Chartanalyse Siemens: Auf dem Weg zum neuen Highflyer im DAX

Der Münchener Industriekonzern Siemens (WKN: 723610) plant bereits seit längerem seinen Konzernumbau. Hierbei möchte der Konzern rund um Joe Kaeser bspw. bis September nächsten Jahres die Energiesparte komplett ausgliedern. Es soll ein neues Börsenunternehmen entstehen. Die Beteiligungshöhe soll sich dabei lediglich noch zwischen 25 bis 50 Prozent belaufen. Zudem sollen in den kommenden Jahren insgesamt rund 13.000 Stellen gestrichen werden. Dadurch plant der Konzern deutliche Kosteneinsparungen und eine Steigerung der Profitabilität.

Zwar bewegt sich Siemens während der vergangenen Handelsjahre innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends, doch ging die Aktie seit 2017 in einen untergeordneten Abwärtstrend über. Diesen untergeordneten Abwärtstrend betrachte ich jedoch vielmehr als Konsolidierungsbewegung, ehe der Breakout erfolgt. Zuletzt konnte sich Siemens dabei wieder über den entscheidenden Unterstützungsbereich bei ca. 100 EUR zurückkämpfen. Doch von einer Trendfortsetzung ist erst zu sprechen, wenn der genannte Abwärtstrend nachhaltig nach oben durchbrochen werden kann. In diesem Fall ist zunächst mit einem Ansteuern von Widerstandsbereich 1 bei ca. 122 EUR zu rechnen, gefolgt vom Mehrjahreshoch bei 133 EUR. Diese beiden Kursziele erachte ich im Falle eines solchen Breakouts jedoch vielmehr als Zwischenziele. Das eigentliche Kursziel für die nächsten Jahre notiert anschließend im Bereich von 160 EUR. Sollte sich die Aktie jedoch nicht nachhaltig beim Unterstützungsbereich von 100 EUR stabilisieren können, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis in den Bereich von 80 EUR zu rechnen. Hier werde ich mein Engagement weiter ausbauen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Siemens.

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