Chartanalyse Bayer: Ein Fass ohne Boden?  Jetzt steht erstmal ein Rebound bevor!

Die Aktionäre von Bayer (WKN: BAY001) haben es nicht leicht. Vor wenigen Jahren bewegte sich die Aktie noch in Kursregionen von über 140 EUR. Mittlerweile ist der Leverkusener Pharma- und Agrarchiemiekonzern nur noch ein Schatten seiner selbst. Seitdem musste Bayer mehr als 60 Prozent (!) seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Der Grund hierfür: die Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto. Zum einen handelte es sich bei der 50 Mrd. EUR-Übernahme um eine Deal von historischem Ausmaß, zum anderen aber holte sich Bayer hierbei enorme Risiken an Bord. Eine Glyphosat-Klage in mehrfacher Millionen-Höhe folgt der nächsten. JP Morgan geht davon aus, dass die Anzahl der Glyphosat-Klagen noch auf mind. 15 Tsd. ansteigen wird. Dabei wird jedoch noch lediglich von einem durchschnittlichen Strafbetrag von 500 Tsd. EUR ausgegangen.

Aus charttechnischer Sicht könnte ein DAX-Schwergewicht kaum deutlicher angeschlagen sein. Von einer übergeordneten Bodenbildung darf dabei noch längst nicht gesprochen werden. Hierbei ist Bayer noch meilenweit entfernt. Doch mit dem jüngsten Ausverkauf könnte zumindest auf Sicht von mehreren Wochen ein Rebound eintreten. Auf Wochenbasis bildete die Aktie im Zuge des kurzzeitigen Unterschreitens des lokalen Tiefs bei ca. 58,50 EUR eine Hammerkerze. Diese wurde unter einer deutlichen Zunahme des Handelsvolumens generiert. Kann Bayer nun in dieser Woche über dieses Tief ansteigen und eine weiße Wochenkerze generieren, entsteht ein charttechnisches Umkehrszenario. Mein Kursziel befindet sich in diesem Fall beim mittelfristigen Abwärtstrend (aktuell bei ca. 66 EUR). Erst wenn dieser nachhaltig überwunden werden kann, ist mit einem Ansteuern des Widerstandsbereichs von ca. 84 EUR zu rechnen. Sollte Bayer jedoch unter 54 EUR fallen, ist mit einer übergeordnet fortgesetzten Abwärtsbewegung zu rechnen.

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Chartanalyse BASF: Chemiekonzern mit 45%igem Kurspotenzial!

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF (WKN: BASF11) kam in den vergangenen Handelsmonaten deutlich unter Druck. In der Spitze verlor das Chemieunternehmen mehr als 40 Prozent (!) seiner Marktkapitalisierung. Der Auslöser für diesen Kursrutsch war sowohl die Sorge im Handelsstreit zwischen den USA und China als auch die Angst vor einer nachlassenden Weltkonjunktur oder gar einer Rezession. Gerade zyklische Chemiekonzerne wie BASF zählen in solch einem angespannten Marktumfeld als größere Verlierer. Doch ebenso spannend kann es auf der anderen Seite verlaufen: kann der Handelsstreit beigelegt werden und die Angst vor einer Rezession nimmt ab, könnte BASF überproportional profitieren. Darüber hinaus ist die derzeitige Dividenrendite von fast fünf Prozent äußerst interessant.

Auch aus charttechnischer Sicht befindet sich der Ludwigshafener Konzern in einer aussichtsreichen Lage. Im langfristigen Kontext bewegt sich BASF innerhalb eines Aufwärtstrends. Doch seit dem Jahre 2014 ging die Aktie in eine vergrößerte Seitwärtskonsolidierung über. Diese erstreckt sich von ca. 57 bis 97 EUR. Aktuell reagierte die Aktie wie in meinen vorherigen Beiträgen angesprochen an der unteren Zone. Ich gehe davon aus, dass die Erholungsbewegung ausgeweitet wird. Mein erstes Kursziel notiert bei 77 EUR. Hier befindet sich in etwa die Mitte der Seitwärtsrange sowie das letzte lokale Tief von August 2017 und das lokale Hoch von Februar 2013. Anschließend erwarte ich ein Ansteuern der Oberkante. Hier notieren die Hochs von Januar 2018 und April 2015. Ich halte dementsprechend an meinen bestehenden Positionen fest. Sollte BASF entgegen meiner Erwartungen die Unterkante der Seitwärtskonsolidierung durchbrechen, nehme ich das Geschenk gerne an und baue voraussichtlich mein Engagement im Unterstützungsbereich von 42 bis 49 EUR aus.

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Chartanalyse Apple: It’s showtime – neue Allzeithochs fest im Blick!

Apple (WKN: 865985) musste im vergangenen Jahr eine heftige Korrektur von in der Spitze beinahe 40 Prozent (!) hinnehmen. Vom Tief konnte sich der Konzern jedoch mittlerweile wieder deutlich erholen. Inzwischen notieren die Papiere des iPhone-Herstellers lediglich noch 20 Prozent vom Allzeithoch entfernt. Auf den ersten Blick erscheint dies ein großer Schritt. Ich gehe jedoch davon aus, dass dieses in den nächsten Monaten erreicht und überwunden werden kann. Denn Apple möchte seine Abhängigkeit vom zyklischen Produkt iPhone reduzieren. Dadurch stellte der Konzern zuletzt zahlreiche neue Produkte vor: Apple News+, Apple Card mit Apple Cash, Apple Arcade sowie Apple TV+. Jedes dieser Produkte zielt auf Services ab -unabhängig von weiterer Hardware.

Apple News+ soll dabei als Erweiterung der Zeitschriften in Apple News gelten. Hierbei können ab sofort in den USA und Kanada über 300 Zeitschriften für 10 USD pro Monat abonnieren. Weitere -vorerst englischsprachige- Länder sollen folgen. Apple Card ist die Kreditkarte von Apple. Diese kommt ohne Gebühren und Strafzinsen aus, gewährt den Kunden pro Zahlung zwei bis drei Prozent Rabatt und schafft einen besseren Überblick über die Finanzen. Apple Arcade wird der neue Spieldienst vom Konzern. Das wichtigste ist jedoch, dass Apple allmählich eigene Inhalte produziert. Diese sollen über Apple TV+ gestreamt werden, wozu nicht mehr zwingend ein Apple TV notwendig sein wird.

Aus charttechnischer Sicht reagierte Apple im Big-Picture unmittelbar am langfristigen Aufwärtstrend. Dieser wurde vom Unterstützungsbereich bei ca. 142 USD verstärkt. Hier befindet sich ein lokales Tief vom 26 Juni 2017. Seitdem geht es für die Aktie wieder schlagartig nach oben. Der Widerstandsbereich bei 181 USD konnte überwunden werden. Aktuell scheiterte Apple jedoch bei ca. 195 USD. Diese Zone wurde nochmals durch den GD200 (daily, aktuell bei ca. 190 USD) verstärkt. Aktuell erwarte ich nochmals einen Rücklauf bis zu 181 USD, maximal jedoch bis 163 USD. Anschließend gehe ich von einer fortgesetzten Aufwärtsbewegung aus. Innerhalb dieser Aufwärtsbewegung erwarte ich ein nachhaltiges Überwinden des derzeitigen Widerstandsbereich von ca. 195 USD. Danach sollte das Allzeithoch bei ca. 235 USD überwunden werden.

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Chartanalyse BYD: charttechnische Entscheidung steht bevor – können starke Fundamentaldaten beflügeln?

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) macht so einiges richtig. Der Quartalsgewinn konnte im Vergleich zu Vorjahreszeitraum um voraussichtlich weit mehr als 500 Prozent (!) gesteigert werden. Weiterihn veröffentlichte das Unternehmen zuletzt sein neues Auto „e1“. Der kleine Elektroflitzer erinnert an einen Smart, welcher perfekt in Großstädten eingesetzt werden kann. Die Reichweite beträgt bis zu 350 KM. Allerdings belasten derzeit vor allem die Subventionskürzungen der chinesischen Regierung den Kurs der Aktie. Statt der bislang 30 Prozent erwarteten Kürzungen, sollen ab sofort die Subventionen um 50 Prozent gesenkt werden. Ab Ende des nächsten Jahres sollen diese sogar komplett abgeschafft werden. Kurzfristig dürfte dies schmerzhaft für alle chinesichen Automobilhersteller sein. Doch gerade ein solches Unterfangen der chinesischen Regierung könnte zu einer Art Marktbereinigung führen. In China gibt es derzeit eine Vielzahl an kleineren Automobilherstellern. BYD sollte gerade aufgrund seiner Größe sowie dem Alleinstellungsmerkmal der eigenen Batteriefabrik letztendlich als Gewinner hervorgehen.

Aus charttechnischer Sicht bleibt die Lage im Big Picture weiterhin angespannt. BYD befindet sich zwar weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend, doch könnte dieser bald nach unten aufgelöst werden. Denn seit Mitte 2017 bildete BYD ebenfalls einen Abwärtstrend, welcher sich jetzt mit dem Aufwärtstrend zuspitzt.  Ein Breakout steht bevor. Erfolgt dieser auf der Unterseite und die Aktie unterbietet die Unterstützung bei ca. 4,8 EUR, so steht aus charttechnischer Sicht eine Trendumkehr bevor. Die Kursziele dürften sich auf 3 bis 2,5 EUR belaufen.

Hiervon gehe ich allerdings nicht aus. Ich erwarte ein Überwinden des Abwärtstrend und rechne demnach mit einem Breakout auf der Oberseite. Wird die Hürde bei 6,1 EUR überwunden, befindet sich das nächste Ziel bei ca. 8 EUR, gefolgt von weiteren Hochs bis zu 10 EUR.

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Chartanalyse Electronic Arts: Gaming-Branche vor Umbruch – ich sehe ein großes Kurspotenzial!

Zuletzt veröffentlichte die Google-Mutter Alphabet das neue Projekt Stadia. Hierbei wird es künftig möglich sein, die Videospiele direkt per Cloud-Streaming Dienst über den Internet-Browser Google-Chrome zu spielen. Dies ergibt vor allem auch für die Gaming-Hersteller ein massives Kurspotenzial. Denn dadurch fallen die hohen Anschaffungskosten für Konsolen oder Gaming-Computer weg. Dementsprechend wird es künftig auch zu einer deutlichen Zunahme an Spielern kommen. Das Unternehmen Electronic Arts (WKN: 878372) sehe ich als einen der Profiteure. Der Gaming-Hersteller hat ohnehin derzeit Rückenwind aufgrund des stark anlaufenden Videospiels „Apex Legends“ und verfügt über Blockbuster wie zum Beispiel Fifa.

Aus charttechnischer Sicht konnte sich Electronic Arts wieder deutlich von seinem Tief bei 74 USD erholen. Zuvor musste die Aktie einen Kursverlust von fast 80 USD hinnehmen. Mittlerweile schwankt EA wieder um den Widerstandsbereich von 100 USD. Eine Bodenbildung wurde bereits eingeleitet. Wird diese Zone nachhaltig nach oben überwunden, ist ebenfalls mit einem Überwinden des GD200 (daily, aktuell bei ca. 107,84 USD) und einem Erreichen des nächsten massiven Widerstands von 134 (!) USD zu rechnen. Ich gehe von einem solchen bullischen Sznenario für die nächsten Handelsmonate aus.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Alphabet.

Chartanalyse Alphabet: Ein neues Zeitalter des Gamings tritt an – Google ist der Revolutionär!

Bislang mussten Videospiele über eine zusätzliche Computerhardware gespielt werden. Dieser Prozess soll schon bald der Vergangenheit angehören. Denn die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) kündigte zuletzt sein neues Projekt Stadia vor. Zukünftig soll dafür lediglich noch eine Internetverbindung und eine Unterstützung für den Google Chrome Browser benötigt werden. Stadia bietet die Möglichkeit, Videospiele per Cloud-Streaming zu spielen. Dabei wird das Videospiel direkt über den Server von Google gehostet. Es erscheint letztendlich das visuelle Feedback aus dem Spiel über den Google Chrome Browser auf dem Bildschirm. Die Berechnung der Spiele wird in Serverzentren durchgeführt. Dadurch wird es dem Spieler ermöglicht, seine Spiele direkt zu spielen, ohne diese im Vorfeld downloaden zu müssen. Weiterhin können diese bspw. per YouTube live gestreamt werden. In diesem Zuge veröffentlichte Alphabet darüber hinaus einen eigenen Wi-Fi Controller, welcher sich direkt mit den Google-Rechenzentren verbindet. Dadurch werden Eingabeverzögerungen reduziert, was wiederrum den Spielern einen Vorteil gegenüber denen mit herkömmlichen USB-Controllern bietet.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Alphabet im Big-Picture natürlich innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Daher sehe ich den Breakout über den jüngsten Abwärtstrend von einigen Handelswochen auch als Trendfortsetzungssignal. Allerdings bildete die Aktie derzeit ein neues lokales Hoch im Bereich von 1.237 USD. Aufgrund der derzeitig stärkeren Gegenbewegung der Bären gehe ich von einer fortgeführten Korrektur aus. Hierbei erwarte ich ein Ansteuern des Unterstützungsbereichs von 1.136 bis 1.105 USD. Hier befinden sich sowohl die beiden entscheidenden Fibonacci-Retracements der vergangenen Aufwärtsbewegung als auch der GD200 (daily). Weiterhin notieren hier die lokalen Tiefs von Juni 2018, Februar und März 2019 sowie die letzten lokalen Hochs von Oktober, November und Dezember 2018 und Februar 2019. Dementsprechend sehe ich im Zuge dieser potenziellen fortgesetzten Abwärtsbewegung viel mehr eine Pullback-Bewegung. Anschließend erwarte ich weiter steigende Kurse. Das erste Kursziel notiert bei 1.237 USD, gefolgt von neuen Allzeithochs.

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Chartanalyse Activision Blizzard: Turnaround gescheitert?

Die Gaming-Aktien rund um Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) sind in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck geraten. In der Spitze verlor der Titel mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Anschließend stellte das Management den Restrukturierungsplan für 2019 vor. Hierbei soll sich das Unternehmen mehr auf die erfolgreichen Spielserien wie z.B. „Call of Duty“, „Candycrush“, „Warcraft“ oder „Overwatch“ konzentrieren. Zum einen sollen mehr Releases durchgeführt und mehr Fokus auf In-Game-Content gelegt werden. Gesagt, getan:  nach Call of Duty Black Ops 4 kommt nun mit Call of Duty: Mobile ein neuer Teil der CoD-Serie. Dieses Spiel ist für Android und iOS verfügbar und soll als Antwort auf Apex Legends von Electronic Arts dienen. Bei CoD: Mobile wird im klassischen Battle-Royale Modus gespielt. Der Fokus wird dabei überwiegend auf In-Game-Content gelegt.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Activision Blizzard weiterhin in keiner allzu guten Ausgangslage. Die Aktie arbeitet zwar weiterhin an einer Bodenbildung, doch scheiterte sie zuletzt am mittelfristigen Abwärtstrend (rote Trendlinie). Zuvor konnte Activison Blizzard eine kurzfristige Erholungsbewegung einleiten. Diese wurde aufgrund des Breakouts über den mehrwöchigen Abwärtstrend (orangene Trendlinie) eingeleitet. Insgesamt erwarte ich, dass der Bodenbildungs-Versuch noch einige Tage in Anspruch nehmen wird. Mit einem primären Breakout über die rote Abwärtstrendlinie rechne ich im Moment noch nicht. Im Vorfeld gehe ich von einem Erreichen des Unterstützungsbereichs von 44 USD aus. Bricht Actvision Blizzard anschließend über diese Trendlinie nach oben aus, ist mit einer Aufwärtsbewegung bis zum Widerstandsbereich von 55,50 bis 57 USD zu rechnen. Dieses Szenario halte ich für Mitte des Jahres als realistisch. Erst wenn dieser Widerstandsbereich nachhaltig überwunden werden kann, erwarte ich einen Angriff der Kursmarke von 68 USD.

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Chartanalyse Facebook: Zurück zu digitalem Wohnzimmer – Flucht oder Segen für den Aktienkurs?

Fragwürdige Inhalte hier, diverse Datenskandale da. Der Ruf von Facebook (WKN: A1JWVX) musste in den vergangenen Monaten viel Kritik einstecken. Dabei ermunterte der Facebook-Chef Mark Zuckerberg in den vergangenen Jahren immer wieder seine Nutzer, möglichst viele Daten von sich preiszugeben. Es soll zur Norm werden, private Inhalte im Internet zu teilen. Diesem angeschlagenen Image möchte Facebook nun entgegenwirken, indem das soziale Netzwerk neu ausgerichtet wird. Facebook soll zum digitalen Wohnzimmer werden, bei welchem die Kommunikation zunehmend verschlüsselt und auf privaterer Ebene durchgeführt werden soll. Darüber hinaus sollen WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram stärker miteinander verbunden werden. Dies bedarf jedoch noch der Prüfung der Regulierungsbehörden.

Wie viele meiner Leser wahrscheinlich schon mitbekommen haben, bin ich bullisch für die Aktie von Facebook. Zu Beginn des Jahres gelang es der Aktie, den starken Abwärtstrend zu überwinden. Dieser etablierte sich vor allem aufgrund der Sorge vor weiterem Wachstum sowie der Datenskandale. In diesem Zuge setzte Facebook seinen Stabilisierungsversuch fort. Nachdem die Unternehmenszahlen veröffentlicht wurden, beschleunigte sich nochmals diese Erholungsbewegung. Der Turnaround schien vollzogen. Die Aktie startete mit einem Aufwärts-Gap von über 10 Prozent in den Handel. Hierbei erreichte Facebook den GD200 (daily, aktuell bei ca. 164 USD). Ich ging ab diesem Zeitpunkt von einer mehrtägigen/-wöchigen Konsolidierungsbewegung auf diesem Niveau aus. Diese Konsolidierung wurde mittlerweile gebildet. Immer wieder prallte sie an der Unter- sowie Oberseite ab. Die Unterseite befindet sich bei ca. 159 USD, die Oberseite bei ca. 172 USD. Ich erwarte einen Breakout auf der Oberseite und gehe von einem primären Erreichen von 183 USD aus. Anschließend erwarte ich neue Allzeithochs. Sollte Facebook jedoch aus der Konsolidierung nach unten brechen, ist mit einem Erreichen des Unterstützungsbereichs um die 150 USD zu rechnen.

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Chartanalyse SAP: Primäres Kurspotenzial von über 20 Prozent!

Die Wachstumspläne des größten Softwarekonzerns von Europa sind ambitioniert. SAP (WKN: 716460) möchte beispielsweise seinen Umsatz in der Cloud-Sparte in den nächsten vier Jahren verdreifachen. Im vergangenen Jahr wurde hierbei noch ein Umsatz von 5 Mrd. EUR generiert. Bis 2023 soll dieser demnach auf 15 Mrd. EUR ansteigen. Der Gesamtumsatz soll bis zum Jahre 2023 auf mehr als 35 Mrd. EUR ansteigen. Die Grundlage für ein derartiges Wachstum in der Cloud wurde bereits im vergangenen Jahr geschaffen. Hier startete SAP bspw. die Übernahme von Qualtrics für mehr als acht Milliarden Euro. Derzeit wird SAP mit einem KGV von ca. 20 bewertet. Beim Marktbegleiter Salesforce liegt diese Bewertung bei über 60.

SAP bildete zuletzt ein lokales Tief im Bereich von 83,50 EUR. Hier befindet sich neben dem letzten lokalen Tief von Februar 2018 auch der langfristige Aufwärtstrend. Dieser besteht mittlerweile seit 2014. Nachdem sich die Aktie in dieser Zone stabilisieren konnte, leitete sie zuletzt eine Aufwärtsbewegung ein. Aktuell notiert SAP im Widerstandsbereich von 96 bis 100 EUR. Ich erwarte ein nachhaltiges Überwinden. Gelingt dies, wird die Überwindung des aktuellen Allzeithochs bei ca. 108,50 EUR lediglich noch pro Forma sein. Insgesamt erwarte ich auf Sicht von mehreren Wochen ein Erreichen der Zone von 118 bis 125 EUR. Hier notiert das 138er bis 161er Fibonacci-Extension der vergangenen Kursbewegungen.

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Chartanalyse Salmar: bricht dieser Trend, steht die eigentliche Korrektur erst noch bevor!

Aktuell notieren die Anteilsscheine des norwegischen Fischproduzenten Salmar (WKN: A0MR2G) rund 20 Prozent unter seinem Allzeithoch. Angesichts der massiven Aufwärtsbewegung seit 2017 ist dies jedoch kein Grund zur Sorge. Hier konnte der Wert in der Spitze fast 200 Prozent zulegen. Dennoch könnte sich die laufende Korrektur noch deutlich ausweiten. Dies thematisierte ich bereits in mehreren Beiträgen. Zuletzt meldete sich nun ein erster Analyst negativ zu den Fischproduzenten. Der Analystenkommentar von DNB meldete, dass die Lachspreise in den nächsten zwei Jahren fallen sollten. Er sprach hierzu ein Kursziel von ca. 55 bis 57 NOK pro Kilo aus. Aktuell notiert dieser bei ca. 65 NOK.  Dies entspräche einem Rückgang von ca. 15 Prozent.

Nachdem sich Salmar zuletzt nochmals etwas an der Aufwärtstrendlinie stabilisieren konnte, brach die Aktie am Freitag nach der Meldung des Analystenkommentars deutlich ein. Der Wert verlor in der Spitze mehr als sechs Prozent. Zuvor deutete sich zunächst nochmals eine Bodenbildung an. Diese dürfte jetzt hinfällig sein. Mittlerweile wurde der zweite Wochenschlusskurs unterhalb der Trendlinie generiert. Fällt Salmar nun unter 411 NOK (hier befindet sich das aktuelle lokale Tief), so ist das Abwärtsszenario intakt. Mein erstes Kursziel notiert dann rund 20 Prozent tiefer bei ca. 330 NOK. Bei dieser Kursmarke notiert das letzte lokale Tief vom 4. Juni 2018. Kann sich Salmar in dieser Zone nicht stabilisieren, ist sogar mit einem Ansteuern von 280 NOK zu rechnen. Im übergeordneten Kontext handelt es sich hierbei meiner Ansicht nach lediglich um eine Pullback-Bewegung. Der langfristige Aufwärtstrend sollte dadurch nicht gefährdet werden.

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