Dynamic Breakout Attack – so verbessern sie ihr Timing im Kurzfrist-Trading

Liebe Trader,

eine der wichtigsten Aufgaben für kurzfristig orientierte Anleger ist das frühzeitige Erkennen von charttechnischen Ausbrüchen. Als Trader sollte man Aktien bereits unter Beobachtung haben, wenn diese mit hoher Dynamik auf einen relevanten Widerstand zulaufen. Die „Dynamic Breakout Attack“ identifiziert Aktien, die mit starker Kursdynamik auf eine signifikante Widerstandszone zulaufen.

Vectron Systems (V3S) machte bereits mit einer beeindruckenden Rally in den vergangenen Monaten von sich reden. Wir möchten Ihnen das Signal „Dynamic Breakout Attack“ anhand dieser Aktie näher erklären.

Vectron Systems zählt zu den größten europäischen Herstellern von Kassensystemen. Das Unternehmen betreut Kunden auf der ganzen Welt. So ist es nicht verwunderlich, dass elf von vierzehn Zelten, auf dem größten Volksfest der Welt, dem Oktoberfest, auf die Kassensysteme des Spezialisten bauen. Das Unternehmen ruht sich jedoch keineswegs auf seinen Lorbeeren aus. Vectron nutzt die technischen Innovationen und Zukunftstrends. So hat das Unternehmen Mitte Dezember seine neue 15“-Touchkasse mit Gestensteuerung vorgestellt. Das neue Spitzenmodell glänzt mit hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit und ist in Sachen Bedienergonomie erstklassig. Die Nutzer können die Touchkasse ähnlich intuitiv bedienen wie ihr Smartphone. Dies macht gerade in hoch frequentierten Stoßzeiten einen schnelleren Service der Mitarbeiter möglich.

Dynamic Breakout Attack war von Erfolg gekrönt
Wie handelt man nun solch eine „Dynamic Breakout Attack“?
Die Aktie näherte sich unter hohem Handelsvolumen dem Breakout-Niveau bei 71,56 Euro. Der Breakout erfolgte unter leicht gestiegenem Volumen und wurde am darauffolgenden Tag durch Anschlusskäufe bestätigt. Das Volumen erhöhte sich an diesem Tag noch einmal deutlich. Ein möglicher Ausstiegszeitpunkt hätte sich bei ca. 78 Euro angeboten. Dies hätte einem Gewinn von rund 10% entsprochen. Wohlgemerkt in drei Tagen!

Die TraderFox Börsensoftware überwacht über 8000 Werte weltweit und findet Signale wie die “Dynamic Breakout Attack” voll automatisiert.

Apple – dem wertvollsten Unternehmen gelingt der Durchbruch!

Obwohl Apple weiterhin das wertvollste Unternehmen der Welt ist, fehlt es diesem in den letzten Jahren an Innovationskraft. Nur unwesentliche Neuerungen wurde in iPhone, MacBook und Co durchgesetzt. Dies kann unter anderem an dem Apple-Chef Tim Cook liegen. Er scheint Steve Jobs als Visionär um Längen nachzustehen.

Im Juni 2017 soll die Produktion des neuen iPhones starten. Schlägt Tim Cook mit diesem neuen Smartphone einen neuen, innovativeren Weg ein?

Der Aktienchart spielt bereits ein solches Szenario. Seit dem Allzeithoch im Jahre 2015 befand sich Apple in einer 1,5-jährigen Konsolidierung. Hierbei verlor das Unternehmen aus Kalifornien rund 35% ihres Wertes. Doch ab Mitte letzten Jahres begann die Erholung. Mittlerweile konnte sogar das Allzeithoch überwunden werden. Die Bodenbildung scheint abgeschlossen.

Jedoch ist festzustellen, dass das Handelsvolumen während dieser Bodenbildung im Gegensatz zur starken Aufwärtsbewegung in den vorangegangenen Jahren deutlich nachgelassen hat.

 

Idee: Sollte die Aktie unter hohem Handelsvolumen ihren Ausbruch fortsetzen, so gilt dieser als abgeschlossen. Jedoch können sich Trendfolger einem Wochenschlusskurs oberhalb des vorherigen Allzeithochs anschließen.

Chartanalyse Nike: Mit selbstbindenden Schuhen in die Zukunft

Liebe Leser,

Nike hat sich spätestens mit der Einführung der $720 teuren HyperAdapt 1.0 selbst bindenden Schuhen klar als Luxusmarke positioniert. Diese kommen in einer speziellen Box mit einer kleinen Karte darin. Darauf steht eine Service-Nummer speziell für HyperAdapt Kunden. Diese können dort jederzeit anrufen und mit einem Mitarbeiter sprechen, worüber sie wollen. Nike versteht, dass höhere Preise auch höheren Service voraussetzen. Dies zeigt sich darin, dass das Unternehmen viel Wert auf einen guten Kundenservice legt.

Am Sonntag sorgte Nike durch die Vorstellung der neuen Werbekampagne „Equality“ für Aufmerksamkeit. Hiermit spricht Nike speziell Afroamerikaner an. Die Message ist klar: Im Sport sind alle gleich. Der Ball springt für alle gleich hoch. Wenn im Sport alle gleich sind, dann muss es ja auch möglich sein, dass in der Gesellschaft alle gleich sind. In der Werbung erscheinen große afroamerikanische Sportstars wie Tiger Woods und Serena Williams. Mit der Werbung gelingt es Nike einmal wieder geschickt den mit der Marke verbundenen Lifestyle darzustellen.

Die Nike Aktie gehörte 2016 zu einer der schlechtesten Aktien im Dow Jones. Am Donnerstag gelang es der Aktie jedoch aus dem langfristigen, abwärts gerichteten Trendkanal auszubrechen. Zusätzlich brach die Aktie auch aus dem kurzfristigen, aufwärts gerichteten Trendkanal nach oben aus. Am Freitag bestätigte die Aktie den Ausbruch und entwickelte sich weiter freundlich. Nun ist der Weg frei für eine erneute Rallye in Richtung des Allzeithochs bei $68.

Bildherkunft: http://news.nike.com

Tesla: Jetzt gilt es. Aktie steht exakt am Breakout-Trigger!

Tesla Motors ist ein Unternehmen, welches die Welt verändert. Elon Musk, der Vorstandsvorsitzende von Tesla, ist ein Visionär. Durch sein innovatives Denken ist er dabei das massive Potential der Elektroautos zu entfesseln. Nämlich diese als Massenprodukt anzubieten. Gelingt es ihm, das Auto mit Elektroantrieb massentauglich zu machen, so wird er den Markt verändern. Alte Strukturen der Autobauer können verworfen werden. Wird Tesla die neue Amazon für die Automobilbranche?

Einen ersten Schritt hierfür geht der Pionier bereits dieses Jahr, diesen Monat! Am 20.Februar 2017 soll die Test-Produktion des Model 3 beginnen. Dieses Model wurde im März 2016 vorgestellt und ist genau ein solches Produkt für den Massenmarkt. Bereits vor der Präsentation gingen rund 100.000 Bestellungen ein. Insgesamt sollen es bis heute wohl über 400.000 sein. Der Start der Tesla-Massenproduktion ist schon für Juli 2017 angekündigt.

Genau ein solches Szenario wird bereits an der Börse gespielt bzw. seit Jahren herbeigesehnt. Nach einer rasanten Rallye von rund 33 bis 265 USD in den Jahren 2013 und 2014, verharrt die Aktie seither in einer Konsolidierung. Diese erstreckt sich mittlerweile über drei Jahre.

Jetzt ist Tesla Motors dabei diese Konsolidierung nach oben zu verlassen und neues Aufwärtspotential zu generieren. Die Aktie befindet sich genau an deren oberen Begrenzung. Ein Tagesschlusskurs oberhalb des dort erstellten Kursalarms würde das Kaufsignal eines potentiellen Ausbruchs auslösen. In den letzten Monaten zog der Kaufdruck bereits massiv an.

Tipp: Ein Ausbruch unter erhöhtem Handelsvolumen in Kombination zu einer positiven Unternehmensnachricht dient als zusätzliche Bestätigung.

Bierkonsum im Wachstumsmarkt Asien beflügelt Heineken

Liebe Trader,

weltweit trinken die Menschen Bier und entwickeln ein Bewusstsein für qualitativ hochwertige Marken. Eine davon ist die niederländische Traditionsbrauerei Heineken, welche nach der Gründerfamilie benannt wurde. Sie befindet sich bis heute im Teilbesitz der Familie. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt. Zwar nimmt der Bierkonsum in Europa und speziell in Deutschland seit Jahren leicht ab, doch dafür wächst der Absatz in Asien überdurchschnittlich. Dies macht sich auch in den heute veröffentlichten Zahlen des Jahres 2016 von Heineken bemerkbar. So profitiert der Konzern stark durch die Expansion in den asiatisch-pazifischen-Raum, wo der Bier-Absatz außerhalb des Premium Segments um 17,9% gestiegen ist. Innerhalb des Premium Segments wurde auch ein Wachstum verzeichnet, doch dieses war im niedrigen einstelligen Bereich. Vom weltweiten Absatz ist die Menge zwar noch nicht so gravierend, sollte sich das Wachstum aber fortsetzen, könnte sich der asiatische Markt für die Brauerei als ein sehr lukratives Geschäft erweisen. Weitere Expansionen des Konzerns werden und wurden bereits eingeleitet. So wurde Mitte Dezember die Übernahme von 1900 britischen Pubs bekannt gegeben und Mitte Januar mit einer japanischen Brauerei über deren Brasilien-Geschäft verhandelt.

Heineken (WKN: A0CA0G) weist auch charttechnisch eine interessante Bewegung auf. Von Ende November 2016 bis zum 07.02.2017 hat sich die Aktie in einem seitwärts gerichteten Kanal befunden. Der Kanal wurde mittels parallel verlaufender Linien über die Hochpunkte und unter dem Tief angelegt. Hierbei ist gut zu erkennen, wie die Kurse zwischen den beiden Begrenzungen hin und her verlaufen sind. Die obere Linie in einem Kanal fungiert als Widerstand, wohingegen die untere Linie eine Unterstützung darstellt. Beim Ausbruch aus der Seitwärtsrange ist ein Kaufsignal generiert worden. Um etwas mehr Sicherheit in diesen Trade zu bringen, ist es wichtig gewesen, dass der Tagesschlusskurs oberhalb vom Kanal liegt. Denn durch den Schlusskurs über der Widerstandslinie kann ein Ausbruch mit höhere Wahrscheinlichkeit als geglückt angenommen werden. Knapp eine Woche nach dem Ausbruch hat Heineken etwas an Dynamik verloren und der Kurs drehte. Die ehemalige Widerstandslinie ist nun zu einer Unterstützungslinie geworden. Doch diesen Punkt hat der Kurs am gestrigen Tag nicht mehr erreicht. Heute bei Bekanntgabe der Jahreszahlen hat die Aktie bereits mit einem Up-Gap eröffnet und dieses in der ersten Handelsstunde stark ausgebaut.

Hinweis: Die TraderFox Software ermöglicht es Tradern, einen Alarm zu platzieren. So wird es ermöglicht, das Erreichen von wichtigen Kursmarken in Echtzeit verfolgen zu können.

Strong Hands Wanted – Nachhaltige Breaks mit dem Slingshots-Signal identifizieren!

Liebe Trader,
Aktien erreichen oft marginale Hochpunkte, um im Anschluss sofort wieder umzukehren. Bei dem Handelssignal Slingshots wird nach „starken Händen“ in Ausbruchssituationen gesucht, um die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Bewegung zu erhöhen. Mehr dazu im heutigen Video!

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Swing-Trading: „Starke Hände“ werden gespielt, „schwache Hände“ abgeworfen. Mit Slingshots die Trends spielen

Liebe Trader,

Aktien erreichen oft marginale Hochpunkte um im Anschluss sofort wieder umzukehren. Solche Korrekturen dauern ein oder zwei Tage an, bevor ein neuer Ausbruch gestartet wird. Doch wie erkennen Trader, ob sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird, oder ob es ein Fehlausbruch gewesen ist? Jeff Cooper hat hierzu das Swing-Trading-Signal Slingshots entwickelt, wodurch das Risiko beim Einstieg verringert werden kann.

Bei dem Handelssignal Slingshots wird nach „starken Händen“ in Ausbruchssituationen gesucht. „Starke Hände“ sind laut Jeff Cooper jene, welche nach Breakouts weiter steigende Kurse ermöglichen. „Schwache Hände“ hingegen wollen schnell kleine Gewinne realisieren und führen so zu Fehlsignalen. Für Käufe hat er klar definierte Regeln aufgestellt. So muss die Aktie am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Hoch erreichen. Am zweiten Tag soll eine Korrektur folgen, welche den Tiefpunkt vom Vortag um mindestens 1/8 Punkt unterschreitet. Ein Kaufsignal kommt beim Überschreiten des Hochpunktes von Tag eins um 1/8 Punkt zustande. Weiterhin ist relevant, dass dieser neue Hochpunkt am zweiten oder dritten Tag erreicht wird, da das Signal sonst seine Gültigkeit verliert. Das Risiko hat Cooper auf 2 Punkte bemessen.

Heute betrachten wir die Slingshots von Jeff Cooper anhand der Sierra Wireless (WKN: 920860). Es ist zu erkennen, dass sich die Aktie in einem ausgeprägten Aufwärtstrend befindet. Steigende Hoch- und Tiefpunkte haben den Kurs über mehr als zwei Monate kontinuierlich auf neue Höchstmarken geführt. Ein Heranzoomen an den Chart verdeutlicht sehr schön Coopers Erläuterungen in Bezug auf das Antesten neuer Hochs und das anschließende Abprallen. Am 03.02.2017 wurde durch marginales Überschreiten ein neues Zwei-Monats-Hoch ausgebildet. Woraufhin die Aktie leicht nachgegeben hat. Diese Konsolidierung setzte sich bis zu dem geringfügigen Unterschreiten des Tiefpunktes fort. Somit wären die Voraussetzungen für das Handelssignal gegeben und es könnte ein Alarm oberhalb des Hochs vom 03.02.2017 platziert werden. Zwei Handelstage danach wäre diese Marke überschritten worden und ein Einstieg in die Position wäre erfolgt. Coopers Verlustbegrenzung hätten wir bei Sierra Wireless knapp unter dem ausgebildeten Swing Low vom Vortag platziert.

Hinweis: Wie im Chart zu erkennen ist, führte das Signal bereits innerhalb der nächsten zwei Handelstage zu akzeptablen Gewinnen. Am 09.02.2017 hat Sierra Wireless die Zahlen für das 4. Quartal 2016 veröffentlicht, woraufhin die Aktie am folgenden Tag mit einem Gap von mehr als 27% eröffnet hat. Ein solches Szenario war möglich geworden, da die Erwartungen der Analysten übertroffen wurden. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass wir den Gewinn bereits vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen realisiert hätten, um solche Kursausschläge zu vermeiden. Amerikanische Werte neigen dazu, nach veröffentlichten Unternehmenszahlen sehr stark zu schwanken. Somit hätte die Bewegung bei unterschrittenen Erwartungen auch genau so gut in die Gegenrichtung laufen können. Dies wäre mit unserem Risikomanagement auf Ebene von Swing-Trades nicht vereinbar gewesen wäre.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der  TraderFox Software  werden die „Slingshots“ Formationen in Echtzeit identifiziert. Zusätzlich kann dort auch ein Alarm hinterlegt werden, um sofort beim Erreichen einer Kursmarke informiert zu werden.

5 spannende Trading-Chancen am US-Markt!

Liebe Trader,
die großen US-Indizes befinden sich wieder im Bullenmodus, die Quartalsberichtsaison ist bis jetzt erfolgreich verlaufen und viele US-Wachstumsaktien machen weiterhin einen konstruktiven Eindruck.

Folgende Aktien bieten eine gute Story und können auch charttechnisch überzeugen!

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Chartanalyse Cameco: Still und heimlich setzt das Uran-Unternehmen zur Trendwende an

Liebe Leser,

für Jahrzehnte boomte nukleare Energie und brachte den Unternehmen schöne Gewinne. Im März 2011 bildete sich mit der Katastrophe von Fukushima ein Wendepunkt: Nicht nur Deutschland verkündete den Ausstieg aus der Kernkraft; weltweit sank die Nachfrage nach Uran. Der Preis für ein Pfund Uran sank von $70 auf $20. Seit Jahresbeginn konnte er sich wieder etwas erholen und notiert nun bei ca. $25. In Deutschland hat man zwar den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen, weltweit sieht es jedoch anders aus. Beim Kampf gegen Klimawandeln und Luftverschmutzung setzen viele Länder auf Kernkraft. Somit dürfte Kernenergie im Energiemix der nächsten Jahrzehnte eine große Rolle spielen. Allein China arbeitet momentan am Bau von 21 Reaktoren und plant den Ertrag durch Kernenergie bis 2021 zu verdreifachen.

Neben den neu geplanten Reaktoren von Ländern wie China, Indien, und Russland ist Japan dabei seine Reaktoren wieder hochzufahren. Kasachstan hat angekündigt die Uranproduktion um 10 % zu kürzen. Das Land ist für 40 % der weltweiten Uranproduktion verantwortlich. All dies deutet auf eine Erholung des Uranpreises hin. Cameco (CCJ) wäre einer der Hauptprofiteure dieser Erholung. Das Unternehmen verfügt über die größten privaten Uranreserven der Welt und überzeugt durch eine gute Kostenstruktur. Allein in China war das Unternehmen 2016 beim Bau von 5 neuen Reaktoren beteiligt.

Der Aktienkurs von Cameco fiel von 2011 bis Ende 2016 mit dem Preisverfall bei Uran von $45 auf unter $8. Dann gelang es der Aktie Anfang dieses Jahres aus dem mehrjährigen abwärtsgerichteten Trendkanal auszubrechen. Nach einer Konsolidierung im Januar befindet sich der Kurs nun seit einer Woche wieder in einer Aufwärtsbewegung in Richtung $13. Unterstützt wird diese durch die positive Reaktion auf die Quartalszahlen vom 10. Februar. Der Ausbruch aus dem Trendkanal aufgrund der Nachricht, dass Kasachstan das Uranangebot um 10 % senkt, bildet einen Pivotal-News-Point, der die Trendwende bei Cameco einläuten könnte.

Ziehen Sie nicht alleine in den Kampf – Lonely Warrior

Liebe Trader,

Märkte neigen dazu, hin und wieder Überreaktionen zu zeigen. So können Aktien mit Kurslücken öffnen, welche weit entfernt von den Kursen der vorherigen Tage liegen. Genau solchen Tagen widmet sich das Handelssignal Lonely Warrior. Der Name ist aus einer einprägsamen Geschichte entstanden. Ein Soldat sollte sich im Krieg nie zu weit von den eigenen Truppen entfernen, da er sich sonst irgendwann alleine in feindlichem Territorium befindet. In solchen Situationen ist es sehr unwahrscheinlich, dass er den Angriff alleine überleben kann. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als den eigenen Truppen entgegen zu kommen, oder auf diese zu warten.

Dieses Verhalten kann auch auf die Aktienmärkte übertragen werden. Hierbei kann das feindliche Territorium als Bereich außerhalb der Bollinger Bänder angesehen werden. Bollinger Bänder gehen auf die Normalverteilung zurück, wonach aktuelle Kurse von Aktien mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu ihrem Mittelwert tendieren. Kurse außerhalb der begrenzenden Linien stellen somit eine Ausnahme dar. Genau wie der einzelne Krieger, sollten die Aktiennotierungen ins sichere Terrain zurückkehren.

Das Signal Lonely Warrior entsteht, wenn eine komplette Kerze unterhalb der Bollinger Bänder gebildet wird. Alternativ dazu wäre das Signal auch intakt, sobald eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unterhalb der Bollinger Bänder entsteht. Diese Kerze ist dann ein einsamer Krieger, welchem das Handelssignal seinen Namen verdankt. Am Folgetag wird ein Kaufsignal ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag knapp übertroffen wurde. Gleich darauf wird eine Stop Loss Order platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu begrenzen. Es ist wichtig bei diesem Signal mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten, da Aktien in starken überverkauft Situationen weiter abverkauft werden könnten. Meistens erfolgen solche Abverkäufe auf fundamentaler Grundlage und sollten genau im Auge behalten werden.

Heute betrachten wir das Signal Lonely Warrior an den Stammaktien der Metro AG St. (WKN: 725750). Am 06.02.2017 fand bei dem viertgrößten Handelsunternehmen der Welt die Mitgliederversammlung statt. Vielen dürften beim Gedanken an Metro vor allem die Elektronikfachmärkte Media Markt und Saturn in den Sinn kommen. Auf der Mitgliederversammlung wurde neben einer Dividendenausschüttung in Höhe von 1,00€ für Stammaktionäre auch die Aufspaltung des Konzerns gebilligt. Die Aktionäre stimmten nahezu geschlossen dafür. So wird es künftig zwei selbständige Unternehmen geben. Das eine Unternehmen wird unter dem Namen Ceconomy entstehen und die besagten Elektronikhändler unter einem Dach vereinen , wohingegen der andere Konzern als Lebensmittelspezialist unter dem Namen Metro weitergeführt werden wird. Ziel dieser Spaltung sollen mehr Wachstum und die Erleichterung von Zukäufen sein. Ein Blick auf den Chart zeigt am Tag nach der Hauptversammlung, wie der Kurs ex-Dividende, deutlich tiefer eröffnet hat. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass der Kurs unterhalb der Bollinger Bänder eröffnet hat. Im Laufe des Handelstages ist die Aktie bullish auf ca. 30€ gelaufen. Trotz des Anstiegs befand sich die Metro AG immer noch unterhalb der Bollinger Bänder, wodurch eine Signaltrigger eingerichtet werden konnte. Dieser wurde knapp über dem Hoch des Tages platziert. Nach einer starken Eröffnung am Folgetag hat die Aktie den Signaltrigger für den Lonely Warrior ausgelöst und ist lehrbuchmäßig weiter angestiegen. Je nachdem, wie risikotolerant ein Trader ist, könnte bereits nach dem Schließen der Kurslücke ein Gewinn mitgenommen werden, oder im Verlauf der nächsten Handelstage.

Hinweis: Die TraderFox Software identifiziert Lonely Warrior Signale und andere Pivotal Chart-Events in Echtzeit.