Instagram: Wird Facebook’s Rising-Star bald zur unverzichtbaren Cash-Cow?

Facebook (FB) hat eine Marktkapitalisierung von über 400 Mrd. USD. Damit gehört das US-amerikanische Unternehmen mit Sitz in Kalifornien zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt. Dabei generierte Facebook im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 28 Mrd. USD. Dieser Umsatz wird in den nächsten Jahren massiv anziehen.

Im Jahre 2012 kaufte Facebook den Fotodienst Instagram für rund 1 Mrd. USD. Was am Anfang noch kritisch aufgenommen wurde, erweist sich mittlerweile als wahrer Wachstums-Treiber: Noch vor einem Jahr hatte die Instagram-App rund 200 Tsd. Werbekunden. Heute sind es über 1 Mio. (bei Facebook liegt die Zahl der aktiven Werbekunden bei 4 Mio.). Das entspricht einem Wachstum von 400%! Dies ist vor allem auf das große Nutzer-Wachstum zurückzuführen: innerhalb von sechs Monaten kamen 100 Mio. neue Nutzer dazu. Die Anzahl der aktiven User steigt damit auf 600 Mio. an.


Wie wichtig ist Instagram für Facebook?

Während bei Facebook allmählich die Sättigungs-Phase eintritt, ist das Wachstum bei Instagram noch lange nicht zu Ende. Instagram konnte im vergangenen Jahr 6,5% zu den Umsätzen von Facebook beitragen. Dies entspricht einem Umsatz von rund 1,8 Mrd. USD. Analysten rechnen für 2017 hingegen bereits mit einer Umsatz-Spanne von 4 bis 6,4 Mrd. USD. Damit würde Instagram bereits rund 20% zum Gesamt-Umsatz beitragen.


Facebook konnte nach seiner Korrektur zuletzt das Allzeithoch bei ca. 133,5 USD überwinden. Rücksetzer zu den Fibonacci-Retracements bzw. dem vorherigen Allzeithoch gelten dabei als kaufenswert.


Fazit: Die Wachstums-Phantasie von Instagram könnte weiterhin beflügeln. Rücksetzer in der Aktie erachte ich für kaufenswert. Für interessant empfinde ich den Bereich des vorherigen Allzeithochs bei rund 133,5 USD. Hier befindet sich zusätzlich das 38,2er Fibonacci-Retracement. Dort platziere ich den Kursalarm.


Weiterführende Links:

  • Im neuen Traders Chat kommentiere ich täglich den DAX während des Handelsverlaufs und identifiziere wichtige Kursmarken, welche sich erst durch untergeordnete Bewegungsmuster ergeben.
  • In unseren Live-Trading Sektionen informieren wir Sie über die wichtigsten Trading-Ideen von Aktien. Hierbei behalten Sie zusätzlich das Marktgeschehen sowie die Nachrichtenlage im Auge.

Wolfe Wellen: Komplexes Trading-Muster mit überdurchschnittlicher Trefferquote – Einfach erklärt!

Liebe Trader,

im heutigen Video beschäftigen wir uns mit einer weiteren Daytrading-Strategie von Linda Raschke. Bei den sogenannten Wolfe Wellen handelt es sich um ein komplexeres Muster, das auf einen sehr schwankungsfreudigen Handel setzt und dabei von hochkochenden Emotionen von Seiten der Marktteilnehmer Gebrauch macht.

Die Konstruktion einer Wolfe Welle sieht auf den ersten Blick sehr kompliziert aus, mit ein wenig Übung springt einem dieses Muster jedoch sofort ins Auge.

In diesem Video erkläre ich den Aufbau einer Wolfe Welle und zeige Beispiele im Trader Wingman, der per Alarm-Funktion auf Wolfe-Wellen hinweist.

Das Wolfe Wellen Muster ist ohne automatischen Screener, der alle Märkte softwaregestützt überwacht, kaum zu identifizieren. TraderFox hat einen Algorhitmus entwickelt, der Wolfe Wellen in Echtzeit in allen wichtigen Märkten identifiziert.

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Amazon vs. Apple: Wer gewinnt den Kampf um das smarte Hotelzimmer?

Liebe Trader,

nicht nur das eigene Zuhause, sondern auch das Hotelzimmer soll smart werden: Per Sprachsteuerung die Raumtemperatur ändern, den Vorhang schließen, den Fernsehkanal wechseln. Das ist lediglich eine Auswahl der Funktionen, die Hotelbetreiber ihren Kunden in Zukunft bieten möchten. Marriott International ist mit knapp 6000 Hotels einer der größten Hotelkonzerne weltweit. In einem Pilotprojekt in Boston testet das Unternehmen nun die Spracherkennungssoftware von Amazon (Alexa) und Apple (Siri). Amazons Alexa kommt bereits in den Luxus-Suites des Konkurrenten Wynn Resorts in Las Vegas zum Einsatz.

Marriott will sich bis zur Jahreshälfte für eines der beiden Systeme entscheiden. Dem Unternehmen, das sich hier durchsetzt, winken nicht nur steigende Umsätze durch die Nachfrage. Die Vorstellung der Spracherkennung in den Hotels ist auch eine ideale Werbung für die Produkte. Neben der Spracherkennung ist die Implementierung der Technik ein wichtiger Punkt für die Kunden. Die Bedienung sollte möglichst benutzerfreundlich sein, damit nicht zu viel Einweisung nötig ist. Marriott hat am Dienstag eine neue globale Wachstumsstrategie vorgestellt. Bis 2019 will das Unternehmen bis zu 300.000 neue Zimmer schaffen. Der Prozentsatz neuer Hoteleröffnungen soll von 5 % auf 6,5 % steigen.

Die Aktie von Marriott profitiert von den angehobenen Wachstumszielen und brach nach der Ankündigung am Dienstag auf ein neues Allzeithoch aus. Die Tage darauf folgten weitere Anschlusskäufe und so überzeugt die Aktie mit deutlicher relativer Stärke zum Gesamtmarkt.

Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung von Apple, Amazon oder Marriott täglich Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

TraderFox im Apple App-Store:
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TraderFox Explosion – Vodafone wird erster LTE Anbieter auf dem Mond

Liebe Trader,

Heute ist der letzte Tag der CeBIT und auch dieses Jahr wurden die Besucher nicht enttäuscht. Die Aussteller haben verschiedenste innovative Produkte und Dienste vorgestellt, auf welche sich die Verbraucher künftig freuen dürfen. Auch Vodafone war auf der Messe vertreten und hat große Pläne geäußert. So soll in Kooperation mit dem Startup Part-Time Scientists aus Berlin ein Projekt zur Monderkundung gestartet werden, um die ersten privat finanzierten Besuche des Mondes zu ermöglichen. Was darf dabei natürlich nicht fehlen? Genau, das Internet. Schließlich wollen die Reisenden ja Bilder und Selfies machen und diese direkt nach Hause schicken.

Auf die Aktie von Vodafone hatten diese und weitere Pläne sehr positive Auswirkungen. So hat sich hier bereits im Vorfeld der CeBIT die TraderFox Explosion ausgebildet. Dieses Chartsignal bildet sich in long Richtung aus, wenn gewisse Kriterien erfüllt sind. Dazu zählt die Performance der letzten 5 Tage, welche kleiner als +10% sein muss. Ebenso wie ein Austritt aus engen Bollinger Bändern. Bollinger Bänder gelten als eng, sofern die Bänder am Vortag die engste Stelle seit 20 Tagen ausgewiesen haben. In Bezug auf das Überschreiten der Bänder ist es zudem erforderlich, dass der Schlusskurs über der oberen Begrenzung liegt. Zusätzlich ist ein um mindestens 50% höheres Handelsvolumen an jenem Tag notwendig. Die mindestens 50% höheren Handelsumsätze beziehen sich auf die letzten 20 Tage. Nachdem der long Ausbruch über die Bollinger Bänder geglückt ist, kann ein long Einstieg für den Folgetag leicht über dem Hochpunkt der Ausbruchskerze platziert werden.

Heute betrachten wir die TraderFox Explosion anhand der Vodafone Group (VODI). Die Entwicklung des Aktienpreises des Telekommunikationsanbieters hat sich bis zum 15.03.2017 täglich durch eine sehr geringe Volatilität ausgezeichnet. Doch dies änderte sich an jenem Tag schlagartig. Bemerkenswert ist der enorme Anstieg in der Hinsicht, da erst am Folgetag verschiedenste positive News und Spekulationen bekannt geworden sind. Dazu zählen unter anderem Unterredungen über die Fusion mit dem indischen Mobilfunkanbieter Idea, sowie die Gespräche über einen Tausch von O2 gegen Unitymedia mit Liberty Global.

Eine genauere Betrachtung des Ausbruchs lässt sehr schön alle Kriterien für ein erfolgreiches TraderFox Explosion Signal erkennen. Erstens wäre da das enge Bollinger Band am Vortag, welches mit einer bis dato mäßigen Performance einherging. Gefolgt von einem schlagartigen Anstieg des Aktienpreises in Kombination mit deutlich erhöhtem Handelsvolumen. Abschließend wäre da noch der Schlusskurs des Ausbruchstages, welcher über den Bollinger Bändern schließen musste. Auch dieses Kriterium wurde erfüllt. Es ist sehr schön zu erkennen, dass das Volumen an diesem Tag mehr als dreimal höher war, als alle abgebildeten Tage davor. Somit hätte am Folgetag ein Einstieg leicht über dem Hochpunkt erfolgen können. Dies wurde bereits zu Handelseröffnung mit einem kleinen Gap Up erfüllt. Ein angenehmes Signal, welches sich an den Bollinger Bändern in Bewegungsrichtung entlang hangelt.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie TraderFox Explosion mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Gefangen im Abwärts-Trend: Wann gelingt Gilead Sciences der Turn-Around?

Gildead Sciences (GILD) ist mit einem Börsenwert von knapp 90 Mrd. USD eines der größten Biotech-Unternehmen der Welt. Es generierte 2016 einen Umsatz von mehr als 30 Mrd. USD und weist gerade einmal ein KGV von 8 auf. Im Vergleich zu den anderen Biotech-Schwergewichten ein wahres Schnäppchen: Amgen und Biogen haben jeweils ein KGV zwischen 13 und 14. Celgene wird sogar mit einem KGV von über 17 bewertet.

Doch Gilead bleibt seit 2015 weiterhin in einem Abwärts-Trend gefangen. Hierbei verlor das Biotech-Schwergewicht bereits 50% an Wert. Während Amgen und Celgene ein Ende der Korrektur im Biotech-Sektor andeuten, generiert Gilead ein neues Tief nach dem anderen. An was liegt das? Schafft das Unternehmen den Turn-Around?

Der Abwärts-Trend ist bei Gilead Sciences gewiss nicht nur technischer Natur. Im vergangenen Jahr erlitt das Unternehmen einen starken Umsatz-Einbruch. Die Aussichten für die Folgejahre fallen ebenso gering aus. Zusätzlich ist Gilead sehr stark von den Umsätzen im HIV- sowie dem HCV-Bereich abhängig. Beide Segmente sorgen für rund 90% aller Unternehmens-Umsätze. Auslaufende Patente und starke Konkurrenzprodukte machen dem Konzern hierbei zu schaffen.

Gilead verfügt liquide Mittel von über 16 Mrd. USD. Dieses Geld könnte der Konzern für weitere strategische Zukäufe nutzen. Immer wieder fallen in diesem Bereich zwei potenzielle Übernahme-Kandidaten: Incyte (INCY) sowie Kite Pharma (KITE). Gerade im Bereich Hämatologie konnte Incyte große Erfolge erzielen. Deren Flaggschiff-Produkt Jakafi gegen die hämatologische Erkrankung Myelofibrose entwickelt sich dabei als wahrer Kassenschlager. Kite Pharma hingegen punktet mit bahnbrechenden Studiendaten im Rahmen einer Krebsimmun-Therapie. Beide Unternehmen würden somit das Produkt-Portfolio vom Gilead-Konzern diversifizieren.


Charttechnische Betrachtung

Verglichen zu dem Aufwärts-Trend seit dem Jahre 2000 scheint der zwei Jahre alte Abwärts-Trend nur wenig aussagekräftig. Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass innerhalb dieser zwei Jahre der Börsenwert um rund 50% verloren hat.

Mittlerweile notiert Gilead unmittelbar vor dem langjährigen Aufwärts-Trend. Hier befindet sich ungefähr das 61,8er Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Bewegung. Nachdem das 50er Retracement nicht verteidigt werden konnte, gehe ich hier von einer Reaktion aus.


Fazit: Die Zukunft von Gilead ist ungewiss. Dennoch gehe ich davon aus, dass das Unternehmen den Herausforderungen gewachsen ist. Sinnvolle Übernahme-Kandidaten zur Erweiterung des Produkt-Portfolios müssen geprüft werden, um die Abhängigkeit der HIV- bzw. HCV-Produkte zu senken.

Ich platziere einen Kursalarm am langfristigen Aufwärts-Trend sowie dem 61,8er Fibonacci-Retracement.


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Intel: Merkel und Abe bestaunen die neue Super-Drohne auf der CeBIT

Liebe Trader,

bei Intel denken Sie wie die meisten Menschen sicher zuerst an Computer-Chips. Bei der CeBIT in Hannover überzeugt der US-Konzern nun aber mit einem eigenen Drohnenpark. Dieser fasziniert sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren japanischen Kollegen Shinzo Abe, welche eine der Drohnen vor laufenden Kameras bestaunen durften. Hierbei handelte es sich um die neue Falcon 8 Plus Drohne. Diese Drohne ist für Unternehmen zur Kontrolle und Wartung gedacht und erfüllt daher höchste Ansprüche: Sie besitzt insgesamt 8 Rotoren. Von diesen können bis zu 4 ausfallen und die Drohne kann trotzdem noch fliegen. Um einem Ausfall vorzubeugen sind zusätzlich 2 Batterien verbaut. Mithilfe der Drohne können zum Beispiel Fluggesellschaften ihre Flugzeuge abfliegen um nach möglichem Verschleiß zu suchen, ohne sämtliche Bereiche umständlich direkt begutachten zu müssen.

Bereits im Februar faszinierte uns Intel mit einer Drohnen-Lichtershow während der Halbzeitpause des Super Bowls. 300 Drohnen formten während Lady Gagas Auftritt unter anderem eine US-Fahne am Himmel.

Möglich ist dies durch ein ebenfalls von Intel entwickeltes intelligentes Steuersystem, welches die Rotoren und LEDs der Drohnen koordiniert. Intel hat sich stark im Drohnen-Segment positioniert und beweist damit, dass das alte Image vom langweiligen Chip-Konzern überholt ist. Dies beweist auch die letzte Woche angekündigte Übernahme von Mobileye. Mobileye ist ein Spezialist für künstliche Intelligenz im Bereich des autonomen Fahrens.

Die Aktie von Intel konnte in den letzten zwei Jahren kaum zulegen ist mit einem KGVe 2017 von 12 nun moderat bewertet. Der Zukauf von Mobileye führte zunächst zu fallenden Kursen, könnte langfristig zusammen mit den neuen Innovationen Intels aber wieder Schwung in die Aktie bringen, so dass man diese bei einem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch im Blick haben sollte.

Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Intel-Aktie Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

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Der Heilige Gral nach Linda Raschke – Daytrading-Signal mit exzellentem Chance-Risiko-Verhältnis!

Liebe Trader,
“Der Heilige Gral” gibt Einstiegssignale in starken Trendbewegungen und zwar immer dann, wenn ein Retracement auf den exponentiell gewichteten 20er GD stattgefunden hat. Die Stärke des Signals ist das exzellente Chance-Risiko-Verhältnis, um den Einstieg in starke Intraday-Trends zu testen.

Der Trader Wingman überwacht alle wichtigen Märkte in Echtzeit, ob das Heilige Gral Signal von Linda Raschke bspw. im 1- oder 5-Minuten-Chart aufgetreten ist. Wenn dies der Fall ist, informiert der Trader Wingman darüber über Sprachausgabe.

In diesem Video betrachten wir das genaue Regelwerk der Strategie und ich zeige, wie man mit Hilfe des Trader Wingmans diese Strategie umsetzen kann.

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Aussteigen bevor die Sonne untergeht – Evening Star leitet Trendumkehr ein

Liebe Trader,

lange und stark ansteigende Kurse wecken bei vielen Anlegern Kursfantasien. Solche Kursfantasien von immer steigenden Preisen können Swing Trader als Zeichen dafür nehmen, vorsichtiger zu werden. Besondere Vorsicht sollte herrschen, wenn sich gewisse Kursmuster ausbilden. Eines davon ist die untergehende Sonne, der sogenannte Evening Star. Dieses Signal ermöglicht es Börsianern frühzeitig eine bevorstehende Trendwende zu erkennen und sich entsprechend zu positionieren.

Der Evening Star weist häufig auf das Ende einer Aufwärtsbewegung hin. Die Formation besteht aus drei Kerzen nach einem Kursanstieg. Den Beginn bildet am ersten Tag eine lange weiße Kerze, mit einem Tagesschlusskurs nahe des Hochpunktes. Die Kerze wird für das Muster aussagekräftiger, je größer das Handelsvolumen an jenem Tag gewesen ist. Durch den Kursanstieg sollen Trader an eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung glauben. Am zweiten Tag hingegen trübt sich die Stimmung leicht ein und das Volumen lässt häufig nach. Zwar startet die Handelseröffnung positiv, in vielen Fällen sogar leicht über dem Schlusskurs vom Vortag, jedoch können die erzielten Buchgewinne nicht über den Tag hinweg verteidigt werden. So steht am Ende des Tages meist ein kleiner Verlust oder ein Kurs nahe der Eröffnung. Der dritte Tag muss gemäß der Theorie unter dem Vortagesschlusskurs und in der unteren Hälfte der Tagesspanne eröffnen. Weiterhin ist auf Tagessicht ein Verlust erforderlich. Der Verlust wiederum möge mindestens die untere Hälfte der ersten Tageskerze erreichen. Zur Absicherung des Depots wäre es empfehlenswert, knapp oberhalb der dritten Kerze eine Verlustbegrenzung zu positionieren. Bei dieser Short Variante kann es einige Tage dauern, bis die Aktie in größerem Maße an Bewegung aufnimmt.

Heute betrachten wir den Evening Star anhand des Charts der Trex Company (TREX). Der amerikanische Konzern ist im Recycling-Geschäft tätig. Speziell bei der Kombination von altem Plastik und Altholz zur Herstellung von Terrassendielen und -geländer.

Wie im Chart zu erkennen ist, kletterte der Aktienpreis seit 24.02.2017 kontinuierlich nach oben, bis das Gesamtbild am 17.03.2017 begann sich einzutrüben. Einen Tag zuvor stieg der Preis noch angenehm über den gesamten Tag hinweg an. Doch an jenem Umkehrtag bildete sich lediglich eine kleine Tageskerze, welche leicht über dem Vortageshoch eröffnete, dieses Level jedoch nicht halten konnte. Am Tag danach eröffnete der Handel bereits etwas schwächer, bevor der Kurs im Tagesverlauf stark an Wert eingebüßt hatte. Somit war der dritte Tag des Evening Stars ausgebildet. Am vierten Tag hätte nun leicht unter dem Tief des dritten Tages eine Verkaufsorder platziert werden können. Ein solcher Ausstieg aus einer Position hätte den Anleger erkennbar vor einem mehrprozentigen Verlust bewahren können.

In der TraderFox Software kann die Trefferquote der jeweiligen Handelssignale im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Alibaba: Ein neuer Big Player entsteht!

Alibaba (WKN: A117ME) ist eine Handels- und Kommunikationsplattform für Unternehmen. Der E-Commerce-Gigant aus China hat mittlerweile einen Börsenwert von über 264 Mrd. USD. Damit zählt das Unternehmen zu den größten der Welt und ist wohl das chinesische Pendant zu Amazon. Es profitiert dabei hauptsächlich von dem Aufstieg der Mittelschicht in China. Alibaba befindet sich in unserer Liste der Top Growth 150.

Das Wachstum kennt derzeit kaum Grenzen. Mittlerweile baut Alibaba das Cloud Computing-Geschäft auf. Hierbei bietet das Unternehmen Infrastructure-as-a-Service an. Somit können Firmen je nach Bedarf Rechner-Infrastruktur mieten.  Derzeit werden hierdurch rund 1 Mrd. USD Umsatz erwirtschaftet. Dies entspricht im Moment gerade einmal einem 4%igen Umsatz-Anteil. Morgan Stanley allerdings geht bis 2020 von einem Umsatz-Anstieg auf 10 Mrd. USD aus. Somit würde dieser Geschäftsbereich bereits 18% der jetzigen Erlöse betragen.

Alibaba steht unmittelbar vor dem 52-Wochenhoch. Der Aktien-Chart wird dabei begleitet von ständigen Pivotal-News Points. Die Aktie brach sowohl am 11. August 2016 als auch am 24. Januar 2017 unter hohem Handelsvolumen nach oben aus. Umsatz und Gewinn lagen dabei deutlich über den Erwartungen. Die Wachstums-Story ist intakt und sollte sich durch den Ausbau des Cloud Computing Geschäfts weiterhin fortsetzen.


Fazit: Bricht die Aktie über das 52-Wochenhoch bei 109,76 USD aus, so wird das Kaufsignal zur Trendfortsetzung aktiv. Alibaba hat dabei gute Chancen auf bis zu 140 USD anzusteigen.


Amazon: Liefert der Versandriese bald Lebensmittel nach Hause?

Liebe Trader,

der Versandhändler Amazon (AMZN) gehört mit einem Börsenwert von über $400 Mrd. zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Was mit einem reinen Online Buchhandel begann, entwickelte sich über die Jahre zum größten Versandhandel für sämtliche langlebigen Produkte. Nun findet Amazon gefallen am Verkauf von Lebensmitteln. Im Amazon Go Supermarkt soll ein intelligentes System von Kameras und weiteren Sensoren mittels Deep-Learning Technologie erkennen, welche Produkte die Kunden genommen haben. Genaues über die Technologie ist bisher nicht bekannt. Beim Verlassen des Geschäfts wird dann ganz automatisch per Amazon App bezahlt. Der neue Supermarkt schafft somit die nervigen Schlangen an der Kasse ab und soll mit lediglich drei Mitarbeitern auskommen. Der Beta-Test für Amazon Go läuft bereits: In Seattle, Amazons Firmensitz, gibt es schon einen solchen Supermarkt für Angestellte.

Doch Amazon reicht das noch nicht. Als Versandhändler möchte Amazon Lebensmittel natürlich auch nach Hause liefern. Unter dem Namen Amazon Fresh ist dies in US-Metropolen und London bereits möglich. Im April soll Amazon Fresh in Berlin starten. Hierbei soll Amazon ausgerechnet mit DHL kooperieren. Das ist deshalb verwunderlich, da DHL mit Allyouneedfresh bereits einen eigenen Lieferservice für Lebensmittel anbietet.

Auch charttechnisch ist Amazon interessant. Gestern konnte die Aktie kurzzeitig auf ein neues Allzeithoch ausbrechen, musste die Gewinne aber mit der Schwäche des Gesamtmarktes wieder abgeben. Heute steigt die Aktie wieder und könnte die nächsten Tage einen weiteren Breakout aus der flachen Basis vollziehen. Positiv wirkt für die Aktie auch die starke Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Die US-Bank sieht ein Kursziel von $1000 und damit ein Kurspotenzial von über 15 Prozent.

Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Amazon-Aktie Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

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