Chartanalyse Intel: Gewinnsteigerung von fast 50 Prozent – Aktie ist bereit durchzustarten!

Die Chipwerte gerieten innerhalb der vergangenen Handelswochen deutlich unter Druck. Alleine das Schwergewicht Intel (WKN: 855681) verlor seit Generieren des letzten Hochs in der Spitze rund 30 Prozent seines Börsenwerts. Diese Korrektur erwies sich zumindest von der Zahlenseite als unbegründet. Denn Intel legte grandiose Quartalszahlen vor. Hierbei verdiente der Konzern 1,4 USD pro Aktie. Erwartet wurden lediglich 25 Cents. Dabei konnte der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 45,8 Prozent gesteigert werden. Einer der Haupttreiber war die gestiegene Marge. Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,7 Prozent auf 19,163 Mrd. USD. Auch hier konnten die allgemeinen Erwartungen von 18,115 Mrd. USD geschlagen werden.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Intel natürlich weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dieser beschleunigte sich nochmals, als die mehrjährige Konsolidierung nach oben aufgelöst wurde. Hierbei bildete die Aktie ein aufsteigendes Dreieck. Die Oberkante befindet sich bei ca. 37,50 USD. Aufgrund der 30 Prozent-Korrektur steuerte Intel den ersten Unterstützungsbereich bei ca. 42,40 USD an. Hier bildete die Aktie aufgrund der starken Quartalszahlen einen Boden und reagierte mit einer Aufwärtsbewegung. Kann der Boden auf mittelfristiger Basis nicht verteidigt werden, so wird das Pullback-Szenario aktiv. In diesem Fall werde ich langfristige Long-Einstiege suchen. An diesem Pullback-Bereich befindet sich derzeit ebenfalls der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 37,60 USD). Beflügelt von den Quartalszahlen ist im kurz- bis mittelfristigen Kontext jedoch vorerst mit einer fortgeführten Erholungs-/Aufwärtsbewegung zu rechnen. Das erste Kursziel befindet sich bei ca. 55 USD. Wird dieses überwunden, kann von neuen Hochs jenseits der 60 USD ausgegangen werden.

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Chartanalyse Tesla: Elon Musk zeigt es seinen Kritikern – Aktie mit Verdopplungspotenzial!

Der Elektroauto-Hersteller Tesla (WKN: A1CX3T) ist wahrscheinlich einer der umstrittensten Automobilhersteller der Welt. Immer wieder wurde Tesla von seinen Kritikern als Geldvernichtungsmaschine angepriesen. Etablierte Autobauer sahen im Unternehmen von Elon Musk keine Konkurrenz. Doch diese Stimmen werden sukzessive verstummen. Zumindest erwecken die aktuellen Quartalszahlen ein solches Bild: Tesla schreibt schwarze Zahlen! Dabei konnte ein Nettogewinn von 312 Mio. USD erzielt werden. Dies ist erst der dritte Gewinn, den Tesla jemals generieren konnte. Jetzt wird auch für das bevorstehende vierte Quartal ein weiterer Gewinn erwartet. Vor einem Jahr wurde noch ein Verlust von 619 Mio. USD erzeugt. Der Umsatz hat sich dabei gegenüber dem Vorjahreszeitrum mehr als verdoppelt und beträgt mittlerweile 6,8 Mrd. USD. Spannend wird nun vor allem im nächsten Jahr der Markteintritt des Tesla Model 3 in Europa. Bei diesem Fahrzeug konnte die durchschnittliche Arbeitszeit pro Einheit um 30 Prozent gegenüber den vorangegangen drei Monaten gesenkt werden. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung der Produktivität und der einhergehenden Marge. Das Model 3 ist für das Unternehmen von großer Bedeutung, es ist Teslas Zugang zum Massenmarkt.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Tesla trotz der wilden Achterbahnfahrt weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Seit dem Durchbruch des mehrjährigen Abwärtstrendkanals steht eine übergeordnete Trendfortsetzung aus. Allerdings hangelt er sich oberhalb der Oberkante dieses Kanals seit nunmehr Juni 2017 entlang. Hierdurch entsteht ein weiterer mittelfristiger Abwärtstrend. Kann dieser nach oben durchbrochen werden, befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 600 bis 700 USD (!). Aufgrund des starken Anstiegs im Zuge der Quartalszahlen konnte die Oberkante des mehrjährigen Abwärtstrendkanals in Kombination zum GD200 (weekly, aktuell bei ca. 262 USD) verteidigt werden. Fällt Tesla unter diese Marke, entsteht ein weiteres Abwärtspotenzial bis zum GD200 (monthly, aktuell bei ca. 168 USD). Aktuell deutet sich vielmehr ein Breakout auf der Oberseite an.

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Chartanalyse Bayer: Klumpen-Risiko Monsanto – Einstiegsgelegenheit oder fallendes Messer?

Der Leverkusener Pharmakonzern Bayer (WKN: BAY001) hat derzeit wahrlich wenig zu lachen. Die über 60 Mrd. USD schwere Monsanto-Übernahme erweist sich mehr und mehr als Klumpen-Risiko. Zahlreiche Klagewellen drohen bzw. stehen dem neuen Konzern bevor. Bayer bleibt gefangen im Glyphosat-Risiko. Am heutigen Handelstag erleidet das Unternehmen die nächste Pleite im laufenden Prozess und fällt damit auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Die Aktie verlor in der Spitze mehr als zehn Prozent seines Börsenwertes. Zwar konnte die bislang geltende Schadensersatzsumme von 389 auf 78 Mio. USD gesenkt werden, doch bleibt der Schuldzuspruch. Der Auslöser hierfür war die Krebserkrankung von Dewayne Johnson. Es drohen weitere 8.700 Glyphosat-Klagen.

Aus charttechnischer Sicht verlor die Aktie innerhalb der vergangenen Handelsmonaten verlor das Unternehmen rund 60 Prozent seines Börsenwertes. Bayer bleibt mit dem Schuldzuspruch weiterhin im mittelfristigen Abwärtskanal gefangen und befindet sich sogar unmittelbar an der Unterkante. Trotz dieser starken Korrekturbewegung bleibt die Aktie weiterhin in einer langfristigen Aufwärtsbewegung. Diese beschleunigte sich mit dem Durchbruch aus der mehrjährigen Seitwärts-Phase, welche sich von ca. 60 bis 35 EUR erstreckte. Die derzeit laufende Korrektur könnte demnach lediglich ein vermeintlicher Pullback innerhalb einer bullischen Flagge darstellen. Sofern Bayer meinen Kursalarm in diesem Bereich ansteuert, schaue ich nach einem Aufstocken meiner bisherigen Long-Position Ausschau. Wichtig hierbei ist jedoch, nicht in ein fallendes Messer zu greifen. Selbst wenn dadurch ein potenzielles Tief nicht getroffen werden kann. Das primäre Erholungspotenzial erstreckt sich bis zur Oberkante des Abwärtstrendkanals. Wird dieser nach oben durchbrochen, ist mit einem Angriff auf das Allzeithoch zu rechnen. Hiervon sind wir bislang allerdings noch weit entfernt.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

Chartanalyse BYD: Volkswagen mit Angriff auf die Chinesen!

Der chinesische Elektroauto- und E-Bussehersteller BYD (WKN: A0M4W9) bekommt verstärkt Konkurrenz. BYD hatte lange Zeit bei den Elektrobussen deutlich die Nase gegenüber seinen Mitbewerbern vorne. Doch das soll sich nun ändern. Zuletzt kündigte Volkswagen seine Serienproduktion für Elektrobusse an. Hierbei soll die Tochtergesellschaft MAN für die Entwicklung und Produktion verantwortlich sein. Bei dem vollelektrischen Bus handelt es sich um das Modell „MAN Lion’s City E“ und wurde bereits auf der IAA vorgestellt. Weiterhin kündigte VW zuletzt den Bau der ersten Fabrik in China für reine Elektroautos an. Hierbei handle es sich um die weltweit erste Fabrik, welche für reine Elektroautos konzipiert ist. In dieser Produktionshalle wird eine jährliche Produktionskapazität von 300.000 Einheiten angestrebt.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BYD im übergeordneten Bild weiterhin innerhalb einer langfristig völlig intakten Aufwärtsbewegung. Doch seit Ende letzten Jahres musste der Wert um mehr als die Hälfte seines Börsenwertes einbüßen. Innerhalb dieser Zeit durchbrach BYD den mittel- bis langfristigen Abwärtstrend und steuerte den Unterstützungsbereich von ca. 5 EUR an. Seitdem konnte die Aktie wieder deutlich zulegen. Bullisch werde ich jedoch erst wieder, sofern BYD den Widerstandsbereich von ca. 6,50 EUR nach oben überwinden kann. Denn bislang scheiterte die Aktie am Pullback-Bereich des zuletzt durchbrochenen Aufwärtstrends. Die Bedeutung dieser Zone wird nochmals durch den Horizontalwiderstand (letzte lokale Hochs aus Mitte 2015 und Mitte 2016) verstärkt. Weiterhin verläuft hier der mittelfristige Abwärtstrend. Kann der Unterstützungsbereich von 5 EUR nicht verteidigt werden, steht ein weiterer Abverkauf bis deutlich unter 4 EUR bevor. Hier befindet sich das letzte lokale Tief von Anfang 2016.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BYD.

Chartanalyse Activision Blizzard: Zu hohe Erwartungen?

Bis zuletzt konnte sich der Gaming-Hersteller Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) noch vom schwachen Gesamtmarkt entziehen. Doch als am 12. Oktober das neue „Call of Duty: Black Ops 4“ veröffentlicht wurde, hatte die Aktie herbe Verluste einzustecken. Call of Duty gilt als eines der beliebtesten Spiele in der Branche und generierte innerhalb der ersten drei Tage einen Umsatz von 500 Mio. USD. Dabei konnte ein Verkaufsrekord von Activision Blizzard aufgestellt werden. Das Spie ist sowohl auf der Playstation, der Xbox One und dem PC verfügbar.  Sind zu hohe Erwartungen in der Aktie eingepreist?

Charttechnisch betrachtet befindet sich Activision Blizzard weiterhin innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrendkanal. Dieser besteht bereits seit dem Jahr 2013 und notiert derzeit bei ca. 55 USD.  Während der vergangenen Handelsmonate bildete Activision Blizzard jedoch einen verengten Aufwärtstrendkanal, innerhalb welchem das Unternehmen nach jedem neuen Allzeithoch abverkauft wurde. Aufgrund des zuletzt starken Rücksetzers notiert die Aktie wieder unmittelbar vor der Unterkante dieses Kanals. Derzeit bietet noch der GD20 (daily, aktuell bei ca. 71,45 USD) einen Support. Kann sich Activision Blizzard jedoch nicht im derzeitigen Unterstützungsbereich stabilisieren, wird die Unterkante voraussichtlich ebenfalls nicht verteidigt werden können. In einem solchen Fall erwarte ich ein Ansteuern des letzten lokalen Tiefs von Ende 2017 bei ca. 57,40 USD. Dieser sollte sich im Falle eines Abwärtsszenarios mit dem Aufwärtstrend von 2013 verbinden. Hierbei erachte ich diesen Unterstützungsbereich als entscheidend und erwarte spätestens ab hier eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends. Mein Kursalarm ist platziert. Hier werde ich voraussichtlich meine bestehendes Investment weiter ausbauen.

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Chartanalyse SAP: Wie geht es nach dem Fehlausbruch und den enttäuschenden Quartalszahlen weiter?

Zuletzt veröffentlichte der größte DAX-Konzern seine Zahlen für das abgelaufene Quartal und gab einen Ausblick für die bevorstehenden ab. SAP (WKN: 716460) enttäuschte dabei seine Aktionäre. Die Aktie verlor in der Spitze rund 6 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Der Grund für die Enttäuschung bei den Anteilseignern des Technologie-Konzern waren die hohen Erwartungen. Der Konzernumsatz stieg aufgrund eines starken Cloud-Geschäfts (Wachstum von bis zu 39 Prozent) um 7,7 Prozent auf 6,02 Mrd. EUR an. Auch die Prognose wurde angehoben. Für das Gesamtjahr wird mittlerweile von einem stärkeren Umsatzwachstum ausgegangen. Statt 6 bis 7,5 Prozent wird aktuell eine Spanne von 7,5 bis 8,5 Prozent angestrebt. Des weiteren konnten die Marktanteile gegenüber den Mittbewerbern gesteigert werden. Der Auslöser für den Abverkauf bei der Aktie war ein Rückgang der Marge. Hierfür verantwortlich sind die gestiegenen Aufwendungen im Cloud-Geschäft.

Aus charttechnischer Sicht bleibt die Aktie trotz der stärkeren Abwärtsbewegung weiterhin im langfristigen Kontext bullisch. Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt völlig intakt. Doch im kurz- bis mittelfristigen Kontext könnte vorerst eine Korrekturbewegung bevorstehen. Zuletzt konsolidierte SAP noch innerhalb einer verengten Handelsspanne unmittelbar am vorherigen Allzeithoch bei ca. 100 EUR. Diese erstreckte sich von 97 bis 105 EUR. Dabei deutete die Aktie sogar einen bullischen Breakout an, indem die Oberkante der Seitwärts-Range überwunden wurde. Doch innerhalb der darauffolgenden Tage/Wochen fiel SAP wieder zurück und startete den Breakout auf der Unterseite. Aktuell notiert die Aktie am GD200 (daily, ca. 95,40 EUR). Kann dieser nicht verteidigt werden, befindet sich der nächste Unterstützungsbereich bei ca. 80 EUR. Hier notiert sowohl das letzte lokale Tief von Anfang des Jahres als auch der GD200 (weekly, ca. 80,72 EUR). Spätestens in diesem Bereich erwarte ich eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends. In dieser Zone sind meine Kursalarme platziert. Hier werde ich voraussichtlich meine bestehende Position weiter ausbauen.

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Was es mit dem Königssignal auf sich hat!

Liebe Leser,

das Königssignal heißt so, weil es regelmäßig neue Trader-Könige hervorbringt. Es ist eines der stärksten Signale an der Börse, das ich kenne. Eine Voraussetzung für das Auftreten des Königssignals ist eine schwache Börse. Wenn der gesamte Aktienmarkt im Sinkflug ist, trennt sich bei den Wachstumstiteln die Spreu vom Weizen. In diesem Video zeige ich Dir wie ich das Signal selbst gehandelt habe und wie du selbst nach entsprechenden Aktien Ausschau halten kannst.

Die im Video verwendeten Screenings können mit der TraderFox Börsensoftware durchgeführt werden.

Bildnachweis: Fotolia #211480471

Chartanalyse Fresenius Medical Care: Die Deutsche Bank ist bullisch – ich behaupte das Gegenteil!

Zuletzt veröffentlichte Fresenius Medical Care (WKN: 578580) wohl die Horrormeldung für jeden Aktionär – eine Senkung der Prognose! Diese Meldung musste FMC aufgrund eines Umsatz- und Ergebnisrückgangs veröffentlichen. Die Senkung der Prognose ist bereits die zweite in diesem Jahr. Das währungsbereinigte Umsatzwachstum für 2018 soll beim Dialysespezialist lediglich noch bei zwei bis drei Prozent liegen. Zuvor wurde ein Anstieg von fünf bis sieben Prozent erwartet. Auch das Konzernergebnis wurde um fast 20 Prozent nach unten korrigiert. Verantwortlich seien hauptsächlich die Geschäfte in Nordamerika. Reihenweise Analysten senkten daraufhin ihre Kursziele für FMC. Doch die Deutsche Bank bleibt konsequent und bestätigte das Kursziel von 107 EUR (aktuell rund 40 Prozent Kurspotenzial).

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie zwar dennoch weiterhin auf insgesamt steigendem Terrain, doch wurde aufgrund des Abverkaufs bisher der langfristige Aufwärtstrend von 2009 nach unten durchbrochen. Es deutet sich die Etablierung eines mittelfristigen Abwärtstrends an, sofern sich FMC bis zum Monatsschlusskurs nicht sichtbar erholen kann und den Aufwärtstrend zurückerobert. Im Vorfeld wurde die zuletzt gebildete , mehrjährige Keilformation nach unten durchbrochen. Anstatt ein Kursziel von 107 EUR auszusprechen, gehe ich vielmehr von einem Ansteuern des Unterstützungsbereichs von 46 bis 55 EUR aus. Ich halte weiterhin Abstand von der Aktie.

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Chartanalyse McDonalds: Big-Picture Breakout vollzogen! Neue Allzeithochs in Sicht?

Zuletzt meldete sich ein Aktienanalyst vom Investmenthaus RBC Capital Markets zum Burger-König McDonalds (WKN: 856958) zu Wort. Er sehe ein überdurchschnittliches Kurspotenzial bei der Aktie. Dies begründet er auf solide Absatztrends und eines starken internationalen Geschäfts, wodurch mit einem deutlichen Wachstum zu rechnen ist. Dafür verantwortlich seien vor allem ein effektiveres Marketing, die Digitalisierung der Filialen als auch die Lieferungen. Er hob dabei das Kursziel auf ca. 175 USD an.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich McDonalds innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dieser kam allerdings aufgrund der mehrjährigen Konsolidierung von 2012 bis 2016 zum Stoppen. Die Konsolidierung erstreckte sich in der Seitwärts-Range von 82 bis 102 USD. Als zu Beginn des Jahres 2016 der Breakout gelang, folgte ein massiver Anstieg. Innerhalb weniger Jahre legte die Aktie um fast 80 Prozent zu. Während des letzten Jahres durchbrach McDonalds sogar die zuvor gebildete Trendlinie der vergangenen Allzeithochs. Seit Erreichen des neuen Allzeithochs bei ca. 180 USD bildete die Aktie eine mehrmonatige Konsolidierung in Form einer Keilformation. Diese stoppte zweimal unmittelbar am Pullback-Bereich der gebildeten Trendlinie. Das übergeordnete bullische Verhalten verstärkt sich nochmals, indem die Keilformation im laufenden Monat bisher nach oben überwunden wurde. Kann ein Monatsschlusskurs mind. auf dem derzeitigen Niveau (ca. 167 USD) generiert werden, so wird das Trendfortsetzungssignal aktiv. In einem solchen Fall ist mit neuen Allzeithochs zu rechnen. Mein nächstes Kursziel befände sich demnach im Big-Picture bei ca. 200 USD.

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Sell Outs am Aktienmarkt – Die richtigen Rebound-Kandidaten regelbasiert herausfiltern

Liebe Kurzfrist-Trader,

im letzten halben Jahr ist am deutschen Aktienmarkt ein mittelfristiger Abwärtstrend mit tieferliegenden Hochs und Tiefs entstanden. Diese Abwärtsbewegung hat bei Einzeltiteln in der letzten Zeit häufiger zu unverhältnismäßig starken Ausverkäufen geführt. So kam es nicht selten vor, dass einige Aktien in nur einer Börsenwoche um 5%, 10% oder sogar 20% an Wert verloren haben. Für uns kurzfristig agierende Trader bieten sich damit sehr interessante Chancen, welche wir nicht jeden Tag beobachten können.

Damit allerdings ein replizierbares Handelssignal vorliegt, müssen im Vorhinein gewisse Regeln bei einem Ausverkauf erfüllt werden. In diesem Zusammenhang müssen wir die starken Kursverluste bei den Aktien klar differenzieren, weil nicht jeder starke Kursverlust gleichzeitig auch ein Kaufsignal darstellt. Häufig können die hohen Kursverluste auf eine fundamentale Ursache zurück geführt werden. Diese kann vielfältig sein. So sind Neubewertungen aufgrund von Analysten-Einschätzungen ebenso möglich, wie makroökonomische Änderungen oder Nachrichten von Seiten des Konzerns. Beispielsweise kann die Kürzung der Jahresprognose einen massiven Abverkauf auslösen, welcher wiederum einige Anleger zu irrationalen und panischen Abverkäufen verleitet. Für Trader ist es das Ziel, solche Situationen immer auf Regelmäßigkeiten zu untersuchen. Nur so lassen sich erzielte Erfolge wiederholen. Nach der Auswertung der jeweiligen Situation muss entschieden werden, ob wir einen Einstieg wagen oder keine Position eröffnen.

TraderFox hat hierzu das Sell Out Signal entwickelt, welches die guten Chancen von den weniger guten trennen soll. Es kann in der Übersicht des Trade-Radars mit der Echtzeit-Trefferquote gefunden werden.
Mit einem Klick auf das Handelsmuster öffnet sich die Übersicht, welche die bereits ausgebildeten Sell Outs und die potenziellen Formationen anzeigt. So liegt die aktuelle Trefferquote am deutschen Markt in den letzten 5 Handelstagen bei 81%. Sie ergibt sich bei 16 ausgebildeten Mustern daraus, dass derzeit 13 von ihnen einen Buchgewinn und nur 3 einen Buchverlust ausweisen.
Merkmale eines Sell Outs

Der Sell Out muss für ein regelbasiertes Signal die folgenden Anforderungen erfüllen.
1. Neues Drei-Monats-Tief wird ausgebildet.
2. Der Tag schließt in der unteren Hälfte der Tagesspanne schließt.
3. Intakter langer Abwärtstrend.
4. Abstand zum Drei-Monats-Hoch mindestens 25%.
5. Am heutigen Tag min. 5% Verlust und Volumen min. 100% über Durchschnitt der letzten 4 Wochen.
6. Einstieg am Folgetag auf heutigem Schlusskurs.
7. Verlustbegrenzung unterhalb des tieferen Tiefs.
8. Schnelle Gewinnmitnahme nach 7-10%.

Tipps zum Handelsmuster

Wenn aufgrund des hohen Abgabedrucks eine Kurslücke entsteht, ist diese für das Szenario sehr vorteilhaft, weil somit gleichzeitig eine Zielmarke auf der Oberseite gebildet werden könnte. Swing-Trader können in einer solchen Situation auf eine emotionale Überreaktion der Marktteilnehmer spekulieren. Theoriegemäß lösen sich solche Überreaktionen zeitnah wieder auf und die Kurse tendieren zurück zur Mitte.

Die Positionseröffnung ist 1-5 Tage nach dem Tag des angezogenen Handelsvolumens zu tätigen. Der Anstieg des Volumens wiederum gibt einen guten Hinweis darauf, dass die letzten spekulierenden Trader abgefischt wurden. Anschließend beginnt die Aktie unter unspektakulärem Volumen langsam wieder zu steigen. Das Signal sollte sich möglichst unabhängig von der Entwicklung des Gesamtmarktes ereignen. Wenn tiefere Tiefpunkte erreicht werden, ist das Signal nicht mehr funktionsfähig. Kann das Tief hingegen gehalten werden, darf ein Engagement in das Unternehmen gewagt werden. Der Ausstieg wird nach einer schnellen Erholung in Höhe von 7-10% empfohlen.

Beispiel eines Sell Outs

Die Sixt Leasing SE (WKN: A0DPRE) ist eine der führenden deutschen Mobilitätsdienstleister. Das Unternehmen bietet sowohl Privatkunden als auch Gewerbetreibenden ein breites Leistungsspektrum im Bereich Fahrzeug-Leasing: vom kundenspezifischen Full Service Leasing über Finanzleasing, Corporate Car-Sharing oder internationale Mobilitätslösungen bis hin zu Fuhrparkmanagement für große Flotten. Mit dem Online-Portal Sixt-neuwagen.de wird potentiellen Kunden zusätzlich ein breites Angebot an Fahrzeugen mit Hersteller-Garantie präsentiert. Sixt arbeitet mit einem breiten Partner-Netzwerk zusammen, zu dem neben Fahrzeugherstellern und –händlern auch Mineralöl-Gesellschaften, Werkstätten oder Versicherungsgesellschaften zählen. Das in Pullach ansässige Familienunternehmen ist neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz sowie Frankreich und den Niederlanden tätig. Durch verschiedene Franchises bedient Sixt Kunden in über 40 Ländern. Hauptaktionärin ist die Sixt SE.

Die Aktie der Sixt Leasing AG hat seit dem 04.10.2018 eine sich beschleunigende Abwärtsbewegung vollzogen. Diese hat den Aktienpreis in nur einer Woche um knapp 20% nach unten gedrückt. Ausgehend vom Verlaufstief am 11.10.2018 ist dann eine technische Gegenreaktion gestartet. Am Folgetag begann die Aktie sich unter nachlassendem Handelsvolumen zu stabilisieren, wodurch eine Positionseröffnung für den Folgetag in Erwägung gezogen werden konnte. Die Stabilisierung ist dann auch eingetreten, so konnte der Aktienkurs bis zum 17. Oktober auf zeitweise 13,52€ ansteigen. Der Sell Out hat damit innerhalb weniger Handelstage zu einem prozentual zweistelligen Rebound geführt.Tipp: In der TraderFox Software können ausgebildete Sell Outs sowie Kandidaten für dieses Handelssignal in Echtzeit verfolgt werden. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass dieses Signal eher selten auftritt. Wenn es jedoch auftritt, kann es sehr gute Chancen ermöglichen Schon vor Handelsbeginn können in der Software die Kandidaten identifiziert werden, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.