Chartanalyse Apple: heiße Phase beginnt – Einstieg steht bevor!

Die Kursverluste häufen sich derzeit beim ehemaligen Platzhirsch der Börse. Apple (WKN: 865985) musste innerhalb der vergangenen Handelswochen einen Verlust von fast 25 Prozent hinnehmen. Damit wurde Microsoft wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Belastend wirkt vor allem die Sorge um schwächelnde iPhone-Verkäufe sowie der Tatsache, dass Apple künftig keine verkauften Stückzahlen zu einzelnen Produkten nennen möchte. Doch Apple ist mittlerweile weitaus mehr als das beliebte Smartphone. Beispielsweise ist Apple der unangefochtene Marktführer im Wearable-Bereich (vor allem durch die Apple-Watch sowie die Airpods). Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen die verkauften Einheiten im Wearable-Markt um über 150 Prozent auf 453 Mio. Einheiten steigen.  Ein weiterer extrem spannender Bereich ist das Service-Profil rund um iTunes, iCloud sowie den AppStore. Apple verfügt mittlerweile über 300 Mio. zahlende Abonnenten. Mit diesen Abonnenten erzielt das Unternehmen im Durchschnitt einen Umsatz von 113 USD und kann dabei eine Bruttomarge von fast 60 Prozent aufweisen. Zum Vergleich: bei Netflix sind es lediglich rund 120 Mio. Abonnenten mit einem Umsatz von 102 USD und einer Bruttomarge von 40 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht ist die Aktie angeschlagen. Aufgrund der Korrektur wurde der langfristige Aufwärtstrend von 2016 in Kombination mit dem GD200 (daily, aktuell bei ca. 190 USD) nach unten durchbrochen. Der kurzfristige Abwärtstrend beschleunigte sich dadurch nochmals. Dabei unterbot Apple sogar den wichtigen Widerstand von ca. 180 USD. Aktuell schwebt die Aktie in der Luft, konnte allerdings eine erste weiße Wochenkerze generieren. Ist dies ein Zeichen für eine Erholungsbewegung? Wir werden sehen. Solange sich Apple jedoch unterhalb des Widerstandes bei 180 USD aufhält, gehe ich von einer fortgesetzten Abwärtsbewegung bis ca. 160 USD aus. Sollte sich Apple selbst in diesem Bereich nicht stabilisieren können, ist mit einem Ansteuern bis ca. 135 USD zu rechnen. Einen solchen Verlauf erwarte ich nicht. Setzt der erste nachhaltige Erholungsversuch ein, ehe der erste Unterstützungsbereich angesteuert wird, baue ich eine erste Position auf.

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Chartanalyse Siemens: hier verbirgt sich ein massives Wachstumspotenzial!

Der Industrie-Riese Siemens (WKN: 723610) hat derzeit einige Probleme zu bewältigen. Bspw. warten die Münchener noch auf grünes Licht aus Brüssel, was die Fusion mit Alstom angeht. Die beiden Zughersteller planen mit einer neuen Strategie den Angriff auf die Konkurrenz aus China und Japan. Gemeinsam würde das Duo zur weltweiten Nummer zwei aufsteigen. Zudem sollen sich die Kompetenzen beider Unternehmen ideal ergänzen. Die Münchner sind z.B. bei Hochgeschwindigkeitszügen führend und Alstom bei Doppeldecker-Zügen. Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen sich beide Parteien sehr gut ergänzen und deutliche Synergieeffekte erzielen können. Das Ziel ist es, bei jeder Ausschreibung das passende Produkt bieten zu können. Besonders spannend ist jedoch die Entwicklung des Unternehmensbereichs der Digitalen Fabrik. Mittlerweile erzielte die Digitale Fabrik ein operatives Ergebnis von 2,59 Mrd. EUR. Dies entspricht beinahe 30 Prozent des derzeitigen Gewinns. Darüber hinaus weist dieser Bereich neben Siemens-Gamesa (+43 Prozent) das zweitgrößte Wachstum im Konzern auf und erzielt eine beachtliche Marge von 20 Prozent. Durch das hohe Wachstum können Marktanteile gegenüber den Wettbewerbern deutlich gesteigert werden. Diese konnten im vergangenen Quartal lediglich um sechs Prozent zulegen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Siemens im übergeordneten Kontext in einer extrem spannenden Situation. Nachdem die Aktie die mehrjährige Konsolidierung nach oben durchbrechen konnte, legte Siemens innerhalb weniger Monate eine Kursrally von fast 40 Prozent aufs Parkett. Seitdem ging die Aktie in eine erneute Korrektur über. Innerhalb dieser Korrektur bildete Siemens einen Abwärtstrendkanal. Kann dieser nach oben durchbrochen werden, handelt es sich hierbei um eine bullische Flagge. Dies wäre ein Zeichen zur Trendfortsetzung. Mein nächstes Kursziel läge dann im Bereich von 160 EUR. Der derzeitige Bereich ist spannend, da sich Siemens an der Oberkante der mehrjährigen Seitwärts-Range befindet. Diese Zone erstreckt sich um die Kursmarke von 100 EUR. Dementsprechend handelt es sich bei der bisherigen Abwärtsbewegung lediglich um einen potenziellen Pullback. Zudem wurde hier aktuell ein potenzielles Doppeltief generiert. Ich bin für die nächsten Monate bullisch eingestellt.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Siemens.

Prozyklischer Trendfolgeansatz mit der Dynamic Breakout Attack

Liebe Kurzfrist-Trader,

Trendfolge-Trading ist einer der langfristig vielversprechendsten Wege zum Aufbau eines Vermögens. Bekannte Trendfolge-Trader, wie Nicolas Darvas, Ed Seykota, William O’Neil oder Richard Dennis haben es in der Vergangenheit bereits vorgemacht. Ihre Investments zielten dabei zwar seltener auf die kurzfristige Zeitebene ab, dennoch boten die Signale auch gute Einstiegsgelegenheiten in die mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten verschiedener Underlyings. In diesem Artikel möchte ich mich auf ein prozyklisches Chartmuster fokussieren, welches den charttechnischen Ausbruch auf neue Hochs als Kaufsignal einstuft.Dynamic Breakout Attack

Bei dem Handelssignal Dynamic Breakout Attack werden trendstarke Aktien gesucht. Diese müssen nach der Ausbildung eines lokalen Hochs eine Korrektur eingeleitet haben und anschließend das alte Hoch überschreiten. Ohne eine weitere Konkretisierung würden zu viele Fehlsignale generiert werden, weswegen genaue Regeln für den Einstieg aufgestellt wurden.

1. Das lokale Hoch muss min. 40% über dem Halbjahrestief liegen.
2. Das lokale Hoch muss in den letzten drei Monaten gebildet worden sein.
3. Die Konsolidierung erfordert einen Kursrückgang um min. 10% sowie max. 20% vom lokalen Maximum.
4. Der 5er GD ist größer als +0,5% und der 50er GD ist größer als 0%.
5. Kauf in Höhe des letzten Hochpunktes.

Zur Begründung der Funktionsweise noch zwei Hinweise: Die zeitliche Beschränkung soll verhindern, dass die Kursmarke an Bedeutung verliert. Die gleitenden Durchschnitte dienen der Verdeutlichung des steilen Kursanstieges in den letzten Tagen.

Signale am amerikanischen Markt

In der folgenden Abbildung sind die aktuell ausgebildeten Signale am US-Aktienmarkt über die letzten 5 Handelstage zu erkennen, sowie jene Aktien, welche kurz vor einer Ausbildung des Signals stehen. Im betrachteten Zeitraum wurden insgesamt 10 Muster getriggert, von denen wiederum 6 im Buchgewinn und 4 im Buchverlust notieren. Dementsprechend ergibt sich eine Echtzeit-Trefferquote von derzeit 60%.Ausbruch auf neues Jahreshoch wurde vollzogen!

Benefitfocus Inc. (BNFT) ist ein auf IT spezialisiertes Unternehmen. Es vereint die US-amerikanische Nutzerbranche auf einer Technologieplattform, um die Gesundheit und den Wohlstand sowie auch deren Arbeitstätigkeiten effizienter zu managen.

Die Aktie zeigt seit Anfang des Jahres wahre Bullenqualitäten. So konnte sie, ausgehend vom bisherigen Jahrestief, welches am 15. März bei 21,75 USD markiert wurde, mittlerweile einen Kursanstieg in Höhe von rund 120% verbuchen. Erst Anfang November gab es durch die veröffentlichten Quartalszahlen einen neuen Rallyschub. Dieser machte sich durch ein Gap Up sowie den Ausbruch auf ein neues 52 Wochenhoch bemerkbar. Im ersten Anlauf konnte Befitfocus das neue lokale Maximum allerdings nicht verteidigen, stattdessen begann eine temporäre Schwäche, welche bis zum Folgetag anhielt. Das Gap Up wurde allerdings bis heute nicht mehr geschlossen, was eine bullische Ausgangsbasis darstellt.

Am 27. November hatten die Anleger mit dem Dynamic Breakout Attack Muster eine neue Einstiegsgelegenheit in Benefitfocus erhalten. Das Signal wurde getriggert, als die Aktie über das Hoch vom 02. November bei 45,88 USD gestiegen ist. Das Signal ist weiterhin aktiv und konnte seit dem Überschreiten der Triggermarke bereits um rund 6% in den Buchgewinn laufen.Tipp: Das Chartmuster eignet sich sehr gut bei trendstarken Aktien, welche auf neue Hochs ausbrechen. Im Trade-Radar bietet es sich an, gleichzeitig auch auf die Trefferquoten für Ausbrüche auf neue 52 Wochenhochs zu schauen. Sollte diese über 50% betragen, bietet sich eine weitere Bestätigung für einen prozyklischen Trade.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Was sind Qualitätsaktien und wie kann ich diese gezielt finden!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch was eine sogenannte Qualitätsaktie ist und wodurch sich diese auszeichnet. Die Investment-Legende Warren Buffet sucht für sein Portfolio gezielt nach solchen Titeln. Dabei achtet er außerdem darauf, dass seine Investments einen Burggrabencharakter aufweisen. Auf unserem Trading-Desk gibt es hierfür vorgefertigte Listen. Ihr erfahrt wo ihr diese finden könnt und wann man Qualitätsaktien am besten aufgreift.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um die Kurslisten mit den 50 interessantesten deutschen Qualitätsaktien selbst für ihre Screening-Routinen nutzen zu können.

Das Trade-Radar: Die richtige Strategie zur richtigen Zeit!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch, wie ihr mit dem Trade-Radar einen schnellen Überblick über die aktuelle Gesamtmarktsituation bekommt. Mit diesem habt ihr die Möglichkeit, euch anzusehen, welche Signale gerade eine hohe Trefferquote aufweisen. Bereits Jesse Livermore sprach davon, dass es sinnvoll ist, immer den „Weg des geringsten Widerstandes“ zu gehen. Was er genau damit gemeint hat seht ihr hier:

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um sich selbst mit dem Trade-Radar einen schnellen Überblick über die Marktlage verschaffen zu können und Signale zu finden, die eine besonders hohe Trefferquote aufweisen.

Chartanalyse Allianz: Wachstumspläne in China nehmen Gestalt an!

Vor einigen Monaten veröffentlichte Europas größter Versicherer die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Internet-Giganten JD.COM. Bei dieser Kooperation soll vor allem das Versicherungsgeschäft in China digitalisiert werden. Nun veröffentlichte Allianz (WKN: 840400) eine weitere spannende Unternehmensnachricht zu den Expansionsplänen im fernen Osten. Hierbei bekommen die Münchener als erster ausländischer Versicherer mehr Handlungsspielraum von den chinesischen Behörden. Die Allianz darf eine Holding gründen, bei welcher kein chinesisches Unternehmen beteiligt ist. CEO Oliver Bäte sprach von einem bedeutenden Meilenstein, um die Präsenz im chinesischen Markt zu steigern. In den nächsten zehn Jahren wird dort aufgrund der Liberalisierung mit einem Marktwachstum von 14 Prozent pro Jahr gerechnet. Die Holding wir im bevorstehenden Jahr gegründet.

Charttechnisch betrachtet zeigt sich die Allianz innerhalb der vergangenen Handelswochen bereits deutlich robuster als der Gesamtmarkt. Die Aktie bewegt sich innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend und konnte im vergangenen Jahr die alten Hochs von 2015 und 2016 überwinden. Seitdem ging die Aktie in eine Konsolidierungsphase über und leitete eine Pullback-Bewegung zu den vorherigen Hochs ein. Meiner Ansicht nach ist ein Widerstandsbereich entscheidend, um auf neue Hochs vorzustoßen und damit den übergeordneten Aufwärtstrend fortzusetzen. Dieser notiert bei ca. 194 EUR. Zuletzt scheiterte ein erneuter Ausbruchsversuch. Beim nächsten Anlauf gehe ich jedoch von einem nachhaltigen Breakout aus. Sollte die Allianz nochmals zum Bereich des bisherigen Jahrestiefs bei ca. 170 EUR zurückfallen, erwäge ich ein Aufstocken meiner derzeitigen Position. In dieser Zone notiert ebenfalls der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 164 EUR).

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Allianz, JD.COM.

Expansion Pivot short löst dynamische Abwärtsbewegung aus – Vom Verkaufsdruck profitieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

die Märkte befinden sich im Korrekturmodus. Solche Phasen sind perfekt dazu geeignet, um sich auf der Short-Seite zu positionieren. Das Spekulieren auf fallende Kurse bietet zudem den Vorteil, dass die Kurse tendenziell schneller fallen, als sie steigen. Somit können wir bereits in einer kurzen Zeitspanne gut einschätzen, ob ein Trade die richtige Entscheidung war oder ob die Buchverluste realisiert werden sollten.

Ein guter Hinweis auf einen Bären-Markt ist zudem das Verhältnis zwischen den Ausbrüchen auf neue Jahreshochs zu neuen Jahrestiefs. Blicken wir auf das Trade-Radar, dann werden in diesem Zusammenhang zwei Hinweise deutlich. Zum einen wurden 202 neue 52 Wochentiefs in den letzten 10 Handelstagen am deutschen Markt markiert, wohingegen es nur zu 14 neuen Jahreshochs gekommen ist. Zum anderen waren die bullischen Ausbrüche nur in 23% der Fälle von Erfolg gekrönt. Die bearischen Ausbrüche hingegen in 67% der Fälle.In diesem Artikel möchte ich mich deshalb auf ein Short-Muster fokussieren, welches von einem bekannten Kurzfrist-Trader entwickelt wurde. Jeff Cooper hatte sich auf kurzfristige Phänomene am Aktienmarkt spezialisiert. Er hat eigene Handelsstrategien entwickelt, welche sich als überaus lukrativ in den verschiedenen Marktphasen erwiesen haben. Eines dieser Signale, das Expansion Pivot short, wollen wir uns heute an einem Beispiel anschauen.

Das Signal Expansion Pivot short

Mit diesem Chartmuster versucht der Marktteilnehmer dem institutionellen Interesse zu folgen. So gehen institutionelle Anleger häufig einfachen Signalen nach, welche sich regelmäßig wiederholen und somit die passenden Gelegenheiten für den Kauf bzw. Verkauf anzeigen. wiederholenden Mustern folgen.

Das Handelssignal tritt auf, sobald die folgenden Anforderungen erfüllt sind.
1. Heute ist die Handelsspanne im Vergleich der letzten neun Handelstage geweitet.
2. Ein ruckartiges Absinken unter den 50-Tage-Durchschnitt.
3. Für das ruckartige Absinken unter den 50-Tage-Durchschnitt werden die Kurse von gestern oder heute betrachtet. An einem dieser beiden Tage muss die Aktie am oder über ihrem 50-Tages-Durchschnitt gehandelt werden und unter diesen fallen.
4. Verkauf der Aktien am Folgetag 1/8 Punkt (=0,125%) unterhalb des heutigen Tiefs.
5. Verlustbegrenzung 1 Punkt (=1,00%) über dem Schlusskurs vom Ausbruchstag

Die Echtzeit-Trefferquote für dieses Chartmuster beträgt am deutschen Aktienmarkt auf Sicht von 10 Handelstagen derzeit 67%. Die Trefferquote ergibt sich bei 28 getriggerten Signalen, dadurch, dass 19 Aktien nach dem Auslösen des Triggers einen Buchgewinn und nur 9 einen Buchverlust ausweisen.Institutionelle Anleger schichten das Depot um

Unter dem Schirm der Carl Zeiss Meditec AG (WKN: 531370) sind die Medizintechnik-Aktivitäten von ZEISS gebündelt. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Medizintechnik-Anbieter. Die Gesellschaft bietet Lösungen für die Zukunftsmärkte Medical and Research Solutions, Industrial Solutions, Eye Care und Lifestyle Products an und trägt mit Innovationen in der Augenheilkunde und Mikrochirurgie zum medizinischen Fortschritt bei. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Operationsmikroskope, ophthalmologische Diagnosesysteme, Mikroskope, Lithografieoptik, industrielle Messtechnik, Brillengläser, Planetariumstechnik, optronische Produkte, Film- und Fotoobjektive sowie Ferngläser und Spektive. Ärzte in aller Welt bekommen mit Zeiss-Meditec-Technologien intelligente Werkzeuge in die Hand, um die vier wesentlichen Krankheitsbilder des Auges, Fehlsichtigkeit (Refraktion), Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom) und Netzhauterkrankungen (Retina-Erkrankungen) effizient und wirksam zu behandeln und dies von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachbehandlung. Darüber hinaus bietet der Konzern neben Operationsmikroskopen auch Visualisierungslösungen für die HNO- und Neurochirurgie. Die Produkte werden dabei in erster Linie bei der Entfernung von Tumoren, der Behandlung von Gefäßerkrankungen und bei der Therapie funktioneller Krankheiten eingesetzt.

Charttechnisch wurde die Aktie am 12. November eine dynamische Abwärtswelle gestartet. Sie war durch einen schnellen Kursrutsch geprägt, welcher die Aktie innerhalb von nur einem Handelstag um über 2,5% unter den GD 50 gedrückt hat. Gleichzeitig hat sich die Handelsspanne im Vergleich zu den vorherigen Handelstagen geweitet, womit die Ausgangsbasis für das Signal Expansion Pivot short gelegt wurde. Dieses Chartmuster wurde dann am Folgetag rund eine Stunde nach der Handelseröffnung getriggert.

Anleger die das Signal genutzt und auf fallende Kurse gesetzt haben, konnten bereits vom ersten Tag ausgehend an den Kursverlusten partizipieren. Das Signal ist bis heute aktiv und hat Carl Zeiss Meditec bereits um rund 13% nach unten gedrückt. Die Aktie ist damit ein sehr schönes Beispiel, um zu verdeutlichen, wie dynamisch sich das Eypansion Pivot short entwickeln kann, wenn es einmal an Fahrt aufnimmt.

 

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Eine kurze Einführung in das Rebound-Trading

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching gebe ich euch eine kurze Einführung in das Thema Rebound-Trading. Dabei besprechen wir verschiedene  Phänomene, die in Bärenmärkten auftreten und erstellen uns einen eigenen Rebound-Trading-Desk. Mit diesem haben wir die Möglichkeit, geeignete Kandidaten für antizyklische Käufe zu identifizieren. Besonders bei Panik-Peaks bekommt man oft die Gelegenheit, schnelle Gewinne realisieren zu können. Der Markt gibt uns dabei auch immer eine schnelle Rückmeldung darüber, ob wir richtig liegen oder nicht.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um selbst Kandidaten zu identifizieren, die sich für das Rebound-Trading eignen.

Regelbasierter Short-Einstieg in fallende Märkte mit dem Slingshots short

Liebe Kurzfrist-Trader,

Der deutsche Aktienmarkt befindet sich seit rund einem halben Jahr in einem Abwärtstrend. Dieser ist durch tiefer liegende Hochpunkte gekennzeichnet, welche sich beim DAX zu einer abwärts gerichteten Trendlinie verbinden lassen. Die Schwäche des Gesamtmarktes hat zunehmend auch einen Einfluss auf Einzeltitel sowie die Echtzeit-Trefferquoten der Handelssignale. So ist es momentan auffällig, dass die Ausbrüche auf neue 52 Wochenhochs am deutschen Aktienmarkt über die vergangenen 10 Handelstage nur zu 22% durch weitere Kursanstiege honoriert werden. Auf der anderen Seite liegt die Echtzeit-Trefferquote für Ausbrüche auf neue 52 Wochentiefs bei überzeugenden 80%. Damit ist bereits eine erste Tendenz dafür gegeben, dass sich kurzfristig orientierte Treder vornehmlich auf die Short-Seite fokussieren sollten.

Eine weitere Bestätigung für diese Sichtweise auf die Märkte bietet der direkte Vergleich der Trefferquoten einzelner Chartmuster, welche sich lediglich in der Bewegungsrichtung unterscheiden. So liegt die Trefferquote für das Chartmuster Slingshots long nur bei 50%, wohingegen die Slingshots short derzeit mit 100% überragend herausstechen.
Chartsignal Slingshots short

Ein bekannter Trader, welcher die Märkte nach wiederkehrenden Mustern untersuchte, ist Jeff Cooper. Er war mit seinen regelbasierten Handelsansätzen so erfolgreich, dass er sie in konkrete Regelwerke gepackt hat. Dabei unterschied er gerne zwischen starken und schwachen Händen. Auf dieser Basis aufbauend unterscheidet er zwischen guten und schlechten Signalen. Seiner Ansicht nach, ist das Erkennen der Marktteilnehmer überaus wichtig, da die jeweiligen Gruppen verschieden auf Breakout-Situationen reagieren. „Starke Hände“ reagieren nach kurzen Korrekturen gemäß Cooper ganz entspannt mit weiteren Käufen. In der Folge werden somit weitere Kursanstiege ermöglicht. „Schwache Hände“ sind hingegen unsicher. Sie neigen dazu zu früh kleine Gewinne zu realisieren oder viel zu enge Verlustbegrenzungen zu setzen, wodurch Fehlsignale und Verluste entstehen können.

Das regelbasierte Handelsmuster Slingshots short benötigt folgende Basis:
1. Die Aktie muss am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen
2. Am zweiten Tag muss eine kurze Korrektur einsetzen, min. 0,125% über das Vortageshoch
3. Das Signal zum Verkauf tritt mit der Unterschreitung des Tiefs vom ersten Tag ein
4. Nur am zweiten oder dritten Tag darf mit dem Unterschreiten (min. 0,125%) des Tiefs vom ersten Tag ein Short-Einstieg erfolgen
5. Risikobegrenzung gemäß Cooper bei 2%

Ausgebildete Signale und Kandidaten

In den letzten 10 Handelstagen wurde das Chartmuster am deutschen Aktienmarkt insgesamt 5 Mal ausgebildet. Alle 5 Aktien befinden sich seitdem der Trigger ausgelöst wurde im Buchgewinn. Dementsprechend beträgt die Echtzeit-Trefferquote derzeit 100%!Slingshots short am Beispiel von Rocket Internet

Die Rocket Internet SE (WKN: A12UKK) ist ein deutscher Internetinkubator, der Beteiligungen an verschiedenen Internet-Startups hält. Das Unternehmen geht die Beteiligungen in der Gründungsphase der jungen Firmen ein und stellt für sie verschiedene Infrastrukturdienstleistungen bereit. Dabei setzt Rocket Internet häufig auf Neugründungen von Unternehmen, die bereits ein internationales Vorbild aufweisen können. Die Beteiligungen werden verwaltet, zum Teil aber auch schon nach wenigen Jahren wieder abgestoßen. Zu den Firmen, die unter dem Dach von Rocket groß geworden sind, zählen unter anderem der Mode-Versandhändler Zalando, die Partnerbörse eDarling und die Möbel-Shops Westwing und Home24. Rocket Internet ist die führende E-Commerce-Plattform in Schwellenländern und hat das Ziel, die größte Internet-Plattform außerhalb der USA und Chinas zu werden.

Charttechnisch hat sich die Aktie zwischen dem 11. Oktober und 13. November in einer Seitwärtsbewegung befunden. Diese endete, als Rocket Internet am 14. November zeitweise auf ein neues Zwei-Monats-Tief gefallen ist. Zunächst konnte sich der Titel wieder stabilisieren und am Folgetag sogar über das Tageshoch steigen, doch die Erholungsbewegung sollte nur von kurzer Dauer gewesen sein. Bereits am 16. November ist die Aktie auf ein neues mehrmonatiges Tief gefallen, wodurch gleichzeitig ein Slingshots short getriggert wurde.Die Trigger-Marke für das Verkaufssignal lag bei 24,18€. Theoriegemäß konnte die Verlustbegrenzung 2% höher angesetzt werden, wodurch die initiale Absicherung bei 24,66€ angesetzt werden konnte. Sie wurde bisher noch nicht ausgelöst. Stattdessen entwickelt sich das Chartmuster regelkonform und hat Rocket Internet bereits um rund 3,7% unter die Trigger-Marke gedrückt.

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Chartanalyse NVIDIA: -50 Prozent in weniger als zwei Monaten! Wo setzt die Aktie zum Gegenangriff an?

Der Kursverlauf von dem Chiphersteller NVIDIA (WKN: 918422) ist gigantisch. Seit dem Überwinden des Abwärtstrends im Jahre 2014 legte die Aktie in der Spitze um mehr als 1.500 Prozent (!!) zu. Angesichts dieses Anstiegs wird die 50 Prozent-Korrektur der vergangenen zwei Monate relativiert. Dennoch ist es ein massiver Abverkauf unter welchem die Aktie derzeit ausgesetzt ist. Der Auslöser hierfür waren die Quartalszahlen, welche den Markt massiv enttäuschten. Vor allem das Ende des Bitcoin-Booms spiegelten sich deutlich in den schwachen Quartalszahlen NVIDIAS wider. Denn schließlich erfordert die Produktion der Krypto-Währungen massive Computer-Ressourcen und Grafikkarten. Dies führte zu deutlichen Preissteigerungen bei den Grafikkarten von NVIDIA. Doch nach dem starken Preisverfall der Kryptos, ging gleichwohl der Bedarf an Grafikkarten zurück. Die Umsatzprognose musste zurückgeschraubt werden. Es wird lediglich mit einem Umsatz von 2,7 Mrd. USD gerechnet, anstatt den bisher angenommenen 3,4 Mrd. USD. Insgesamt konnte NVIDIA im vergangenen Quartal seine Erlöse um 21 Prozent auf ca. 3,2 Mrd. USD steigern. Der Gewinn belief sich auf 1,2 Mrd. USD. Dies entspricht einer Steigerung von weit über 40 Prozent.

Im Big-Picture bleibt NVIDIA weiterhin innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrends. Doch aufgrund des herben Abverkaufs besteht gerade aufgrund der vorangegangenen Rally Grund zur Sorge. Nur wenig charttechnische Anhaltspunkte/übergeordnete Unterstützungen befinden sich auf dem Weg zur Kursmarke von 40 USD. Der wohl spannendste Bereich erstreckt sich von 96 bis 119 USD. In dieser Zone konsolidierte die Aktie über mehrere Monate hinweg, ehe der letzte Aufwärtsimpuls folgte. Hier befindet sich ebenfalls die Trendlinie der vergangenen Allzeithochs. Solange NVIDIA also oberhalb dieser Trendlinie notiert, handelt es sich bei jeglichen Korrekturen lediglich um potenzielle Pullback-Bewegungen. Solange NVIDIA sich oberhalb dieser Trendlinie bewegt, bleibe ich im übergeordneten Kontext bullisch für die Aktie eingestellt – trotz einem weiterhin scharfer Korrekturpotenzial.

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