Chartanalyse Aurora Cannabis: eine Spekulation wert?

Die komplette Cannabis-Branche stand seit 2018 unter Beschuss. Titel wie Aurora Cannabis (WKN: A12GS7) wurden seit dem Hoch in der Spitze um über 80 Prozent abverkauft. Zu groß waren die Erwartungen an die einzelnen Unternehmen und vor allem: zu groß war der Hype. Doch mittlerweile könnten die Titel zumindest für eine Gegenbewegung interessant sein. Zuletzt erfolgte bei Aurora Cannabis unter einer massiven Zunahme des Handelsvolumens nochmals ein deutlicher Abverkauf. Der Auslöser waren weitere schwache Quartalszahlen. Jüngst konnte unter der kompletten Cannabis-Branche eine erste Gegenbewegung eingeleitet werden. Der Grund hierfür war ein Analystenkommentar der Bank of America. Hierbei wurde ein erster Wert aus der Branche von Halten auf Kaufen angehoben.

Aus charttechnischer Sicht erreichte Aurora Cannabis im Zuge der letzten Abverkaufsbewegung die obere Begrenzung des Unterstützungsbereichs. Dieser erstreckt sich von 2,1 bis ca. 1,8 USD. Nun notiert der Wert wieder unmittelbar am Widerstand von ca. 2,7 USD. Kann dieser nachhaltig überwunden werden, befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 4,5 bis 4,0 USD. Neben den lokalen Tiefs von Mitte 2018 notiert hier ebenfalls aktuell der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 4,2 USD). Ggf. werde ich eine erste Trading-Position aufbauen. Hierbei würde es sich um kein Investment sondern ausschließlich um eine stark risikobehaftete Spekulation handeln. Ein Turnaround wäre erst mit einem nachhaltigen Überwinden des laufenden Abwärtstrends denkbar. Sollte die Aktie den genannten Unterstützungsbereich von 1,8 bis 2,1 USD unterbieten, könnte Aurora Cannabis weiter ins Bodenlose fallen.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Chartanalyse Siemens: mein Kursziel beträgt 180 EUR bis 2022

Der Industriekonzern Siemens (WKN: 723610) plant nach Siemens Healthineers einen nächsten Geschäftsbereich an die Börse zu bringen. Damit werden die Weichen für die Zukunft gestellt und den einzelnen Geschäftsbereichen mehr Eigenständigkeit zugeschrieben. Bei dem geplanten IPO handelt es sich um die Energiesparte um Siemens Energy, welche im kommenden Jahr vollzogen werden soll.

Aus charttechnischer Sicht ist Siemens aufgrund des starken Kursanstiegs der vergangenen Monate weiterhin interessant. Im Big Picture konnte damit ein entscheidender Schritt für die nächsten Jahre gegangen werden. Denn dadurch wurde der mehrjährige Abwärtstrendkanal nachhaltig nach oben durchbrochen. Somit wird dieser Kanal aus charttechnischer Sicht zu einer bullischen Flagge, was grundsätzlich für eine Trendfortsetzung spricht. Aktuell notiert Siemens unmittelbar an meinem ersten übergeordneten Widerstand bei ca. 122 EUR. Aus diesem Grund ist es durchaus vorstellbar, dass die Aktie nochmals einige Wochen in eine Konsolidierung übergehen könnte. Insgesamt erwarte ich allerdings eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Mein nächstes Kursziel befindet sich bei ca. 135 EUR, gefolgt von 180 EUR. Aktiv bleibt das Aufwärtsszenario solange die Unterstützung bei ca. 101 EUR verteidigt werden kann. Ansonsten Droht eine Abwärtsbewegung bis ca. 80 EUR. Ich sehe Siemens weiterhin als Basisinvestment und halte somit an meinen bestehenden Positionen fest.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Siemens.

 

Chartanalyse Amazon: dieser Chart brodelt – Szenario zum Turnaround!

Während sich Microsoft, Apple, Alphabet, Facebook & Co bereits von Allzeithoch zu Allzeithoch bewegen oder kurz davor stehen, bleibt diesem Trend derzeit vor allem die Aktien von Amazon (WKN: 906866) hinterher. Doch bald könnte sich dies bereits ändern. Als spannend erachte ich vor allem die neue Kooperation des E-Commerce-Giganten im Reich der Mitte. Hierbei setzt Amazon auf den Alibaba-Konkurrenten Pinduoduo. Das Unternehmen ist neben JD.com der größte Mitbewerber von Alibaba. Hier eröffnete Amazon einen Shop, bei welchem rund 1.000 Produkte vertrieben werden sollen.

Weiterhin sucht Amazon stets nach neuen Lösungen, um seine Alexa noch weiter zu monetarisieren. Mittlerweile befindet sich der Smart-Speaker in Millionen von Haushalten. Nun weist dieser eine neue Funktion auf: die Erinnerung zur Einnahme von Medikamenten. Hierbei arbeitet das Unternehmen nun mit einer amerikanischen Apothekenkette (Giant Eagle) zusammen. Jeder Kunde von Giant Eagle soll dabei über Alexa daran erinnert werden seine Medikamente einzunehmen. Verbunden wird Alexa dabei mit einer Medikamentenmanagement App.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Amazon in einer spannenden Ausgangssituation. Ich erwäge das Aufbauen einer kurz- bis mittelfristigen Trading-Position. Demnach bewegt sich die Aktie inmitten einem Versuch der Bodenbildung unmittelbar unterhalb des GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.813,40 USD). Zuvor konnten bereits zwei Abwärtstrends überwunden werden. Kann hierbei der GD200 nachhaltig überwunden werden, ist mit einem Ansteuern des Widerstandsbereichs von 1.934 bis 1.964 USD zu rechnen. Auf Sicht von mehreren Monaten ist sogar von einer Trendfortsetzung mit weiteren Allzeithochs im Bereich von 2.100 bis 2.200 USD auszugehen. Aktiv bleibt das Szenario solange sich Amazon oberhhalb von 1.739 USD aufhalten kann. Ansonsten drohen weitere Kursverluste bis ca. 1.649,50 USD.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Amazon, Apple, Alphabet, Facebook, Alibaba, JD.com.

Chartanalyse Wirecard: lohnt es sich jetzt auf den Turnaround zu setzen?

Wieder einmal wurden die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard (WKN: 747206) massiv aufgrund negativer Berichte zur Bilanzierung der Financial Times abgestraft. Demnach seien Dokumente zur Prüfung in Singapur nicht für die Wirtschaftsprüfer zugänglich gewesen. Dies sei jedoch insgesamt für den Konzernabschluss irrelevant gewesen. Unterstellt wurden ebenfalls, dass Wirecard Scheinbuchungen durchgeführt haben soll. Nach Prüfung durch eine beauftragte Anwaltskanzlei stellte sich allerdings heraus, dass es sich lediglich um kleinere Buchungsfehler aufgrund von Qualitätsmängel handelte.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Wirecard trotz der teilweise massiven Kurseinbrüche weiterhin innerhalb einer übergeordneten Konsolidierungsformation in Form eines Keils. Aktuell notiert die Aktie an der unteren Begrenzung und wurde am Unterstützungsbereich von 110,75 EUR zunächst aufgefangen. Sofern dieser Bereich unterboten wird, droht eine übergeordnete Trendumkehr. Das nächste Kursziel befindet sich demnach am GD200 (weekly, aktuell bei ca. 93,79 EUR). Tiefere Kurse sind in einem solchen Fall allerdings nicht unwahrscheinlich. Solange sich Wirecard hingegen innerhalb der Keilformation aufhalten kann, erwarte ich eine fortgeführte Aufwärtsbewegung. Das erste Kursziel befindet sich beim Widerstand von ca. 132,84 EUR. Kann dieser nachhaltig überwunden werden, gehe ich sogar von einem Breakout auf der Oberseite mit einer übergeordneten Trendfortsetzung aus. Kurse von 200 EUR wären dadurch durchaus realistisch.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

The Acquirer’s Multiple – Erfolg dank des Drifts zum Mittelwert!

Liebe Trader,

Tobias Carlisle ist ein Value-Investor, der an den Drift zum Mittelwert glaubt. In seinem Buch „The Acquirer’s Multiple“ stellt er seine Strategie ausführlich vor und erklärt darin, welche Firmen seiner Meinung nach günstig zu haben sind. Seiner Meinung nach können erfolgreiche Unternehmen ihre Gewinnmargen langfristig nicht halten, Nachzügler können durch das Kopieren von Geschäftsmodellen hingegen aufholen. Auf diese Weise konnte er zwischen 1973 bis 2017 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 17,9 % erzielen. Nun stellt sich nur die Frage: Seid ihr eher der Ansicht von Carlisle oder glaubt ihr an das “The-Winner-takes-it-all-Prinzip“?

Tipp: Bestellen sie das Morningstar Datenpaket, um Zugriff auf aktien RANKINGS zu erhalten. Die Börsensoftware erhalten sie hier schon ab 29 Euro im Monat. Wenn sie keine neuen Videos oder Webinare verpassen möchten, können sie den YouTube-Channel auch abonnieren. So werden sie stehts über Neuerungen informiert.

Die Top-Dividendenaktien aus Europa auf einen Blick!

Liebe Trader,

wenn ihr die zuverlässige Dividendenzahler aus Europa finden wollt, dann könnt ihr hierfür das Template „Top-Dividendenaktien aus Europa“ nutzen. Anders als bei Warren Buffett identifizieren wir die vielversprechendsten Kandidaten nicht anhand eines stabilen Umsatz- und Gewinnwachstums, sondern mit Kriterien wie stabilem Kursverhalten bzw. niedriger Volatilität. Wie sich die Strategie zusammensetzt und warum eine hohe Dividendenrendite allein niemals für Investments ausschlaggebend sein sollte, erkläre ich euch in diesem Video:

Tipp: Bestellen sie das Morningstar Datenpaket, um Zugriff auf aktien RANKINGS zu erhalten. Die Börsensoftware erhalten sie schon ab 29 Euro im Monat. Wenn sie keine neuen Videos oder Webinare verpassen möchten, können sie den YouTube-Channel auch abonnieren. So werden sie stehts über Neuerungen informiert.

Chartanalyse Bayer: Gefährdetes Turnaround-Szenario?

Einst lag das Allzeithoch des Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzerns Bayer (WKN: BAY001) bei über 144 EUR. Das Tief der laufenden Abwärtsbewegung liegt derzeit bei rund 52 EUR. Dementsprechend musste Bayer aufgrund der Monsanto-Übernahme in der Spitze mehr als 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Zu groß bewertet der Markt aktuell die Risiken im Glyphosat-Prozess. Mittlerweile sind rund 42.700 Klagen aufgrund von der unterstellten Krebsgefahr des Unkrautvernichters offen.

Aus charttechnischer Sicht sprach ich in meinen vergangenen Analysen häufiger von einem potenziellen Turnaround-Szenario. Demnach bildete Bayer in der übergeordneten Wochenansicht eine vermeintliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Die obere Begrenzung liegt derzeit bei ca. 73,50 EUR. Wird diese Hürde überwunden, sehe ich dieses Szenario als aktiv. Anschließend befindet sich das primäre Kursziel dieser Umkehrformation bei ca. 100 EUR. Mein Zwischenziel mit anschließendem Pullback zur oberen Begrenzung notiert bei ca. 83 EUR. Bislang scheint die obere Hürde allerdings schwierig zu überwinden: die Aktie reagierte zuletzt in dieser Zone mit deutlichen Kursabschlägen. Die potenzielle iSKS bleibt solange intakt, wie sich Bayer nachhaltig oberhalb von 61,50 EUR aufhalten kann.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

Chartanalyse Amazon: Startschuss zu einem neuen Trendschub?

Während an der Walstreet bereits neue Allzeithochs gefeiert werden, ist dem noch eine der großen Aktien weit entfernt. Hierbei handelt es sich um den e-Commerce-Giganten Amazon (WKN: 906866). Das Unternehmen befindet sich weiterhin rund 20 Prozent von seinen Höchstständen entfernt und deutet bislang auch noch keine nachhaltige Umkehr an. Ausschlaggebend waren hierfür zuletzt ebenfalls die schwächeren Quartalszahlen. Hierbei bleibt Amazon den Erwartungen der Experten im Umsatz und Ergebnis hinterher. Nichtsdestotrotz zählt Amazon weiterhin zu den größten Positionen bei mir im Depot. Gerade in solch einer Phase halte ich nach weiteren Nachkaufgelegenheiten Ausschau. Aus charttechnischer Sicht könnte eine solche bald eintreten.

Grundsätzlich bildete Amazon innerhalb der vergangenen Monaten zwei Abwärtstrends. Beide liegen derzeit relativ nahe beieinander. Überwindet die Aktie den ersten Trend, erwarte ich ebenfalls einen Breakout über den zweiten. Ich gehe somit von einer übergeordneten (Aufwärts-)Trendfortsetzung aus. Mein persönlicher Favorit wäre allerdings das potenzielle antizyklische Einstiegsszenario: ein kurzfristiges Unterbieten der aktuellen Unterstützungszone von 1.742 bis 1.692 USD. Mein Kursalarm ist bei 1.649 USD platziert. In beiden Fällen erwäge ich den Nachkauf.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Amazon.

Chartanalyse Tencent: über 50% Kurspotenzial – ich erwäge eine Aufstockung der Position!

Das chinesische Unternehmen Tencent (WKN: A1138D) veröffentlichte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal. Insgesamt blieben diese hinter den Erwartungen der Anleger. Auslöser hierfür sind vor allem eine schwächelnde Konjunktur sowie eine verstärkte Wettbewerbssituation. Dennoch konnte unter dem Strich ein Umsatzwachstum von 21 Prozent auf 97,2 Mrd. Yuan verzeichnet werden. Der Gewinn pro Aktie lag bei 2,55 Yuan. Die Erwartungen der Experten beliefen sich jedoch auf 99,0 Mrd. Yuan beim Umsatz und 2,63 Yuan beim EPS.

Aus charttechnischer Sicht sind die schwächer als erwarteten Quartalszahlen kaum sichtbar. Tencent konsolidiert weiterhin innerhalb einer sich stets verengenden Dreiecksformation unmittelbar am GD50 (weekly, aktuell bei ca. 37,50 EUR). Während den vergangenen Handelstagen baut die Aktie sogar auf Tagesbasis eine leichte Stärke auf, wodurch grundsätzlich ein Breakout auf der Oberseite erzielt werden könnte. Erfolgt dieser, so ist meiner Ansicht nach der Ausbruch über den langfristigen Abwärtstrend nur noch eine Frage der Zeit. Schnell sollte dann das aktuelle Allzeithoch im Bereich von ca. 49 USD angesteuert werden. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierungsbewegung gehe ich dann von weiteren Allzeithochs bis in den Bereich von 60 EUR aus. Sollte Tencent hingegen das Dreieck nach unten verlassen, droht ein Ansteuern des GD200 (weekly, aktuell bei ca. 32,57 EUR). Die entscheidenden Kursmarken lieben bei 39,52 EUR und 35,46 EUR. An meinen bestehenden Positionen halte ich fest. Ich beobachte die Aktie genau, um diese ggf. bei einem Breakout aufzustocken.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Illumina.

Chartanalyse Illumina: darum habe ich jetzt meine erste Trading-Position eröffnet!

Illumina (WKN: 927079) ist mit einem Marktanteil von mehr als 70 Prozent der absolute Marktführer bei Geräten für Genom-Sequenzierungen. Anfang 2017 veröffentlichte das Unternehmen eine neue Gensequenzierungs-Geräte-Generation namens NovaSeq ein. Durch diese werden die Kosten für die Sequenzierung von DNA von mehr als 1.000 USD auf lediglich 100 USD gesenkt. Durch DNA-Sequenzierung können genetisch bedingte Erkrankungen detaillierter analysiert bzw. ermittelt werden. Darüber hinaus dient diese als Schlüsselmethode im Rahmen von DNA-Klonierungen. Bisher war diese Methode aufgrund der hohen Kosten nicht für jeden tragbar. Durch die Kostensenkung auf lediglich 100 USD wird diese nun massentauglich.

Letztendlich ist neben dieser Story vor allem auch die charttechnische Situation für meinen jüngsten Einstieg ausschlaggebend. Seit Mitte/Ende 2018 ging die Aktie von Illumina in eine übergeordnete Seitwärtssituation über. Innerhalb dieser Konsolidierungsbewegung verarbeitet die Aktie den starken Kursanstieg seit Anfang 2017. Hierdurch wird die überkaufte Situation in Form einer Seitwärtsbewegung abgebaut. Grundsätzlich erachte ich dieses Verhalten als bullisch. Diese Range erstreckt sich von ca. 270 bis 375 USD. Vor wenigen Monaten setzte Illumina an der unteren Begrenzung eine Gegenbewegung ein und ging anschließend unmittelbar am GD50 (weekly, aktuell bei ca. 308,46 USD) in eine verengte Konsolidierungsspanne über. Hier befindet sich ebenfalls die Unterkante des offenen Abwärtsgaps. In der vergangenen Handelswoche deutete Illumina an, sich nach oben zu lösen. Ich erwarte nun auf Sicht von mehreren Monaten ein Erreichen der Oberkante. Nach einer anschließenden Pullback-Bewegung gehe ich sogar von einer übergeordneten Trendfortsetzung bis hin zur Kursmarke von 500 USD aus. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Illumina oberhalb der Unterstützung von 270 USD aufhalten kann.

Sie wollen keine spannende Aktien-Story mehr verpassen?

Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

Bestellen Sie jetzt unser Live Trading Paket! 

Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Illumina.