Chartanalyse BASF: Wenn diese Kursmarke fällt, wird es unangenehm!

Zuletzt veröffentlichte der Ludwigshafener Chemiekonzern seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Insgesamt lagen diese innerhalb der Erwartungen der Analysten. Dennoch sind die Spannungen im Handelsstreit zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China spürbar. Vor wenigen Tagen erreichte der Zollstreit eine weitere Eskalationsstufe. Verschlechtert sich die Lage, droht sich dies erneut auf das Ergebnis von BASF (WKN: BASF11) auszuwirken. Im ersten Quartal konnte der Umsatz zwar noch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf ca. 16,18 Mrd. EUR gesteigert werden, doch lag das EBIT rund 22 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hierbei konnte lediglich ein Wert von 1,76 Mrd. EUR erwirtschaftet werden. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,53 nach zuvor 1,83.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BASF weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Doch hat sich die Chartlage während der letzten Monate deutlich verschlechtert. BASF musste in der Spitze rund 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Bislang bewegt sich der Chemiekonzern weiterhin innerhalb einer vergrößerten Seitwärtskonsolidierung. Diese erstreckt sich von 60 bis 100 EUR. Zwar konnte sich die Aktie nach Erreichen der Unterkante wieder etwas erholen, fiel jedoch aufgrund des Handelsstreits erneut zurück. BASF scheiterte am Widerstand von ca. 75 EUR. Grundsätzlich bleibe ich bullisch für den Ludwigshafener Chemiekonzern eingestellt, doch hellt sich das Chartbild erst bei einem Überwinden der Kursmarke von 75 EUR auf. Fällt der Wert jedoch unter 60 EUR, droht ein weiteres Abwärtspotenzial bis zum Unterstützungsbereich von 42 bis 49 EUR. Meine Kursalarme sind platziert. In einem Ausverkauf bis 42 EUR werde ich meine Position deutlich ausweiten.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BASF.

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