Mit diesem Kriterium verpasst ihr keine markante Aufwärtsbewegung mehr!

Liebe Trader,

Privatanleger haben, was den Zugang zu Echtzeit-Nachrichten und Research angeht, gegenüber der professionellen Konkurrenz aus dem Banken- und Investmentlager erhebliche Nachteile.

Als privater Trader hat man jedoch die Möglichkeit, Entwicklungen bei Einzelwerten durch die systematische Auswertung von Trading-Strategien erfolgreich zu antizipieren. Das mächtigste Werkzeug im Arsenal ist der Relative-Stärke-Ansatz. Denn wenn sich eine Aktie beispielsweise in einer Korrekturphase dem Downtrend erfolgreich entziehen kann, ist dies ein Indiz dafür, dass der Wert Unterstützung von institutioneller Seite erhält. Dreht dann der Markt wieder nach oben, führen diese Aktien meist die Erholungsbewegung an.

Für genau solche Entwicklungen gibt es im Trading-Desk das relative Stärke-Kriterium auf Stundenbasis. Neuerdings wurde jetzt auch noch die relative Stärke auf Basis der letzten 30 Minuten hinzugefügt, um noch schneller auf Aktien aufmerksam zu werden, die markanten Aufwärtsdrang entwickeln.

Grundsätzlich misst dieses Kriterium die Entwicklung eines Einzelwertes über einen Zeitraum von 30 Minuten bzw. 60 Minuten im Vergleich zum Gesamtmarkt, welcher durch einen entsprechenden Index abgebildet wird. In unserem Fall handelt es sich jeweils um den Leitindex (DAX).

Sortiert man im Trading-Desk, nach hinzufügen des Kriteriums, die Echtzeit-Kursliste nach der höchsten relativen Stärke, sehen wir Trader sofort wo der Kaufdruck aktuell am stärksten ist.

Sixt Leasing hat im heutigen Tagesverlauf zum Beispiel eine dynamische Intraday-Erholung vom Tagestief absolviert. Innerhalb dieser starken Aufwärtsphase gehörte der Titel sofort zu den Aktien mit der höchsten relativen Stärke mit einem Wert größer 2%.

Mehr zu diesem Kriterium erfahren Sie in diesem Video!

Verschaffen Sie sich selbst täglich einen Überblick über diejenigen Aktien mit der höchsten relativen Stärke. Hier können Sie die Software für 29 € pro Monat bestellen.

Trendwende mit der Turtle Soup +1

Liebe Trader,

der Trendfolgeansatz gehört zu den erfolgreichsten Handelsmethoden, die es gibt. Richard Dennis und William Eckhardt wussten dies bereits in den 1980er Jahren. Doch sie waren sich uneinig, ob die Fähigkeit zu erfolgreichem Trading erlernbar oder angeboren war. Da keiner der beiden an seiner Argumentation zweifelte, wurde ein Experiment gestartet. Es sollten Menschen verschiedenster Herkunft und Einkommensverhältnisse zu Tradern ausgebildet werden. Richard Dennis war von der Erlernbarkeit der Strategie überzeugt. Um dies zu verdeutlichen, nannte er seine Schüler „Turtles“. Denn genau wie Schildkröten, sollten die Schüler langsam herangezüchtet werden.

Das Experiment war ein voller Erfolg. Die Turtles setzten die Strategie des Meisters um und erwirtschafteten Gewinne. Allerdings blieb die Strategie nicht unbemerkt. Die Öffentlichkeit war an den Handelsansätzen der Turtles und den Gewinnen interessiert. Zu Beginn schwiegen die Turtles zwar noch zu ihren „Geheimnissen“, doch nach und nach sickerten Informationen in die Öffentlichkeit, bis die einstigen Geheimnisse keine mehr waren.

Das Geheimnis der Turtles

Die Turtles Trader verfolgten simple Breakout-Systeme, wobei ein Einstieg mit dem Ausbruch auf ein neues 20-Tage-Hoch erfolgte. Ein Ausstieg hingegen wurde bei einem neuen 20-Tage-Tief getätigt. Nachdem Insider dieses geheime System gegen Bezahlung der Öffentlichkeit bekannt gegeben haben, kam es zu einer Schar von Nachahmern. Diese Nachahmer wiederum strömten bei neuen 20-Tage-Ausbrüchen mit sehr viel Geld in die Märkte. Theoriegemäß zogen sie ihr Geld bei Fehlausbrüchen schnell wieder aus dem Markt heraus. Dieses Verhalten führte dazu, dass Fehlsignale überproportional starke Bewegungen zur Folge hatten. Teilweise sogar derbe Kursbewegungen.

Linda Raschke hat die Fehlsignale der Turtles auch beobachtet und darauf aufbauend ein eigenes Handelssignal entwickelt. Da ein direkter Bezug zu dem Ansatz von Richard Dennis besteht, nannte sie ihr Signal Turtles Soup Plus One.

Turtle Soup Plus One long

Linda Raschke hat für ein gültiges Handelssignal folgende Kriterien festgesetzt:

1. Die Aktie fällt auf ein neues 20 Tagetief. In den 3 Tagen zuvor darf erstens kein neues 20 Tagetief markiert worden sein und zweitens muss der Tagestiefstkurs unter dem vorangegangen 20 Tagetief liegen.
2. Am darauf folgenden Tag wird eine Stopp-Buy Order für eine Long-Position in den Markt gelegt zum Kurs des vorangegangenen 20 Tagetiefs.
3. Wenn die Stopp-Buy Order ausgeführt wurde, wird die Position sofort abgesichert. Das Stopp-Niveau für die Long-Position wird knapp unter dem Tief der letzten beiden Handelstage platziert.
4. Wenn die Position in die Gewinnzone läuft, werden innerhalb der nächsten 2 bis 6 Tage die Gewinne mitgenommen.

Trefferquote des Signals

Derzeit überzeugt der Handelsansatz von Raschke am deutschen Markt über die vergangenen 5 Tage mit einer Trefferquote von überzeugenden 75%. Das Long Signal besagt also, dass die fallenden Kurse aktuell (zumindest kurzfristig) wieder nach oben drehen. Dieses Wissen sollten wir bei der aktuellen Marktlage im Hinterkopf behalten.Beispiel Vonovia

Am Beispiel von Vonovia (WKN: A1ML7J) soll das Long-Signal veranschaulicht werden. Die Aktie hat am 10.05.2018 eine Dividende in Höhe von 1,32€ je Aktie ausgeschüttet. Sie notierte somit Ex Dividende. Doch anstatt dies zu würdigen, reagierten die Anleger in den Folgetagen mit Gewinnmitnahmen. Die Korrektur hatte begonnen und sollte sich in den Anschlusstagen noch verstärken. So bildete sich am 16.05.2018 ein 20 Tage Tief, welches zumindest kurzfristig einen Boden darstellte. Doch bereits am 24.05.2018 folgte ein massiver Abverkauf und es bildete sich ein neues 20 Tage Tief. Linda Raschke hätte Vonovia nun genau unter Beobachtung gesetzt.Am 25.05.2018 um 09:02 Uhr war es dann soweit. Die Turtle Soup Plus One wurde getriggert. Sofort wäre die Absicherung unter das Tief des Vortages gesetzt worden. Doch bereits am selben Tag konnte die Aktie stark schließen, sodass das initiale Risiko sehr schnell durch nachgezogene Stopps verringert werden konnte. Ein lehrbuchmäßiger Anstieg ließ Vonovia tagtäglich höhere Hochs bilden. So wünscht sich ein Trader die Entwicklung seiner Positionen.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Turtle Soup +1“ Formationen in Echtzeit identifiziert.

Lonely Warrior vs. Slingshots – Zusammenhänge richtig deuten

Liebe Trader,

jeden Tag bieten die Märkte uns neue Chancen. Es gibt nur ein Problem. Viele Trader nutzen das zur Verfügung stehende Wissen nicht oder nicht vollständig. So kann selbst ein Fehltrade bei einer richtigen Deutung der Faktenlage ein neues Ertragspotenzial bieten. Mit dem neuen Trade wird dann lediglich in die andere Richtung spekuliert. Denn schließlich wurde die Aktie vor dem ersten Trade bereits analysiert und wir wissen, warum sie aktuell in Bewegung ist. Doch nutzen Trader dieses Wissen auch? Häufig ist die Antwort leider: Nein.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie nach einem Fehltrade durch die Eröffnung eines zweiten Trades doch noch an einer Bewegung partizipieren können. Hierzu wird ein reales und ganz aktuelles Beispiel auf Basis der Echtzeittrefferquoten über 5 Tage am deutschen Aktienmarkt gezeigt. Es geht um die Lonely Warrior und Slingshots.Trefferquoten analysieren

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Trefferquoten des Lonely Warrior long und des Slingshots short im Vergleich am deutschen Markt über die letzten 5 Tage. Sehr aussagekräftig, wie die Lonely Warrior long aktuell eine Trefferquote von 0% aufweisen, wohingegen die Slingshots short zu 75% funktionieren. Zudem wird direkt ein schönes Beispiel sichtbar, worauf später eingegangen wird.Das Muster: Lonely Warrior long

Damit ein regelbasierter Lonely Warrior long entsteht, müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein:
1. Eine komplette Tageskerze wird unterhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter dem unteren Band
2. Das Kaufsignal wird ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht überschritten wurde
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt

Das Muster: Slingshots short

Jeff Cooper hat die Märkte stets nach Auffälligkeiten untersucht. Gerne unterschied er dabei zwischen starken und schwachen Händen, welche wiederum zu einer Differenzierung zwischen guten und schlechten Signalen führte. Seiner Meinung nach, ist das Erkennen der Marktteilnehmer überaus wichtig, da die jeweiligen Gruppen verschieden auf Ausbruchssituationen reagieren. „Starke Hände“ reagieren nach kurzen Korrekturen gemäß Cooper ganz entspannt mit weiteren Käufen. Diese ermöglichen wiederum weitere Kursanstiege. „Schwache Hände“ hingegen sind unsicher. Sie wollen lieber schnell kleine Gewinne realisieren oder setzen viel zu enge Verlustbegrenzungen, wodurch Fehlsignale und Verluste entstehen können.

Das regelbasierte Handelsmuster Slingshots short benötigt folgende Basis:
1. Die Aktie muss am ersten Tag ein neues Zwei-Monats-Tief erreichen
2. Am zweiten Tag muss eine kurze Korrektur einsetzen, min. 0,125% über das Vortageshoch
3. Das Signal zum Verkauf tritt mit der Unterschreitung des Tiefs vom ersten Tag ein
4. Nur am zweiten oder dritten Tag darf mit dem Unterschreiten (min. 0,125%) des Tiefs vom ersten Tag ein Short-Einstieg erfolgen
5. Risikobegrenzung gemäß Cooper bei 2%

Beispiel Indus Holding AG

Aktuell bietet die Indus Holding AG (WKN: 620010) ein mustergültiges Beispiel. Im Abschnitt „Trefferquoten analysieren“ wurde die Indus Holding AG eingerahmt. Sie hatte zuerst am 28.05.2018 um 09:00 Uhr einen Lonely Warrior long getriggert. Anleger, welche diesem Signal gefolgt wären, hätten bereits einen Tag später den Verlust realisiert und die Aktie abgeschrieben. Doch ein Blick auf die Trefferquoten des Slingshots short (aktuell 75%) hätte die Händler dann wieder aufmerksam werden lassen. Denn mit dem Fehlsignal des Lonely Warrior long wurde bei der Indus Holding AG gleichzeitig ein Slingshots short getriggtert. Dieses Signal läuft aktuell in den Buchgewinn und könnte unter Umständen sogar noch einige Tage Bestand haben.Fazit: Auch wenn Sie mit einem Rebound-Trade einen Verlust erlitten haben, sollten Sie die aktuellen Trefferquoten der Signale im Auge behalten. Denn eine beim Rebound gescheiterte Aktie könnte unter Umständen eine gute Basis für die Fortsetzung der Abwärtsbewegung darstellen.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die beide Formationen in Echtzeit identifiziert.

Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

So nutzt ihr die Pro-Konfigurationen für die Echtzeit-Kurslisten!

Liebe Trader,

Trading bedeutet allgemein gesprochen mit einem Repertoire an Strategien blitzschnell auf neue Marktereignisse und Marktsituationen zu reagieren. Mit Hilfe vorkonfigurierter Echtzeit-Kurslisten-Scans kann man sich auf verschiedene Marktphasen die passenden Trading-Strategien bereits zurechtlegen, was sich als sehr vorteilhaft erweist.

Im Trading-Desk haben wir die Möglichkeit entweder verschiedene Scan-Kriterien zu kombinieren und diese mit einer sinnvollen Parametrisierung abzuspeichern, sodass man jederzeit wieder darauf zugreifen kann. Zusätzlich gibt es aber bereits eine Vielzahl an Pro-Konfigurationen, die standardmäßig enthalten sind. Auf diese werde ich im heutigen Video speziell eingehen!

In Bullischen Marktphasen können wir zum Beispiel mit Hilfe des Darvas-Scans ein beliebiges Aktienuniversum unserer Wahl auf neue Allzeithochs systematisch überprüfen. Der Scan beinhaltet bereits alle Zusatz-Kriterien mit entsprechender Parametrisierung.

Auch ein RSL-Portoflio-System nach Levy lässt sich im Trading-Desk ganz einfach und systematisch umsetzen. Hinter dem Relative Stärke Prinzip von Levy steckt eine ganz einfache Philosophie. Aktien, die in einer vergangenen Zeitperiode eine hohe relative Stärke vorgewiesen haben, werden auch in der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit eine starke Entwicklung zeigen.

Wenn ich nach Rebound-Kandidaten Ausschau halte möchte, kann ich mir den Scan „starke 5-Tageskorrektur“ zu Nutze machen und bekomme sofort die größten Verliereraktien auf Basis der letzten 5 Handelstage angezeigt.

Vor diesem Hintergrund gehört für Morgen Hypoport auf die Rebound-Watchlist. Die Aktie beginnt ihre Abwärtsbewegung zu beschleunigen und setzt zum Austritt unter die Bollinger Bänder an. Vom Hoch hat der Titel in den letzten Tagen bereits 10% an Wert verloren. Weil für diesen Abverkauf keine News vorliegen, wird der Titel mit einem weiteren Rutsch im morgigen Handel auf der Longseite interessant.

Wo man die Pro-Konfigurationen findet und welche Strategien zur Verfügung stehen, zeige ich im heutigen Video!

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Top Growth Stocks to Watch – Diese Wachstumsaktien sind interessant!

Liebe Trader,

wöchentlich erstellen wir eine Liste mit den neusten Top150 Growth Stocks. Diese überwachen wir systematisch auf neue Kaufsignale. Breakouts aus typischen Formationen wie flache Basis, Tasse mit Henkel, engen Ranges oder über die Trend Continuation Line interessieren uns. Die systematische Überwachung dieser Listen gehört zur täglichen Aufgabe eines Traders.

Die Erfolgsquote beim Breakout-Trading in den Top Wachstumsaktien ist sehr stark von der aktuellen Gesamtmarktverfassung abhängig. Erst wenn die großen US-Indizes grünes Licht geben und sich ein etablierten Aufwärtstrends bewegen, haben wir als Trader beste Voraussetzungen, dass diese Aktien nach einem gelungenen Chart-Breakout über die nächsten Tage dynamisch nach oben durchziehen.

Ein heißer Wachtlist-Kandidat ist aktuell GoDaddy (GDDY), ein führender Anbieter im Bereich Webhosting.

Das Unternehmen hat mehr als 17 Mio. Kunden und wartet mit verschiedenen Serviceangeboten auf. GoDaddy gab jüngst die Migration der kompletten Dienste auf Amazon AWS bekannt. Damit möchte man neue Services noch schneller Anbieten können. Zudem hat GoDaddy mit Amazon AWS die Möglichkeit effiziente Analysen der eigenen Systeme durchzuführen und mithilfe des maschinellen Lernens ihren Dienst weiter auszubauen und effizienter zu gestalten.

Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt 8,57 Mrd. USD. Der Umsatz lag im letzten Jahr bei 2,23 Mrd. USD. In diesem Jahr geht der Konsens von einem Umsatz in Höhe von 2,60 Mrd. USD aus. Durch die Effizienzsteigerungen könnte sich hier ein Überraschungspotenzial ergeben.

Seit den letzten Quartalszahlen konsolidiert die Aktie in einer recht engen Range unter dem Allzeithoch. Solange die großen US-Indizes ihre neu etablierten Aufwärtstrends verteidigen können, bietet sich mit dem nächsten Angriff auf das Allzeithoch ein prozyklischer Einstieg mit enger Risikotoleranz an.

-> Wollen Sie auch jede Woche Zugang zu den aktuellen Listen für die Top Wachstumsaktien erhalten? Hier können Sie die Software für 29 € pro Monat bestellen

 

Gilligan´s Island short – Hohe Trefferquoten bei kurzfristigen Gap-Umkehrungen

Liebe Trader,

haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob Sie eine Aktie nach einem Up Gap kurzfristig kaufen oder verkaufen sollen? Ich finde die Frage jedes Mal wieder interessant, denn solche Situationen bieten sich nahezu täglich. So können vorbörslich verkündete Unternehmenszahlen oder Analystenempfehlungen ganz schnell dafür sorgen, dass die Aktie mit einer Kurslücke in den Handel startet.

Auch Jeff Cooper hat sich einst diese Frage gestellt und sie anhand von Beobachtungen in ein Handelssignal verwandelt. Ihm ist aufgefallen, dass Aktien nach gewissen Nachrichten häufig übermäßig stark reagieren, bevor sich eine kurzfristige Rebound-Chance bietet. Diese kann sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite auftreten. Cooper verweist allerdings auch strikt darauf, dass es sich um ein kurzfristiges Signal handelt, welches nur selten für mittel- bis langfristige Kehrtwenden geeignet ist. Das Muster nannte er Gilligan´s Island.

Auf der Short-Seite weist das Gilligan´s Island Signal aktuell unter den USA2000 eine hohe Trefferquote von 66% in den letzten fünf Tagen aus.Handelssignal Gilligan´s Island

Das Gilligan´s Island short Handelssignal betrachtet Aktien, die sich im besten Fall in einem Aufwärtstrend befinden und mit einem Up Gap in den Handel starten. Ein Aufwärtstrend ist hierbei nicht zwingend notwendig, erhöht jedoch häufig die Erfolgswahrscheinlichkeit.

1. Eröffnung mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Hoch. Größere Kurslücken steigern die Aussagekraft
2. Schlusskurs: In der unteren Hälfte ihrer Tagesspanne sowie auf oder unter dem Eröffnungskurs
3. Positionseröffnung: Nur am Folgetag 1/8 Punkt (= 0,125%) unter dem heutigen Tiefpunkt
4. Risikotoleranz: 1 Punkt (= 1 Prozent)
5. Falls die Aktie schwach schließen sollte, empfiehlt Cooper die Position über Nacht zu halten.

Ausgebildete Signale und Kandidaten

Die folgende Tabelle zeigt Aktien, wo das Muster bereits ausgebildet wurde und jene, wo sich die Formation derzeit noch ausbilden könnte.Sehr interessant sind immer Situationen, wo mehrere Aktien aus dem gleichen Sektor als Kandidaten für ein Handelssignal auftreten. Sofern das Handelssignal dann auch noch eine hohe Trefferquote hat, ist dies ein gutes Indiz dafür, wie institutionelle Anleger ihr Kapital derzeit umschichten. So konnte gestern beispielsweise beobachtet werden, wie mehrere Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor auf der Liste des Gilligan´s Island short zu finden waren. Ein guter Hinweis darauf, dass das Geld zumindest kurzfristig aus dem Ölsektor abgezogen werden könnte. Heute, einen Tag später, wollen wir mit W&T Offshore Inc. (WTI) einen der gestrigen Kandidaten im Nachgang betrachten.

Gilligan´s Island short in der Anwendung

W&T Offshore Inc. ist ein im Golf von Mexiko tätiger Erdgasförderer. Neben der Produktion, Exploration, Entwicklung und dem Erwerb von Erdgas-Liegenschaften sorgen auch zahlreiche Offshore Beteiligungen für Umsätze bei dem Unternehmen. Diese hohe Abhängigkeit von den Energiepreisen kann sowohl Fluch als auch Segen sein. Denn steigen die Erdgaspreise, steigt auch der Gewinn des Konzerns. Der Markt wiederum würdigt wachsende Unternehmensgewinne mit steigenden Kursen. Genau dieses Szenario hat sich bei den Öl- und Gasproduzenten seit knapp zweieinhalb Jahren gezeigt. Doch mittlerweile scheinen erste Marktteilnehmer von einer zumindest kurzfristigen Korrektur bei den Energiepreisen auszugehen, weswegen sie ihre Aktien abstoßen.

Im unten dargestellten Chart ist ein Teil der Kursrallye von W&T Offshore Inc. abgebildet. Den kurzfristigen Abschluss hat der gestern getriggerte Gilligan´s Island short gebildet. Wie zu erkennen ist, hat die Aktie vorgestern mit einem Gap Up in den Handel gestartet. Dieses konnte sie aber nicht über den Tag verteidigen. Stattdessen hat die Aktie weit unter der Eröffnung und in der unteren Hälfte der Tagesspanne geschlossen. Am nächsten Tag wurde mit dem Unterschreiten des Vortagestiefs bei $8,17 das Signal getriggert und ein Short-Einstieg hätte erfolgen dürfen. Mustergültig hat die Aktie im Tagesverlauf an Wert eingebüßt und auf -7,4% geschlossen.In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

3 Short-Strategien: Wenn Highflyer vom Himmel geholt werden!

Liebe Trader,

die Price-Action in diversen Einzelaktien hat in den letzten Tagen bereits signalisiert vorsichtiger zu werden. Heute beginnt sich der Markt nach unten zu entladen. Als Trader können wir versuchen von scharfen Abwärtsbewegungen zu profitieren. Short-Trading läuft nach komplett eigenen Regeln und ist mit der Longseite nicht zu vergleichen. Genauso wichtig ist es jedoch ein festes Regelwerk zu haben.

Das Gilligan’s Island nach Jeff Cooper gehört in die Kategorie der antizyklischen Handelsstrategien. Cooper handelt dabei sogenannte Gap-Umkehr-Situationen und gibt dem Trader ein eindeutiges Regelwerk mit an die Hand, um auf eine Gegenbewegung zu spekulieren.

Nach guten oder schlechten Unternehmensnachrichten handeln viele Börsianer emotional. Es gibt die “Gute-Nachrichten-Bullen”, die euphorisch nach guten Unternehmenszahlen einsteigen wollen. Die Aktie eröffnet dadurch mit einem Gap deutlich über dem Vortageskurs.

Jeff Cooper hat beobachtet, dass Aktien oftmals nach guten Nachrichten neue Hochs markieren, nur um dann wenig später wieder umzukehren. Das tritt besonders nach langen Aufwärtstrends auf, die darauf hindeuten, dass die positive Nachricht von vielen Marktteilnehmern bereits erwartet wurde.

Es müssen aber nicht zwangsweise Nachrichten im Spiel sein, um diese Strategie umzusetzen. Wenn Aktien zum Beispiel innerhalb kürzester Zeit sehr stark steigen und dazu noch ein hohes KGV haben, kann dies ein Grund zur Vorsicht sein. Vor allem dann, wenn der Gesamtmarkt zur Korrektur ansetzt. In Solchen Situationen können sich dynamische Abwärtsbewegungen einstellen.

Neben dem Gilligans Island Short-Signal stelle ich in diesem Video noch 2 weitere Strategien vor.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen.

Mit dem Candlestick Gravestone Doji Topbildungen erkennen

Liebe Trader,

der deutsche Aktienmarkt könnte kurzfristig zu stärkeren Gewinnmitnahmen neigen. Im Zuge der verschiedenen Unsicherheiten ist dies keine ungewöhnliche Reaktion. Schlagworte wie Nordkorea, Regierungsbildung in Italien sowie sich eintrübende Konjunkturindikatoren beeinflussen Handelsentscheidungen. Sie führen dazu, dass die Marktteilnehmer eher bereit sind, angesammelte Buchgewinne zu realisieren. Mit unseren regelbasierten Handelsansätzen können wir genau auf solche Situationen reagieren.

Beispiel: Letzte Woche haben die Trendfolge-Signale am deutschen Markt sehr schöne Trefferquoten aufgewiesen. Diese Woche sehen die Erfolgswahrscheinlichkeiten der gleichen Signale hingegen weitgehend schlecht aus. Auf der anderen Seite fallen nun wieder eher die Short-Signale positiv auf. Einen schnellen und einfachen Überblick bietet hier immer das Trade-Radar:Es fällt sofort auf, dass fast jedes der Short-Signale im direkten Vergleich eine höhere Trefferquote aufweist. In diesem Artikel möchte ich gerne das Candlestick-Muster Gravestone Doji erläutern.

Der Grabstein

Der Gravestone Doji ermöglicht es, frühzeitig das Ende eines Aufwärtstrends zu erkennen. Mit dieser Erkenntnis bieten sich zwei Möglichkeiten. 1. Der Aufbau einer Short-Position kann getätigt werden. 2. Das Depot kann durch Verlustbegrenzungen abgesichert werden. Für einen gültigen Gravestone Doji müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

1. Ein Aufwärtstrend liegt vor.
2. Der Eröffnungs- und Schlusskurs der Tageskerze sind annähernd auf gleicher Höhe.
3. Die Tageskerze hat einen langen Schatten nach oben gebildet.
4. Je höher das Handelsvolumen des Tages ist, desto besser ist die Qualität des Signals.
5. Ein Verkauf der Aktien erfolgt am Folgetag knapp unter dem heutigen Tief.
6. Die Verlustbegrenzung ist über dem Hoch des Grabsteins anzusetzen.
7. Gewinnmitnahmen erfolgen je nach Stärke der Bewegung.

Gemäß der Theorie weist der lange Schatten darauf hin, dass die Aktie zu einem neuen Gleichgewichtspreis tendiert, welchen die Marktteilnehmer unterhalb des aktuellen Preises sehen. Eine genaue Definition des Zielbereichs ist in der Literatur weniger konkret definiert. In manchen Werken wird die einfache Spanne zwischen dem Hoch- und Tiefpunkt der Grabstein-Kerze genannt. In anderen Werken wiederum die doppelte Spanne und in wieder anderen Werken heißt es, die Bewegung sei genau zu studieren, bis sich Gewinnrealisierungen anbieten würden.

Aktuelle Treffer am deutschen Markt

In der folgenden Tabelle sind die aktuell ausgebildeten Signale am deutschen Markt dargestellt. Kandidaten für ein potenzielles Signal finden sich hier leider aktuell nicht. Sollte sich der Gesamtmarkt weiter eintrüben oder auf niedrigem Niveau halten, dürften hier bald wieder interessante Chancen angezeigt werden. Die Echtzeit-Trefferquote liegt in den letzten 5 Tagen bei überzeugenden 75%.Beispiel Jenoptik

Wie in der oberen Abbildung erkennbar ist, wurde zuletzt heute um 07:01 Uhr bei Jenoptik (WKN:622910) ein Gravestone Doji getriggert. Das Signal sah heute früh vor der Handelseröffnung bereits vielversprechend aus. Aus diesem Grund habe ich die Aktie im Candlestick-Trader-Chat vorbörslich bereits auf die Watchlist genommen. Im Laufe des Vormittags wurde das Signal dann getriggert und die Aktie begann zu fallen. Ich bin zuversichtlich, dass künftig weitere interessante Gravestone Dojis getriggert werden dürften.Neben dem Candlestick-Trader bieten wir TraderFox-Kunden noch 6 weitere moderierte Gruppen.
• DAX-Trading
• News-Trading
• Guru-Investing
• Trendfolge-Trading nach O`Neil und Darvas
• The Art of Trading
• Kurzfrist-Trading-Strategien

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Chartanalyse AMD: Angriff auf Intel und Nvidia!

Der Markt für Chiphersteller boomt. Zuletzt veröffentlichte AMD (WKN: 863186) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Die Unternehmenszahlen lagen über den Erwartungen der Experten. Der Chiphersteller konnte seinen Umsatz um mehr als 40 Prozent auf 1,65 Mrd. USD steigern. Auch der Gewinn je Aktie stieg deutlich auf 0,11 USD an. Erwartet wurden lediglich 0,09 USD pro Aktie. Der Grund hierfür ist unter anderem auf den Hype von Kryptowährungen zurückzuführen. Dieser führte dazu, dass der Preis für Grafikkarten in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen ist. Darüber hinaus veröffentlichte AMD im April einen neuen Prozessor. Bei der Leistung ist dieser vergleichbar zu denen von Intel. Dazu bringt der Ryzen-Prozessor einen entscheidenden Vorteil mit sich: er ist günstiger.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie von AMD seit 2016 wieder in einem Aufwärtstrend. Hierbei konnte das Unternehmen von weniger als 2 USD auf über 15 USD ansteigen. Seit 2017 ging AMD allerdings wieder in eine Korrektur über. Innerhalb dieser Korrektur bildete AMD einen Abwärtstrendkanal. Wird dieser nachhaltig nach oben durchbrochen, so wird aus diesem Trendkanal eine bullische Flagge. Die Konsequenz ist eine Trendfortsetzung. AMD steht unmittelbar vor einer solchen Trendfortsetzung. Das nächste Kursziel befindet sich beim letzten lokalen Hoch bei ca. 15,50 USD. Ich gehe bei einem nachhaltigen Breakout aus der Flagge von einem Überwinden dieses lokalen Hochs aus. In diesem Fall rechne ich mit Kursen von 20 bis 25 USD.

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Chartanalyse Paypal: Übergeordneter Breakout dank neuer Übernahme?

Nachdem Paypal (WKN: A14R7U) im August des vergangenen Jahres die Übernahme von Swift Financial bekannt gegeben hatte, erzielt der Online-Bezahldienst den nächsten Coup. Die Übernahme des letzten Jahres erleichtert die Geldbeschaffung für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Für solche Betriebe ist es vor allem bei Banken oftmals nicht einfach, Kapital zu beschaffen. Zudem ist eine solche Beschaffung oftmals mit sehr viel Aufwand und ungewissem Ausgang verbunden. Der Finanzdienstleister erleichtert einen solchen Vorgang.

Mit der Übernahme des schwedischen Unternehmens iZettle kauft sich Paypal weiteres Knowhow und Produkte ein. iZettle produziert Kartenlesegeräte, bei denen auch kontaktlos mit dem Smartphone oder Tablet bezahlt werden kann. Zudem vergeben die Schweden kleinere Geschäftskredite. Damit bieten sich durchaus Synergien mit der Übernahme von Swift Financial.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Paypal in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Seit Beginn des Jahres ging das Unternehmen allerdings in eine Konsolidierungsformation über. Diese erstreckt sich mittlerweile über mehrere Monate. Dabei bildet Paypal eine vermeintliche bullische Flagge. Das vergangene Tief befindet sich direkt am Unterstützungsbereich von 70 USD. Dieser Bereich verstärkte sich nochmals mit der 200 Tage-Linie (SMA). Von hier aus konnte die Aktie des Online-Bezahldienstes eine bestätigte Umkehrformation bilden. Paypal steht jetzt unmittelbar vor einem Breakout aus der bullischen Flagge. Bei einem solchen Ausbruch wird der übergeordnete Aufwärtstrend fortgesetzt. Das nächste Kursziel befindet sich bei ca. 100 USD. Der Breakout wird mit einem Wochenschlusskurs über 83 USD aktiv.

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