Chartanalyse Intel: Chip-Gigant mit enttäuschenden Zahlen – langfristige Einstiegsgelegenheit?

Der Chip-Gigant Intel (WKN: 855681) veröffentlichte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal.  Der Umsatz ist dabei weniger gestiegen als bislang erwartet, konnte allerdings dennoch um 9,4 Prozent im Jahresvergleich zulegen. Besonders der Ausblick für das laufende Quartal verschreckte die Anleger. Hierbei musste Intel seine Prognosen für 2019 senken. Erwartet wird jetzt lediglich ein Gewinn pro Aktie von 4,19 USD. Ursprünglich angenommen belief sich der Wert auf 4,53 USD. Erst im nächsten Jahr soll der Gewinn wieder auf 4,39 USD zulegen. Aufgrund der gesunkenen Gewinnerwartung steigt das KGV für 2019 wieder auf rund 11,1. Die Dividendenrendite beläuft sich auf ca. 2,7 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht bleibt Intel weiterhin spannend. Im übergeordneten Big-Picture befindet sich die Aktie weiterhin innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrends. Allerdings könnte der Aufwärtstrend seit 2015 allmählich bröckeln. Intel reagierte zwar in 2018 unmittelbar vor diesem Trend am Unterstützungsbereich von 42,40 USD, konnte sich jedoch im Zuge der Erholungsbewegung nur kaum davon absetzen. Durch die enttäuschenden Quartalszahlen fällt die Aktie wieder deutlich zurück. Wird der Aufwärtstrend von 2015 nach unten durchbrochen, erwarte ich ein Ansteuern vom Unterstützungsbereich bei ca. 37,80 USD. In dieser Zone notiert ebenfalls der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 38,60 USD). Hier erwarte ich mind. eine mehrmonatige Aufwärtsbewegung bis ca. 50 USD. Eine übergeordnete Trendfortsetzung sehe ich als wahrscheinlich an. In dieser Zone suche ich einen Einstieg. Mein Kursalarm ist aktiviert.

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Chartanalyse Walt Disney: Bereit zum Big-Picture Breakout!

In den vergangenen drei bis vier Jahren war Walt Disney (WKN: 855686) nicht gerade die beste Aktie, um viel Geld verdienen zu können. Im Grunde bewegte sich der wahrscheinlich größte Medienkonzern der Welt der Großteil der Zeit innerhalb einer Kursspanne von 20 bis 25 Prozent. Doch das könnte sich bald ändern. Ein Big-Picture Breakout steht an. Grund hierfür sollte die konsequente Erweiterung des Produktportfolios sein. Durch die Übernahme der 21st Century Fox-Anteile stellt sich Disney noch breiter auf. Neben Marvel, Star Wars, Disney, ESPN, Pixar zählt jetzt bspw. auch 20st Century Fox sowie Geographic zum Hause Walt Disney. Spannend wird dadurch vor allem das Streaming-Geschäft. Disney+ soll dieses Jahr an den Start gehen. Dadurch wird der übernommene Streaming-Anbieter Hulu gestärkt.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Walt Disney innerhalb einer übergeordneten Konsolidierungsphase. Seit mehreren Jahren gelang es dem Unternehmen nicht, das Allzeithoch bei ca. 120,50 USD zu überwinden. Allerdings bildete die Aktie seit 2016 einen leichten Aufwärtstrend, welcher Ende 2018 nochmals getestet wurde. Kann dieser verteidigt werden und der Widerstand nochmals angesteuert werden, rechne ich mit einem Big-Picture Breakout. Bei einem solchen Ausbruch wäre dies ein Signal zur Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends. Sollte jedoch der Aufwärtstrend seit 2016 nicht verteidigt werden können (aktuell bei ca. 100 USD), besteht die Gefahr einer Abwärtsbewegung bis ca. 86 USD. Hier notiert das Tief aus dem Jahre 2016.

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Chartanalyse Volkswagen: Aus Kontrahenten werden Freunde – Zusammenarbeit mit Ford!

Zuletzt kündigten die beiden Automobilhersteller eine spannende Form der Kooperation an. Hierbei werden aus Kontrahenten Geschäftspartner. Es handelt sich um Europas größten Automobilhersteller Volkswagen (WKN: 766402) und Ford. Bei der künftigen strategischen Zusammenarbeit sollen Transporter und mittelgroße Pick-Ups gemeinsam entwickelt werden. Das Ziel dieser Kooperation ist es, die weltweite Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten bzw. sogar zu stärken. Ab dem Jahre 2022 sollen dadurch Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen realisiert werden. Des Weiteren prüfen derzeit beide Unternehmen, ob die Zusammenarbeit auf das autonome Fahren sowie Mobilitätsdienste & Elektrofahrzeuge ausgeweitet werden soll.

Aus charttechnischer Sicht bietet Volkswagen derzeit eine spannende Ausgangssituation. Seit 2018 durchläuft der Wolfsburger Automobilkonzern eine Korrektur. Hierbei bewegt sich die Aktie inmitten eines Abwärtstrendkanals, wobei sie aktuell an dessen Oberkante notiert. Der Wochenschlusskurs befindet sich unmittelbar vor einem Breakout. Zuvor konnte sich Volkswagen am Unterstützungsbereich von 130 bis 137 EUR stabilisieren und einen Boden bilden. Ich erwarte daher einen Breakout und das Erreichen der Hochs aus 2018. Diese notieren in der Zone von 178 bis 185 EUR. Auf Sicht von wenigen Jahren sehe ich sogar Kurse bis zu 250 EUR als möglich. Volkswagen ist mein Favorit unter den deutschen Automobilherstellern.

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Chartanalyse General Motors: das soll endlich den Durchbruch bringen – auch charttechnisch!

Sehr mehreren Jahren ist die Marke Cadillac mittlerweile das Sorgenkind von General Motors (WKN: A1C9CM). Dies soll sich nun ändern, indem das Produkt-Portfolio überarbeitet wurde. Hierbei soll der Fokus mehr auf SUVs in Form von Hybrid- und Elektrofahrzeugen anstatt von Limousinen gelegt werden. Die Elektroautos sind für das Jahr 2022 geplant. Bis dahin war General Motors nicht untätig. Alleine in diesem Jahr sollen mehr als 20 neue und überarbeitete Modelle im weltweit wichtigsten Automobilmarkt China auf den Markt gebracht werden. Dementsprechend kann die Vorjahresmarke von 3,64 Mio. verkauften Exemplaren voraussichtlich getoppt werden.

Aus charttechnischer Sicht notiert General Motors weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Dieser konnte in den vergangenen Monaten verteidigt werden. Derzeit befindet sich die Aktie wieder auf dem Weg nach oben. Interessant war vor allem das Verhalten im Bereich von 30 bis 32 USD. Solange sich General Motors über dieser Kursmarke aufhalten kann, sehe ich aus charttechnischer Sicht keine Bedenken für die Aktie. Hier befinden sich gleich mehrere Unterstützungen. Bspw. die letzten Tiefs aus dem Jahre 2014 und 2017 sowie die Hochs aus dem Jahre 2016. Weiterhin befand sich hier neben dem langfristigen Aufwärtstrend aus dem Jahre 2012 auch das Pullback-Niveau des in 2017 durchbrochenen Abwärtstrends.

Seit dem Hoch im Jahre 2017 bei ca. 47 USD bewegt sich General Motors innerhalb eines Abwärtstrendkanals. Dieser würde im Falle eines Breakouts auf der Oberseite zur bullischen Flagge. Ein solches Kursverhalten wäre das Signal zur Trendfortsetzung. In diesem Fall befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 60 USD. Solange sich die Aktie allerdings innerhalb des Kanals befindet, ist mit einer fortgesetzten Konsolidierung zu rechnen.

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Chartanalyse BYD: Ab hier kann die Aktie wieder so richtig Spaß machen!

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) zählt als einer der Vorreiter im Bereich der Elektromobilität. Gegenüber den meisten anderen Autobauern verfügt BYD über einen entscheidenden Vorteil: die Batteriesparte. Während bspw. die deutschen Automobilhersteller von Batterieproduzenten wie CATL oder Samsung SDI abhängig sind, kann BYD seine eigenen Batterien produzieren. Weiterhin konnte BYD in diesem Jahr die Schwelle von 50.000 Elektrobussen knacken. Dadurch unterstreichen die Chinesen nochmals ihre Marktführerschaft im Bereich der E-Busse. Aktuell belastet allerdings die nachlassenden Subventionen der chinesischen Regierung die Kurse.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BYD in einer spannenden Ausgangslage. Die Aktie befindet sich im Big-Picture am langfristigen Aufwärtstrend aus dem Jahre 2011. Im Unterstützungsbereich von ca. 4,80 EUR reagierte die Aktie bereits mit einer ersten Gegenbewegung. Hier befindet sich neben dem Aufwärtstrend auch die Horizontalunterstützung  von den letzten lokalen Tiefs aus 2016 und 2017 sowie dem letzten lokalen Hoch aus 2014. Aktuell bildet BYD auf Monatsbasis eine potenzielle Umkehrkerze. Diese ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Startet BYD bullisch in den Februar, nachdem ein solches Doji generiert wurde, gehe ich von einer fortgesetzten Aufwärtsbewegung aus. Zunächst erwarte ich ein Ansteuern des Widerstandsbereichs bei ca. 6,50 EUR. Kann dieser Bereich nachhaltig nach oben überwunden werden, ist mit einem Ansteuern von ca. 10 EUR zu rechnen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BYD.

Chartanalyse IBM: Wie der Phönix aus der Asche? Aktie mit Verdopplungspotenzial!

In den vergangenen sechs Jahren hatten die Aktionäre von IBM (WKN: 851399) wenig zu lachen. Seit dem Hoch im April 2013 bei ca. 215 USD verlor die Aktie in der Spitze rund 50 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Hierbei mussten die Anteilseigner immer wieder herbe Enttäuschungen hinnehmen. Doch in den vergangenen Tagen konnte der Tech-Dinosaurier die Erwartungen sogar übertreffen. Die Aktie legte deutlich zu. Der Ausgangspunkt war die Veröffentlichung der Q4-Zahlen von 2018. Der Gewinn pro Aktie lag bei ca. 4,87 USD, wobei hier lediglich 4,82 USD geschätzt wurden. Für das laufende Geschäftsjahr soll dieser auf 13,90 USD gesteigert werden. Der Umsatz lag bei 21,78 Mrd. USD, 21,5 Mrd. USD wurden erwartet. Das Unternehmen konnte vor allem auf ein starkes Wachstum in der Cloud- und KI-Sparte zurückgreifen.

Aus charttechnischer Sicht konnte IBM zwar im übergeordneten Unterstützungsbereich von 118 bis 100 USD eine erste Gegenbewegung einleiten, doch bleibt das Big-Picture weiterhin angeschlagen. Der Abwärtstrend seit dem Hoch in 2013 bleibt weiterhin unangetastet. Derzeit notiert die Aktie am GD200 (monthly, aktuell bei ca. 132,40 USD). Ich gehe davon aus, dass dieser nach oben überwunden werden kann und die Unterkante des Abwärtstrends angesteuert wird. Für einen nachhaltigen Big-Picture-Breakout bedarf es jedoch mehr als des leichten Übertreffen der Erwartungen. Sollte ein solcher Breakout tatsächlich erfolgen, wäre das ein übergeordnetes  Signal zur Trendfortsetzung. In diesem Fall läge das mehrjährige Kursziel im Bereich von 250 DU.

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Chartanalyse Allianz: Aktie am langfristigen Aufwärtstrend – Einstiegsgelegenheit oder Zeit zum Ausstieg?

Vor einigen Monaten veröffentlichte Europas größter Versicherer die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Internet-Giganten JD.COM. Bei dieser Kooperation soll vor allem das Versicherungsgeschäft in China digitalisiert werden. Weiterhin erhielt Allianz (WKN: 840400) die Zulassung, als erster ausländischer Versicherer eine Holding in China zu gründen, bei welcher kein einheimisches Unternehmen beteiligt sein muss. Hierdurch ergeben sich deutliche Wachstumspotenziale im fernen Osten.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Allianz innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Doch innerhalb der vergangenen Jahre durchlief der Versicherer eine Korrektur bzw. eine Konsolidierung. Im Zuge dieser Konsolidierung gelang die Allianz in den Unterstützungsbereich von 178,80 bis 169,80 EUR. Hier befindet sich in etwa auch der GD200 (weekly). Weiterhin notiert dort auch der langfristige Aufwärtstrend von 2012. Diesen bewerte ich als entscheidende Unterstützung für die nächsten Jahre. Wird der Trend nach unten verlassen, befürchte ich ein weiteres Abwärtspotenzial von rund 20 bis 30 Prozent. Ich erwarte jedoch von hier jedoch das Einleiten einer Aufwärtsbewegung und somit das Fortsetzen des übergeordneten Trends. Ein bestätigendes Zeichen wäre das Überwinden des mittelfristigen Abwärtstrends. Dieser befindet sich derzeit bei ca. 193 EUR. Ich persönlich erachte Allianz als Basisinvestment.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Allianz, JD.COM.

Chartanalyse Tencent: Big-Picture Breakout – charttechnisches Erwachen des chinesischen Giganten!

Der chinesische Internet-Gigant Tencent (WKN: A0YHJ8) zählt zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Tencent notiert aktuell rund 45 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. In der Spitze verlor das Unternehmen sogar ca. 50 Prozent seines Börsenwertes. Vor allem belastend wirkte der Handelsstreit zwischen den USA und China. Doch auf der einen Seite deuten sich bereits erste Entspannungssignale an. Auf der anderen will die chinesische Regierung mit Gegenmaßnahmen stabilisieren, bspw. durch Steuersenkungen. Aufgrund dieser Aussagen konnte sich Tencent bereits wieder rund 35 Prozent von seinem Tief absetzen. Aus charttechnischer Sicht wird sie gerade jetzt wieder interessant.

Im Zuge der laufenden Korrektur wurde der Aufwärtstrend von 2015 nach unten durchbrochen. Der mittelfristige Abwärtstrend beschleunigte sich bis an den GD200 (weekly, aktuell bei ca. 32,61 USD). Dabei drehte die Aktie kurz vor dem Unterstützungsbereich von 30 bis 27,5 USD. Durch die laufende Erholung konnte jedoch der mittelfristige Abwärtstrend wieder zurückerobert und überwunden werden. Ich gehe daher im Big-Picture von einer Trendfortsetzung aus und erwarte zunächst steigende Kurse bis 50 gefolgt von 60 und 80 USD. Meine Long-Position bleibt bestehen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Tencent.

Chartanalyse Tesla: Kritiker aufgepasst – Tesla bald mehr wert als Volkswagen?

Derzeit wird der amerikanische Elektroautohersteller an der Börse mit knapp über 50 Mrd. EUR bewertet. Volkswagen hingegen ist aktuell mit rund 70 Mrd. EUR. Während Tesla (WKN: A1CX3T) nahe dem Allzeithoch notiert, ist Europas größter Automobilhersteller noch weit davon entfernt. Grundsätzlich ist bei Tesla ein sehr hohes Potenzial eingerechnet, während die Bewertung bei Volkswagen eher am unteren Ende notiert. Beispielsweise wird Volkswagen mit einem KGV19e von unter fünf bewertet. Tesla wird voraussichtlich hier erste Gewinne auf Jahresbasis schreiben. Doch Elon Musk hat große Pläne. Nachdem Tesla den Zugang zum chinesischen Markt erhalten hat, will hier Musk sein größtes Werk außerhalb der USA bauen. Das Elektroauto-Werk in Shanghai ist Teslas erster Schritt, um die Produktion der Elektrofahrzeuge im weltgrößten Automarkt zu lokalisieren. Bereits Ende diesen Jahres soll das massentaugliche Model 3 vom Band laufen. Im Sommer soll der Bau der Fabrik abgeschlossen sein.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Tesla natürlich innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Doch von 2014 bis 2017 bewegte sich der Automobilhersteller innerhalb eines mehrjährigen Abwärtstrendkanals. Anschließend folgte der Breakout auf der Oberseite. Nach dem Durchbruch legte der Wert nochmals um rund 40 Prozent zu. Vor einer ähnlichen Ausgangslage befindet sich die Aktie derzeit wieder. Nach Erreichen des neuen Allzeithochs ging Tesla wieder in einen Abwärtstrend über. Hierbei konsolidierte die Aktie oberhalb des vorangegangenen Abwärtstrendkanals und startete sogar einen Pullback. Aktuell notiert sie wieder unmittelbar am mittelfristigen Abwärtstrend. Erfolgt erneut ein Breakout, sehe ich zunächst Kurspotenzial bis 500 USD, gefolgt von 700 USD. In diesem Fall würde Tesla an der Börse sogar höher bewertet sein als Volkswagen.

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Chartanalyse BASF: China öffnet seine Schranken – 50 Prozent Kurspotenzial!

Beim Chemiekonzern aus Ludwigshafen ist derzeit sehr viel Pessimismus eingepreist. Gerade aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China, der schwächelnden Weltkonjunktur sowie die Sorge vor einer Rezession wurde der Zykliker BASF (WKN: BASF11) in den vergangenen Monaten in die Knie gezwungen. In der Spitze verlor der Wert sogar mehr als 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Doch obwohl noch keine Einigung im Handelsstreit erzielt werden konnte, entspannt sich allmählich die Lage. Bspw. konnte erzielt werden, dass China seinen Agrarmarkt wieder öffnet. Zum ersten Mal seit mehr als anderthalb Jahren erteilte die chinesische Regierung zuletzt wieder Importzulassungen für genetisch veränderte Pflanzensorten. Von drei Saatgutmerkmalen gehören zwei zu BASF. Aktuell kann der Chemiekonzern eine Dividendenrendite von über fünf Prozent verzeichnen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BASF innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Doch seit mehreren Jahren bewegt sich der Wert innerhalb einer vergrößerten Seitwärts-Range. Diese erstreckt sich von ca. 100 bis rund 60 EUR. In den vergangenen Monaten bewegte sich BASF einmal von der oberen zur unteren Begrenzung. Aktuell notiert die Aktie an der Unterseite. Wird diese unterschritten, befindet sich der nächste Unterstützungsbereich erst wieder zwischen 49,70 und 42,60 EUR. Von einem solchen Schritt gehe ich derzeit allerdings nicht aus. Ich erwarte vielmehr ein Ansteuern des ersten Widerstandsbereichs von 77,20 EUR. Je nach Intensität der Erholungsbewegung ist sogar ein Ansteuern der oberen Begrenzung innerhalb der nächsten 12 bis 15 Monate denkbar. Ich sehe BASF als Basisinvestment.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BASF.