Chartanalyse Bayer: Gefährdetes Turnaround-Szenario?

Einst lag das Allzeithoch des Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzerns Bayer (WKN: BAY001) bei über 144 EUR. Das Tief der laufenden Abwärtsbewegung liegt derzeit bei rund 52 EUR. Dementsprechend musste Bayer aufgrund der Monsanto-Übernahme in der Spitze mehr als 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Zu groß bewertet der Markt aktuell die Risiken im Glyphosat-Prozess. Mittlerweile sind rund 42.700 Klagen aufgrund von der unterstellten Krebsgefahr des Unkrautvernichters offen.

Aus charttechnischer Sicht sprach ich in meinen vergangenen Analysen häufiger von einem potenziellen Turnaround-Szenario. Demnach bildete Bayer in der übergeordneten Wochenansicht eine vermeintliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Die obere Begrenzung liegt derzeit bei ca. 73,50 EUR. Wird diese Hürde überwunden, sehe ich dieses Szenario als aktiv. Anschließend befindet sich das primäre Kursziel dieser Umkehrformation bei ca. 100 EUR. Mein Zwischenziel mit anschließendem Pullback zur oberen Begrenzung notiert bei ca. 83 EUR. Bislang scheint die obere Hürde allerdings schwierig zu überwinden: die Aktie reagierte zuletzt in dieser Zone mit deutlichen Kursabschlägen. Die potenzielle iSKS bleibt solange intakt, wie sich Bayer nachhaltig oberhalb von 61,50 EUR aufhalten kann.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

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