Buy and Hold vs. Swing-Trading – Kick Off short Signal

Liebe Trader,

Warren Buffett, David Tepper, Joel Greenblatt und viele weitere Investoren haben in den letzten 12 Monaten Käufe in der Aktie von American Airlines getätigt. Sie sehen durch den intensiven Wettbewerb weniger Wettbewerber langfristig enormes Potenzial für die Fluggesellschaft. Kurzfristig hingegen weist die Aktie Schwäche auf. Swing-Trader hätten diese Verluste nun zum Verkauf nutzen können. Doch wie erkennen Trader solche Chancen, wenn sie eintreten?

Eine Möglichkeit um ein Verkaufssignal frühzeitig ausfindig zu machen, wäre das von TraderFox entwickelte Handelssignal KickOff short. Hierbei handelt es sich um ein Trendfortsetzungsmuster, welches sich an den Bollinger Bändern orientiert. Damit ein Signal ausgelöst wird, hat TraderFox gewisse Regeln aufgestellt. So müssen für ein Verkaufssignal folgende Kriterien erfüllt sein. Erstens ist es erforderlich, dass die Aktie unterhalb der Bollinger Bänder notiert. Zweitens muss die Performance der letzten Handelstage in Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden. Hierbei gibt es je nach Anzahl der Tage gewisse Mindestanforderungen zu erfüllen. Drittens darf der 10er gleitende Durchschnitt im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein. TraderFox hat hierzu eine Differenz von bis zu 1% als akzeptabel angesehen. Dies lässt sich vereinfacht daran erkennen, dass die Bollinger Bänder eng verlaufen müssen.

Heute betrachten wir einen KickOff short anhand der American Airlines Group Inc. (AAL). Dass Fluggesellschaften vielleicht nicht immer das beste Investment ist, hat American Airlines bereits Ende 2011 bewiesen, wo der Konzern Insolvenz anmelden musste. Nach einer Restrukturierung hat sich der Konzern wieder fangen können und ab 2014 wurden auch wieder schwarze Zahlen geschrieben. Auch wenn die Gewinne sehr variabel sind, scheinen bekannte Investoren doch von dem langfristigen Konzept und Potenzial überzeugt zu sein.

Ein Blick in die jüngste Vergangenheit des Kurses ließ allerdings nichts Gutes erahnen. Am 06.03. erfolgte ein Austritt aus den Bollinger Bändern, was bereits negativ zu interpretieren war. Gleichzeitig wurden die Verhältnisse zwischen ATR und Performance erfüllt. Ebenso sind die Bollinger Bänder sehr eng verlaufen. Dies lässt sich schön von Mitte Februar bis zum ersten Unterschreiten der Begrenzungen erkennen, wo die Bänder täglich ein klein wenig schmaler wurden. Somit hätte bereits am Tag des ersten Ausbruchs nach unten ein Ausstieg aus der Position erfolgen müssen. Wie dem Chart wunderbar zu entnehmen ist, hätte der frühzeitige Ausstieg vor Anschlussverkäufen bewahren können. Der Kurs lief nämlich wie an der Schnur gezogen, das untere Band entlang. Selbst angemessene Zahlen zum ersten Quartal konnten nicht stützen.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils kleiner als der negative ATR Wert sein:

Am Beispiel der American Airlines bei Auslösung des Verkaufssignals:
Performance 4 Tage: -5,11%
ATR: 1,29329
-3ATR: -3,88

Ergo ist die Performance kleiner als der negative ATR Wert -5,11%<-3,88

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Kick Off mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Illumina: Potenzial, um die Welt zu verändern!

Die DNA wurde bereits vor mehr als einer Dekade zum ersten Mal sequenziert. Sie ist Träger unserer Erbinformation. Mit Hilfe der DNA-Sequenzierung können genetisch bedingte Erkrankungen analysiert bzw. ermittelt werden. Darüber hinaus dient diese als Schlüssel-Methode im Rahmen von DNA-Klonierungen. Dennoch wurde bis heute die eigene DNA wohl vom geringsten Teil von uns entschlüsselt. Dies liegt vor allem an den hohen Kosten. Bisher kostete eine solche DNA-Sequenzierung mehr als 1.000 USD.


Ein enormer Wachstums-Markt entsteht

Illumina (WKN: 927079), dem US-amerikanischen Hersteller von Geräten für die Gentechnik, ist dabei ein außergewöhnlicher Durchbruch gelungen. Dieser Durchbruch hat sogar das Potenzial, die Welt zu verändern!

Das Unternehmen mit Sitz in San Diego hat eine Marktkapitalisierung von rund 24.12 Mrd. USD. Illumina führt eine neue Gensequenzierungs-Geräte-Generation ein. Diese heißt NovaSeq. Mit NovaSeq werden die Kosten der Sequenzierung von DNA von mehr als 1.000 USD auf lediglich 100 USD gesenkt. Ein enormer Wachstums-Markt entsteht!


Charttechnische Betrachtung

Langfristig befindet sich die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend. Seit Mitte 2015 ist Illumina allerdings in einer Konsolidierung gefangen.

 

Im Oktober 2016 kam der Schock für die Aktionäre: das Unternehmen meldete einen enttäuschenden Quartalsumsatz. Die Aktie verlor an diesem Tag rund 24%. Die Konsolidierung konnte nicht überwunden werden. Mittlerweile konnte sich Illumina von diesem Schock erholen. Im Januar 2017 beflügelte die Einführung des neuen Produktes. Unter hohem Handelsvolumen generierte die Aktie ein Aufwärtsgap von rund 20 USD. Seitdem verteidigt Illumina ständig diesen Pivotal-News-Point und notiert unmittelbar vor dem Abwärtstrend.


Fazit: Wir sind bereits seit einigen Handelswochen in diesem Unternehmen investiert. Dennoch kann einem Ausbruch über den Abwärtstrend gefolgt werden. Wir platzieren hier einen Kursalarm.


Weiterführende Links:

  • Im neuen Traders Chat kommentiere ich täglich den DAX während des Handelsverlaufs und identifiziere wichtige Kursmarken, welche sich erst durch untergeordnete Bewegungsmuster ergeben.
  • In unseren Live-Trading Sektionen informieren wir Sie über die wichtigsten Trading-Ideen von Aktien. Hierbei behalten Sie zusätzlich das Marktgeschehen sowie die Nachrichtenlage im Auge.

 

 

Gibt es GTA bald fürs Handy? – Spieleentwickler Take-Two Interactive kurz vor dem Breakout

Liebe Trader,

die Gamingbranche boomt. Take-Two Interactive (TTWO) ist nach Activision Blizzard und Electronic Arts der drittgrößte Hersteller von Computerspielen in den USA. Das bekannteste Spiel der Firma ist das Action-Abenteuer Grand Theft Auto (GTA), dessen sechste Edition wohl 2018 bis 2019 herauskommen wird. Im Februar hat Take-Two die Übernahme des spanischen App-Entwicklers Social Point bekanntgegeben. Social Point hat mit Dragon City und Monster Legends zwei sehr erfolgreiche Spiele herausgebracht. Sie wurden in den App Stores über 180 Millionen Mal heruntergeladen.

Den Spieleklassiker NBA 2K17 gibt es bereits als mobile Version im App Store. Die Übernahme lässt Spekulationen zu, ob GTA in Zukunft auch auf dem Smartphone spielbar sein wird. GTA V war ein großer Erfolg für Take-Two Interactive. Seit der Veröffentlichung des Spiels im Jahr 2013 wurde es mehr als 75 Millionen Mal verkauft. Das Unternehmen ist hier nach wie vor engagiert und hat neulich den Online-Modus erweitert. Damit sichert es sich auch vier Jahre nach Veröffentlichung des Spiels immer noch Einnahmen durch In-Game Inhalte. Für dieses Jahr sind alle Blicke auf Red Dead Redemption 2 gerichtet, welches im Herbst erscheinen soll. Erwartet werden 15 Millionen Verkäufe des Spiels.

Auch charttechnisch bietet sich eine interessante Situation bei Take-Two Interactive: Nachdem die beiden Konkurrenten Activision Blizzard und Electronic Arts bereits auf neue Hochs ausgebrochen sind, bewegt sich Take-Two seit Mitte Februar immer noch in einer Darvas Box. Die Aktie konsolidiert momentan knapp unter der oberen Begrenzung. Wir haben einen Alarm gesetzt um bei einem Breakout informiert zu werden. Dort bietet sich dann ein Trendfolgetrade nach Darvas an.

Hinweis: Die hier besprochenen Aktien und eine Kursliste zu weiteren Gaming-Aktien findest du in unseren Anlagetrends unter dem Punkt Gaming.

So haben Sie innerhalb nur weniger Sekunden alle Aktien aus dem jeweiligen in einer tabellarischen Übersicht parat. Zusätzlich stehen Ihnen in unserer TraderFox Börsensoftware verschiedene Filteroptionen zur Verfügung, damit Sie ganz schnell und einfach nach Ihrem Geschmack eine persönliche Sortierung z.B. nach dem Abstand zum 52-Wochen-Hoch vornehmen oder einfach nur schauen können, ob die „Trend-Template“ erfüllt ist.

Streaming-Alternative zu Spotify – Pandora Media Swing-Signal im Review

Liebe Trader,

der schwedische Streaming-Anbieter Spotify könnte künftig Konkurrenz aus Amerika bekommen. Seit gestern hat Pandora Media einen kostenpflichtigen Premium-Dienst für Musik ins Leben gerufen, wodurch sich der Konzern neue Einnahmen verspricht. Doch vor dieser Bekanntgabe hat der Aktienkurs des Unternehmens stark eingebüßt. Die Masse an Leuten hätte in einem solchen Moment vielleicht Panik bekommen, doch nicht wir Swing-Trader. Für uns hätte sich dort eine schöne Kaufgelegenheit mit dem Lonely Warrior Signal geboten.

Damit das Handelssignal Lonely Warrior ausgebildet wird, muss eine komplette Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder gebildet wird. Alternativ wäre das Szenario auch gegeben, sobald eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter den Bollinger Bändern entsteht. Eine so entstandene Kerze würde dann als einsamer Krieger bezeichnet werden, welchem das Handelssignal seinen Namen verdankt. Am Folgetag wird ein Kaufsignal ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag knapp übertroffen wurde. Im Anschluss an den Kauf wird eine Verlustbegrenzung platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu reduzieren. Ein Lonely Warrior erfordert es, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten, weil Aktien in stark überverkauften Situationen weiter abfallen könnten. Meistens erfolgen solche Abverkäufe auf fundamentaler Grundlage und sollten genau im Auge behalten werden.

Heute betrachten wir den Lonely Warrior anhand der Pandora Media (WKN: A1JH3M). Der Anbieter eines Internetradiosenders befindet sich seit einigen Jahren im Wachstum. Genau dieses Wachstum möchte der Konzern nun auch im Abo-Segment ausbauen. Bei der Analyse des Charts fällt auf, dass die Aktie bereits seit Januar in einem breiten Seitwärtstrend verläuft. Doch auffällig war das enorme Gap-Down am 07.03.2017. Ausgelöst wurde dieses Gap durch die Bekanntgabe von Sirius XM Radio, dass sie Pandora Media derzeit nicht kaufen werden. Diese Nachricht erschütterte Pandora kurzzeitig so stark, dass die gesamte Tageskerze außerhalb der Bollinger Bänder lag.

Am Tag darauf ging der Schock noch etwas weiter und der Kurs gab weiter nach. Doch an jenem Tag konnte der Kurs positiv und im oberen Drittel der Tagesrange schließen. Somit war die Grundlage für das Lonely Warrior Handelssignal gegeben. Als am nächsten Tag der Hochpunkt des Vortages überboten wurde, hätte ein Einstieg erfolgen können. Drei Aufwärtstage hätten in diesem Beispiel perfekt bis zum Gap-Closing geführt.

Positiver Nebeneffekt bei diesem Signal war, dass kürzer orientierte Anleger bei der Lonely Warrior Kerze auch einen Einstieg zum Lizzard Handelssignal gesehen haben könnten.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Lonely Warrior mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Effizientes Stock Screening bei Top-Growth Stocks – 5 interessante Trading-Chancen!

Liebe Trader,
mit dem Guru-Desk William O`Neil wurde ein komplettes Trading-Desk für die systematische Überwachung der Top Wachstumsaktien auf charttechnische Kaufsignale konzipiert. Jeden Montag wird das Ranking der fundamentalen Auswahllisten aktualisiert.

In diesem Video zeige ich wie ein effizienter Screening-Ansatz ausschauen kann, um die Top-Wachstumsaktien täglich auf neuen Trading-Chancen zu überprüfen.

Kostenlose Registrierung für TraderFox Trading-Desk:
https://www.traderfox.de/trading-desk/

TraderFox im Apple App-Store:
https://itunes.apple.com/de/app/traderfox/id1174805527?mt=8

TraderFox im Google Play-Store:
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Harley-Davidson: Mit neuem Modell zurück auf die Überholspur

Liebe Trader,

das Tri Glide Ultra Modell hat einen Basispreis von $34.339. Was wie eine Rasierklinge klingt ist in Wirklichkeit ein Luxusmodell von Harley-Davidson (HOG). Das Unternehmen ist DIE Kultmarke unter den Motorradmarken. Es ist für seine hochpreisigen Motorräder bekannt, welche gerne mal so viel wie ein Neuwagen kosten. Letzte Woche veröffentlichte das Unternehmen ein neues Modell: Die Street Rod 750. Hierbei handelt es sich um ein günstiges, pflegeleichtes Motorrad für den täglichen Gebrauch. Der Basispreis ist mit $8.699 überraschend niedrig für eine Harley.

Harley-Davidson setzt mit den „Street“ Modellen seit 2014 auf den Gebrauch im städtischen Stadtverkehr. Hiermit spricht das Unternehmen eine neue Zielgruppe an: Bei einer Harley denkt man an große, schwere Motorräder mit tiefem Sitz und breitem Lenker. Man denkt an kräftige, bärtige Männer, die über den Highway 66 touren. Die neue Street Rod verkörpert genau das Gegenteil: Ein vergleichsweise flexibles, wendiges Motorrad für den täglichen Gebrauch in der Stadt. Mit der Erschließung einer neuen Zielgruppe versucht Harley-Davidson nach Jahren der Stagnation wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.

Am 31. Januar eröffnete die Aktie von Harley-Davidson mit einem deutlichen Down-Gap als Reaktion auf die schwachen Quartalszahlen. Dieses wurde jedoch unter hohem Volumen wieder geschlossen. Letzten Freitag reagierte die Aktie positiv auf die Vorstellung des neuen Modells und konnte die Abwärtstrendlinie überschreiten. Nun bleibt es spannend zu sehen, ob der Breakout gelingt und das 52-Wochenhoch in Angriff genommen wird. Als Einstieg für einen Trendfolgetrade bietet sich ein neues 52-Wochenhoch an.

In der TraderFox Software können Aktien am 52-Wochen-Hoch mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Hier sind meine fünf Favoriten der aktuellen Momentum-Breakout-Matrix!

Liebe Trader,
Aktien, die sich vervielfachen, markieren ständig neue 52-Wochenhochs. Diese Aktien sind also “Stammgast” in der Momentum-Breakout-Matrix. Ein Trader, der die Matrix täglich verfolgt, sieht sofort welche Aktien und Branchen gerade stark sind und welche Storys gespielt werden. Die Matrix sortiert den Aktienmarkt auf eine ganz spezielle Art und Weise. Aktien werden nach ihrem Abstand zum 52-Wochenhoch in einem Gitterschema angeordnet.

In diesem Viedeo zeige ich, wie das Screening-Tool genau funktioniert und welche 5 Aktien jetzt ganz oben auf die Watchlist gehören!

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Streiks an Flughäfen und Lufthansa hebt trotzdem ab – 1-2-3-4er Kaufsignal

Liebe Trader,

letzte Woche war es in Berlin wieder soweit. Die Gewerkschaft Verdi hat das Bodenpersonal der Berliner Flughafen (Schönefeld und Tegel) erneut zum Streik aufgerufen. Dieser ging von Freitagfrüh bis Samstagmorgen. Doch die schlechte Nachricht für alle Flugreisenden, es kommt seit heute früh wieder zu Flugausfällen. Jene werden bis voraussichtlich Mittwoch 05:00 Uhr morgens andauern. Wie reagieren nun die Aktien der Luftfahrtbranche darauf? Gar nicht. Im Gegenteil, die Aktie der Lufthansa hebt förmlich ab.

Aktien in einem starken Aufwärtstrend neigen hin und wieder zu kurzfristigen Kurserholungen, bevor ein erneuter Aufwärtsschub seinen Anfang nimmt. Larry Connors hat dieses Verhalten genauer analysiert. Er entwickelte das 1-2-3-4er Signal, um für solche Situationen den perfekten Einstiegszeitpunkt zu finden. Connors definierte für den Einstieg klare Regeln. So müsse für einen Einstieg der 14-Tage-ADX größer als 30 oder eine Relative Stärke mit einem Wert von 95 ausgewiesen werden. Es gilt, je höher der ADX oder die Relative Stärke ist, desto besser. Weiterhin ist es erforderlich, dass der 14-Tage +DI-Wert größer als der 14-Tage -DI ist. Sobald beide Kriterien erfüllt sind, gilt es nach einem Markt zu schauen, welcher eine 1-2-3 Korrektur ausgebildet hat. Jene liegt vor, sobald der Markt an drei aufeinander folgenden Tagen neue Tiefs, oder irgendeine Kombination von zwei tieferen Tiefs und einem Inside Day, ausgebildet hat. Ist ein solches Muster im Markt zu erkennen, wird am vierten Tag 1/8 Punkt (=0,125%) über dem Hoch des dritten Tages ein Kauf platziert. Nach der Ausführung der Transaktion wird eine Verlustbegrenzung nahe des Tiefs vom dritten Tag positioniert. Nachdem sich die Position positiv entwickelt kann der Stop zur Gewinnabsicherung nachgezogen werden.

Heute betrachten wir den 1-2-3-4er anhand der Lufthansa AG (WKN: 823212). Als zweitgrößter Luftfahrtkonzern Europas können Streiks dem Konzern ordentlich zusetzen. Denn dadurch kommt es zu Umsatzeinbrüchen und Passagiere könnten zur Konkurrenz abwandern. Doch Streiks des Personals sind für die Lufthansa nichts neues. So kam es seit 2014 zu mittlerweile über 15 Streiks bei der Lufthansa oder ihren Töchtern. Auf kurzfristiger Swing-Trading-Ebene hat dies allem Anschein nach kaum Auswirkungen.

Am 02.03.2017 hat die Aktie noch ein kurzfristiges neues Hoch ausgebildet, bevor bereits am selben Tag eine kurzfristige Erschöpfung eingeleitet wurde. Diese setzte sich am Folgetag mit niedrigerem Hoch und Tiefpunkt fort. Am Tag 2 kam es zu keinem neuen Tiefpunkt, allerdings auch zu keinem neuen Hoch. Somit war ein Inside Day entstanden. Tag 3 bildete wiederum ein tieferes Hoch und Tief aus, wodurch die Anforderungen der 1-2-3er Korrektur erfüllt waren. Für Tag 4 hätte nun ein Kauf leicht oberhalb des Hochs von Tag 3 platziert werden können. Es ist sehr schön im Chart zu sehen, dass der Kurs bereits am Ausbruchstag stark geschlossen ist und sich die Bewegung auch am Tag darauf fortgesetzt hat.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie 1-2-3-4er mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Hinweis: Wenn Sie die Radar-Boxen nutzen, müssen Sie lediglich den ADX im Chart ergänzen und auf 14 anpassen. Hierzu klicken sie im Chart oben auf „INDIKATOR“, anschließend auf ADX. Nachdem der ADX eingeblendet wurde, klicken Sie mit links auf eine der drei Linien. Danach ein Rechtsklick und bei „PERIODE“ geben Sie 14 ein. Schon haben Sie alle Werkzeuge für die Identifizierung des Signals zur Hand.

Intel kaufte Mobileye: Neuer Marktführer im Zukunftssektor autonomes Fahren!

Der Chipgigant Intel (WKN: 855681) kauft Mobileye (WKN: A119ES). Der israelische Autozulieferer Mobileye wird für umgerechnet rund 14 Mrd. EUR vom US-amerikanischen Halbleiterhersteller Intel übernommen. Mobileye ist Weltmarktführer für Unfallpräventionssysteme. Das Unternehmen entwickelt Technologien für selbstfahrende Autos und Fahrassistenzsysteme. Es ist vor allem auf Kameras spezialisiert. Dabei arbeitet Mobileye bereits unter anderem mit BMW an der Entwicklung eines serienreifen Konzepts zusammen.

Intel wird neuer Marktführer im Zukunftstrend des autonomen Fahrens. Der Chipgigant sichert sich damit massives Wachstumspotenzial für die nächsten Dekaden!


Charttechnische Betrachtung

Intel bewegt sich im stabilen übergeordneten Aufwärtstrend. Es macht Sinn, Positionen zu halten. Seit dem Jahre 2015 beschäftigt sich der Chiphersteller mit einer Korrektur. Intel ist jedoch dabei, die Bodenbildung zu beenden.

Das Hoch notiert bei rund 37 USD. Dieses gilt es hierfür zu überwinden. Dadurch würde der langjährige Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Zuletzt startete Intel bereits einige Versuche, diese Korrektur-Phase nachhaltig zu überwinden. Bisher scheiterten diese noch. Trotzdem verweilt die Aktie innerhalb einer verengten Konsolidierung unmittelbar vor diesem Hoch.


Fazit: Durch die Übernahme könnte von der Börse eine neue Wachstums-Story entfacht werden. Wir platzieren einen Kursalarm bei 37 USD. Bricht die Aktie nachhaltig darüber aus, so wird eine Position eröffnet. Es macht Sinn, bestehende Positionen weiterhin zu halten.


Weiterführende Links:

  • Im neuen Traders Chat kommentiere ich täglich den DAX während des Handelsverlaufs und identifiziere wichtige Kursmarken, welche sich erst durch untergeordnete Bewegungsmuster ergeben.
  • In unseren Live-Trading Sektionen informieren wir Sie über die wichtigsten Trading-Ideen von Aktien. Hierbei behalten Sie zusätzlich das Marktgeschehen sowie die Nachrichtenlage im Auge.

 

 

 

 

 

Starbucks: Neuer Wachstumstreiber – kostet der Becher bald 10 Dollar?

Die Kaffeerestaurant-Kette Starbucks (WKN: 884437) konnte ihre hohen Wachstumsraten zum Jahresende nicht beibehalten. Im Schlussquartal von 2016 stieg der Umsatz im Gegensatz zum Vorjahreswert lediglich um sieben Prozent auf 5,7 Mrd. USD. Zuvor betrug das Wachstum noch 16 Prozent. Mittlerweile zählen mehr als 25 Tsd. Filialen zu der Kaffeerestaurant-Kette. In beinahe jeder Großstadt ist mindestens eines dieser Lokale zu finden. Allmählich geht das bisherige Geschäftsmodell in die Sättigungs-Phase über.

Starbucks als Luxus-Marke

Dieser Problematik ist sich Starbucks bewusst. Aus diesem Grund sucht das Unternehmen bereits nach potenziellen Wachstumstreibern. Starbucks Vision ist ein Image-Wandel von Kaffee. Das Unternehmen will die Art und Weise wie Kaffee konsumiert wird ändern.

Als Pilot-Projekt will man dieses Jahr Röstereien in New York und Shanghai eröffnen. 2018 soll Tokio folgen. In den rund 2.500 qm großen Lokalen soll die gehobene Gesellschaft angesprochen werden. Die Lokale sollen einerseits als Verkaufsladen für Luxus-Kaffee, andererseits als Reserve-Store dienen. Kaffee erhält dadurch den Status von Whiskey oder guten Weinen.

10 USD pro Kaffee

Mit dem neusten Produkt orientierte sich Starbucks bereits an Whiskey. Hierbei werden die ungerösteten Kaffeebohnen zum Altern in Whiskey-Fässern gelagert. Für begrenzte Zeit soll der sogenannte „Starbucks Reserve Whiskey Barrel Aged Sulawesi“, ein kalt gebrühter Kaffee, erhältlich sein. Während der herkömmliche Cold Brew etwa 3 USD kostet, soll der Preis des Luxus-Kaffees für 250ml bei rund 10 USD liegen.

Charttechnische Betrachtung

Seit Mitte/Ende 2012 ist Starbucks bis zum Allzeithoch bei knapp 64 USD um rund 200 Prozent gestiegen. Hierbei war die Wachstums-Story intakt. Ab September 2015 erkannten Anleger allerdings, dass die Börse selbst bei Starbucks keine Einbahnstraße ist. Weitere Wachstums-Phantasie blieb aus. Von hier aus ging die Aktie in eine Korrektur-Phase über. Diese hält bis heute an. Dennoch bleibt der langjährige Aufwärtstrend weiterhin bestehen.

Wird das Experiment des neuen Luxus-Konzepts angenommen, so kann sich dies sehr schnell zu einem neuen Wachstumstreiber entwickeln. Die Aktie wäre dann zur Wiederaufnahme des übergeordneten Trends bereit. Doch bis der neue Wachstumstreiber gefunden wurde, wird sich die Aktie noch im Abwärtstrendkanal aufhalten.

Trading-Strategie

Für Starbucks halte ich zwei Trading-Szenarien für besonders interessant. Hierzu platziere ich sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite des Kanals einen Kursalarm.

  • Überwindet Starbucks die obere Begrenzung des Kanals per Tagesschlusskurs, so verlässt die Aktie die Korrektur-Phase und nimmt den übergeordneten Trend wieder auf. Hierbei werde ich als Trendfolger aktiv.
  • Wird der Kursalarm an der Unterseite des Kanals aktiviert, so baue ich eine erste Aktien-Position auf. Diese werde ich jedoch mit einem engen Stop-Loss absichern. Sollte Starbucks unterhalb des Kanals schließen, so würde sich die Abwärtsbewegung beschleunigen.

Weiterführende Links:

  • Im neuen Traders Chat kommentiere ich täglich den DAX während des Handelsverlaufs und identifiziere wichtige Kursmarken, welche sich erst durch untergeordnete Bewegungsmuster ergeben.
  • In unseren Live-Trading Sektionen informieren wir Sie über die wichtigsten Trading-Ideen von Aktien. Hierbei behalten Sie zusätzlich das Marktgeschehen sowie die Nachrichtenlage im Auge.