Chartanalyse Volkswagen: zurück zu alten Höchstständen?

Egal, ob Tesla letztendlich als Gewinner im Bereich der Elektrofahrzeuge hervorgehen wird, einen Erfolg konnte Elon Musk bereits erzielen: die etablierten Automobilhersteller wurden zum Umdenken gezwungen. Allen voran kündigte Europas größter Automobilkonzern eine sagenhafte Elektro-Offensive an. In den nächsten zehn Jahren sollen dabei rund 22 Millionen E-Autos vom Band rollen. In dieser Zeit sollen 70 neue Modelle erscheinen. Auch die Produktivität soll steigen. Dazu wurde eine namhafte Kooperation mit dem Giganten Amazon eingegangen. Im Bereich des autonomen Fahrens soll Baidu unterstützen.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich VW im Big Picture in einer sich verengenden Keilformation. Ein Breakout steht unmittelbar bevor. Erfolgt dieser nach oben, steht ein mehrmonatiges Kursziel von 250 EUR bevor. Erfolgt dieser hingegen auf der Unterseite, drohen Kurse von 100 EUR. Ich erwarte einen bullischen Ausgang. Innerhalb der vergangenen Handelswochen bewegte sich VW inmitten einer verengten Kursspanne von 155 bis 137 EUR. Hier befindet sich das letzte lokale Hoch aus 2017 sowie von Anfang und Mitte 2016. Bereits dieser Breakout wurde nach oben vollzogen und deutet die aktuelle Kursstabilität der Aktie hin. Meine bullische Haltung wird hinfällig, sofern die Kursmarke von 137 EUR unterboten wird. Bestätigt wird das Szenario, wenn VW die Kursmarke von ca. 160 EUR nachhaltig überwinden kann.

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Chartanalyse Electronic Arts: ab dieser Kursmarke dürfte die Aktie wieder richtig Spaß machen!

Vor wenigen Wochen sprach ich von einem neuen Zeitalter des Gamings. Neben dem Potenzial von e-Sports, Virtual Reality und Co. müssen Videospiele bald nicht mehr auf Computerhardware gespielt werden. Dies soll künftig per Cloud-Streaming durchführbar sein. Dies sorgte für eine positive Stimmung unter den Gaming-Herstellern wie Electronic Arts (WKN: 878372), da somit hohe Anschaffungskosten für Konsolen entfallen und dadurch bspw. mehr Gelegenheitsspieler zugreifen könnten. Allerdings erzielte EA auch durch das Videospiel Apex Legends einen Überraschungshit und sollte sich positiv auf das Ergebnis auswirken.

Aus charttechnischer Sicht hellt sich das Bild von Electronic Arts zunehmend auf: der steile Abwärtstrend konnte überwunden werden. Seitdem arbeitet die Aktie an einer Bodenbildung. Innerhalb dieser Abwärtsbewegung verlor das Unternehmen in der Spitze mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Mittlerweile konnte ein Teil dieser Abwärtsbewegung wieder kompensiert werden. Doch innerhalb dieser Bodenbildung bildete Electronic Arts erneut einen Abwärtstrend und startete eine Pullback-Bewegung zur Oberkante der Unterstützungszone von 92 bis 87,50 USD. Ich erwarte, dass sich die Aktie in diesem Bereich wieder stabilisieren kann und anschließend aus der Konsolidierung nach oben ausbricht. Das charttechnische Aufwärtsszenario wird jedoch erst bestätigt, wenn der aktuelle Abwärtstrend überwunden werden kann. Dieser notiert derzeit bei ca. 100 USD. In diesem Fall erstreckt sich ein weiteres Aufwärtspotenzial bis 122, gefolgt von 130 USD.

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Chartanalyse Allianz: Superbulle im DAX wird künftig auf Blockchain setzen!

Die Münchener Versicherungsgesellschaft Allianz (WKN: 840400) ist einer der Superbullen im DAX. Während sich Anteilseigner der Allianz bereits an neuen Hochs erfreuen dürfen, ist dem der deutsche Leitindex noch meilenweit entfernt. Nun dürfte weitere Fantasie den Versicherungskonzern beflügeln. Demnach will der Konzern die Blockchain-Technologie implementieren, um die Kosten deutlich zu reduzieren. Analysten erwarten vor allem im Versicherungsmarkt signifikante Einsparpotenziale aufgrund dieser Technologie. Hierbei sollen Daten in dezentralen Datenbanken miteinander geteilt werden können, was letztendlich ebenfalls die Prognose- und Anpassungsfähigkeit erhöhen soll. Die Kosten würden laut Pressemitteilung insgesamt um bis zu 30 Prozent reduziert. Ebenfalls sollen Teile der Schadensabwicklung automatisch und ohne personelle Kapazitäten durchgeführt werden.

In den vergangenen Wochen und Monaten machte ich bereits häufiger auf das bullische Kursverhalten der Allianz aufmerksam. Im Jahre 2018 bewegte sich der Versicherungskonzern innerhalb eines Abwärtstrendkanals, welchen er zu Beginn des Jahres nach oben auflöste. Das Tief (oder auch Doppeltief) wurde bei ca. 171 EUR generiert, welches zugleich das Hoch aus dem Jahre 2015 sowie das Tief aus dem Jahre 2017 darstellt. Aufgrund dieses Breakouts wurde der Abwärtstrendkanal zur bullischen Flagge und diente zur Trendfortsetzung. Ich erwarte weiterhin einen Kursanstieg bis ca. 250 EUR. Im Vorfeld könnte jedoch nochmals eine mehrwöchige Konsolidierungsbewegung bis ca. 200 EUR eingeleitet werden. Hier befinden sich die letzten lokalen Hochs aus 2018. Für dieses Konsolidierungsszenario liegt jedoch derzeit noch keinerlei charttechnische Bestätigung vor. Sollte die Kursmarke von 200 EUR nochmals angesteuert werden, suche ich nach weiteren einstiegen, um mein bestehendes Engagement auszubauen. Erst wenn die Kursmarke von 171 EUR unterboten wird, verschlechtert sich die mittel- bis langfristige Chartlage.

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Chartanalyse Tesla: angeschlagener Big-Picture-Chart – gelingt noch der Turnaround?

Zuletzt veröffentlichte der US-Automobilhersteller Tesla (WKN: A1CX3T) seine Zahlen für das abgelaufene erste Quartal. Insgesamt blieben diese deutlich hinter den Erwartungen der Analysten. Zwar konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent auf 4,54 Mrd. USD gesteigert werden, lag jedoch rund 300 Mio. USD hinter den Erwartungen. Der Verlust belief sich pro Aktie auf 2,90 USD, wobei im Vorfeld noch 1,33 USD angenommen wurden. Vor allem macht sich dadurch die Sorge unter den Anlegern breit, dass das massentaugliche Model 3 die Umsätze der eigenen Modelle S und X kanibalisiert. Trotz des ersten schlechten Quartals hielt Elon Musk jedoch an seinem positiven Jahresausblick fest. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen Auslieferungszahlen von ca. 90 bis 100 Tsd. Einheiten. Dieses soll das erste Quartal ausgleichen. Erst für das dritte Quartal werden derzeit wieder schwarze Zahlen erwartet. Für Überraschung sorgten die Pläne von Musk, künftig eigene Versicherungen für deren Fahrzeuge anzubieten.

Aus charttechnischer Sicht konsolidierte das Unternehmen in den vergangenen Jahren in einer Handelsspanne von ca. 380 bis 250 USD. Hierbei bewegte sich Tesla unmittelbar am Allzeithoch. Grundsätzlich ist dieses charttechnische Verhalten als bullisch zu werten gewesen. Doch derzeit deutet sich vielmehr ein nachhaltiges Unterbieten der Unterkante der Seitwärtsspanne an. Dies wird mit einem Wochenschlusskurs unter 250 USD aktiviert. Das vorherige Unterschreiten des GD200 (weekly, aktuell bei 272 USD) erzeugte ebenfalls ein Verkaufssignal. An der Unterkante dieser Seitwärtskonsolidierung befindet sich darüber hinaus der ehemalige Widerstandsbereich von 2014 bis 2016. Wird diese Kursmarke unterboten, befindet sich das nächste Ziel bei ca. 177 USD. Hier notiert der Unterstützungsbereich von 2014 bis 2016. Ich gehe von einem Erreichen dieser Kursregion aus. Das Abwärtsszenario bleibt solange intakt, bis der derzeit aktive Abwärtstrend in Kombination mit dem GD200 (weekly) nachhaltig nach oben überwunden werden kann.

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Chartanalyse Facebook: drohende Milliardenstrafen, starke Quartalszahlen – wie reagiert die Aktie?

Dem Unternehmen Facebook (WKN: A1JWVX) droht bereits der nächste Skandal und weitere Milliardenstrafen. Dem sozialen Netzwerk wird vorgeworden, E-Mail-Kontakte von 1,5 Mio. Nutzern ohne deren Zustimmung gesammelt zu haben. Nun droht eine Strafe der US-Handelsbehörde FTC von bis zu fünf Milliarden USD. Dennoch zeigte dies die Aktionäre angesichts der starken Quartalszahlen unbeeindruckt. Insgesamt konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 14,9 Mrd. USD gesteigert werden. Weiterhin nahm die Anzahl der täglich aktiven Nutzer um acht Prozent auf 1,56 Mrd. zu. Vor einigen Monaten machte sich noch die Sorge vor sinkenden Nutzerzahlen breit.

Aus charttechnischer Sicht ist die Sorge vor den sinkenden Nutzerzahlen längst vergessen. Zwar verlor das Unternehmen innerhalb weniger Monate in der Spitze fast die Hälfte seiner Marktkapitalisierung, doch wurde dieser Verlust wieder sichtbar eingedämmt. Die Bodenbildung wurde bereits abgeschlossen, seitdem der Abwärtstrend bei ca. 140 USD durchbrochen wurde. Dies war das Signal zur Trendfortsetzung. In meinen vergangenen Analysen machte ich bereits häufiger darauf aufmerksam. Anschließend konnte auch der GD200 (daily, aktuell bei ca. 162 USD) überwunden werden. Hierbei startete die Aktie im Zuge der Veröffentlichung der vorherigen Quartalszahlen mit einem deutlichen Aufwärts-Gap in den Handel. Anschließend ging Facebook wie erwartet in eine mehrwöchige Konsolidierung über. Auch hier folgte der Breakout, welcher letztendlich wieder zu dem derzeitigen Aufwärts-Gap führte. Für die aktuelle Situation erwarte ich einen ähnlichen Kursverlauf: Bildung einer mehrwöchigen Konsolidierung mit einem anschließendem Breakout. Das erste Kursziel befindet sich beim Allzeithoch im Bereich von 214 bis 218 USD. Anschließend gehe ich von einem Ansteuern von 240 USD aus. Die entscheidende Unterstützung befindet sich bei ca. 183 USD. Wird diese nachhaltig nach unten durchbrochen, ist mit einem Ansteuern des GD200 (daily) bei ca. 162 USD auszugehen. Ich bleibe insgesamt bullisch.

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Chartanalyse BYD: Analysten zeigen sich bärisch – ich behaupte das Gegenteil!

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) polarisiert die Meinungen der Analysten. Während einige dieser Experten noch ein starkes Potenzial in der Aktie sehen, sind einige pessimistischer eingestellt. Besonders bärisch ist vor allem die Investmentbank UOB-Kay Hian. Erst nach einer Halbierung der aktuellen Marktkapitalisierung sieht der Analyst Ken Lee das Unternehmen als fair bewertet. Überwiegend verantwortlich sollen dafür die Kürzungen der Subventionen sein. Ich bin einer anderen Meinung. Zuletzt veröffentlichte BYD seine neuen Modelle, welche das Unternehmen vor allem gegenüber den internationalen Marktbegleitern konkurrenzfähiger macht. Dabei greifen die Chinesen auf Verstärkung aus Deutschland zurück, einem ehemaligen Chefdesigner von Audi. Zudem prüfe dich chinesische Regierung, ob neue Subventionsprogramme für Elektroautos eingeführt werden sollen. BYD ist der größte Automobilhersteller in China.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BYD inmitten eines langfristigen Aufwärtstrends. Allerdings bildete die Aktie seit Ende 2017 ebenso einen Abwärtstrend, welcher trotz des jüngsten massiven Kursanstiegs noch nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Zu groß waren die bisherigen Gewinnmitnahmen in den darauffolgenden Handelstagen. Wird dieser Trend nachhaltig nach oben überwunden, ist mit Kursen von acht, gefolgt von neun EUR zu rechnen. Ein nachhaltiger Breakout wird meiner Ansicht nach erst mit einem Monatsschlusskurs über der Kursmarke von 6,10 EUR generiert. Fällt BYD hingegen signifikant unter den langfristigen Aufwärtstrend, ist durchaus mit einer Kurshalbierung zu rechnen. Dieses Szenario tritt allerdings erst ein, wenn die Kursmarke von 4,90 EUR unterboten wird.

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Chartanalyse Amazon: Rekordgewinne nach Quartalszahlen – auf dem Weg zum Allzeithoch!

Der E-Commerce Gigant Amazon (WKN: 906866) veröffentlichte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Dabei verzeichnete das Unternehmen von Jeff Bezos einen Rekordgewinn dank des starken Internethandels sowie des boomenden Cloud-Geschäfts. Im ersten Quartal konnte dabei der Überschuss im Jahresvergleich um 125 Prozent auf 3,6 Mrd. USD gesteigert werden. Der Umsatz wurde dabei um 17 Prozent auf knapp 60 Mrd. USD gesteigert. Alleine die Cloud-Sparte erwirtschaftete dabei mit einem Umsatz von 7,7 Mrd. USD (Zunahme von 41 Prozent) rund 2,2 Mrd. USD des Gewinns. Der Gewinn dieses Unternehmensbereichs legte um 59 Prozent zu.

Sowohl aus charttechnischer als auch aus fundamentaler Sicht ist die Korrekturbewegung bereits längst Geschichte. In der Spitze musste die Aktie einen Verlust jenseits von 30 Prozent hinnehmen. Doch nach einer mehrmonatigen Bodenbildung leitete Amazon zuletzt eine neue Aufwärtsbewegung ein. Hierbei wurde der Abwärtstrend in Kombination mit dem GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.753 USD) nachhaltig überwunden. Dies kann als Signal zur Trendfortsetzung angesehen werden. Ich bin bereits seit mehreren Monaten bullisch für die Aktie und baue mein Engagement sukzessive aus. Das nächste Kursziel befindet sich beim Allzeithoch, gefolgt von 2.200 USD. Zeichen für eine Korrektur in Form einer lokalen Top-Bildung gibt es derzeit keine. Dennoch kann nochmals ein Pullback zur Unterstützungszone bei ca. 1.750 USD einkalkuliert werden. Hier befindet sich neben dem GD200 (daily) auch die Oberkante der Bodenbildung. Mein Kursalarm ist platziert. Hier erwäge ich ein Aufstocken meiner bisherigen Position.

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Chartanalyse SalMar: 30%-Korrektur voraus? – Ich freue mich darauf!

Vor allem in der vergangenen Schwächephase an den Börsen waren vor allem die norwegischen Fischfarmer gefragt. Zu diesen zählte vor allem SalMar (WKN: A0MR2G). Die Norweger konnten innerhalb ca. zwei Jahren um beinahe 200 Prozent (!) zulegen. Vor allem wurden diese aufgrund des weltweit ersten Offshore Fish-Farming-Projekts beflügelt. Doch seitdem es an den internationalen Finanzmärkten wieder bergauf geht, rückt ebenso die Bedeutung der Fischfarmer wieder in den Hintergrund. Trotz der langfristigen Perspektiven. Alleine der weltweit steigende Nahrungsmittelbedarf sowie die Marke „Made in Norway“ bergen enormes Potenzial.

Mittlerweile erstreckt sich die laufende Korrekturbewegung wieder auf mehr als 20 Prozent. Die Aktie befindet sich demnach wieder offiziell innerhalb eines Abwärtstrends. Innerhalb bestätigt wurde dies bereits als zuletzt der Aufwärtstrend nach unten verlassen wurde. Ich wies hier bereits häufiger darauf hin. Demnach erwarte ich auch weiterhin mind. ein Ansteuern des Unterstützungsbereichs bei ca. 330 NOK. Hier befindet sich das letzte Zwischentief von Anfang 2018. Kann sich SalMar in dieser Zone nicht nachhaltig erholen, ist mit einer fortgesetzten Abwärtsbewegung bis ca. 275 NOK zu rechnen. Hier befindet sich der Pullback-Bereich der in 2018 durchbrochenen Oberkante der Seitwärtskonsolidierung. Ich gehe von einem Ansteuern dieser zweiten Kurszone aus. Da ich SalMar als Investment sehe, freue ich mich auf eine derartige Korrektur und werde in diesem Bereich sukzessive meine Positionen ausbauen. Ich habe an beiden Kursmarken jeweils einen Kursalarm platziert.

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Chartanalyse Fresenius: Problemfall USA – wie entwickelt sich die Aktie?

Die USA zählen für viele deutsche Konzerne als wichtiger Absatzmarkt. So auch für den Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560). Oder besser gesagt für dessen Tochter Fresenius Medical Care. Der Umsatzanteil des Tochterunternehmens FMC beläuft sich in den USA auf rund 70% (!). Zum Vergleich: im Heimatmarkt Europa werden lediglich 16% abgesetzt. Treten strukturelle bzw. politische Veränderungen in den USA auf, ist der deutsche Konzern diesem Risiko nahezu komplett ausgesetzt. Bspw. steht derzeit die allgemeine Krankenversicherung in Diskussion. Das sog. „Medicare for All“ und die dadurch entstehende Kostenbelastung für die Gesundheitskonzerne hätte große Auswirkungen auf den Gesundheitssektor. Entsprechend reagierte zuletzt Fresenius auf diese Neuigkeiten.

Aus charttechnischer Sicht ist Fresenius ohnehin stark angeschlagen. Der Konzern verlor alleine innerhalb der vergangenen zwei Jahre zeitweise über die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Hierbei wurde ein mehrjähriger Abwärtstrend etabliert. Mittlerweile konnte sich Fresenius zwar wieder deutlich von seinem Tief erholen und bildete einen kurz- bis mittelfristigen Aufwärtstrend, doch bleibt der übergeordnete Trend weiterhin unangefochten. Zuletzt scheiterte die Aktie am massiven Widerstandsbereich von ca. 52,80 EUR und fiel erneut zum Aufwärtstrend zurück. Solange sich Fresenius jedoch oberhalb dieses Trends aufhalten kann, ist mit einer fortgeführten Aufwärtsbewegung bis zum nächsten entscheidenden Widerstand bei ca. 59,80 EUR zu rechnen. In diesem Fall bliebe dennoch weiterhin der Abwärtstrend unberücksichtigt. Sollte Fresenius unter den Aufwärtstrend fallen, befindet sich die nächste Unterstützungszone bei 44,80 bis 46,30 EUR. Hier werde ich ggf. mein bestehendes Engagement weiter ausbauen. Meine Kursalarme sind platziert.

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Chartanalyse IBM: der Dinosaurier erwacht!

Das US-amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM (WKN: 851399) wurde bereits im Jahre 1911 gegründet. Im vergangenen Jahr generierte es einen Umsatz von rund 80 Mrd. USD. Doch lange Zeit musste der Dinosaurier mit fallenden Umsätzen kämpfen. Von dieser Schwächephase kann sich IBM allmählich erholen. Zur Stärkung und zum Ausbau seiner Marktposition übernahm das IT-Unternehmen im vergangenen Jahr den Softwarehersteller Red Hat für rund 34 Mrd. USD. Ziel ist es vor allem die Cloud-Sparte auszubauen. Ginny Rometty, Mitglied des Top-Managements von IBM sprach sogar davon, dass „diese Übernahme den Cloud-Markt völlig verändern wird“. Die Eigenständigkeit solle Red Hat jedoch behalten. In diesem Jahr wird sich der Mega-Deal voraussichtlich bereits positiv auf das Ergebnis auswirken. Ohne Red Hat erzielt IBM bereits einen Free Cash Flow von rund 12 Mrd. USD. Red Hat soll künftig zum Hauptwachstumstreiber von IBM werden.

Aus charttechnischer Sicht konnte sich IBM bereits seit dem vergangenen Tief um rund 40 Prozent erholen. Dennoch bleibt der IT-Konzern weiterhin im Big-Picture innerhalb eines völlig intakten Abwärtstrend gefangen. Dieser könnte allerdings schon bald nachhaltig überwunden werden. Das Tief wurde unmittelbar im Unterstützungsbereich von 118 bis 110 USD generiert. Im Zuge der laufenden Erholungsbewegung konnte dabei sogar der GD200 (monthly, aktuell bei ca. 133 USD) überwunden werden. Dies entspricht dem ersten Kaufsignal im Big-Picture. Allerdings kann erst von einer Trendfortsetzung gesprochen werden, sofern der Abwärtstrend seit dem Hoch bei ca. 213 USD nachhaltig überwunden wird. Der letzte Versuch scheiterte noch. Gelingt es der Aktie, diesen Trend nachhaltig zu überwinden, befindet sich das nächste Kursziel bereits in der Kursregion von 213 USD. Allerdings erwarte ich für die nächsten Jahre weitere Hochs bis 250 USD. Mein Kursalarm am Abwärtstrend zum übergeordneten Kaufsignal ist platziert.

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