Chartanalyse Facebook: Zurück zu digitalem Wohnzimmer – Flucht oder Segen für den Aktienkurs?

Fragwürdige Inhalte hier, diverse Datenskandale da. Der Ruf von Facebook (WKN: A1JWVX) musste in den vergangenen Monaten viel Kritik einstecken. Dabei ermunterte der Facebook-Chef Mark Zuckerberg in den vergangenen Jahren immer wieder seine Nutzer, möglichst viele Daten von sich preiszugeben. Es soll zur Norm werden, private Inhalte im Internet zu teilen. Diesem angeschlagenen Image möchte Facebook nun entgegenwirken, indem das soziale Netzwerk neu ausgerichtet wird. Facebook soll zum digitalen Wohnzimmer werden, bei welchem die Kommunikation zunehmend verschlüsselt und auf privaterer Ebene durchgeführt werden soll. Darüber hinaus sollen WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram stärker miteinander verbunden werden. Dies bedarf jedoch noch der Prüfung der Regulierungsbehörden.

Wie viele meiner Leser wahrscheinlich schon mitbekommen haben, bin ich bullisch für die Aktie von Facebook. Zu Beginn des Jahres gelang es der Aktie, den starken Abwärtstrend zu überwinden. Dieser etablierte sich vor allem aufgrund der Sorge vor weiterem Wachstum sowie der Datenskandale. In diesem Zuge setzte Facebook seinen Stabilisierungsversuch fort. Nachdem die Unternehmenszahlen veröffentlicht wurden, beschleunigte sich nochmals diese Erholungsbewegung. Der Turnaround schien vollzogen. Die Aktie startete mit einem Aufwärts-Gap von über 10 Prozent in den Handel. Hierbei erreichte Facebook den GD200 (daily, aktuell bei ca. 164 USD). Ich ging ab diesem Zeitpunkt von einer mehrtägigen/-wöchigen Konsolidierungsbewegung auf diesem Niveau aus. Diese Konsolidierung wurde mittlerweile gebildet. Immer wieder prallte sie an der Unter- sowie Oberseite ab. Die Unterseite befindet sich bei ca. 159 USD, die Oberseite bei ca. 172 USD. Ich erwarte einen Breakout auf der Oberseite und gehe von einem primären Erreichen von 183 USD aus. Anschließend erwarte ich neue Allzeithochs. Sollte Facebook jedoch aus der Konsolidierung nach unten brechen, ist mit einem Erreichen des Unterstützungsbereichs um die 150 USD zu rechnen.

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Chartanalyse SAP: Primäres Kurspotenzial von über 20 Prozent!

Die Wachstumspläne des größten Softwarekonzerns von Europa sind ambitioniert. SAP (WKN: 716460) möchte beispielsweise seinen Umsatz in der Cloud-Sparte in den nächsten vier Jahren verdreifachen. Im vergangenen Jahr wurde hierbei noch ein Umsatz von 5 Mrd. EUR generiert. Bis 2023 soll dieser demnach auf 15 Mrd. EUR ansteigen. Der Gesamtumsatz soll bis zum Jahre 2023 auf mehr als 35 Mrd. EUR ansteigen. Die Grundlage für ein derartiges Wachstum in der Cloud wurde bereits im vergangenen Jahr geschaffen. Hier startete SAP bspw. die Übernahme von Qualtrics für mehr als acht Milliarden Euro. Derzeit wird SAP mit einem KGV von ca. 20 bewertet. Beim Marktbegleiter Salesforce liegt diese Bewertung bei über 60.

SAP bildete zuletzt ein lokales Tief im Bereich von 83,50 EUR. Hier befindet sich neben dem letzten lokalen Tief von Februar 2018 auch der langfristige Aufwärtstrend. Dieser besteht mittlerweile seit 2014. Nachdem sich die Aktie in dieser Zone stabilisieren konnte, leitete sie zuletzt eine Aufwärtsbewegung ein. Aktuell notiert SAP im Widerstandsbereich von 96 bis 100 EUR. Ich erwarte ein nachhaltiges Überwinden. Gelingt dies, wird die Überwindung des aktuellen Allzeithochs bei ca. 108,50 EUR lediglich noch pro Forma sein. Insgesamt erwarte ich auf Sicht von mehreren Wochen ein Erreichen der Zone von 118 bis 125 EUR. Hier notiert das 138er bis 161er Fibonacci-Extension der vergangenen Kursbewegungen.

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Chartanalyse Salmar: bricht dieser Trend, steht die eigentliche Korrektur erst noch bevor!

Aktuell notieren die Anteilsscheine des norwegischen Fischproduzenten Salmar (WKN: A0MR2G) rund 20 Prozent unter seinem Allzeithoch. Angesichts der massiven Aufwärtsbewegung seit 2017 ist dies jedoch kein Grund zur Sorge. Hier konnte der Wert in der Spitze fast 200 Prozent zulegen. Dennoch könnte sich die laufende Korrektur noch deutlich ausweiten. Dies thematisierte ich bereits in mehreren Beiträgen. Zuletzt meldete sich nun ein erster Analyst negativ zu den Fischproduzenten. Der Analystenkommentar von DNB meldete, dass die Lachspreise in den nächsten zwei Jahren fallen sollten. Er sprach hierzu ein Kursziel von ca. 55 bis 57 NOK pro Kilo aus. Aktuell notiert dieser bei ca. 65 NOK.  Dies entspräche einem Rückgang von ca. 15 Prozent.

Nachdem sich Salmar zuletzt nochmals etwas an der Aufwärtstrendlinie stabilisieren konnte, brach die Aktie am Freitag nach der Meldung des Analystenkommentars deutlich ein. Der Wert verlor in der Spitze mehr als sechs Prozent. Zuvor deutete sich zunächst nochmals eine Bodenbildung an. Diese dürfte jetzt hinfällig sein. Mittlerweile wurde der zweite Wochenschlusskurs unterhalb der Trendlinie generiert. Fällt Salmar nun unter 411 NOK (hier befindet sich das aktuelle lokale Tief), so ist das Abwärtsszenario intakt. Mein erstes Kursziel notiert dann rund 20 Prozent tiefer bei ca. 330 NOK. Bei dieser Kursmarke notiert das letzte lokale Tief vom 4. Juni 2018. Kann sich Salmar in dieser Zone nicht stabilisieren, ist sogar mit einem Ansteuern von 280 NOK zu rechnen. Im übergeordneten Kontext handelt es sich hierbei meiner Ansicht nach lediglich um eine Pullback-Bewegung. Der langfristige Aufwärtstrend sollte dadurch nicht gefährdet werden.

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Chartanalyse BYD: Autobauer mit Alleinstellungsmerkmal und starken Zahlen! Wann dreht die Aktie auf?

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) hat zuletzt seine Verkaufszahlen für den vergangenen Monat vorgelegt. Hierbei stellt sich heraus, dass das Geschäft mit den Elektrofahrzeugen boomt. Insgesamt konnten von Januar bis einschließlich Februar mehr als 70 Tsd. Einheiten verkauft werden. Dies entspricht einem Anstieg von über drei Prozent im Gegensatz zu Vorjahreszeitraum. In Zeiten einer nachlassenden chinesischen Konjunktur ist dies ein starkes Zeichen. Die Summe der verkauften Elektrofahrzeuge wurde sogar um mehr als 70 Prozent gesteigert. Anders als andere Automobilhersteller hat BYD den Vorteil, seine Batterien selbst produzieren zu können. Die bereits bestehende Batterieproduktion soll sogar bis zum nächsten Jahr von 16 GWh auf ca. 60 GWh ausgeweitet werden. Damit würde BYD seine Position als einer der größten Batterieproduzenten der Welt weiter stärken.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BYD im Big Picture weiterhin innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrend. Trotz der laufenden Korrektur. Innerhalb dieser Abwärtsbewegung verlor BYD innerhalb der vergangenen Monate in der Spitze mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Dabei gelang die Aktie zur Oberkante des langfristigen Aufwärtstrends und startete eine erste Gegenbewegung. Hierbei konnte jedoch noch nicht der mittelfristige Abwärtstrend überwunden werden. Es folgte ein erneuter Pullback zum Aufwärtstrend. Wird der mittelfristige Abwärtstrend per Monatsschlusskurs überwunden, erwarte ich zunächst ein Ansteuern des Widerstandsbereichs bei ca. 6,10 EUR. Wenn auch dieser überwunden werden kann, rechne ich mit einer Trendfortsetzung mit dem ersten Ziel bei 9 EUR, gefolgt von 10 EUR. Fällt BYD hingegen signifikant unter den langfristigen Aufwärtstrend sowie unter den Unterstützungsbereich von ca. 4,85 EUR, ist eine massive Abverkaufsbewegung einzukalkulieren.

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Chartanalyse Electronic Arts: Burggraben und 30 Prozent Kurspotenzial!

Zuletzt veröffentlichte der Gaming-Hersteller Electronic Arts (WKN: 878372) sein neues Battle-Royale-Spiel „Apex Legends“. Dieses wurde bereits wenige Tage nach dem Release ein wahrer Erfolg. Das Spiel lockte innerhalb weniger Tage  mehr Spieler an, als das eigentliche Sinnbild eines solchen Battle-Royale-Spiels „Fortnite“. Doch die Konkurrenzsituation ist gerade bei dieser Kategorie von Spielen extrem groß. Selbiges gilt für die Abwanderung von Spielern. Aus diesem Grund wurde auch gleichzeitig ein ähnliches Spiel „Anthem“ veröffentlicht. Hierbei verlief der Start zwar etwas holpriger, sollte sich jedoch ebenfalls stabilisieren. Komplett anders ist es hingegen bei dem Sport-Spiel „FIFA“. Bei dem virtuellen Fußball-Spiel gibt es im Prinzip keine Konkurrenz mehr. Der ehemalige Marktbegleiter „Pro Evolution Soccer“ ist nahezu vollständig vom Markt verschwunden. Das Spiel entpuppt sich als wahrer Burggraben für die Aktie und generierte dabei sogar mehr als ein Fünftel aller Umsätze für das Unternehmen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dennoch musste EA in den vergangenen Monaten eine deutliche Korrektur hinnehmen. Innerhalb dieser Abwärtsbewegung verlor der Wert mehr als 50 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Doch im Zuge der Veröffentlichung von Apex Legends und Anthem konnte auch der dadurch gebildete Abwärtstrend wieder überwunden werden. EA befindet sich demnach wieder in einer Turnaround-Phase. Hierbei konnte sogar zeitweise der starke Widerstandsbereich bei ca. 100 USD überwunden werden. Anschließend folgte eine Abwärtsbewegung bis zur vorherigen Unterstützung, welche die Oberkante einer mehrtägigen Konsolidierung darstellt. Hier bildet EA derzeit einen Boden. Kann nun der Widerstandsbereich signifikant per Tagesschlusskurs überwunden werden, erwarte ich eine Fortsetzung des Turnarounds und gehe von einem Ansteuern des nächsten Widerstandsbereichs bei ca. 135 USD aus.

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Chartanalyse Allianz: Versicherer jetzt doch im Übernahmefieber? Aktie startet Big-Picture-Breakout!

In Zeiten von großen Firmenübernahmen zeigte sich vor allem Europas größter Lebensversicherer bislang zurückhaltend. Der Versicherer aus München wolle vor allem vermeiden Unternehmen mit einem zu großen Aufschlag zu kaufen. Doch allmählich scheint die Allianz (WKN: 840400) ein Objekt der Begierde gefunden zu haben: die Versicherungssparte der spanischen Bank BBVA. Hierbei geht es konkret um eine Sparte, welche überwiegend in den Regionen Spaniens, Lateinamerikas und Mexiko aktiv ist. Dadurch würde die Allianz seine weltweite Position im Versicherungsgeschäft weiter ausbauen.

Aus charttechnischer Sicht sprach ich zuletzt das Big-Picture der Aktie an. Demnach bewegt sich Allianz seit 2012 innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Der letzte Berührungspunkt war im Jahre 2018 beim Tief im Unterstützungsbereich von ca. 169,80 bis 178,80 EUR. Dieser konnte verteidigt werden. Im selben Zug der Erholungsbewegung konnte im vergangenen Handelsmonat auch der dadurch gebildete mittelfristige Abwärtstrend signifikant überwunden werden. D.h. die Aktie konnte den Trend per Monatsschlusskurs überbieten. Dadurch wird das übergeordnete Kaufsignal bzw. das Signal zur Trendfortsetzung aktiv. Mein nächstes mehrmonatiges Kursziel befindet sich bei ca. 250 EUR.

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Chartanalyse Volkswagen: Die beste Wahl im Automobilsektor? Aktie vor Big-Picture-Breakout!

Presseberichten zufolge plant Europas größter Automobilhersteller ein massives Sparprogramm. Demnach wolle Volkswagen (WKN: 766403) bis zum Jahr 2023 beinahe sechs Milliarden EUR jährlich einsparen. Dies soll allein durch Effizienzmaßnahmen generiert werden. Ein solches Programm ist wichtig, um die notwendigen Investitionen  zur Elektro-Offensive besser stemmen zu können. Der Konzern plant einen Übergang von Verbrennern zu Wasserstoff-, Elektroautos. Des weiteren muss sich der deutsche Automobilhersteller gegenüber einer wachsenden Konkurrenz behaupten.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Volkswagen im Big-Picture seit der Diesel-Abgas-Affäre innerhalb einer Keilformation. Diese spitzt sich mittlerweile zu und deutet einen baldigen Breakout an. Grundsätzlich können solche charttechnischen Formationen sowohl als Trendfrotsetzungs- als auch Trendumkehrsignal dienen. Dementsprechend kann rein aus dieser Formation nicht abgelesen werden, in welche Richtung ein solcher Breakout erfolgt. Dennoch startete die Aktie zuletzt einen Ausbruchsversuch über den kleineren, mittelfristigen Abwärtstrend. Wird dieser vollendet, ist dies ein Indiz für den größeren Breakout. Bislang konnte noch kein nachhaltiger Ausbruch erzielt werden. Als nachhaltig beurteile ich einen solchen Versuch, wenn Volkswagen den Widerstand von ca. 157,50 EUR mind. per Wochenschlusskurs überwinden kann. In einem solchen Fall erwarte ich einen Breakout auf der Oberseite der Keilformation. Dadurch ergäbe sich ein primäres, mehrmonatiges Aufwärtspotenzial bis zu 207 EUR. Sollte Volkswagen hingegen unter die Unterstützung bei ca. 138,50 EUR fallen, ist von einem Ausbruch auf der Unterseite auszugehen. Demnach müsste nochmals mit einem Ansteuern von ca. 100 EUR gerechnet werden.

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Chartanalyse Alibaba: Einstiegsgelegenheit für Nachzügler?

Im chinesischen E-Commerce Markt hat Alibaba (WKN: A117ME) einen Marktanteil von rund 80 Prozent. Doch im Ausland kann der Internet-Gigant bislang nur lediglich 10 Prozent seiner Umsätze erzielen. Das soll sich nun ändern. In den nächsten vier Monaten testet Alibaba eine Kooperation mit Office Depot. Das amerikanische Unternehmen ist führender Anbieter für Büroausstattung in den USA. Office Depot soll im Zuge der Zusammenarbeit auf Angebote auf der Plattform von Alibaba hinweisen und hierfür Werbung machen. Stattdessen wird Alibaba die Kunden mit entsprechenden Angeboten bedienen.

Im Zuge der Erholungsbewegung konnte Alibaba in den letzten Monaten in der Spitze rund 45 Prozent zulegen. Aufgrund dieser Rally-Bewegung wurde der Abwärtstrend vom Allzeithoch nachhaltig nach oben überwunden. Dies spricht für eine abgeschlossene Bodenbildung und ist grundsätzlich ein Zeichen zur Trendfortsetzung. Ich erwarte daher im übergeordneten Kontext weiter steigende Kurse und vorerst ein Erreichen des Hochs im Bereich von 220 USD. Allerdings erwarte ich im Vorfeld eine mehrwöchige Korrektur-/Konsolidierungsbewegung bis in den Unterstützungsbereich von ca. 158 bis 163 USD. Diese Korrektur dient als Pullbackbewegung und somit als potenzielle Einstiegsmöglichkeit für noch nicht Investierte. Mein Kursalarm ist entsprechend platziert. Sollte sich die Aktie jedoch im Falle einer solchen Abwärtsbewegung in diesem Bereich nicht nachhaltig stabilisieren können, ist eine fortgeführte Abwärtsbewegung nicht auszuschließen.

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Chartanalyse Amazon: Wird diese Kursmarke durchbrochen, startet die Impulsbewegung!

Als Amazon (WKN: 906866) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlichte, wurden die Anleger erst einmal geschockt. Zwar konnten sowohl Gewinn als auch Umsatz die Erwartungen der Experten übertroffen werden, doch kündigte Amazon eine Erhöhung der Investitionsquote für das laufende Jahr an. Die ersten Reaktionen beliefen sich mehr auf eine Enttäuschung, die Aktie geriet daraufhin unter Druck. Doch dieser Schritt ist meiner Ansicht nach wichtig, um das weitere Wachstum des Unternehmen aufrecht zu halten. Neben den Bereichen Commerce und Cloud will sich Amazon nun auch in den Sparten Werbeagentur, Healthcare, Vintech und Versicherungen etablieren. Zudem investierte das Unternehmen zuletzt 700 Mio. USD in ein Elektroauto-Startup namens Rivian. Zuvor wurden Investitionen in den Bereich des autonomen Fahrens getätigt. Weiterhin sind zusätzliche Investitionen, vor allem in China, notwendig, um hier nicht komplett den Anschluss zu verlieren. Bislang beläuft sich der Anteil des E-Commerce im Reich der Mitte auf 0,7 Prozent. Marktführer ist Alibaba mit 58,2 Prozent, gefolgt von JD.com mit 16,3 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Amazon derzeit in einer spannenden Situation. Die Aktie arbeitet aktuell an einer Bodenbildung. Hieraus könnte bald ein Breakout mit einer übergeordneten Trendfortsetzung folgen. Entscheidend ist vor allem, dass er kurz- bis mittelfristige Abwärtstrend nachhaltig nach oben überwunden werden kann. Dieser notiert aktuell im Bereich von ca. 1.720 USD und verbindet sich mit dem GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.725 USD). Kann Amazon diesen Widerstand überwinden, erwarte ich ein Ansteuern von 2.000 USD, gefolgt von 2.200 USD. Dies würde neuen Allzeithochs entsprechen. Solange die Aktie allerdings unterhalb des Abwärtstrends notiert, ist mit einer Fortsetzung der Korrektur bis zum Unterstützungsbereich von 1.440 bis 1.490 USD zu rechnen.

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Chartanalyse Baidu: starke Unternehmenszahlen als Einstiegsgelegenheit?

Der chinesische Internetkonzern Baidu (WKN: A0F5DE) veröffentlichte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal bzw. das Gesamtergebnis für 2018. Hierbei gelang es dem Suchmaschinenbetreiber seinen Jahresüberschuss auf rund vier Mrd. USD zu steigern. Dies entspricht einem Wachstum von 51 Prozent. Das Ergebnis je Aktie lag bei 11,35 USD. Zudem konnte der Umsatz deutlich zulegen. Insgesamt konnte dieser auf 14,88 Mrd. USD ansteigen, was einer Zunahme von 28 Prozent entspricht.

Aus charttechnischer Sicht kann Baidu bislang nicht an diese starken Zahlen anknüpfen. Vielmehr musste die Aktie im vergangenen Jahr einen Kurseinbruch von fast 50 Prozent hinnehmen. In der Aktie wurde viel Pessimismus eingepreist. Aktuell notiert Baidu im Unterstützungsbereich von ca. 152 bis 161 USD.  Auf Monatsbasis deutet sich noch keine Bodenbildung an. Allerdings gehe ich davon aus, dass sich die Aktie hier bzw. an der Unterkante des Aufwärtstrendkanals stabilisiert. Diese notiert aktuell bei ca. 142 USD. Nach einer abgeschlossenen Bodenbildung sollte Baidu wieder eine starke Gegenbewegung bis zum Widerstand bei ca. 218 USD einleiten, sofern die starken Fundamentaldaten aufrechterhalten werden können. Sollte Baidu jedoch signifikant unter den Kanal fallen, ist sogar mit einem Ansteuern von ca. 100 USD zu rechnen . Von einem solchen Szenario gehe ich jedoch nicht aus.

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