Chartanalyse Fresenius: Lohnt sich hier der Einstieg?

Der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560) ist sichtbar angeschlagen. Alleine in den vergangenen Wochen musste das Unternehmen herbe Verluste auf Seiten des Börsenwertes hinnehmen. Diese beliefen sich in der Spitze auf weit über 40 Prozent. Der Auslöser für diesen heftigen Abverkauf war die Senkung der mittelfristigen Unternehmensziele. Dafür seien vor allem eine schwächere Geschäftsentwicklung als auch hohe Investitionen für das kommende Jahr verantwortlich. Derzeit erwartet Fresenius, dass ein nachhaltiges organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich erzielt werden kann. Das Wachstum im Konzernergebnis soll etwas darüber liegen.

Die Abwärtsbewegung beschleunigte sich mit einem Kursabschlag von über 19 Prozent an einem Tag. Hierbei startete Fresenius bereits mit einem deutlichen Abwärts-Gap in den Handel. Seit mehreren Tagen konsolidiert der Wert im Bereich von 40 bis 43 EUR. Die obere Begrenzung notiert an der Unterkante des Abwärts-Gaps. Kann die Kursmarke von 43 EUR per Tagesschlusskurs überwunden werden, erstreckt sich ein erstes kurzfristiges Kaufsignal von 50 EUR. Das nächste Ziel notiert bereits bei den Tiefs von März diesen Jahres bei ca. 59 EUR. Erst wenn der Widerstand von 70 EUR nachhaltig überwunden werden kann, ist mit einer Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends zu rechnen. Inaktiv wird dieses Trading-Szenario, sofern die untere Spanne der Konsolidierung bei ca. 40 EUR unterboten wird. Ich ziehe einen langfristigen Nachkauf in Betracht.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Fresenius.

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