Chartanalyse Bayer: welche Auswirkungen hat Hedgefonds Elliott?

Die Aktionäre des angeschlagenen Agrar- und Pharma-Konzern Bayers (WKN: BAY001) hatten in der vergangenen Handelswoche endlich wieder etwas zu feiern. Eine interessante Unternehmensmeldung machte dabei überwiegend Schlagzeilen. Dadurch konnte der Leverkusener Konzern an einem Tag in der Spitze um mehr als neun Prozent zulegen. Ist das die Trendwende? Das bleibt abzuwarten, dennoch gilt diese Nachricht als spannende Story für einen möglichen Turnaround. Hierbei baute Paul Singer über seinen Hedgefonds Elliott eine Position im Milliarden-Bereich beim DAX-Konzern auf. Der Leiter des Hedgefonds könnte dabei auf eine schnellere Einigung in den Glyphosat Rechtsstreitigkeiten drängen, um letztendlich wieder Werte für die Aktionäre zu schaffen.

Aus charttechnischer Sicht bleibt Bayer trotz des massiven Kursanstiegs weiterhin sowohl innerhalb eines langfristigen als auch eines mittelfristigen Abwärtstrends gefangen. Solange die Aktie selbst unterhalb des mittelfristigen Trends notiert, ist auch weiterhin mit fallenden Kursen zu rechnen. Allerdings deutet sich durch diesen Kursanstieg sowie die dahinterstehende Nachricht bereits ein Breakout über diesen Trend aus. Denn hierdurch konnte der Widerstandsbereich bei ca. 58 EUR nachhaltig überwunden werden. Dort notierte zuletzt das lokale Tief von Ende 2018 sowie die lokalen Hochs aus den Jahren 2000, 2007 und 2008 sowie 2010 und 2011. Gelingt der Ausbruch, ist mit einem weiteren Kursanstieg bis ca. 83 EUR zu rechnen. Von einer übergeordneten Trendwende ist allerdings erst auszugehen, wenn der langfristige Abwärtstrend nachhaltig überwunden werden kann. Derzeit notiert dieser bei ca. 105 EUR. Bayer hat also noch einen langen Weg vor sich.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

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