Chartanalyse Tesla: Die Fallhöhe ist gigantisch!

Der amerikanische Elektroautomobilhersteller Tesla (WKN: A1CX3T) hat es geschafft, die etablierten Autobauer zum Umdenken zu zwingen und drängte diese mit dem Rücken zur Wand. Dabei konnte sich Elon Musk einen Vorsprung verschaffen. Doch wie wird sich Tesla entwickeln, sobald alle etablierten Automobilhersteller vollständig auf eine alternative Antriebstechnik umgestellt hat? Fest steht, dass die Tesla-Story äußerst spannend ist. Aus diesem Grund tauchen auch immer wieder weitere Übernahmegerüchte auf. Interessant wird es vor allem, wenn Tesla seinen derzeitigen Abwärtstrend fortsetzt. Bislang verlor der Automobilkonzern rund 50 Prozent von seinem Allzeithoch. Aktuell wird das Unternehmen noch mit rund 33 Mrd. USD bewertet. Gut möglich, dass bald einer der Tech-Giganten zuschlagen könnte. Diese schwimmen bekanntlich in Geld und sind auf der Suche nach neuen attraktiven Geschäftsbereichen. Der Markt um das autonome Fahren wird gigantisch sein.

Aus charttechnischer Sicht bleibt Tesla im Big-Picture im Abwärtssog gefangen. Dieser beschleunigte sich nochmals mit dem nachhaltigen Unterschreiten des GD200 (monthly, aktuell bei ca. 272 USD). Hierbei wurde die nächste Unterstützung im Bereich von 177 USD angesteuert. Hier befinden sich die lokalen Tiefs aus dem Jahre 2014 bis 2017. Prinzipiell erwarte ich in dieser Zone eine leichte Gegenbewegung, gehe allerdings nicht von einer Trendwende aus. Dementsprechend sollte sich Tesla auch weiterhin unterhalb des Widerstandsbereichs von 255 USD bewegen. Insgesamt gehe ich von einem Erreichen des Tiefs aus dem Jahre 2015 aus. Dieses notiert im Bereich von 141 USD. Sollte auch diese Unterstützung durchbrochen werden, ist die Fallhöhe gigantisch. Sehen Sie selbst im Chart…

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Chartanalyse Fresenius: Schmuckstück im DAX mit baldiger Einstiegsgelegenheit!

Im Zuge der vergangenen Jahre geriet der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560) deutlich unter Druck. In der Spitze verlor der Konzern mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Doch allmählich könnte sich das Unternehmen wieder stabilisieren und ein nachhaltige Aufwärtsbewegung etablieren. Auch die jüngst veröffentlichten Quartalszahlen deuten eine Trendwende an. Im ersten Quartal konnte der Konzernumsatz um 8 Prozent auf 8,5 Mrd. EUR gesteigert werden. Der Nettogewinn legte dabei um 3 Prozent auf 465 Millionen EUR zu. Die Jahresprognose wurde bestätigt. Ebenso wurde allerdings eine Prognoseanhebung in Aussicht gestellt. Dies würde letztendlich das Szenario der Trendwende bestätigen. In den nächsten sechs Jahren soll der Jahresumsatz auf über 40 Mrd. EUR gesteigert werden. In 2018 lag dieser noch bei 34 Mrd. EUR.

Aus charttechnischer Sicht verließ Fresenius zuletzt wie erwartet den steil verlaufenden Aufwärtstrend. Seitdem fällt die Aktie wieder sukzessive zurück zum genannten Unterstützungsbereich. Diese Zone erstreckt sich von 44,80 bis 46,30 EUR. Hier erwarte ich einen Rebound bis zum aktuell gebildeten mehrwöchigen Abwärtstrend. Tritt dieser Rebound ein, gehe ich ebenfalls von einer fortgeführten Aufwärtsbewegung aus. Ich erwarte dabei ein Überwinden des Widerstandsbereichs von April bei ca. 52,80 EUR und gehe insgesamt von einem Erreichen des Widerstands von 60 EUR aus. Im übergeordneten Kontext wird die Aktie jedoch erst wieder bullisch, sofern der mehrjährige Abwärtstrend bei ca. 63 EUR nachhaltig überwunden werden kann. Sollte sich Fresenius jedoch nicht in der Unterstützungszone stabilisieren können, ist mit einem Angriff auf das aktuelle Mehrjahrestief bei ca. 38 EUR zu rechnen. Ich halte an meinen bestehenden Positionen fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Fresenius.

Chartanalyse Alibaba: Ich habe eine erste Position aufgebaut!

Der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba (WKN: A117ME) ist für mich ein klarer Kauf. Aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China geriet dieses Unternehmen in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich unter Druck. Aktuell notieren die Papiere rund 30 Prozent unter dem Allzeithoch. Ich beobachte Alibaba bereits seit längerer Zeit und habe auf den diesen Zeitpunkt gewartet, sodass ich nun eine erste Investment-Position aufgebaut habe. Für äußerst spannend erachte ich den Schritt in das Krankenversicherungs-Geschäft. Die Tochtergesellschaft Ant Financial startete bereits im vergangenen Oktober und konnte bereits 65 Millionen Kunden generieren. Im Jahre 2021 sollen es bereits über 300 Millionen sein. Im Vergleich zu den Marktbegleitern ist diese Versicherung deutlich günstiger und soll bequem per App abgeschlossen werden können. Dank künstlicher Intelligenz genügen der Tochtergesellschaft derzeit rund 50 Mitarbeiter.

Aus charttechnischer Sicht gelang Alibaba nun an meine erste Unterstützungszone. Diese befindet sich bei ca. 152 USD. Hier befindet sich neben dem lokalen Tief von September 2019 ebenfalls das untere Bollinger Band der Wochenansicht. Innerhalb der Bollinger Bänder finden über 90 Prozent der Kursbewegungen statt. Weiterhin notiert die Slow Stochastik bereits wieder massiv im überverkauften Bereich. Bereits in wenigen Wochen könnte daher ein Rebound eintreten. Das Ziel befindet sich beim Widerstandsbereich von ca. 164 USD, gefolgt vom GD20 (weekly, aktuell bei ca. 175 USD). Sollte aus dieser Erholungsbewegung jedoch kein nachhaltiger Boden und keine übergeordnete Trendfortsetzung eingeleitet werden können, befindet sich die nächste Auffangzone bei ca. 130 USD. Hier notieren die letzten lokalen Tiefs von Ende 2018 sowie der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 131 USD). Sollte Alibaba diese Tiefs ansteuern, werde ich meine Positionen voraussichtlich ausbauen. Im übergeordneten Kontext wird die Aktie jedoch erst wieder bullisch, sofern der Abwärtstrendkanal in Kombination zum letzten Hoch bei ca. 200 USD nachhaltig überwinden kann. Aus diesem Grund handelt es sich hierbei aus charttechnischer Sicht vorerst um einen risikoreichen Einstieg.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Alibaba.

 

 

Chartanalyse United Internet: Wann gelingt endlich der Turnaround?

Ralph Dommermuth, der Gründer und Vorstandsvorsitzende des deutschen Konzerns United Internet (WKN: 508903) hat große Pläne. Er möchte den bisherigen drei Netzbetreibern (Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica) Paroli bieten und bei der kostenintensiven Auktion zum 5G-Mobilfunknetz mitmischen. Die Auktion hat mittlerweile die sechs Mrd. EUR-Marke überschritten und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Um mit den Platzhirschen mitmischen zu können, wurde eine deutliche Reduzierung der Ausschüttung auf der diesjährigen Hauptversammlung vorgeschlagen. Die Aktionäre stehen mit einer deutlichen Mehrheit von 99,8 Prozent hinter Dommermuths Vorhaben. Während der bisherige Mobilfunkstandard 4G unsere Smartphones mit ca. 100 Mbits  mit dem Internet verbunden hatte, soll dies bei 5G im GigaBit-Bereich möglich sein. Dadurch können hochauflösende Virtual-Reality-Umgebungen oder 5K-Videos in Echtzeit übertragen werden. Weiterhin ermöglicht 5G eine extrem kurze Latenzzeit, was bspw. für selbstfahrende Autos notwendig ist. Das IoT, also die Vernetzung von Geräten, wird sich dadurch noch viel stärker im Alltag durchsetzen. Ralph Dommermuth erkennt dieses Potenzial.

Im Kursverlauf spiegelt sich derzeit jedoch ausschließlich die Skepsis und die Sorge vor weiter steigenden Auktionskosten wider. Die Aktie musste zeitweise in der Spitze mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Es bildete sich in den vergangenen Monaten darüber hinaus nochmals ein Abwärtstrend. Solange sich United Internet unterhalb des Abwärtstrends aufhält, ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Das Ziel dieser Abwärtsbewegung befindet sich am Unterstützungsbereich von ca. 28,70 EUR. Hier notieren die letzten lokalen Tiefs aus dem Jahre 2014. Sollte sich die Aktie in dieser Zone nicht stabilisieren können, erwarte ich eine Abverkaufsbewegung bis zum GD200 (monthly, aktuell bei ca. 22,57 EUR). Gelingt United Internet jedoch eine nachhaltige Bodenbildung, kann sich schnell eine neue Aufwärtsbewegung etablieren. Den Startschuss für dieses potenzielle Rallye sehe ich, sofern der Abwärtstrend nachhaltig überwunden werden kann. Das erste Kursziel befindet sich im Big-Picture bei ca. 48,90 EUR. Meine Kursalarme sind platziert. Diese können über die TraderFox-Cloud nachvollzogen werden.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: United Internet.

 

Chartanalyse Amazon: der Angriff auf das Allzeithoch beginnt hier – Einstiegsgelegenheit für Trader!

Derzeit beschäftigt vor allem wieder der Handelskrieg zwischen den USA und China die Aktienmärkte. Doch einige Aktien könnten hierbei auch als Nutznießer hervorgehen. Darunter zählt u.a. Amazon (WKN: 906866). Denn Amazons China-Importe sind von den Zöllen befreit und bleiben dementsprechend von dem Zollstreit unberücksichtigt. Dadurch entsteht in der aktuellen Situation ebenfalls ein Vorteil gegenüber Marktbegleitern, welche wiederum von diesen Zöllen betroffen sind. Weiterhin bleiben die Wachstumsziele beachtlich. Jeff Bezos plant ein Umsatzwachstum von 18 Prozent. Der Gewinn soll um 40 Prozent zulegen.

Aus charttechnischer Sicht konnte sich Amazon wieder deutlich von seinem Tief zum Ende des vergangenen Jahres erholen. Die Erholungsbewegung verlief bislang ohne größere Korrekturen. Die Aktie wurde nur einem geringen Abgabedruck ausgesetzt. In den vergangenen Handelswochen erreichte Amazon erneut die Kursregion von 2.000 USD. Kurz vorher wurde allerdings ein neues lokales Hoch gebildet. Die Aktie ging in eine mehrwöchige Abwärtsbewegung über und bildete hierbei einen kurzfristigen Abwärtstrend. Mein Ziel dieser untergeordneten Korrektur befindet sich im Bereich von 1.744 USD. Hier notiert sowohl der GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.755 USD) als auch einige charttechnische Hoch- und Tiefpunkte des vergangenen und laufenden Jahres. Sollte Amazon sich in dieser Kursregion stabilisieren können und anschließend den kurzfristigen Abwärtstrend überwinden, befindet sich das erste  Ziel beim Allzeithoch von ca. 2.046 USD, gefolgt von 2.200 USD. Sollte der potenzielle Kampf am GD200 (daily) an die Bären gehen, befindet sich das nächste Ziel im Bereich von 1.600, gefolgt von 1.490 USD. Meine Kursalarme sind platziert und können über die TraderFox-Cloud entsprechend nachvollzogen werden.

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Chartanalyse BYD: Zitterpartie steigt – 80% Kurspotenzial oder 30% Risiko?

Prinzipiell ist der Newsflow des chinesischen Automobilkonzerns BYD (WKN: A0M4W9) überwiegend positiv. Bei den Auslieferzahlen des Monats Aprils konnte BYD ein leichtes Wachstum erzielen. Insgesamt wurden 37.839 Fahrzeuge ausgeliefert. Im Vorjahreszeitraum betrug dies noch 37.363 Einheiten. Darüber hinaus plant der Konzern ein neues Produktionswerk für Elektroautos in Changzhou zu errichten. Nach der 1,5 Mrd. USD-Investition sollen dort pro Jahr bis zu 400.000 Elektrofahrzeuge gebaut werden. An den aktuellen Auslieferungszahlen lässt sich ungefähr erkennen, wie stark die Produktionskapazitäten dadurch ausgebaut werden.  Zusätzlich wird BYD künftig in Südaustralien Elektroautos entwickeln, um die Expansion vor Ort auszubauen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BYD inmitten eines langfristigen Aufwärtstrends. Allerdings bildete die Aktie seit Ende 2017 ebenso einen Abwärtstrend. Im vergangenen Monat konnte dieser Abwärtstrend zeitweise überwunden werden. Allerdings wuchs der Verkaufsdruck aufgrund der Unsicherheiten im Handelsstreit zwischen den USA und China. Der Breakout-Versuch scheiterte. Mittlerweile notiert BYD unmittelbar am langfristigen Aufwärtstrend. Solange sich BYD oberhalb des entscheidenden Unterstützungsbereichs bei ca. 4,85 EUR aufhalten kann, bleibe ich grundsätzlich bullisch eingestellt. Fällt die Aktie jedoch darunter, ist mit einer fortgeführten Korrektur bis ca. 3,50 EUR zu rechnen. Eine charttechnische Bestätigung meines Aufwärtsszenarios erfolgt allerdings erst mit einem Überwinden des entscheidenden Widerstandsbereichs von ca. 6,10 EUR. In diesem Fall ist mit einer fortgeführten Aufwärtsbewegung bis zunächst 9 EUR zu rechnen. Meine Kursalarme sind platziert und können über die TraderFox-Cloud entsprechend nachvollzogen werden.


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Chartanalyse Baidu: Einstiegsgelegenheit rückt immer näher!

Der Handelskrieg zwischen den USA und China drückt immer mehr auf die Stimmung der Anleger. Vor allem chinesische Aktien haben deutlich darunter zu leiden. Besonders geraten diese Unternehmen unter Druck, welche darüber hinaus noch schlechte Quartalsergebnisse liefern. So auch Baidu (WKN: A0F5DE). Baidu wird oftmals als chinesisches Google bezeichnet. Der Suchmaschinenbetreiber musste mittlerweile innerhalb des vergangenen Jahres rund 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Ein charttechnisches Ende steht bislang noch nicht aus. Auch bei den Unternehmenszahlen konnte Baidu nicht überzeugen. Das Unternehmen musste zum ersten Mal seit 2005 einen Verlust hinnehmen. Insgesamt betrug der Verlust 47 Mio. USD (ca. 327 Mio. Yuan). Die operative Marge nahm demnach von 22 Prozent auf minus 4 Prozent ab.  Der Umsatz konnte jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent zulegen.  Überwiegend investiert der Konzern in die Geschäftsbereiche der künstlichen Intelligenz, autonomes Fahren sowie eigene Videoinhalte für die Streaming-Tochter iQiyi.

Aus charttechnischer Sicht steht Baidu im Big Picture mit dem Rücken zur Wand. Seitdem der Aufwärtstrend im vergangenen Jahr nach unten verlassen wurde, beschleunigte sich die Abwärtsbewegung. Aktuell notiert Baidu am Unterstützungsbereich von ca. 120 USD. Hier befindet sich das lokale Tief aus dem Jahre 2015 sowie der GD200 (monthly, aktuell bei ca. 122 USD). Der Kurs befindet sich unmittelbar am Monatstief. Kann sich die Aktie hiervon nicht signifikant bis zum Monatsschlusskurs erholen, ist ein Unterbieten dieser Unterstützungszone wahrscheinlich. In diesem Fall ist mit einem Ansteuern des lokalen Tiefs aus dem Jahre 2013 zu rechnen. Dieses notiert bei ca. 88 USD. Wird dieser Unterstützungsbereich angesteuert, baue ich eine erste Long-Position auf. Bullisch wird das Big Picture jedoch erst, sofern der aktuell aktive Abwärtstrend nachhaltig nach oben überwunden werden kann. Sollte dieses Szenario zuerst eintreten, werde ich hier voraussichtlich aktiv. Meine Kursalarme sind platziert und können über die TraderFox-Cloud nachvollzogen werden.

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Der Branchen-Screener! Damit habt ihr die stärksten Sektor-Trends auf dem Schirm!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch wo ich den Branchen-Screener findet und wie ihr diesen dazu nutzen könnt, um auf die stärksten Sektor-Trends aufmerksam zu werden. Diese erhöhen bei Long-Manövern die Erfolgschancen, da man so dem Weg des geringeren Widerstands folgen kann. Das Tool eignet sich besonders gut die täglichen Screening-Routinen, mit denen ihr auch die Veränderungen im kurz- und langfristigen Zeitraum verfolgen könnt. So habt ihr immer die Aktien auf dem Schrim, bei denen gerade die Musik spielt. Wo ihr das Tool findet und welche Ansichten euch genau zur Verfügung stehen, zeige ich euch in diesem kurzen Video:

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um den Branchen-Screener zur Identifizierung der stärksten Sektor-Trends nutzen zu können. Wenn sie keine neuen Videos oder Webinare verpassen möchten, können sie den YouTube-Channel auch abonnieren. So werden sie stehts über Neuerungen informiert.

Dentsply Sirona: Eine Healthcareaktie auf dem Weg zu neuen Höhen?

Liebe Trader

vielleicht geht es euch manchmal genauso wie mir: Während des täglichen Screenings tauchen spannende Unternehmen auf, ich nehme sie wahr, aber aus irgendwelchen Gründen gehe ich dann doch nicht genauer auf sie ein. Dann sind sie wieder verschwunden. Plötzlich aber tauchen sie wieder auf, und ich lasse sie wieder links liegen. Dann aber tauchen sie wieder auf; und mit einem Mal denke ich mir: „Wieso hast du dir dieses Unternehmen nicht schon viel früher angeschaut?“ Und dann schaue ich es mir genauer an: die Geschäftsbereiche, die Zahlen, die Charts, und ich denke: „Wow!“

Genauso ergeht es mir seit ein paar Monaten mit Dentsply Sirona (XRAY): Die Aktie taucht momentan immer wieder in meinen Listen auf. Und so habe ich mir nach dem letzten Up-Gap das Unternehmen mal genauer angesehen, und seitdem ist es täglich auf meiner Screening-Liste vorhanden. Deswegen will ich in diesem Artikel dieses äußerst spannende Unternehmen, das auf meiner Watchlist momentan weit oben steht, vorstellen.

Dentsply Sirona als der größte Zahntechnikspezialist fällt in den Bereich der medizinischen Produkte und Serviceleistungen. Obwohl der Bereich in den letzten Jahren bei Anlegern sehr gefragt war, halbierte sich in 2018 der Kurs von Dentsply Sirona beinahe und gehörte damit zu den schlechtesten Werten im Healthcaresektor. Warum ich einen Einstieg jetzt dennoch spannend finde und welche Story hier gespielt werden könnte, erläutere ich, nachdem ich meinen Screeningsprozess vorgestellt habe.

Grundsätzlich schaue ich mir immer erst alle Indizes an, bevor ich entscheide, welches Aktienuniversum ich für einen Scan auswähle. Mein Interesse gilt momentan dem US Tec 100. Wenngleich er nur 6% von seinem Hoch entfernt liegt, hat er den seit Anfang des Jahres laufenden Aufwärtstrend gebrochen und notiert knapp über der Unterstützung bei 7300 Punkten. Wird diese Unterstützung gebrochen, könnte es schnell einige Etagen tiefer gehen. Und genau dann wird es spannend zu sehen, welche Aktien sich diesem Trend entziehen.

Um aussichtsreiche Aktien zu finden, verwende ich den Aktien-Screener aktien RANKINGS. Dort habe ich diverse Screenings abgespeichert.  Da mich insbesondere Aktien interessieren, die nach einer Rally nahe ihrer Hochs notieren und nach einem kürzlich erfolgten Gap-up, nun eine enge Handelsspanne ausbilden, nehme ich folgende Einstellungen vor:

Universum:
– Technologie 100
Ranglisten Faktoren:
– 6 Monatsperformance (entspricht 125 Perioden) mit einer Gewichtung von 40%
– Abstand vom Hoch / 22 Perioden mit einer Gewichtung von 30%
– Handelsspanne (15 Perioden) mit einer Gewichtung von 30%
Scan-Kriterien:
– Gap-Up vor maximal 15 Tagen mit einer minimalen Gap-Größe von 3%

Nach dem Screening erhalte ich folgende Liste:

Die Liste kann ich nun mit einem Klick auf meinem Traderfox-Desktop speichern. Da mich aber nur die ersten fünf Unternehmen interessieren, lege ich manuell eine Liste an und lege dort meine fünf Aktien hinein. Alle fünf Charts finde ich äußerst spannend. Allerdings werde ich nur Dentsply Sirona analysieren, da das Unternehmen sich auf Ranglistenplatz 1 befindet.

Dentsply Sirona: Comeback nach steiniger Fusion?

Dentsply Sirona wurde 2016 durch die Fusion von Dentsply (gegründet 1899 in New York City / USA) und Sirona Medical Systems (gegründet 1877 in Erlangen / Deutschland) zum mächtigsten Hersteller von Zahnversorgungslösungen für Zahntechniker und Zahnärzte. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf 12,22 Mrd. USD. Neben zahlreichen bewährten Produkten aus den Bereichen Technologie, Verbrauchsmaterialien, Ausstattungen und Spezialprodukte, bietet das Unternehmen das branchenweit größte Angebot an klinischer Ausbildung. Dabei beschäftigt das Unternehmen knapp 15.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern weltweit, bei einer Vertriebspräsenz in mehr als 120 Ländern.

Wenngleich sich die Fusion der beiden Unternehmen wohl längerfristig durchaus auszahlen dürfte, bereitete diese in den letzten Jahren enorme Probleme und ging nicht spurlos am Aktienkurs vorüber. Don Casey, der CEO von Dentsply Sirona räumte Anfang des Jahres ein, dass die Fusion ihre Spuren hinterlassen habe und das Jahr 2018 ein sehr enttäuschendes Jahr gewesen sei. Gleichzeitig aber gab er bekannt, dass das Unternehmen einen umfassenden Umstrukturierungsplan aufgelegt habe, um wieder erfolgreich zu werden. Dieser beinhaltet die Konsolidierung verschiedener Geschäftsbereiche, den Verkauf margenschwacher Unternehmensteile und die Reduzierung der Mitarbeiteranzahl um circa 6 – 8%. Diese Maßnahmen dürften mittelfristig dazu beitragen die Margen deutlich zu steigern, was sich weiterhin auch im Aktienkurs bemerkbar machen sollte.

Wenn ich jetzt hier auf das Aktien Terminal von Traderfox gehe, sieht man hier sehr schön an der Gewinnentwicklung, das Loch das nach der Fusion hier entstanden ist.

Ein weiterer Punkt den die Story um Dentsply Sirona anheizen könnte, sind die langfristig sehr guten Wachstumschancen im asiatisch-pazifischen Raum, China und Lateinamerika. Bisher liegt in diesen Regionen noch eine äußerst geringe Marktpenetration im Bereich von Dentalprodukten vor. Dentsply Sirona will dies nun ändern und baute in 2018 seine Vertriebsorganisation in diesen Regionen sukzessive aus und eröffnete mehrer Schulungseinrichtungen in Indonesien und Vietnam. Das Management sieht in diesen Regionen für die nächsten Jahre Wachstumschancen im hohen einstelligen Bereich. Zudem wird der globale Markt für Zahnersatzprodukte einem Bericht von Mediculous Research bis 2022 voraussichtlich mehr als 13 Mrd. USD bei einer jährlichen Wachstumsrate von 6,9% erreichen.

Einsteigen, aber wie? Wie würde ich hier bei einem Ausbruch aus der flachen Basis um 55,70 USD vorgehen?

Sollte der Ausbruch erfolgen, dann würde ich nicht sofort kaufen. Ich würde abwarten, ob der Ausbruch auf Tagesschluss verteidigt werden kann. Wenn ja, dann würde ich entweder noch am selben Tag kurz vor Handelsschluss kaufen, oder aber am nächsten Tag zur Handelseröffnung, wenn der Kurs 0.2 % höher als am Vortag notiert. Außerdem sollte das Volumen mit dem Ausbruch anziehen.
Je nach Money-Management könnte der Stopkurs wie folgt festgelegt werden:
– Verkauf wenn der Ausbruch nicht verteidigt wird bei 55,20 USD auf Tagesschlusskurs (entspricht circa 1%)
– Unterschreiten der Pivotal Price Line bei 53,28 USD auf Tagesschlusskurs (entspricht circa 4%)
– Unterschreiten der Initial Price Line bei 51,65 USD (entspricht circa 7%)

Im folgenden Videobeitrag zeige ich meinen Screeningprozess noch einmal Schritt für Schritt.

Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag.

Bis bald
Andreas Haslinger

Verwendete Tools:
TraderFox Trading-Desk: https://www.traderfox.com
Aktien-Screener: https://rankings.traderfox.com

Chartanalyse Alibaba: hier plane ich meinen Einstieg!

Der Handelsstreit spitzt sich immer weiter zu und erreichte zuletzt eine weitere Eskalationsstufe. Vor allem leiden darunter chinesische Unternehmen wie zum Beispiel Alibaba (WKN: A117ME). In 2018 musste der Konzern bspw. rund 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Nach der jüngsten Erholungsbewegung droht nun ein ähnliches Szenario. Vom lokalen Hoch überschreitet die Korrektur erneut die 20 Prozent-Marke. Dabei veröffentlichte Alibaba zuletzt seine starken Zahlen für das abgelaufene Quartal. Hierbei generierte der Konzern ein Umsatzwachstum von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser betrug 13,9 Mrd. USD. Erwartet wurden von den Analysten lediglich 13,3 Mrd. USD. Der Nettogewinn wurde auf 3,5 Mrd. USD verdreifacht. Die Anzahl der aktiven Nutzer stieg im Geschäftsjahr um 102 Mio. auf 654 Mio.

Aus charttechnischer Sicht könnte sich Alibaba aufgrund des jüngsten lokalen Hochs innerhalb eines Seitwärtstrendkanals bzw. eines leichten Abwärtstrendkanals bewegen. Jedenfalls wurde der ehemalige Unterstützungsbereich bei 164 USD unterboten, wodurch sich ein weiteres Abwärtspotenzial bis 152 USD ergibt. Hier befindet sich das untere Bollinger Band sowie das lokale Tief von September 2019. Auch das 61,8er Fibonacci-Retracement der vergangenen Erholungsbewegung ist in dieser Zone zu finden. Sollte sich die Aktie bereits in diesem Bereich stabilisieren, baue ich voraussichtlich hier meine erste Position auf. Sollte keine Stabilisierung eintreten, erwarte ich ein Ansteuern der Unterstützung im Bereich von 130 USD. Hier notieren die letzten Tiefs von Ende 2018 in Kombination zum GD200 (weekly, aktuell bei ca. 131 USD). Spätestens in dieser Zone baue ich eine erste Position auf. Meine Kursalarme sind entsprechend platziert und können in der TraderFox-Cloud nachvollzogen werden.

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