Chartanalyse BASF: Turnaround in greifbarer Nähe?

Mit der Kursentwicklung des Ludwigshafeners Chemiekonzern BASF (WKN: BASF11) bin ich in den vergangenen Handelsmonaten nicht zufrieden. Rund 40 Prozent musste das Unternehmen vom Hoch abgeben. Vor allem ist dieser Kursverlauf auf den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der Sorge vor einer sich abschwächenden Konjunktur bzw. einer Rezession zurückzuführen. Doch die Notenbanken erkennen die Problematik der schwächer werdenden konjunkturellen Lage und zeigen sich zunehmend handlungsbereiter.  Auch im Handelsstreit gibt es immer wieder Anzeichen für Fortschritte. Sollten beide Herausforderungen bewältigt werden, erwarte ich eine deutliche Outperformance zum DAX.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BASF im Big Picture ebenfalls in einer aussichtsreichen Lage. Prinzipiell bewegt sich der DAX-Titel seit mehreren Jahren innerhalb einer vergrößerten Seitwärtskonsolidierung. Diese erstreckt sich von ca. 55 bis 95 EUR. Im Zuge der genannten 40-prozentigen Korrektur gelang BASF von der Ober- zur Unterkante. Die Slow Stochastik signalisiert einen massiv überverkauften Zustand. Ich erwarte eine Kurserholung zunächst bis zum Widerstand bei ca. 75,50 EUR. Einen nachhaltigen Turnaround sehe ich allerdings erst, wenn dieser Widerstand deutlich überwunden werden kann. In diesem Fall ist mit einem Angriff der Oberkante zu rechnen. Ein Breakout ist auf Sicht von mehreren Jahren denkbar. Sollte BASF jedoch nachhaltig unter die Unterkante bei ca. 55 EUR fallen, so befindet sich das nächste finale Ziel erst wieder im Bereich von 42,60 EUR. Das erste Zwischenziel läge bei 49,70 EUR. Ich bleibe auf Sicht von mehreren Monaten bullisch und halte an meinem Investment fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BASF.

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