Chartanalyse SalMar: Top-Bildung beim Fischfarmer?

Bei den norwegischen Fischfarming-Unternehmen läuft es in diesem Jahr an der Börse besonders gut. In den vergangenen Wochen und Monaten brachen diese kontinuierlich auf neue Allzeithochs aus. Alleine in diesem Jahr legte der Wert von SalMar (WKN: A0MR2G) um weit mehr als 100 Prozent zu. Vor rund einem Monat veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Die Fischbestände beliefen sich auf ca. 34.000 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 1.000 Tonnen. Hierbei konnte ein EBIT von 878,6 Mio. NOK  (rund 93 Mio. EUR) erzielt werden. Im Vorjahreszeitraum wurde noch ein EBIT von 983,0 Mio. NOK erwirtschaftet. Der Umsatz konnte hingegen von 2,930 Mrd. NOK auf 2,944 Mrd. NOK gesteigert werden. Aufgrund der eher durchwachsenen Quartalszahlen möchte ich nun einen Blick auf die charttechnische Situation der Aktie werfen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich SalMar in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Dieser beschleunigte sich nochmals als die Aktie die mehrjährige Konsolidierung nach oben durchbrochen hatte. Die Oberkante befindet sich bei ca. 280 NOK. Dadurch konnte ein neues Allzeithoch im Bereich von 450 NOK generiert werden. Nach einem zunächst nochmals beschleunigten Aufwärtsimpulses erfolgten erste deutlichere Gewinnmitnahmen. Hierdurch entstand auf Wochenbasis eine vermeintliche Shooting-Star-Kerze, welche in den folgenden Wochen bestätigt wurde. Dadurch wurde ein Umkehrsignal generiert. Ich erwarte aufgrund des bisher eher zaghaften Verhaltens eine Ausweitung der bisherigen Korrektur und die Bildung eines neuen lokalen Hochs. Mein nächstes Kursziel befindet sich in Unterstützungsbereich von 330 NOK. Kann sich SalMar in diesem Bereich nicht stabilisieren, erwarte ich sogar einen Rücklauf zur Oberkante der ehemaligen Konsolidierung bei ca. 280 NOK. Im übergeordneten Betrachtungszeitraum würde es sich bei dieser Abwärtsbewegung jedoch lediglich um eine Pullback-Bewegung handeln. Meine Kursalarme sind daher platziert. Ich erwarte im übergeordneten Kontext mit weiter steigenden Kursen und halte demnach weiterhin nach Aufstockungsmöglichkeiten meiner bisherigen Positionen Ausschau.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SalMar.

Chartanalyse SAP: Breakout aus der Konsolidierung – übergeordnetes Kaufsignal aktiv!

Der deutsche Leitindex befindet sich weiterhin in einem völlig intakten, mittelfristigen Abwärtstrend. Die Zykliker geraten zunehmend unter Druck. Doch von der Korrektur zeigt sich vor allem ein Titel unbeeindruckt. Hierbei handelt es sich um das nach der Marktkapitalisierung größte Unternehmen von Deutschland: SAP (WKN: 716460). SAP verweilte in den vergangenen Handelswochen ständig in einer verengten Seitwärts-Spanne unmittelbar vor dem Ausbruch auf neue Allzeithochs. Diese Spanne erstreckt sich von 105 bis 97 EUR. Das vorherige Allzeithoch aus dem Jahre 2017 notierte bei ca. 100 EUR. Jetzt ist der Breakout endlich gelungen. Aktionäre dürfen sich über weitere Anschlussgewinne freuen. Ein solcher Ausbruch aus einer derartigen Seitwärtskonsolidierung am Allzeithoch ist als übergeordnetes Trendfortsetzungssignal anzusehen. Mein nächstes Kursziel befindet sich bei ca. 120 EUR.

Der Breakout wurde beflügelt von einer angekündigten Partnerschaft mit Adobe und Microsoft. Diese Tech-Schwergewichte arbeiten künftig zusammen, um Kunden bei der Verknüpfung der Daten zu unterstützen. Dieses soll über ein gemeinsames und offenes Datenmodell auf Microsoft Azure zusammengeführt werden. Der Service soll dadurch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz optimiert werden.

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Chartanalyse BMW: Jetzt wird es ungemütlich für die Aktionäre!

Die besten Zeiten der deutschen Automobilhersteller scheinen erst einmal vorbei. Die Aktionäre von BMW (WKN: 519000) bekamen das am vergangenen Handelstag deutlich zu spüren. Insgesamt mussten die Münchner einen Kursverlust von rund sechs Prozent hinnehmen. Dies liegt an der plötzlich veröffentlichten Umsatz- und Margenwarnung für das Kerngeschäft. Hintergrund seien die Folgen des Abgasskandals und der globale Handelsstreit zwischen den USA, China und der EU. Die operative Umsatzrendite sollte damit unter den Zielbereich von acht bis zehn Prozent fallen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich BMW zwar weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend. Dieser wurde Ende 2016 mit dem Breakout über den mehrjährigen Abwärtstrend wieder aufgenommen. Allerdings scheint sich ein weiterer Abwärtstrend zu etablieren. Denn der Konsolidierungskanal, welcher sich von ca. 77 bis 91 EUR erstreckt, beginnt allmählich zu bröckeln. Durch die Gewinnwarnung belastet bereits auf Wochenbasis eine lange schwarze/rote Kerze das Bild. Mittlerweile befindet sich BMW unmittelbar vor der Unterkante dieses Konsolidierungs-Kanals. Kann bis zum Wochenschlusskurs keine deutliche Gegenbewegung eingeleitet werden, ist mit einem Test der Unterkante zu rechnen. Weiter belastend wirken die beiden gescheiterten Breakout-Versuche auf der Oberseite während des aktuell laufenden Handelsjahres. Durchbricht BMW diesen Seitwärtskanal, so ist mit einem Angriff der letzten Tiefs von 2016 im Bereich von 66 bis 63 EUR zu rechnen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BMW.

Meine Strategie, um die nächste Amazon zu finden!

Liebe Trader,

welche Aktie wird die neue Amazon? Ich habe mir das Wachstumsprofil von den Vervielfacher-Aktien wie Amazon oder Domino`s Pizza angeschaut. In folgendem Video stelle ich ein Screening-Verfahren vor, mit dem man ganz gezielt Aktien ausfindig machen kann, die ein ähnliches Wachstumsprofil wie Amazon vorzeigen. Ich spreche darüber wie man solche Aktien systematisch beobachten kann und wann der richtige Zeitpunkt ist, einen Kauf zu tätigen.

Hier ist zum Beispiel der Chart von Domino`s Pizza. Eine Aktie, die sich vervielfachte und die dem Wachstumsprofil von Amazon sehr ähnelte.

In dem untenstehenden Video zeige ich, dass Amazon schon in den frühen Jahren folgendes Wachstumsprofil aufweisen konnte:

  • Hohes Umsatzwachstum innerhalb der vergangenen 5 Jahre
  • Hohe Wachstumsstabilität
  • Geringer Kapitalbedarf
  • Niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis
  • Hohe relative Stärke der Aktie

Zwei Punkte sind dabei besonders wichtig. Erstens sollten die Firmen, die wir suchen, ihr Wachstum weitgehend selbst aus dem Cashflow finanzieren können und nicht ständig externe Kapitalquellen anzapfen müssen (Aktienmarkt oder Neukredite). Zweitens muss die Bewertung attraktiv sein, so dass im Falle weiteres Umsatzwachstums bei steigenden Gewinnmargen eine Kursexplosion möglich ist.

In der TraderFox Börsensoftware auf traderfox.com stellen wir vorgefertigte fundamentale Screenings bereit. Aktien, die die oben genannten Eigenschaften der frühen Amazon erfüllen, sind in der Kursliste “Stabiles Wachstum” hinterlegt. Das fundamentale Screening wird automatisch einmal in der Woche aktualisiert.

So sieht ein Screening aus. Planet Fitness steht unmittelbar vor einem Break. Das Geschäftsmodell der Firma gefällt mir. Franchise-Nehmer müssen “Planet Fitness” erst einmal Fitness-Geräte abkaufen. Es fließt sofort Geld in die Kassen. Das Wachstum finanziert sich quasi von selbst.

Hier ist das Video, in dem ich mein Vorgehen schildere!

Ich führe das Screening, wie im Video beschrieben, fast täglich durch. Wenn ich spannende Aktien entdeckt habe, schreibe ich das in meiner Trading-Gruppe  “The Art of Trading” auf traderfox.com.

Tipp:

Bildnachweis: Fotolia #152300840

Rebound-Muster für einen Tag – Gilligan´s Island short im Einsatz

Liebe Kurzfrist-Trader,

Charttechnische Ausbrüche sind oftmals interessante Möglichkeiten, um eine Position in einer Aktie zu eröffnen. Allerdings stellt sich dann die Frage, in welche Richtung man sich positionieren sollte. Wird ein Long-Ausbruch durch steigende Kurse bestätigt oder folgt doch ein Abverkauf? Der Auslöser für einen charttechnischen Ausbruch können zudem sehr vielfältig sein. Beispielsweise können angepasste Analysten-Prognosen, Quartalsberichte oder auch FDA-Zulassungen für Medikamente schnell eine vorbörsliche Kurslücke entstehen lassen.

Ein bekannter DayTrader aus den Zeiten der New Economy und der Internet-Hausse hat sich ebenfalls mit dieser Thematik beschäftigt. Jeff Cooper hat seine Beobachtungen dabei in das Chartmuster Gilligan´s Island gepackt. Ihm ist aufgefallen, dass Aktien nach gewissen Nachrichten häufig übermäßig stark reagieren, bevor sich eine kurzfristige Rebound-Chance bietet. Diese kann sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite auftreten. Cooper verweist allerdings auch strikt darauf, dass es sich um ein kurzfristiges Signal handelt, welches nur selten für mittel- bis langfristige Kehrtwenden geeignet ist.

Ein Blick auf das Trade Radar zeigt, dass Rebound-Signale in Short-Richtung  am amerikanischen Markt derzeit sehr gut funktionieren. Aus diesem Grund wollen wir uns das Gilligan´s Island short Muster einmal genauer anschauen.
Handelssignal Gilligan´s Island

Das Gilligan´s Island short Handelssignal betrachtet Aktien, die sich im besten Fall in einem Aufwärtstrend befinden und mit einem Up Gap in den Handel starten. Ein Aufwärtstrend ist hierbei nicht zwingend notwendig, erhöht jedoch häufig die Erfolgswahrscheinlichkeit.

1. Eröffnung mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Hoch. Größere Kurslücken steigern die Aussagekraft
2. Schlusskurs: In der unteren Hälfte ihrer Tagesspanne sowie auf oder unter dem Eröffnungskurs
3. Positionseröffnung: Nur am Folgetag 1/8 Punkt (= 0,125 Prozent) unter dem heutigen Tiefpunkt
4. Risikotoleranz: 1 Punkt (= 1 Prozent)
5. Falls die Aktie schwach schließen sollte, empfiehlt Cooper die Position über Nacht zu halten.

Ausgebildete Signale und Kandidaten

Am amerikanischen Markt wurden in den letzten 5 Handelstagen insgesamt 85 Gilligan´s Island short getriggert. Von diesen Mustern weisen momentan 68 einen Buchgewinn auf, wodurch seine Echtzeit-Trefferquote in Höhe von 80% ergibt.
Beispiel Cincinnati Financial Corp. (CINF)

Die Aktie des amerikanischen Versicherungskonzerns konnte seit der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen am 26.07.2018 eine steile Aufwärtsbewegung vollziehen. Dabei ist die Aktie zuletzt am 21. September auf ein neues 52 Wochenhoch ausgebrochen. Auffällig bei diesem Ausbruch war, dass die Aktie bereits auf dem neuen Hoch in den Handel gestartet ist. Anschließend folgte ein Kursanstieg um ein weiteres halbes Prozent. Bis zum Börsenschluss ist der Versicherungskonzern dann allerdings wieder nach unten abgerutscht.

Am nächsten Handelstag, dem 24. September, ist die Aktie dann im Bereich des Vortagestiefs in den Handel gestartet und hat kurz nach Börseneröffnung das Signal Gilligan´s Island short ausgelöst. Ein sehr schönes Beispiel, wie sich dieses Muster innerhalb eines Handelstages entfalten kann. Der Buchgewinn aus dem Short-Trade bei Cincinnati Financial Corp. (CINF) beläuft sich nach dem ersten Tag auf rund 1,6%.
In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

2 hochprofitable Gap-Strategien und wie du sie in dein Trading integrieren kannst!

Liebe Trader,

Gaps sind aus meiner Sicht das wichtigste Chartmuster für Trader. Wenn Gaps auftreten, steht das fast immer im Zusammenhang mit wichtigen Ereignissen. Zum Beispiel:

  • Ein Unternehmen meldet Zahlen deutlich über oder unter den Erwartungen
  • Analysten-Kaufempfehlungen beeinflussen die Kurse
  • Angst und Gier treiben die Kurse

Es macht darum Sinn, rund um die Gaps Trading-Strategien zu entwickeln. In diesem 5-Minuten-Video-Coaching stelle ich 2 hochprofitable Gap-Strategien vor und zeige wie du sie in dein Trading integrieren kannst.

Der folgende Screenshot zeigt einen Kurslisten-Scan. Ich lasse mir aus den 2000 größten US-Aktien nur diejenigen anzeigen, die in den letzten 10 Tagen ein Gap-Up von mindestes 6 % gebildet haben.

Und der folgende Chart zeigt ein Gap-Umkehr-Muster bei Aktie. Es führt zu einer schnellen 20 % Rally. Diese V-förmigen Erholungsbewegungen sind typisch für das Signal “Gilligan`s Island”. Darum beobachte ich es Tag für Tag.

Tipp: TraderFox Börsensoftware bestellen, um die Strategien systematisch umzusetzen.

Youtube-Video zu Gap-Trading-Strategien:

Rebounds am deutschen Aktienmarkt – Hyperbole long in der Analyse

Liebe Kurzfrist-Trader,

der deutsche Leitindex konnte gestern eine starke Performance zeigen. Wenn sich diese Bewegung heute fortsetzen sollte, dürfte dies auch positive Auswirkungen auf Einzeltitel und die Long-Signale haben. Zudem sollten wir in Bezug auf deutsche Aktien heute zwei Punkte beachten.

  1. Heute ist Hexensabbat. Ein Hexensabbat findet einmal je Quartal und immer am dritten Freitag des jeweiligen Monats statt. Dabei verfallen weltweit sehr viele Terminkontrakte, wodurch es heute noch zu starken Kursbewegungen und einem Anstieg im Handelsvolumen kommen kann. Gleichzeitig sind spezifische Regeln zu beachten, wie zum Beispiel, dass die Mittagsauktion für DAX-Titel heute 5 Minuten statt regulär 2 Minuten dauert.
  2. Am Montag treten die neuen Indexregeln in Kraft, wodurch der MDAX und SDAX künftig mehr Index-Mitglieder umfassen werden und Titel aus dem TecDAX sowohl in diesem Technologie-Index, als auch in einem weiteren deutschen Index gelistet sein können. Konkret wird der DAX 30 Aktien, der TecDAX 30 Aktien, der MDAX 60 (statt bisher 50) und der SDAX 70 (statt bisher 50) umfassen.

Ein Blick auf das Trade-Radar am deutschen Aktienmarkt über die vergangenen 5 Tage zeigt, dass insbesondere die Rebound-Signale hohe Trefferquoten aufweisen. In diesem Zusammenhang finde ich das Muster Hyperbole long interessant, welches sich die Verhaltensökonomik zu Nutze macht.
Hyperbole long

Dieses Rebound-Signal setzt darauf, dass eine überverkaufte Situation aufgelöst wird, indem Käufer die Aktie zurück in die „normale“ Preisspanne ziehen. Es ist somit ein antizyklisches Signal. Dazu müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
1. Der Kurs muss unterhalb der Bollinger Bänder liegen
2. ATR Regeln: Die Performance muss jeweils kleiner als der ATR Wert sein:
3. Trigger ist das Maximum aus dieser ATR Auswahl
4. Kurs muss min. 2% unterhalb vom Schlusskurs des Vortages liegen
5. Bollinger Band Faktor muss bei 0,4 liegen (=geweitete Bollinger Bänder)

Das Chartmuster Hyperbole long überzeugt am deutschen Aktienmarkt in den letzten 5 Handelstagen mit einer Echtzeit-Trefferquote von 75%. Dabei wurden in diesem Zeitraum 16 Muster ausgebildet. Von diesen Signalen weisen derzeit insgesamt 12 Stück einen Buchgewinn aus.
Beispiel Wacker Chemie

Die Wacker Chemie AG ist ein global tätiges Chemieunternehmen. Das Leistungsportfolio konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Silikonchemie, Polymerchemie, Feinchemikalien und Biotech-Produkte, Polysilicium sowie Wafer und Einkristalle aus Reinstsilicium. Die Produktpalette reicht von Ölen und Dichtstoffen über Lackharze, Dispersionspulver und Kieselsäure hin zu Siliciumwafern und Pharmaproteinen. Den Großteil seines Umsatzes erzielt Wacker mit Produkten auf Siliciumbasis. Zu den Abnehmern gehören unter anderem die Konsumgüter-, Nahrungsmittel-, Pharma-, Textil-, Solar-, Elektronik- und chemische Grundstoffindustrie sowie die Medizintechnik, die Biotechnologie und der Maschinenbau. Als Hersteller von Silicon- und Polymerprodukten kommen die Kunden von Wacker besonders aus der Automobil- und Bauindustrie. Mit der Produktion von Siliciumwafern gehört das Unternehmen zu den wichtigsten Zulieferern der Halbleiterindustrie.

Charttechnisch hat die Aktie am 13.09.2018 einen Hyperbole long getriggert, nachdem sie zuvor eine Korrekturbewegung von rund -10% in zwei Handelstagen vollzogen hat. Das ansprechende Rebound-Setup hat sich dann regelkonform entfaltet und in den nächsten 5 Handelstagen zu einer Kurserholung von rund 9% nach dem Berühren der Trigger-Marke geführt.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

So findet ihr die Top-10-Dividenden-Aktien aus Deutschland und Europa

Liebe Anleger,

entspannt Dividenden kassieren und zuschauen wie ein Geldstrom auf das eigene Konto fließt, der größer und größer wird. Das ist wohl der Traum eines jeden Dividenden-Investors. Doch beim Investieren in Dividenden-Aktien gibt es wichtige Kriterien zu beachten. Zum Beispiel folgende:

  • Die Firma sollte kontinuierlich hohe Dividenden ausschütten
  • Die Firma sollte beim Umsatz wachsen
  • Die Dividende sollte wachsen
  • Der Aktienkurs sollte keine auffällige relative Schwäche zeigen (Value-Trap)

Um effektiv nach den besten Dividenden-Aktien screenen zu können, haben wir die Kennzahl Dividenden-Kontinuität entwickelt. Eine Dividenden-kontinuität von 20 bedeutet, dass die Firma erstens seit 20 Jahre kontinuierlich und ohne Unterbrechung Dividende zahlt und dass es zweitens in diesem Zeitraum zu keiner einzigen Dividendensenkung gekommen ist.

In folgendem Youtube-Video zeige ich euch wie ihr dieses Screening durchführen könnt
So findet ihr die Top-10-Dividenden-Aktien aus Deutschland und Europa

Fazit: Mit der TraderFox Börsensoftware können systematisch die besten Aktien identifiziert werden

Bildnachweis: Fotolia #200792910

Sell-Out-Muster bei Aktien richtig handeln: Eine 20-Jahre-Auswertung!

Hallo Trader,

der Sell-Out gehört zu meinen bevorzugten Handelssignalen. Bei einer Aktie, die sich bereits in einem Abwärtstrend bewegt, findet noch einmal eine finale Beschleunigung statt. Das Handelsvolumen steigt an. Das deutet darauf hin, dass viele Anleger entnervt geworfen haben. Der untenstehende Chart zeigt ein mustergültiges Sell-Out-Muster bei Osram Light.

Systematisch zu handeln bedeutet, dass ich wissen muss was mich erwartet, wenn ich dieses Muster 100 Mal handele. In folgendem Video untersuche ich was nach Sell-Out-Mustern bei Aktien in den letzten 20 Jahren passierte!

Mit dem neuen TraderFox Statistik-Tool können solche Analysen durchgeführt werden. Ich habe folgende Auswertung gemacht:

  • Universum: 500 größte US-Aktien
  • Zeitraum: 01.01.2000 bis heute
  • Chartsignal: Sell-Out
  • Filter: S&P 500 zeigt Schwäche von mindestens -5 % in den letzten 5 Tagen

Im Youtube-Video “Sell-Out-Muster richtig handeln: Eine 20-Jahre-Auswertung!” bespreche ich die Ergebnisse!

Fazit: Icn bin seit 20 Jahren aktiver Händler. Ich bin sehr erfolgreich, dennoch versuche ich noch jeden Tag besser zu werden. Mit dem TraderFox Statistik-Tool kann ich neue Trading-Ansätze erforschen. Schaut euch mal diese Auswertung an. Ich habe dutzende solche Trading-Setups gefunden, die am US-Markt in den letzten 20 Jahren hochprofitabel waren. Weitere Handelsansätze stelle ich in diesem Blog in den nächsten Tagen vor.

->TraderFox Börsensoftware bestellen, um Zugriff auf das neue Statistik-Tool zu haben

Wenn Sie komplett aufbereitete Trading-Chancen wollen, die von unseren Redakteuren mit Hilfe des Statistik-Tools erarbeitet wurden, ist für Sie “TraderFox Live Trading” das richtige Angebot!

Chartanalyse Marine Harvest: Trendfortsetzung in Sicht!

Bei den norwegischen Fishfarming-Aktien läuft es derzeit rund. Weit weg vom Handelsstreit zwischen den USA und China notieren die Norweger nahe den Allzeithochs bzw. brechen bereits auf neue aus. Dieses starke Verhalten des Sektors hat mehrere Gründe. Zum einen konnte sich der zuvor angeschlagene Preis für Lachse wieder deutlich erholen. Zum anderen lockert der wichtige Absatzmarkt China die Einschränkungen für Lachsimporte. Für besonders spannend erachte ich Marine Harvest (WKN: 924848). Das Unternehmen ist der größte Produzent von Zuchtlachsen und ist mit einer operativen Marge von 25,16 Prozent hoch profitabel. Weiterhin erwarten Experten im nächsten Jahr eine deutliche Erhöhung der Dividende, welche bislang ohnehin eine Dividendenrendite jenseits von 5 Prozent aufweist. Weiterhin konnte der Verschuldungsgrad auf den niedrigsten Wert seit mehr als 20 Jahren reduziert werden. Dieser befindet sich derzeit bei lediglich 36 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Marine Harvest innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Zwischen 2016 und Anfang 2018 befand sich das Unternehmen innerhalb einer mehrjährigen Seitwärts-Konsolidierung. Sämtliche Breakoutversuche scheiterten bis April diesen Jahres. Hier durchbrach die Aktie die obere Begrenzung bei ca. 160 NOK und generierte damit ein übergeordnetes Kaufsignal. Beim Erreichen eines neuen Allzeithochs bei ca. 180 NOK startete Marine Harvest nochmals einen Pullback zur Oberkante der Seitwärts-Range. Bereits während dieser untergeordneten Korrektur-Bewegung habe ich die Aktie angesprochen. Von hier aus etablierte sich die nächste Aufwärts-Bewegung. Aktuell startet das Unternehmen einen neuen nachhaltigen Breakout-Versuch über das vorherige Allzeithoch bei ca. 180 NOK. Ein solcher Ausbruch aktiviert das nächste Kursziel im Bereich von ca. 220 NOK. Bei einem Wochenschlusskurs am Wochenhoch erachte ich das Kaufsignal als bestätigt. Ich erwarte einen solchen Breakout. Ich halte an meiner bestehenden Position fest.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Marine Harvest