Chartanalyse Fresenius: Einstiegsgelegenheit im Turnaround-Szenario

Der Medizinkonzern Fresenius (WKN: 578560) zählt zu den gefallenen Engeln unter den DAX-Titeln. Mittlerweile ist das Unternehmen trotz der jüngsten Erholung weiterhin innerhalb eines dominierenden Abwärtstrends gefangen. Seit dem Hoch in 2017 verlor der Titel in der Spitze mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Bislang ist dieser Abwärtstrend noch deutlich entfernt, allerdings könnte dieser bereits im neuen Jahr angesteuert werden. Denn spannend ist vor allem das Potenzial im Wachstumsmarkt Kolumbien. Hier kaufte zuletzt die Tochter Fresenius Helios ein Krankenhaus in der kolumbianischen Großstadt Cali. Der Kaufpreis beträgt rund 300 Millionen EUR. Im Jahr 2018 generierte das Krankenhaus einen Umsatz von ca. 130 Mio. EUR und soll direkt im neuen Jahr positiv zum Ergebnis beitragen.

Aus charttechnischer Sicht gehe ich weiterhin von einem Turnaround-Szenario aus, solange der in 2019 gebildete Abwärtstrend mit dem Tief bei ca. 40,40 EUR nicht nachhaltig unterboten wird. Ansonsten drohen Kurse bis 33 EUR. Allerdings signalisiert die Slow Stochastik aufgrund des Anstiegs zum Ende des vergangenen Jahres derzeit eine massiv überkaufte Situation. Bevor die Aktie wieder neue lokale Hochs erklimmt, gehe ich dementsprechend noch von einem Abbauen dieser Überkauftheit aus. Das Kursziel dieser potenziellen untergeordneten Korrektur befindet sich im Bereich von 46 EUR. Hier notiert in Etwa der GD200 (daily) in Kombination zum 50er Fibonacci-Retracement der laufenden Aufwärtsbewegung sowie das lokale Hoch von September 2019. Steuert Fresenius daraufhin den Abwärtstrend vom Hoch aus 2017 an, gehe ich nach einer mehrwöchigen Konsolidierungsphase ebenfalls von einem Breakout und somit einer übergeordneten Trendfortsetzung aus. Ich werde voraussichtlich meine Position im Bereich von 46 EUR ausbauen. Meine Kursalarme sind platziert.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Fresenius.

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