Chartanalyse Bayer: bestätigen starke Zahlen die charttechnische Umkehrformation?

Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer (WKN: BAY001) legte zuletzt starke Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal vor. Hierbei profitierte der Konzern überwiegend von einer starken Entwicklung im Agrargeschäft. Insgesamt konnte der bereinigte operative Gewinn auf 2,29 Mrd. EUR gesteigert werden. Dies entspricht einer Zunahme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von ca. 7,5 Prozent. Der Umsatz legte hingegen um 5,4 Prozent auf 9,83 Mrd. EUR zu. Im Zuge der Veröffentlichung der Quartalszahlen wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Dabei wird ein Umsatzanstieg von vier Prozent auf 43,5 Mrd. EUR mit einem EBITDA von 11,5 Mrd. EUR erwartet.

Aus charttechnischer Sicht arbeitet Bayer allerdings seit Beginn des Jahres an einer übergeordneten Bodenbildung. Vor wenigen Monaten konnte dabei bereits der mittelfristige Abwärtstrend überwunden werden. Zusätzlich wurde der GD200 (daily) zurückerobert. In dieser Zeit wurde zugleich eine potenzielle Umkehrformation in  durch eine mögliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (iSKS) gebildet. Durch die starken Quartalszahlen wurde die Aktie bereits deutlich nach oben befördert. Wird nun die entscheidende obere Begrenzung bei ca. 70,37 EUR nachhaltig überwunden, so ist das übergeordnete Umkehrszenario intakt. Das erste Kursziel befindet sich anschließend bei ca. 83 EUR. Insgesamt erwarte ich allerdings ein Ansteuern bzw. ein Überwinden des langfristigen Abwärtstrends.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

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