Chartanalyse Allianz: Einige Baustellen mit großer Wachstumsphantasie

Die Allianz (WKN: 840400) zählt zu den größten Versicherungsgesellschaften der Welt. Bei den Münchenern läuft es derzeit trotz Niedrigzinsumfeld gut. Das Unternehmen erwartet in diesem Jahr insgesamt ein Gewinn von 17,47 EUR pro Aktie. Im vergangenen Jahr lag dieser noch bei 15,23 EUR. Die Dividendenrendite beläuft sich auf über 4,5 Prozent. Zudem kündigte die Allianz ein weiteres Aktienrückkaufprogramm von über eine Milliarde Euro an. Damit sollen bis September diesen Jahres rund sechs Milliarden Euro für die Aktienrückkaufprogramme investiert werden.

Zudem soll der Fokus weiter in Richtung Fernost gelegt werden. Im letzten Jahr stiegen die Beitragseinnahmen um ca. 20 Prozent. Aus diesem Grund kündigte die Allianz zuletzt eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Online-Unternehmen JD.com an. Diese Partnerschaft soll sowohl den Ausbau des digitalen Versicherungsgeschäfts im Reich der Mitte vorantreiben als auch die Marktstellung vor Ort festigen. Darüber hinaus ist die Digitalisierung ein grundsätzliches Thema der Allianz. Prozesse sollen vereinfacht, Systeme zusammengelegt und das Produktportfolio gezielt verkleinert werden.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Allianz innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Im vergangenen Jahr konnte der massive Widerstandsbereich von 169,77 bis 178,82 EUR nach oben durchbrochen werden. Die Aktie stieg auf neue Hochs. Seit Anfang 2018 ging die Allianz jedoch in eine mittelfristige Korrektur über. Hierbei wurde ein Abwärtstrendkanal gebildet. Ich gehe davon aus, dass es sich bei dieser Korrektur um eine bullische Flagge handelt und die Allianz lediglich einen Pullback zum Unterstützungsbereich startete. Ich rechne mit einem Ausbruch innerhalb der nächsten Handelswochen und -monate. Wird dieser Breakout vollzogen, befindet sich das Kursziel bei ca. 230 EUR.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Allianz, JD.com.

Chartanalyse Facebook: Kann der größte Kursverlust in der Geschichte der Börse wieder aufgefangen werden?

Das Social-Media Unternehmen Facebook (WKN: A1JWVX) musste nach der Veröffentlichung seiner Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal den größten Kursverlust in der Geschichte der Börse hinnehmen. Das Unternehmen von Mark Zuckerberg verlor innerhalb eines Handelstages beinahe 120 Mrd. USD an Marktkapitalisierung. Spitzenreiter war zuvor Intel im Jahre 2000 mit rund 90 Mrd. USD. Dabei waren die Zahlen alles andere als schlecht. Der Umsatz konnte von 9,3 Mrd. USD im Vorjahr um 42 Prozent auf über 13 Mrd. USD gesteigert werden. Allerdings sind im selbigen Zeitraum die Kosten um 50 Prozent auf 7,3 Mrd. USD gestiegen. Die operative Marge sank demnach von 47 Prozent auf 44 Prozent. Insgesamt konnte der Gewinn je Aktie von 1,32 auf 1,74 USD (32 Prozent) gesteigert werden.

Was ist also der Grund für diesen heftigen Rücksetzer? Facebook verkündete, dass das Wachstum künftig bei den Werbeumsätzen in Europa schneller abnehmen würde, als in anderen Märkten. Grund hierfür seien vor allem Währungseffekte sowie die neue Datenschutzverordnung. Die Wachstumsraten sollen insgesamt in den beiden folgenden Quartalen um „eine hohe einstellige Prozentzahl abnehmen.“ Gleichzeitig sollen die Kosten zur Identifizierung neuer Wachstumsfelder weiter anziehen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Facebook trotz des heftigen Kursrücksetzers innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Während der vergangenen Jahre konnte sich dabei ein Aufwärtstrendkanal etablieren, welcher weiterhin Bestand hat. Obwohl das Bild natürlich sichtbar angeschlagen ist, ist grundsätzlich von weiter steigenden Kursen auszugehen, solange sich Facebook in diesem Kanal befindet. Dazu bedarf es allerdings einer mehrwöchigen Bodenbildung und Kursberuhigung. Das Unternehmen muss hierzu das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen. Kann dies nicht gelingen und die Aktie verlässt den Kanal nach unten, befindet sich der nächste übergeordnete Unterstützungsbereich erst wieder im Bereich von 134,5 bis 114 USD. In dieser Zone befindet sich ebenfalls der GD200 (weekly). Spätestens in diesem Unterstützungsbereich erwarte ich einen Turnaround.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Facebook.

 

 

 

Earnings Season – Wir suchen Aktien mit einer positiven Preisreaktion auf die Quartalszahlen!

Liebe Trader,

die Berichtssaison ist für uns Trader die spannendste Phase im Jahr. Wir wollen neue Pivotal Points aufspüren, die deutliches Rallyepotenzial oder im Idealfall eine Neubewertung begründen. Es macht Sinn bei Aktien zu folgen, wo die Unternehmen mit ihren Ergebnissen oder Ausblicken deutlich positiv überraschen.

Nach Pivotal Points können sich Aufwärtsbewegungen einstellen, die sich auch mal unabhängig vom Gesamtmarkt nach oben entfalten und Aktien über Wochen bis hin zu Monaten stimulieren.

Genau solche Setups können wir mit dem Kriterium „Earning Events“ identifizieren. Das heißt konkret: Wir such Aktien mit einer positiven Preisreaktion auf die jüngsten Quartalszahlen!

Ein Trading-Ansatz sieht folgendermaßen aus: Wir screenen im Trading-Desk mit Hilfe des Kriteriums „Earning Events“ systematisch nach Momentum Upgaps in Folge starker Quartalszahlen. Ziel ist es, den Einstieg in solche Aktien zu finden, nachdem sie die erste Konsolidierungsphase beendet haben. Diese dauert oft nur wenige Tage.

Staar Surgical (STAA), Blucora (BCOR) oder Shake Shak (Shake) sind sehr gute Beispiele aus der vergangenen Berichtssaison, um zeigen welche Art von Setup wir mit dem Kriterium „Earning Events“ identifizieren können.

Fazit: Mit Hilfe der Earning Events haben wir im Trading-Desk zum einen die Möglichkeit Neubewertungssituationen frühzeitig aufzuspüren mit dem Ziel, die nächste Nvidia zu identifizieren. Gleichzeitig eignet sich dieser Ansatz aber auch sehr gut, um mehrtägige Swing Trading-Chancen aufzuspüren.

Wollen Sie auch in Echtzeit ein beliebiges Aktienuniversum auf neue Pivotal Points prüfen? Hier können Sie die Software für 29 € pro Monat bestellen.

Chartanalyse General Electric: Bodenbildung trotz weiterem Gewinneinbruch?

Um die Aktionäre von General Electric (WKN: 851144) steht es in den vergangenen Jahren nicht gerade gut. Wer im Jahre 2016 Anteile des Industrie-Reisen erwarb, musste bis zum heutigen Tage einen Kursverlust von über 60 Prozent hinnehmen. Die Aktie ist im Abwärtstrend gefangen, ohne dabei deutliche Erholungsbewegungen zu starten. Zuletzt veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Diese lagen zwar leicht über den Annahmen der Experten, dennoch bleiben diese beängstigend. Im Gegensatz zum Vorjahres-Zeitraum musste General Electric einen Einbruch im Gewinn von fast 30 Prozent hinnehmen. Es konnte bei einem Umsatz von rund 30 Mrd. USD lediglich ein Gewinn von weniger als 740 Mio. USD erzielt werden. Der Umsatz konnte jedoch um fast drei Prozent gesteigert werden.

Charttechnisch betrachtet befindet sich General Electric mittlerweile innerhalb eines langfristigen Abwärtstrend. Das Hoch befindet sich im Jahre 2016 bei rund 33 USD. Seitdem verlor der Wert in der Spitze weitaus mehr als 60 Prozent. In diesem Bereich wurden dabei sämtliche charttechnischen Unterstützungsmarken durchbrochen. Selbst die Horizontalunterstützung bei 14,40 USD konnte nicht verteidigt werden. Hier befindet sich das Doppeltief aus 2010 und 2011. Demnach wird auch dieser Bereich zur neuen Widerstandszone. In den vergangenen sechs Handelsmonaten versucht die Aktie unterhalb dieser Zone einen Boden zu bilden. Sämtliche Rückeroberungs-Versuche scheiterten jedoch bislang. General Electric prallte immer wieder davon ab. Solange dieser Widerstand nicht nachhaltig überwunden werden kann (mind. ein oder zwei Monatsschlusskurse darüber), ist von einer weiteren Abwärtsbewegung auszugehen. Die nächsten Ziele befinden sich im Bereich von 11,85 USD. Wenn diese Unterstützung nicht verteidigt werden kann, ist das nächste übergeordnete Unterstützungsniveau erst wieder bei 8,23 USD zu finden. Ich bleibe bei der Aktie an der Seitenlinie.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket!

 

Chartanalyse Alphabet: Gelddruckmaschine Google wächst unaufhörlich!

Alphabet (WKN: A14Y6F) veröffentlichte seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Das Unternehmen wächst unaufhörlich. Grund hierfür ist die Tochtergesellschaft und Suchmaschine Google. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent gesteigert werden und beträgt damit 32,7 Mrd. USD. Damit wurden die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Experten gingen insgesamt sogar von einem leichten Umsatzrückgang von 23 auf 22 Prozent aus. Allerdings ging die operative Marge von 16 auf neun Prozent zurück. Der Umsatz der Tochter betrug stolze 32,51 Mrd. USD. 28,09 USD sind auf Online-Werbung zurückzuführen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Alphabet natürlich in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Die Aktie zieht von einem Hoch zum nächsten. In den vergangenen Monaten durchlief das Unternehmen eine Korrektur von ca. zehn Prozent. Hierbei bildete Alphabet ein lokales Tief im Bereich von ca. 980 USD. In den vergangenen Wochen wurden diese Kursverluste wieder eingeholt. Die Aktie konsolidierte am Allzeithoch von ca. 1.190 USD. Mit der Veröffentlichung der starken Quartalszahlen notiert das Unternehmen mittlerweile mit einem Kursaufschlag von ca. 4,5 Prozent. Ein Breakout auf ein neues Allzeithoch scheint vollzogen zu werden. Es entsteht ein trendbestätigendes Kaufsignal. Ich gehe von eine Erreichen der Kursmarke von 1.400 USD innerhalb der nächsten Handelswochen und -monate aus. Hier notiert ungefähr die Unterkante der Trendlinie der vergangenen Hochs.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Chartanalyse IBM: hat sich Warren Buffett geirrt? Vollzieht IBM den Turnaround?

Der Geduldsfaden von Warren Buffett ist lange, doch auch dieser reißt irgendwann. Lange verzeichnete IBM (WKN: 851399) einen Umsatzrückgang nach dem andern. In diesem Zuge baute die Börsenlegende Warren Buffett seine Positionen sukzessive ab. Zuletzt löste er sein Engagement sogar vollständig auf. War dies ein Fehler? Allmählich beginnt der Computer-Dino IBM nämlich wieder zu wachsen. Zuletzt veröffentlichte IBM seine Zahlen für das abgelaufene Halbjahr. Hierbei lagen sowohl Gewinn als auch Umsatz leicht über den Erwartungen der Experten. Im Umsatz legte IBM sogar um ca. vier Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das Unternehmen versucht sich vom veralteten Computer-Geschäft zu verabschieden und legt seinen Fokus auf das Cloud-Geschäft sowie den Bereich der künstlichen Intelligenz.

Charttechnisch betrachtet bleibt das Bild dennoch weiterhin angeschlagen. Der Abwärtstrend, welcher seit dem Jahre 2013 besteht, bleibt weiterhin erhalten. IBM generierte in dieser Zeit bereits zwei Fehlausbrüche. Die aktuellen Q2-Zahlen konnten im übergeordneten Chartbild noch keine Wirkung entfalten. Die Aktie notiert weiterhin an der ersten Unterstützung von ca. 138 USD und damit knapp unterhalb des Abwärtstrends. Ich gehe erst von einem nachhaltigen Ausbruch aus, sofern IBM über das vergangene lokale Hoch im Bereich von 164 USD steigen kann. In diesem Fall könnte die Aktie allmählich in den Bereich von 210 USD vordringen. Derzeit gehe ich jedoch noch nicht von einer impulsiven Aufwärtsbewegung aus. Kann sich die das Unternehmen im aktuellen Bereich nicht stabilisieren, gehe ich von einem Erreichen des Unterstützungsbereichs von ca. 117 USD aus. In diesem Fall würde der GD200 (monthly) nicht verteidigt werden können. Ich bleibe an der Seitenlinie.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Chartanalyse Volkswagen: starke Zahlen – politische Unsicherheiten nehmen weiter zu!

Zuletzt veröffentlichte Volkswagen (WKN: 766403) einen erneuten Rekordabsatz. Europas größter Automobilhersteller konnte im ersten halben Jahr rund 5,5 Millionen Autos absetzen. Damit legten die Wolfsburger um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Allerdings rechnet der Vorstand mit „Auswirkungen auf unsere Auslieferungen“ aufgrund des „neuen Prüfverfahrens WLTP“. Weiterhin nehmen die politischen Unsicherheiten nicht gerade ab., Die Unsicherheit bezüglich des Handelsstreits bleibt weiterhin bestehen. US-Präsident Donald Trump äußerte sich zuletzt mit 20 Prozentigen Zöllen auf europäische Autos. Für deutlich problematischer erachte ich jedoch, dass sich die deutschen Automobilhersteller (Daimler, Volkswagen, Porsche, BMW und Audi) nicht nur bei der Manipulation von Diesel-Motoren abgesprochen haben sollen, sondern auch bei Benzinern.

Charttechnisch betrachtet konnte sich Volkswagen zwar deutlich von seinem Rückschlag im Jahre 2015 aufgrund der Abgasproblematik erholen, fällt in den vergangenen Monaten jedoch wieder deutlich zurück. Während dieser Erholung bildete die Aktie einen Aufwärtstrend. Dieser Trend wurde allerdings im Zuge der Abwärtsbewegung der vergangenen Monate nach unten durchbrochen. Der Widerstandsbereich von 175 bis 187 EUR konnte damit nicht nachhaltig überwunden werden. Derzeit notiert VW am Unterstützungsbereich von 139 bis 146 EUR. Ich erwarte in dieser Zone eine Gegenbewegung der Bullen, um die entstandene Überverkauftheit abzubauen. Der mittelfristige Abwärtstrend bleibt solange bestehen, wie sich die Aktie im Abwärtstrendkanal befindet. Erst bei einem Ausbruch ist von einer bullischen Flagge auszugehen. Erfolgt ein solcher Breakout, ist gleichzeitig mit einem Überwinden des Widerstandsbereichs bis 187 EUR auszugehen. Das nächste Kursziel befindet sich anschließend bei ca. 220 EUR. Solange sich Volkswagen jedoch innerhalb des Kanals aufhält, ist weiterhin von einem Erreichen der nächsten Unterstützung von 124,50 EUR auszugehen.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden:BMW.

Chartanalyse Walt Disney: Comcast gibt auf – Walt Disney gewinnt Rennen um Fox!

Eigentlich war die Übernahme schon längst klar als Walt Disney (WKN: 855686) sein Angebot für die begehrten Assets von Fox abgegeben hatte. Doch dann meldete sich Rupert Murdoch, der CEO von Comcast und unterbreitete ein wesentlich höheres Angebot. Im Fokus der Übernahme standen vor allem die Fox-Assets „die Simpsons“, „X-Men“ oder auch „Fargo“. Disney legte letztendlich nach und bot 71,3 Mrd. USD, wodurch sich Comcast doch wieder zurückzieht. Der Weg für Walt Disney ist frei. Das Medienunternehmen erweitert dadurch nochmals seine Inhalte und sichert sich rund 40 Prozent aller Kinoeinnahmen. Im nächsten Jahr soll ein Streaming-Dienst folgen, welcher es mit Giganten wie Amazon Prime Video oder auch Netflix aufnehmen soll.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Walt Disney natürlich in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Doch innerhalb der vergangenen Jahre durchlief das Medienunternehmen eine Korrektur. Diese begann bereits im Jahre 2015. Während dieser Zeit bildete Walt Disney eine Konsolidierung in Form eines Keils. Dieser spitzte sich zuletzt deutlich zu. Ich hatte in meinen vergangenen Analysen häufiger auf einen Breakout aufmerksam gemacht. Dieser scheint sich allmählich herauszukristallisieren. Kann der erste Wochenschlusskurs außerhalb der Keilformation -über der Oberkante- vollzogen werden, so erachte ich das Ausbruchs-Szenario als aktiviert. In diesem Fall befindet sich das nächste übergeordnete Kursziel bei ca. 140 USD. Das Zwischenziel liegt beim Allzeithoch bei ca. 122 USD. Sollte Walt Disney entgegen meiner Erwartungen unter das letzte lokale Tief bei ca. 97 USD fallen, so liegt das nächste Kursziel beim Unterstützungsbereich von 90 USD.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Neues 52-Wochenhoch: Drei Wege keinen Kursvervielfacher mehr zu verpassen!

Liebe Trader,

was zeichnet eigentlich eine Bullen-Aktie aus? Darunter versteht man in der Trader-Sprache diejenigen Titel, die möglichst nah am 52-Wochenhoch notieren, selbst wenn sich der Gesamtmarkt im Korrekturmodus befindet.

Wenn ich mich für ein einziges Signal im Trading-Desk entscheiden müsste, würde ich den Ticker Neues 52-Wochenhoch wählen.

Warum?

Jede Aktie, die sich vervielfacht, muss zwangsläufig immer wieder über den Ticker neues Jahreshoch. Das heißt, wenn wir auf der Suche nach Kursvervielfachern sind und diese frühst möglich auf dem Schirm haben wollen, müssen wir regelmäßig ein Auge auf dieses Signal werfen, sowohl in bullischen als auch in bärischen Marktphasen.

Am deutschen Markt ist Wirecard aktuell eine der Top Bullenaktien. Nachdem Goldman Sachs heute Morgen das Kursziel von 168 auf 200 Euro erhöht und mit „Conviction Buy“ eingestuft hat, erfolgte im Tagesverlauf der Ausbruch auf ein neues 52-Wochenhoch.

Für die Aktie und eine weitere Rallyesequenz spricht neben der bullischen Price-Action die Tatsache, dass Payment-Aktien am US-Markt aktuell einen Sektortrend darstellen. Visa, Mastercard, Square und Green Dot notieren ebenfalls am 52-Wochenhoch.

Wirecard konnte den Ausbruch auf Schlusskursbasis mit einem Kursplus von 2,5% verteidigen. Morgen könnten Anschlussgewinne folgen!

Im heutigen Video zeige ich verschiedene Möglichkeit wie man den Ticker Neues 52-Wochenhoch systematisch überwachen und werde dabei jeweils auf die Vorteile der entsprechenden Herangehensweise eingehen.

Verschaffen Sie sich selbst einen Überblick über die aktuellen Bullen am Markt. Hier können Sie die Software für 29 € pro Monat bestellen.

Momentum Breakout Matrix – Das sind die Leader-Branchen am deutschen Markt

Liebe Trader,

wir sollten stets wissen, in welche Branchen und Sektoren das Kapital der großen Anleger fließt. Dieses Wissen kann uns helfen, geeignete Aktien für eine Positionseröffnung zu finden, denn es ist einfacher dem Momentum der Aktien zu folgen, als selbst ein Bewegungsmomentum auszulösen. Bei Traderfox.com können wir mit Hilfe der Momentum Breakout Matrix übersichtlich die Titel finden, welche sich in der Nähe ihres 52 Wochenhochs befinden. Wenn wir über die einzelnen Titel scrollen, werden zudem die Titel hervorgehoben, welche sich in der gleichen Branche befinden. Diese Möglichkeit ist besonders sinnvoll, um schnell zu erfahren, ob es sich um eine Branchen-Stärke handelt oder ob lediglich der einzelne Titel aufweist. Sollte ein ganzer Sektor Stärke beweisen, gibt es mehrere Möglichkeiten, daran zu partizipieren. So könnte ein Trade in den Leader, den Titel mit dem niedrigsten Kursgewinn über die letzten 5 Tage oder auch in den trendstabilsten Wert erfolgen.

Öffnen der Momentum Breakout Matrix

Die Momentum Breakout Matrix kann mit nur 2 Schritten geöffnet werden. 1. Bewegen Sie die Maus auf das Symbol mit den drei Strichen in der oberen Leiste des Trading-Desks. 2. Scrollen Sie runter auf “Momentum Breakout Matrix” klicken Sie darauf. Sobald Sie dies getan haben, öffnet sich die Matrix, welche nach der Entfernung zum 52 Wochenhoch sortiert ist.

Starke Branchen identifizieren

Wenn Sie nun die Maus über die einzelnen Titel bewegen, erkennen Sie, welche Branchen derzeit bei den Anlegern beliebt sind. Mir sind hierbei vor allem die folgenden drei Sektoren positiv aufgefallen:
1. Immobilien (5 Titel im Abstand von maximal 4% vom 52 Wochenhoch)
2. Biotechnologie /Biotechzulieferer (4 Titel im Abstand von max. 7% vom 52 Wochenhoch)
3. Flugzeug/Rüstung (2 Titel im Abstand von max. 4% vom 52 Wochenhoch)

Dieses Wissen können Anleger nun gezielt nutzen, um sich in den Leader-Branchen zu positionieren und damit dem Momentum zu folgen.

Beispiel: Immobilien

Im Immobilien-Sektor befinden sich derzeit 5 interessante Titel. Ich möchte beispielhaft den Chart von Vonovia (WKN: A1ML7J) zeigen. Die Aktie konsolidiert derzeit sehr nahe am 52 Wochenhoch und dürfte mit dem nächsten positiven Impuls ausbrechen können.

Defensive Titel sind bei den Anlegern im Zuge der politischen Unsicherheiten, aufgrund der Handelskonflikte, derzeit sehr gefragt. Es ist durchaus vorstellbar, dass das Geld der Anleger weiter in diese Branche fließt und damit neue Hochs erzielt werden.

Fazit: Die Momentum Breakout Matrix bietet ein gutes Instrument um über aktuelle Branchen-Trends an den Märkten auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Zusätzlich können aus starken Branchen auch Einzelaktien für Trendfolgestrategien analysiert werden. Probieren Sie es einfach einmal aus und nutzen so das Wissen des Marktes. Die Matrix ist im Trading-Desk integriert und mit einem Klick auf das Symbol mit den drei Balken aufrufbar.