Mit Sixt One bietet das Unternehmen eine einfache und schnelle Mobilitätslösung, um vor allem im zukunftsträchtigen Geschäftsfeld des Carsharing eine führende Position einnehmen zu können.

Aus charttechnischer Sicht erachte ich die Aktie von Sixt als spannend, da sie sich derzeit aus der Konsolidierungs- bzw. Korrektur-Formation nach oben löst. Vor wenigen Wochen habe ich auf ein solches mögliches Szenario hingewiesen und meinen Einstieg angekündigt. Durch den laufenden Breakout aus der Keilformation generiert Sixt ein übergeordnetes Trendfortsetzungssignal. Dementsprechend erwarte ich im Laufe der nächsten Monate das Erreichen neuer Allzeithochs. Mein übergeordnetes Kursziel befindet sich im Bereich von 130 bis 140 EUR. Dies entspricht dem 138,2er bzw. 161,8er Fibonacci-Extension der laufenden Aufwärtsbewegung, ausgehend vom Tief bei ca. 63,85 EUR bis zum Hoch bei ca. 103,50 EUR, projiziert auf das lokale Tief bei ca. 75,13 EUR. Die beiden Zwischenziele befinden sich bei ca. 103,50 EUR sowie 115,30 EUR. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt wie sich die Aktie oberhalb von 80,50 EUR aufhalten kann. Ich halte an meinen bestehenden Positionen fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Sixt.

Chartanalyse Fresenius: Einstiegsgelegenheit im Turnaround-Szenario

Der Medizinkonzern Fresenius (WKN: 578560) zählt zu den gefallenen Engeln unter den DAX-Titeln. Mittlerweile ist das Unternehmen trotz der jüngsten Erholung weiterhin innerhalb eines dominierenden Abwärtstrends gefangen. Seit dem Hoch in 2017 verlor der Titel in der Spitze mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Bislang ist dieser Abwärtstrend noch deutlich entfernt, allerdings könnte dieser bereits im neuen Jahr angesteuert werden. Denn spannend ist vor allem das Potenzial im Wachstumsmarkt Kolumbien. Hier kaufte zuletzt die Tochter Fresenius Helios ein Krankenhaus in der kolumbianischen Großstadt Cali. Der Kaufpreis beträgt rund 300 Millionen EUR. Im Jahr 2018 generierte das Krankenhaus einen Umsatz von ca. 130 Mio. EUR und soll direkt im neuen Jahr positiv zum Ergebnis beitragen.

Aus charttechnischer Sicht gehe ich weiterhin von einem Turnaround-Szenario aus, solange der in 2019 gebildete Abwärtstrend mit dem Tief bei ca. 40,40 EUR nicht nachhaltig unterboten wird. Ansonsten drohen Kurse bis 33 EUR. Allerdings signalisiert die Slow Stochastik aufgrund des Anstiegs zum Ende des vergangenen Jahres derzeit eine massiv überkaufte Situation. Bevor die Aktie wieder neue lokale Hochs erklimmt, gehe ich dementsprechend noch von einem Abbauen dieser Überkauftheit aus. Das Kursziel dieser potenziellen untergeordneten Korrektur befindet sich im Bereich von 46 EUR. Hier notiert in Etwa der GD200 (daily) in Kombination zum 50er Fibonacci-Retracement der laufenden Aufwärtsbewegung sowie das lokale Hoch von September 2019. Steuert Fresenius daraufhin den Abwärtstrend vom Hoch aus 2017 an, gehe ich nach einer mehrwöchigen Konsolidierungsphase ebenfalls von einem Breakout und somit einer übergeordneten Trendfortsetzung aus. Ich werde voraussichtlich meine Position im Bereich von 46 EUR ausbauen. Meine Kursalarme sind platziert.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Fresenius.

Chartanalyse BASF: Turnaround-Szenario intakt oder drohen neue Tiefs?

Im Januar 2018 notierte der Ludwigshafener Chemieriese BASF (WKN: BASF11) unmittelbar vor dreistelligen Kursen. Knapp eineinhalb Jahre später mussten Aktionäre in der Spitze einen Verlust von über 40 Prozent hinnehmen. Die Gründe hierfür waren vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und China, massive Rückgänge des Gewinns und trübe Konjunkturaussichten. Doch aus charttechnischer Sicht könnte sich allmählich ein Boden etablieren. Daneben lockt aktuell eine aussichtsreiche Dividendenrendite von rund fünf Prozent. Zudem gelang es dem Konzern seine Bauchemie-Sparte für 3,17 Mrd. EUR zu veräußern, was wiederrum frisches Geld in die Kassen spült.

Im Big-Picture bewegt sich die Aktie von BASF bereits seit einigen Jahren inmitten einer Seitwärtskonsolidierung. Diese erstreckt sich überwiegend von 55,30 EUR bis 98,80 EUR. Vor wenigen Monaten erreichte BASF die untere Begrenzung, konnte allerdings eine erste Gegenbewegung einleiten. Hier konnte sogar eine bestätigte Umkehrformation mittels eines Hammers generiert werden. Zugleich signalisierte die Slow Stochastik eine massiv überverkaufte Situation. Grundsätzlich halte ich auch weiterhin am Umkehr-Szenario fest, doch häufig finden derartige Erholungsbewegungen innerhalb eines aktiven Turnaround-Szenarios nochmals einen Pullback. Einen solchen (mehrwöchigen) Rücklauf erwarte ich auch in diesem Fall. Das Ziel befindet sich im Bereich von 61 bis 64 EUR. Anschließend gehe ich von einer Wiederaufnahme der Erholungsbewegung aus. Das erste Kursziel befindet sich bei ca. 75,50 EUR, gefolgt von 100 EUR. Das Aufwärtsszenario bleibt grundsätzlich solange intakt, wie sich BASF oberhalb von 55,30 EUR aufhalten kann. Ansonsten drohen Kurse von 49,70 und 42,58 EUR. Eintrüben würde sich das Bild allerdings bereits schon bei einem nachhaltigen unterbieten von 61 EUR.

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Chartanalyse Wirecard: gelingt 2020 der Turnaround?

Zum Ende des laufenden Handelsjahres geriet die Wirecard-Aktie (WKN: 747206) nochmals deutlich unter Druck. In der Spitze verlor die Aktie innerhalb weniger Monate knapp 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Ausschlaggebend sind wieder einmal die Bilanzvorwürfe der Financial Times. Operativ läuft es hingegen gut für den Zahlungsabwickler: allein im Weihnachtsgeschäft konnten die Umsätze im Bereich E-Commerce um 18,8 Prozent zulegen. Insgesamt beläuft sich der Anteil der Online-Umsätze am gesamten Einzelhandel auf 14,6 Prozent.

Durch die schwache Kursperformance der vergangenen Handelsmonate bildete die Wirecard-Aktie einen kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend. Dadurch konnte allerdings sämtlicher Verkaufsdruck abgebaut werden. Dies signalisiert uns die Slow Stochastik. Durch den Versuch der Bodenbildung innerhalb der vergangenen Handelstage in der Unterstützungszone von 101,25 bis 106,57 EUR konnte im Oszillator (Slow Stochastik) nun ein Kaufsignal generiert werden: die Signallinie verlässt die überverkaufte Zone. Gelingt es nun der Wirecard-Aktie den kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend nachhaltig zu überwinden, ist mit einer mittelfristigen Trendumkehr bis hin zur Zone von 133,33 (GD200, daily) bis 140 EUR (Unterkante Abwärtstrend) zu rechnen. Das Zwischenziel befindet sich im Bereich von 121,20 bis 124,92 EUR. Als nachhaltig überwunden sehe ich den kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend bei Kursen von über 110,10 EUR. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt wie sich die Aktie nachhaltig oberhalb der Unterstützungszone halten kann.

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Chartanalyse Amazon: Ende der Seitwärtsbewegung – Aktie setzt zur Trendfortsetzung an!

Seit Wochen und Monaten sind die Aktien von Amazon (WKN: 906866) innerhalb einer Seitwärtskonsolidierung gefangen. Hierbei bewegte sich die Aktie nur geringfügig. Aktionäre des e-Commerce Giganten mussten somit auch den neuen Allzeithochs der Wallstreet ernüchternd entgegenschauen. Doch dies kann sich nun ändern. Der Initialgeber: ein besser als erwartetes Weihnachtsgeschäft. Im Gegensatz zum Vorjahr vervierfachten sich die Anzahl der Artikel, welche mit Prime Free One-Day und Prime Free Same-Day Delivery ausgeliefert wurden. Dies ist der Erfolg hinter dem 800 Mio. USD-Ausbau der eigenen Infrastruktur und Logistik. Nach dieser Meldung notiert Amazon mit einem deutlichen Aufschlag von über vier Prozent.

Aus charttechnischer Sicht kann der Konzern somit die obere Begrenzung der monatelangen Seitwärtsphase überwinden. Diese notierte bei ca. 1.818 USD. Aktuell befindet sich die Aktie bei rund 1.880 USD. Ich gehe nun davon aus, dass der Widerstandsbereich bei 1.934 bis 1.964 USD angesteuert wird. Aufgrund der positiven Nachricht könnte sogar eine Impulsbewegung eingeleitet werden, sodass hier eine Korrektur- bzw. Konsolidierungsbewegung ausbleibt. Für das nächste Jahr gehe ich von einem Ansteuern der Kursmarke von 2.300 USD aus. Aktiv bleibt das Aufwärtsszenario solange sich die Aktie oberhalb von 1.657 USD aufhalten kann.

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Chartanalyse Alibaba: Breakout unter hohem Volumen – 50 Prozent Kurspotenzial!

Der Phase-1-Deal im Handelsstreit zwischen den USA und China wurde zuletzt abgeschlossen. Dies sorgte für Euphorie unter den Anlegern. Vor allem chinesische Aktien gerieten aufgrund des Konflikts immer wieder stark unter Druck. Dementsprechend freundlich reagierten diese Unternehmen auf eine solche Nachricht. Aktuell generiert Alibaba (WKN: A117ME) zwar noch rund 90 Prozent seiner Umsätze in China, doch könnten sich diese im Zuge der Annäherung leichter auf andere Länder ausweiten.

Betrachten möchte ich die Alibaba-Aktie derzeit im Big-Picture. Hier bewegte sich die Aktie seit Mitte/Ende 2017 innerhalb einer Konsolidierungs- bzw. Korrekturbewegung in Form einer Keilformation. Im Zuge des fundamentalen Triggers des Phase-1-Deals gelang es Alibaba aus dieser Keilformation nach oben auszubrechen. Unter einer wahnsinnigen Zunahme des Handelsvolumens. Dies verstärkt nochmals dessen Aussagekraft. Dementsprechend erwarte ich eine übergeordnete Trendfortsetzung. Meine Kursziele befinden sich am 100er Fibonacci-Extension bei ca. 283 USD sowie dem 138,2er Extension bei 341 USD. Ausgangspunkt der Fibonacci-Extensions ist das Tief im Februar 2016 bis zum (ehemaligen) Allzeithoch in 2018 repliziert auf das Tief bei ca. 131 USD. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Alibaba nachhaltig oberhalb der Kursmarke von 157,90 USD aufhalten kann. Ansonsten drohen Kurse von 131 USD.

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Chartanalyse Tencent: Aktie vor neuen Allzeithochs in 2020

Lange Zeit belastete der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Wirtschaftsnationen der Welt die Kurse. Vor allem litten chinesische Aktien unter der Auseinandersetzung. Doch zuletzt einigten sich beide Parteien auf den Phase-1-Deal. Unter den Top-Gewinnern zählte Tencent (WKN: A1138D). Neben den positiven Nachrichten rund um den Handelskonflikt wird der Konzern ebenfalls von starken fundamentalen News getrieben. Vor ca. zwei Wochen stellte die Tencent-Tochter Riot Games zwei neue Videospiele vor: Ruined King und CONV/RGENCE. Beide Spiele wurden von den Entwicklern von dem Erfolgshit „League of Legends“ entwickelt und gelten als Fortsetzung der LOL-Story. Spannend ist vor allen auch die geplante Erweiterung der App „WeChat“. Diese soll um die Suchfunktionen nach Musik, Spielen und Online-Shops erweitert werden.

Aus charttechnischer Sicht durchbrach Tencent ohnehin vor wenigen Handelswochen die Keilformation sowie den GD200 (daily, aktuell bei ca. 39,78 EUR). Dies ist als übergeordnetes Trendfortsetzungssignal zu werten, obwohl der Abwärtstrend seit dem Allzeithoch noch nicht als nachhaltig überwunden gilt. Ich erwarte jedoch, dass dieser innerhalb der nächsten Handelswochen ebenfalls signifikant durchbrochen werden kann. Ich gehe davon aus, dass zunächst der Widerstandsbereich von 46,21 bis 48,59 EUR angesteuert wird. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierungs- bzw. Pullback-Bewegung erwarte ich neue Allzeithochs im Bereich von 55 EUR und höher. Aktiv bleibt dieses Aufwärtsszenario solange sich Tencent nahhaltig oberhalb des GD200 (daily) aufhalten kann. Ansonsten ist nochmals mit einem Erreichen des GD200 (weekly, aktuell bei ca. 34,03 EUR) zu rechnen.

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Chartanalyse Bayer: Geschenk an Aktionäre – Aktie aktiviert Turnaround-Szenario!

Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzern Bayer (WKN: BAY001) hat mit der über 60 Mrd. USD teuren Monsanto-Übernahme im vergangenen Jahr massive Rechtsrisiken übernommen. Zahlreiche Klagen aufgrund des Unkrautvernichters Glyphosat sind eingegangen. Alleine in den USA gingen 42.700 Klagen wegen Krebsgefahren ein. Die ersten drei Prozesse verlor der Konzern. Allerdings wolle hier Bayer nochmals in Berufung gehen. Für die restlichen strebt der Konzern einen milliardenschweren Vergleich an, was auch im Interesse der zuständigen Gerichte liegt.

Aus charttechnischer Sicht kann sich die Bayer-Aktie wieder deutlich vom Tief bei knapp 50 EUR erholen. Im Zuge der Bodenbildung im laufenden Jahr bildete die Aktie eine vermeintliche Umkehrformation: eine inverse Schulter-Kopf-Schulter Formation. Mit dem jüngsten Kursanstieg konnte die „Nackenlinie“ bei ca. 72 EUR nachhaltig überwunden werden. Dadurch wird das Umkehrszenario aktiv. Mein erstes Kursziel befindet sich nun im Bereich von 86,60 bis 92,70 EUR. Nach einer mehrwöchigen bis mehrmonatigen Konsolidierung in dieser Zone erwarte ich das Ansteuern des eigentlichen Kursziels dieser Umkehrformation: der Kursbereich von 110 EUR. Sollte dieser angesteuert werden, würde das gleichzeitig auch das nachhaltige Überwinden des langfristigen Abwärtstrends bedeuten. Dies hätte eine übergeordnete Trendfortsetzung zur Folge. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Bayer nachhaltig über der Zone von 58,50 bis 61,50 EUR aufhalten kann.

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Chartanalyse Baidu: einer meiner Top-Kandidaten für 2020!

Die Sorge vor eines Gewinn- und Umsatzrückgangs sowie der sich damals zuspitzende Handelskonflikt zwischen den USA und China waren letztendlich ausschlaggebend, dass der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu (WKN: A0F5DE) in der Spitze einen Kurseinbruch von fast 70 Prozent zu verzeichnen hatte. Doch seit einigen Monaten ist es ruhiger um das Unternehmen geworden. Auch im Handelskonflikt konnten vorzeigbare Ergebnisse erzielt werden. Vor wenigen Wochen meldete Baidu dann wieder zuversichtlichere Unternehmenszahlen. Der Umsatz konnte dabei um sieben Prozent auf ca. vier Mrd. USD gesteigert werden und übertraf somit die Erwartungen der Experten.

Seit meiner vergangenen Analyse setzte sich der Versuch der Bodenbildung wie erwartet weiter fort. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen stieg Baidu deutlich an. Dadurch wurde der Widerstandsbereich bei ca. 112,40 USD überwunden. In den darauffolgenden Handelswochen ging die Aktie in eine Konsolidierung in Kombination mit einer Pullback-Bewegung zur neuen Unterstützung über. Nach Erreichen dieser Pullback-Zone zeigt sich Baidu nun wieder deutlich befreiter und löst sich allmählich nach oben. Der nächste Widerstand beim GD200 (daily, aktuell bei ca. 131,70 USD) in Kombination zum Abwärtstrend stehen unmittelbar bevor. Ich gehe davon aus, dass der Turnaround-Versuch im nächsten Jahr erfolgreich gemeistert wird. Mein nächstes Kursziel befindet sich bei ca. 161,10, gefolgt von 220,17 USD. Insgesamt sollte Baidu allerdings zu einer übergeordneten Trendfortsetzung ansetzen, was neue Allzeithochs über 300 USD zur Folge hätte. Baidu ist nicht nur einer meiner Favoriten für 2020, sondern ebenfalls für die nächsten Jahre. Ich halte dementsprechend an meinen Positionen fest. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Baidu nachhaltig über 112,40 USD aufhalten kann.

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