Chartanalyse Wirecard: gelingt 2020 der Turnaround?

Zum Ende des laufenden Handelsjahres geriet die Wirecard-Aktie (WKN: 747206) nochmals deutlich unter Druck. In der Spitze verlor die Aktie innerhalb weniger Monate knapp 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Ausschlaggebend sind wieder einmal die Bilanzvorwürfe der Financial Times. Operativ läuft es hingegen gut für den Zahlungsabwickler: allein im Weihnachtsgeschäft konnten die Umsätze im Bereich E-Commerce um 18,8 Prozent zulegen. Insgesamt beläuft sich der Anteil der Online-Umsätze am gesamten Einzelhandel auf 14,6 Prozent.

Durch die schwache Kursperformance der vergangenen Handelsmonate bildete die Wirecard-Aktie einen kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend. Dadurch konnte allerdings sämtlicher Verkaufsdruck abgebaut werden. Dies signalisiert uns die Slow Stochastik. Durch den Versuch der Bodenbildung innerhalb der vergangenen Handelstage in der Unterstützungszone von 101,25 bis 106,57 EUR konnte im Oszillator (Slow Stochastik) nun ein Kaufsignal generiert werden: die Signallinie verlässt die überverkaufte Zone. Gelingt es nun der Wirecard-Aktie den kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend nachhaltig zu überwinden, ist mit einer mittelfristigen Trendumkehr bis hin zur Zone von 133,33 (GD200, daily) bis 140 EUR (Unterkante Abwärtstrend) zu rechnen. Das Zwischenziel befindet sich im Bereich von 121,20 bis 124,92 EUR. Als nachhaltig überwunden sehe ich den kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend bei Kursen von über 110,10 EUR. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt wie sich die Aktie nachhaltig oberhalb der Unterstützungszone halten kann.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Wirecard.

Chartanalyse Amazon: Ende der Seitwärtsbewegung – Aktie setzt zur Trendfortsetzung an!

Seit Wochen und Monaten sind die Aktien von Amazon (WKN: 906866) innerhalb einer Seitwärtskonsolidierung gefangen. Hierbei bewegte sich die Aktie nur geringfügig. Aktionäre des e-Commerce Giganten mussten somit auch den neuen Allzeithochs der Wallstreet ernüchternd entgegenschauen. Doch dies kann sich nun ändern. Der Initialgeber: ein besser als erwartetes Weihnachtsgeschäft. Im Gegensatz zum Vorjahr vervierfachten sich die Anzahl der Artikel, welche mit Prime Free One-Day und Prime Free Same-Day Delivery ausgeliefert wurden. Dies ist der Erfolg hinter dem 800 Mio. USD-Ausbau der eigenen Infrastruktur und Logistik. Nach dieser Meldung notiert Amazon mit einem deutlichen Aufschlag von über vier Prozent.

Aus charttechnischer Sicht kann der Konzern somit die obere Begrenzung der monatelangen Seitwärtsphase überwinden. Diese notierte bei ca. 1.818 USD. Aktuell befindet sich die Aktie bei rund 1.880 USD. Ich gehe nun davon aus, dass der Widerstandsbereich bei 1.934 bis 1.964 USD angesteuert wird. Aufgrund der positiven Nachricht könnte sogar eine Impulsbewegung eingeleitet werden, sodass hier eine Korrektur- bzw. Konsolidierungsbewegung ausbleibt. Für das nächste Jahr gehe ich von einem Ansteuern der Kursmarke von 2.300 USD aus. Aktiv bleibt das Aufwärtsszenario solange sich die Aktie oberhalb von 1.657 USD aufhalten kann.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Amazon.

Chartanalyse Alibaba: Breakout unter hohem Volumen – 50 Prozent Kurspotenzial!

Der Phase-1-Deal im Handelsstreit zwischen den USA und China wurde zuletzt abgeschlossen. Dies sorgte für Euphorie unter den Anlegern. Vor allem chinesische Aktien gerieten aufgrund des Konflikts immer wieder stark unter Druck. Dementsprechend freundlich reagierten diese Unternehmen auf eine solche Nachricht. Aktuell generiert Alibaba (WKN: A117ME) zwar noch rund 90 Prozent seiner Umsätze in China, doch könnten sich diese im Zuge der Annäherung leichter auf andere Länder ausweiten.

Betrachten möchte ich die Alibaba-Aktie derzeit im Big-Picture. Hier bewegte sich die Aktie seit Mitte/Ende 2017 innerhalb einer Konsolidierungs- bzw. Korrekturbewegung in Form einer Keilformation. Im Zuge des fundamentalen Triggers des Phase-1-Deals gelang es Alibaba aus dieser Keilformation nach oben auszubrechen. Unter einer wahnsinnigen Zunahme des Handelsvolumens. Dies verstärkt nochmals dessen Aussagekraft. Dementsprechend erwarte ich eine übergeordnete Trendfortsetzung. Meine Kursziele befinden sich am 100er Fibonacci-Extension bei ca. 283 USD sowie dem 138,2er Extension bei 341 USD. Ausgangspunkt der Fibonacci-Extensions ist das Tief im Februar 2016 bis zum (ehemaligen) Allzeithoch in 2018 repliziert auf das Tief bei ca. 131 USD. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Alibaba nachhaltig oberhalb der Kursmarke von 157,90 USD aufhalten kann. Ansonsten drohen Kurse von 131 USD.

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Chartanalyse Tencent: Aktie vor neuen Allzeithochs in 2020

Lange Zeit belastete der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Wirtschaftsnationen der Welt die Kurse. Vor allem litten chinesische Aktien unter der Auseinandersetzung. Doch zuletzt einigten sich beide Parteien auf den Phase-1-Deal. Unter den Top-Gewinnern zählte Tencent (WKN: A1138D). Neben den positiven Nachrichten rund um den Handelskonflikt wird der Konzern ebenfalls von starken fundamentalen News getrieben. Vor ca. zwei Wochen stellte die Tencent-Tochter Riot Games zwei neue Videospiele vor: Ruined King und CONV/RGENCE. Beide Spiele wurden von den Entwicklern von dem Erfolgshit „League of Legends“ entwickelt und gelten als Fortsetzung der LOL-Story. Spannend ist vor allen auch die geplante Erweiterung der App „WeChat“. Diese soll um die Suchfunktionen nach Musik, Spielen und Online-Shops erweitert werden.

Aus charttechnischer Sicht durchbrach Tencent ohnehin vor wenigen Handelswochen die Keilformation sowie den GD200 (daily, aktuell bei ca. 39,78 EUR). Dies ist als übergeordnetes Trendfortsetzungssignal zu werten, obwohl der Abwärtstrend seit dem Allzeithoch noch nicht als nachhaltig überwunden gilt. Ich erwarte jedoch, dass dieser innerhalb der nächsten Handelswochen ebenfalls signifikant durchbrochen werden kann. Ich gehe davon aus, dass zunächst der Widerstandsbereich von 46,21 bis 48,59 EUR angesteuert wird. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierungs- bzw. Pullback-Bewegung erwarte ich neue Allzeithochs im Bereich von 55 EUR und höher. Aktiv bleibt dieses Aufwärtsszenario solange sich Tencent nahhaltig oberhalb des GD200 (daily) aufhalten kann. Ansonsten ist nochmals mit einem Erreichen des GD200 (weekly, aktuell bei ca. 34,03 EUR) zu rechnen.

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Chartanalyse Bayer: Geschenk an Aktionäre – Aktie aktiviert Turnaround-Szenario!

Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzern Bayer (WKN: BAY001) hat mit der über 60 Mrd. USD teuren Monsanto-Übernahme im vergangenen Jahr massive Rechtsrisiken übernommen. Zahlreiche Klagen aufgrund des Unkrautvernichters Glyphosat sind eingegangen. Alleine in den USA gingen 42.700 Klagen wegen Krebsgefahren ein. Die ersten drei Prozesse verlor der Konzern. Allerdings wolle hier Bayer nochmals in Berufung gehen. Für die restlichen strebt der Konzern einen milliardenschweren Vergleich an, was auch im Interesse der zuständigen Gerichte liegt.

Aus charttechnischer Sicht kann sich die Bayer-Aktie wieder deutlich vom Tief bei knapp 50 EUR erholen. Im Zuge der Bodenbildung im laufenden Jahr bildete die Aktie eine vermeintliche Umkehrformation: eine inverse Schulter-Kopf-Schulter Formation. Mit dem jüngsten Kursanstieg konnte die „Nackenlinie“ bei ca. 72 EUR nachhaltig überwunden werden. Dadurch wird das Umkehrszenario aktiv. Mein erstes Kursziel befindet sich nun im Bereich von 86,60 bis 92,70 EUR. Nach einer mehrwöchigen bis mehrmonatigen Konsolidierung in dieser Zone erwarte ich das Ansteuern des eigentlichen Kursziels dieser Umkehrformation: der Kursbereich von 110 EUR. Sollte dieser angesteuert werden, würde das gleichzeitig auch das nachhaltige Überwinden des langfristigen Abwärtstrends bedeuten. Dies hätte eine übergeordnete Trendfortsetzung zur Folge. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Bayer nachhaltig über der Zone von 58,50 bis 61,50 EUR aufhalten kann.

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Chartanalyse Baidu: einer meiner Top-Kandidaten für 2020!

Die Sorge vor eines Gewinn- und Umsatzrückgangs sowie der sich damals zuspitzende Handelskonflikt zwischen den USA und China waren letztendlich ausschlaggebend, dass der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu (WKN: A0F5DE) in der Spitze einen Kurseinbruch von fast 70 Prozent zu verzeichnen hatte. Doch seit einigen Monaten ist es ruhiger um das Unternehmen geworden. Auch im Handelskonflikt konnten vorzeigbare Ergebnisse erzielt werden. Vor wenigen Wochen meldete Baidu dann wieder zuversichtlichere Unternehmenszahlen. Der Umsatz konnte dabei um sieben Prozent auf ca. vier Mrd. USD gesteigert werden und übertraf somit die Erwartungen der Experten.

Seit meiner vergangenen Analyse setzte sich der Versuch der Bodenbildung wie erwartet weiter fort. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen stieg Baidu deutlich an. Dadurch wurde der Widerstandsbereich bei ca. 112,40 USD überwunden. In den darauffolgenden Handelswochen ging die Aktie in eine Konsolidierung in Kombination mit einer Pullback-Bewegung zur neuen Unterstützung über. Nach Erreichen dieser Pullback-Zone zeigt sich Baidu nun wieder deutlich befreiter und löst sich allmählich nach oben. Der nächste Widerstand beim GD200 (daily, aktuell bei ca. 131,70 USD) in Kombination zum Abwärtstrend stehen unmittelbar bevor. Ich gehe davon aus, dass der Turnaround-Versuch im nächsten Jahr erfolgreich gemeistert wird. Mein nächstes Kursziel befindet sich bei ca. 161,10, gefolgt von 220,17 USD. Insgesamt sollte Baidu allerdings zu einer übergeordneten Trendfortsetzung ansetzen, was neue Allzeithochs über 300 USD zur Folge hätte. Baidu ist nicht nur einer meiner Favoriten für 2020, sondern ebenfalls für die nächsten Jahre. Ich halte dementsprechend an meinen Positionen fest. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Baidu nachhaltig über 112,40 USD aufhalten kann.

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Mit den Shortseller-Stocks findet ihr spannende Titel für Leerverkäufe

Liebe Trader,

mit dem Scoring Buffett’s Alpha können wir Qualitätsaktien identifizieren. Doch was, wenn wir das Ranking einfach umdrehen und nach Aktien suchen, bei denen es gerade ganz und gar nicht rund läuft. Mit dem Template Shortseller-Stocks machen wir genau das, um vielversprechende Short-Kandidaten identifizieren zu können. Hohe Kreditausfallwahrscheinlichkeiten, schwacher Cash Flow und Gewinn sowie eine hohe Marktsensitivitäten werden hier berücksichtigt. So könnt ihr euch schnell eine Wachtlist zusammenstellen, bei denen Fehlausbrüche oder das Unterschreiten von Unterstützungslinien hohe Erfolgsquoten versprechen.

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Chartanalyse Netflix: Kursziel von 500 USD beim Streaming-König!

Mittlerweile füllt sich der Markt rund um das Video-Streaming-Geschäft. Zuletzt eröffnete Walt Disney seinen Streaming-Dienst Disney+ für weniger als sieben USD pro Monat. Lange ging daher bei den Netflix-Aktionären (WKN: 552484) die Sorge vor einem massiven Abonnenten-Rückgang um. Dies widerlegte jüngst der Analyst John Blackledge von Cowen. Nach seiner Umfrage wechselten nach dem Disney+ Release rund 1,1 Millionen Netflix-Abonnenten. Für das komplette vierte Quartal geht der Analyst von 1,6 Millionen aus. Dies hätte auf Jahresbasis dennoch ein Nutzerwachstum von 2,3 Millionen Kunden vorzuweisen. Insgesamt sind rund 157 Millionen Nutzer bei Netflix aktiv.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Netflix seit Mitte 2018  in einer sich stets verengenden Keilformation. Grundsätzlich kann diese sowohl als charttechnische Umkehr- oder Trendfortsetzungsformation dienen. Dennoch gehe ich derzeit von einem Breakout auf der Oberseite aus. Aktuell konnte der Widerstand bei ca. 315,50 USD überwunden werden. Ich erwarte nun ein Ansteuern der lokalen Hochs von Anfang/Mitte 2019 bei ca. 388,50 USD. Dies würde den ersten signifikanten Breakout-Versuch darstellen. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierungsbewegung und ggf. einem Pullback zum ehemaligen Widerstand bei ca. 315,50 USD erwarte ich eine übergeordnete Trendfortsetzung bis in die Zone von 500 USD. Aktiv bleibt das Aufwärtsszenario solange sich die Aktie nachhaltig über 250 USD aufhalten kann.

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Chartanalyse Wirecard: Rebound-Chance von mehr als 30 Prozent?

Entgegen des Gesamtmarktes konnte sich die Wirecard-Aktie (WKN: 747206) in den vergangenen Tagen etwas behaupten. Verantwortlich ist hierfür vor allem die Meldung über eine Zusammenarbeit mit einer weiteren Softbank-Beteiligung. Demnach setzt die Buchungsplattform GetYourGuide zukünftig auf das Produkt-Portfolio von Wirecard. Hierzu soll der B2B-Zahlungsverkehr effizienter gestaltet werden. Rund 30 Millionen Touren und Aktivitäten werden über die Plattform pro Jahr abgewickelt.

Aus charttechnischer Sicht bildete Wirecard innerhalb der vergangenen Handelswochen einen steilen kurz- bis mittelfristigen Abwärtstrend. Im übergeordneten Bild verengt sich zunehmend der Abwärtstrend vom Allzeithoch mit dem langfristigen Aufwärtstrend seit 2008/2009. Aktuell konsolidiert der Wert seit einigen Handelstagen in der Unterstützungszone von 101,25 bis 106,57 EUR. Die Slow Stochastik signalisiert eine stark überverkaufte Situation und deutet bereits ein baldiges Kaufsignal an. Gelingt es Wirecard über die Kursmarke von 110,80 EUR anzusteigen, wäre dies gleichzeitig als ein nachhaltiger Breakout über den steilen Abwärtstrend zu deuten. In diesem Fall gehe ich von einem primären Ansteuern des Widerstandsbereichs von 121,20 bis 124,90 EUR aus. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierung erwarte ich dann ein Ansteuern des Abwärtstrends bei ca. 140 EUR.

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So könnt ihr regelbasiert auf starke Dividendenzahler setzen!

Liebe Trader,

wäre es nicht schön, einfach automatisch bei den besten Dividendenzahlern investiert zu sein? In diesem Video zeige ich euch, wie ihr mit SystemFolio ein regelbasiertes Portfolio erstellen könnt, um auf Aktien mit hohen Dividendenrenditen zu setzen. Gleichzeitig bauen wir auch Qualitätskriterien ein, die uns dabei helfen, die mögliche Value-Trap zu vermeiden.

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