Meine 5 Lieblings-Features der neuen Traderfox PRO App!

Liebe Trader,
mobile Trading bietet für aktive Trader die Möglichkeit, um auf Marktveränderungen blitzschnell reagieren zu können – Immer und überall. Unverzichtbar ist die Traderfox PRO App. Dank Trendlinien-Alerts, Price-Alerts und News-Feed per Push-Notification ist man stets auf dem Laufenden und verpasst keine Trading-Chance mehr!

Im heutigen Video zeige ich 5 Top-Features, die ich regelmäßig im Einsatz habe.

Kostenlose Registrierung für TraderFox Trading-Desk:
https://www.traderfox.de/trading-desk/

TraderFox im Apple App-Store:
https://itunes.apple.com/de/app/traderfox/id1174805527?mt=8

TraderFox im Google Play-Store:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.traderfox.mobile.app

Nvidia zieht die nächste Kooperation an Land: diese Aktie profitiert!

Nvidia (NVD) war die Entdeckung des Jahres 2016! Die Aktie stieg innerhalb eines Jahres von 25 USD auf 120 USD -eine Rally von 380%! Der Trend geht klar zum autonomen Fahren, das spiegelt sich auch im Aktienkurs wider. Der Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen ist dabei einer der Hauptprofiteure. Zuletzt hatte man eine Kooperation mit dem Automobilhersteller Audi für ein selbstfahrendes Auto mit künstlicher Intelligenz gewinnen können.


Selbstfahrende LKWs: ein Markt mit 300 Mio. Fahrzeugen

Jetzt meldet Nvidia einen weiteren namhaften Kooperations-Partner: Paccar (WKN: 861114). Paccar ist einer der größten Hersteller für LKWs. Insgesamt befahren rund 300 Mio. LKWs weltweit die Straßen. Mit den Nvidia Drive PX AI Computern und dem Deep Learning können mittlerweile auch LKWs automatisch in der Spur gehalten, andere Objekte erkannt sowie verfügbarer Freiraum kalkuliert werden. Das autonome Fahren wird Realität, nun auch bei LKWs!

Die Vorteile liegen hierbei klar auf der Hand: eine verbesserte Transport-Effizienz, eine optimierte Produktivität des Fahrens sowie eine erhöhte Sicherheit auf den Straßen.

Dadurch entsteht für beide Unternehmen ein enormes Wachstums-Potenzial. Vor allem für Paccar könnte dies interessant werden. Denn durch den Einsatz von selbstfahrenden LKWs lassen sich Personalkosten deutlich senken.


Charttechnische Betrachtung

Die Aktie notiert seit mehreren Handelswochen innerhalb einer verengten Handelsspanne. Diese befindet sich unmittelbar vor dem Allzeithoch bei rund 70,77 USD. Trotz den im Vergleich zum Vorjahr schwächeren Q4-Zahlen wurde die Aktie unter einem hohen Handelsvolumen aufgefangen. Das ist ein bullisches Verhalten von Paccar. Die Kooperation mit Nvidia dürfte zusätzlichen Aufwärtsdruck entfachen.


Fazit: Ich platziere einen Kursalarm bei 70,77 USD. Bricht die Aktie aus und generiert einen Tagesschlusskurs oberhalb der Kursmarke, so werden Trendfolger aktiv.


Weiterführende Links:

  • Im neuen Traders Chat kommentiere ich täglich den DAX während des Handelsverlaufs und identifiziere wichtige Kursmarken, welche sich erst durch untergeordnete Bewegungsmuster ergeben.
  • In unseren Live-Trading Sektionen informieren wir Sie über die wichtigsten Trading-Ideen von Aktien. Hierbei behalten Sie zusätzlich das Marktgeschehen sowie die Nachrichtenlage im Auge.

Das Alter eines Trends als Selektionskriterium für neue Handelsentscheidungen!

Liebe Trader,
the trend is your friend – Diese Börsenweisheit hat nichts von ihrer Aktualität eingebüßt und lässt sich gut in die eigene Trading-Strategie integrieren. An dieser Stelle kann zum Beispiel das Alter eines Trends als Handelskriterium herangezogen werden.

In diesem Video zeige ich wie man das Alter eines Trends anzeigen lassen kann und welche Aktien sich seit wann in langfristigen Aufwärtstrends bewegen.

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Besser spät als nie: Oracle steigt erfolgreich ins Cloud-Geschäft ein

Liebe Trader,

Oracle (ORCL) Gründer Larry Ellison hat die Cloud bis vor ein paar Jahren verschmäht. Was eine solche Ablehnung von Trends bedeuten kann zeigt der Fall des einstigen Handy-Riesen Nokia. Doch nun ist Oracle der Einstieg ins Cloud-Geschäft gelungen. Dies zeigen die gestern veröffentlichten Quartalszahlen. Zweifler hatten angeführt, dass der Einstieg ins Cloud-Geschäft die Margen und damit die Profitabilität des Unternehmens senken würde. Vize-CEO Safra Catz versucht die Bedenken auszuräumen: Der Cash Flow und die Profitabilität des neuen Geschäftszweigs sollen genau so attraktiv sein wie beim traditionellen Geschäft. Sie spricht sogar von einem Schlüsseljahr: Die Umsätze aus dem Cloud-Geschäft konnten im letzten Quartal um 73 % gesteigert werden und sollen die des Software-Geschäfts dieses Jahr zum ersten Mal überholen.

Nachdem Umsatz und Gewinn seit 2012 stagnieren, hofft man mit dem Cloud-Geschäft einen neuen Wachstumstreiber gefunden zu haben. Hierfür hat Oracle letztes Jahr auch die beiden IT-Unternehmen Apiary und Dyn übernommen. Die gestern veröffentlichten Quartalszahlen fielen gemischt aus. Der Gewinn liegt mit 69 Cent pro Aktie 7 Cent über den Erwartungen. Der Umsatz hingegen verfehlte mit $9,21 Mrd. die Schätzungen der Analysten leicht. Erfreuen dürfte die Anleger die Erhöhung der Quartalsdividende um 27 % auf 19 Cent pro Aktie. Dies entspricht einer Dividendenrendite von rund 1,8 %.

Der Markt reagierte heute euphorisch auf die vorgestellten Quartalszahlen: Die Aktie eröffnete mit einem enormen Up-Gap von rund 8 %. Sie testete sogar das vorherige Allzeithoch bei $46,76 an, notiert nun aber wieder etwas darunter. Bei einem nachhaltigen Ausbruch auf ein neues Hoch dürften weitere Anschlusskäufe folgen.

Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Aktienmärkte täglich Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

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Elmos Semicondutor mit Expansion Breakout im Rückblick

Liebe Trader,

Chartformationen identifizieren, Linien einzeichnen und Kursentwicklungen abschätzen, all dies sind subjektive Prozesse. Es erstaunt immer wieder, wie viele verschiedene Handelsansätze zustande kommen können, wenn einer Gruppe ein identischer Chart vorgelegt wird. Doch manchmal kommt es vor, dass sehr viele Marktteilnehmer in einer Aktie auf die gleiche Entwicklung setzen, auch wenn sie verschiedenen Signalen folgen. Genau dieses Verhalten ist vor wenigen Tagen bei Elmos Semiconductor zu beobachten gewesen.

Derzeit überzeugen Expansion Breakouts auf dem deutschen Markt mit einer Trefferquote von 100%! Wir empfehlen Ihnen vor der Festlegung auf Handelssignale auch jeweils die aktuellen Trefferquoten zu überprüfen, da so die persönliche Trefferquote noch verbessert werden kann.

Das Signal Expansion Breakout tritt bei Aktien nach einer kurzen Erholungspause in einem Aufwärtstrend auf. Beim Ausbruch über alte Hochpunkte können Swing-Trader die kurzfristige Momentumbewegung ausnutzen. Allerdings darf nicht jedes neue Hoch gekauft werden, da Ausbrüche unterschiedlich verlaufen können. Das genaue Vorgehen bei dem Expansion Breakout hat Jeff Cooper mit einem Regelwerk zusammengefasst. Dieses beginnt damit, dass am heutigen Tag ein neues Zwei-Monats-Kalenderhoch ausgebildet worden sein muss. Weiterhin ist es erforderlich, dass die heutige Handelsspanne größer ist, als die größte Handelsspanne der letzten neun Handelstage. Nach Erfüllung der Kriterien wird für den Folgetag ein Kauf 1/8 Punkt (=0,125%) über dem heutigen Hoch platziert. Jener wiederum wird nach der Ausführung durch eine Verlustbegrenzung 1 Punkt (=1%) unterhalb des gestrigen Schlusskurses abgesichert.

Heute betrachten wir das Signal Expansion Breakout von Jeff Cooper anhand der Elmos Semiconductor (WKN: 567710). Bei dieser Aktie kam es einen Tag vor dem eingekreisten Signal bereits zum Überschreiten der Trend Continuation Line, wodurch die ersten Käufer in den Markt gezogen wurden. Gleichzeitig wurde an dem Tag ein Darvas Box Breakout generiert, welcher zum Einstieg am Folgetag geführt hätte. Auch das Expansion Breakout Signal wäre am Folgetag ausgelöst worden. Doch hierzu musste zusätzlich noch das Hoch des Vortages überschritten werden. Bereits kurz nach Handelseröffnung wurde dieses Szenario erreicht und ein Kauf hätte getätigt werden können. Es ist sehr schön im Chart zu erkennen, dass der Kurs kaum den Eröffnungskurs unterschritten hat, wodurch die Verlustbegrenzung von 1% nie erreicht worden wäre. Ein wunderschöner Anstieg.

In der TraderFox Software kann die Trefferquote der Expansion Brekouts im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Amazon’s next big thing!

Amazon (WKN: 906866) ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 409 Mrd. USD einer der größten Konzerne und zählt zu den wachstumsstärksten Unternehmen der Welt. Amazon befindet sich in unserer Liste der Top 150 Growth Stocks. Ursprünglich widmete sich das Unternehmen aus Seattle dem Online-Versandhandel. Doch der CEO Jeff Bezos streckt immer weiter seine Fühler nach aussichtsreichen Wachstums-Treibern aus. Egal, ob ein eigener Flughafen oder der Paket-Versand per Drohne, nichts scheint dem Visionär zu abstrakt.


Amazon macht sich im Smart-Home breit!

Nun streckt Bezos seine Fühler im Smart-Home Bereich aus. Das Produkt hierzu nennt sich “Amazon Echo”. Dies ist ein Lautsprecher, der alleine mit Ihrer Stimme gesteuert wird. Echo verbindet sich mit dem Alexa Voice Service. Spricht man den Namen “Alexa” aus, so können die gewünschte Musik abgespielt und sämtliche Informationen abgefragt werden. Dabei ist es egal, ob Sie nach bestimmten Nachrichten, Sportereignissen oder Wettervorhersagen suchen. Alexa wird Ihnen die Antwort geben. Ja, Alexa wird Sie sogar wecken. Sie müssen nur danach fragen!

Amazon hat für Alex eine offene Schnittstelle geschaffen. Andere Firmen können sogenannte Skills entwickeln. iRobot zum Beispiel bietet seit neuestem die Sprachsteuerung seiner Haushaltsroboter über Alexa an. Auch GrubHub gab bekannt, dass die letzten drei Bestellungen bereits per Sprachbefehl erneut bestellt werden können. Alexa wird dabei ständig erweitert und lernt dazu.


Perfektes Vertriebsnetz

Die Voraussetzungen, um ein solches Produkt zu vertreiben sind dabei genial. Amazon hat über die Jahre hinweg ein grandioses Vertriebsnetz aufgebaut: Mittlerweile wird fast alles über Amazon bestellt. Hierzu besuchen wir die Website, wollen nach dem gewünschten Artikel schauen und entdecken dabei auf der Startseite die Werbung zu Amazon Echo.

Hierbei springt das Produkt sofort ins Auge. Somit kann es ohne großen Werbe-Aufwand schnell bekannt gemacht und vertrieben werden. Amazon breitet sich nun auch in den Wohnzimmern aus!


Charttechnische Betrachtung

Der langfristige Aufwärtstrend ist bei Amazon trotz der Konsolidierungs-Phase selbstverständlich weiterhin intakt. Das vorherige Allzeithoch konnte die Aktie bereits überwinden. Seitdem konsolidiert Amazon in einer sehr engen Handelsspanne am neuen Hoch. Bricht die Aktie aus dieser Konsolidierung nach oben aus, wird der Trend wieder aufgenommen.


Fazit:  Sowohl die fundamentale Background-Story als auch die charttechnische Betrachtung sind bei Amazon stimmig. Ich platziere einen Kursalarm an der oberen Begrenzung der verengten Konsolidierung. Wird dieses Niveau überwunden, so sehe ich keinen Grund, dem Trend nicht zu folgen.


Weiterführende Links:

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Coca-Cola: Ende der Durststrecke dank neuem CEO?

Liebe Leser,

Coca-Cola (KO) hat mit James Quincey einen neuen CEO vorgestellt. Dieser wird ab Mai den Posten von Muhtar Kent übernehmen. Quincey könnte das Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur bringen, nachdem die Performance von Coca-Cola dem Gesamtmarkt in den letzten Jahren deutlich hinterherhinkte. Wenn man bedenkt, dass sowohl Gewinn als auch Umsatz seit 2012 kontinuierlich gefallen sind ist es erstaunlich, dass sich die Aktie überhaupt positiv entwickeln konnte. Nun reagiert Coca-Cola: Der Getränkehersteller will die Abfüllung komplett auslagern um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Diese strategische Neuausrichtung wird zu weiteren Umsatzrückgängen führen, dürfte dafür aber höhere Margen und Eigenkapitalrenditen bringen.

Coca-Colas größter Vorteil ist nach wie vor die starke Marke. Diese ist nach Interbrand die drittwertvollste Marke der Welt mit einem Markenwert von $73 Milliarden. Lediglich Google und Apple werden noch höher bewertet. Des Weiteren gilt das Geschäftsmodell als sicher. Daher hat auch Warren Buffet die Durststrecke mitgemacht, wobei das sicher auch steuerliche Gründe hat, da bei einem Verkauf der Coca-Cola Anteile enorme Steuerzahlungen fällig werden würden.

Nach Vorlage der Quartalszahlen wurde die Aktie am 9. Februar zunächst unter hohem Volumen abverkauft. Diese Umverteilung half der Aktie allerdings und so konnte sie die Verluste wieder gut machen. Seit zwei Wochen konsolidiert sie nun seitwärts. Wenn man die CEO-Story spielen möchte, bietet es sich an bei einem Ausbruch auf ein neues Hoch zu folgen.

Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Aktienmärkte täglich Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

TraderFox im Apple App-Store:
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Mit dieser 1-Monitor-Trading-Desk-Lösung habt ihr alles im Blick!

Liebe Trader,
für einen umfassenden Überblick über das aktuelle Marktgeschehen ist nicht die Anzahl der Monitore entscheidend. Vielmehr kommt es darauf an Infoboxen mit Echtzeit-Nachrichten, aktuellen Trading-Signalen und individuell zusammengestellten Signaltickern so anzuordnen, dass man als Trader alle relevanten Signale und Informationen sofort im Blick hat.

In diesem Video zeige ich wie eine effiziente 1-Monitor-Trading-Desk-Lösung auszusehen hat!

Kostenlose Registrierung für TraderFox Trading-Desk:
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Buy and Hold vs. Swing-Trading – Kick Off short Signal

Liebe Trader,

Warren Buffett, David Tepper, Joel Greenblatt und viele weitere Investoren haben in den letzten 12 Monaten Käufe in der Aktie von American Airlines getätigt. Sie sehen durch den intensiven Wettbewerb weniger Wettbewerber langfristig enormes Potenzial für die Fluggesellschaft. Kurzfristig hingegen weist die Aktie Schwäche auf. Swing-Trader hätten diese Verluste nun zum Verkauf nutzen können. Doch wie erkennen Trader solche Chancen, wenn sie eintreten?

Eine Möglichkeit um ein Verkaufssignal frühzeitig ausfindig zu machen, wäre das von TraderFox entwickelte Handelssignal KickOff short. Hierbei handelt es sich um ein Trendfortsetzungsmuster, welches sich an den Bollinger Bändern orientiert. Damit ein Signal ausgelöst wird, hat TraderFox gewisse Regeln aufgestellt. So müssen für ein Verkaufssignal folgende Kriterien erfüllt sein. Erstens ist es erforderlich, dass die Aktie unterhalb der Bollinger Bänder notiert. Zweitens muss die Performance der letzten Handelstage in Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden. Hierbei gibt es je nach Anzahl der Tage gewisse Mindestanforderungen zu erfüllen. Drittens darf der 10er gleitende Durchschnitt im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein. TraderFox hat hierzu eine Differenz von bis zu 1% als akzeptabel angesehen. Dies lässt sich vereinfacht daran erkennen, dass die Bollinger Bänder eng verlaufen müssen.

Heute betrachten wir einen KickOff short anhand der American Airlines Group Inc. (AAL). Dass Fluggesellschaften vielleicht nicht immer das beste Investment ist, hat American Airlines bereits Ende 2011 bewiesen, wo der Konzern Insolvenz anmelden musste. Nach einer Restrukturierung hat sich der Konzern wieder fangen können und ab 2014 wurden auch wieder schwarze Zahlen geschrieben. Auch wenn die Gewinne sehr variabel sind, scheinen bekannte Investoren doch von dem langfristigen Konzept und Potenzial überzeugt zu sein.

Ein Blick in die jüngste Vergangenheit des Kurses ließ allerdings nichts Gutes erahnen. Am 06.03. erfolgte ein Austritt aus den Bollinger Bändern, was bereits negativ zu interpretieren war. Gleichzeitig wurden die Verhältnisse zwischen ATR und Performance erfüllt. Ebenso sind die Bollinger Bänder sehr eng verlaufen. Dies lässt sich schön von Mitte Februar bis zum ersten Unterschreiten der Begrenzungen erkennen, wo die Bänder täglich ein klein wenig schmaler wurden. Somit hätte bereits am Tag des ersten Ausbruchs nach unten ein Ausstieg aus der Position erfolgen müssen. Wie dem Chart wunderbar zu entnehmen ist, hätte der frühzeitige Ausstieg vor Anschlussverkäufen bewahren können. Der Kurs lief nämlich wie an der Schnur gezogen, das untere Band entlang. Selbst angemessene Zahlen zum ersten Quartal konnten nicht stützen.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils kleiner als der negative ATR Wert sein:

Am Beispiel der American Airlines bei Auslösung des Verkaufssignals:
Performance 4 Tage: -5,11%
ATR: 1,29329
-3ATR: -3,88

Ergo ist die Performance kleiner als der negative ATR Wert -5,11%<-3,88

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Kick Off mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Illumina: Potenzial, um die Welt zu verändern!

Die DNA wurde bereits vor mehr als einer Dekade zum ersten Mal sequenziert. Sie ist Träger unserer Erbinformation. Mit Hilfe der DNA-Sequenzierung können genetisch bedingte Erkrankungen analysiert bzw. ermittelt werden. Darüber hinaus dient diese als Schlüssel-Methode im Rahmen von DNA-Klonierungen. Dennoch wurde bis heute die eigene DNA wohl vom geringsten Teil von uns entschlüsselt. Dies liegt vor allem an den hohen Kosten. Bisher kostete eine solche DNA-Sequenzierung mehr als 1.000 USD.


Ein enormer Wachstums-Markt entsteht

Illumina (WKN: 927079), dem US-amerikanischen Hersteller von Geräten für die Gentechnik, ist dabei ein außergewöhnlicher Durchbruch gelungen. Dieser Durchbruch hat sogar das Potenzial, die Welt zu verändern!

Das Unternehmen mit Sitz in San Diego hat eine Marktkapitalisierung von rund 24.12 Mrd. USD. Illumina führt eine neue Gensequenzierungs-Geräte-Generation ein. Diese heißt NovaSeq. Mit NovaSeq werden die Kosten der Sequenzierung von DNA von mehr als 1.000 USD auf lediglich 100 USD gesenkt. Ein enormer Wachstums-Markt entsteht!


Charttechnische Betrachtung

Langfristig befindet sich die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend. Seit Mitte 2015 ist Illumina allerdings in einer Konsolidierung gefangen.

 

Im Oktober 2016 kam der Schock für die Aktionäre: das Unternehmen meldete einen enttäuschenden Quartalsumsatz. Die Aktie verlor an diesem Tag rund 24%. Die Konsolidierung konnte nicht überwunden werden. Mittlerweile konnte sich Illumina von diesem Schock erholen. Im Januar 2017 beflügelte die Einführung des neuen Produktes. Unter hohem Handelsvolumen generierte die Aktie ein Aufwärtsgap von rund 20 USD. Seitdem verteidigt Illumina ständig diesen Pivotal-News-Point und notiert unmittelbar vor dem Abwärtstrend.


Fazit: Wir sind bereits seit einigen Handelswochen in diesem Unternehmen investiert. Dennoch kann einem Ausbruch über den Abwärtstrend gefolgt werden. Wir platzieren hier einen Kursalarm.


Weiterführende Links:

  • Im neuen Traders Chat kommentiere ich täglich den DAX während des Handelsverlaufs und identifiziere wichtige Kursmarken, welche sich erst durch untergeordnete Bewegungsmuster ergeben.
  • In unseren Live-Trading Sektionen informieren wir Sie über die wichtigsten Trading-Ideen von Aktien. Hierbei behalten Sie zusätzlich das Marktgeschehen sowie die Nachrichtenlage im Auge.