Chartanalyse SalMar: 30%-Korrektur voraus? – Ich freue mich darauf!

Vor allem in der vergangenen Schwächephase an den Börsen waren vor allem die norwegischen Fischfarmer gefragt. Zu diesen zählte vor allem SalMar (WKN: A0MR2G). Die Norweger konnten innerhalb ca. zwei Jahren um beinahe 200 Prozent (!) zulegen. Vor allem wurden diese aufgrund des weltweit ersten Offshore Fish-Farming-Projekts beflügelt. Doch seitdem es an den internationalen Finanzmärkten wieder bergauf geht, rückt ebenso die Bedeutung der Fischfarmer wieder in den Hintergrund. Trotz der langfristigen Perspektiven. Alleine der weltweit steigende Nahrungsmittelbedarf sowie die Marke „Made in Norway“ bergen enormes Potenzial.

Mittlerweile erstreckt sich die laufende Korrekturbewegung wieder auf mehr als 20 Prozent. Die Aktie befindet sich demnach wieder offiziell innerhalb eines Abwärtstrends. Innerhalb bestätigt wurde dies bereits als zuletzt der Aufwärtstrend nach unten verlassen wurde. Ich wies hier bereits häufiger darauf hin. Demnach erwarte ich auch weiterhin mind. ein Ansteuern des Unterstützungsbereichs bei ca. 330 NOK. Hier befindet sich das letzte Zwischentief von Anfang 2018. Kann sich SalMar in dieser Zone nicht nachhaltig erholen, ist mit einer fortgesetzten Abwärtsbewegung bis ca. 275 NOK zu rechnen. Hier befindet sich der Pullback-Bereich der in 2018 durchbrochenen Oberkante der Seitwärtskonsolidierung. Ich gehe von einem Ansteuern dieser zweiten Kurszone aus. Da ich SalMar als Investment sehe, freue ich mich auf eine derartige Korrektur und werde in diesem Bereich sukzessive meine Positionen ausbauen. Ich habe an beiden Kursmarken jeweils einen Kursalarm platziert.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SalMar.

Chartanalyse Fresenius: Problemfall USA – wie entwickelt sich die Aktie?

Die USA zählen für viele deutsche Konzerne als wichtiger Absatzmarkt. So auch für den Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560). Oder besser gesagt für dessen Tochter Fresenius Medical Care. Der Umsatzanteil des Tochterunternehmens FMC beläuft sich in den USA auf rund 70% (!). Zum Vergleich: im Heimatmarkt Europa werden lediglich 16% abgesetzt. Treten strukturelle bzw. politische Veränderungen in den USA auf, ist der deutsche Konzern diesem Risiko nahezu komplett ausgesetzt. Bspw. steht derzeit die allgemeine Krankenversicherung in Diskussion. Das sog. „Medicare for All“ und die dadurch entstehende Kostenbelastung für die Gesundheitskonzerne hätte große Auswirkungen auf den Gesundheitssektor. Entsprechend reagierte zuletzt Fresenius auf diese Neuigkeiten.

Aus charttechnischer Sicht ist Fresenius ohnehin stark angeschlagen. Der Konzern verlor alleine innerhalb der vergangenen zwei Jahre zeitweise über die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Hierbei wurde ein mehrjähriger Abwärtstrend etabliert. Mittlerweile konnte sich Fresenius zwar wieder deutlich von seinem Tief erholen und bildete einen kurz- bis mittelfristigen Aufwärtstrend, doch bleibt der übergeordnete Trend weiterhin unangefochten. Zuletzt scheiterte die Aktie am massiven Widerstandsbereich von ca. 52,80 EUR und fiel erneut zum Aufwärtstrend zurück. Solange sich Fresenius jedoch oberhalb dieses Trends aufhalten kann, ist mit einer fortgeführten Aufwärtsbewegung bis zum nächsten entscheidenden Widerstand bei ca. 59,80 EUR zu rechnen. In diesem Fall bliebe dennoch weiterhin der Abwärtstrend unberücksichtigt. Sollte Fresenius unter den Aufwärtstrend fallen, befindet sich die nächste Unterstützungszone bei 44,80 bis 46,30 EUR. Hier werde ich ggf. mein bestehendes Engagement weiter ausbauen. Meine Kursalarme sind platziert.

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Chartanalyse IBM: der Dinosaurier erwacht!

Das US-amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM (WKN: 851399) wurde bereits im Jahre 1911 gegründet. Im vergangenen Jahr generierte es einen Umsatz von rund 80 Mrd. USD. Doch lange Zeit musste der Dinosaurier mit fallenden Umsätzen kämpfen. Von dieser Schwächephase kann sich IBM allmählich erholen. Zur Stärkung und zum Ausbau seiner Marktposition übernahm das IT-Unternehmen im vergangenen Jahr den Softwarehersteller Red Hat für rund 34 Mrd. USD. Ziel ist es vor allem die Cloud-Sparte auszubauen. Ginny Rometty, Mitglied des Top-Managements von IBM sprach sogar davon, dass „diese Übernahme den Cloud-Markt völlig verändern wird“. Die Eigenständigkeit solle Red Hat jedoch behalten. In diesem Jahr wird sich der Mega-Deal voraussichtlich bereits positiv auf das Ergebnis auswirken. Ohne Red Hat erzielt IBM bereits einen Free Cash Flow von rund 12 Mrd. USD. Red Hat soll künftig zum Hauptwachstumstreiber von IBM werden.

Aus charttechnischer Sicht konnte sich IBM bereits seit dem vergangenen Tief um rund 40 Prozent erholen. Dennoch bleibt der IT-Konzern weiterhin im Big-Picture innerhalb eines völlig intakten Abwärtstrend gefangen. Dieser könnte allerdings schon bald nachhaltig überwunden werden. Das Tief wurde unmittelbar im Unterstützungsbereich von 118 bis 110 USD generiert. Im Zuge der laufenden Erholungsbewegung konnte dabei sogar der GD200 (monthly, aktuell bei ca. 133 USD) überwunden werden. Dies entspricht dem ersten Kaufsignal im Big-Picture. Allerdings kann erst von einer Trendfortsetzung gesprochen werden, sofern der Abwärtstrend seit dem Hoch bei ca. 213 USD nachhaltig überwunden wird. Der letzte Versuch scheiterte noch. Gelingt es der Aktie, diesen Trend nachhaltig zu überwinden, befindet sich das nächste Kursziel bereits in der Kursregion von 213 USD. Allerdings erwarte ich für die nächsten Jahre weitere Hochs bis 250 USD. Mein Kursalarm am Abwärtstrend zum übergeordneten Kaufsignal ist platziert.

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Chartanalyse Baidu: Turnaround in greifbarer Nähe – 40%iges Kurspotenzial!

Bei Baidu (WKN: A0F5DE) wird oftmals vom chinesischen Google gesprochen. Der chinesische Suchmaschinen-Betreiber geriet jedoch -anders als Alphabet- innerhalb der vergangenen Handelsmonate deutlich unter Druck. In der Spitze verlor der Wert aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China fast die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Doch neben dem Betreiben der Suchmaschine streckt der Konzern seine Fühler nach weiteren Geschäftsfeldern aus. Bspw. ist Baidu Marktführer im Bereich des Autonomen Fahrens in China. Insgesamt wurden knapp 60 autonome Testfahrzeuge in Peking zugelassen. 80 Prozent dieser Fahrzeuge gehören Baidu. Insgesamt legten diese Fahrzeuge eine Distanz von fast 140 Tsd. km zurück. Im Vergleich: Dailmer und Audi lagen zusammen bei ca. 550km. Platz zwei (NIO) legte lediglich weniger als 2.500km zurück.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Baidu trotz der 50%-Korrekturbewegung innerhalb eines weiterhin völlig intakten Aufwärtstrendkanals. Im Zuge dieser Korrektur erreichte Baidu die Unterkante dieses Kanals. Hier befindet sich ebenfalls der Unterstützungsbereich von 152 bis 161 USD. Dort notieren die letzten lokalen Tiefs aus dem Jahre 2016/2017 sowie die Hochs aus 2011/2012. Ich erwarte, dass Baidu von hier aus seine derzeit laufende Erholungsbewegung ausweitet und einen Turnaround vollzieht. Ich gehe von einem Erreichen des Widerstandsbereichs von ca. 218 USD aus. Anschließend erwarte ich ein Ansteuern des zweiten Widerstands bei ca. 250 USD. Diese Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich die Aktie oberhalb des genannten Unterstützungsbereichs aufhalten kann. Sollte Baidu allerdings diese Zone nach unten durchbrechen, droht eine weitere 50%-Korrektur. Mein Kursalarm ist platziert.

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Chartanalyse Netflix: Kampf gegen Walt Disney – wie reagiert der König des Videostreamings?

Jetzt ist es offiziell: eine namhafte Konkurrenz steigt in den Videostreaming-Markt ein. Bislang dominierte der Streaming-Anbieter Netflix (WKN: 552484) die Branche. Doch durch den neu an den Start gegangenen Dienst „Disney+“ von Walt Disney kann das bisherige Kundenwachstum deutlich gehemmt werden. Denn Walt Disney liefert nicht nur grandiosen und hochwertigen Content, sondern geht ebenfalls mit Kampfpreisen auf den Markt. Disney+ soll 6,99 USD pro Monat kosten. Das günstigste Abo bei Netflix liegt deutlich darüber. Am 12. Dezember soll Disney+ an den Start gehen und innerhalb von zwei Jahren auf den wichtigsten Teilen der Welt erhältlich sein. Bis 2024 sollen 60 bis 90 Millionen Kunden das Abo abschließen. Im Dezember letzten Jahres lagen die weltweiten Abonnenten von Netflix bei fast 140 Millionen. Wie wird Netflix auf Walt Disney reagieren?

Aus charttechnischer Sicht konnte Netflix vor einigen Wochen den mittelfristigen Abwärtstrend nachhaltig überwinden. Dies ist prinzipiell ein Signal zur Trendfortsetzung. Doch anstatt die vorangegangene impulsive Aufwärtsbewegung fortzusetzen, ging die Aktie in eine Seitwärts-Konsolidierung über. Diese erstreckt sich von 342 bis 375 USD. Auf die Nachricht von Walt Disney musste Netflix vorerst einen Kursverlust von fast fünf Prozent hinnehmen. Solange sich die Aktie jedoch innerhalb dieser Konsolidierung bewegt, ist der Ausgang über den weiteren Kursverlauf aus charttechnischer Sicht unklar. Doch in Anbetracht der Ankündigung von Disney erwarte ich in den nächsten Wochen vorerst eine Zunahme der Skepsis unter den Anlegern, welche zu einem Durchbruch auf der Unterseite führen kann. Die nächste Unterstützung findet Netflix allerdings bereits im Bereich von 293 bis 312 USD. In dieser Zone notieren charttechnisch markante Hoch- und Tiefpunkte sowie der Pullback-Bereich der zuvor durchbrochenen Abwärtstrendlinie. Anschließend gehe ich jedoch wieder von einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung aus. Das Kursziel befindet sich dann im Bereich von 450 USD.

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Chartanalyse BYD: die Spannung steigt – Aktie steht vor Kaufsignal mit 60%igem Kurspotenzial!

BYD (WKN: A0M4W9) ist mit fast 236 Tsd. verkauften Elektroautos im vergangenen Jahr mit Abstand der größte Automobilhersteller in China (Platz 2: BAIC – ca. 165 Tsd.). In diesem Jahr steigen die Absatzzahlen noch weiter an. Die Prognose für das Jahr 2019 beläuft sich auf insgesamt 650 Tsd. verkaufte Autos. Die Zahl der New Energy Vehicles soll sich dabei verdoppeln. Profitieren dürfte BYD nochmals deutlich mehr als die Konkurrenz, denn im Gegensatz zu Daimler, Volkswagen & Co. verfügt der chinesische Automobilhersteller über eine eigene Batteriefabrik. Auch die Analysten erkennen dieses Potential zunehmend an.  Die Spanne der aktuellen Kursziele erstreckt sich von 6,44 EUR bis 7,90 EUR.

Ich bin ebenfalls bullisch für die Aktie. BYD befindet sich aus charttechnischer Sicht innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dieser erstreckt sich mittlerweile über mehrere Jahre. Allerdings bedarf es derzeit noch einer charttechnischen Bestätigung zu einem übergeordneten Trendfortsetzungssignal. Denn seit Ende 2017 ging BYD in einen untergeordneten Abwärtstrend über. Dabei gelang die Aktie zurück zum langfristigen Aufwärtstrend. Mittlerweile spitzte sich die Keilformation stark zu, wodurch ein Ausbruch bevorsteht. Sollte BYD prinzipiell signifikant unter den Aufwärtstrend fallen, ist mit einer übergeordneten Trendumkehr zu rechnen. Dabei dient das Tief bei ca. 4,85 EUR als Orientierungshilfe. Wird dieses unterboten, stehen schnell Kursziele von ca. 3 EUR aus. Ich erwarte jedoch das bullische Szenario. Hierbei wird der Breakout generiert, wenn die Kursmarke von 6,10 EUR signifikant überwunden wird. In diesem Fall befindet sich mein erstes Kursziel im Bereich von 8 EUR. Anschließend erwarte ich eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung bis 10 EUR.

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Chartanalyse BMW: dieser Chart macht erstmal keinen Mut!

Die deutschen Automobilhersteller sind sichtbar angeschlagen. Egal, ob Dieselabgasskandal, die teure Umstellung zur Elektromobilität oder die illegalen Absprachen. Alle Punkte tragen nicht unbedingt zu einer Steigerung der Marktkapitalisierung bei. Im Gegenteil: der Automobilkonzern BMW (WKN: 519000) verlor bspw. seit 2018 rund 30 Prozent seines Börsenwerts. Jetzt folgt der nächste Rückschlag. Denn die EU-Kommission geht davon aus, dass die deutschen Autobauer illegale Absprachen zu Technologien der Abgasreinigung getroffen haben. Milliardenstrafen drohen. Im schlimmsten Fall sogar zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. BMW legte hierfür bereits neue Rückstellungen in Höhe von einer Milliarde EUR zur Seite, was sich letztendlich stark auf die EBIT-Marge auswirken wird. Die Zahlen waren zuletzt ohnehin nicht gerade überzeugend.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BMW im übergeordneten Kontext zwar weiterhin innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrend, doch verspricht die Sicht auf die vergangenen Jahre nicht gerade eine rosige Zukunft. Denn im vergangenen Jahr durchbrach die Aktie den Aufwärtstrend, welcher seit 2016 bestand. Die Abwärtsbewegung beschleunigte nochmals. Dabei etablierte sich seit 2018 ein Abwärtstrend, an welchem BMW zuletzt öfter scheiterte. Solange sich BMW unter diesem Trend befindet, ist mit einem Ansteuern des letzten lokalen Tiefs aus 2016 zu rechnen. Dieses notiert bei ca. 63,60 EUR. Erst wenn BMW über den Abwärtstrend per Wochenschlusskurs steigt, ist mit einer Bodenbildung bzw. einer fortgesetzten Erholungsbewegung zu rechnen. Das Ziel notiert am Pullback-Bereich des zuvor durchbrochenen Abwärtstrends. Erst wenn dieser überwunden werden kann, hellt sich das Bild nachhaltig wieder auf. Dann erwarte ich ein Ansteuern des Widerstandsbereichs von 94,40 bis 97,80 EUR. Von einer Wiederaufnahme des übergeordneten Aufwärtstrends ist bis zum Erreichen dieser Widerstandszone allerdings immer noch nicht zu sprechen.

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Chartanalyse Mowi: Einstiegsgelegenheit beim norwegischen Fischfarmer und Highflyer?

In den vergangenen Monaten zählten überwiegend die norwegischen Fischfarmer zu den stärksten Titeln am Markt. Seit Anfang 2018 legte bspw. der Wert des größten Zuchtlachsproduzenten Mowi (WKN: 924848), ehemals Marine Harvest, um über 60 Prozent zu. Doch im Zuge der jüngsten Erholungsbewegung am Gesamtmarkt geraten diese sukzessive in eine Korrekturbewegung. Jetzt droht eine deutliche Ausweitung dieser Abwärtsbewegung.

Die Aktie von Mowi bewegt sich innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dieser beschleunigte sich nochmals als die mehrjährige Seitwärtskonsolidierung im Jahre 2018 nach oben durchbrochen wurde. Die Konsolidierung erstreckte sich über eine vergrößerte Zone von 128 bis 157 NOK. Doch seit dem Ausbruch bildete die Aktie einen Aufwärtstrendkanal, welcher allmählich nach unten zu durchbrechen droht. An der Unterkante dieses Kanals befindet sich ebenfalls der GD200 daily (aktuell bei ca. 184 NOK). Dieser gleitende Durchschnitt stellt für Investoren eine mittelfristige Entscheidungsgrundlage dar. Fällt Mowi also unter diese Kursmarke, steht eine beschleunigte Abwärtsbewegung bevor. Das Kursziel dieser Abwärtsbewegung befindet sich jedoch an der Oberkante der ehemaligen Seitwärtskonsolidierung. Dieses notiert bei ca. 157 NOK. Eine solche Abwärtsbewegung würde allerdings im übergeordneten Kontext vielmehr als Pullback-Bewegung dienen, sodass ich anschließend mit einer Wiederaufnahme des Aufwärtstrends rechne. In dieser Zone suche ich nach einer Möglichkeit zum Ausbauen meiner bestehenden Position.

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Chartanalyse Siemens: Der Big-Picture Breakout steht bevor – dank namhafter Kooperationen!

Der Industriekonzern Siemens (WKN: 723610) kam innerhalb der vergangenen Handelsmonate deutlich unter Druck. In der Spitze verlor die Aktie rund 40 EUR. Dies entspricht einem Verlust der Marktkapitalisierung von rund 30 Prozent. Der Auslöser waren neben dem Handelsstreit zwischen den USA und China noch die Probleme in der schwachen Kernkraftwerkssparte. Doch allmählich konnte sich Siemens wieder stabilisieren. Im Handelsstreit konnten sich beide Parteien nahezu komplett einigen und Siemens drängt in immer weitere zukunftsträchtige Geschäftsfelder ein. So zum Beispiel das Projekt „Mindsphere“. Dabei soll Siemens im Cloud-Bündnis mit Amazon und Volkswagen 122 Fabriken des Automobilkonzerns miteinander vernetzen. Durch diese angestrebte Automatisierung und Vernetzung der einzelnen Elemente sollen die Fabriken von Volkswagen produktiver gemacht werden.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Siemens weiterhin innerhalb eines mehrjährigen Abwärtstrends. Dieser erstreckt sich mittlerweile seit 2017. Doch allmählich zeichnet sich eine Bodenbildung ab. Denn im Zuge dieser Abwärtsbewegung gelang Siemens an den langfristigen Aufwärtstrend von 2012. Diesen unterschritt die Aktie zwar teilweise, konnte jedoch im Big-Picture eine Umkehrkerze generieren und anschließend bestätigen. Mit dem nachhaltigen Sprung über den Widerstand von 100 EUR erstreckt sich zunächst ein weiteres Aufwärtspotenzial bis zum Abwärtstrend. Dieser notiert bei ca. 108 EUR. Sollte der nachhaltige Sprung jedoch über die 100er Kursmarke gelingen, erwarte ich auch ein Breakout über den Abwärtstrend und somit eine übergeordnete Trendfortsetzung. Das Zwischenziel befindet sich demnach bei 122 EUR, gefolgt von 140 EUR. Sollte Siemens jedoch entgegen meiner Erwartungen nochmals unter den Aufwärtstrend fallen, erstreckt sich ein weiteres Abwärtspotenzial bis 78 EUR. Angesichts der bestätigten Umkehrformation und dem massiv angestiegenen Handelsvolumen rechne ich vorerst nicht damit.

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Chartanalyse Walt Disney: Content is King – doch ist dies wirklich ausreichend?

Egal, ob bei herkömmlichen Produktverkäufen, Blogs oder Streaming-Portalen, das Wichtigste sind immer die Inhalte. Zumindest wird dies mit der Aussage „Content is King“ suggeriert. Das Medienimperium Walt Disney (WKN: 855686) verfügt massenweise über solch -guten- Content. Gerade aufgrund der Übernahme von Marvel Comics im Jahre 2009 baute Walt Disney seine Marktmacht an den Kinokassen weiter aus. Heute sind die Superhelden rund um Spider-Man, The Avengers, Hulk, Iron Man, Thor und Co. kaum mehr aus der Unterhaltungsbranche wegzudenken. Durch die jüngste Übernahme von Teilen des Medienunternehmens 21st Century Fox für rund 71 Mrd. USD weitet Disney sein Content-Portfolio nochmals massiv aus. Diesen Schritt ging das Unternehmen aus gutem Grund: Disney startet den Einzug in den Streamingmarkt. Der Konzern möchte ab Mitte des Jahres Apple, Amazon und Netflix mit dem Portal Disney+ die Stirn bieten. Doch wird letztendlich der Content ausreichen, um der Konkurrenz die Stirn zu bieten? Eine gute Basis wurde dabei zumindest geschaffen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie von Walt Disney weiterhin innerhalb eines übergeordnet völlig intakten Aufwärtstrends. Doch während der vergangenen Handelsjahre mussten und müssen Anleger bislang sehr viel Geduld mitbringen. Seit dem Jahre 2015 bewegt sich Walt Disney innerhalb einer sich immer weiter verengenden Handelsspanne. Dabei näherte sich der Kurs immer weiter dem GD200 (weekly, aktuell bei ca. 105 USD) an. Diese Zuspitzung wird sich innerhalb der nächsten Monate dem Ende nähern. Ein Breakout steht bevor. Erfolgt dieser auf der Unterseite, sodass der Aufwärtstrend nach unten durchbrochen wird, ist mit einem Ansteuern des Unterstützungsbereichs von 86 USD zu rechnen. Von einem solchen Szenario gehe ich allerdings nicht aus. Ich erwarte vielmehr ein Ausbruch auf der Oberseite. Ich gehe davon aus, dass der Breakout ab einem Überwinden der Kursmarke von 116 USD eingeleitet wird. Anschließend steht direkt das nächste Kursziel beim Allzeithoch bei ca. 120,50 USD auf der Agenda. In diesem Fall gehe ich jedoch von einem Überwinden des Hochs aus und erwarte ein Ansteuern von 140 USD.

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