Mit dem Piotroski F-Score könnt ihr die Qualität bei Value-Aktien überprüfen!

Liebe Trader,

wie findet man schnell und einfach Value-Aktien, die wichtige Qualitätskriterien aufweisen? Ganz einfach. Mit dem Piotroski F-Score. Der Standford Professor Joseph D. Piotroski hat hier eine Screening-Methode entwickelt, um Kandidaten mit möglichst hohen Erfolgschancen ausfindig zu machen. Aktien mit einem niedrigen Kurs-Buchwert-Verhältnis müssen 9 verschiedene Punkte erfüllen, damit diese als besonders hochwertig eingestuft werden. Zwischen 1976 und 1996 konnte damit eine Outperformance von 7,6 % p.a. erwirtschaftet werden. Hier zeige ich euch, wie ihr die besten Titel identifizieren könnt und wie sich das Screening genau definiert.

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Wachstumsaktien handelt man in Aufwärtstrends – Minervini zeigt uns wie!

Liebe Trader,

nachdem wir uns zuletzt der Börsenzauberformel von Joel Greenblatt gewidmet haben, kommen wir heute zum Zauberer des Tradings. Mark Minervini ist bis heute einer der erfolgreichsten Trendfolgetrader und hat in seinem Buch „Trade like a stock market wizard“ seine Strategie genau erläutert. Mit dem Trend-Template kann er schnell und einfach Wachstumsaktien in Aufwärtstrends identifizieren und auch wir stellen euch entsprechende Screening-Möglichkeiten bereit, mit denen ihr diese per Knopfdruck findet. Wie ihr das am Trading-Desk und auch bei aktien RANKINGS machen könnt, erkläre ich euch in diesem Video:

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Chartanalyse Walt Disney: bald ist es soweit – der Netflix-Killer geht an den Start!

Zugegebenermaßen ist der Titel der Analyse etwas gewagt. Dennoch dürfte es für den bisherigen König des Video-Streamings ein harter Schlag sein: Disney+ geht Anfang/Mitte November an den Start. 6,99 USD soll der Dienst pro Monat und 69,99 USD pro Jahr kosten. An Content mangelt es ebenfalls nicht: alle Filme und Serien, welche der Walt Disney (WKN: 855686) jemals produziert hat, sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre auf der Plattform erscheinen und verschwinden somit auf der Bildfläche der anderen Streaming-Anbieter. Zudem sollen eigene Filme und Serien speziell für Disney+ produziert werden. Neben den bekannten Walt Disney-Produktionen stehen  ebenfalls die Lizenzen von  Lucasfilm (Star Wars), Marvel, Pixar und 20th Century Fox sowie National Geographic zur Verfügung.

Aus charttechnischer Sicht ging die Aktie von Walt Disney nach dem starken Kursanstieg bis zur Mitte des Jahres wieder in eine mehrwöchige Kurskorrektur über. Hierbei bildete die Aktie eine charttechnische Formation in Form eines sich zuspitzenden Dreiecks bzw. Keils. Bislang stoppte die Korrekturbewegung unmittelbar am Unterstützungsbereich von 128,33 USD. Dieser verbindet sich in etwa mit dem GD200 (weekly). Solange sich Walt Disney allerdings innerhalb dieser Keilformation aufhält, ist mit einer fortgesetzten Abwärtsbewegung zu rechnen. Erst wenn das lokale Hoch bei ca. 133,56 USD überwunden werden kann, ist mit einer fortgeführten Aufwärtsbewegung und weiteren Hochs bis in den Bereich von 160 USD zu rechnen. Sollte allerdings der Unterstützungsbereich von 128,33 USD nicht verteidigt werden können, ist mit einem Ansteuern von ca. 120,48 USD zu rechnen. Ich erwäge in dieser Kursregion einen ersten Einstieg.

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Chartanalyse Illumina: Kurseinbruch nach starken Zahlen als Einstiegsgelegenheit?

Ich betitelte schon häufiger Illumina (WKN: 927079) als das Unternehmen, das die Welt verändern könnte. Illumina ist Spezialist für DNA-Sequenzierung. Durch die personalisierte Medizin können entscheidende Verbesserungen in der Diagnose sowie der Therapie erzielt werden. Illumina möchte diese Möglichkeit dem Massenmarkt zugänglich machen, indem die Kosten für eine DNA-Sequenzierung auf lediglich 100 Dollar gedrückt werden.  Nun veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal. Dabei konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,3 Prozent auf 907 Mio. USD gesteigert werden. Die Erwartungen der Experten wurden um 33,6 Mio. USD übertroffen. Das EPS lag mit 1,93 USD rund 0,52 USD über den Analystenschätzungen.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Illumina bereits seit Mitte/Ende 2018 innerhalb einer intakten Seitwärtskonsolidierung. Grundsätzlich ist dies ein bullisches Verhalten, da innerhalb dieser Konsolidierung der starke vorangegangene Kursanstieg verarbeitet wird. Es erfolgte bislang im übergeordneten Kontext keine crashartige Abverkaufsbewegung. Grundsätzlich waren die Zahlen ein Erfolg, da der Analystenkonsens übertroffen werden konnte. Allerdings reagierte die Aktie mit einem deutlichen Abschlag, was meiner Ansicht nach dafür spricht, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Ich erwarte daher, dass die untere Begrenzung der Seitwärtsbewegung bei ca. 263 USD kurzfristig nach unten durchbrochen wird. Hierdurch sollte eine Art Bereinigung stattfinden. Das Kursziel befindet sich beim GD200 (weekly, aktuell bei ca. 236 USD) in Kombination zum Unterstützungsbereich bei ca. 215 USD. Anschließend gehe ich von einer übergeordneten Trendfortsetzung aus. Grundsätzlich bleibt aus charttechnischer Sicht die Seitwärtsbewegung solange intakt, wie sich Illumina innerhalb der Kurse von 378 und 263 USD bewegt.

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Chartanalyse Facebook: Breakout zur Trendfortsetzung und neuen Allzeithochs!

Facebook (WKN: A1JWVX) wurde während der vergangenen Handelswochen und -monate überwiegend von der Digitalwährung Libra beflügelt. Der Facebook-Coin soll vor allem zur Übertragungen von Geldbeträgen über Ländergrenzen hinweg dienen. Später würden ebenfalls das Bezahlen von Einkäufen folgen. Durch eine eins zu eins Hinterlegung der etablierten Währungen soll die bisherige Volatilität der bekannten Digitalwährungen verringert werden. Doch zuletzt geriet das Projekt etwas ins Stocken. Anfangs bekannten sich noch Mastercard und Visa als Partner, sind jedoch wieder abgesprungen. Nun steht Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor der Herausforderung, die US-Aufsichtsbehörde für sich zu gewinnen und durch dessen Zustimmung an den Start zu gehen. Kann hier ein Durchbruch erzielt werden, könnte dies die Aktien von Facebook nach oben katapultieren.

Aus charttechnischer Sicht konnte zuletzt der mittelfristige Abwärtstrend nach oben verlassen werden. Anschließend folgte ein Pullback zum Bereich der Oberkante des Trends in Kombination zum GD200 (daily, aktuell bei ca. 179,42 USD). Dies stellt meiner Ansicht nach die Grundlage für die Trendfortsetzung bzw. eine folgende Aufwärtsbewegung dar. Hierzu bedarf es letztendlich lediglich der charttechnischen Bestätigung, indem der laufende Seitwärtskanal nach oben durchbrochen werden kann. Die obere Begrenzung befindet sich bei ca. 191,78 USD. Ich halte an meiner bullischen Einstellung zu Facebook weiterhin fest und erwarte einen solchen Ausbruch. Das erste Kursziel befindet sich beim Zwischenhoch bei ca. 209 USD. Anschließend erwarte ich ein Ansteuern des Allzeithochs bei rund 218,70 USD. Sollte Facebook entgegen meinen Erwartungen den Seitwärtskanal nach unten verlassen, befindet sich das nächste Korrekturziel bei 160,70 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Facebook.

 

Chartanalyse Bayer: iSKS als übergeordnete Umkehrformation?

Der angeschlagene Pharma- und Agrarchemie-Konzern Bayer (WKN: BAY001) steht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen für das abgelaufene dritte Quartal. Hierbei gehen die Experten insgesamt von einem Umsatz von ca. 11,2 Mrd. EUR aus. Das EBITDA wird auf 2,32 Mrd. EUR nach vorherigen 2,22 Mrd. EUR geschätzt. Besonders spannend und entscheidend werden allerdings mögliche Aussagen zum Glyphosat-Prozess sein. Seit dem Hoch bei ca. 145 EUR verlor die Aktie in der Spitze aufgrund dieser Sorgen rund 65 Prozent seiner Marktkapitalisierung.

Aus charttechnischer Sicht arbeitet Bayer allerdings seit den vergangenen Monaten bzw. seit Beginn des Börsenjahres an einer übergeordneten Bodenbildung. Vor wenigen Monaten konnte dabei sogar ein erster Erfolg erzielt werden, indem der mittelfristige Abwärtstrend nachhaltig überwunden werden konnte. Zusätzlich wurde der GD200 (daily) zurückerobert. Für spannend erachte ich derzeit vor allem die potenzielle inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (iSKS). Wird die entscheidende obere Begrenzung bei ca. 70,37 EUR nachhaltig überwunden, so ist das übergeordnete Umkehrszenario intakt. Das erste Kursziel befindet sich anschließend bei ca. 83 EUR. Nach einer mehrmonatigen Pullback-Bewegung gehe ich dann von einem Ansteuern des langfristigen Abwärtstrends aus. In diesem Zuge sollte der Abwärtstrend auch überwunden werden können. Ich halte an meinen bestehenden Positionen fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

Chartanalyse Amazon: schlechte Zahlen als Einstiegsgelegenheit? Hier kaufe ich nach!

Zuletzt veröffentlichte der E-Commerce-Gigant Amazon (WKN: 906866) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Diese lagen deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Außerbörslich musste die Aktie zeitweise einen Verlust von über neun Prozent hinnehmen. Amazon gab dabei einen Ausblick im Umsatz für das vierte Quartal in einer Spanne von 80 bis 86,5 Mrd. USD. Die Erwartungen beliefen sich im Vorfeld auf 87,4 Mrd. USD. Zudem steckt das Unternehmen Milliarden in das kostenlose taggleiche Lieferungs-Programm. Hierbei investierte Amazon mehr als 800 Mio. USD während der vergangenen beiden Quartalen. Diese Investitionen drückten das EPS auf 4,23 USD gegenüber im Vorfeld angenommenen 4,62 USD. Weitere Investitionen i.H.v. 1,5 Mrd. USD sollen noch folgen. Der Umsatz lag hingegen mit 70 Mrd. USD über den erwarteten 68,8 Mrd. USD. Dies entspricht einem Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Sparte AWS verzeichnete dabei einen Umsatzanstieg von 35 Prozent und belief sich auf 9 Mrd. USD, was grundsätzlich im Rahmen der Erwartungen von 9,1 Mrd. USD lag.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Amazon trotz des derzeitigen deutlichen Abschlags weiterhin innerhalb einer spannenden Ausgangssituation. Mittlerweile konnte sich die überkaufte Situation in der Slow Stochastik wieder komplett abbauen. Der Oszillator signalisiert einen überverkauften Zustand. Weiterhin notiert Amazon unmittelbar an den (Haupt-)Kurskorrektur-Zielen in Form der Fibonacci-Retracements, ausgehend vom Tief von Ende 2018. Der erste Erholungsversuch trat bereits unmittelbar vor dem 50er Fibonacci-Retracement ein. Ich gehe allerdings im Zuge der nun enttäuschenden Quartals-Zahlen davon aus, dass grundsätzlich noch das letzte Retracement im Bereich von 1.583 USD angesteuert werden könnte. Hier befindet sich ebenfalls eine deutliche Unterstützung der Tiefs von Anfang 2019. In dieser Zone werde ich nach weiteren Einstiegsmöglichkeiten suchen. An meinen bestehenden Positionen halte ich fest. Das erste Kursziel würde sich in diesem Fall auf ca. 1.755 USD, gefolgt von 1.861 und anschließend 2.035 USD belaufen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Amazon.

Günstige Aktien nach der Börsenzauberformel von Joel Greenblatt finden!

Liebe Trader,

in diesem kurzen Video stelle ich euch die Börsenzauberformel von Joel Greenblatt vor. Mit dieser Strategie konnte der Value-Investor von 1985 – 2006 eine durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 40 % erzielen. Dies gelang ihm unter der Berücksichtigung von nur 2 verschiedenen Kriterien. Einer hohen Kapital- und Gewinnrendite. Wie ihr per Knopfdruck passende Aktien finden könnt und wo ihr auch einen Einblick in das aktuelle Depot des Wall Street Gurus werfen könnt, das zeige ich euch in diesem kurzen Video:

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Die attraktivsten Wachstumsaktien findet ihr mit dem Template „High-Growth-Investing“

Liebe Trader,

zuletzt haben wir uns angesehen, wie wir mit aktien RANKINGS nach Qualitätsaktien Ausschau halten können. Heute möchte ich mit euch in eine andere Richtung gehen und euch das Template High-Growth-Investing vorstellen. Damit könnt ihr ein Scoring-System nutzen, um die besten Wachstumsaktien aus den USA zu finden. Einzelwerte müssen verschiedene Eigenschaften erfüllen und können so maximal einen Gesamtwert von 16 möglichen Punkten erzielen. Wie ihr ein solches Screening durchführt, welche Punkte hier ganz genau beachtet werden und wo ihr alle zugehörigen Informationen findet, das zeige ich euch in diesem kurzen Video:

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Chartanalyse Merck: langweiliger DAX-Titel oder Verdopplungskandidat?

Das Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmen Merck (WKN: 659990) ist zugegebenermaßen nicht gerade der spannendste Titel im deutschen Leitindex DAX. Doch es deutet sich eine schöne charttechnische Ausgangssituation für eine massive Aufwärtsbewegung an. Spannend ist ebenfalls die fundamentale Story: zuletzt kaufte Merck für knapp sechs Milliarden Euro den US-Spezialchemiehersteller Versum. Dadurch baut das Unternehmen seine Spezialchemie-Sparte deutlich aus, wodurch sich der Umsatz um rund ein Drittel auf 3,6 Mrd. EUR erhöhen dürfte. In den letzten Jahren gelang es Versum eine durchschnittliche Umsatz- und Ertragssteigerung von jeweils mehr als 10 Prozent zu generieren. Die EBITDA-Marge lag bei 33 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht durchlief Merck innerhalb der vergangenen Jahre eine Seitwärtskonsolidierung. Diese erstreckte sich im Prinzip von 110 bis 72 EUR. Vorangegangen war eine massive Aufwärtsbewegung, innerhalb welcher sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens mehr als 300 Prozent erhöht hatte. Dementsprechend handelt es sich bei dieser Konsolidierungsbewegung um eine gesunde Verarbeitung der vorherigen Aufwärtsbewegung. Zuletzt konnte ein erster charttechnischer Erfolg verzeichnet werden: die Dreiecksformation wurde nach oben verlassen. Dadurch wird das Trendfortsetzungssignal aktiv. Das Überwinden der Oberkante der Seitwärtskonsolidierung könnte demnach ebenfalls bald folgen. Ich gehe davon aus, dass das nächste übergeordnete Kursziel bei ca. 150 EUR innerhalb weniger Monate angesteuert werden kann. Nach einer potenziellen Pullbackbewegung erwarte ich sogar ein Ansteuern der Kursregion von 200 EUR. Ich halte an meiner bestehenden Position fest.

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