Coca-Cola: Ein schlechtes Investment?

Coca-Cola (KO) ist so ziemlich in jedem Land der Welt vertreten. Egal, ob in Einkaufszentren großer Industrieländer oder im tiefsten Afrika; der Bekanntheitsgrad des Softdrink-Herstellers ist beinahe unvergleichbar. Kaum jemand kennt den Softdrink-Hersteller nicht. Fast überall auf der Welt ist das Erfrischungsgetränk zu erhalten –Coke für die Welt!

Coca-Cola ist der Dividenden-Aristokrat schlechthin. Um zu diesem engen Kreis zu gehören, muss ein Unternehmen ein Vierteljahrhundert lang jährlich die Dividende bezahlen und anheben. Einst war Coca-Cola sogar das wertvollste Markenzeichen der Welt. Es ist zum Volksgetränk der Amerikaner aufgestiegen. All das sollte eigentlich wie Musik in den Ohren eines –potenziellen- Investors klingen. Doch die Welt befindet sich derzeit in einem Wandel. Genau hier liegt das Problem!

Harte Zeiten für Coca-Cola

In einer zunehmend gesundheitsbewussten Welt bröckelt allmählich der Beliebtheitsfaktor des Markenlogos. Immer mehr greifen zu anderen, gesünderen (Erfrischungs-)Getränken. Die Umsätze sprechen hierbei eine deutliche Sprache: in den letzten vier Jahren ist der Umsatz kontinuierlich zurückgegangen. Im Jahre 2012 lag dieser noch bei 48,02 Mrd. USD. 2016 bereits nur noch bei 41,86 Mrd. USD –ein Umsatzrückgang von beinahe 13%!

Zudem kämpft Coca-Cola mit der Schwierigkeit, welche nur eine geringe Anzahl an Unternehmen haben; Der Softdrink-Hersteller ist in nahezu jedem Land der Welt vertreten, der Bekanntheitsgrad könnte kaum höher sein. Wo kann also weiteres Wachstum generiert werden? Die Phantasie hierzu bleibt bislang noch aus.

Angst vor Zinsanhebungen?

Immer häufiger werden weitere Zinsanstiege diskutiert. Aufgrund anziehender Weltwirtschaft und besserer Entwicklung in den USA ist ein solcher Schritt schon bald denkbar. An den Finanzmärkten wird inzwischen die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im März auf sogar 74% taxiert. Das Ziel der US-Notenbank FED ist bereits drei Erhöhungen in diesem Jahr.

Aus diesem Grund werden Dividendenaktien mit abnehmenden bzw. stagnierenden Wachstumsaussichten, wie Coca-Cola, zunehmend uninteressant. Aufgrund von steigenden Zinsen können Investoren nun wieder verstärkt auf Staatsanleihen zurückgreifen.

Fundamentale Betrachtung

Während der Aktienkurs innerhalb der vergangenen fünf Jahren anstieg, ging der Gewinn zurück. Dieser verringerte sich um 2,49 Mrd. auf 6,53 Mrd. USD. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 28%. In der selben Zeit ist der Aktienkurs bis zum Hoch allerdings um rund 35% angestiegen. Zu diesem Zeitpunkt wies das Unternehmen ein KGV 17e von 25 auf. Heute liegt es noch bei fast 23. Zum Vergleich; Warren Buffett stieg bei einem KGV von 14 ein. Selbst hierbei zögerte er!

Ebenso bedenklich empfinde ich die hohe Payout-Ratio. Diese beträgt für 2017 knapp 80%. 2018 soll diese bereits bei 82% liegen. Das heißt, dass Coca-Cola von jedem Dollar Gewinn knapp 80 Cents an die Aktionäre ausschüttet. Viel Platz für eine wachsende Dividende gibt es dabei nicht.

Technische Betrachtung

Verglichen zum US-Leitindex S&P 500 versagte Coca-Cola gnadenlos. Seit dem Jahre 2013 gewann der Index beinahe 95% an Wert. Coca-Cola hingegen stieg um magere 20%.

Die Aktie des Softdrink-Herstellers hat sichtlich zu kämpfen. Seit dem Hoch bei rund 46,90 USD im April letzten Jahres, erkennen dies auch die Aktionäre. Seitdem ist Coca-Cola in einem Abwärtstrend gefangen.

Derzeit startet die Aktie allerdings einen Versuch zur Bodenbildung. Im Bereich um die 40 USD wird ein Nachfrageüberhang generiert. Ein erhöhtes Handelsvolumen ist festzustellen. Nun greift Coca-Cola den Abwärtstrend von 2016 an.  Kann das Unternehmen diesen überwinden, so könnte eine weitere Erholungsbewegung in Richtung der 46 USD folgen. Hier befindet sich jedoch ein starker Widerstandsbereich. Ohne fundamentalen Pivotal-News-Point gehe ich nicht davon aus, dass dieser durchbrochen werden kann.

Fazit

Meiner Meinung nach ist Coca-Cola derzeit kein Unternehmen für Investoren. Solange der Abwärtstrend nicht nachhaltig überwunden wurde, bietet sich ebenfalls kein Trade an. Ich platziere einen Kursalarm am Abwärtstrend.

In unserem Live-Trading-Room werden täglich über die wichtigsten Ereignisse zu Aktien auf dem Laufenden gehalten. Hier besprechen wir konkrete Trading-Szenarien und informieren unsere Kunden sofort darüber, wenn diese eintreten.

Korrektur oder Kurseinbruch? – 1-2-3-4er Signal unterstützt bei Identifikation

Liebe Trader,

bereits Caesar sagte, dass das Glück die Tüchtigen bevorzugen würde. Deshalb sollten Sie beim Börsenhandel Ihrem Glück auf die Sprünge helfen. Nutzen Sie gewisse Strategien um an den Märkten agieren und sich so einen Vorteil zu verschaffen. Eine Möglichkeit hierzu wäre das Handelssignal 1-2-3-4er, welches einen guten Einstieg in Trend-Aktien bieten kann. So wird es möglich, kurzfristige Korrekturen von länger andauernden Kurseinbrüchen zu unterscheiden.

Die 1-2-3-4er Strategie wurde von Larry Connors entwickelt, um den perfekten Einstiegszeitpunkt in trendstarke Aktien zu finden. Connors hat für dieses Handelssignal klare Regeln aufgestellt, welche in Jeff Coopers Buch „Hit and Run Strategien: Präzises Timing für Day Trader und Kurzfrist-Anleger“ benannt wurden. Es beginnt mit dem Einstieg in die Position, wenn der 14-Tage-ADX größer als 30 oder eine Relative Stärke mit einem Wert von 95 ausgewiesen wird. Es gilt, je höher der ADX oder die Relative Stärke ist, desto besser. Weiterhin muss der 14-Tage +DI-Wert größer als der 14-Tage -DI sein. Wenn diese Kriterien erfüllt sind, gilt es nach einem Markt zu schauen, welcher eine 1-2-3 Korrektur ausgebildet hat. Jene liegt vor, sobald der Markt an drei aufeinanderfolgenden Tagen neue Tiefs, oder irgendeine Kombination von zwei tieferen Tiefs und einem Inside Day, ausgebildet hat. Ist ein solches Muster im Markt zu erkennen, wird am vierten Tag 1/8 Punkt über dem Hoch des dritten Tages ein Kauf platziert. Nach der Ausführung der Transaktion wird eine Verlustbegrenzung nahe des Tiefs vom dritten Tag positioniert. Sobald sich die Position positiv entwickelt kann der Stop nachgezogen werden, um Gewinne abzusichern.

Heute betrachten wir den 1-2-3-4er anhand der Centrotec Sustainable AG (WKN: 540750). Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich energieeffizienter Gebäudetechnik. Diese gute Position macht sich auch im Aktienkurs bemerkbar. Die Aktie ist seit Beginn des Jahres kontinuierlich angestiegen. Im Chart ist sehr schön erkennbar, dass Centrotec Sustainable lediglich kurze Erholungspausen mit niedrigen Kursrückgängen eingelegt hat.

Am 22.02.2017 war der Beginn einer neuen Erschöpfungspause. In den drei Folgetagen wurden jeweils tiefere Tief- und Hochpunkte ausgebildet. Somit war bereits die Basis für das Handelssignal 1-2-3-4er gegeben. Ein Blick auf den 14-Tage-ADX mit einem Wert über 30 (blaue Linie), sowie einem +DI-Wert (grüne Linie) über dem -DI-Wert (rote Linie) führten dazu, dass das Signal ausgeprägt vorlag. Für den vierten Tag, den 27.02.2017, konnte folglich ein Kauf leicht oberhalb des Hochs vom dritten Tag platziert werden. Die Ausführung der Order wäre direkt zu Handelsbeginn am nächsten Tag erfolgt. Nach dem Einstieg wäre zur Absicherung noch eine Verlustbegrenzung nahe des Tiefs platziert worden.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie 1-2-3-4er mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Hinweis: Wenn Sie die Radar-Boxen nutzen, müssen Sie lediglich den ADX im Chart ergänzen und auf 14 anpassen. Hierzu klicken sie im Chart oben auf „INDIKATOR“, anschließend auf ADX. Nachdem der ADX eingeblendet wurde, klicken Sie mit links auf eine der drei Linien. Danach ein Rechtsklick und bei „PERIODE“ geben Sie 14 ein. Schon haben Sie alle Werkzeuge für die Identifizierung des Signals zur Hand.

2 mächtige Rebound-Strategien, die sich auch gut für berufstätige Trader eignen!

Liebe Trader,
Rebound-Trading ist nicht jedermanns Geschmack. Sehr schnell schneidet man sich, beim Versuch das fallende Messer aufzufangen, in die Finger. Es wäre jedoch falsch komplett auf das Rebound-Trading zu verzichten. Im Erfolgsfall winken schnelle und hohe Gewinne.

In diesem Video stelle ich 2 mächtige Rebound-Strategien vor und zeige aktuelle Beispiele aus verschiedenen Ausgangssituationen.

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Big Picture General Motors: Der Rally-Trigger für die KGV-6-Aktie!

General Motors (GM) musste in der Finanzkrise 2008 aufgrund von Liquiditätsproblemen Insolvenz anmelden. Nach Rettung durch den Steuerzahler folgte Ende 2010 die erneute Privatisierung. GM ging zurück an die Börse und ist seitdem wieder in der Spur. Der amerikanische Automobilkonzern ist der drittgrößte Autobauer der Welt. Das Unternehmen setzte im Jahr 2016 rund 10 Mio. Fahrzeuge ab. Nur Volkswagen und Toyota konnten mehr Fahrzeuge verkaufen.

Das vergangene Jahr war für General Motors mit einem Umsatz von rund 157 Mrd. USD sowie einem Gewinn von knapp 9,6 Mrd. USD ein Rekordjahr. Die Aktie weist derzeit ein KGV von lediglich 6 auf und stellt eine Dividendenrendite von rund 4% in Aussicht.

Charttechnische Betrachtung

Die Erholung von General Motors ab 2012 führte zu einer massiven Rally. Diese hielt bis zum Jahre 2014 an. Seitdem befand sich die Aktie innerhalb einer mehrjährigen Konsolidierungsphase. Beflügelt durch die besser werdenden Aussichten sowie starken Absatzzahlen, konnte sie allerdings aus dieser Konsolidierung Ende 2016 nach oben ausbrechen.

Seitdem startet der Automobilkonzern immer wieder eine Pullback-Bewegung zum durchbrochenen Abwärtstrend. Dieser Pullback findet seit einigen Handelswochen in einer verengten Seitwärtsbewegung statt. Am 14. Februar wurde nun zusätzlich ein Pivotal-News-Point markiert. General Motors bestätigte Gespräche über einen strategischen Verkauf von Opel. Wenn die Aktie nun aus der verengten Konsolidierung nach oben ausbrechen kann, dann wäre das Kursziel das Hoch von 2014. Es befindet sich bei 41,50 USD.

An der oberen Begrenzung der verengten Konsolidierung platzieren wir einen Kursalarm. Dieser befindet sich bei 38,39 USD. Wir übernehmen diese Aufgabe übrigens für Sie. Sie können auf unsere sogenannten Action-Points zugreifen und sich bei Auslösung, Push-Notifications zuschicken lassen. Unten sehen Sie einen Screenshot der TraderFox Live Trading App. Dort sind die Peismarken, die wir für wichtig erachten, aufgelistet. Um diesen Service nutzen zu können, benötigen Sie ein Abo von TraderFox Live.

CEO verkaufte eigene Aktien – Slingshots Signal wurde ausgelöst

Liebe Trader,

wenn Insider Transaktionen tätigen, sollten Trader aufmerksam werden. Vor allem dann, wenn die Unternehmenslenker dadurch eine Trendumkehr eingeleitet haben könnten. Nachfolgend werden wir genauer analysieren, was in der Aktie von Anglogold Ashanti geschehen ist und wie die Trendumkehr mittels des Slingshots Signals erkannt werden konnte.

Jeff Cooper hat das Handelssignal Slingshots entwickelt, da er der Ansicht war, dass Trader nicht jedes neue Hoch kaufen und jedes neue Tief verkaufen könnten. Bei dem Signal schaut er auf Breakouts und wie diese zustande kommen. Cooper führt hier den Begriff der „starken Händen“ ins Spiel. Laut ihm sind „starke Hände“ jene, welche nach Short-Ausbrüchen weiter fallende Kurse ermöglichen. „Schwache Hände“ hingegen wollen schnell kleine Gewinne realisieren oder Verluste mit Stop Loss Orders begrenzen. Dadurch führen jene zu Fehlsignalen. Für Verkäufe hat Jeff Cooper klar definierte Regeln aufgestellt. So muss die Aktie am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen. Am zweiten Tag soll eine Erholung folgen, welche den Hochpunkt vom Vortag um mindestens 1/8 Punkt übertrifft. Ein Verkaufssignal kommt beim Unterschreiten des Tiefpunktes von Tag eins um 1/8 Punkt zustande. Weiterhin ist relevant, dass dieser neue Tiefpunkt am zweiten oder dritten Tag erreicht wird, da das Signal sonst seine Gültigkeit verliert. Das Risiko hat Cooper auf 2 Punkte bemessen.

Heute betrachten wir die Slingshots anhand der Anglogold Ashanti Ltd. (WKN: 915102). Der im Bergbau und Goldförderung tätige Konzern ist in Südafrika beheimatet. Wie dem Chart entnehmbar, hat das Unternehmen am 21.02.2017 seine Jahreszahlen veröffentlicht. Zwar hat Anglogold für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Gewinn ausgewiesen, wo ein Jahr zuvor noch ein Verlust stand, aber das war den Anlegern nicht genug. Der Kurs hat an dem Tag genau so nachgegeben, wie die Tage zuvor. Erst zwei Tage später konnte kurzzeitig ein Vortageshoch aus dem Markt genommen werden. Doch auch dieses konnte nicht über den Tag gehalten werden. Am 24.02. veröffentlichte der CEO der Firma dann noch, dass er Aktien des Unternehmens verkauft habe, was zusätzlich Abwärtsdruck aufbaute. Seine Argumentation zum Verkauf war gewesen, dass er mit den Erlösen Steuerschulden begleichen wollte.

Durch die Ausbildung eines neuen Zwei-Monats-Tiefs an dem Tag, wurde ein Short-Einstieg bzw. Verkauf der Aktien getriggert. Der Folgetag begann mit einem kleinen Down-Gap, welches aber bereits kurz nach Handelsbeginn aufgekauft wurde. Der Kurs stieg sogar leicht über das Hoch vom Ausbruchstag. Das Verkaufssignal wäre aber auf Basis der Risikotoleranz aufrecht erhalten worden. Wie zu erkennen ist, hätte sich der Trade gelohnt, da bereits zu Handelsschluss ein ansehnlicher Buchgewinn von über 5% bestanden hätte.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglichen solche Swing-Trades ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der  TraderFox Software  werden die „Slingshots“ Formationen in Echtzeit identifiziert. Zusätzlich kann dort auch ein Alarm hinterlegt werden, um sofort beim Erreichen einer Kursmarke informiert zu werden.

Snap läutet den Börsengang ein – Aktie eröffnet 40 % über dem Ausgabepreis

Liebe Leser,

mit Spannung wurde gestern der erste Kurs der Snap Aktie an der NYSE erwartet, nachdem die Gründer die Glocke zum Handelsstart geläutet hatten. Die Verantwortlichen der New Yorker Börse ließen sich Zeit mit der ersten Kursstellung. Man wollte einen stabilen Handelsstart ermöglichen. Um 17:20 Uhr deutscher Zeit war es dann soweit: Die Aktien von Snap gingen mit $24 in den Handel. Dies entspricht einem Aufschlag von über 40 % zum Ausgabepreis von $17. Zum Handelsschluss stand ein Preis von $24,48. Demnach wird das erst fünf Jahre alte Unternehmen, welches mit einem Kursprojekt an der Stanford University begann, mit $28,3 Milliarden bewertet. Für die jungen Gründer ist es ein Riesenerfolg: Der erst 26 Jahre alte CEO Evan Spiegel und seine Mitgründer schlugen 2013 ein Angebot von Facebook aus, Snap für $3 Milliarden zu kaufen. Nun sind sie Multi-Milliardäre, da ihnen bis zum IPO noch 45 % des Unternehmens selbst gehörte.

Snap konnte den Umsatz im letzten Jahr um sagenhafte 600 % auf $404 Millionen steigern. Der Verlust hingegen stieg um 38 % auf $515 Millionen. Snap muss somit erst noch unter Beweis stellen, dass es die Snapchat App monetarisieren kann. Dafür spricht, dass die meisten Snapchat Nutzer sehr jung sind, was eine zielgerichtete Werbung leichter macht. In den nächsten Jahren wird sich zeigen ob Snap den Weg von Facebook geht und Milliardengewinne schreibt, oder ob es das nächste Twitter wird, welches zwar viel genutzt wird, aber die breite Nutzerbasis bisher nicht wirklich monetarisieren konnte.

Hinweis: Der Chart entspricht der Euro Indikation der Börse Stuttgart.

Handel bei McDonalds ausgesetzt – Das sind die Gründe

Liebe Leser,

McDonalds (MCD) hat gestern angekündigt, dass es bis Ende des Jahres ein mobiles Bestell- und Bezahlsystem in den USA anbieten möchte. Zusätzlich sollen sogenannte „curbside pickups“ eingeführt werden. Gemeint ist damit ein beschleunigtes Drive-In Verfahren mit Vorbestellung: Man bestellt und bezahlt im Voraus und fährt dann zum pickup um die Bestellung ohne Wartezeiten abzuholen. McDonalds reagiert damit auf den Verlust von rund 500 Millionen Verkäufen an Wettbewerber seit 2012. Zusätzlich zum mobilen Bestellsystem sollen die Frühstücks- und Kaffeeangebote ausgeweitet und besser vermarktet werden.

Viele Kunden sind zudem aufgrund der Einstellung der $1-Angebote zu anderen Fast-Food-Ketten abgewandert. Diese möchte man nun mit attraktiven Angeboten wieder zurückgewinnen. Vom 1. April an sollen für eine begrenzte Zeit Getränke sämtlicher Größe für einen Dollar verkauft werden.

CEO Easterbrook betonte auch das Potenzial von Lieferdiensten, da 75 % der Bevölkerung aus McDonalds fünf wichtigsten Märkten im Umkreis von fünf Kilometer eines McDonalds leben. Als Vorteil nannte Easterbrook, dass McDonalds das Essen aufgrund der guten Infrastruktur schneller liefern kann als andere Restaurants.

Die Aktie von McDonalds konnte aufgrund des schwächelnden Geschäfts zwischen 2012 und 2016 nur rund 20 % zulegen. Seit Jahresbeginn befindet sie sich in einem schönen Aufwärtstrend und konnte knapp 10 % steigen. Die Aktie wurde aufgrund der Ankündigung gestern rund eine Stunde vom Handel ausgesetzt. Danach stieg sie direkt stark an und schloss rund ein Prozent höher. Das Allzeithoch liegt nun nur noch knapp 3 % entfernt.

LogMeIn schließt Übernahme unseres Webinaranbieters GoTo ab

Liebe Leser,

die Aktie von LogMeIn startete am Mittwoch nach Veröffentlichung der Quartalszahlen mit einem Up-Gap von über 10 % in den Handel. Sie gab daraufhin im Verlauf des Tages etwas ab, konnte aber dennoch mit einem Plus von 7 % schließen. Grund dafür war vor allem die Ankündigung einer freundlichen Ausschüttungspolitik. Das Unternehmen plant durch eine Kombination von Dividenden und Aktienrückkaufen über die nächsten drei Jahre $700 Millionen auszuschütten. Dank der Übernahme des Videokonferenz-Services GoTo von Citrix erwartet LogMeIn in diesem Jahr zum ersten Mal einen Umsatz von über $1 Milliarde. Möglicherweise kennen Sie den Service bereits: Wir bei Traderfox benutzen GoTo für unsere Webinare.

Nachdem Amazon am 14. Februar seinen neuen Konferenzdienst Chime vorgestellt hatte, kam die Aktie von LogMeIn stark unter Druck und verlor 7 %. Durch den starken Anstieg gestern konnte die Aktie einen Teil der Verluste wieder gutmachen. Der CEO Bill Wagner versuchte daraufhin Ruhe in die Aktie zu bringen und erklärte, dass Amazons Chime große Unternehmen anspreche, während LogMeIn sich mit seinen Cloud-basierten Systemen eher auf kleine- und mittlere Unternehmen spezialisiere.

Die Aktie von LogMeIn ging nach Bekanntgabe der abgeschlossenen GoTo Übernahme in eine Konsolidierung über. Gestern startete sie mit einem großen Up-Gap oberhalb des Abwärts-Trendkanals, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten und rutschte wieder in den Kanal ab. Die Aktie sollte nun genau beobachtet werden. In den nächsten Tagen dürfte sich zeigen, ob der Ausbruch gelingt.

Hyperbole Signal glänzt aktuell mit 100% Trefferquote auf dem deutschen Markt

Liebe Trader,

die Trefferquoten von Handelssignalen verändern sich täglich. Aufmerksame Trader nutzen dies zu ihrem Vorteil, indem sie in jeder Marktphase die Signale mit den besten Trefferquoten handeln. Welche Strategien zählen aktuell dazu und wie funktionieren sie? Wir möchten Ihnen in diesem Artikel das Signal Hyperbole vorstellen, welches aktuell mit einer 100% Trefferquote überzeugt.

Die Grundlage des Hyperbole Handelssignals bildet ein Austritt aus den Bollinger Bändern. Diese geben einen Aufschluss darüber, ob ein Markt überkauft oder -verkauft ist. Die genaue Theorie hinter den Bollinger Bändern ist in unserer Anleitung hinterlegt. Für das Hyperbole long Signal wurden drei Kriterien festgelegt. Erstens ist es erforderlich, dass die Aktie unterhalb der Bollinger Bänder notiert. Zweitens muss die Performance der letzten Handelstage in Verhältnis zu einer negativen ATR* gesetzt werden. Hierbei gibt es je nach Anzahl der Tage gewisse Mindestanforderungen zu erfüllen. Drittens muss die Tagesperformance tiefer als -2% sein.

Heute betrachten wir das Signal anhand der Aareal Bank (WKN: 540811). Das Unternehmen ist auf den Immobiliensektor spezialisiert und bietet dort strukturierte Immobilienfinanzierungen an. Im Chart ist erkennbar, dass die Aktie seit dem 22.02.2017 innerhalb von fünf Handelstagen unter abnehmendem Handelsvolumen enorm abverkauft wurde. Der Abverkauf ging so lange, bis die Aktie in hohem Maße unterhalb der Bollinger Bänder notierte. An jenem Tag wurden alle Kriterien für den Hyperbole Einstieg erfüllt, sodass sich Trader in der Aktie hätten positionieren können. Der Einstieg wäre dann gemäß der Theorie ab einem Tagesverlust von min. 2% erfolgt. Es ist sehr schön zu erkennen, wie Tradern durch den Abverkauf eine perfekte Kaufmöglichkeit geboten wurde.

Zusätzlich ist das abnehmende Volumen bei fallenden Kursen ein gutes Indiz für die Stärke der Aktie. Die Stärke wiederum wurde direkt am 01.03.2017 unter Beweis gestellt. Die Aareal Bank gab damals die Rückzahlung von teurem Hybridkapital bekannt. Die Begleichung der (alten) Anleihen mit hohen Zinskosten wird sich ab dem kommenden Jahr positiv auf den Gewinn auswirken können. Analysten reagierten sofort auf diese Meldung und passten ihre Kursziele für das Bankhaus nach oben an.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils kleiner als der ATR Wert:

Am Beispiel der Aareal Bank bei Auslösung des Einstiegs:
Performance 4 Tage: -9,3%
ATR: 0,944
-3ATR: -2,832

Ergo ist die Performance kleiner als der ATR Wert -9,3% < -2,832

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Hyperbole mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

US-Bankensektor im Aufwind – Tading à la Jesse Livermore!

Liebe Trader,
eine der wichtigsten Erkenntnisse von Jesse Livermore war, dass sich Aktien nicht alleine bewegen. Sie bewegen sich in Sektoren oder Industrie-Gruppen. Die Identifizierung von “Industry Group Movements” machte Jesse zu den Kernelementen seiner Trading-Strategie. Nachdem eine starke Industriegruppe identifiziert wurde, konzentrierte er sich auf die “Leader” dieser Gruppe.

In diesem Video zeige ich anhand der aktuellen Stärke im US-Bankensektor wie eine systematische Herangehensweise aussehen kann.

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