Wie ich News-Alerts gezielt nutze, um die besten Aktien zu finden.

Hallo Trader,

News-Alerts sind eine ganz wichtige Routine, die ich nutze, um auf neue Trading-Chancen aufmerskam zu werden. Einige der größten Trades meiner Trader-Karriere gehen auf News-Alerts zurück. Am liebsten denke ich hier an den 3D-Drucker-Aktien-Hype im Jahr 2013 zurück. Ich verdiente sehr viel Geld mit Aktien wie 3D Systems und am meisten Geld mit Arcam. Arcam war ein führender Hersteller für Metall-3D-Druck, der mittlerweile von General Electric übernommen wurde. Auf Arcam wurde ich nur aufmerksam, weil ich Nachrichten-Alarme auf 3D Systems und StrataSys eingerichtet hatte. Erfahrt mehr dazu im 5-Minuten-Coaching von TraderFox:

Bei TraderFox können für jede Kursliste Alarme definiert werden
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So sehen die News-Alerts im Email-Postfach aus. Bei 95 % aller Alarme lese ich lediglich die Headlines
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Im folgenden 5-Minuten-Video-Coaching erkläre ich euch wie das alles genau funktioniert:

Tipp: Werdet Kunde der TraderFox Trading-Software, um ebenfalls Zugriff auf unsere mächtigen Aktien-Screenings und News-Alerts zu haben.

Viel Erfolg wünscht
Simon Betschinger

Bildnachweis: Fotolia #19543054

Swing-Trading Muster Rivalland short – Die Fortsetzung einer Abwärtsbewegung

Liebe Kurzfrist-Trader,

die Trefferquoten für bullische Signale trüben sich am deutschen Aktienmarkt gerade ein. Dies lässt sich sehr gut an den Ausbrüchen auf neue 52 Wochenhochs erkennen, wo mittlerweile weniger als jedes zweite Signal zu einem Buchgewinn führt. In solchen Situationen sollten wir uns nicht gegen den Markt stellen, sondern uns an ihn anpassen. Fragen, wie zum Beispiel:

-Welche Signale funktionieren derzeit gut am Markt?
-Wie ist die wirtschaftliche Ausgangsbasis? oder auch
-Wie stehen einzelne Branchen fundamental und charttechnisch dar?

Sind in einem solchen Umfeld unabdingbare Fragestellungen, auf welche wir Antworten finden müssen. Wenn es uns gelingt, diese Fragen zufriedenstellend zu beantworten, müssen wir uns nur noch bei geeigneten Kandidaten positionieren. Nachfolgend ein Bild des Trade-Radars, mit den aktuellen Echtzeit-Trefferquoten am deutschen Aktienmarkt.
Rivalland shoret mit 84% Echtzeit-Trefferquote

Das Muster, Rivalland short, kann derzeit am deutschen Markt überaus erfolgreich gehandelt werden. Die Echtzeit-Trefferquote über 5 Handelstage beträgt hier 84%. Insgesamt wurde das Muster bei 26 Aktien erkannt, wovon derzeit 22 Titel unter dem Einstiegstrigger liegen. Außerdem befinden sich derzeit bereits 4 Aktien auf der Watchlist für dieses Short-Setup. Sie sind unter “Formationen” aufgeführt. So befindet sich zum Beispiel eine K+S Aktiengesellschaft nur noch rund 0,64% vom Trigger entfernt.
Merkmale eines Rivalland short

Das von Marc Rivalland entwickelte Muster, Rivalland short, folgt einem klaren Regelwerk, um die Fortsetzung eines Abwärtstrends zu erkennen:
1. Es liegt eine Korrektur von min. 3 Handelstagen in einem starken Trend vor.
2. Die 3 Tage müssen alle Profit Days sein, Inside Days und Down Days werden nicht mitgezählt.
3. Anschließend Stop-Sell-Order unterhalb des Tagestiefs vom letzten Profit Day.

Down Day: Der Markt bildet heute ein tieferes Tageshoch sowie -tief als am vorhergehenden Handelstag. Für die Zählung beim Rivalland short Signal irrelevant, sofern das Swing Low von Tag 1 nicht unterschritten wird.
Profit Day: Das Tageshoch vom Vortag wurde überschritten.
Inside Days: Das heutige Tageshoch sowie -tief liegen innerhalb der Vortageshandelsspanne.

Beispiel Aixtron

Der Produzent von Verbindungshalbleitern, Aixtron (AIXA), befindet sich seit März 2018 in einer charttechnischen Korrekturbewegung. Zuletzt fand die Aktie im Bereich um die 10€-Marke herum Halt. Doch die letzte Erholungsbewegung, welche am 24.08.2018 gestartet wurde, ist nach nur drei Profit Days an der abwärts gerichteten Trendlinie zum Erliegen gekommen. Von dort aus startete dann mit dem Unterschreiten des Tiefs vom letzte Profit Day eine neue Abwärtswelle. Das Signal Rivalland short befindet sich seit diesem Zeitpunkt bereits in einem Buchgewinn von rund 6,7%. Es ist durchaus möglich, dass das Setup den Kurs noch bis in die Nähe der Support-Zone um die 10€ herum führen wird.
In der TraderFox Software können Aktien nach verschiedenen Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen untersucht werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Wie finde ich immer solche Aktien wie iRobot (+50%) oder AMD (+100%)

Liebe Trader,

AMD hat in den letzten 3 Monaten eine 100%-Rally aufs Parkett gelegt. iRobot konnte in wenigen Wochen um 50% zulegen. Beide Aktien sind seit dem Beginn der großen Anstieg in meinem Depot. Die Leute fragen häufig: “Simon, wie findest du eigentlich solche Top-Performer immer”. In diesem Video stelle ich die beiden Screenings vor, mit denen ich AMD und iRobot gefunden habe.

In diesem Video zeige ich zwei meiner wichtigsten Screenings, die ich täglich durchführe, um auf potenzielle Rally-Kandidaten aufmerksam zu werden. Wenn ich aus 500 Aktien im S&P 500 den Top-Performer ausfindig mache, dann ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis eines systematischen Vorgehens, das mit ein wenig Glück irgendwann zu solchen großen Gewinner-Traders führt.

Tipp: Werdet Kunde der TraderFox Trading-Software, um ebenfalls Zugriff auf unsere mächtigen Aktien-Screenings zu haben.

Viele Grüße
Simon Betschinger

Bildquelle: Fotolia

Chartanalyse Alibaba: Top-Bildung trotz starkem Umsatzwachstum?

Die chinesische Handelsplattform Alibaba (WKN: A117ME) stellte zuletzt die Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal vor. Dabei konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 60 Prozent zulegen. Letztendlich generierte Alibaba einen Umsatz von rund 80,9 Mrd. Yuan (ca. 10,2 Mrd. EUR). Besonders gut liefen die Cloud-Dienste. Hierbei konnte der Erlös auf 4,7 Mrd. Yuan fast verdoppelt werden. Allerdings ging der Nettogewinn um 45 Prozent zurück, wodurch ein Gewinn von ca. 7,65 Mrd. Yuan (rund 960 Mio. EUR) bleibt. Der Grund hierfür ist vor allem die steigende Vergütung von Mitarbeitern. Insgesamt hat Alibaba rund 576 Mio. aktive Nutzer, was einem Anstieg von 24 Mio. Nutzern innerhalb eines Quartals entspricht.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Alibaba derzeit innerhalb einer Entscheidungs-Phase. Die Aktie notiert unmittelbar am Unterstützungsbereich von ca. 165 USD. Diese Zone verbindet sich mit dem langfristigen Aufwärtstrend von 2016. Innerhalb nicht einmal drei Jahren konnte Alibaba in der Spitze um fast 260 Prozent zulegen. Durchbricht Alibaba diese Unterstützungszone, könnte sich die potenzielle Top-Bildung bewahrheiten. In diesem Fall könnten sich Gewinnmitnahmen bis zur nächsten Unterstützung von 117 bis 108 USD fortsetzen. Im übergeordneten Kontext wäre dies allerdings kein negatives Zeichen. Hierbei würde es sich lediglich um ein Pullback zum zuvor durchbrochenen Widerstandsbereich handeln. Spätestens nach dem Erreichen dieser Zone rechne ich mit weiter steigenden Kursen. Sollte allerdings der Unterstützungsbereich bei ca. 165 USD verteidigt werden können, ist mit einem direkten Anstieg bis zur Kursmarke von ca. 200 USD zu rechnen. Innerhalb dieser potenziellen Aufwärtsbewegung wäre anschließend sogar mit weiteren Allzeithochs zu rechnen. Ich habe meine Kursalarme an den entsprechenden Kursmarken platziert. Aktiv werde ich voraussichtlich erst in der Pullback-Zone.

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Chartanalyse Facebook: Die nächste Enttäuschung! Verliert Facebook jetzt den Boden unter den Füßen?

Vor wenigen Wochen mussten die Aktionäre von Facebook (WKN: A1JWVX) den größten Verlust in der Börsenhistorie hinnehmen. Innerhalb eines Handelstages verlor das Unternehmen einen Börsenwert von rund 120 Mrd. USD. Facebook verkündete zu diesem Zeitpunkt ein schneller abnehmendes Wachstum bei Werbeumsätzen in Europa. Gleichzeitig sollen die Kosten zur Identifizierung neuer Wachstumsfelder weiter anziehen. In der Spitze brach der Aktienkurs um fast 25 Prozent ein. Jetzt musste Facebook die nächste Enttäuschung hinnehmen. Das Unternehmen erhielt zunächst eine Zulassung in China, welche allerdings bereits nach einem Tag wieder entzogen wurde. Hierbei habe es Differenzen zwischen der chinesischen Internetaufsicht und den lokalen Stellen in der Provinz Zhejiang gegeben. Eine Expansion in China wird durch diesen Rückschlag nicht unmöglich, die Chancen werden jedoch weniger wahrscheinlich.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Facebook weiterhin seit 2014 innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrendkanals. Während des massiven Abverkaufs scheiterte die Aktie erneut an der Oberkante. Dabei wurde sie direkt in den Bereich der Unterkante katapultiert. Ich baute eine erste langfristige Long-Position auf. Ich erwarte nach einer ersten Bodenbildung eine weitere Fortsetzung des Trendkanals. Mein mittel- bis langfristiges Kursziel befindet sich an der Oberkante im Bereich von ca. 250 USD. Sollte Facebook den Kanal nach unten verlassen, erstreckt sich die nächste Unterstützungszone erst wieder von 134 bis 114 USD. In der oberen Zone notiert derzeit der GD200 (weekly, aktuell 129 USD). In diesem Bereich erwäge ich ein Aufstocken der Position. Es handelt sich bei diesem Engagement um keinen Trade sondern ein Investment.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Facebook.

Morning Star überzeugt mit Erfolgswahrscheinlichkeit von 91% am amerikanischen Markt

Liebe Trader,

ein interessantes Candlestick-Muster, um eine mittel- bis langfristige Trendumkehr zu erkennen, ist der Morning Star. Die Basis dieses Kurssignals ist die Abwärtsbewegung einer Aktie. Oftmals entstehen größere Abwärtsbewegungen durch sich verändernde Marktbedingungen oder fundamentale Anpassungen. Das so entstehende Trendverhalten kann über Monate oder gar Jahre hinweg andauern. Deshalb bietet es sich an, ein genaues Augenmerk auf sogenannte Umkehrsignale, wie den Morning Star, zu legen.

Nachfolgend das Trade-Radar mit den aktuellen Trefferquoten verschiedener Handelssignale über 10 Tage auf die USA2000 Kursliste.91% Echtzeit-Trefferquote

Der Morning Star kann derzeit am amerikanischen Markt überaus erfolgreich gehandelt werden. Die Echtzeit-Trefferquote über 10 Handelstage beträgt hier 91%. Insgesamt wurde das Muster bei 24 Aktien erkannt, wovon derzeit 22 Titel über dem Einstiegstrigger liegen. Leider gibt es unter den USA 2000 derzeit keine Titel auf der Watchlist des Morning Stars. Wenn allerdings zeitnah wieder Aktien vor dem Trigger stehen, lohnt sich ein genauer Blick.Candlestick-Muster Morning Star

Dieses Signal besteht aus genau drei Tageskerzen und erfordert die Erfüllung der folgenden Kriterien:
1. Die Aktie befindet sich in einer Abwärtsbewegung.
2. Tag 1 weist eine lange rote Kerze auf, mit einem Schlusskurs in der Nähe des Tagestiefs. Eine Erhöhung der Aussagekraft des Signals kann durch höheres Handelsvolumen erreicht werden.
3. Tag 2 eröffnet mit einem kleinen Down Gap, die Spannweite und Volumen des Tages sind geringer als am Vortag. Meistens steht am Ende des Tages dann ein kleiner Verlust oder ein Kurs nahe der Eröffnung.
4. Tag 3 Eröffnung über Vortagesschlusskurs und die Aktie muss im Gewinn schließen. Der Gewinn soll mindestens die obere Hälfte der ersten Tageskerze erreichen.
5. Die Verlustbegrenzung sollte knapp unterhalb der zweiten Kerze liegen.

Wenn der Kurs des zweiten Tages direkt auf dem Eröffnungspreis schließt, würde es sich sogar um einen Morning Doji-Star handeln. Dies ist noch eine spezielle Form des Morning Stars. Der Einstieg in dieses Signal variiert je nach Autor. Die einen sagen, dass am vierten Tag mit dem Überschreiten des Hochs von Tag 3 ein Einstieg erfolgen sollte, andere sagen, dass bereits am dritten Tag ein Einstieg möglich sei. Hier bleibt es dem Anleger frei überlassen, wann er einsteigen möchte.

Beispiel Noah Holdings Ltd.

Der Konzern Noah Holdings Ltd. (NOAH) agiert als Vermögensverwalter und Vermögensverwaltungsdienstleister mit Fokus auf vermögende Privatpersonen und Unternehmen in der Volksrepublik China. Das Unternehmen gliedert sich in drei Segmente: Wealth Management, Asset Management und andere Dienstleistungen im Bereich der Vermögensanlage. Es bietet Onshore- und Offshore-Anleihen, Private Equity, Sekundärmarktkapital und Versicherungsprodukte. Desweiteren werden mit der Kapitalanlage verbundene Dienstleistungen, wie die Bildung für Investoren die Registrierung von Unternehmen sowie deren Steuerplanung und Finanzleasing angeboten.

Die Aktie befindet sich seit dem 21 Mai 2018 auf Talfahrt. Die Aktie konnte lediglich Mitte Juli zu einer kurzfristigen Erholungsbewegung ansetzen, welche allerdings bereits Ende Juli wieder im Keim erstickt wurde. Anschließend verbuchte der Vermögensverwalter weitere Kursverluste welche ihn am 15. August sogar bis auf $38,66 gedrückt haben. Doch dieser Tag bildete dann den charttechnischen Umkehrpunkt. Die Aktie begann sich zu fangen und am Folgetag erste Buchgewinne zu erzielen. Die Basis für einen Morning Star war gegeben. In den Folgetagen konnte Noah Holdings Ltd. Dann weitere Kursgewinne verzeichnen, welche die Aktie mittlerweile sogar wieder in den Bereich von $48,00 geführt haben.

Ganz exakt war das Muster nicht erfüllt, da das Volumen am zweiten Tag erhöht war und am dritten Tag kein Gap Up erzielt wurde. Es wurde von den Marktteilnehmern allerdings positiv aufgefasst und konnte zu einer Kehrtwende beitragen. Wenn sich das charttechnische Muster weiter entfalten sollte, sind Anstiege bis zum Verlaufshoch vom 25. Juli bei $54,06 durchaus vorstellbar.

In der TraderFox Software können Aktien nach verschiedenen Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen untersucht werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse Bayer: Erweist sich Monsanto-Kauf als Milliarden-Flop?

Die vergangene Handelswoche war für Bayer-Aktionäre besonders schmerzhaft. Der Wert verlor in der Spitze rund 25 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Was war der Auslöser dafür? Der Grund hierfür war das Gerichtsurteil gegen Monsanto. Hierbei verurteilte ein US-Gericht, Bayers Konzerntochter zu 290 Mio. USD Schmerzensgeld. Diese Entschädigung ging dabei an einen einzelnen Kläger. Laut dem Gericht aus San Francisco hat es Monsanto versäumt, vor dem Krebsrisiko beim Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu warnen. Es drohen rund 4.500 ähnliche Klagen. Monsanto plant gegen das Urteil Berufung einzulegen und bekräftigte, dass Glyphosat ein „wichtiges, wirksames und sicheres Mittel“ sei. Dennoch ist das Vertrauen der Bayer-Aktionäre mittlerweile schwindend gering. Es werfen sich Fragen auf, ob Bayer den Kauf von Monsanto im Vorfeld zu schlecht geprüft hat oder es sich lediglich um ein schlechtes Timing der Übernahme handelt.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Bayer trotz des heftigen Kursabsturzes weiterhin in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Im Big-Picture ist sogar zu erkennen, dass sich Bayer weiterhin in einer bullischen Konsolidierungs-Formation in Form einer bullischen Flagge bewegt. Dennoch wurde die langfristige Trendlinie der vergangenen Hochs nach unten durchbrochen, wodurch weiterer Verkaufsdruck folgen könnte. Die nächste Unterstützung befindet sich an der Unterkante der bullischen Flagge und notiert derzeit im Bereich von 69 EUR. Ich gehe davon aus, dass dieser Bereich angelaufen wird und sogar weitere Panik entstehen könnte. Im Zuge dieser möglichen fortgeführten Abwärtsbewegung erwarte ich ein Anlaufen der nächsten Unterstützung von ca. 61 EUR. Hier befindet sich der Pullback-Bereich der jahrelangen Seitwärts-Phase von 2007 bis 2012 sowie den lokalen Hochs von 2001. In der zweiten Unterstützungszone erwäge ich einen Nachkauf. Spätestens hier erwarte ich eine Aufwärtsbewegung bis zur Oberkante der bullischen Flagge. Bei einem Breakout befindet sich das nächste Kursziel am Allzeithoch im Bereich von 150 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer

Chartanalyse Baidu: Das Comeback der chinesischen Internet-Aktie?

Der größte chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu (WKN: A0F5DE) kam innerhalb der vergangenen Handelswochen deutlich unter Druck. Dabei scheiterte die Aktie an einem Breakout im Big-Picture. Baidu musste im jüngsten Kursverlauf in der Spitze einen Verlust von mehr als 20 Prozent hinnehmen. Für diesen Kursabschlag sind vor allem zwei Gründe verantwortlich. Der erste ist der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China. Investoren sind aufgrund der Anspannungen verunsichert und bauten die Positionen bei chinesischen Aktien sukzessive ab. Doch das könnte sich allmählich ändern. Zuletzt kündigten beide Parteien an, dass es zu Gesprächen kommen wird. Der zweite Grund ist der steigende Konkurrenzkampf durch Google. Google beteiligte sich zuletzt am Internet-Unternehmen JD.COM und plant den Start einer eigenen Suchmaschinen-App im Reich der Mitte.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Baidu trotz des starken Kursabschlages der vergangenen Handelswochen weiterhin in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Dieser beschleunigte sich im Big-Picture seit Mitte 2017. Hier brach die Aktie aus der Keilformation aus und generierte im Verlauf der Aufwärtsbewegung  ein neues Allzeithoch. Seit Ende 2017 ging Baidu allerdings in eine erweiterte Seitwärts-Konsolidierung über. Diese erstreckt sich von ca. 270 bis 216 USD. Bisher scheiterte jeglicher Ausbruchsversuch auf der Ober- und Unterseite. In der vergangenen Handelswoche wurde ein Breakout auf der Unterseite vereitelt. Äußerst spannend ist die generierte Handelskerze. Dabei wurde ein potenzieller Hammer erzeugt. Baidu kämpfte sich in die Seitwärts-Range zurück. Ich gehe davon aus, dass aufgrund der Annäherung der USA mit China weiterer Kaufdruck entsteht und die Hammerkerze bestätigt wird. Mein nächstes Kursziel befindet sich an der Oberkante der Seitwärts-Range bei ca. 270 USD. Wird der Ausbruch vollzogen, ist das nächste Ziel im Bereich von 350 USD. Ich erwäge einen Einstieg.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: JD.COM

Dynamic Breakdown Attack hat diese Aktie bereits um 12% nach unten gedrückt

Liebe Kurzfrist-Trader,

es ist derzeit eine schwierige Ausgangsbasis für Long-Trades. Wir erkennen dies an den gesunkenen Trefferquoten für bullische Signale und gestiegenen Erfolgswahrscheinlichkeiten für bearische Muster. Der Markt hat immer Recht, deshalb stellen wir uns nicht hartnäckig gegen die Bewegung, sondern versuchen daran zu partizipieren. Wir handeln genau die Signale, welche derzeit gut funktionieren. Um herauszufinden, welche Muster das sind, kann das Trade-Radar genutzt werden. Hierin werden verschiedene Signale mit ihren Echtzeit-Trefferquoten angezeigt.Anhand des Trade-Radars lässt sich erkennen, dass am deutschen Markt über die vergangenen 5 Tage das Muster Dynamic Breakdown Attack sehr gut funktioniert. Es weist eine Echtzeit-Trefferquote von 85% aus.
Dynamic Breakdown Attack

Bei dem Handelssignal Dynamic Breakdown Attack werden trendstarke Aktien gesucht. Diese müssen nach der Ausbildung eines lokalen Tiefs eine Korrektur eingeleitet haben und anschließend das alte Tief unterschreiten. Ohne eine weitere Konkretisierung würden zu viele Fehlsignale generiert werden, weswegen genaue Regeln für den Einstieg aufgestellt wurden.

1. Das lokale Tief muss min. 40% unter dem Halbjahreshoch liegen.
2. Das lokale Tief muss in den letzten drei Monaten gebildet worden sein.
3. Die Konsolidierung erfordert einen Kursanstieg um min. 10% sowie max. 20% vom lokalen Minimum.
4. Der 5er GD ist kleiner als -0,5% und der 50er GD ist kleiner als 0%.
5. Verkauf in Höhe des letzten Tiefpunktes.

Zur Begründung der Funktionsweise noch zwei Hinweise: Die zeitliche Beschränkung soll verhindern, dass die Kursmarke an Bedeutung verliert. Die gleitenden Durchschnitte dienen der Verdeutlichung des steilen Abverkaufs in den letzten Tagen.

Beispiel Leoni AG

Der Autozulieferer Leoni AG (WKN: 540888) hat am 15.08.2018 seine Q2 Zahlen präsentiert und die Anleger dabei nicht überzeugen können. Zwar lag der Umsatz mit 1,33 Milliarden Euro über der Konsensschätzung von 1,32 Milliarden Euro, allerdings wurde das Gewinnziel verfehlt. Es wurde nur ein EBIT in Höhe von 62 Mio. Euro erreicht, während die Analysten von 65,6 Mio. Euro ausgegangen waren. Die Folge war ein Abverkauf, welcher sich heute bereits fortsetzt.

Gestern wurde das Signal Dynamic Breakdown Attack bei 41,65€ ausgelöst. Wie zu erkennen ist, hat das Signal bei Leoni seitdem der Trigger ausgelöst wurde, zu einem prozentual zweistelligen Kursverlust geführt. Dieses Handelsmuster ist bekannt dafür, dass sich nach dem Auslösen starke Kursverwerfungen entwickeln können. Allerdings kommt es nicht bei jeder Aktie zu einem so bemerkenswerten Kursverlust.In der TraderFox Software können Aktien nach verschiedenen Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen untersucht werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Aktien finden mit dem Trend-Template von Mark Minervini (5-Minuten-Coaching)

Liebe Trader,

in unserer Reihe “5-Minuten-Coaching” erkläre ich euch Strategien, Signale oder Indikatoren in komprimierter Form. Die Videos haben eine Länge von nur knapp 5 Minuten.

Heute geht es um das Trend-Template von Mark Minervini. Es ist ein Schlüsselelement der SEPA-Methode (Specific Entry Point Analysis), die zum Ziel hat, Superperformance-Aktien vor ihren großen Beschleunigungsphasen ausfindig zu machen. Minervini stellte fest, dass die großen Beschleunigungsphasen eigentlich immer aus einer Chartsituation heraus begannen, die er als Advancing-Phase bezeichnet. Mit dem Trend-Template können Aktien gescreent werden, die sich in dieser “Advancing-Phase” befinden.

Hier ist das Coaching-Video zum Trend-Template

Trend-Template Kriterien:
– Der Aktienkurs ist über dem GD150 und über dem GD200 2.
– Der GD150 ist über dem GD200 3.
– Der GD200 bewegt sich seit über 1 Monat aufwärts
– Der 50er GD ist über dem GD 150 und über dem GD200 5.
– Der aktuelle Aktienkurs ist über dem 50er GD 6.
– Der aktuelle Aktienkurs ist mindestens 30% über dem 52-Wochentief
– Der aktuelle Aktienkurs ist nicht mehr als 25% von seinem 52-Wochenhoch entfernt
– Das relative Stärke Ranking nach IBD ist größer als 70

Tipp: Mit Hilfe der TraderFox Trading-Software (29 € pro Monat) können die europäischen und amerikanischen Märkte systematisch nach Aktien gescreent werden, die das Trend-Template erfüllen.