Chartanalyse Bayer: Lösung im Glyphosat-Prozess greifbar nahe?

Zuletzt belief sich die Anzahl der Glyphosat-Klagen in den USA gegen Bayer (WKN: BAY001) auf 42.700 Stück. Unterstellt werden angebliche Krebsgefahren, was der Konzern weiterhin von sich weist. Die ersten drei US-Prozesse wurden verloren. Auch hier geht der Konzern weiter in Berufung. Rückendeckung kam dabei zuletzt von der US-Regierung: alle weiteren Verfahren für das laufende Jahr werden verschoben. Erwartet wird nun ein für den Konzern bezahlbarer milliardenschwerer Vergleich. Zuletzt betonte ebenfalls die Bundesumweltbehörde EPA, dass Glyphosat weiterhin als nicht krebserregend eingestuft wird.

Diese Nachrichten stützen und beflügeln den Aktienkurs seit den vergangenen Handelswochen. Diesen Rückhalt kann die Aktie auch weiterhin gut gebrauchen, da Bayer aktuell an einer übergeordneten charttechnischen Umkehrsituation arbeitet. Durch den jüngsten Kursanstieg konnte die Nackenlinie der inversen Schulter-Kopf-Schulterformation überwunden werden: ein massives Kaufsignal. Diese stellte bei der Kursmarke von 72,12 EUR den ersten entscheidenden Widerstand dar. Ich gehe weiterhin davon aus, dass der Widerstandsbereich von 86,59 bis 92,71 EUR das nächste Kursziel darstellt. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierungsbewegung gehe ich von einem nachhaltigen Breakout über den langfristigen Abwärtstrend aus. Das darauffolgende nächste Ziel befindet sich bereits bei 108,45 EUR. Ich halte an meinen bestehenden Positionen weiterhin fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

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