Expansion Gap Down – Die Panik der anderen Marktteilnehmer für einen Rebound nutzen

Liebe Kurzfrist-Trader,

Emotionen sind selten ein guter Ratgeber bei Handelsentscheidungen. Oder anders formuliert: Wenn eine wilde Herde panischer Börsianer ihre Aktien verschenkt, dann ist der richtige Zeitpunkt um einzusteigen. Panik ist eine Emotion, die an der Börse reifen muss. Sie ist wie ein gutes Gericht, das erst nach einer langen Phase des Köchelns seinen vollen Geschmack erreicht. Am Anfang einer Kurspanik stehen meist moderate Kursverluste. Diese werden dann intensiver und irgendwann steht innerhalb weniger Tage ein zweistelliger Verlust zu Buche, der die Aktionäre unglaublich nervös macht und zu irrationalen Entscheidungen verleitet. Die irrationale Entscheidung ist im Sinne unseres Signals der unlimitierte Verkauf direkt zu Handelsbeginn.

Soweit zur Philosophie des Expansion Gap Down. In Charttechnik übersetzt ergibt sich daraus das Kriterium, dass der Aktienkurs innerhalb kurzer Zeit stark gefallen sein muss.

Regelwerk für das Rebound-Signal

Das Expansion Gap Down setzt auf einen Kursanstieg nach einem starken Abverkauf, hierzu gilt es folgende Kriterien zu beachten:
1. In den letzten 5 Handelstagen verzeichnete die Aktie einen Kursverlust von größer als 3 ATR.
2. Heute lastet direkt zur Eröffnung ein Verkaufsüberhang auf der Aktie. Sie eröffnet mit einem Kursverlust von größer als 2,5%.
3. Wenn keine extrem schlechten Nachrichten (z.B. heftige Gewinnwarnung) vorliegen, wird unmittelbar direkt nach der Börseneröffnung einer Long-Position eingegangen.
4. Die Long-Position wird mit einer Risikotoleranz von 2% bis 4% versehen.

Das Trade-Radar zeigt derzeit vor allem hohe Trefferquoten bei den Short-Signalen. Die Rebound-Muster in Long-Richtung, wie das Expansion Gap Down sollte man allerdings nicht unterschätzen.Am deutschen Aktienmarkt weist das Chartmuster momentan noch eine niedrige Echtzeit-Trefferquote von 38% aus. Sollten in den kommenden Tagen jedoch weitere Kursverluste einsetzen, ist es möglich, dass noch mehr Aktien mit einem panischen Abverkauf in den Handel starten, wodurch sich neue interessante Chancen entwickeln könnten.
Expansion Gap Down entfaltet sich bei ISRA Vision

Die ISRA Vision AG (WKN: 548810) ist mit ihren Tochtergesellschaften führend in der Entwicklung und Produktion von Oberflächeninspektionssystemen und Bildverarbeitungsprogrammen (Machine Vision) mit der Spezialisierung im Bereich 3D Vision, insbesondere für das 3D Robotersehen. Als eine Kernkompetenz entwickelt und vertreibt die Gesellschaft die ISRA-BrainWARE®, eine Software für die visuelle Überwachung von Arbeitsprozessen. Einsatz findet diese Anwendung in so genannten Machine-Vision-Systemen, die das dreidimensional sehende “elektronische Auge” ermöglichen, d.h. die digitale Bildverarbeitung in der Steuerung von automatisierten Produktionsprozessen. Schwerpunkt bilden dabei Automationslösungen für die Roboterführung (Industrial Automation). Zielmärkte sind Energie, Healthcare, Nahrung, Mobilität und Information. Zu den Kunden gehören Global Player in diesen Branchen.

Charttechnisch hat die Aktie alleine in den letzten 5 Tagen um rund -14% nachgegeben. Bei einer ATR in Höhe von 2,71 ist auch das Kriterium gegeben, dass der Kursverlust größer als 3 ATR (=8,13) sein muss. Heute früh hat ISRA Vision dann mit einem Down Gap von rund 3,8% eröffnet, wodurch das Einstiegskriterium erfüllt war. Seit der Positionseröffnung notiert die Aktie bereits 4% im Buchgewinn.In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Expansion Gap Down im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse Alphabet: übergeordnete Einstiegschance bei der FAANG-Aktie oder Grund zur Sorge?

Die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) befindet sich derzeit innerhalb einer mehrwöchigen Korrekturphase. Innerhalb dieser musste die FAANG-Aktie rund 10 Prozent seiner Marktkapitalisierung abgeben. Bislang handelt es sich hierbei um keine allzu große Korrektur. Doch sollte die Aktie weiter an Schwung verlieren, droht ein übergeordnetes Verkaufssignal. Am 9. Oktober wird das Unternehmen neben dem neuen Smartphone Google Pixel 3 auch sein erstes Tablet vorstellen. Hierbei handelt es sich um das das Google Pixel Slate. Können diese beiden Geräte Alphabet wieder neue Impulse liefern oder verharrt die Aktie in seinem kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend gefangen?

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Alphabet natürlich weiterhin innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrends. Grundsätzlich erachte ich die FAANG-Aktie als langfristig sinnvolles Investment. Doch im kurz- bis mittelfristigen Chartbild etablierte sich während der vergangenen Handelswochen ein Abwärtstrend. Weitet sich dieser aus, könnte die Aktie durchaus im langfristigen Kontext Verkaufssignale generieren.  Bislang bewegt sich Alphabet seit dem Jahre 2016 innerhalb eines Aufwärtstrendkanals. Anfang 2018 scheiterte ein Breakout-Versuch auf der Oberseite. Anschließend fiel die Aktie wieder zurück zum vorherigen Allzeithoch bei ca. 1.000 USD. Diese fungierte im Vorfeld als Widerstand. Aktuell befindet sich die Unterkante des Aufwärtstrendkanals bei ca. 1.111 USD. Ich erwarte in diesem Bereich eine Gegenbewegung der Bullen. Dabei rechne ich mit einem Überwinden des derzeitigen Abwärtstrends. Das nächste übergeordnete Kursziel befindet sich zunächst beim aktuellen Allzeithoch (ca. 1.280 USD), gefolgt von 1.400 USD. Kann diese Unterkante allerdings nicht verteidigt werden, steht ein übergeordnetes Verkaufssignal bevor. Dadurch sollte sich die laufende Korrektur bis zum Unterstützungsbereich von ca. 1.000 bis 920 USD ausweiten. Spätestens hier suche ich nach Long-Einstiegen. Meine Kursalarme sind entsprechend platziert.

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KickOff short in Kombination mit fundamentaler Neubewertung

Liebe Kurzfrist-Trader,

eine sich beschleunigende Kursbewegung rechtzeitig zu erkennen ist eine Kunst. Diese Kunst lässt sich erlernen, indem man immer wieder gleiche Maßstäbe für die Positionierung heranzieht. So kann die Kombination aus einer fundamentalen Neubewertung und einem charttechnischen Muster eine interessante Möglichkeit bieten. Die fundamentale Neubewertung kann dabei durch deutlich unterschrittene bzw. übertroffene Quartalszahlen, neue Großaufträge oder auch Prognoseanpassungen ausgelöst werden. In diesem Artikel möchte ich eine Aktie präsentieren, welche als Reaktion auf eine Prognosesenkung massive Kursverluste verzeichnet hat. Während diese Abwärtsbewegung einsetzte, wurde dann auch noch das Signal KickOff short getriggert, welches sich besonders gut in solchen Situationen für eine Positionierung eignet.

Als ein positiver Nebeneffekt zeichnet sich derzeit auch am deutschen Markt eine Kehrtwende ab. So steigen die Trefferquoten für bearische Signale, währenddessen jene für bullische Muster sinken. Dies lässt sich sehr schön am Trade-Radar ablesen, wenn man die Ausbrüche auf neue 52 Wochenhochs mit denen von Ausbrüchen auf neue 52 Wochentiefs vergleicht. Erstere haben momentan nur eine Erfolgsaussicht von 18%, wohingegen letztere mit 65% auffallen.Handelssignal KickOff short

Der KickOff folgt dem Momentum eines Basiswerts. Dabei wird die Vermutung vertreten, dass Aktien, welche ihre Abwärtsbewegung bereits gestartet haben, diese auch fortsetzen werden und sie unter Umständen sogar noch beschleunigen können. Kurzfristig orientierte Anleger können eine solche Verkaufsgelegenheit nutzen, um sich auf der Short-Seite zu positionieren. TraderFox hat hierzu einen Handelsansatz entwickelt, welcher einem klaren Regelwerk folgt.

Die Kriterien für ein gültiges KickOff short Signal sind:
1. Die Aktie notiert unterhalb der Bollinger Bänder
2. Die Performance der letzten Handelstage muss im Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden
3. Der 10er GD darf im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein (Divergenz bis zu 1% ist akzeptabel) Vereinfacht ist dies an eng verlaufenden Bollinger Bändern erkennbar.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils größer als der ATR Wert sein:Die Echtzeit-Trefferquote am deutschen Aktienmarkt beträgt in den vergangenen 5 Börsentagen 60%. Hierbei wurden 51 KickOff short Muster getriggert, wovon momentan 31 einen Buchgewinn und 20 einen Buchverlust aufweisen.SMA Solar Technology AG senkt Prognose

Der Solarmodulhersteller SMA Solar Technology AG (WKN: A0DJ6J) hat am 27.09.2018 eine Prognosesenkung bekanntgegeben. Konzernangaben seien der Preisverfall für Solaranlagen, Projektverschiebungen und Einmalkosten für den Umbau ursächlich für die Senkung des Ausblicks.

Charttechnisch hat sich dies in schnell fallenden Kursverlusten bemerkbar gemacht. Eine solche Prognosesenkung veranlasst die Anleger nämlich dazu, ihre Kursziele und Potenziale für die Aktie anzupassen. Bereits im Handelsverlauf des gleichen Börsentages ist die Aktie so stark gefallen, dass das KickOff short Muster getriggert wurde. Innerhalb weniger Börsentage hat die Aktie bis heute dann so stark nachgegeben, dass der Buchgewinn aus diesem Short-Trade sich mittlerweile auf fast 21% belaufen würde.Dieses Beispiel zeigt sehr schön, wie eine beschleunigte Bewegung rechtzeitig erkannt und interpretiert werden konnte.

In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse BYD: Ist der übergeordnete Boden endlich gefunden?

Der chinesische Hersteller von Elektroautos und Elektrobussen mit einer eigenen Batterieproduktion BYD (WKN: A0M4W9) kam in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck. Der Wert verlor in der Spitze rund 50 Prozent seines Börsenwertes. Die Gründe hierfür waren vor allem die Unsicherheiten im Handelsstreit zwischen den USA und China als auch die nachlassenden Subventionen der chinesischen Regierung auf Elektrofahrzeuge. Doch die Wachstumsaussichten sind weiterhin ungebremst. BYD kann im Bereich der Elektrobusse einen Großauftrag nach dem anderen an Land ziehen. Auch die Batterie-Sparte soll massiv ausgebaut werden, womit man sich bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen unabhängiger von Lieferanten aufstellt.

Charttechnisch betrachtet befindet sich BYD im übergeordneten Kontext weiterhin innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrends. Allerdings ist das Bild trotz der jüngsten Erholungsbewegung angeschlagen. Denn die Aktie befindet sich derzeit genau am Pullback-Bereich des zuletzt nach unten durchbrochenen Aufwärtstrends. Dieser verbindet sich mit dem massiven Widerstandsbereichs von 6 bis 6,50 EUR. Ebenso notiert hier der Abwärtstrend vom Hoch bei ca. 9 EUR. Erst wenn die Oberkante des Widerstandsbereichs (ca. 6,50 EUR) überwunden werden kann, erwarte ich einen weiteren Anstieg bis ca. 9 EUR. Anschließend ist mit einer Trendfortsetzung zu rechnen. Bevor dieser Widerstandsbereich nicht überwunden werden kann, sehe ich hierbei aus charttechnischer Sicht keinerlei Handlungsbedarf. Aufgrund des Durchbruchs des Aufwärtstrends birgt die Aktie ein hohes Risiko zur Fortsetzung der derzeit dominierenden Abwärtsbewegung. An meinen bestehenden Positionen halte ich fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BYD.

 

Chartanalyse Fresenius: Gute Neuigkeiten! Neue Allzeithochs in Sicht?

In den vergangenen Wochen ist es besonders still um Fresenius (WKN: 578560) geworden. In dieser Zeit musste das Unternehmen in der Spitze rund 30 Prozent seines Börsenwertes einbüßen. Der Grund hierfür war ein mögliches Übernahmeziel des US-Generikaherstellers Akorn. Die 4,3 Mrd. schwere Übernahme schien dabei zunächst bereits beschlossen zu sein. Doch zu Beginn des Jahres wurde diese überraschend abgesagt. Der Auslöser waren schwere Vorwürfe gegen Akorn. Das Unternehmen soll bei Zulassungstests von Medikamenten gegen Auflagen verstoßen haben. Eine solche Übernahme hätte demnach ein großes Risiko für Fresenius mit sich gebracht. Lange Zeit blieb unklar, ob diese doch stattfinden soll. Zuletzt bekamen die Aktionäre von Fresenius jedoch die Gewissheit des zuständigen US-Gerichts, dass die Übernahme nicht stattfindet. Die Aktie zählte an diesem Tag mit einem Kurssprung von über acht Prozent zu den größten Gewinnern.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Fresenius trotz der 30 Prozentigen Korrektur weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Innerhalb der vergangenen Monate versuchte das Unternehmen einen Boden zu bilden. Hierbei ist ein mittelfristiger Abwärtstrend vom Allzeithoch entstanden. Durch die überraschend positive Nachricht der gescheiterten Übernahme ging die Aktie in eine impulsartige Aufwärtsbewegung über. Fresenius befindet sich unmittelbar vor dem mittelfristigen Abwärtstrend, welcher sich mit dem entscheidenden Widerstandsbereich von 70 EUR verbindet. Folgen Anschlussgewinne, kann dieser Bereich überwunden werden. Hierdurch wird ein Kaufsignal zur Trendfortsetzung aktiv. Demnach würde Fresenius den übergeordneten Aufwärtstrend wieder aufnehmen. Mein nächstes Kursziel befindet sich am Allzeithoch von ca. 80 EUR. Anschließend erwarte ich ein Ansteuern der Kursmarke von 90 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Fresenius.

Chartanalyse Tesla: Wie geht die Achterbahnfahrt aus?

Der Elektroautohersteller Tesla (WKN: A1CX3T) zählt derzeit zu den volatileren Titeln am Aktienmarkt. Dies liegt vor allem an der aktuellen Nachrichtenlage neben der eigentlichen Produktion. Zum Ende der vergangenen Woche wurde Tesla-Chef Elon Musk wegen eines möglichen Manipulieren des Aktienkurses verklagt. Hierbei wird Bezug auf seine Tweets zur vermeintlichen Privatisierung Teslas  für 420 USD genommen. Ihm wird unterstellt, falsche Angaben gegenüber Investoren verbreitet zu haben. Der Aktienkurs rauschte danach um rund 15 Prozent in den Keller. Am Wochenende handelte Musk einen Deal aus, wodurch er weiterhin als CEO von Tesla arbeiten dürfe. Dennoch müsse er als Vorsitzender zurücktreten. Gleichwohl beflügelten die Produktionszahlen vom Model 3 hierbei konnten im dritten Quartal 53 Tsd. Einheiten produziert werden. Im vorherigen Zeitraum gelang lediglich eine Produktion von ca. 29 Tsd. Einheiten. Die Aktie legte daraufhin wieder 17 Prozent zu.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Tesla trotz der wilden Achterbahnfahrt weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Seit dem Durchbruch des mehrjährigen Abwärtstrendkanals steht eine übergeordnete Trendfortsetzung aus. Allerdings hangelt er sich oberhalb der Oberkante dieses Kanals seit nunmehr Juni 2017 entlang. Hierdurch entsteht ein weiterer Abwärtstrend. Kann dieser nach oben durchbrochen werden, befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 600 USD. Aufgrund des starken Anstiegs von 17 Prozent konnte die Oberkante des mehrjährigen Abwärtstrendkanals in Kombination zum GD200 (weekly, aktuell bei ca. 262 USD) verteidigt werden. Fällt Tesla unter diese Marke, entsteht ein weiteres Abwärtspotenzial bis zum GD200 (monthly, aktuell bei ca. 168 USD).

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Eine einfache Trendfolge-Strategie für ein 10-Aktien-Portfolio, mit der du den Markt deutlich schlagen kannst

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching stelle ich eine Trendfolge-Strategie vor, mit der du Aktien wie Amazon, Apple, Netflix oder NVIDIA schon frühzeitig und auf Basis einer systematischen Vorgehensweise im Depot gehabt hättest. Die Strategie ist 100 % regelbasiert und selektiert aus den 500 größten US-Aktien die 10 besten Trendfolge-Titel heraus.

So sieht der Backtest der Strategie aus.

Die genauen Regeln erkläre ich in diesem Video

Zur Modellierung der Strategie verwendete ich die Software “TraderFox Portfolio-Builder”
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Chartanalyse SalMar: Top-Bildung beim Fischfarmer?

Bei den norwegischen Fischfarming-Unternehmen läuft es in diesem Jahr an der Börse besonders gut. In den vergangenen Wochen und Monaten brachen diese kontinuierlich auf neue Allzeithochs aus. Alleine in diesem Jahr legte der Wert von SalMar (WKN: A0MR2G) um weit mehr als 100 Prozent zu. Vor rund einem Monat veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Die Fischbestände beliefen sich auf ca. 34.000 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 1.000 Tonnen. Hierbei konnte ein EBIT von 878,6 Mio. NOK  (rund 93 Mio. EUR) erzielt werden. Im Vorjahreszeitraum wurde noch ein EBIT von 983,0 Mio. NOK erwirtschaftet. Der Umsatz konnte hingegen von 2,930 Mrd. NOK auf 2,944 Mrd. NOK gesteigert werden. Aufgrund der eher durchwachsenen Quartalszahlen möchte ich nun einen Blick auf die charttechnische Situation der Aktie werfen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich SalMar in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Dieser beschleunigte sich nochmals als die Aktie die mehrjährige Konsolidierung nach oben durchbrochen hatte. Die Oberkante befindet sich bei ca. 280 NOK. Dadurch konnte ein neues Allzeithoch im Bereich von 450 NOK generiert werden. Nach einem zunächst nochmals beschleunigten Aufwärtsimpulses erfolgten erste deutlichere Gewinnmitnahmen. Hierdurch entstand auf Wochenbasis eine vermeintliche Shooting-Star-Kerze, welche in den folgenden Wochen bestätigt wurde. Dadurch wurde ein Umkehrsignal generiert. Ich erwarte aufgrund des bisher eher zaghaften Verhaltens eine Ausweitung der bisherigen Korrektur und die Bildung eines neuen lokalen Hochs. Mein nächstes Kursziel befindet sich in Unterstützungsbereich von 330 NOK. Kann sich SalMar in diesem Bereich nicht stabilisieren, erwarte ich sogar einen Rücklauf zur Oberkante der ehemaligen Konsolidierung bei ca. 280 NOK. Im übergeordneten Betrachtungszeitraum würde es sich bei dieser Abwärtsbewegung jedoch lediglich um eine Pullback-Bewegung handeln. Meine Kursalarme sind daher platziert. Ich erwarte im übergeordneten Kontext mit weiter steigenden Kursen und halte demnach weiterhin nach Aufstockungsmöglichkeiten meiner bisherigen Positionen Ausschau.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SalMar.

Chartanalyse SAP: Breakout aus der Konsolidierung – übergeordnetes Kaufsignal aktiv!

Der deutsche Leitindex befindet sich weiterhin in einem völlig intakten, mittelfristigen Abwärtstrend. Die Zykliker geraten zunehmend unter Druck. Doch von der Korrektur zeigt sich vor allem ein Titel unbeeindruckt. Hierbei handelt es sich um das nach der Marktkapitalisierung größte Unternehmen von Deutschland: SAP (WKN: 716460). SAP verweilte in den vergangenen Handelswochen ständig in einer verengten Seitwärts-Spanne unmittelbar vor dem Ausbruch auf neue Allzeithochs. Diese Spanne erstreckt sich von 105 bis 97 EUR. Das vorherige Allzeithoch aus dem Jahre 2017 notierte bei ca. 100 EUR. Jetzt ist der Breakout endlich gelungen. Aktionäre dürfen sich über weitere Anschlussgewinne freuen. Ein solcher Ausbruch aus einer derartigen Seitwärtskonsolidierung am Allzeithoch ist als übergeordnetes Trendfortsetzungssignal anzusehen. Mein nächstes Kursziel befindet sich bei ca. 120 EUR.

Der Breakout wurde beflügelt von einer angekündigten Partnerschaft mit Adobe und Microsoft. Diese Tech-Schwergewichte arbeiten künftig zusammen, um Kunden bei der Verknüpfung der Daten zu unterstützen. Dieses soll über ein gemeinsames und offenes Datenmodell auf Microsoft Azure zusammengeführt werden. Der Service soll dadurch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz optimiert werden.

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Chartanalyse BMW: Jetzt wird es ungemütlich für die Aktionäre!

Die besten Zeiten der deutschen Automobilhersteller scheinen erst einmal vorbei. Die Aktionäre von BMW (WKN: 519000) bekamen das am vergangenen Handelstag deutlich zu spüren. Insgesamt mussten die Münchner einen Kursverlust von rund sechs Prozent hinnehmen. Dies liegt an der plötzlich veröffentlichten Umsatz- und Margenwarnung für das Kerngeschäft. Hintergrund seien die Folgen des Abgasskandals und der globale Handelsstreit zwischen den USA, China und der EU. Die operative Umsatzrendite sollte damit unter den Zielbereich von acht bis zehn Prozent fallen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich BMW zwar weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend. Dieser wurde Ende 2016 mit dem Breakout über den mehrjährigen Abwärtstrend wieder aufgenommen. Allerdings scheint sich ein weiterer Abwärtstrend zu etablieren. Denn der Konsolidierungskanal, welcher sich von ca. 77 bis 91 EUR erstreckt, beginnt allmählich zu bröckeln. Durch die Gewinnwarnung belastet bereits auf Wochenbasis eine lange schwarze/rote Kerze das Bild. Mittlerweile befindet sich BMW unmittelbar vor der Unterkante dieses Konsolidierungs-Kanals. Kann bis zum Wochenschlusskurs keine deutliche Gegenbewegung eingeleitet werden, ist mit einem Test der Unterkante zu rechnen. Weiter belastend wirken die beiden gescheiterten Breakout-Versuche auf der Oberseite während des aktuell laufenden Handelsjahres. Durchbricht BMW diesen Seitwärtskanal, so ist mit einem Angriff der letzten Tiefs von 2016 im Bereich von 66 bis 63 EUR zu rechnen.

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