Chartanalyse Nike: Breakout auf ein neues Allzeithoch als Einstiegschance?

Nike (WKN: 866993) ist weiterhin der größte Sportartikelhersteller der Welt. Lange Zeit hatten die Amerikaner jedoch gegenüber dem deutschen Konkurrenten Adidas das Nachsehen. Adidas gewann immer weiter an Marktanteilen. Dies hat vor allem einen Grund: Nike hatte zuletzt einige Modetrends verpasst. Das soll sich jetzt ändern. Zuletzt verbreitete das Unternehmen wieder Optimismus. Der Konzernchef berichtete von einer deutlichen Verbesserung in Nordamerika, der wichtigste Markt der Amerikaner. Auslöser hierfür sind vor allem die neuen Produkte, welche wieder sehr gut bei den Kunden ankommen. Besonders spannend wird ebenfalls der chinesische Markt. Hier konnte Nike um ca. 24 Prozent zulegen. Insgesamt lagen sowohl Umsatz als auf Gewinn über den Erwartungen der Experten.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Nike trotz dem zunehmenden Konkurrenzkampf mit Adidas weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend. Dennoch konsolidierte die Aktie in den vergangenen Jahren in einem seitwärts-gerichteten Konsolidierungskanals. Dieser erstreckte sich von ca. 50 bis 60 USD. In den Kanal ging die Aktie nach dem Erreichen des neues Allzeithochs bei ca. 68 USD im Jahre 2015 über. Zum Ende des vergangenen Handelsjahres konnte Nike bereits aus diesem Kanal nach oben ausbrechen. Ich erwartete einen Pullback, bis letztendlich der Ausbruch auf ein neues Allzeithoch gestartet wird. Dieser wurde kurz darauf generiert. Anschließend führte Nike die Aufwärtsbewegung fort. Die Kursmarke von 68 USD wurde kurzzeitig überwunden. Seitdem geht die Aktie in einen verengten, mehrwöchigen Abwärtstrendkanal über. Diesen Kanal deute ich als bullische Flagge. Wird diese nach oben aufgelöst, rechne ich mit einem Ausbruch auf neue Allzeithochs. Mein Kursziel befindet sich in diesem Fall bei ca. 80 USD.

Ich habe zwei Kursalarme platziert. Den ersten am Allzeithoch. Beim Auslösen dieser Kursmarke gehe ich von einem beschriebenen Ausbruch aus. Der zweite befindet sich bei ca. 60 USD. Hier liegt die Oberkante der Seitwärts-Bewegung. Wird dieser Kursalarm ausgelöst, werte ich das als weiteren Pullback.

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Chartanalyse Geely: erfolgt nach den Zahlen jetzt doch der Breakout?

Vor rund einer Handelswoche veröffentlichte der chinesische Autobauer Geely (WKN: A0CACX) seine Unternehmenszahlen für das abgelaufene Jahr. Die Erwartungen waren extrem hoch an den Automobilkonzern aus Fernost. Der Nettogewinn lag bei ca. 1,4 Mrd. EUR (10,6 Billionen Yuan). Damit konnten die Erwartungen der Experten übertroffen werden. Die Schätzungen der Analysten beliefen sich auf ca. 9,99 Billionen Yuan. Beim Umsatz hingegen enttäuschte Geely. Die Erwartungen reichten von 94,26 Billionen Yuan bis 107,63 Billionen Yuan. Letztendlich lag der Umsatz jedoch bei 92,76 Billionen Yuan (ca. 11,9 Mrd. EUR). Obwohl die Umsätze unter den Erwartungen lagen, konnte das Unternehmen hier um über 70% zulegen. Der Nettogewinn hat sich mehr als verdoppelt. Geely ist derzeit dabei, sich auch außerhalb von Asien einen Namen zu machen. Bspw. gehört die Sparte Volvo Cars bereits komplett zu den Chinesen. Zuletzt beteiligte sich Geely ebenso zu fast 10% an dem deutschen Automobilhersteller Daimler.

Charttechnisch betrachtet sehe ich derzeit weiterhin ein Aufwärts-Potenzial von fast  60%. Die Aktie sollte die mehrmonatige Korrektur mit dem Tief bei 2,12 EUR beendet haben und wieder den Weg nach oben ansteuern. Der massive Widerstands-Bereich von 3,10 bis 3,20 EUR sollte angesteuert und überwunden werden. Hier befinden sich die letzten Hochs der jüngsten Konsolidierung. Mit einer Überwindung der vergangenen Hochs steht ein Kursziel von ca. 3,80 EUR aus. Dies begründet sich in diesem Fall mit der Auflösung der bullischen Flagge. Sollte die Aktie allerdings unter den Unterstützungs-Bereich von 2,12 bis 1,91 EUR fallen, so sehe ich weiteres Korrektur-Potenzial bis zur Kursmarke von sogar 1,19 EUR. Der jüngste Rücksetzer drehte an der Unterkante der bullischen Flagge.

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Chartanalyse McDonalds: Pullback-Bewegung vollzogen – auf zu neuen Allzeithochs?

McDonalds (WKN: 856958) steht weltweit wahrscheinlich für das Sinnbild der Fast Food Restaurants. Trotz Zeiten des zunehmenden Fitness-Lifestyles sowie dem Wunsch nach einer gesünderen und ausgewogeneren Ernährung bleibt der Fast-Food Gigant eine Gelddruckmaschine. Tag für Tag bedient McDonalds rund 70 Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Der Konzern erwartet für das laufende Jahr eine EBIT-Marge von 43 Prozent. Die Netto-Marge soll bei knapp unter 30 Prozent liegen. Eine solche Profitabilität ist selten zu finden. Der König der Burger zählt damit weltweit zu den profitabelsten Unternehmen. Die Profitabilität soll durch eine zunehmende Automatisierung weiter erhöht werden. Viele McDonalds-Kunden sind bestimmt die neuen Bestell-Terminals aufgefallen, welche pro Filiale rund vier Service-Mitarbeiter einspart. Dies wird wohl erst der Anfang sein.

Charttechnisch betrachtet befindet sich McDonalds natürlich in einem langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Die Stabilität des Kursverlaufs ist beeindruckend. Bei solchen Kursverläufen ist jeder Rücksetzer wie ein Segen für noch nicht Investierte oder für diejenigen, die ihre Positionen aufstocken möchten. Der jüngste Rücksetzer ist auf den crashartigen Abverkauf am Gesamtmarkt zurückzuführen. Diese Abwärtsbewegung stoppte genau an der Trendlinie der vergangenen Allzeithochs. Es handelt sich bislang um eine schöne Pullback-Bewegung zur Oberkante des Trends. Ein lokales Tief konnte bereits gebildet werden. Ich erachte eine Trendfortsetzung mit neuen Allzeithochs für möglich. Das Kursziel befindet sich bei knapp 200 USD. Sollte das lokale Tief bei ca. 147 USD jedoch unterboten werden, rechne ich mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis in den Bereich von 130 bzw. 110 USD.

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Chartanalyse BMW: Zusammenarbeit mit Daimler – Kooperation unter Konkurrenten!

Der profitabelste Autobauer der Welt kommt aus München. Kein anderer Autokonzern verdient so viel wie die Münchener. Hierbei handelt es sich um BMW (WKN: 519000). Nach Ernst & Young streicht BMW bei 100 EUR Umsatz ca. 10 EUR operativen Gewinn ein. Durch diese Marge von 10% kann der deutsche Automobilhersteller seine Spitzenposition weiterhin verteidigen. Der Platz zwei geht an Suzuki mit einer Marge von knapp 9,8%, welcher damit Daimler (8,9%) verdrängte.

Ebenso erfreulich war eine weitere Unternehmensnachricht. Hierbei gab Dieter Zetsche, der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, ein Joint Venture mit der BMW Group bekannt. Demnach sollen beide Automobilhersteller enger im Bereich der Mobilitätsdienstleistungen zusammenarbeiten. Ziel ist es den Kunden ein umfassendes Mobilitätsangebot aus einer Hand anzubieten.

Charttechnisch betrachtet reagierte BMW auf diese Nachricht mit einem Aufschlag von mehr als drei Prozent. Es könnte ein entscheidender Schritt gewesen sein. Denn BMW konnte bereits Ende 2016 aus seinem mittel- bis langfristigen Abwärtstrend nach oben ausbrechen. Seitdem ging die Aktie in eine vergrößerte Seitwärts-Spanne über. Dieser Konsolidierungs-Kanal erstreckt sich von ca. 90 bis 77 EUR. Anfang 2018 versuchte BMW aus dieser Seitwärts-Phase nach oben auszubrechen. Ein nachhaltiger Breakout scheiterte aufgrund des schwachen Gesamtmarktes. Die Aktie fiel zurück in den Kanal. Innerhalb dieser Konsolidierung wurde die Aktie am charttechnischen Unterstützungs-Bereich von ca. 81,60 EUR akkumuliert. Durch die Unternehmensmeldung sowie die positive Reaktion der Aktie gehe ich davon aus, dass jetzt der Breakout erfolgt. Ich rechne mit einem Erreichen der Kursmarke von 105 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BMW.

 

Buy The Dip – Qualitätsaktien antizyklisch kaufen!

Liebe Trader,

die Situation am deutschen Markt spitzt sich erneut zu, nachdem der Leitindex die letzten lokalen Tiefs nach unten gerissen hat und in den freien Fall übergeht. Aber der aktuelle Crash wird auch wieder großartige Chancen hervorbringen. Vor allem wenn Qualitätsaktien im Zuge der Marktschwäche nach unten durchgereicht werden.

“It’s far better to buy a wonderful company at a fair price than a fair company at a wonderful price.” Dieses Credo hat Warren Buffett zu einem der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten gemacht.

Wir handeln nur dann Rebounds bzw. bauen antizyklisch Positionen auf, wenn es zu Panik kommt. Das sind die eisernen Gesetze für das Trading in klaren Abwärtstrendphasen wie aktuell. Als Trader müssen wir uns in Geduld üben!

Problemstellung:
Woher weiß ich, ob es sich bei der Aktie um einen sogenannten Qualitätswert handelt?

Im Trading-Desk besteht die Möglichkeit sowohl für den deutschen Markt als auch für den US-Markt (z.B. mit der fundamentalen Auswahlliste High-Quality-Stocks) das Aktienuniversum ausschließlich auf Qualitätsaktien mit Burggraben-Charakter zu reduzieren. Wenn diese Werte dann in eine Überreibungsphase übergehen und die Abwärtsbewegung in Panik endet, sind das hoch attraktive Chancen für den mittelfristigen Positionsaufbau.

Hella oder Bechtle sind zwei Qualitätswerte, die aktuell ganz oben auf meiner Watchlist stehen. Beide Titel haben bereits Federn lassen müssen und würden im Zuge einer weiteren Abwärtswelle auf der Longeite interessant werden. Mehr dazu im heutigen Coaching-Video!

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Chartanalyse Alphabet: Verkaufssignal steht bevor -hier befindet sich die nächste Einstiegsgelegenheit!

Langfristig sind Unternehmen wie Alphabet (WKN: A14Y6F) immer eine gute Wahl. Vor allem weil sich der Internet-Gigant in immer weiteren Zukunftsmärkten geschickt etablieren kann. Beispielsweise wird sich derzeit bei der Tochter Google intensiv mit dem Thema Blockchain auseinandergesetzt. Blockchain wird künftig immer weiter in den Wirtschaftsalltag integriert werden. Um vor allem die eigenen Cloud-Dienstleistungen zu optimieren wird Alphabet in Zukunft auf Blockchain setzen.

Charttechnisch betrachtet sieht es für die nächsten Monate jedoch nicht unbedingt gut aus. Übergeordnet befindet sich die Aktie weiterhin in einem völlig intakten Aufwärtstrend. Daran wird das potenzielle, bevorstehende Verkaufssignal auch nichts ändern. Seit Ende 2016 befindet sich Alphabet in einem steilen Aufwärtstrendkanal. Durch den zunehmenden Verkaufsdruck der vergangenen Wochen steht jedoch ein Breakout nach unten unmittelbar bevor. Schließt Alphabet per Wochenschlusskurs unter diesem Aufwärtstrendkanal, wird das Verkaufssignal aktiv. In diesem Fall rechne ich mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis zur charttechnischen Unterstützung bei ca. 915 USD bis 900 USD. Bis dahin sollte die SMA 200 (Weekly) ebenfalls als Unterstützung in diesem Bereich sein. Von hier aus rechne ich mit einer Aufwärtsbewegung bis zur Kursmarke von 1.200 USD.

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Chartanalyse Tencent: Einstiegschance nach dem Abverkauf?

Stark verunsichert wurden zuletzt die Anteilseigner von Tencent (WKN: A0YHJ8). Die Investitionsausgaben sollen deutlich ansteigen. Im Zuge dieser Unternehmensmeldung verkauft einer der Großaktionäre Naspers ein Teil seiner Aktien (Volumen von über 10,6 Mrd. USD). Tencents Aktienkurs gerät massiv unter Druck. Naspers Anteil beträgt dennoch weiterhin 31,2 Prozent. Zuvor war der südafrikanische Medienkonzern mit 33,2 Prozent beteiligt. Dabei lieferte der chinesische Großkonzern ein extrem starkes Quartal, zumindest in Hinsicht auf den Umsatz. Dieser stieg im vergangenen Quartal um rund 51 Prozent an. Dieses Verhalten erinnert mich stark an das von Amazon. Zuerst das Umsatzwachstum und dann der Gewinn. Die Investitionen sollen vor allem in weitere Wachstumsfelder wie z.B. Bezahldienste, Kreditvergabe und Versicherungen getätigt werden. Die Analysten rechnen noch mit einer Bruttomarge von 50,5 bis 47,5 Prozent.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Tencent natürlich weiterhin in einem langfristigen massiven Aufwärtstrend. Grund zur Sorge besteht demnach nicht. Seit 2018 ging das Unternehmen in eine Seitwärts-Konsolidierung über. Trotz des starken Abverkaufs bleibt Tencent weiterhin innerhalb des Konsolidierungskanals. Abhängig wird das weiter Kursverhalten nun von dem Vertrauen der Anleger sein. Wird der Abverkauf gleich aufgefangen, sehe ich charttechnisch keinen Grund, wieso der Kanal nach unten verlassen wird.

Kann sich der Kurs jedoch nicht stabilisieren, gehe ich davon aus, dass die Konsolidierungs-Formation nach unten aufgelöst wird. Kurzfristig sollte Panik entstehen. Im Zuge dieses potenziellen Abverkaufs sollte die wichtige Unterstützung bei ca. 46 USD (in Verbindung mit der SMA 200) deutlich unterschritten werden. Bei einem solchen Kursverhalten erwarte ich eine starke Gegenbewegung. Das erste Kursziel befindet sich bei 50 USD, danach bei 60 USD.

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Chartanalyse BASF: Macht sich die Besonnenheit bezahlt? Langfristige Einstiegs-Gelegenheit in Sicht!

In Zeiten von Mega-Übernahmen wird Besonnenheit besonders von den Aktionären honoriert. Diese Übernahmen sind häufig mit starken finanziellen Belastungen sowie einer extremen Unsicherheit verbunden. Es ist ein Gemisch, welches Aktionären im derzeitigen Marktumfeld nicht sonderlich gefällt. Deutlich spannender sind Titel wie BASF (WKN: BASF11) oder Allianz. Während Werte wie Bayer rund 40 Prozent vom aktuellen Hoch entfernt sind, konsolidieren diese Titel in einer -übergeordnet betrachteten- engen Handelsspanne unmittelbar an den neuen Hochs.

Bayer hat zuletzt grünes Licht für die Monsanto-Übernahme bekommen. Allerdings unter starken Einbußen. Sehr viele Geschäftsbereiche müssen verkauft werden. Darunter zählt unter anderem das weltweite Saatgut-Geschäft. BASF könnte als einer der größten Gewinner des Deals hervorgehen. Denn die profitablen Geschäftsbereiche kann der Chemiekonzern aus Ludwigshafen problemlos aufkaufen und in den Konzern mit eingliedern. Zusätzlich erhält BASF ein Exklusivrecht zur Nutzung des Digital-Farming-Portfolios von Bayer. Dieses ermöglicht bspw. einen effizienteren Einsatz von Dünger oder zur Bewässerung.

Charttechnisch betrachtet befindet sich BASF in einem langfristigen Aufwärtstrend. Mit der jüngsten mehrwöchigen Korrektur gelangt die Aktie zurück zu diesem Trend. Grundsätzlich sehe ich solche Rückläufe positiv, da vermeintlich kostengünstige Einstiegs-/Nachkaufmöglichkeiten geboten werden. Zusätzlich verbindet sich dieser Trend mit dem unteren Bollinger Ban der Monatsansicht sowie einer horizontalen Unterstützung im Bereich von 75 EUR. Ich gehe von einer Wiederaufnahme des Aufwärtstrends aus. Wird dieser Trend allerdings signifikant unterboten, befindet sich das nächste Kursziel erst wieder im Bereich von 65 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer, BASF, Allianz.

Chartanalyse Bayer: Trotz Zustimmung zum Monsanto-Deal ein Abwärtspotenzial von über 30 Prozent?

Der Pharma-Konzern aus Leverkusen plant seit mehreren Monaten die größte Übernahme in seiner Unternehmensgeschichte. Bayer (WKN: BAY001) will den Saatgut- und Herbizide-Hersteller Monsanto für rund 60 Mrd. EUR (!) übernehmen. Bayer selbst wird derzeit mit einer Marktkapitalisierung von rund 76 Mrd. EUR bewertet. Eine unglaubliche Marktmacht würde dadurch entstehen. Dementsprechend müssen strenge Auflagen erfüllt werden, sodass die Europäische Kommission dem zustimmt. Seit mehreren Monaten zieht sich ein solcher Prozess bereits hin. Jetzt haben mittlerweile deutlich mehr als die Hälfte der Behörden ihre Freigabe zur Transaktion gegeben.

Allerdings muss Bayer verschiedene Geschäfte verkaufen. Darunter zählen zum Beispiel das weltweite Saatgutgeschäft (ausgenommen von wenigen Ausnahmen), die Forschungsplattform für Weizen-Hybride, das weltweite Geschäft mit Glufosinat-Ammonium und bestimmte Glyphosat-basierte Herbizide in Europa. Zu einem der großen Gewinner soll BASF zählen, welcher die einzelnen Sparten kostengünstig erwerben könnte. Für Bayer ist es eine starke Belastung.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Bayer im übergeordneten Bild weiterhin in einem völlig intakten Aufwärtstrend. Seit dem Jahre 2015 ging die Aktie allerdings in eine mittelfristige Korrektur über. Die Unsicherheiten durch den Monsanto-Deal (welche nach der Zustimmung der Behörden nicht unbedingt abnehmen) belasten. Seit dem Hoch zu Beginn von 2015 hat die Bayer Aktie mittlerweile schon 40 Prozent verloren. Eine Trendwende ist bislang noch nicht in Sicht. Ich halte jedoch Ausschau nach der langfristigen Trendlinie aus dem Jahre 2001. Diese notiert derzeit bei ca. 80 EUR. Kann dieser Trend allerdings nicht halten, besteht ein weiteres Abwärtsportenzial bis zur Unterstützung bei ca. 60 EUR.

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Märkte leiden unter Fallsucht – Diese Aktien werden für Rebounds interessant!

Liebe Trader,

die Marktbreite ist erneut sehr schwach und dieses Mal leiden auch die US-Märkte unter starkem Abgabedruck. Am deutschen Markt besteht die Gefahr auf eine weitere Crashwelle unter die jüngsten Tiefs. Dieses Szenario dürfte einige sehr interessante Rebound-Chancen hervorbringen. Darauf müssen wir als Trader natürlich vorbereiten sein.

Rebound-Trading ist nicht jedermanns Geschmack. Sehr schnell schneidet man sich, beim Versuch das fallende Messer aufzufangen, in die Finger. Es wäre jedoch falsch komplett auf das Rebound-Trading zu verzichten. Im Erfolgsfall winken schnelle und hohe Gewinne.

Grundvoraussetzung ist, dass die Schwäche vom Gesamtmarkt ausgeht und nicht auf unternehmensspezifische, negative Nachrichten bei Einzelaktien zurückzuführen ist. Wenn Aktien dann im Zuge eines schwachen Gesamtmarktes überproportional stark an Kurswert verlieren, haben wir eine gute Ausgangslage für Rebound-Trading.

Unter den Qualitätsaktien ist Jungheinrich ein interessanter Kandidat für einen potentiellen Rebound-Trade. Sollte die Aktie ihren vorherrschenden Abwärtstrend beschleunigen und zum Beispiel am morgigen Handelstag in Richtung 34 Euro nachgeben, läge ein erster überverkaufter Zustand vor.

Auch eine Covestro gehört für ein antizyklisches Long-Manöver auf die Watchlist. Die Aktie hat vom Viertageshoch mehr als 8 Prozent ohne News verloren und steuert genau wie Jungheinrich auf einen überverkauften Zustand zu. Im Bereich 77 Euro verläuft aktuell die 200-Tagelinie, dort könnte der Titel ersten Support finden, insofern sich die Kurschwäche fortsetzen sollte.

Welchen Aktien noch auf die Rebound-Watchlist gehören und wie man solche Kandidaten mit Hilfe des Trading-Desks identifizieren kann, zeige ich in diesem Video!

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