Chartanalyse Fresenius: Lohnt sich hier der Einstieg?

Der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560) ist sichtbar angeschlagen. Alleine in den vergangenen Wochen musste das Unternehmen herbe Verluste auf Seiten des Börsenwertes hinnehmen. Diese beliefen sich in der Spitze auf weit über 40 Prozent. Der Auslöser für diesen heftigen Abverkauf war die Senkung der mittelfristigen Unternehmensziele. Dafür seien vor allem eine schwächere Geschäftsentwicklung als auch hohe Investitionen für das kommende Jahr verantwortlich. Derzeit erwartet Fresenius, dass ein nachhaltiges organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich erzielt werden kann. Das Wachstum im Konzernergebnis soll etwas darüber liegen.

Die Abwärtsbewegung beschleunigte sich mit einem Kursabschlag von über 19 Prozent an einem Tag. Hierbei startete Fresenius bereits mit einem deutlichen Abwärts-Gap in den Handel. Seit mehreren Tagen konsolidiert der Wert im Bereich von 40 bis 43 EUR. Die obere Begrenzung notiert an der Unterkante des Abwärts-Gaps. Kann die Kursmarke von 43 EUR per Tagesschlusskurs überwunden werden, erstreckt sich ein erstes kurzfristiges Kaufsignal von 50 EUR. Das nächste Ziel notiert bereits bei den Tiefs von März diesen Jahres bei ca. 59 EUR. Erst wenn der Widerstand von 70 EUR nachhaltig überwunden werden kann, ist mit einer Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends zu rechnen. Inaktiv wird dieses Trading-Szenario, sofern die untere Spanne der Konsolidierung bei ca. 40 EUR unterboten wird. Ich ziehe einen langfristigen Nachkauf in Betracht.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Fresenius.

Chartanalyse Alphabet: langfristiger Aufwärtstrend durchbrochen – stehen massive Kursverluste bevor?

Mittlerweile befindet sich Alphabet (WKN: A14Y6F) inmitten eines Bärenmarktes. Die Google-Mutter korrigierte seit dem Allzeithoch um mehr als 20 Prozent. Dennoch bleibt die Wachstumsstory des Unternehmens weiterhin völlig intakt. Beispielsweise erwarten Experten, dass der Bereich für selbstfahrende Autos beim Unternehmen einen von 250 Mrd. USD in den nächsten Jahren annehmen könnte. Die größte Hürde wird jedoch die künftige Regulierung dieses Bereichs. Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um ein Zukunftsszenario, denn innerhalb der nächsten fünf Jahre erwarten Experten noch keine entscheidende Umsätze mit selbstfahrenden Autos.

Aus charttechnischer Sicht lässt sich dieses Zukunftsszenario derzeit noch nicht bestätigen. Der langfristige Aufwärtstrend aus dem Jahre 2012 wurde vor wenigen Monaten nach unten durchbrochen. Nach einem mehrwöchigen Stabilisierungsversuch wurde eine Erholungsbewegung eingeleitet. Allerdings scheiterte Alphabet an der Unterkante dieses Trends. Anschließend geriet die Aktie stark unter Druck und konnte sich seitdem nicht erholen. Es handelt sich um ein klassisches Pullback-Szenario. Dementsprechend erwarte ich mind. ein Ansteuern des Unterstützungsbereichs von 912 USD innerhalb der nächsten Handelswochen. Sollte hier keine nachhaltige Aufwärtsbewegung entstehen, ist sogar mit einer fortgesetzten Korrektur zu rechnen. Aus aktueller Sicht kann ich mir auch ein solches Szenario vorstellen. Hierbei befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 800 bis 680 USD. Dort werde ich nach weiteren Kaufgelegenheiten Ausschau halten und gerne meine bestehenden Positionen ausbauen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Alphabet.

Chartanalyse iRobot: Kooperation mit Google – Verdopplungspotenzial vorhanden!

Der Hersteller von Haushaltsrobotern kam innerhalb der vergangenen Handelsmonate im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und China deutlich unter Druck. In der Spitze verlor iRobot (WKN: A0F5CC) über 30 Prozent seiner Marktkapitalisierung. iRobot musste aufgrund des dadurch entstehenden schlechten Q4-Ergebnisses die Jahresprognose für 2018 wieder zurücknehmen. Dennoch bleibt iRobot langfristig aussichtsreich. Vor allem die Zusammenarbeit mit Google wird neues Potenzial freisetzen. Via Google Home kann der Haushaltsroboter per Sprachsteuerung bewegt werden. Auf dieser Technologie können weitere Automatisierungslösungen für das Smart Home entwickelt werden.

Aus charttechnischer Sicht handelt es sich bei der derzeit laufenden Korrektur lediglich um eine vermeintliche Pullback-Bewegung zur bullischen Flagge. Hierbei bildete iRobot einen mittelfristigen Abwärtstrend. Der langfristige Aufwärtstrend wurde davon bislang noch nicht berührt und bleibt somit weiterhin völlig intakt. Bevor die mehrmonatige Korrektur einsetzte, beschleunigte sich die Aufwärtsbewegung, indem der Korrektur-Kanal nach oben durchbrochen wurde. Damit wurde dieser Kanal zur bullischen Flagge, welche als Trendfortsetzungssignal zählt.  Solange iRobot oberhalb des Aufwärtstrend notiert, bleibe ich insgesamt bullisch und gehe von einer übergeordneten Trendfortsetzung aus. Ich halte nach möglichen Long-Einstiegen auf dem derzeitigen Niveau Ausschau. Sollte iRobot über den mittelfristigen Abwärtstrend ausbrechen, wäre dies ein weiteres Kaufsignal.-

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Mit dem KickOff short direkt am Momentum eines Abwärtstrends partizipieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

der deutsche Aktienmarkt befindet sich seit rund sieben Monaten im Korrekturmodus. Wenn die Kurse so lange überwiegend in nur eine Richtung tendieren, kann von einem Trend gesprochen werden. Um in einem solchen Trend den richtigen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt zu finden, gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Ein potenzielles Hilfsmittel hierfür können Handelsstrategien sein, welche einem strikten und wiederkehrenden Regelwerk folgen.

Um die passenden Chartmuster in jeder Marktphase zu finden, nutzen wir das Trade-Radar. Dieses gibt uns zum Beispiel für alle Werte aus der Deutschland Prime (TF) Kursliste die Echtzeit-Trefferquoten für verschiedene Handelsansätze. Im Trade-Radar wird dann zudem farblich hervorgehoben, ob die Trefferquoten momentan attraktiv oder unattraktiv sind. Bei einer Erfolgswahrscheinlichkeit von mindestens 50% wird das Kästchen neben dem Chartsignal grün eingefärbt. Damit erscheint das Handelssignal zum aktuellen Zeitpunkt interessant. Wenn die Trefferquoten hingegen unter 50% liegen, wird das Kästchen rot eingefärbt und wir wissen sofort, dass dieses Chartmuster momentan nicht allzu gut funktioniert.Verkaufssignal KickOff short

Mit dem Handelssignal KickOff short kann der Anleger auf die Trendfortsetzung nach einem Range-Breakout spekulieren. Dieses Signal geht davon aus, dass eine gestartete Abwärtsbewegung sich im Laufe der Zeit aufgrund des negativen Momentums auch zukünftig fortführen wird. Es ergibt sich dabei sogar die Möglichkeit, dass eine bereits laufende Abwärtsbewegung eine neue Dynamik entwickelt und die Kurse stark in die Tiefe gezogen werden.

Kurzfristig orientierte Anleger können eine solche Verkaufsgelegenheit nutzen, um sich auf der Short-Seite zu positionieren. TraderFox hat hierzu einen Handelsansatz entwickelt, welcher einem klaren Regelwerk folgt.

Die Kriterien für ein gültiges KickOff short Signal sind:
1. Die Aktie notiert unterhalb der Bollinger Bänder
2. Die Performance der letzten Handelstage muss im Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden
3. Der 10er GD darf im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein (Divergenz bis zu 1% ist akzeptabel) Vereinfacht ist dies an eng verlaufenden Bollinger Bändern erkennbar.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils kleiner als der negative ATR Wert sein:Die Echtzeit-Trefferquote am deutschen Aktienmarkt beträgt in den vergangenen 10 Börsentagen 72%. Sie ergibt sich bei 173 getriggerten Chartmustern daraus, dass momentan 125 dieser Muster einen Buchgewinn und nur 48 einen Buchverlust ausweisen.Beispiel eines beschleunigten Abwärtstrends

Die Aurelius AG (WKN: A0JK2A) ist ein Unternehmen, welches sich auf Übernahmen, Restrukturierungen und Konzernabspaltungen spezialisiert hat. Dieser Geschäftsbereich kann sehr lukrativ sein, birgt auf der anderen Seite aber auch enorme Risiken, welche zum Teil nicht genau kalkulierbar sind. Aus diesem Grund erscheint es wenig verwunderlich, dass die Kursziele der Analysten für Aurelius zum Teil gravierende Unterschiede aufweisen.Die Betrachtung des mittelfristigen Charts verdeutlicht, dass die Aktie seit Mitte Mai einen konstanten Abwärtstrend etabliert hat. Dieser ist durch drei Konsolidierungsphasen gekennzeichnet, welche schlussendlich stets in einem neuen Abwärtsschub mündeten. Die letzte Verkaufswelle hat sich dabei im Zuge der am 03. Dezember eingeleiteten Kursverluste ergeben. Zunächst führten die Kursverluste die Aktie bis zum 07. Dezember in eine ehemalige Support-Zone. Nachdem der Kurs sich dort nicht stabilisieren konnte, entstand neuer Abgabedruck, welcher den Kurs am 10. Dezember soweit nach unten gedrückt hatte, dass das KickOff short getriggert wurde. Die Trigger-Marke lag bei 35,98€ und wurde am 10.12. um 09:46 Uhr ausgelöst. Der ATR-Wert für den Handelstag lag bei 1,4332. Die ATR-Regel war damit bei weitem erfüllt, weil die Aktie sogar schon an diesem Tag einen Kursverlust in Höhe von knapp -3,5% erlitten hatte. Werden die drei vorherigen Handelstage noch mit einbezogen, belief sich der Kursverlust auf rund -7,5%.Neun Tage nachdem das Verkaufssignal ausgelöst wurde, notiert die Aktie rund 8,9% unter dem Verkaufskurs. Damit ist Aurelius ein sehr gutes Beispiel dafür, wie systematischer Abgabedruck in einer Momentum-Bewegung die Kurse nach unten befördern kann.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Der Evening Star – Langfristige Aufwärtsbewegungen mit nur einem Candlestick-Muster vernichtet

Liebe Kurzfrist-Trader,

Kursbewegungen an den Kapitalmärkten verlaufen oftmals trendförmig, wodurch sich immer wieder Gelegenheiten ergeben, um Positionen in Swing Bewegungen zu eröffnen oder zu schließen. Doch wann genau ist der Zenit einer Aufwärtsbewegung wirklich überschritten? Lässt sich ein geeigneter Zeitpunkt zum Verkauf mit einer Chartformation bestimmen?

Candlestick-Muster

Charttechniker sind sich einig, dass es möglich ist, den richtigen Ausstiegszeitpunkt zu bestimmen. Sie haben hierfür verschiedene Trading-Setups entwickelt, welche sich zum Aufspüren von Topbildungen auf verschiedenen zeitlichen Anlagehorizonten eignen. Im Bereich der Candlestick-Muster können die einzelnen Verkaufssignale durch eine unterschiedliche Anzahl an betrachteten Kerzen entstehen. Nachfolgend einige charttechnische Umkehrformationen, welche nach der Anzahl der betrachteten Tageskerzen unterteilt wurden:
Eine Kerze: Shooting Star oder Hanging Man
Zwei Kerzen: Doppeltop
Drei Kerzen: Evening Star

In diesem Artikel möchte ich den Evening Star genauer betrachten, da dieses Candlestick-Pattern momentan am US-Aktienmarkt eine überragende Echtzeit-Trefferquote ausweist.Der Evening Star

Ein Evening Star sollte nach einer möglichst langen Aufwärtsbewegung entstehen. Eine solche Situation kann auftreten, wenn sich fundamentale Rahmendaten signifikant verändert haben. Das so entstehende Trendverhalten kann über Monate oder sogar Jahre hinweg andauern. Deshalb bietet es sich an, ein genaues Augenmerk auf sogenannte Umkehrsignale, wie den Evening Star, zu legen. Dieses Muster besteht aus genau drei Tageskerzen und erfordert die Erfüllung der folgenden Kriterien:

1. Die Aktie befindet sich in einer Aufwärtsbewegung.
2. Tag 1 weist eine lange grüne Kerze auf, mit einem Schlusskurs in der Nähe des Tageshochs. Eine verbesserte Aussagekraft des Signals kann durch höheres Handelsvolumen erreicht werden.
3. Tag 2 eröffnet mit einem kleinen Up Gap, die Spannweite und Volumen des Tages sind geringer als am Vortag. Meistens steht am Ende des Tages dann ein kleiner Gewinn oder ein Kurs nahe der Eröffnung.
4. Tag 3 Eröffnung unter dem Schlusskurs des Vortages und die Aktie muss mit einem Kursabschlag schließen. Der Verlust soll mindestens die untere Hälfte der ersten Tageskerze erreichen.
5. Die Verlustbegrenzung sollte knapp oberhalb der zweiten Kerze liegen.

Die Echtzeit-Trefferquote dieses Chartmusters beträgt am amerikanischen Aktienmarkt auf Sicht von 20 Handelstagen momentan 84%. Sie ergibt sich bei 32 getriggerten Mustern daraus, dass 27 Aktien nach dem Unterschreiten der Trigger-Marke weiter gefallen sind und nur 5 Aktien nach der Ausbildung des Short-Signals weiter steigen konnten.Charttechnische Umkehrformation kostet bereits 10% an Börsenwert

Monolithic Power Systems Inc. (MPWR) ist ein Energieversorgungsunternehmen. Die Aktivitäten umfassen Design, Entwicklung, Marketing und Vertrieb von Hochleistungslösungen für die Kommunikation, Speicherung, Datenverarbeitung, Verbraucher und Industrie. Es bietet Stromumwandlung, Beleuchtung und Beleuchtung, E-Sicherung und Schalter sowie Batteriemanagement.

Die Aktie konnte sich seit dem letzten Verlaufstief vom 26. Oktober zeitweise um knapp 30% erholen, bevor das charttechnische Hoch erreicht wurde. Dieses Top wurde durch die drei Tageskerzen des Evening Star eingeleitet. So sah es am 30. November zunächst noch nach einem bullischen Ausbruch aus. Auch am nächsten Handelstag, dem 03. Dezember kam noch kein unmittelbarer Zweifel an der Aufwärtsbewegung auf, weil die Aktie mit einem Gap Up in den Handel gestartet war. Erst am Tagesschluss kamen erste Zweifel am weiteren Kaufdrang auf, weil sich ein Doji gebildet hatte. Dieser Doji signalisiert die Unsicherheit der Marktteilnehmer und kann nach einer langwierigen Aufwärtsbewegung ein erstes Indiz für eine technische Gegenreaktion darstellen. Am nächsten Handelstag startete Monolithic Power Systems schwächer in den Handel und weitete die Buchverluste im Tagesverlauf bis auf knapp -6% aus. Damit war ein mustergültiger Evening Star geformt und die Kehrtwende konnte eingeleitet werden. Mit dem Unterschreiten des Triggers bei 126,84 USD hat sich der Kursrückgang bis zum 17. Dezember bis auf 114,23 USD ausgeweitet. Dies entspricht einem Kursverlust in Höhe von -9,94% in lediglich 11 Handelstagen. Das mittelfristige Chartbild der Aktie ist dadurch weiterhin eingetrübt und könnte in den kommenden Handelstagen weitere Kursverluste erleiden.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse Activision Blizzard: Das Weihnachtsgeschenk für Ihr Depot!

In den vergangenen Handelswochen und -monate geriet der Gaming-Hersteller Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) stark unter Druck. In der Spitze verlor das Unternehmen fast die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Der Grund für diesen Abverkauf waren unter anderem die enttäuschenden Verkaufszahlen des Spiels „Destiny“. Mittlerweile soll dieses sogar kostenfrei angeboten werden, um die Spieleranzahlen zu steigern und ggf. an den Zusatzinhalten verdienen zu können. Darüber hinaus konnten die Cash-Cows rund um „World of Warcraft“ oder „Candycrush“ kaum wachsen. Die Zahl der monatlich aktiven Gamern ist innerhalb der vergangenen zwei Jahre sogar kontinuierlich geschrumpft. Diese Bereiche sollten allerdings lediglich nur kurzfristig belasten. Langfristig bietet das Unternehmen aufgrund der Trends zum Mobile-Gaming sowie des E-Sports ein großes Wachstumspotenzial. Auch im Entertainment-Bereich bietet sich bereits durch die Kinofilme Warcraft und Call off Duty eine Chance.

Aus charttechnischer Sicht ist Activision Blizzard aufgrund des jüngsten Abverkaufs sichtbar angeschlagen. Dennoch bleibt der langfristige Aufwärtstrend weiterhin intakt. Aktuell befindet sich die Aktie am GD200 (weekly, ca. 48 USD). In dieser Zone notiert ebenfalls das letzte lokale Hoch von Ende 2016. Activision Blizzard versucht derzeit eine Stabilisierung in diesem Unterstützungsbereich einzuleiten. Solange sie allerdings per Wochenschlusskurs unterhalb des Widerstands von ca. 51,30 USD notiert, gehe ich nicht von einer nachhaltigen Erholungsbewegung aus. Vielmehr erwarte ich eine fortgeführte Abwärtsbewegung bis in den Unterstützungsbereich von 36,80 bis 40 USD. Hier befindet sich sowohl das letzte Hoch von Ende 2015 sowie das letzte Tief von Ende 2016. Kann hingegen der Widerstand bei 51,30 USD nachhaltig überwunden werden, erwarte ich einen Anstieg bis zunächst ca. 60 USD, gefolgt von einer übergeordneten Trendfortsetzung.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Activision Blizzard.

Chartanalyse Amazon: An diesen Kursmarken werde ich voraussichtlich aktiv!

Mir geht es wie vielen Anlegern. Lange Zeit musste man auf Einstiegsgelegenheiten bei Amazon (WKN: 906866) warten. Die Sorge, unmittelbar am Hoch eingestiegen zu sein, hindert oftmals vor Kaufentscheidungen. Amazon kannte über Jahre hinweg lediglich den Weg nach oben. Hierbei fanden kaum nennenswerte Korrekturen und Gewinnmitnahmen statt. Dies hat sich in den vergangenen Monaten geändert. In der Spitze verlor das Unternehmen rund 30 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Zwar konnte sich Amazon vom Tief bislang wieder deutlich erholen, doch scheiterte der Wert an dem Widerstand von 1.797 USD. Es wurde ein Abwärtstrendkanal gebildet. Solange sich Amazon inmitten dieses Kanals befindet, ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Das nächste Kursziel befindet sich demnach im Bereich von 1.365 USD. Hier befindet sich in etwa das vergangene Tief von April 2018. In dieser Zone suche ich nach einem möglichen antizyklischen Einstieg, sofern erste Erholungstendenzen gezeigt werden.

Mein zweites potenzielles Einstiegsszenario ist bei einem Überwinden des genannten Widerstands bei ca. 1.797 USD. Sollte dieser Widerstand per Wochenschlusskurs überwunden werden, erachte ich den derzeitigen Abwärtstrendkanal als nachhaltig durchbrochen. In diesem Fall würde dieser Kanal zur bullischen Flagge, was einem Trendfortsetzungssignal gleichzusetzen ist. Das nächste Kursziel befindet sich beim derzeitigen Allzeithoch von rund. 2.040 USD. Anschließend sollten Kurse von 2.300 USD schnell folgen. Mögliche Wachstumstreiber, welche Jeff Bezos anstrebt, sind vor allem der Bereich des Mobile-Payment sowie der Einsatz von Amazon Pay im stationären Handel (auch Tankstellen und Restaurants).

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Chartanalyse AMD: Intel abgehängt – folgt jetzt die nächste Rally? In dieser Zone suche ich den Einstieg!

Zuletzt wurden die Einzelverkäufe von November für Desktop-CPUs veröffentlicht. Hierbei ergab sich ein erstaunliches Bild. Lange Zeit galt Intel in diesem Bereich als Platzhirsch. Doch jetzt gelang es dem deutlich kleineren Chiphersteller AMD (WKN: 863186) ein überraschender Paukenschlag. Bei den Einzelverkäufen konnte AMD doppelt so viele Prozessoren verkaufen wie Intel. Zudem sollen neue Produkte weitere Wachstumschancen liefern. Bspw. wurden neue Grafikkarten vorgestellt. Dennoch gilt es die enttäuschten Unternehmenszahlen des dritten Quartals weiterhin zu verdauen. Hierbei erwartete der Konzern für das letzte Quartal lediglich einen Umsatz von 1,45 Mrd. USD. Im Vorfeld sind Experten von 1,6 Mrd. USD ausgegangen.

Die Aktie geriet in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck. Innerhalb weniger Monate verlor der Wert in der Spitze mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Zwar steuerte AMD mit einer mehrwöchigen Erholungsbewegung gegen, doch scheint das Ende der Korrektur noch nicht vollends angeschlossen. Aus charttechnischer Sicht bleibt die Aktie dennoch weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Bei dieser Korrektur gehe ich lediglich von einem Abbauen des überkauften Niveaus aus. Zuvor legte die Aktie in der Spitze um fast 300 Prozent (!) zu. Beschleunigt wurde die Rally nochmals aufgrund des Ausbruchs aus der bullischen Flagge. Ich gehe davon aus, dass AMD seine Korrektur über die nächsten Monate fortsetzt und somit die vermeintliche Pullback-Bewegung zur Oberkante der bullischen Flagge vollendet. Im Bereich von 14 USD ist mein Kursalarm platziert. Hier halte ich nach potenziellen Long-Einstiegen Ausschau. Anschließend erwarte ich eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung mit dem ersten Ziel bei ca. 23,70 USD. Hier befindet sich das derzeitige Zwischenhoch.

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Chartanalyse BMW: Kommt dieser Schritt im Kampf gegen Tesla & BYD zu spät? Ich glaube nicht!

Die deutschen Automobilhersteller haben den Startschuss zur Elektromobilität verschlafen. Obwohl BMW (WKN: 519000) bereits seit einigen Jahren den vollelektrischen i3 im Produktportfolio hat, wurde auch von dem Münchener Hersteller zu wenig getan. Tesla hat sich ohne Zweifel einen deutlichen Vorsprung aufgebaut. Sowohl mit der Infrastruktur als auch mit seinen Elektroautos. Sowohl das Model S als auch das Model X fahren bereits seit einigen Jahren auf den Straßen, auch in Europa. Im Februar nächsten Jahres soll das potenzielle massentaugliche Model 3 auf dem europäischen Markt verkauft werden. Allerdings wird hier derzeit von Verkaufspreisen von fast 60.000 EUR ausgegangen. Gut aufgestellt ist der amerikanische Automobilhersteller mit seinen Superchargern. Mit diesem können innerhalb von 30 Minuten 80% des Akkus aufgeladen werden.

Dennoch sieht sich BMW selbst auf Kurs. Dieses Jahr sollen 140.000 Hybrid- und reine E-Autos verkauft werden, womit die Münchener auf Platz 1 in Europa sind. Weltweit bleibt der deutsche Automobilhersteller jedoch hinter Tesla und BYD. Mitte nächsten Jahres soll das Flaggschiff, der 3er BMW mit einem Plug-in-Hybrid, vom Band rollen. Hierbei wird mit einer jährlichen Produktion von 230.000 Einheiten gerechnet. Ab 2021 soll das i4-Coupé gebaut werden. Der i4 soll eine Reichweite von bis zu 600 km haben. Bereits in 2020 wird der Elektro-SUV iX3 in China produziert. Ernst meinen es die Münchener ebenfalls bei den Ladestationen. Hierbei haben BMW und Porsche gemeinsam einen Prototypen für Schnellladestationen gebaut, welcher innerhalb von drei Minuten genügend Energie für 100 km aufladen sollen. 80 % des Akkus werden innerhalb von 15 Minuten aufgeladen. Damit wären die Ladestationen von BMW und Porsche beinahe doppelt so schnell wie diejenigen von Tesla. Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um einen Prototypen.

Der deutsche Automobilhersteller ist derzeit aus charttechnischer Sicht deutlich angeschlagen. Das Allzeithoch notiert etwa bei 120 EUR. Aktuell befindet sich BMW bei ca. 74 EUR. Hierbei bildete sich ein langfristiger Abwärtstrend. In diesem Jahr verschärfte sich dieser Abwärtstrend nochmals, wodurch ein mittelfristiger Abwärtstrend entstanden ist. Auch der wichtige Unterstützungsbereich von 78,5 EUR konnte nicht verteidigt werden. Stattdessen setzte die Aktie die Korrekturbewegung fort. Solange sich BMW unterhalb des mittelfristigen Abwärtstrends in Kombination zum entstandenen Widerstandsbereich bei ca. 78,5 EUR notiert, erwarte ich weiter fallende Kurse bis zur Zone von 63,20 bis 65,90 EUR. Erst bei einem Breakout über den ersten Abwärtstrend erwarte ich gleichwohl einen Ausbruch über den langfristigen Abwärtstrend. In diesem Fall befindet sich das erste Kursziel im Bereich von 97 EUR, gefolgt von 104 EUR.

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Chartanalyse BYD: Big-Picture Breakout! Chinesischer Automobilhersteller vor Trendfortsetzung!

Die Aktionäre von dem chinesischen E-Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) mussten lange Zeit starke Nerven behalten. Noch zum Ende des vergangenen Jahres notierte das Unternehmen bei über 9 EUR. Zeitweise musste die Aktie Verluste bis auf unter 4,50 EUR hinnehmen. Vor allem im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und China verloren die Papiere an Wert. Doch mittlerweile deutet sich aufgrund der jüngsten Entspannungssignale ein baldiges Ende an. Die chinesische Regierung macht der amerikanischen Zugeständnisse. Der Wert konnte sich seit dem Tief auf derzeit über 6 EUR erholen. Neben den Entspannungssignalen im Handelsstreit beflügeln ebenfalls zugleich die fundamentalen Daten. Auf der einen Seite hebt sich BYD aufgrund seiner Batteriefabrik von dem Großteil der anderen Automobilherstellern ab. Hier stellt sich der chinesische E-Autobauer unabhängig von den Batterielieferanten auf. Ebenso wird ein großer Anteil der Wertschöpfungskette von E-Autos bei der Batterie erzielt. Dementsprechend kann BYD einen deutlichen Anteil der Verkaufserlöse für sich in Anspruch nehmen. Weiterhin stimmen die Absatzzahlen. Zuletzt verkündete BYD ein 123 prozentiges Wachstum gegenüber dem Vorjahr bei Elektroautos. Im November konnten dabei 30.076 elektrisch betriebene Fahrzeuge verkauft werden. Das Jahresziel beläuft sich auf 200.000 Einheiten. Derzeit befindet sich BYD bei 190.142 verkauften Exemplaren. Das Ziel dürfte somit deutlich übertroffen werden.

Aus charttechnischer Sicht mussten Anleger aufgrund des starken Rücksetzers zunächst eine herbe Enttäuschung einstecken. Hierbei durchbrach die Aktie den Aufwärtstrend von 2016. Doch BYD stabilisierte sich nach mehreren Monaten im Unterstützungsbereich von ca. 5 EUR. Schnell stieg die Aktie wieder zum Widerstandsbereich von ca. 6,20 EUR an. Hier befindet sich sowohl der Horizontalwiderstand durch das letzte lokale Hoch von Mitte/Ende 2016 als auch die Unterkante des zuletzt durchbrochenen Aufwärtstrends in Kombination zum gebildeten mittelfristigen Abwärtstrend. Hierbei handelt es sich um eine massive Widerstands-Zone. Der erste Versuch scheiterte. Die Aktie ging in eine mehrwöchige Konsolidierung über. Mit dem zweiten Versuch konnte ein Wochenschlusskurs oberhalb dieser Zone generiert werden. Das Kaufsignal ist intakt. Mein nächstes Kursziel befindet sich im Bereich von 8 EUR, gefolgt von den letzten Hochs bei ca. 9 EUR. Im Vorfeld sollte jedoch ein Rücksetzer zum Unterstützungsbereich bei ca. 5,7 EUR mit einkalkuliert werden. Sollte die Aktie entgegen meinen Erwartungen darunter fallen, ist mit einer erneuten Korrektur bis in den Bereich von 5 EUR zu rechnen.

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