Diese Aktien konnten im schwachen Wochenverlauf mit relativer Stärke aufwarten!

Liebe Trader,

die Märkte präsentieren sich in einer schwachen Form. Es gibt keinen Grund für eine ausgeprägte Positionierung. Durch das politische Hin und Her weist der Weg des geringsten Widerstands nach unten. Dehnt sich der Handelskrieg aus, dann wird er das Weltwirtschaftswachstum ausbremsen. Bereits jetzt sieht das Ifo-Institut Gewitterwolken am Horizont der deutschen Konjunktur. Die Wachstumsprognosen für 2018 und 2019 reduzierte man auf 1,8%. Da auch bei den Zyklikern die Konsensschätzungen zu hoch sind, werden sie abgestoßen.

Wenn die Märkte unter Druck stehen, dann werden solche Situationen oft über Panik-Peaks oder Kapitulations-Gaps aufgelöst. Wenn solche auftreten, würde ein gutes CRV für eine deutliche Erhöhung des Investitionsgrades vorliegen.

Sollte es bereits auf den aktuellen Niveaus zu einer breiten Markterholung kommen, dann gilt es sich langsam heranzutasten. Für diesen Fall gilt es Aktien auf der Watchlist zu führen, die innerhalb der Marktschwäche im Idealfall mit relativer Stärke aufwarten können.

Neben dem Kriterium „Abstand vom 52-Wochenhoch“ nutze ich in Marktphasen wie aktuell auch gerne das Performance-Kriterium auf Wochenbasis. Aktien, die innerhalb einer Serie schwacher Gesamtmarkttage mit relative Stärke überzeugen habe ich sofort auf dem Schirm.

Sartorius Vz. hat die Handelswoche zum Beispiel mit einem Kursplus von über 5% beendet, während der Tec-Dax, indem die Aktie gelistet ist, knapp 4% verloren hat. Der Leitindex verfügt zum aktuellen Zeitpunkt über ein Wochenminus von rund 2%. Sartorius Vz. könnte also in einem freundlichen Marktumfeld bereits wieder in Richtung Jahreshoch marschieren.

Interessant zu beobachten war auch, dass Covestro diese Woche entgegen vieler Zykliker am deutschen Markt kein neuen Tiefs markiert hat.

Solche Titel Aktien gilt es als Trader auf der Watchlist zu führen. Mehr dazu im heutigen Video!

 

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Chartanalyse Volkswagen: Wolfsburger mit Elektro-Offensive

„Roadmap E“ – so lautet die Strategie des Wolfsburger Konzerns für die Elektro-Offensive. Dabei will Volkswagen (WKN: 766403) mehr als 20 Mrd. EUR investieren. Es sollen bis zum Jahr 2025 80 neue Elektrofahrzeuge erscheinen. Der damalige Vorstandsvorsitzende Matthias Müller sagte entschlossen: „Wir werden die Transformation in unserer Industrie anführen“. Weiterhin soll bis spätestens 2030 das gesamte Portfolio elektrifiziert worden sein. Um dieses Ziel zu erreichen, kündigte Volkswagen an, ein komplett neues Werk zu eröffnen. Im chinesischen Foshan soll dieses entstehen. Hierdurch verdoppelt der größte Automobilhersteller Europas seine Produktionskapazitäten am Standort Foshan von 300.000 auf 600.000 Fahrzeuge pro Jahr. In Foshan sollen zudem Batteriesysteme hergestellt werden.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Volkswagen derzeit in einer schwierigen Situation. Der Aufwärtstrend, welcher sich seit dem Abgasskandal etabliert hat, droht zu brechen. In dieser Handelswoche wurde dieser Trend zum ersten Mal nach unten verlassen. Eine Rettung zum Wochenschlusskurs deutet sich nicht mehr an. Zuvor scheiterte Volkswagen im Widerstandsbereich von 175 bis 188 EUR. Seitdem ging die Aktie in eine Korrektur in Form eines Abwärtstrendkanals über. Das Potenzial einer bullischen Flagge besteht weiterhin. Allerdings wird diese erst aktiv, sofern die Oberkante des Kanals überwunden werden kann. In einem solchen Fall befindet sich mein nächstes Kursziel im Bereich von 220 bis 240 EUR. Aktuell notiert VW an der Unterkante. Hier befindet sich derzeit der massive Unterstützungsbereich von 140 bis 146 EUR. Kann dieser nicht verteidigt werden, so verlässt die Aktie auch signifikant den Aufwärtstrend nach unten. In einem solchen Fall befindet sich das erste Zwischenziel bei 124,50 EUR. Ich gehe allerdings davon aus, dass im Zuge dieser potenziellen Abwärtsbewegung vielmehr die Kursmarke von 100 EUR nochmals angesteuert werden könnte. Ich plane derzeit keinen Einstieg.

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Chartanalyse BYD: Chinesen bauen größte Batteriefabrik der Welt

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) zählt zu den größten der Elektroauto-Herstellern der Welt. Darüber werden in vielen Großstädten die E-Busse des Konzerns eingesetzt. Hier können ebenfalls immer mehr Aufträge generiert werden. Jetzt machen die Chinesen erneut Schlagzeilen. BYD kündigte den Bau der größten Batteriefabrik der Welt an. Dabei sollen rund 1,3 Mrd. EUR investiert werden. Es wird ein gigantisches neues Werk entstehen. Die Batteriefertigung soll schon im nächsten Einsatzbereit sein und eine Kapazität von 24 Gigawattstunden aufweisen. Mit der Fabrik können jährlich 1,2 Mio. Fahrzeuge mit Batterien ausgestattet werden. Dies entspräche einer Vervierfachung der Produktionskapazitäten.

Charttechnisch kam BYD aufgrund des drohenden Handelskriegs zwischen den USA und China massiv unter Druck. Zusätzlich wird sich der Konkurrenzdruck verstärken. Im Oktober 2017 stand die Aktie noch bei knapp 9 EUR. Mittlerweile musste BYD knapp ein Drittel seines Börsenwerts abgeben. Im Zuge dieser Korrektur bildete BYD einen mittelfristigen Abwärtstrend. Dabei konnte der massive Unterstützungsbereich wider Erwartens von 6,5 bis 6 EUR nicht verteidigt werden. Auch der Aufwärtstrend mit seinem Ursprung im Jahre 2016 wurde durchbrochen. Mit dem Durchbrechen dieser Unterstützungen entstehen massive Widerstandsbereiche. Grundsätzlich bin ich bullisch für BYD eingestellt. Weiterhin notiert das Unternehmen derzeit an einer weiteren wichtigen Unterstützung bei ca. 5 EUR. Sollte diese nicht verteidigt werden, ist das nächste Kursziel bei 3,7 EUR (Tief von 2016). Charttechnisch hellt sich das Bild erst mit einem nachhaltigen Überwinden des Widerstandsbereichs von 6,5 bis 6 EUR auf. In diesem Fall würde ebenfalls der Abwärtstrend durchbrochen werden.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BYD.

So könnt ihr die neuen Mini-Charts im Trading-Desk sinnvoll einsetzen!

Liebe Trader,

mit dem letzten Update im Trading-Desk wurden die Mini-Charts eingeführt. Mit diesem neuen Feature ist es jetzt noch einfacher eine Vielzahl von Basiswerten visuell auf verschiedenen Zeitebenen in Echtzeit zu überwachen.

Anstelle einer Gallerie-Ansicht können Sie zum Beispiel die Intraday-Chartverläufe von interessanten Einzelaktien in separaten, gleichgroßen Charts visualisieren und aktiv auf potentielle Kauf- oder Verkaufssignale prüfen. Mit jedem Klick auf das Feld „Mini-Chart“ wird ein zusätzliches Chart-Fenster mit einer festen Standardgröße geöffnet. Dadurch lässt sich ein Desktop blitzschnell füllen.

Ich persönlich bin ein großer Freund von dieser Herangehensweise. Das heißt, interessante Aktie für den aktuellen Handelstag, packe ich mir regelmäßig auf einen separaten Monitor und halte nach möglichen Einstiegsgelegenheiten Ausschau. Das können zum Beispiel engen Ranges sein, die sich über mehrere Stunden ausbilden oder Panik Peaks in Rebound-Phasen wie aktuell. Solche Zustände lassen sich am besten direkt aus dem Chart herauslesen.

Bei Rheinmetall hat sich heute morgen in der ersten halben Stunde die Abwärtsbewegung nochmal beschleunigt und die Aktie wurde an der Spitze um weitere 5% in die Tiefe gerissen. Daraufhin hat sofort eine starke Konterbewegung eingesetzt. Der Tagesverlust wurde inzwischen wieder aufgeholt und die Anzeichen Verdichten sich, dass Rheinmetall nach dieser Kursbereinigung die Tiefs fürs erste gehen haben dürfte.

Nach diesem Prinzip müssen Rebounds ablaufen. Mit Hilfe der Mini-Charts wird es uns Trader leicht gemacht überverkaufte Aktien gezielt auf sogenannte Panik-Peaks systematisch zu überwachen. Mehr dazu im heutigen Coaching-Video!

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Chartanalyse Daimler: Endlich mal eine gute Nachricht?

Eine dunkle Gewitterwolke schwebt über den deutschen Automobilherstellern. Der Diesel Abgasskandal weitet sich immer weiter aus. Das Image wird zunehmend beschädigt. Darüber hinaus gibt es einige Herausforderungen bei Elektrofahrzeugen zu meistern. Hier droht Tesla den etablierten Autobauern den Rang abzulaufen. Es könnte den deutschen Automobilherstellern wahrlich besser ergehen. Doch es gibt endlich auch wieder gute Nachrichten. BMW und Daimler (WKN: 710000) kündigten zuletzt eine bedeutsame Kooperation an. Beide Konzerne werden gemeinsam im Segment der Mobilitäts-Dienste zusammenarbeiten. Es entsteht ein riesiges Potenzial.

Daimler veröffentlichte zuletzt einige Zahlen. Diese waren beeindruckend. Das Unternehmen konnte seine Kundenanzahl auf fast 23 Millionen im Gegensatz zum vergangenen Jahr um 88 Prozent steigern. Zu den Plattformen zählen car2go, moovel oder mytaxi. Mittlerweile werden ca. 100 Städte mit Fokus auf Europa, China und Amerika abgedeckt. Mytaxi stellt dabei sowohl den größten Anteil (14,9 Mio. Kunden) als auch das größte Wachstum (116 Prozent) dar. Der Carsharing-Dienst car2go wuchs um 25 Prozent auf ca.  3 Mio. Kunden. Moovel, die Mobilitätsplattform stieg auf fast 5 Mio. Kunden (Wachstum 74 Prozent).

Charttechnisch betrachtet ist der deutsche Automobilhersteller natürlich äußerst angeschlagen. Seit dem Hoch im Jahre 2015 musste Daimler bis heute mehr als 40 Prozent einbüßen. Eine Wende ist bislang noch nicht in Sicht. Die Aktie befindet sich weiter auf Talfahrt. Es droht sogar ein Unterbieten des letzten Tiefs von Anfang 2016 bei ca. 50,70 EUR. Aktuell steht Daimler jedoch vor dem wichtigen Unterstützungsbereich von 54,35 EUR. Erst wenn dieser nicht verteidigt werden kann, ist mit einem Ansteuern des Bereichs von 48,80 EUR zu rechnen. Hier befindet sich sowohl eine charttechnische, horizontale Unterstützung als auch die SMA 200 (monthly). Sollte auch diese Unterstützung fallen, befindet sich die nächste Zielzone erst wieder bei 38,57 EUR. Ich gehe derzeit davon aus, dass Daimler an der SMA 200 dreht und wieder den Widerstandsbereich bei 70 EUR ansteuert. Ich plane keinen Einstieg bei Daimler.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BMW.

Chartanalyse ProSiebenSat1: Allianz gegen Netflix und Amazon – besteht ein Fünkchen Hoffnung?

Die Aktie von ProSiebenSat1 (WKN: PSM777) musste in den vergangenen drei Jahren deutlich Federn lassen. Aktionäre mussten trotz einer stattlichen Dividendenrendite immer wieder herbe Rückschläge einstecken. Innerhalb dieser Jahre verlor das Unternehmen mehr als die Hälfte seines Börsenwerts. Durch die Bedrohungen von Streaming-Diensten wie Netflix oder auch Amazon rückt das klassische Fernsehgeschäft immer weiter in den Hintergrund. Kein Wunder. Hier können die Lieblingsserien oder -filme zu jeder Zeit abgerufen werden. Störende Werbeunterbrechungen von über 10 oder gar 15 Minuten gehören der Vergangenheit an. Demnach ist der Kursrückgang von ProSiebenSat1 nicht gerade unbegründet. Doch der Free-TV-Anbieter beginnt umzudenken. Das Münchener Unternehmen schloss sich mit dem US-Pay-TV Anbieter Discovery Communications zusammen. Das Ziel war eine strategische Partnerschaft um bspw. gemeinsam Programme wie DMAX als Streaming-Angebot anzubieten. Das Projekt startete Ende des vergangenen Jahres. Jetzt entsteht eine neue Plattform, bei welcher Live-Streaming, eine Mediathek mit deutschen und Hollywood-Inhalten und Sportübertragungen im Paket angeboten werden. Diese Dienste können sowohl werbefinanziert als auch -frei erhältlich sein. Das Ziel ist es einen führenden Streaming-Dienst im deutschsprachigen   Raum aufzubauen.

Trotz des starken Kursverfalls der letzten drei Jahre befindet sich die Aktie von ProSiebenSat1 unter charttechnischen Gesichtspunkten innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends. Während der mehrjährigen Abwärtsbewegung bildete die Aktie einen Abwärtstrendkanal. Bis zuletzt blieb die Aktie auf Monatsbasis immer innerhalb dieses Kanals. Erst mit dem Beginn des aktuellen Handelsmonats notiert das Medien-Unternehmen unterhalb dieses Kanals. Im Grunde ist dieses Kursverhalten bärisch. Allerdings gilt es hierbei einen Schlusskurs (auf Monatsbasis) abzuwarten. Schließlich befindet sich die Aktie an der SMA 200 (monthly). Dieser gleitende Durchschnitt stellt eine starke Unterstützung dar. Kann ProSiebenSat1 zum Ende des Monats jedoch nicht innerhalb des Kanals schließen, gehe ich von einem Ansteuern des nächsten Unterstützungsbereichs bei ca. 20 EUR aus. Wird dieser nicht verteidigt, befindet sich das nächste Ziel in der Zone von 15,50 EUR. Kann ProSiebenSat1 den Handelsmonat Juli wieder im Kanal beginnen, gehe ich von einem Anstieg bis zum Widerstandsbereich von 30,40 EUR aus. Erst bei einem nachhaltigen Überwinden dieser Zone (in Kombination zur Oberkante des Abwärtstrendkanals) rechne ich wieder mit Kursen von 40 oder gar 50 EUR. Dieses Potenzial sehe ich derzeit allerdings nicht.

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Duskussion über Rebound-Strategien: „Lonely Warrior long“ vs. „Hyperbole long“

Liebe Trader,

der Handelskrieg zwischen den USA und China hat die Märkte fest im Griff und belastet die Kurse weltweit immer stärker. Wir haben ein Umfeld, wo man keinen hohen Investitionsgrad fahren muss.
Als Trader macht es Sinn eine gewisse Passivität an den Tag zu legen und geduldig auf neue Trading-Chancen zu warten.

Geben die Indizes weiter deutlich nach, dann werden große Chancen daraus resultieren. Aktien neigen in starken Abwärtsphasen zu Übertreibungen nach unten. Antizyklische Einstiege versprechen ein gutes CRV und können schnelle Tradinggewinne von 10%, 15% und mehr generieren.

Um solche Aktien zu finden haben wir im Trading-Desk spezielle Tools bzw. Strategien mit einem klar definierten Regelwerk.

Das “Hyperbole Longsignal” signalisiert zum Beispiel, dass ein überverkaufter Zustand vorliegt und die jeweiligen Aktien nach den Gesetzmäßigkeiten des Rebound-Tradings für ein antizyklisches Long-Manöver interessant werden.

Beim Signal „Lonley Warrior“ wartet man hingegen bis der Verkaufsdruck an Tag 2 nachgelassen hat und die Aktie beginnt mit Herausnahme des Tageshochs vom Vortag eine Gegenbewegung zu starten. Diese Strategie eignet auch gut für berufstätige Trader, weil sie im Vorfeld planbar ist.

Morgen könnten die ersten richtig interessanten Rebound-Setups für eine 1- bis 2-tägige Erholung entstehen, wenn zur Eröffnung Aktien wie Leoni, Kion oder Infineon erneut mit Down-Gaps reinkommen. Diese Aktien befinden sich bereits in einem klar überverkauften Zustand.

Mehr dazu im heutigen Video!

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Mit dem KickOff short das Momentum des Marktes handeln

Liebe Trader,

Als kurzfristig orientierte Händler müssen wir stets auf die aktuellen Trefferquoten der Handelssignale an den Märkten achten und genau die Muster handeln, welche derzeit gut funktionieren. Hierbei müssen nicht nur die einzelnen Strategien unterschieden werden, sondern auch das zu betrachtende Aktienuniversum. Es sind teilweise signifikante Unterschiede zwischen den Trefferquoten gleicher Signale in unterschiedlichen Regionen zu erkennen. So können Situationen auftreten, wo Rebound-Signale bei deutschen Aktien sehr hohe Trefferquoten aufweisen und sie am amerikanischen Markt hingegen nur mäßige Erfolgschancen aufweisen.

Neben den reinen Trefferquoten der Handelssignale müssen wir auch die News im Auge behalten. So werden die Märkte derzeit stark durch wirtschaftspolitische Unsicherheiten beeinflusst. Die Strafzoll-Politik von Donald Trump beeinflusst nicht nur amerikanische Werte. So hat seine jüngste Ankündigung, Strafzölle in Höhe von 20% gegen europäische Auto-Exporte in die USA zu erheben, allen voran die deutsche Auto-Industrie belastet. Derzeit liegt der Zollsatz auf europäische Fahrzeuge in den USA noch bei 2,5%. Auf Lastwagen und Pick Ups sind es bereits 25%. Zum Vergleich, die EU erhebt derzeit 10% auf Auto-Importe aus den USA und im Durchschnitt 14% auf den Import von Lastwagen und Pick Ups aus den USA. Für Deutschland sind die Auto-Exporte sehr relevant, da im vergangenen Jahr PKW im Wert von 22 Mrd. Euro in die USA exportiert wurden. Gemäß der Statistikbehörde Eurostat seien das mehr als die Hälfte aller Autoexporte der EU nach Amerika.

Dieser Umstand wiederum führt dazu, dass sich die deutschen Autobauer- und -zulieferer gehäuft auf den Listen für Short-Signale wiederfinden.

Auffällig sind hier die Range-Breakout Signale auf der Short-Seite. Deshalb möchte ich in diesem Artikel das KickOff short Signal näher erläutern.

Handelssignal KickOff short

Dieses Handelssignal zielt auf den Momentumansatz ab. Dabei wird die Vermutung vertreten, dass Aktien, welche ihre Abwärtsbewegung bereits gestartet haben, diese auch fortsetzen werden und sie unter Umständen sogar noch beschleunigen können. Kurzfristig orientierte Anleger können eine solche Verkaufsgelegenheit nutzen, um sich auf der Short-Seite zu positionieren. TraderFox hat hierzu einen Handelsansatz entwickelt, welcher einem klaren Regelwerk folgt.

Die Kriterien für ein gültiges KickOff short Signal sind:
1. Die Aktie notiert unterhalb der Bollinger Bänder
2. Die Performance der letzten Handelstage muss im Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden
3. Der 10er GD darf im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein (Divergenz bis zu 1% ist akzeptabel) Vereinfacht ist dies an eng verlaufenden Bollinger Bändern erkennbar.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils größer als der ATR Wert sein:

Hier sehen Sie die aktuellen Treffer und Kandidaten über die vergangenen 5 Tage am deutschen Markt.

Autozulieferer ElringKlinger AG mit KickOfff short

ElringKinger AG (ZIL2) ist ein großer deutscher Automobilzulieferer. Durch Strafzölle aus den USA wäre der Konzern unmittelbar betroffen, da vor allem große deutsche Autobauer zu den Kunden zählen und ihre Nachfrage sich nach den Absatzmöglichkeiten richtet. Unsicherheiten in Bezug auf die künftigen wirtschaftlichen Verhältnisse und der Handelsstreit haben die Anleger vorsichtiger werden lassen. So hat ElringKlinger seitdem das Signal vergangenen Mittwoch ausgelöst wurde, bereits ungefähr 7% an Wert verloren und es sieht danach aus, dass der Abverkauf weitergehen könnte.

Am Beispiel der ElringKlinger AG bei Auslösung des Verkaufsignals:
Performance 2 Tage: ca. -4,1%
ATR: 0,3980
1,8 ATR: 0,7164

Ergo ist die Performance kleiner als der ATR Wert -4,1%<0,7164

Fazit: Es lohnt sich, wirtschaftliche Nachrichten im Auge zu behalten und sie auf die Märkte zu übertragen. Wir müssen allerdings auch beachten, dass Momentum-Signale nicht immer funktionieren und zu gewissen Zeiten viele Fehlsignale aufweisen können

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse Tesla: An der Spitze der Charts!

Tesla (WKN: A1CX3T) zählt derzeit wahrscheinlich zu den umstrittensten Automobilherstellern überhaupt. Kaum ein Unternehmen polarisiert so sehr wie der Konzern von Elon Musk. Während beispielsweise die deutschen Autobauer sich das Leben durch die Diesel-Abgasskandale selbst erschweren, stürmt Tesla an die Spitze der Verkaufscharts. Zumindest was das Model 3 anbelangt. Zuletzt wurden die Absatzzahlen der Autohersteller in den USA gemeldet. Dabei zählte das massentaugliche Model 3 zu den am meist verkauften Premium-Mittelklasse-Limousinen in den USA. Dabei setzte sich das Auto von Tesla gegenüber der Mercedes C-Klasse, dem Audi A4 oder gar dem 3er BMW durch. Dies gelang trotz Problemen in der Produktion sowie einer begrenzt zugänglichen Konfiguration. Derzeit können pro Tag ca. 500 Model 3 produziert werden.

Charttechnisch befand ich Tesla über mehrere Jahre hinweg in einer Seitwärtskonsolidierung. Die obere Begrenzung lag bei der Kursmarke von ca. 280 USD. Erst Zu Beginn des Jahres 2017 konnte die Aktie über diese Kursmarke ausbrechen. Ein übergeordnetes Kaufsignal entstand. Die Aktie legte im Zuge des Aufwärtsimpulses um ca. 30% zu. Von hier aus ging Tesla in eine mittelfristige Korrektur über. Ein Abwärtstrend ist entstanden. Dieser beschleunigte sich in den vergangenen Wochen nochmals. Die Aktie verlor innerhalb einer Woche mehr als 50 USD an Wert. Dabei erreichte Tesla den Durchschnitt der vergangenen 200 Wochen. Sämtlich Kursverluste wurden von hier aus wieder eingeholt. Es handelte sich hierbei lediglich um einen scharfen Pullback. Durch die folgende Aufwärtsbewegung startete Tesla einen ersten Breakout-Versuch über den mittelfristigen Abwärtstrend. Damit wird das Kaufsignal aktiv. Ich gehe davon aus, dass Tesla innerhalb der nächsten Monate auf 450 bzw. 500 USD ansteigen kann.

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Chartanalyse AMD: Neue Einstiegsgelegenheit beim Highflyer der Chip-Branche?

Langfristig sind die Aussichten für die Chiphersteller grandios. Gerade die Zukunftstrends rund um künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, die weiter voranschreitende Digitalisierung etc. lassen die Kurse von Nvidia, Intel, Infineon, AMD (WKN: 863186) und Co. in die Höhe schnellen. AMD war in den vergangenen Handelswochen einer der Hauptprofiteure. Aktionäre durften sich in der Spitze um Kursgewinne von fast 100 Prozent freuen. Diese Rally wurde ebenfalls von starken Fundamentaldaten untermauert. Der Umsatz konnte um ca. 40 Prozent zulegen. Grund hierfür waren auf der einen Seite neue Produkte sowie eine erhöhte Nachfrage durch Krypto-Mining.

Mittelfristig dürfte der die Nachfrage nach Grafikkarten durch Krypto-Miner jedoch wieder fallen. Hierfür sind vor allem die eingebrochenen Krypto-Preise verantwortlich. Durch die geringeren Preise wird das schürfen nach den Kryptos weniger profitabel. Die Konsequenz ist wiederrum eine abnehmende Nachfrage an Grafikkarten, wodurch sich ebenfalls deren Preise wieder angleichen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich AMD innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrendkanal. Dieser wurde vor wenigen Handelswochen sogar nochmals bestätigt. Denn hierbei konnte AMD den Abwärtstrendkanal (oder auch bullische Flagge) nach oben durchbrechen. Diese Korrektur durchlief AMD seit Anfang 2017. Nach solchen Ausbrüchen treten häufiger Pullback-Bewegungen auf. Hierbei nehmen erste Marktteilnehmer ihre Gewinne wieder mit. Durch die schwarze Kerze der vergangenen Handelswoche kann eine solche mehrwöchige Korrektur eingeleitet worden sein. Der Pullback-Bereich erstreckt sich von ca. 13 bis 14 USD. Hier befindet sich neben der Oberkante der bullischen Flagge auch ein charttechnischer Unterstützungsbereich sowie das 38,2er/50er Fibonacci-Retracement der vergangenen Rally-Bewegung. Mein Kursalarm ist bei 14 USD platziert. Wird diese Kursmarke erreicht, halte ich nach potenziellen Long-Einstiegen Ausschau. Ich erwarte ab hier einen neuen Aufwärtsimpuls bis in den Bereich von 20 bis 22 USD.

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